Bäumer, Geschichte des Breviers. (29) II. Kapitel Nachapostolische Zeit und urchristliche Zeit. Feste Gebetszeiten

Es is interessant, dass in dieser ganz frühen Zeit, denn wir sprechen vom Anfang des III Jahrhunderts, Tertulian starb 220 und Klemens von Alexandrien 215 als es noch keinen Klerikerstand gab, es dennoch den Brauch …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (28) II. Kapitel Nachapostolische Zeit und urchristliche Zeit. Tertullian

Tertullian, der leider von der Kirche abgefallen ist, starb ca. 220. Daher ist er einer der ersten und gründlichsten Zeugen der Tradition, da er gegen 207 zum Montanismus übertrat. Er gibt also die Tradition des …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (27) II. Kapitel Nachapostolische Zeit und urchristliche Zeit. Clemens von Alexandrien

Schon Clemens von Alexandrien (gest. 215) kennt das vorgeschriebene Abendgebet der Christen und die Dreiteilung des Tages (Terz, Sext, Non), wo ebenfalls vielleicht privatim, vielleicht öffentlich gebetet wurde. Auch wenn Clemens, der in der Verfolgungszeitschreibt, …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (24) Kapitel Patristisches Zeit. (4) Apostolische Zeit

Die Juden begannen ihr Gebet mit eine Art Credo – Schema Israel – „Höre Israel“. Der Talmud und Joseph Flavius geben uns genau an, welche Psalmen, wann gebetet wurden. Wie wir sehen, war schon das …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (17) Einleitung: § 3. Archäologische Vorbemerkung. (iii) Zeitberechnung

Der unten angeführte Teil ist sehr technisch und handelt von der Zeiteinteilung und der Zeitrechnung. Die von Pater Bäumer dargestellten Informationen sind aber dermaßen einzigartig, dass sich die Lektüre durchaus lohnt, weil man an dieses …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (10) Einleitung: § 2. Theologische Grundlage (5). Breviergebet gibt Gnade.

Es ist gut seine ureigensten Erfahrungen in einem vorkonziliaren Lehrbuch nachlesen zu können. Breviergebiet verleiht uns Gnaden. Es ist ein Sakramentale, welches die aktuelle oder die Hilfsgnade verleiht. Ein Sakrament verleiht die habituelle Gnade. Unsere …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (7) Einleitung: § 2. Theologische Grundlage (2)

Wir nehmen nach sage und schreibe drei Jahren wieder an einem spirituellen Mittwoch die Lektüre von Bäumers „Geschichte des Breviers“ wieder auf, damit wir alle mehr erfahren können. Die Inhalte des deutschen Benediktiners sind dermaßen …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (6) Einleitung: § 2. Theologische Grundlage (1)

Mündliches Gebet Eigentlich ist der Weg zur Heiligkeit ganz einfach. Man muss lediglich wissen, was nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil abgeschafft oder verändert wurde und das Gegenteil tun. Je gründlicher etwas abgeschafft wurde und je …

Gregory Di Pippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 4 – 1629: The Hymns of Urban VIII

Der Schreiber dieser Zeilen schämt sich nicht zu gestehen, dass er manchmal dichtet und er auch recht viele Gedichte oder Verse als Dichtung in seine Muttersprache übertragen hatte. Eigenes hat er auch geschrieben und beides …

Gregory DiPippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 3.2: 1529 versus 1568

Warum soll man zum Nachgebet der Matutin aufstehen? Hauptsache, um den Teufel auszutricksen, der als Macht der Finsternis in der Finsternis buchstäblich mehr Macht hat. Sehr viele besessene oder umsessene Menschen berichten, dass sie gerade …

Gregory DiPippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 3.1: 1529 versus 1568

Auch das Tridentinische Konzil führte eine Liturgiereform durch. Sie war aber sehr behutsam und diente der Bewahrung und nicht der Zerstörung. Warum? Weil man den Wert der Routine kannte. Deswegen erlaubte das Konzil alle westlichen …

Gregory DiPippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 2: Some Further Observations on the Medieval Office

Im Tridentinischen Brevier und den vortridentinischen Brevieren ist wirklich alles durchstrukturiert und jeder Unterschied in der Rangordnung der Feste wir liturgisch angegeben durch die Unterscheidung zwischen den Simplex, Semi-Duplex und Duplex festen. Es geht darum, …

Gregory DiPippo, Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961: Part 1 – The Basic Structure of the Divine Office

  Die Grundstruktur des Officium Divinum haben wir mehr als einmal angegeben. Es ist eine feste Struktur. Wie jemand sehr treffend sagte, gibt keine schlimmeres Gift für das geistliche Leben als die ständigen „neuen Impulse“. …

Bäumer, Geschichte des Breviers. (5) Einleitung: § 1. Begriff und Inhalt des Breviers. Kultische Pflicht.

Nach längeren Pause kehren wir wieder zur Darstellungen von Pater Bäumer O.S.B., welche ergänzend und bereichernd zu den Ausführungen von Gregory DiPippo präsentiert werden. Da die Schriften des Benediktiners einiger Vorbereitung bedürfen, da sie wirklich …

Shawn Tribe, New NLM Series: Compendium of the Reforms of the Roman Breviary, 1568-1961

 Da sicherlich einige unserer Leser über nicht ausreichende Englischkenntnisse verfügen, um diese Beiträge zu lesen, so können sie sich übergangen fühlen oder gar zurückgesetzt, wie Kinder denen man die Süßigkeiten höher stellt, damit sie selbst …

„Geist willig – Fleisch schwach“ – das Rebloggen fremder Artikel

Die Liturgie des Gründonnerstag ruft uns den Ausspruch des Heilands in Erinnerung mit dem er selbst seine schlafenden Jünger entschuldigt: „Geist willig – Fleisch schwach“. Ja, so ist es wirklich, dass das Fleisch – sprich …