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Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (18) Kapitel: Vorstufen der Mystik? (10) Gebet der Einfachheit und Beschauung (iv). Einwände gegen dasselbe.

In diesem Teil setzt sich Pater Poulain SJ mit den Vorwürfen gegen das Gebet der Einfachheit auseinander, welche dem Beter vorwerfen, dass er nichts tue und nicht “arbeite”. Wenn Sie sich in eine Gruppe von Menschen setzten, werden Sie über kurz oder lang, früher oder später von ihnen hören: wie schwer sie arbeiten, wie toll …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (17) Kapitel 2: Vorstufen der Mystik? (9) Gebet der Einfachheit und Beschauung (iii)

Wir kommen langsam in solche Tiefen des Gebetslebens, von welchen wir leider annehmen müssen, dass kaum einer unserer Leser über dieses verfügt. Angeberei? Nein, Realismus. Wir sehen, wie oft die einzelnen Beiträge gelesen werden. Denn die von Pater Poulain SJ sehr präzise dargelegten Inhalte können nur von denen nachvollzogen werden, die es selbst durchmachen. Leider …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (16) Kapitel 2: Vorstufen der Mystik? (8) Affektives Gebet und Betrachtung (ii)

Für wen ist das Gebet der Einfachheit? Für denjenigen, der schon so viel intellektuelles oder betrachtendes Wissen angesammelt hat, dass er das alles vereinfachen kann. Erinnern Sie sich doch an Ihren Matheunterricht. Vereinfachen konnte man längere Gleichungen, bei 2 + 2 = 4 war nichts zu vereinfachen. DSDZ war im Physikleistungskurs und er erinnert sich an …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (15) Kapitel 2: Vorstufen der Mystik? (7) Affektives Gebet und Betrachtung (i)

In diesem Teil seines Werkes Pater Poulain SJ bespricht er die Unterschiede zwischen dem affektiven Gebet oder dem Gebet der Affekte und der Betrachtung, wobei er die Überlegenheit der letzteren herausstellt. Es ist ein Gebet, bei welchem unsere Gefühle oder Affekte erweckt werden, damit diese unseren Willen beeinflussen. Um welche Affekte handelt es sich? Um …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (14) Kapitel 2: Vorstufen der Mystik? (6) Gebet der Einfachheit und die Eignung dazu

Der heutige Eintrag soll im Zusammenhang mit dem vorigen gelesen werden, da er vom Gebet der Einfachheit handelt. Ja, den letzten Poulain-Eintrag gab es in Februar 2016, was uns tiefst beschämt, aber mit der Verpflichtung zum spirituellen Mittwoch wird auch Pater Poulain SJ öfters erscheinen. Warum kommt er denn nicht öfter? Weil er dermaßen viel …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (13) Kapitel 2: Vorstufen der Mystik? (5) Tugend, Phantasie, Trockenheit

Gebetsleben als Eigensicherung Bei all dem traurigen und eigentlich desolaten Zustand der Kirche in den deutschsprachigen Ländern ist es wichtig sich um sein eigenes, geistliches Immunsystem zu sorgen und Eigensicherung zu betreiben. Gibt es “Heilsegoismus”? Nein! Bevor wir diese beiden Termini weiter ausführen, wollen wir die vielleicht aufkommende Frage beantworten: „Ja, ist es denn nicht …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (12) Kapitel 2: Vorstufen der Mystik? (4) Einstellen des Nachdenkens

Der höchste Akt, zu dem der Mensch fähig ist, hier auf Erde, wie dort im Himmel, ist kein Akt des Nachdenkens, im Sinne eines diskursiven, d.h. eines schlussfolgernden Denkens: „wenn A, dann B, wenn B, dann C etc“. Der höchste Akt, obgleich ein intellektueller, ist der Akt der Anschauung (contemplatio, theoria). Man sieht, man weiß …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (11) Kapitel 2: Vorstufen der Mystik? (3) Verschiedene Terminologie

In seinen Ausführungen zur Terminologie der verschiedenen Gebetszustände macht Pater Poulain SJ wieder mal deutlich, dass Beten ein „Lehrberuf“ ist. Dies ist so zu verstehen, dass man bestimmte Tiefen des Gebetes eigentlich nur dann erreichen kann, wenn wir jemanden haben, der uns dazu anleitet, weil er oder sie auch ein Gebetsleben führt und unsere Zustände …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (10) Kapitel 2: Vorstufen der Mystik? (2) Das Gebet der Einfachheit oder einfache Beschauung

  Die Darstellung der dritten Stufe des Gebets durch Pater Poulain SJ, in unserer Einführung oratio genannt und mit Wellenreiten verglichen, ist seitens des französischen Jesuiten dermaßen anschaulich wie auch präzise, dass sich eigentlich jeder Kommentar erübrigt. Menschen, die diese Erfahrungen wenigstens ansatzweise haben, werden sich in dieser Beschreibung und Systematisierung wiederfinden, andere sollen zuerst …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (9) Kapitel 2: Vorstufen der Mystik? (1) Gebet der Affekte

Da wir in unserem Surfbeispiel die Gebetsarten, die Pater Poulain SJ verwendet bereits vorgestellt haben, so schreiten wir jetzt zur 3. Gebetsart, welche schon in die mystische Erfahrung hinüber geht. Es ist das Gebet der Affekte. Was ist das? Kurz und gut: Ich lese und betrachte einen Teil der Passionsgeschichte, z.B. Jesus vor dem Hohen …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (8) Kapitel 1: Was ist Mystik? (3)

Augustin Poulain SJ zieht zurecht eine scharfe Grenze zwischen Mystik und Aszetik. Die Letztere beinhaltet alles, was der Mensch von sich aus tun kann, um Gott näher zu kommen, sprich: Gebet- und Tugendleben. Mystik hingegen ist all das, was bei manchen Menschen von Gott her getan wird. Man kann sich, wie bereits besprochen, mystische Erlebnisse …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (7) Kapitel 1: Was ist Mystik? (2)

Nicht jede emotionale Ergriffenheit, nicht jeder Eifer ist gleich Mystik. Die mystischen Zustände sind von Gott “eingegossen” (gratia infusa) und sind in diesem Sinne übernatürlich, da wir sie uns selbst nicht erwerben können. Die mystische Erkenntnis ist auch wesenhaft, d.h. ontisch, von der natürlichen Erkenntnis verschieden. Mystik umfasst also: (1) den Zustand des übernatürlichen Gebetes, …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (6) Kapitel 1: Was ist Mystik? (1)

Am Anfang erfolgt eine bildhafte Definition der Mystik, welche sowohl von der literarischen als auch von der mystischen Begabung des Autors zeugt. Es sei hier für alle Mal festgehalten: mystische Zuständen und Erfahrung sind laut katholischer Theologie niemals selbstgemacht, sondern ein reines Geschenk Gottes. Man kann sie sich also weder erarbeiten, noch zurecht phantasieren oder durch …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (5) Inhaltsangabe

An dieser Stelle wollen wir zur Publikation des Buches selbst fortschreiten, welche immer vom obigen Bild, Verkündigung vom Philippe de Champagne, begleitet wird, welches die wahre Fülle der Gnaden zeigt. Ein Inhaltsverzeichnis anzupreisen ist recht schwierig, auch seine Vorstellung ist zwar notwendig, aber eher unaufregend. Dennoch macht die Präzision und die Unterteilung der zu besprechenden …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (4) Vorwort des Verfassers zur französischen Erstausgabe

Die vorliegende Einleitung stammt vom Verfasser selbst, dessen Leben und Werk wir noch vorstellen können. Pater Poulain SJ hat sein Werk über 40 Jahre lang geschrieben, indem er u.a. jede seiner Äußerungen oder Ratschläge mit Beispielen aus dem Leben der Heiligen und ihrer Schriften untermauerte. Schon die Einleitung macht deutlich, dass wir es mit einem …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (2) Einleitung von Kard. Steinhuber

Wie der vorangestellte Kardinal Merry del Val war auch Kardinal Andreas Steinhuber SJ (1825 – 1907),[1] ebenfalls ein Glanzlicht des Pontifikats des Pius X., non dem vorliegenden Werk begeistert, welchem er hohe Präzision und Belesenheit bescheinigt. Denn „heikle und verworrene Fragen“ gab es schon damals auch bei einem Kardinal und Jesuiten, der in der ignatianischen …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (1) Einleitung von Kard. Merry del Val

Kardinal Merry del Val (1865-1930) steht für eine vergangene Zeit, in der die Kirche, weil sie so hohe Ansprüche stellte, auch die besten Leute bekam, welche heutzutage in der Wirtschaft oder in der Unternehmensberatung enden. Weil leider heutzutage die katholische Lehre, wie Sie auf den Universitäten und in der Verkündigung vertreten wird wirklich keinen Sinn …

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