Tradition und Glauben

Offener Brief an die Bischöfe der Katholischen Kirche – Einleitung

Aus aktuellem Anlass wollen wir hier in Abschnitten den offenen Brief an die Bischöfe der Katholischen Kirche veröffentlichen, in welchem 20 Gelehrte Bergoglio der Häresie anklagen und katholische Bischöfe um Intervention bitten. Dass Bergoglio formelle Häresien begeht, schreiben wir hier seit 2015, sodass es nichts Neues ist. Schauen wir uns den Verlauf des Widerstandes an: 2015 Offener Brief des emeritierten Erzbischofs Jan Pawel Lenga von Karaganda, Kasachstan Februar 2016 Interview mit Bischof Athanasius Schneider April 2016 Aussagen von Kardinal Brandmüller Mai 2016 Interview von Kardinal Burke September 2016 Brief der 45 November 2016 Wir klagen an von The Remnant November 2016 Dubia der vier Kardinäle November 2016 Correctio filialis de haeresibus propagandis Wir haben es also bei dem jetzigen offenen Brief mit der dritten Initiative zu tun, bei der Franziskus öffentlich der Häresie angeklagt wird. Die erste Initiative stellte der Brief der 45 aus dem Jahre 2016 dar, die zweite die Correctio filialis aus dem Jahre 2017. Von einzelnen Initiativen und Unterschriftenaktionen abgesehen, ist dies alles, was bisher vorgefallen ist. Die Dubia der Kardinäle waren nur Zweifel, auf die Bergoglio nicht geantwortet hat. Während aber die bisherigen Aktionen den Sachverhalt der formellen Häresie darstellten, stellt dieser neben einer neuen Darstellung den Appell an die katholischen Bischöfe dar etwas zu unternehmen. Die Anzahl der im jetzigen offenen Brief vorgestellten Häresien könnte sicherlich noch erhöht werden, da wirklich kaum ein Tag vergeht, an dem der Antipapst Franziskus keine von sich gibt. Aber die Autoren verbleiben bei sieben. Es ist natürlich recht mühselig den kritischen Apparat darzulegen, um eine Häresie wirklich nachzuweisen, denn schon eine ist eine zuviel. Diejenigen, die an dieser Thematik mehr interessiert sind, verweisen wir zur englischen Ausgabe von Denzinger-Bergoglio,  einer spanischsprachigen Initiative, welche schon von Anfang des Bergoglio-Pontifikats angefangen hat, seine theologischen Irrtümer zusammenzutragen, welche mittlerweile auf 160 angewachsen sind. Was wird diese neue Initiative bringen? Praktisch leider nichts, wie wir bereits schrieben. Denn die Bischöfe sind zu ungläubig als dass sie ihre eigene Stelle samt Bezügen riskieren sollten. Aber es ist etwas für die Akten, für die Geschichte, für das Protokoll, dass sich jetzt niemand davon freisprechen kann er habe „es nicht gewußt“, wie die Deutschen im Dritten Reich. Manche haben es gewußt, manche wollten es nicht wissen, aber nach dieser letzten Initiative wissen die Bischöfe zumindest, dass es Gelehrte gibt, welche Bergoglio zum dritten Mal der Häresien anklagen. Der deutsche Text wurde auf dem Blog Beiboot Petri gefunden, welcher sich entweder selbst die Mühe der Übersetzung machte oder dem die deutsche Übersetzung zur Verfügung gestellt wurde. Wenn also unser hasenspickendes Mütterchen sich die letzten Jahre die Sorgen machte: Dass, was der Papst sagt, kann doch so nicht stimmen. dann hatte es recht, was hiermit zum dritten Male nachgewiesen wurde. LifeSiteNews hat einen Offenen Brief von 20 katholischen Gelehrten, Klerikern und Laien an Bischöfe und Kardinäle veröffentlicht, in dem darum gebeten wird, den Pontifex  wegen wiederholter Häresien in Wort, Schrift und Gesten zu ermahnen und in manchen Fällen zum Widerruf aufzurufen. Im 23-seitigen Originaltext des Briefes werden die Vorwürfe detailliert und minutiös aufgelistet, der gültigen Kirchenlehre und den passenden Kanons des kanonischen Rechts gegenübergestellt. Hier geht´s zum Original:  klicken und hier zum Gesamttext im Original: klicken  Das Original beginnt so: „Eure Eminenzen, Eure Seligkeiten, Eure Exzellenzen, wir senden Ihnen diesen Brief aus zwei Gründen: erstens um Papst Franziskus des kanonischen Vergehens der Häresie anzuklagen und zweitens, um Sie aufzufordern, die nötigen Schritte zu unternehmen, um mit der schwierigen Situation eines häretischen Papstes umzugehen.Wir greifen zu dieser Maßnahme als letzte Möglichkeit auf die jahrelange Anhäufung von Schaden durch Papst Franziskus‘ Worte und Handlungen zu antworten, die die Entstehung einer der schwersten Krisen in der Geschichte der Katholischen Kirche ermöglicht hat.“ (….) „IN EINEM OFFENEN BRIEF BESCHULDIGEN PROMINENTE KLERIKER UND GELEHRTE PAPST FRANZISKUS DER HÄRESIE – EINE ZUSAMMENFASSUNG“   „Der offene Brief an die Bischöfe der Katholischen Kirche ist die dritte Stufe in einem Prozess, der im Sommer 2016 begann. Zu der Zeit hatte eine ad-hoc-Gruppe Katholischer Kleriker und Gelehrter einen privaten Brief an alle Kardinäle und Patriarchen der Ostkatholischen Kirchen geschrieben und auf Häresien und andere ernsthafte Irrtümer die in der Apostolischen Exhortation Amoris Laetitia enthalten sind, oder von Papst Franziskus begünstigt werden, hingewiesen. Im folgenden Jahr – nachdem Papst Franziskus fortfuhr durch Worte, Taten und Auslassungen viele derselben Häresien zu propagieren, wurde eine „Filial Correction“ sowohl von den gleichen Autoren als auch von anderen Klerikern und Gelehrten an den Papst adressiert. Dieser zweite Brief wurde im September 2017 veröffentlicht und in einer Petition von mehr als 14.000 Leuten unterschrieben. Die Verfasser dieses Briefes hatten jedoch beteuert, daß sie nicht darüber urteilen wollten, ob Papst Franziskus sich bewußt war, daß er Häresien verbreitete. Der jetzige offene Brief  an die Bischöfe der Katholischen Kirche geht einen Schritt weiter und behauptet, daß Franziskus des Vergehens der Häresie schuldig ist. Dieses Verbrechen wird begangen, wenn ein Katholik wissentlich und andauernd...

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Die Gnosis-Anti-Kirche-klerikaler Missbrauch-Wochenendbeilage

Pennsylvanien ist überall Die wenig in D, A und CH beachteten Nachrichten aus den USA sind erschreckend, wo der Staat Pennsylvanien sechs Diözesen juristisch zwang ihre Archive zu öffnen, woraus ersichtlich wurde, dass 300 Priester, die meisten homosexuell, im Zeitraum von 1947 bis 2017 1000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sexuell missbraucht haben. [Der ganze Report von 1356 Seiten ist hier einzusehen.] Die Bischöfe haben diese Priester systematisch gedeckt und ab und zu den Opfern Abfindungen gezahlt. Die Einzelheiten dieses Missbrauchs sind absolut erschütternd, [Warnung ein: Extrem verstörender Inhalt!] blasphemisch, gotteslästerlich und, wie Ann Barnhardt richtigerweise schreibt, hatten diese Priester ihre Missbrauchsideen [Warnung ein: Extrem verstörender Inhalt!] aus den Satansmessen, an denen sie teilnahmen, denn auf solche Ideen kommt man außerhalb dieses Kontexts nicht. Dass der Missbrauch von Bischöfen gedeckt wurde, die, so Schätzungen, mindestens zu 30% selbst [Warnung ein: Extrem verstörender Inhalt!] homosexuell sind, ist besonders gravierend....

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„Schach“: Todesstrafe und McCarrick

In unserem Beitrag McCarrick-Affäre  warum gerade jetzt wurde festgestellt, dass der McCarrick-Skandal vom Vatikan angestoßen wurde, obwohl das Treiben McCarricks mindestens seit 30 Jahren Vatikan bekannt war. Wir nahmen an, dass den unmittelbaren Kontext die Jugend-Synode, welche wohl die Normalisierung der Sodomie einführen wird (McCarricks dieser Welt brauchen ja „Frischfleisch“) sowie die Amazonas-Abschaffung-des-Zölibats-Synode darstellen.  Dies ist sicherlich nicht falsch, doch den tatsächlich unmittelbaren Kontext bildet die Ächtung der Todesstrafe in allen Fällen – eine neue Häresie von Franziskus – samt Änderung des Katechismus. Und hier ein kleines Frage-Antwort-Spiel:...

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Die antidämonische Mantilla-Anzug-Wochenendbeilage oder agere contra

Der beste Weg DSDZ [der Schreiber dieser Zeilen] auf die Palme zu bringen, besteht darin: ihn zu bedrohen, ihn zu erpressen, ihm etwas zu verbieten. Man kann davon ausgehen, dass er in 90% der Fälle genau das Entgegengesetzte tun wird und zwar richtig. Ist das nicht kindisch? Nein, es ist das ignatianische agere contra – „entgegen wirken“ oder die Umsetzung der geistlichen Maxime: diabolus inverse legitur – „den Teufel muss man umgekehrt lesen“. Schlägt man dem Gegner das Druckmittel aus der Hand, indem man es selbst anwendet, so entledigt man sich des Druckes. Wir müssen uns ferner ständig vor Augen halten, dass hinter wirklich allen Ereignissen geistliche Mächte stecken, die sich dieser Ereignisse bedienen. Manchmal bedienen sie sich auch der Menschen, die sich darüber nicht im Klaren sind, dass sie die Propaganda des Feindes verbreiten. Woher weiß, dass der Ursprung dämonisch ist?...

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Steven Skojec: Die Peron-Regel

Hier eine Übersetzug von davillatollkuehn eines Beitrag aus onepeterfive. Was ist da neu? Nichts. Antipapst Franziskus lügt, widerspricht sich, verwendet die sowohl-als-auch Rhetorik, um zu spalten, zu verwirren und seinen Spaß daran zu haben. Kommunion für Protestanten hin oder her, hü oder hott. Nein, es ist uns nicht egal, aber es ist schon langweilig, weil wir mindestens vor zwei Jahren die eigentlichen Ziele von Franziskus offen legten:  Zerstörung der Kirche durch Schisma und eigentlich immer auf die alten Texte verweisen können. Das Böse ist langweilig, das Böse ist steril, das Böse ist nervend. Das Böse ist aber auch zeitlich begrenzt, was wir doch sehr hoffen.  Ich habe das alles schon einmal gesagt, aber es kommt zu dem Punkt, an dem ich in anderen Posts darauf verweisen kann. Also hier ist es nochmal allein Der kirchliche Juan Peron Hin und wieder schickt mir jemand etwas Rechtgläubiges (oder Orthodoxes), das Franziskus gesagt hat, und fragt mich, was ich daraus mache. „Aber er sagte, die leibliche Auferstehung sei echt!“ „Aber er sagte, die Messe sei keine Show!“ „Aber er sagte, die Eucharistie ist wirklich der lebendige Jesus!“ „Aber er sagte, es sollte keine aktiven Homosexuellen im Seminar geben!“...

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