Tradition und Glauben

„Der Wille Gottes“ von Alfons Liguori oder Grand Cru der Heiligkeit

Es gibt manche Texte, welche eine dermaßen große Ballung an Heiligkeit und die Quintessenz des Lebens des Heiligen enthalten, dass man sie mit Grand Cru der Rotweinwelt vergleichen kann. Was bedeutet das? Dass bei den Grand Cru Rotweinen, insbesondere bei den Premiers Crus, es wohl nur jede hundertste der hochgezüchteten Weintrauben in die Weinverarbeitung schafft. Der Rest wird entsorgt, ausgelesen, um die hohe Qualität und den hohen Preis zu halten.  Diese Weine sind nicht mit den Discounter-Weinen zu vergleichen, auch nicht mit den Weinen Ihrer Weinhandlung um die Ecke. Es ist eine andere Welt! Und solche Vergleiche kommen einem in den Sinn, wenn man die Abhandlung „der Wille Gottes“ des Kirchenlehrers und Heiligen Alfons von Liguori liest. Es ist dermaßen dicht, gesammelt, durchlebt und durchlitten. Jemand, der in der Lage ist solches zu schreiben, muss sich dem Willen Gottes sein ganzes Leben gefügt zu haben und zwar: indem er den gut bezahlten Anwaltsberuf als Wunderkind verließ, indem er sich zum Priester weihen ließ, indem er zu den Armen ging, indem er einen Orden gründete, indem er sich widerwillig zum Bischof weihen ließ, indem er eine hochkomplexe Moraltheologie verfasste, indem er an solch starken Gichtschmerzen litt, dass er buckelig wurde, indem er vor dem Lebensende schreckliche Zeiten der Gottverlassenheit durchlebte. Gott ist schon fair und er lässt niemanden etwas Gutes schreiben, der es nicht vorher durchlebt hat. Gott wirkt an uns aber nur insoweit, inwieweit wir Ihn lassen und mit der Gnade mitarbeiten, denn wir haben einen freien Willen. Abgerechnet wird am Ende, beim persönlichen Gericht. Wir leben in einer Zeit, wo die Seelen wie Schneeflocken in die Hölle fallen und fast alle Geistlichen, insbesondere die Bischöfe, vom Glauben abgefallen sind. Siehe die ausbleibenden Reaktionen auf die Bergoglio-Häresien. Warum ruft Gott niemanden auf? Er ruft schon, nur sie hören nicht. Die Ohren...

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29. Januar – Hl. Franz von Sales

Da in manchen Monaten fünf Mittwoche statt vier vorkommen, so fügen wir einen zusätzlichen spirituellen Beitrag ein, um dem spirituellen Mittwoch gerecht zu werden. Gestern am 29. Januar feierte die Kirche im alten Kalender das Fest des hl. Franz von Sales (1567-1622), dessen Gedenken nach dem Konzil aus unerklärlichen Verwirrungsgründen auf den 24. Januar verlegt wurde. Man kann seinen frommen Lebenslauf hier nachlesen, aus dem ersichtlich wird, dass der hl. Franz richtigerweise der nachkonziliaren damnatio memoriae (Verdammnis der Erinnerung) unterworfen wurde. Er hat nämlich sein ganzes Leben lang lauter vorkonziliare Dinge getrieben, welche jetzt unter Bergoglio nicht nur anrüchig, sondern richtig verdammungswürdig sind. Nennen wir nur drei: Er hat lebenslang die Keuschheit bewahrt. Er hat Protestanten zum Katholizismus bekehrt. Er hat einen Nonnenorden gegründet. Was sind aber die unkatholischen Direktiven des jetzigen Pontifikats? ad 1. Sex, Sex, Sex, am liebsten gleichgeschlechtlich einvernehmlich, von Bischof zu Seminarist und umgekehrt und nieder mit dem Zölibat. ad 2. Ökumene hoch drei, die Einheitsreligion der neuen Einheitskirche. ad 3. Vultum Domini und Cor orans, praktische Auflösung der kontemplativen Orden, Auflösung einigermaßen traditioneller und frommer Frauenorden.  Warum protestieren denn unsere lieben Geistlichen nicht dagegen? Weil es ihnen egal ist und Homosex „dumm im Kopf macht“, wie sich der Bayer tautologisch auszudrücken beliebt. Diejenigen, die im Konkubinat leben und „Abschaffung des Zwangszölibats“ fordern, sind auch nicht besser dran. Wie anders verfuhr doch der hl. Franz von Sales, der sich wirklich um die ihm anvertrauten Seelen kümmerte: Um den Verwüstungen des Calvinismus in seinem Land entgegen zu wirken, bat der Herzog von Savoyen den Bischof von Genf, der zu Annecy residierte, um tüchtige Missionare. Der junge Dompropst übernahm die Mission in Chablais. Zwei Jahre lang haßten ihn die Calvinisten mit satanischem Haß, verschlossen ihm alle Türen, gaben ihm weder Nahrung noch Herberge – nicht einmal um teures Geld, und suchten ihn oft zu töten:...

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Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (27) Kapitel: Vorstufen der Mystik? (17) Gebet der Einfachheit und Beschauung (iv). Quellen zum Gebet der Einfachheit – Keine Anstrengungen machen.

Was kommt an? DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) bedauert es immer wieder, dass die besten und arbeitsaufwändigsten Beiträge, die wir hier veröffentlichen, womit auf fremde und mit viel Mühe übersetzten Aufsätze gemeint sind, kaum gelesen werden. Woran sieht man das? An der Anzahl der Klicks und manchmal der Kommentare. Was kommt am Besten an? Einfach geschriebene, pointierte Beiträge, aus der Feuilleton-Ecke, mit Kishon ähnlichem Humor gesättigt, mit Personas aus dem DSDZ-Universum drappiert (der Pfarrer, die bürstenschnittigen Pastoralassistentin, die Homo-Prälaten), in der man der „Kirchensteuermafia“ einen reinwürgt und die diese – Kirchensteuermafia – als solche – Kirchensteuermafia – bezeichnet. Die Leserin, die bald den Hasen spicken muss und der Leser, der gleich zum Kaffeetrinken zu seinem Kaninchenzuchtverein gehen wird, ist froh, dass jemand an ihrer statt ihre Kämpfe austrägt, es unterhaltsam tut und diese ihnen somit erspart. Was hat das mit Religion zu tun? Kaum etwas, es hat dafür mit Unterhaltung zu tun. Manchmal sind aber die Menschen nicht nur zu bequem sich mit etwas intellektuell auseinanderzusetzen, manchmal sind sie einfach zu müde oder sie verfügen über keine ausreichende Vorbildung. Dann stehen sie wie ein Ochse vorm Berg und verstehen es nicht. Gnadenvergabe als Investition Aber seien wir doch ehrlich, die Faulheit, Bequemlichkeit oder Acedia liegt doch meistens vor und sie ist der Hauptgrund des fehlenden spirituellen Fortkommens. Wobei wir bei dem heutigen Beitrag wären. DSDZ ist sich darüber im Klaren, dass 9 von 10 der Leser dieses Beitrags nicht einmal damit anfangen werden die unten angeführten Scans zu lesen und wiederum 9 von 10, die damit anfangen, werden diese nicht zu Ende lesen, ferner wird 1 von 10, der es zu Ende gelesen hat, etwas damit anfangen können. Warum es denn veröffentlichen? Weil es auf diesen einen oder diese eine ankommt. Gott ist nicht demokratisch, er ist kein Gleichmacher, die...

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Pater Poulain SJ – Wochenendbeilage

Bei all dem Dreck, der jetzt überall in der Kirche sichtbar wird, bei all dem Sumpf der uns hineinziehen will, ist es wichtig immer daran zu denken, dass man selbst nicht verloren geht. Im Flugzeug müssen Sie zuerst sich selbst die Sauerstoffmaske aufsetzen, beim Klettern müssen Sie zuerst sich selbst absichern. Jawohl, es ist der Heilsegoismus, denn in der Hölle werden Sie auch selbst brennen und kein Kollektivismus des Miteinander wird Ihnen dort helfen, im Fegefeuer werden Sie auch einzeln gereinigt werden. Das also, was Sie jetzt zu Lebzeiten erreichen ist Ihnen sicher. Die Rente ist es nicht. Deswegen soll man das eigene geistliche Leben entwickeln, weil es niemand für Sie tun wird. Es ist wirklich wie mit der Muskelmasse und Krafttraining: niemand wird für Sie trainieren. Mag das Fitnessstudio auch so luxuriös und der Trainer kompetent sein, schwitzen müssen Sie schon selbst. Die Kommentare zu Pater Poulain SJ werden wenig gelesen, weil wohl 90% unserer Leser dazu kommen müsste sich wirklich feste Gebetszeiten zu setzen. Es ist wieder einmal wie beim Joggen: morgens zu müde, abends zu kaputt. Aber beten muss man schon und zwar mindestens am Morgen und am Abend. Sie erreichen viel mehr Zeit morgens, indem Sie zeitiger ins Bett gehen und nicht im Netz surfen oder Fernsehen, denn dort finden Sie kaum etwas, was Sie auferbaut. Gehen Sie früher ins Bett, dann stehen Sie auch früher auf. So einfach ist es....

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Geistliches Leben oder die richtigen Prioritäten

  Bei der Vorstellung unserer alten Texte in den herausgehobenen Inhalten (featured) „Eines tut Not“,  oben auf der Seite, wollen wir zu unserem Kerngeschäft – dem geistlichen Leben – zurückkehren und wieder an Publikumsgeschmack ein wenig vorbei schreiben. Wie ist denn der Publikumsgeschmack? Diesen kann man leicht an den Beiträgen in gloria.tv ersehen und er lautet wie folgt: Neue Skandale im Vatikan samt ihrer hintergründigen Beleuchtung. Priester-und Bischofsschelte oder „Nieder mit der Kirchensteuer“. „Der Staat sollte“ … „insbesondere die CDU“ …“aber als Christ“ „Familien sollten mehr unterstützt werden“. „Hätte man auf die Gottesmutter von XYZ gehört“. Privatoffenbarung A Privatoffenbarung B Privatoffenbarung C Mögliche neue Privatoffenbarung A‘ Etc....

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage 1 – Christi Himmelfahrt

Evangelium am Feste Himmelfahrt Christi Mk 16, 14 – 20 Zuletzt erschien der den Elf, wie sie bei Tische waren. Er verwies ihnen ihren Unglauben und ihre Herzenshärte, dass sie denen nicht geglaubt hatten, die ihn, den Auferstandenen, gesehen hatten. Dann sprach er zu ihnen: „Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium allen Geschöpfen. Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Die Gläubigen sollen folgende Wunder begleiten: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Sprachen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden. Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden gesund werden.“ Nachdem der Herr [Jesus] so zu ihnen gesprochen hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte ihr Wort durch Wunder, die es begleiteten. Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Papste Gregor: Der Grund, weshalb die Jünger bezüglich der Auferstehung des Herrn so langsam zum Glauben kamen, war nicht so sehr ihre Schwäche, als, wenn ich so sagen soll, unsere künftige Stärkung. Denn die Auferstehung selbst wurde ihnen wegen ihres Zweifels durch viele Beweise handgreiflich gemacht; und wenn wir diese beim Lesen anerkennen, was ist das anders, als daß wir durch ihren Zweifel fester werden? Weniger hat mir nämlich Maria Magdalena geboten, die schneller geglaubt hat, als Thomas, der lange zweifelte. Er nämlich kam durch den Zweifel zum Berühren der Wundennarben und hat aus unserem Herzen die Wunde des Zweifels entfernt. V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R.Gott sei Dank gesagt. Kirchengebet O Gott, von dem alles Gute herkömmt; verleih unsern demüthigen Bitten, daß wir deinen Einsprechungen gemäß recht denken und unter deiner Leitung auch recht...

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Evangelium des 24. oder letzten Sonntags nach Pfingsten Mt 24, 15 – 35 „Wenn ihr nun an heiliger Stätte den Greuel der Verwüstung seht, von dem der Prophet Daniel gesprochen hat – wer es liest, der beachte es wohl! -, dann sollen die Leute in Juda ins Gebirge flüchten. Wer auf dem Dache ist, steige nicht hinab, um noch etwas aus dem Hause mitzunehmen. Wer auf dem Felde ist, kehre nicht erst heim, um seinen Mantel zu holen. Wehe den hoffenden und stillenden Müttern in jenen Tagen! Betet, dass eure Flucht nicht in den Winter fällt oder auf einen Sabbat. Alsdann wird eine so große Drangsal eintreffen, wie es von Anbeginn der Welt bis jetzt keine gegeben hat noch je geben wird. Ja, würden jene Tage nicht abgekürzt, so würde kein Mensch gerettet werden. Aber um der Auserwählten willen werden jene Tage abgekürzt. Wenn dann jemand zu euch sagt: ‚Hier ist der Messias oder dort‘, so glaubt es nicht. Denn es werden falsche Propheten auftreten und große Zeichen und Wunder wirken, um so möglich selbst die Auserwählten irrezuführen. Seht, ich sage es euch voraus. Wenn man dann zu euch sagt: ‚Er ist in der Wüste‘, so geht nicht hinaus; ‚er ist in den Gemächern‘, so glaubt es nicht. Denn wie der Blitz im Osten aufzuckt und bis zum Westen leuchtet, so wird es auch mit der Wiederkunft des Menschensohnes sein. Wo ein Aas ist, da sammeln sich die Adler. Sogleich nach der Drangsal jener Tage wird sich die Sonne verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels erschüttert werden. Dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und alle Völker auf Erden werden wehklagen. Sie werden den Menschensohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Macht und Herrlichkeit....

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Anmerkung: Wenn zwischen Epiphanie und dem Sonntag Septuagesima weniger als sechs Sonntage sind, werden die übrigen zwischen den 23. und 24. Sonntag nach Pfingsten geschoben Evangelium des VI. Sonntags nach Epiphanie Mt 13, 31 – 35 Noch ein anderes Gleichnis trug er ihnen vor. „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Senfkorn, das ein Mann nahm und auf seinen Acker säte. Dies ist zwar kleiner als alle andern Samenkörner. Ist es aber ausgewachsen, so ist es größer als die anderen Gartengewächse. Es wird ein Baum, so dass die Vögel des Himmels kommen und in seinen Zweigen wohnen.“ Er trug ihnen noch ein weiteres Gleichnis vor: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Sauerteige, den eine Frau nahm und unter drei Maß Mehl mengte, bis das Ganze durchsäuert war.“ Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Volksscharen, und ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen. So sollte sich das Wort des Propheten erfüllen: „Ich will meinen Mund auftun zu Gleichnissen, Will offenbaren, was verborgen war seit Grundlegung der Welt.“ Von einem kleinen Anfange breitete sich die christliche, der bösen Menschen-Natur so sehr widerstreitende Lehre gegen alle nur möglichen Hindernisse der Lüge, des Eigennutzes, der Hoffart, der Sinnlichkeit, der Grausamkeit siegreich auf Erden aus und brachte die seligsten Wirkungen. Sieh da die Göttlichkeit des Christenthums! Bleibe standhaft im christlichen Glauben! Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn der Gerechte lebt aus dem Glauben. Kollekte zum 6. Sonntag nach Epiphanie Kirchengebet. Verleihe, wir bitten Dich, allmächtiger Gott! daß wir, was seyn soll, immerdar überlegend. Dir Wohlgefälliges durch Wort und That voll bringen! Amen....

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Der spirituelle Mittwoch und andere geistliche Attraktionen

Wir beginnen hier mit einem Katechismus-artigen Frage- und Antwort-Spiel: Worum geht es in diesem Leben? Darum, sich Verdienste für die ewige Seligkeit zu erwerben.   Wodurch? Durch ein geistliches Leben, vornehmlich durch das Gebetsleben.   Wie lernt man es? Von jemanden, der es praktiziert.   Von wem konkret? Ja, hier hapert es, denn wir können davon ausgehen, dass wirklich 99,9% aller Priester, bei den Traditionalisten leider auch, keins praktizieren. Und woran können wir es ablesen?...

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Wir basteln uns einen Hausaltar (1 von 8) Heilige Räume schaffen

Einführung: Heilige (Privat-)Räume schaffen Anm. der Red.: Da es sich hierbei um einen theologischen Blog und um keinen Bastel-Blog handelt, so wird den eigentlichen Bastel- und Einkaufstipps zur Errichtung eines Hausaltars eine theologische Einführung vorangestellt. Alle, die mehr am Praktischen interessiert sind, bitten wir um Geduld. Zuerst die Theologie also, dann das Basteln, sonst landen wir im Novus Ordo und dem Kinderbastelkram im Altarraum und das wollen wir doch nicht, gell?...

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Evangelium des vierten Sonntags in der Fastenzeit Joh 6, 1 – 15 Jesus fuhr über den Galiläischen See, den See von Tiberias. Eine große Volksmenge folgte ihm, weil sie die Wunder sah, die er an den Kranken wirkte. Da stieg Jesus auf einen Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder. Ostern, das Fest der Juden, war nahe. Als nun Jesus die Augen erhob und die herbeigeströmte Volksmenge überblickte, sprach er zu Philippus: „Woher sollen wir Brot kaufen, daß die Leute essen können?“ – Das sagte er, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er wußte, was er tun wollte. – Philipus antwortete ihm: „Für zweihundert Denare Brot reicht nicht für sie, selbst wenn jeder auch nur ein wenig erhalen soll.“ Einer von seinen Jüngern, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm: „Hier ist ein Knabe, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische. Allein was ist das für so viele?“ Jesus sprach: „Laßt die Leuge sich lagern.“ Es war nämlich viel Gras an der Stelle. So lagerten sich denn die Männer, etwa fünftausend an der Zahl. Jesus nahm nun die Brote, dankte und ließ sie an alle austeilen, die sich gelagert hatten; ebenso auch die Fische, soviel sie davon wollten. Als sie gesättigt waren, sprach er zu seinen Jüngern: „Sammelt die übriggebliebenen Stücklein, damit sie nicht verderben.“ Da sammelten sie von den fünf Gerstenbroten zwölf Körbe voll Stücklein, die beim Essen übriggeblieben waren. Als die Leute das Wunder sahen, das Jesus gewirkt hatte, sprachen sie: „Das ist wahrhafdtig der Prophet, der in die Welt kommen soll.“ Da Jesus erkannte, daß sie kommen und ihn mit Gewalt zum König machen wollten, zog er sich wieder ganz allein auf den Berg zurück. Betrachtung zum Evangelium des vierten Sonntags in der Fastenzeit O Herr! wie wunderbar ist deine Macht,...

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Evangelium des Festes Mariä Verkündigung Lk 1, 26 – 38 Im sechsten Monate ward der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa mit Namen Nazareth zu einer Jungfrau, die verlobt war mie einem Manne namens Joseph, aus dem Hause Davids. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sprach: „Gegrüßt seist du, voll der Gnade; der Herr ist mit dir. [Du bist gebenediet unter den Weibern.]“ Bei diesen Worten erschrak sie und dachte nach, was dieser Gruß bedeute. Der Engel sprach zu ihr: „Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast Gnade gefunden bei Gott. Siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären. Dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und der Sohn des Allerhöchsten genannt wrden. Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird herrschen über das Haus Jakob in Ewigkeit, und seines Reiches wird kein Ende sein.“ Maria sprach zu dem Engel: „Wie wird das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?“ Der Engel erwiderte ihr: „Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das [aus dir] geboren wird, Sohn Gottes genannt werden. Siehe, auch Elisabeth, deine Verwandte, hat in ihrem Alter noch einen Sohn empfangen, und sie, die für unfruchtbar gilt, zählt schon den sechsten Monat. Denn bei Gott ist nichts unmöglich.“ Da sprach Maria: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Worte.“ Und der Engel schied von ihr. Betrachtung zum Fest Mariä Verkündigung Allerseligste Jungfrau Maria! Dein Erschrecken und deine Verwirrung über die Botschaft des Engels lehren mich, in dir das schönste Beispiel der Demuth und Schamhaftigkeit zu verehren; denn du würdest aus Liebe zur Reinigkeit sogar die Ehre der Mutterschaft Gottes ausgeschlagen haben,...

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Evangelium des dritten Sonntags in der Fastenzeit Lk 11,14 – 28 Jesus trieb einen bösen Geist aus, der stumm war. Als der böse Geist ausgefahren war, konnte der Stumme reden. Die Volksscharen staunten darüber. Einige aber von ihnen sagten: „Durch Beelzebub, den Anführer der bösen Geister, treibt er die Geister aus.“ Andere wollten ihn auf die Probe stellen und verlangten von ihm ein Zeichen vom Himmel. Er aber kannte ihre Gedanken und sprach zu ihnen: „Jedes Reich, das in isch selbst uneins ist, zerfällt und ein Haus stürzt über das andere. Wenn und der Satan mitsich selbst uneins ist, wie soll da sein Reich Bestand haben? Ihr sagt ja, ich triebe die bösen Geister durch Beelzebub aus. Wenn ich durch Beelzebub die bösen Geister austreibe, durch wen treiben dann eure Söne sie aus? Sie werden darum eure Richter sein. Wenn ich aber duch den Finger Gottes die bösen Geister austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen. Wenn ein Starker bewaffnet seinen Hof bewacht, so ist sein Besitz in Sicherheit. Wenn aber ein Stärkerer ihn überfällt und ihn überwindet, so nimmt er ihm die Waffenrüstung, auf die er sich verließ, und verteilt, was er bei ihm erbeutet hat. Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich, wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut. Wenn der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, scsheift er durch die Steppen und sucht sich eine Ruhestätte, findet aber keine. Dann sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehrren, aus dem ich ausgezogen bin. Und er kommt und findet es ausgekehrt und geschmückt. Dann geht er hin und holt noch sieben andere Geister, die schlimmer sind als er. Sie ziehen ein und wohnen dort. Und die letzten Dinge eines solchen Menschen werden ärger sein als die ersten.“ Während er so redete, rief...

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Evangelium des 1. Sonntags in der Fastenzeit Mt 4, 1 – 11 Alsdann [nach der Taufe durch Johannes den Täufer] wurde Jesus vom Geiste in die Wüste geführt, um vom Teufel versucht zu werden. Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn. Da trat der Versucher an ihn heran und sprach: „Wenn du der Sohn Gottes bist, so befiehl, daß diese Steine da zu Brot wreden. Er ganb ihm zur Antwort: „Es steht geschrieben: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Worte, das aus dem Munde Gottes kommt.“ Dann nahm ihn der Teufel mit in die Heilige Stadt, stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sprachh zu ihm: „Wenn du der Sohn Gottes bist, so stürze dich hinab. Es steht ja geschrieben: Deinetwegen hat er seinen Engeln befohlen: Sie sollen dich auf ihren Händen tragen, damit du deinen Fuß an keinen Stein stoßest.“ Jesus entgegnete ihm: „Es steht geschrieben: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.“ Sodann nahm ihn der Teufel mit auf einen sehr hohen Berg, zeigte ihm alle Reiche der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: „Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest.“ Da gebot ihm Jesus: „Hinweg, Satan! Es steht geschrieben: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.“ Da verließ ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herbei und dienten ihm. Betrachtung zum Evangelium des 1. Sonntags in der Fastenzeit Allmächtiger Gott! sende deinen heiligen Geist, daß er uns hinführe zu Jesus, dem siegenden Heilande, und uns in der Wüste dieser Welt gegen die Versuchungen des bösen Geistes bewahre. — Gib, daß wir standhaft die Lüste der Welt fliehen, uns nicht selbst in Versuchung führen, die vorkommenden Versuchungen überwinden und in heiliger Stille, in aufrichtiger Buße und guten...

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Evangelium am Aschermittwoch Mt 6, 16 – 21 Wenn ihr fastet, so macht kein finsteres Gesicht wie die Heuchler! Die entstellen ihr Gesicht, damit die Leute es ihnen ansehen, daß sie fasten. Wahrlich, ich sage euch, sie haben schon ihren Lohn. Wenn du fastest, salbe dein Haupt und wasche dein Antlitz, damit die Leute nicht sehen, daß du fastest, sondern nur dein Vater, der im Verborgenen ist. Und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir vergelten. Sammelt euch nicht Schätze auf Erden, wo Motte und Rost sie vernichten, wo Diebe einbrechen und stehlen. Sammelt euch Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rost sie vernichten, wo keine Diebe einbrechen und stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Betrachtung zum Evangelium des Aschermittwochs Höchst sinnvoll und rührend ist der Gebrauch, womit die heilige Kirche die Zeit der Vorbereitung auf die Feier der Auferstehung des Herrn eröffnet, indem sie durch ihre Priester das Haupt der Christen mit Asche bestreuen und ihre Stirne mit dem Kreuze bezeichnen läßt. Durch diese Sinnbilder wird die Seele aufgefordert, von dem Vergänglichen sich abzukehren, und mit Ernst dem Unvergänglichen sich zuzuwenden. Unser Leben gleicht einer Blume, die am Morgen blüht und am Abende verwelkt ist. Daher soll jeder aechte Christ sich nach dem Wunsche der Kirche die Fastenzeit besonders der Buße, der Betrachtung des Leidens und Sterbens unsers Seligmachers, den guten Werken weihen, damit unsere Sünden getilgt werden, und wir zu einem tugendhaften Leben Gnade erlangen. Kollekte zum Aschermittwoch Kirchengebet. Erhöre uns, o Herr! denn deine Barmherzigkeit ist von Ewigkeit und unbegranzt; nach der Menge deiner Erbarmnisse sieh auf uns! Errette uns, o Herr! allmächtiger, ewiger Gott! verschone die Bußfertigen, sey gnädig denen, die zu Dir stehen! Neige dein Ohr gnädig herab zu unserm Flehen und gieße über deine Diener, die...

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Evangelium des Sonntags Quinquagesima Lk 18, 31 – 43 In jener Zeit nahm Jesus die Zwölf beiseite und sprach zu ihnen: «Seht, wir ziehen hinauf nach Jerusalem: dort wird alles in Erfüllung gehen, was die Propheten über den Menschensohn geschrieben haben. Er wird den Heiden ausgeliefert, verspottet, mißhandelt und angespien werden; man wird Ihn geißeln und töten; aber am dritten Tage wird Er wieder auferstehen.» Allein sie verstanden nichts davon; diese Rede war für sie dunkel, und sie begriffen nicht, was damit gemeint war. – Als Er Sich dann Jericho näherte, saß ein Blinder am Wege und bettelte. Als er das Volk (das nach Jerusalem pilgerte) vorbeiziehen hörte, fragte er, was das sei. Sie sagten ihm, Jesus von Nazareth gehe vorüber. Da rief er: «Jesus, Sohn Davids, erbarme Dich meiner!» Die Vorausgehenden schalten ihn, er solle schweigen. Er aber schrie noch lauter: «Sohn Davids, erbarme Dich meiner!» Da blieb Jesus stehen und ließ ihn zu Sich bringen. Als er herangekommen war, fragte Er ihn: «Was soll Ich dir tun?» Er antwortete: «Herr, daß ich sehe!» Jesus sprach zu ihm: «Sei sehend; dein Glaube hat dir geholfen.» Sogleich sah er, pries Gott und folgte Ihm. Und alles Volk, das Zeuge davon war, lobte Gott. Betrachtung zum Evangelium des Sonntags Quinquagesima Daß wir dem Tode immer näher rücken, wissen wir! daher ist es auch nothwendig, oft daran zu denken, uns darauf vorzubereiten. Wie nützlich ist es, das Leiden Jesu zu betrachten ! Alle die Demüthigungen und Schmerzen Jesu, erinnern sie uns nicht, daß wir uns durch Buße und Demuth zum Tode bereiten sollen? Wie wenige Menschen aber hören in ihren gesunden Tagen gerne vom Leiden und Sterben! Doch, sind wir mit einem leiblichen Uebel behaftet, wie sind wir da aufmerksam, alles zu erforschen, was dasselbe lindern oder vertreiben könnte! Wie gleichgültig sind...

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Evangelium des Sonntags Sexagesima Lk 8, 4 – 15 In jener Zeit, als viel Volk zusammengekommen war, und die Leute aus den Städten zu Jesus eilten, sprach Er zu ihnen dieses Gleichnis: «Ein Sämann ging aus, seinen Samen zu säen. Als er nun säte, fiel einiges auf den Weg; da wurde es zertreten, und die Vögel des Himmels pickten es auf. Anderes fiel auf steinigen Grund: es ging zwar auf, verdorrte aber, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Wieder anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen, die mit aufwuchsen, erstickten es. Anderes fiel auf gutes Erdreich, ging auf und brachte hundertfältige Frucht.» Alsdann rief Er: «Wer Ohren hat zu hören, der höre.» – Da fragten Ihn Seine Jünger, was dieses Gleichnis bedeute. Er antwortete ihnen: «Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen; den andern aber werden sie nur in Gleichnissen vorgetragen, damit sie sehen, und doch nicht sehen, hören und doch nicht verstehen. Das nur bedeutet das Gleichnis: Der Same ist das Wort Gottes. Die am Wege, das sind jene, die es hören; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihren Herzen, damit sie nicht glauben und selig werden. Die auf steinigem Grund, das sind jene, die das Wort mit Freuden aufnehmen, sobald sie es hören; aber sie haben keine Wurzeln; sie glauben eine Zeit lang, allein zur Zeit der Versuchung fallen sie ab. Was unter die Dornen fiel, das sind jene, die es zwar hören, dann aber hingehen und es in den Sorgen und Reichtümern und Genüssen des Lebens ersticken und so keine Frucht bringen. Was aber auf gute Erde fiel, das sind jene, die das Wort hören, es in gutem, in sehr gutem Herzen bewahren und Frucht bringen in Geduld.» Betrachtung zum Evangelium des Sonntags Sexagesima Jesus lehrte gerne durch Gleichniße, weil...

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Evangelium des Sonntags Septuagesima Mt 20, 1 – 16 In jener Zeit trug Jesus Seinen Jüngern dieses Gleichnis vor: Das Himmelreich ist gleich einem Hausvater, der am frühen Morgen ausging, um Arbeiter für seinen Weinberg zu dingen. Er vereinbarte mit den Arbeitern als Lohn einen Denar für den Tag und sandte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder aus, sah andere müßig auf dem Markte stehen und sprach zu ihnen: «Geht auch ihr in meinen Weinberg; ich werde euch geben, was recht ist.» Sie gingen. Abermals ging er um die sechste und neunte Stunde aus und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde ausging, fand er wieder andere dastehen und sprach zu ihnen: «Warum steht ihr hier den ganzen Tag müßig?» Sie antworteten ihm: «Weil uns niemand gedungen hat.» Da sprach er zu ihnen: «Geht auch ihr in meinen Weinberg.» – Als es Abend geworden war, sprach der Herr des Weinbergs zu seinem Verwalter: «Rufe die Arbeiter und gib ihnen den Lohn, von den Letzten angefangen bis zu den Ersten.» Es kamen also die, welche um die elfte Stunde gekommen waren, und erhielten je einen Denar. Als nun die Ersten an die Reihe kamen, hofften sie mehr zu erhalten; aber auch sie erhielten je einen Denar. Da sie ihn empfingen, murrten sie wider den Hausvater und sprachen: «Diese Letzten da haben nur eine Stunde gearbeitet, und du stellst sie uns gleich, die wir doch die Last und Hitze des Tages getragen haben.» Er aber erwiderte einem von ihnen: «Freund, ich tu dir kein Unrecht. Haben wir nicht einen Denar als Lohn vereinbart? Nimm also, was dein ist, und geh; ich will aber auch diesem Letzten geben wie dir. Oder darf ich nicht tun, was ich will? Oder ist dein Auge neidisch, weil ich gut...

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Der Reisealtar (4 von 4): Einen Reisealtar „basteln“

Wir basteln uns einen Reisealtar Da in unserem Leben also es hauptsächlich um Selbstheiligung geht, da wir an fremden Orten geistliche Räume schaffen sollen, so ist es höchst zuträglich auf Reisen nicht nur zu beten, sondern es auch qualifiziert zu tun, indem wir einen Reisealtar aufstellen und davor beten. Zuerst ist es gut das Hotelzimmer mit dem Weihwasser, aus einer Weihwasserflasche zu besprengen, damit wir uns wohl und die Dämonen unwohl fühlen. Da der Schreiber dieser Zeilen auf Reisen oder in Urlaub ebenfalls betet, so hat er sich einen Reisealtar zusammengebastelt, da der Markt nicht derartiges bietet und das, was man antiquarisch erwerben kann entweder zu teuer, zu kitschig oder zu wenig praxistauglich ist. Die meisten Reisealtäre dienen eigentlich dazu, wenn man denn welche finden, davor eine Messe zu zelebrieren und nicht davor zu beten. Deswegen fand der Schreiber dieser Zeilen im Laufe der Jahre mehrere Bestandteile, welche zusammengesetzt ihn einigermaßen ästhetisch befriedigen. Es ist noch nicht vollkommen, aber besser als nichts. Der Reisealtar sieht wie folgt aus (ja, abgenutzt, weil benutzt):...

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Der Reisealtar (3 von 4): Geistlicher Raum und Heilsegoismus

Geistlichen Raum schaffen Wenn man betet, dann schafft man an dem betreffenden Ort einen geistlichen Raum. Dies ist wörtlich zu verstehen. Alle unsere Gebete, Opfer, Sühnehandlungen etc. bleiben am Ort, an dem sie erbracht wurden, sozusagen stehen. Dies ist eine weitverbreitete Erfahrung der sakralen Atmosphäre in alten Kirchen auch in solchen, welche leider in den letzten Jahrzehnten desakralisiert wurden. All die Hl. Messen, die Beichten und all diese Gebete sind immer noch an diesem Ort vorhanden und strahlen nach wie vor eine Heiligkeit aus. Aber auch in privaten Räumen merkt man, vielleicht nicht jeder, manche aber schon, wer dort wohnt und wie und ob er dort betet. Diese Erfahrung kann man machen, wenn man verschiedene Klosterzellen oder Wohnungen von Priestern „visitiert“. Mal ist es Licht und Klarheit, mal eine verdorrte Trockenheit, ein stehender Staub. Wenn Sie also am Ort, an dem Sie wohnen, beten oder viel beten, dann schaffen Sie dort einen geistlichen Raum, der dableibt, auch wenn Sie wegziehen. Manche Menschen werden davon angezogen, manche fortgetrieben. Als der Schreiber dieser Zeilen seine Wohnung verkaufte, so war einer der Kaufargumente der Käuferin dieser, dass sie an diesem Ort eine „positive Atmosphäre“ spürte und sich fragte, wer wohl darin wohnte. Da sie eine Künstlerin war und ist, so hatte sie ein Gespür für diese Dinge, obwohl der Schreiber dieser Zeilen, als er in dieser Wohnung lebte, noch viel weniger geistlich fortgeschritten war als er jetzt ist, da er damals weder die Tridentinische Messe noch die Alten Breviere kannte....

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Der Reisealtar (2 von 4): Reisen und das geistliche Leben

Reisen und das geistliche Leben Deswegen waren die herumstreuenden Mönche oder Kleriker, Einzahl lautet: clericus vagans, wovon sich der Vagabund ableitet, immer Gift und immer verdächtig. Wenn Sie jetzt mit dem Beispiel von hl. Paulus, den anderen Aposteln oder Missionaren kommen, dann müssen Sie wissen, dass diese zwar von A nach B reisten, aber dann längere Zeit in B blieben, um eine Gemeinde aufzuerbauen. Die Bischöfe, welche sie einsetzen, hatten an Ort und Stelle zu sein. Das Reisen war nicht der Selbstzweck und deswegen war diese Reiserei von Johannes Paul II so spirituell verdächtig, worauf wir noch mehr als einmal zu sprechen kommen. Wenn man reist, so kann man qualitativ hochwertig nicht beten, weil man durch alles andere zu sehr abgelenkt ist. Deswegen gibt es im Alten Brevier, also in allen Brevieren bis 1962 das sog. Itinerarium also die Reisegebete, welche Geistliche vor den Reisen beten sollten oder mussten. Eine zweisprachige, lateinisch-englische Übersetzung findet sich hier. Da wir davon ausgehen, dass manch einer diese Gebete auch gerne beten möchte, Latein nicht kann und eine deutsche Übersetzung hilfreich wäre, auch wenn man es auf Lateinisch beten wird (nicht wahr…?), so fügen wir hier unsere eigene Übersetzung hinzu....

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Evangelium des V. Sonntags nach Epiphanie Mt 13, 24 – 30 Ein anderes Gleichnis trug er ihnen vor: „Mit dem Himmelreich ist es wir mit einem Manne, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während alles schlief, kam sein Feind, säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon. Als dann der Halm aufschoß und Frucht ansetzte, kam auch das Unkraut zum Vorschein. Da kamen die Knechte des Hausherrn herbei und sprachen zu ihm: „Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut?“ Er antwortete ihnen: „Das hat der Feind getan.“ Die Knechte fragten nun: „Sollen wir hingehen und es einsammeln?“ Er antwortete: „Ja nicht! Ihr möchtet sonst, wenn ihr das Unkraut sammelt, zugleich auch den Weizen mit ausreißen. Lasst nur beides miteinander wachsen bis zur Ernte. Zur Zeit der Ernte will ich dann den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Büschel zum Verbrennen. Den Weizen aber bringt in meine Scheune.“ Gott ist die Wahrheit, sein Wort der gute Saame; das Unkraut, die Lüge, kömmt vom Satan, von der argen Welt, von unserer bösen Begierlichkeit. Seyen wir gegen diese wachsam! Gibt es dann arge und verführende Menschen, die Gott duldet, damit sie sich bessern mögen und eine Prüfung seyen für die Gerechten, so fluchen wir ihnen nicht, sondern beten und arbeiten wir, selbst standhaft in allem Guten, für ihre Bekehrung! Kollekte zum 5 Sonntag nach Epiphanie Kirchengebet. Wir bitten Dich, o Herr! schütze immerhin deine Familie in deiner Güte, daß sie, die sich nur auf die Hoffnung himmlischer Gnade stützt, durch deinen Schutz gekräftiget werde! Amen. Unterstützen Sie uns! Falls Sie diesen Beitag wertvoll fanden und einen Gegenwert Ihrerseits beisteuern möchten, so können Sie uns etwas spenden.  ...

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Der Reisealtar (1 von 4): Das Reisen an sich

Das Reisen an sich Der Schreiber dieser Zeilen verreist ungern. Er tut es deswegen ungern, da, wie er erfahren hatte, dass die benediktinische stabilitas – die Stabilität oder Beständigkeit – die Grundlage des geistlichen Lebens bildet. Es ist nicht nur die stabilitas loci, die Stabilität des Ortes, was man wirklich sehr frei als einen festen Wohnsitz übersetzen könnte, es ist auch die stabilitas vitae, die Stabilität des Lebens, womit die Beständigkeit der Abläufe des Alltags gemeint ist. Es ist die Routine, es ist der Rhythmus, es sind diejenigen Gewohnheiten, welche automatisiert uns überhaupt ein intellektuelles oder geistliches Leben ermöglichen, weil durch den Automatismus das Nachdenken über diese Tätigkeiten und der damit verbundene Stress wegfällt, der immer dann auftritt, wenn man es mit etwas Manuell-Neuem zu tun hat. Wenn Sie zum ersten Male operieren, sticken, kitesurfen, klettern, tanzen oder irgendetwas Manuelles tun, dann sind Sie zumindest nervös und außerordentlich damit beschäftigt diesen Bewegungsablauf zu koordinieren. Daher die Notwendigkeit der Wiederholung, Wiederholung und Wiederholung, damit dieser Bewegungsablauf sitzt und Sie ihn automatisch ausführen können. Deswegen legten die frühesten Apothtegmata, die Sprüche der Wüstenväter, eine manuelle Handarbeit nahe, wie das Flechten von Körben, bei welcher man automatisch handwerklich arbeitet und dabei beten und meditieren kann. Deswegen schreiben auch die Mönchsregeln, besonders die benediktinische Regel, die Handarbeit vor, was wirklich wörtlich gemeint ist. Sie sollen mit ihren Händen etwas hervorbringen. Deswegen ist das Abschreiben von Büchern Handarbeit, aber das Schreiben von Büchern nicht. Warum? Weil, während Sie schreiben, Sie an nichts Anderes, als das, was Sie gerade schreiben, denken können. Das Tippen verläuft schon automatisch, das Nachdenken darüber, was man gleich oder gleichzeitig eintippen wird, nicht. Das Schreiben ist immer eingleisig, das Abschreiben nicht, Sie können einen beliebigen Text abtippen und an etwas Anderes denken, wenn Sie beim Eintippen geschickt genug sind. Gute Sekretärinnen...

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Betrachtungen zum Evangeliumstext der Alten Messe

Evangelium des zweiten Sonntags nach dem Feste der Heil. Drey Könige Joh 2, 1 – 11 Am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa. Die Mutter Jesu war zugegen, und auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit geladen. Als der Wein ausging, sprach die Mutter Jesu zu ihm: „Sie haben keinen Wein mehr.“ Jesus erwiderte ihr: „Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.“ Da sprach seine Mutter zu den Dienern: „Was er auch etwa sagt, das tuet!“ Nun standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie sie bei den Juden für die Reinigungen üblich waren. Jeder von ihnen faßte zwei bis drei Maß. Jesus gebot ihnen: „Füllt die Krüge mit Wasser.“ Sie füllten sie bis zum Rande. Dann sprach er zu ihnen: „Schöpft jetzt davon und bringt es dem Speisemeister.“ Sie brachten es hin. Der Speisemeister kostete nun das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wußte aber nicht, woher der Wein war; nur die Diener, die das Wasser geschöpft hatten, wußten es. Da rief der Speisemeister den Bräutigam und sagte zu ihm: „Jedermann setzt zuerst den guten Wein vor und erst, wenn die Gäste trunken geworden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt aufbewahrt.“ So machte Jesus zu Kana in Galiläa den Anfang mit seinen Wundern. Er offenbarte dadurch seine Herrlichkeit und seine Jünger glaubten an ihn. Betrachtung zum Evangelium des zweiten Sonntags nach Heil. Drey Könige Zur Erholung des Geistes und Körpers sind anständige Freuden, wie sie Christus und seine Jünger bei der Hochzeit zu Kana in Galiläa heilig genossen haben, wohl erlaubt. Da nun die Ehe heilig und ehrwürdig, von Gott eingesetzt und durch Jesus zu einem Sakramente erhoben worden ist; da sie das Bild seiner Vereinigung mit der Kirche darstellt; so sind auch die Hochzeitmahle lieblich und

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Am Neujahrsfeste

I. Durch deine Güte, allmachtiger Vater! Habe ich ein neues Jahr glücklich erlebt, ein neues Jahr, das Tausende und Tausende, die am nämlichen Tage mit mir, die nach mir geboren worden sind, nicht mehr über sich aufgehen sehen. Millionen modern seitdem in ihren Gräbern, Viele in der Blüthe ihrer Jahre vom Tode ereilt. Welchen Dank bin ich Dir, bin ich deiner unendlichen Vatergüte schuldig? — Laß dieses Jahr, Allgütiger! mir, den Meinigen, laß es der ganzen Menschheit gesegnet seyn! Deine Vaterhand strecke sich über alle aus, denn dein göttlicher Sohn ist ja für alle gestorben, selbst für die, welche ihn gelästert und gekreuziget haben. Sende deinen göttlichen Geist über alle irrenden Brüder, daß er sie erleuchte! Segne, Allweiser! alle geistlichen und weltlichen Vorsteher, das Oberhaupt der Kirche, segne unsern König, gieb ihm weise und treue Räthe! Segne, gütigster Schöpfer, unsere Fluren; befreie uns von der verheerenden Seuche, die schon Hunderttausende als Opfer dahingerafft! — Doch dein Wille geschehe, da deine Weisheit und Barmherzigkeit unbegreiflich war, ist und stets seyn wird. —...

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Islamischer Terrorismus und die Lehre vom guten Tod (2 von 2)

Aus aktuellem Anlass möchten wir nochmals diesen Beitrag publizieren. Wir fürchten, dass sich solche Anlässe mehren werden, denn zuerst „Flüchtlinge“, dann Terroristen. Von Terror bedroht Der islamische Terrorismus macht auch von deutschsprachigen Ländern nicht halt, was der letzte Anschlag von Würzburg beweist.[1] Wie früher im kommunistischen Totalitarismus man westliches Radio hören musste, um zu wissen, was im eigenen Land vorgeht, so muss man jetzt ausländische, meist amerikanische Nachrichtenportale lesen, um zu wissen, was in Europa gerade passiert. Besonders in Deutschland werden in der Mainstreampresse alle Angaben zum islamischen Hintergrund der Attentäter zensiert, dass es hierzulande gilt, dass: Islam eine Religion des Friedens ist. Dem radikalen Islam ein gemäßigter Islam entgegengestellt werden muss. Die „Flüchtlinge“ die künftigen Fachkräfte sind, die sich ausnahmslos in die glückliche Multi-Kulti-Gesellschaft integrieren werden. Alle „Flüchtlinge“ Gutmenschen und keine eingeschleusten Terroristen sind....

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Die Solaruhr oder das Aufladen mit Gott

Die Solaruhr als Analogon Der Schreiber dieser Zeilen hat sich vor Kurzem eine Solaruhr gekauft. Da er eine Uhr mit bestimmten Parametern braucht und in der letzten Zeit recht viele Uhren verschlissen hatte, so war ein Neue fällig. Der Kauf dieser Uhr hat ihn irgendwie sehr erfreut viel mehr als die Anschaffung verschiedener Konsumgüter verschiedener Preisklasse, die er bisher erstanden hatte. Vielleicht erfreut ihn die neue Uhr deswegen, weil sie eine materialisierte Metapher des geistlichen Lebens darstellt. Warum? Das werden wir gleich erklären. Falls Sie nicht wissen, was eine Solaruhr ist, so ist es eine Uhr, welche weder Batterien, wie Quarzuhren, noch Bewegung, wie Automatik oder Kinetic-Uhren, noch Aufzug, wie mechanische Uhren, braucht, sondern, so informiert eine Uhren-Seite, „ihre Stromversorgung durch Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels in die Oberseite der Uhr integrierte Solarzellen sicherstellen.“[1] Sie müssen also diese Uhr nur sichtbar im Licht tragen, am Besten in der Sonne und Sie brauchen lebenslang, wobei es sich um das Leben der Uhr und nicht um Ihr Leben handelt, keine Batterien, falls die Werbung hält, was sie verspricht. Die erstandene Uhr, welche positive Kritiken hatte, zeichnet sich dadurch aus, dass sie aufgrund der Sonnenenergie:...

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Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist – in der Hl. Dreifaltigkeit leben

Es war wohl der rheinische Mystiker Rupert von Deutz (XIV Jhdt.), welcher sagte: In tanto vivimus in quanto Sanctam Trinitatem cognoscimus. Wir leben insoweit, inwieweit wir die Heiligste Dreifaltigkeit erkennen. Wohl wahr, denn „in ihm [Gott] leben wir, weben wir und sind wir“ (Ap 17,28), Gott aber ist „dreifaltig einer“. Der Blog katholisches.info klagt, dass sich seine Leser darüber beklagen, dass dort nur Negatives berichtet wird. Der Schreiber dieser Zeilen hatte am Anfang des Bergoglio-Pontifikats auch Angstzustände als er katholische Blogs las, weil er spürte, dass sich die ganze Situation zum Schlechten entwickelt, so wählte er eine Zeit lang gar nichts zu lesen, womit sich sein Zustand besserte. Wir wissen um die Gefahr des Erdrückt-Werdens durch das Negative und deswegen wollen wir unseren Leser, außer all den polemischen und informativen Artikeln, die ja auch sein müssen, die Möglichkeit geistig aufzuatmen. Geistlichkeit ist aber keine Weltflucht, in dem Sinne, dass man den Bösen, den Wölfen in Schafspelz das Feld überlässt. Dies haben die kirchentreuen, gläubigen, konservativen, wie auch immer die katholischen Katholiken seit dem Vat. II getan und jetzt sehen wir wohin es geführt hat: zum Papst Bergoglio und Amoris Laetitia. Das geistliche Leben ist ein geistlicher Kampf und schon Origenes interpretierte das Buch der Richter, welches den Einzug Israels in das gelobte Land beschreibt, als die Allegorie des geistlichen Kampfes. Gegen wen kämpft man da: Gegen das Fleisch, Gegen die Welt auch gegen die Mächte der Finsternis innerhalb der Kirche, Gegen die Dämonen....

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Nicht drauf los beten oder die rechte Meinung

Da wir hoffen, dass wir durch diesen Blog einige unserer Leser zum regelmäßigen auch liturgischen Geben, im Sinne der vorkonziliaren Breviere, inspiriert haben, so wollen wir an dieser Stelle einen Punkt erläutern, der uns erläuterungsbedürftig erscheint. Zwar wird dieser Blog im Jahre 2016 durchschnittlich von 199 Lesern pro Tag aufgesucht, aber nach unserem Ermessen, beten zwischen 2 und 5 Personen das Alte Brevier regelmäßig und bis 10 ab und zu. Dies sind natürlich keine Spitzenwerte, denn jemand muss auch in deutschsprachigen Ländern das fehlende Gebetspensum unserer geistlichen Stände „rausreißen“, da wir von denen wirklich nichts zu hoffen haben. Dennoch gibt es bei Gott keine Demokratie und zahlreicher bedeutet noch lange nicht besser. Aber mehr und besser bedeutet schon besser.  Daher hier ein paar Hilfestellungen. Sich in die Gegenwart Gottes versetzen Sollte sich jemand von unseren Lesern das Diurnale, welches die Tagesgebete, ohne die Matutin, nach dem Brevier von 1962 enthält, zugelegt haben (und er oder sie tat gut daran, da es zurzeit d.h.am 24.07.2016 das Diurnale ausverkauft und eine Neuauflage ist für Herbst 2016 geplant ist), dann wird er die Erfahrung gemacht haben, dass er oder sie oft automatisch zu beten, d.h. zu rezitieren, anfängt, ohne sich innerlich klar gemacht zu haben, dass man überhaupt betet. Ist denn solch ein automatisches Rezitieren überhaupt ein Gebet? Ja, es ist eins, aber der niedrigsten Observanz, sozusagen und am wenigsten wirkungsvoll. Das Breviergebet und je älter, desto besser, ist wirklich eine fühlbare Allzweckwaffe, es ist ein geistlicher Springbrunnen, den man mit einer guten Meinung noch besser einsetzen kann, damit möglichst viele Gnaden zuerst auf die Kirche und dann auf die Welt niedergehen können.  Es ist in etwa mit einem Geldbetrag zu vergleichen, welcher an sich einen Wert hat, aber durch eine gute Geldanlage seinen Wert steigern kann. Bevor man also mit dem guten,...

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