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Bäumer, Geschichte des Breviers. (17) Einleitung: § 3. Archäologische Vorbemerkung. (iii) Zeitberechnung

Der unten angeführte Teil ist sehr technisch und handelt von der Zeiteinteilung und der Zeitrechnung. Die von Pater Bäumer dargestellten Informationen sind aber dermaßen einzigartig, dass sich die Lektüre durchaus lohnt, weil man an dieses Wissen kaum herankommt. Oder haben Sie sich schon gefragt, wie die alten Römer die Tagesstunden nannten? Nox media, gallicinium, canticinium …

Bäumer, Liturgische Zeiten sind nicht historisch

Wie Pater Bäumer in seiner Geschichte der Breviers zeigt, sind die liturgischen Zeiten, die in den Gebetszeiten gefeiert werden, nicht historisch. So wissen wir zwar, dass der Tod Christi um die neunte Stunde stattgefunden hat, wir wissen aber nicht, ob es um 14.34 oder um 16.23 unserer jetzigen Zeitrechnung war, weil die Zeitbestimmung im Altertum …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (15) Einleitung: § 2. Theologische Grundlage (10). Liturgische Zeiten sind nicht historische Zeiten.

Die unten angeführten Zeilen handeln von: äußeren Gebetsformen festen Gebetszeiten ad 1. Wenn man sie liest, dann wird einem klar, wie intelligent und boshaft die „Liturgiereformer“ waren. Denn was hat man uns gesagt? Die äußeren Formen (Kniebeuge, Mundkommunion, Zeichen des Kreuzes etc.) sind unwichtig. Nur das Herz zählt. Wenn es sich aber um: Klatschen Händeschütteln Kommunionsprozession stehende Kommunion …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (14) Einleitung: § 2. Theologische Grundlage (9). Gebet zu festen Tageszeiten

Die Grenze zwischen “Alles” und “Nichts”, beziehungsweise zwischen “Niemals” und “Immer” ist manchmal sehr fließend. Wenn Sie sagen: Ich arbeite immer! dann arbeiten Sie eigentlich niemals, weil das, was Arbeit ausmacht und den Gegenpol zum Ausruhen bildet, dermaßen dauerhaft ist, dass man es nicht als etwas Unterscheidbares wahrnimmt. Deswegen sagte auch Karl Lagerfeld von sich, …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (10) Einleitung: § 2. Theologische Grundlage (5). Breviergebet gibt Gnade.

Es ist gut seine ureigensten Erfahrungen in einem vorkonziliaren Lehrbuch nachlesen zu können. Breviergebiet verleiht uns Gnaden. Es ist ein Sakramentale, welches die aktuelle oder die Hilfsgnade verleiht. Ein Sakrament verleiht die habituelle Gnade. Unsere lieben Geistlichen werden zu diabolischen, ungläubigen Narzissten nicht deswegen, weil wir zu wenig für sie beten, sondern weil sie zu …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (7) Einleitung: § 2. Theologische Grundlage (2)

Wir nehmen nach sage und schreibe drei Jahren wieder an einem spirituellen Mittwoch die Lektüre von Bäumers “Geschichte des Breviers” wieder auf, damit wir alle mehr erfahren können. Die Inhalte des deutschen Benediktiners sind dermaßen eng verwoben und inhaltsschwer, dass wir alle davon länger zehren können. Gebet für die Schöpfung und an der Schöpfung statt …

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (29) 3. Kapitel: Kurzer Überblick über die Geschichte des inneren Gebets (2)

Pater Poulain SJ hat fleißig historische Quellen gesammelt, um auch wirklich allen zu zeigen, wann man mit dem inneren Gebet anfing. Man fing damit gerade dann an als man das Brevierpensum dermaßen reduzierte, dass auch die vielbeschäftigten Bettelorden es verrichten konnten, was wohl in der Mitte des XIII Jhdts. stattfand. Die Mönchsorden beteten hingegen so …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (6) Einleitung: § 2. Theologische Grundlage (1)

Mündliches Gebet Eigentlich ist der Weg zur Heiligkeit ganz einfach. Man muss lediglich wissen, was nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil abgeschafft oder verändert wurde und das Gegenteil tun. Je gründlicher etwas abgeschafft wurde und je mehr dagegen gewettert wurde und immer noch gewettert wird, desto mehr Heiligkeit steckt dahinter. Der Umkehrschluss also, da hinter all …

Gregory Di Pippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 4 – 1629: The Hymns of Urban VIII

Der Schreiber dieser Zeilen schämt sich nicht zu gestehen, dass er manchmal dichtet und er auch recht viele Gedichte oder Verse als Dichtung in seine Muttersprache übertragen hatte. Eigenes hat er auch geschrieben und beides war recht gut, was man ihm auch von kompetenten Seiten neidlos zuerkannte. Daher weiß er, dass ein jeder Dichter oder …

Gregory DiPippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 3.2: 1529 versus 1568

Warum soll man zum Nachgebet der Matutin aufstehen? Hauptsache, um den Teufel auszutricksen, der als Macht der Finsternis in der Finsternis buchstäblich mehr Macht hat. Sehr viele besessene oder umsessene Menschen berichten, dass sie gerade gegen 3 Uhr oder genau um 3 Uhr Somme-oder Winterzeit aufwachen und von Alpträumen geplagt nicht aufwachen können. Warum gerade …

Gregory DiPippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 3.1: 1529 versus 1568

Auch das Tridentinische Konzil führte eine Liturgiereform durch. Sie war aber sehr behutsam und diente der Bewahrung und nicht der Zerstörung. Warum? Weil man den Wert der Routine kannte. Deswegen erlaubte das Konzil alle westlichen Messriten, die älter als 200 Jahre waren und somit nichts mit Protestantismus gemein haben konnten. Ebenso die monastischen Breviere vieler …

Gregory DiPippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 2: Some Further Observations on the Medieval Office

Im Tridentinischen Brevier und den vortridentinischen Brevieren ist wirklich alles durchstrukturiert und jeder Unterschied in der Rangordnung der Feste wir liturgisch angegeben durch die Unterscheidung zwischen den Simplex, Semi-Duplex und Duplex festen. Es geht darum, ob man vor dem Psalm eine ganze Antiphon oder eine halbe betet. Warum? Damit der Beter unterscheiden und ein wenig …

Gregory DiPippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 1 – The Basic Structure of the Divine Office

  Die Grundstruktur des Officium Divinum haben wir mehr als einmal angegeben. Es ist eine feste Struktur. Wie jemand sehr treffend sagte, gibt keine schlimmeres Gift für das geistliche Leben als die ständigen “neuen Impulse”. Im geistlichen Leben soll man in die Tiefe gehen, wachsen, sich verwurzeln und nicht ständig mit Neuheiten angestochen werden. Der …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (5) Einleitung: § 1. Begriff und Inhalt des Breviers. Kultische Pflicht.

Nach längeren Pause kehren wir wieder zur Darstellungen von Pater Bäumer O.S.B., welche ergänzend und bereichernd zu den Ausführungen von Gregory DiPippo präsentiert werden. Da die Schriften des Benediktiners einiger Vorbereitung bedürfen, da sie wirklich recht kondensiert die vorkonziliare, also die richtige und gute, Theologie präsentieren, so können diese Beiträge nicht so oft erscheinen, wie …

Shawn Tribe, New NLM Series: Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961

 Da sicherlich einige unserer Leser über nicht ausreichende Englischkenntnisse verfügen, um diese Beiträge zu lesen, so können sie sich übergangen fühlen oder gar zurückgesetzt, wie Kinder denen man die Süßigkeiten höher stellt, damit sie selbst nicht ran können. Es ist uns zwar wirklich nicht möglich all diese Beiträge ins Deutsch zu übertragen, vielleicht kann sich …

„Geist willig – Fleisch schwach“ – das Rebloggen fremder Artikel

Die Liturgie des Gründonnerstag ruft uns den Ausspruch des Heilands in Erinnerung mit dem er selbst seine schlafenden Jünger entschuldigt: „Geist willig – Fleisch schwach“. Ja, so ist es wirklich, dass das Fleisch – sprich unsere körperliche Konstitution, auch wohlgenährt, ausgeschlafen und trainiert, die Mühen des Geistes – spricht der intellektuellen und geistigen Anstrengung nicht …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (4) Einleitung: § 1. Begriff und Inhalt des Breviers

Breviarium als die Kurzfassung Das Werk von Pater Bäumer beginnt leider mit einer Wissenslücke, die wahrscheinlich zu seiner Zeit nicht zu schließen war und auch jetzt vom Schreiber dieser Zeilen nicht geschlossen werden kann. P. Bäumer schreibt, dass man in der zweiten Hälfte des Mittelalters anfing das vorherige Gebet zu kürzen und die vielen Hilfsbücher …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (3) Inhaltsverzeichnis

Da das Lebensbild von P. Suitbert Bäumer samt unserer Einführung nur sehr selten angeklickt wurde, so machen wir uns keine großen Hoffnungen, dass es dem nüchternen Inhaltsverzeichnis besser ergehen wird. Warum soll man es lesen? Um daraus zu lernen und mit dem Gebet schöner zu werden. Die Liturgie hat ja nicht erst 1962 angefangen. Sie …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (2) Pater Suitbert Bäumer O.S.B. Ein Lebensbild.

Wenn das Werk gut ist, so stellen sich die Fragen nach seinem Verfasser. Die Biografie oder die Autobiografie sollte am Ende, nicht am Anfang eines Werdegangs stehen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Augustinus seine “Bekenntnisse” am Ende seines Lebens schrieb, Paris Hilton, wenn der Vergleich erlaubt sein möge, ihre Autobiografie schon mit 25 verfasste. …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (1) Vorwort des Verfassers

In unserem unermüdlichen und nicht gerade bescheidenen Bemühen den deutschen Katholiken ihrer eigene Geschichte und Kultur wieder nahe zu bringen, und wer scheint dazu mehr berufen worden zu sein als der Ausländer (siehe Marcel Reich-Ranicki), so wollen wir an dieser Stelle das Vorwort von Pater Bäumer selbst ein wenig einleiten. Was die Eigenart der Einleitung …