Tradition und Glauben

Bäumer, Geschichte des Breviers. (7) Einleitung: § 2. Theologische Grundlage (2)

Wir nehmen nach sage und schreibe drei Jahren wieder an einem spirituellen Mittwoch die Lektüre von Bäumers „Geschichte des Breviers“ wieder auf, damit wir alle mehr erfahren können. Die Inhalte des deutschen Benediktiners sind dermaßen eng verwoben und inhaltsschwer, dass wir alle davon länger zehren können. Gebet für die Schöpfung und an der Schöpfung statt Der nachfolgende Text von Bäumer (S. 9) hat DSDZ (den Schreiber dieser Zeilen) nachhaltig geprägt und er denkt manchmal täglich an diese Zeilen, wenn er aus dem Fenster schaut. Worum geht es? Darum, dass der Mensch als die Krone der Schöpfung, gleich, was die Evolutionstheorie von sich gibt, Gott als Vertreter dieser Schöpfung und an ihrer statt das Lobopfer darbringt, wohl auch das Opfer der Sühne, da die Schöpfung nach Röm 8 durch die Erbsünde auch in Mitleidenschaft gezogen wurde. Während also das Pferd auf der Wiese wiehert und die Kuh muht, muss sich DSDZ hinknien und das Brevier rezitieren. Für die Kuh auch! Man erkennt diese Logik, welche Pater Bäumer aufzeigt daran, dass in den Laudes der Duplex-Heiligenfeste und auch am Sonntag, wenn das Sonntagsoffizium stattfindet, der Gesang der drei Jünglinge gebetet wird. Man dankt Gott mit aller Schöpfung für diesen Heiligen oder den Sonntag. Ebenso wird es empfohlen nach der Heiligen Messe, der Tridentinischen natürlich, dass der Priester als Danksagungsgebet diesen Hymnus betet. Unter Leon XIII. (Dekret vom 20. Dez. 1884) gab es für die Verrichtung dieser Gebete satte Ablässe, sodass man davon ausgehen kann, dass sie nicht immer vorgeschrieben waren. Denn die Heilige Messe ist ja der Höhepunkt des Gottesdienstes der ganzen Schöpfung. Das schreibt auch Teilhard de Chardin irgendwo, obwohl auf eine verquere, pantheistische Art und Weise. Das schlimme am Nachkonziliarismus ist einerseits der Kollektivismus zu dem er führte (Wir, Miteinander, die Gemeinde, etc.), andererseits paradoxerweise der Solipsimus, den er auch...

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Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (29) 3. Kapitel: Kurzer Überblick über die Geschichte des inneren Gebets (2)

Pater Poulain SJ hat fleißig historische Quellen gesammelt, um auch wirklich allen zu zeigen, wann man mit dem inneren Gebet anfing. Man fing damit gerade dann an als man das Brevierpensum dermaßen reduzierte, dass auch die vielbeschäftigten Bettelorden es verrichten konnten, was wohl in der Mitte des XIII Jhdts. stattfand. Die Mönchsorden beteten hingegen so viel, dass eigentlich das Gebet nur von anderen Tätigkeiten wie Handarbeit, Essen, Schlafen unterbrochen wurde und nicht umgekehrt wie heute, wo der weltliche Tagesablauf vom wenigen Gebet unterbrochen wird. Fragen Sie die erstbeste tätige Ordensschwester und die wird Ihnen sagen: Man kann doch nicht immer beten! -Natürlich kann man es. Durch die Reduzierung des Gebets kam es zu geistlichen Mangelerscheinungen, wie bei Mangelernährung, welchen abgeholfen werden musste. Seit dem Vat. II betet man kaum noch und wir sehen alle die Resultate. Seit DSDZ seine Breviere mündlich betet, betrachtet er auch viel weniger als davor, weil er während des Gebets betrachtet. Wie? Man liest den lateinischen Text – erste Ebene Man denkt darüber, was er sagt – zweite Ebene Man hegt fromme Gedanken über das Heiligenfest, das Tagesevangelium oder anderes – dritte Ebene Man erhält geistliche Impulse, die in Gedanken resultieren, die man auch betrachtet – vierte Ebene Wohlgemerkt, alles findet gleichzeitig statt, wozu jeder mit ein wenig Übung und Lateinkenntnissen kommen kann. Das gute am Tridentinischen Brevier ist das, dass es genau so viel Wiederholung und Neuheit bietet. Denn Sie beten die gleichen Psalmen, aber die Lesungen der ersten und zweiten Nokturn sind immer anders und kommen nur einmal im Jahr vor. Wenn Sie also die Psalmen der zweiten Nokturn beten, können Sie darüber nachdenken, was Sie gerade gelesen haben oder wie sich dieser Psalm im Leben des Heiligen widergespiegelt hat. Langweilig wird es wirklich nicht, aber es ist körperlich anstrengend, denn Sie rezitieren ununterbrochen...

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Bäumer, Geschichte des Breviers. (6) Einleitung: § 2. Theologische Grundlage (1)

Mündliches Gebet Eigentlich ist der Weg zur Heiligkeit ganz einfach. Man muss lediglich wissen, was nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil abgeschafft oder verändert wurde und das Gegenteil tun. Je gründlicher etwas abgeschafft wurde und je mehr dagegen gewettert wurde und immer noch gewettert wird, desto mehr Heiligkeit steckt dahinter. Der Umkehrschluss also, da hinter all diesen „Reformen“ von welchen wirklich keine einzige der Kirche und den Seelen zum Heil gereichte, der Widersacher Gottes steckte („Ich bin der Geist, der stets verneint“ nach Goethes Faust), sowie Menschen, die von ihm mehr oder weniger direkt inspiriert wurden. Die nachkonziliare Verwerfung des mündlichen Gebets Das mündliche Gebet stellt etwas dar, was wenigstens seit dem Konzil, aber bei vielen Theologen schon früher als verächtlich abgetan wurde, als ein bloßes Rezitieren und Auswendiglernen, etwas, was eines „mündigen Christen“ unwürdig ist. Der Schreiber dieser Zeilen hat noch in seiner Kindheit auf diese Art und Weise gebetet, dass er bestimmte Gebete wie: Vater Unser, Gegrüßtes seist Du Maria, Ehre dem Vater, Credo etc. kniend und laut oder halblaut aufsagte. Dieses Gebet wird in seiner Heimat Pacierz [Aussprache in etwa patziesch] genannt, ein Wort, das wohl vom Pater noster stammt. Erst in seiner Jugend lernte er in einer katholischen (sic!) Erneuerungsbewegung sowohl die Verachtung für das mündliche, private Gebet im Sinne des bisherigen Pacierz als auch gegenüber dem vorformulierten Gebet im Allgemeinen kennen. Man solle, so sagte man ihm, sich bei einem „Dialog mit Gott“ keiner vorformulierten Gebete bedienen, sondern „frei aus dem Herzen heraus“ beten. Man solle mit Gott, „wie mit einem Freund sprechen“, da es Moses (vgl. Ex 33,11) auch so tat. Er lernte diese Einstellung natürlich bei den katholischen Charismatikern, aber eigentlich auch bei allen anderen katholischen Spiritualität (ignatianisch, dominikanisch und andere), die er kennenlernte, kennen. Das mündliche Gebet ist als privates Gebet nicht mehr en...

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Gregory Di Pippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 4 – 1629: The Hymns of Urban VIII

Der Schreiber dieser Zeilen schämt sich nicht zu gestehen, dass er manchmal dichtet und er auch recht viele Gedichte oder Verse als Dichtung in seine Muttersprache übertragen hatte. Eigenes hat er auch geschrieben und beides war recht gut, was man ihm auch von kompetenten Seiten neidlos zuerkannte. Daher weiß er, dass ein jeder Dichter oder Literat bei Lektüre eines Textes denkt: “Ich kann es besser! Das klingt nicht”. Und manchmal kann man es wirklich besser. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass Urban VIII, seines Zeichens ein Literat und Klassizist, dachte, dass man die alt-erhrwürdigen Hymnen verbessern kann und er selbst es besser kann. Aber Liturgie ist keine Schöpfung, sondern Überlieferung. Das Beste kam anonym zu uns, damit die Autoren vor Stolz nicht ausrasten. Deswegen  wurden auch die Hymnen von Urban VIII. auf die lange Sicht nicht angenommen, weil sie eine Neuerung darstellten. Ob sie wirklich technisch und rhythmisch besser waren als die Alten bedarf einer eigenen Untersuchung, aber Kirchenlatein ist kein klassisches Latein, auch wenn sich die Klassizisten sträuben. Die Kirche hat den kleinen Ego-Trip eines Papstes recht gut verkraftet bis das Brevier von 1970 kam, in dem die meisten Hymnen von einem gewissen Dom Anselmo Lentini, O.S.B. stammen, der die alten Hymnen schlicht rauswarf und eigene, nachkonziliaren Kompositionen einführte. Während Urban VIII literatisch nicht unbegabt war, so war Lentini es nicht. Ohne Verneinung bedeutet es: er war unbegabt und diese Hymnen hören sich nach Nichts an. Als der Schreiber dieser Zeilen noch in seiner Studienzeit mit diesen latenischen Hymnen zusammen traf, so wunderte er sich insgeheim über ihre Banalität. Ganz im Gegenteil zu Vexilla Regis, Conditor alme, Adoro devote etc. Er rechnete sich diese Gedanken als Sünde an, da er nichts über Brevierreformen wußte und dachte, dass auch die Lentini-Hymnen alte, überlieferte Hymnen der Kirche darstellen. Wie banal sind...

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Gregory DiPippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 3.2: 1529 versus 1568

Warum soll man zum Nachgebet der Matutin aufstehen? Hauptsache, um den Teufel auszutricksen, der als Macht der Finsternis in der Finsternis buchstäblich mehr Macht hat. Sehr viele besessene oder umsessene Menschen berichten, dass sie gerade gegen 3 Uhr oder genau um 3 Uhr Somme-oder Winterzeit aufwachen und von Alpträumen geplagt nicht aufwachen können. Warum gerade dann? Weil es die diabolische Verkehrung der Sterbestunde Christi ist. Deswegen, um dem Vorzubeugen, hielten schon die Wüstenväter Nachtwachen oder standen um 3 Uhr auf.  Es ist auch die praktische Möglichkeit alle 150 Psalmen am Tag zu beten oder den schwierigeren Teil bei einer absoluten Ungestörtheit zu beten.  Sollten Sie manchmal um diese Zeit aufstehen, so werden Sie merken, dass Sie wirklich hellwach sind und für eine kurze Zeit über eine sehr hohe Konzentration verfügen. Deswegen wachten manche Orden für die Matutin auf und legten sich dann schlafen, andere wachten frühmorgens auf und beteten mit der Matutin auch die Laudes. Auch heute wird es so gehandhabt. Es ist das ungestörte Gebet für die Welt, welche meistens gerades in der Nacht sündigt. Die Matutin mit ihren drei Nokturen im Tridentinischen Brevier stellt das zeitlich umfangreichste Gebet dar. Sie dauert zwischen 40 Minuten und 60 Minuten beim zügigen Beten ohne Gesang. Gerade dort gibt es die schönsten Lesungen und die wervollsten Kommentare der Kirchenväter. Diese Texte bleiben auch länger hängen, weil sie zuerst gebetet werden. Denn dann kommt der Tag mit seinen Zerstreungen und Eile. Daher die Matutin in der Nacht oder frühmorgens beten. Part 3.2: 1529 versus 1568 Matins readings of the pre-Tridentine Breviary In the Breviary of 1529, as in other medieval Breviaries, the readings are arranged in various ways according to the various liturgical days and seasons. On Sundays, the readings of the first nocturn are taken from the Sacred Scriptures; the order in...

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Gregory DiPippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 3.1: 1529 versus 1568

Auch das Tridentinische Konzil führte eine Liturgiereform durch. Sie war aber sehr behutsam und diente der Bewahrung und nicht der Zerstörung. Warum? Weil man den Wert der Routine kannte. Deswegen erlaubte das Konzil alle westlichen Messriten, die älter als 200 Jahre waren und somit nichts mit Protestantismus gemein haben konnten. Ebenso die monastischen Breviere vieler Orden. Nichts wurde zerstört, sondern vieles bewahrt. Es ist unwahrscheinlich, dass der Schreiber dieser Zeilen in den Erwerb eines monastischen vortridentinischen Breviers kommen wird, da es sich hierbei um extrem wertvolle Altdrucke handeln würde. Aber der Vergleich zwischen tridentinisch und vortridentinisch lässt sich bei divinum officium einsehen. Vortridentinisch ist zwar mehr, aber auch nicht viel anders. Warum sind die Reformen des Tridentinischen Konzils weitgehend gelungen? Weil es davon ausging der Kirche mehr Heiligkeit zu geben und nicht sich der Welt anzugleichen, wie das letzte Konzil. Die tridentinischen Konzilsväter würden sich doch im Grabe umdrehen, wenn sie von der deuterovatikanischen Prämisse hörten die Kirche „der Mentalität des modernen Menschen anzugleichen“. Die Mentalität eines jeden Weltmenschen ist sündig, da gibt es nicht anzugleichen! Der Mensch wird durch die Welt verformt und von Gott ferngehalten: ein wenig anders in der Antike, ein wenig anders im Mittelalter, ein wenig anders in der Neuzeit etc. Aber die menschliche Natur ist diegleiche, Gott ist dergleiche und die Dämonen sind diegleichen. Es ändert sich also nichts! Verstanden?! Part 3.1: 1529 versus 1568 The Breviary reformed in the wake of the Council of Trent was promulgated by the authority of Pope Saint Pius V in 1568, and is for this reason often referred to as the Pian Breviary. The history of how and why the Tridentine reform came about is not the subject of this particular article; those who wish to read about such matters in greater detail should consult the interesting book...

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Gregory DiPippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 2: Some Further Observations on the Medieval Office

Im Tridentinischen Brevier und den vortridentinischen Brevieren ist wirklich alles durchstrukturiert und jeder Unterschied in der Rangordnung der Feste wir liturgisch angegeben durch die Unterscheidung zwischen den Simplex, Semi-Duplex und Duplex festen. Es geht darum, ob man vor dem Psalm eine ganze Antiphon oder eine halbe betet. Warum? Damit der Beter unterscheiden und ein wenig Abwechslung haben kann. Wenn man betet, lebt man in einem ganz anderen Kalender als die Welt. Die Hierarchie der Duplex oder Simplex-Feste, die Oktaven, die Vigilien und Quatembertage geben den Rhythmus an. Warum? Weil die Kirche nicht von dieser Welt ist und im himmlichen Rhythmus lebt oder es wenigstens bis zum letzten Konzil und seiner unseligen Kalenderreform tat.  Die Menschen feiern dies und das, wir aber begehen bsw. den dritten Oktavtag von Fronleichnam. Ist das nicht schön? Denn was ist das Ziel unseres irdischen Lebens? Uns dermaßen Christus anzugleichen, damit wir im Himmel mit anderen Heiligen ihn anbeten können. Also je himmlischer man hier lebt, umso leichter der Übergang und kürzer das Fegefeuer. Je irdischer, desto schlimmer. Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961 by Gregory DiPippo for publication on the New Liturgical Movement Part 2: Some Further Observations on the Medieval Office Apart from the readings of Matins, which will be discussed in detail in the following article, the most variable part of the Office is the corpus of antiphons which are sung with the psalms of the various hours. At the minor hours (Prime, Terce, Sext, None and Compline), the psalms are all sung under a single antiphon. In the office of Sunday and on feast days, the psalms of Matins are sung with nine antiphons, and on ferias, with six, two psalms per antiphon. At Lauds and Vespers, each psalm usually has its own antiphon, but Lauds of Sunday often...

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Gregory DiPippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 1 – The Basic Structure of the Divine Office

Die Grundstruktur des Officium Divinum haben wir mehr als einmal angegeben. Es ist eine feste Struktur. Wie jemand sehr treffend sagte, gibt keine schlimmeres Gift für das geistliche Leben als die ständigen „neuen Impulse“. Im geistlichen Leben soll man in die Tiefe gehen, wachsen, sich verwurzeln und nicht ständig mit Neuheiten angestochen werden. Der feste Rahmen, die Routine, die Wiederholung. Die stabilitas loci – Beständigkeit des Ortes der Benediktiner, welche nicht nur im Sinne des Verbleibens an einem Ort interpretiert werden kann, sondern auch im Sinne des Verbleibens bei einer Gebetspraxis. Diejenigen, die die ignatianische Methode kennengelernt haben, werden gleich einwerfen: Aber uns wurde beigebracht, dass wir eine Methode oder Praxis verwerfen können, wenn sie uns nichts bringt! Dies ist zwar richtig, wenn es sich um die Meditation, nicht aber um das mündliche Gebet handelt. Das mündliche Gebet des Breviers ist die Pflicht, die Meditation ist die Kür und zwar nur für manche Seelen. Wie treffen Pater Poulain SJ schreibt, haben die Menschen früher so viel gebetet, dass sie sich gar nicht die Fragen nach der Methode stellten. Oder versuchen sie es selbst und beten alle 150 Psalmen am Tag. Die Beständigkeit also schafft die Tiefe. Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 1 – The Basic Structure of the Divine Office by Shawn Tribe We begin our series on the reforms to the Roman breviary with two introductory parts which focus on the historical structure of the Divine Office itself. The following is the first of those two parts. Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961 by Gregory DiPippo for publication on the New Liturgical Movement Part 1: The Basic Structure of the Divine Office The structure described below is that of the Divine Office as it stood throughout the Middle Ages and, with...

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Bäumer, Geschichte des Breviers. (5) Einleitung: § 1. Begriff und Inhalt des Breviers. Kultische Pflicht.

Nach längeren Pause kehren wir wieder zur Darstellungen von Pater Bäumer O.S.B., welche ergänzend und bereichernd zu den Ausführungen von Gregory DiPippo präsentiert werden. Da die Schriften des Benediktiners einiger Vorbereitung bedürfen, da sie wirklich recht kondensiert die vorkonziliare, also die richtige und gute, Theologie präsentieren, so können diese Beiträge nicht so oft erscheinen, wie wir uns vielleicht wünschen würden, denn ein gut Ding braucht Weile. Vergleicht man Bäumer mit DiPippo, was eigentlich recht unfair ist, so wird uns ersichtlich nicht nur wie tiefschürfend im XIX Jhd. von manchen geschrieben wurde, sondern es wird auch deutlich wie das neue Medium des Internets mit seinen Blogs ein oberflächliches Schreiben begünstigt. Bäumer kann man wirklich betrachten, DiPippo liest man durch. Natürlich wollen wir DiPippo nicht schlecht reden, denn wir sind froh, dass wir ihn haben, aber an diesem Vergleich zeigt sich, dass früher nicht alles schlechter war und jetzt ist alles besser. Im Geistlichen ist es genau umgekehrt. Religion ist ein Akt der Gerechtigkeit Gott gegenüber Was ist ganz kurz gefasst eigentlich Religion? Es ist ein Akt der Gerechtigkeit. Was ist Gerechtigkeit? Jedem das zu geben, was ihm zusteht (suum cuique reddere). Was steht Gott zu? Der höchste Kult auf Erden. Daher fasst Adolphe Tanquerey in seiner Synopsis die Religion objektiv, also was sie an sich darstellt oder was die Inhalte der Religion ausmacht, wie folgt auf: Religion objective spectata est complexus veritatum et officiorum, quibus tota vita nostra in Deum finem ultinum ordinatur.[1] „Religion ist, seitens des Objekts betrachtet, ein Gesamtzusammenhang der Wahrheiten und Pflichten, durch welche unser ganzes Leben auf Gott, das letzte Ziel, hin geordnet wird.“ Was ist also die Religion? Ein Komplex im Sinne eines zusammenhängenden Gefüges der Worte und Taten oder der Wahrheiten und Pflichten. Es genügt also nicht nur zu wissen, man muss es auch tun....

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Shawn Tribe, New NLM Series: Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961

 Da sicherlich einige unserer Leser über nicht ausreichende Englischkenntnisse verfügen, um diese Beiträge zu lesen, so können sie sich übergangen fühlen oder gar zurückgesetzt, wie Kinder denen man die Süßigkeiten höher stellt, damit sie selbst nicht ran können. Es ist uns zwar wirklich nicht möglich all diese Beiträge ins Deutsch zu übertragen, vielleicht kann sich einer unserer Leser im Geiste der Sühne, Buße und der Verkündigung dieser Sachen annehmen, wir wollen dennoch jedem dieser Beiträge  ein Vorwort voranstellen, welches die Inhalte zwar nicht nacherzählt, aber ähnliche Thematik anschneidet. Warum diese Brevier-Fixiertheit? Diese muss man sich sicherlich stellen lassen, da die Geschichte des Breviers oder das Breviers selbst in unserem Blog sehr präsent ist. Weil wir herausfinden wollen, warum die Kirche im Laufe der Jahrhunderte ihre Heiligkeit immer mehr verloren hat. – Hat sie das wirklich? – Schauen Sie sich Papst Franziskus und das jetzige Rom an. Sonst noch Fragen? Wir wollen einfach die These untermauern, dass seit dem Mittelalter immer weniger gebetet wurde und somit einerseits die Beters sich immer weniger heiligten, durch diese die Kirche immer weniger geheiligt wurde und dadurch immer weniger Gnaden von Gott erbetet wurden. Denn Gnaden müssen in einer Gott genehmen Weise erbetet werden und zwar durch die, die dazu qualifiziert sind, also reine, heilige, Gott geweihte Menschen, auch Geistliche genannt. Obwohl die unten angeführte Darstellung erst richtig nach dem Tridentinischen Konzil beginnt und wir mit unserer Geschichte des Breviers, mit welchem wir die Zeit bis dahin abdecken wollen, noch am Anfang stehen, so wird auch aus der Darstellung von Gregori DiPippo deutlich, dass vor dem Tridentinum viel mehr gebetet wurde und dass das Tridentinische Brevier eine Verkürzung der bisherigen, monastischen Gebetspraxis darstellte. Der große Vorteil dieser Reform lag daran, dass für die ganze Kirche auch für die Weltgeistlichen ein einziges Brevier vorgeschrieben wurde.  Warum...

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„Geist willig – Fleisch schwach“ – das Rebloggen fremder Artikel

Die Liturgie des Gründonnerstag ruft uns den Ausspruch des Heilands in Erinnerung mit dem er selbst seine schlafenden Jünger entschuldigt: „Geist willig – Fleisch schwach“. Ja, so ist es wirklich, dass das Fleisch – sprich unsere körperliche Konstitution, auch wohlgenährt, ausgeschlafen und trainiert, die Mühen des Geistes – spricht der intellektuellen und geistigen Anstrengung nicht verkraftet. Der Schreiber dieser Zeilen macht seit einigen Wochen auch diese Erfahrung, dass er von einer Infektion in die andere schlittert und zwar seit er sich vorgenommen hat die besten Stunden des Tages seiner eigentlichen intellektuellen Aufgabe zu widmen, nach der er leider keine Kraft mehr hat wirklich theologisch ausgearbeitete Blog-Beiträge zu verfassen. Denn nach einem Triathlon vormittags, spielt auch niemand 90 Minuten Fußball. Vielleicht geht die Frühjahrerschöpfung irgendwann einmal vorbei und es wird besser sein, aber zurzeit ist es so, wie es ist. Um dennoch unseren Lesern etwas Wertvolles zu präsentieren, was sich nicht so leicht woanders finden lässt, so wollen wir hier nach und nach eine kurze Reihe über die Reformen des Breviers präsentieren, welche ab dem Jahr 2009 in New Liturgical Movement veröffentlicht wurde. Diese Darstellung zeigt ausschließlich die äußere Entwicklung und geht theologisch nicht in die Tiefe, wie es Dom Guéranger oder Pater Bäumer es tun oder bei aller Bescheidenheit auch wir hier versuchen. Sie verschafft aber einen ersten Überblick und verschafft eine erste Orientierung allen, die einer solchen bedürfen.  Sie ist auf Englisch verfasst und wird auch in dieser Sprache präsentiert, sodass alle, die kein Englisch lesen leider das Nachsehen haben werden. Die Sprache ist dennoch recht einfach und den Inhalten ist auch mit einfachen Schulenglisch beizukommen. Wir werden vielleicht, falls uns die Zeit und Gesundheit erlaubt, das eine oder andere kommentieren, dennoch scheint uns dies eine gute Idee zu sein diesen Blog in absehbarer Zeit fortzuführen und die Zeit...

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Bäumer, Geschichte des Breviers. (4) Einleitung: § 1. Begriff und Inhalt des Breviers

Breviarium als die Kurzfassung Das Werk von Pater Bäumer beginnt leider mit einer Wissenslücke, die wahrscheinlich zu seiner Zeit nicht zu schließen war und auch jetzt vom Schreiber dieser Zeilen nicht geschlossen werden kann. P. Bäumer schreibt, dass man in der zweiten Hälfte des Mittelalters anfing das vorherige Gebet zu kürzen und die vielen Hilfsbücher wie: Psalterium, Antiphonale, Hymnales, Lectionale etc....

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Bäumer, Geschichte des Breviers. (3) Inhaltsverzeichnis

Da das Lebensbild von P. Suitbert Bäumer samt unserer Einführung nur sehr selten angeklickt wurde, so machen wir uns keine großen Hoffnungen, dass es dem nüchternen Inhaltsverzeichnis besser ergehen wird. Warum soll man es lesen? Um daraus zu lernen und mit dem Gebet schöner zu werden. Die Liturgie hat ja nicht erst 1962 angefangen. Sie fing auch nicht mit dem neuen Brevier aus dem Jahre 1970 an, welcher den jetzigen Verfalls sicherlich beschleunigt und kaum aufgehalten hat. Es gab früher Besseres und Reichhaltigeres. Und der Satz: „dass früher alles besser war“, bezieht sich leider auf die kirchliche, vorkonziliare Zeit. Denn gesündigt wurde auch früher, aber wohl nicht so viel wie jetzt und katholische Synoden schrieben keine häretischen oder der Häresie nahen Schlußberichte (Relatio synodi), worauf wir vielleicht noch später eingehen werden. Zuerst kommt ja das ora, danach das labora und man betet, wie man glaubt, beziehungsweise man glaubt, wie man betet. Da der Schreiber dieser Zeilen im Jahre 2012 angefangen hat das Brevier von 1962 zu beten, im Jahre 2013 das Brevier von 1911 „Divino afflatu“ und seit 2014 betet er das tridentinische Brevier, so weiß er aus eigener Erfahrung zu sagen, wie sehr er ausschließlich durch diese Veränderung geistlich gewachsen ist. Ja, es ist wahr. Das nachkonziliare Brevier aus dem Jahre 1970 hat er über zwanzig Jahre beinahe täglich gebetet, so hat er wirklich Vergleichsmöglichkeiten. Welche Inspirationen erhält man doch bei den alten Brevieren! Welche Lichteinblicke! „Es wirkt tatsächlich“, wie wir es manchmal in der Werbung hören können. Kaum zu glauben, aber wahr. Der Glaube wächst, die katholische Identität mit und was für Perlen diese Breviere doch erhalten. Daher ist es möglich, dass die früheren Generationen der Brevierbeter heiliger waren, weil sie einfach die bessere geistliche Nahrung zur Verfügung hatten. Tja, wer hat, der hat, auch im Geistlichen. Ein...

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Bäumer, Geschichte des Breviers. (2) Pater Suitbert Bäumer O.S.B. Ein Lebensbild.

  Wenn das Werk gut ist, so stellen sich die Fragen nach seinem Verfasser. Die Biografie oder die Autobiografie sollte am Ende, nicht am Anfang eines Werdegangs stehen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Augustinus seine „Bekenntnisse“ am Ende seines Lebens schrieb, Paris Hilton, wenn der Vergleich erlaubt sein möge, ihre Autobiografie schon mit 25 verfasste. Der Werdegang von Pater Suitbert Bäumer OSB, den man bei den unten angefügten Scans selbst nachlesen kann, ist ein innerer und kein äußerer. Wahrscheinlich hat im Laufe der Jahrhunderte kein anderer Orden so sehr zur Wissenschaft beigetragen als die Benediktinert es taten, zumal sie es seit 1500 Jahre tun. Der Grund für diese unablässige Fruchtbarkeit ist die berühmte benediktinische stabilitas locii, d.h. das Verbleiben an demselben Ort, sprich in einem und demselben Kloster, sowie der strikte äußerer Rahmen, welche die praktizierte, vorkonziliare (ja, ja, leider nicht die nachkonziliare) Regel auferlegt. Auch der schreibende Benediktiner hat die Gebete zu verrichten, Handarbeit auszuführen, sodass ihm pro Tag vielleicht, mit einem besonderen Dispens des Oberen, 2-3 h für das Schreiben verbleiben. Dies ist aber auch das Maximum der wirklich kreativen Tageszeit, was viele Schriftsteller und Wissenschaftler bestätigen können. Arbeitet man mehr pro Tag, so führt dies langfristig zu einer Überbelastung, die, was man wirklich an allen möglichen Fakultäten bestätigt findet, zu psychosomatischen Krankheiten und Erschöpfungszuständen führt. Vielleicht hat auch Pater Bäumer OSB am Ende seines Lebens schlecht mit seinen Kräften gehaushaltet, so dass er vielleicht zu früh von uns geschieden ist. Für den Leser seines Werkes stellt sich dennoch die Frage, wie jemand eine solch hohe Qualität, bei so wenig Zeitaufwand und Konzentration auf das Eine bewerkstelligen konnte? Die Antwort lautet: Indem man sein ganzes Leben lang diese Fragen erörtert und die Liturgie einfach lebt. Dank der eingehaltenen Klosterdisziplin und des verhältnismäßig späten Erfolges konnte Pater Bäumer...

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Bäumer, Geschichte des Breviers. (1) Vorwort des Verfassers

In unserem unermüdlichen und nicht gerade bescheidenen Bemühen den deutschen Katholiken ihrer eigene Geschichte und Kultur wieder nahe zu bringen, und wer scheint dazu mehr berufen worden zu sein als der Ausländer (siehe Marcel Reich-Ranicki), so wollen wir an dieser Stelle das Vorwort von Pater Bäumer selbst ein wenig einleiten. Was die Eigenart der Einleitung von Pater Bäumer ausmacht, ist das Fehlen von etwas, was aber in fast allen deutschsprachigen theologischen Werken der letzten 50 Jahre dermaßen selbstverständlich vorhanden ist, dass man es selbst nicht mehr bemerkt. Es fehlt der süffisante, brechtisch-verfremdende, distanziert-ironische Unterton, welcher fast die gesamte nachkonziliare Literatur wie ein Brummen oder zischen im Hintergrund begleitet. Denn, so dieser Unterton, früher war alles schlecht, wenn es den Anschein hatte gut zu sein, dann war es auch schlecht, denn nicht ausreichend (1) sozialkritisch, (2) frauenfreundlich, (3) Minderheiten orientiert, (4) Blah-Blah-Blah und im liturgischen Bereich (1) zur rubrizistisch, (2) das Volk nicht einbindend, (3) zu elitär, (4) Blah-Blah-Blah. So schreiben halt Agnostiker oder Atheisten über die Religion, die sie hassen oder nicht verstehen. Dieser Unterton gilt in Deutschland als das Kennzeichen der aufgeklärten, akademischen Zugehörigkeit, denn man soll ja immer kritisch bleiben allen. Kritisch allem und jedem, hauptsächlich aber dem Lehramt gegenüber, nur nicht gegenüber dem medialen Mainstream den eigenen und der Kollegen Ansichten, da die Letzteren über Stellen und Geldmittel beschließen und verüfen. Ist man aber erst fest angestellt und verbeamtet, so schreibt man nach einer Rudelbildung Theologenmemoranden, welche dann bei den Studenten als „mutig“ gelten. Ein Trauerspiel von unsicheren und jeder Überzeugung baren Menschen. Bei Pater Bäumer jedoch hören wir kein Zischen, sondern lesen so vollgeformte Sätze wie: „Da die katholische Kirche die schönste und vollkommenste Gesellschaft auf Erden ist“, eine Erinnerung an die Definition der Kirche vom hl. Robert Bellarmin – societas perfecta seu hierarchica. Ja, in...

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Geschichte des Breviers – Eine Einführung

Während man nach einigem Suchen wertvolle Literatur zum Thema Entwicklung der Messe oder des Messeritus auch auf Deutsch finden kann,[1] was hauptsächlich der Renaissance der Tridentinischen Messe durch Summorum Pontificum zu verdanken ist, bleibt die Geschichte des Breviers weitgehend unbekannt. Ob die heutigen Liturgiker sie tatsächlich kennen, entzieht sich der Kenntnis unserer Redaktion. Wir haben da aber unsere Zweifel. Unsere Arbeitsthese lautet, dass durch die Reduktion des vorgeschriebenen Breviergebetes, wie sie seit Pius X. vier Etappen durch die Reformen: (1) Divinum afflatu von 1911, (2) Cum hac nostra aetate von 1955, (3) Rubricarum Instructum von 1960, (4) Laudis canticum von 1970, eingetreten ist, den geistlichen Ständen die notwendige geistlich-intellektuelle Speise entzogen wurde. Da Liturgie wirkt, so wirkt weniger Liturgie weniger. Wir werden diese These nicht nur durch eine eigene Reihe über die Reformen des Breviergebets belegen, sondern auch auf unserem Blog eine gute, deutschsprachige Geschichte des Breviers vorstellen. Dabei wird es sich um die Geschichte des Breviers: Versuch einer quellenmäßigen Darstellung der Entwicklung des altkirchlichen und des römischen Officiums bis auf unsere Tage von Pater Suitbert Bäumer O.S.B. aus dem Jahre 1895 handeln. Dieses Werk wurde vom Verlag Nova et Vetera im Jahre 2004 neu verlegt, scheint aber zurzeit vergriffen worden zu sein.[2] Sollte der Verlag das Buch wieder vorrätig haben, so werden wir es „aus unserem Angebot“ nehmen, um dem Verlag die Möglichkeit geben die wahrscheinlich wenigen Exemplare doch noch abzusetzen. Da es sich um 674 Seiten einer wahrlich benediktinischen Arbeitsamkeit handelt, so werden wir alle von dieser intellektuellen Speise satt werden. Sei es durch die jpg, pdf-Dateien oder durch die vielleicht kommende Buchausgabe. Für alle, die gut Englisch lesen, fügen wir demnächst als eine Download-Datei in pdf das Buch History of the Roman Breviary von Pierre Batiffol bei, eine Übersetzung aus dem Französischen aus dem Jahre 1898. Es...

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