Tradition und Glauben

Hilary White, Was man im Notfall tun soll: „Was ist Ihr Brotberuf?“ (1 von 3)

Amerikaner sind bekannterweise pragmatisch und Kanadier sind es auch, denn sind Sie zu theoretisch, dann können Sie keine Wälder roden, Grizzly-Bären bekämpfen oder zähmen oder sich mich Elchen befreunden. Da wir jetzt alle Kanada-Klischees ausgeschöpft haben, so lässt sich an dieser Stelle feststellen, dass Hilary White all die positiven Eigenschaften der beiden Völker verbindet und endlich eine Lösung für die Zeit anbietet, wenn sich die Antikirche von der Katholischen Kirche abspaltet. Die Lösung lautet jedoch nicht „Rosenkranz beten“, sondern Geld (1) zu verdienen, (2) zusammenzulegen und (3) gut anzulegen, um jene verbannte Priester finanzieren zu können, die wegen des Festhaltens an der katholischen Lehre alles verlieren werden. Wir meinen hier katholische Lehre und keinen Sedisvakantismus, denn das ist eine Sonderlehre. Was können die Laien tun? Durch Geld und politischen Einfluss Druck auf Bischöfe ausüben und in D, A und CH braucht man wirklich sehr viel Druck.  In den USA besteht die Möglichkeit, dass FBI die RICO also die Antimafiagesetze auf die katholische Kirche als Institution anwenden wird, da die Bischöfe schon schriftlich gewarnt wurden, keine Beweismittel zu zerstören. Wir haben von dieser Möglichkeit bereits berichtet. Sollte dies zutreffen, so würde wenigstens der amerikanische Augiasstall  bereinigt werden und ein Großteil der US-Bischöfe und Kardinäle, samt den Ordinariatsmitarbeitern und vielen Priestern, im Knast landen, die Diözesen würden wegen der hohen Anwaltskosten und Entschädigungssummen wohl wieder Pleite gehen. Und dann müssen sowieso die Laien zusammenlegen, um sich eine neue-alte Kirche zu leisten, in der endlich normale Priester wirken können. Dieses Manöver ist sicherlich auch in D, A und CH zu wiederholen, wenn man die DBK des organisierten Verbrechens bezichtigen kann, was wiederum erst dann passieren wird, wenn die „christliche“ Regierung aufhört über die DBK ihre schützende Hand zu halten, was wiederum wohl erst bei der Machtübernahme durch die AfD oder ähnliche Gruppierungen eintreten wird. Vielleicht auch bei der Machtübernahme durch die „Islampartei Deutschlands“, falls es diese schon gibt. Dies muss auch bei uns kommen, sonst haben wir wieder, was wir nicht haben, nämlich keine Kirche für sehr viel Kirchensteuergeld. Hilary White gibt also praktische Ratschläge und es liegt an uns diese irgendwie umzusetzen. Na, das waren jetzt mal etliche Wochen [Artikel stammt vom Juli 2018] mit Neuigkeiten für die katholische Kirche, oder? McCarrick, Pineda/Maradiaga, Fr. James Larkin wurde in Dublin rausgeworfen, weil er die katholische Lehre über die Abtreibung vertreten hat … Ich weiß, dass einige Leute – um es rundheraus zu sagen – ausflippen. Der Zorn der Laien über die Sache mit McCarrick kocht über in den Twitter feed der Leute hinein, die wir immer noch „die guten Bischöfe“ nennen. Bischof Thomas Tobin von Providence RI, – im Gegensatz zum „Schlechten Tobin“ und Franziskus-Kardinal Joseph Tobin von Newark der „Gute Tobin“ genannt – bekam eins hinter die Ohren, als er vor einigen Tagen tweetete: „Trotz der ungeheuerlichen Verstöße einiger weniger und trotz der Fehler und Sünden, die wir alle haben, bin ich sehr stolz auf meine Mitbrüder im Bischofsamt und ich bewundere und lobe das große Werk, das sie Tag für Tag für Christus und Seine Kirche tun.“ Werbeanzeigen Werbeanzeigen __ATA.cmd.push(function() { __ATA.initSlot('atatags-3-5d11f65428fb5', { collapseEmpty: 'before', sectionId: '915422841', location: 120, width: 300, height: 250 }); }); __ATA.cmd.push(function() { __ATA.initSlot('atatags-4-5d11f65428fc8', { collapseEmpty: 'before', sectionId: '915422844', location: 130, width: 300, height: 250 }); });...

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Was die Menschen wollen oder über Kirchenliebe und Kirchenkritik

Wenn man die Leserzuschriften auf gloria.tv, anderen katholischen Blogs und Plattformen, aber auch bei uns liest, so ist es sehr einfach festzustellen, was die Menschen eigentlich wollen? Sie wollen Bestätigung. Je mehr sie aber sündigen und vom Pfad der Tugend abweichen, umso mehr Bestätigung wollen sie, um im Irrtum verbleiben zu können: die Anhänger der FSSPX wollen weiterhin zur FSSPX gehen, die Sedisvakantisten wollen in der Sede-Vakanz-These bestätigt werden, Ehepaare, die Verhüten, wollen darin bestärkt werden, Menschen, die sexuelle Perversionen treiben, wollen Bestätigung, Verständnis oder wenigstens Toleranz (siehe die jetzige Sodo-Synode), Menschen, welche den Weltuntergang erwarten, wollen Bestätigung darüber, dass dieser am 9.11.2018 um 14. 53 Uhr stattfindet (wird er nicht)....

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McCarrick- Affäre warum gerade jetzt?

Aus dem – Gott sei’s geklagt – aktuellen Anlass der McCarrick-Affäre erinnern wir an unsere alten Beiträge zur Homo-Thematik. Bevor wir uns dem Letzteren zuwenden, stellt sich die Frage, warum gerade jetzt nach 30 Jahren der bekannten Homo-Aktivität des amerikanischen Kardinals, der sowohl seine Seminaristen als auch wenigstens einen 11 Jährigen sexuell missbraucht hatte, sein Treiben öffentlich bekannt wird. Warum wurde dies denn bekannt? Weil der Vatikan ihn suspendiert hat. So informiert kath.net am 20. Juni 2018: Theodore Kardinal McCarrick, emeritierter Erzbischof von Newark, dann von Washington D.C., gab bekannt, dass er auf die öffentliche Ausübung seines Dienstes verzichten wird, nachdem Missbrauchsvorwürfe als glaubwürdig eingestuft worden sind. Im Pressestatement informiert Timothy Kardinal Dolan, Erzbischof von New York, dem Erzbistum, aus welchem McCarrick ursprünglich stammte: „Der Staatssekretär des Vatikans, Pietro Kardinal Parolin, hat auf Anweisung von Papst Franziskus Kardinal McCarrick instruiert, dass er nicht länger öffentlich sein Amt ausüben darf.“ Es geht gemäß dem „National Catholic Reporter“ offenbar um Missbrauchsvorwürfe gegenüber verschiedenen Jugendlichen sowie Erwachsenen. Beim Missbrauch eines Jugendlichen scheint es um einen Vorfall zu gehen, der bereits 47 Jahre zurückliegt und den McCarrick als Priester der Erzdiözese New York begangen haben könnte. McCarrick hatte bisher immer seine Unschuld beteuert und macht dies auch weiter, beteiligte sich aber konstruktiv an der Aufarbeitung der Vorwürfe. Also noch öffentlicher kann man es nicht machen. Hätte der Vatikan nichts unternommen, so wüssten wir bis heute nichts. Warum also jetzt? Das Treiben von McCarrick war ein öffentliches Geheimnis. Wie im Falle Weinstein muss man davon ausgehen, dass jemand die Erlaubnis dazu gegeben hat, dass diese Informationen heraussickern, die Presseleute ihre Archive öffnen und die ganze Sache publik wird. Warum hat der Vatikan McCarrick hoch genommen? Weil es um die Abschaffung des Priesterzölibats geht. Abgesehen davon, dass man diesen Skandal produziert, um noch mehr Seelen zu verderben, so will man auch mehrere Fliegen mit einer Klappe erschlagen. Wie es sich nämlich herausstellt, war McCarrick der Königsmacher und machte viele wohl seiner früheren Gespielen zu Bischöfen, indem er sie weiterempfahl, sodass ein Großteil des amerikanischen Episkopats buchstäblich „im Bett“ mit ihm war. Diejenigen, die es nicht waren, haben geschwiegen. Die amerikanischen Gläubigen werden daraus sicherlich Konsequenzen ziehen, doch es geht hier um etwas anderes....

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Hilary White: Der Skandal der Karmeliten In Rom: Die stillschweigende Zustimmung, die Homohäresie begünstigt. 

Der unten angegebene Aufsatz stellte den zweiten Teil des Artikels von Hilary White dar, einen Teil, der mittlerweile von The Remant vom Netz genommen wurde. Warum? Weil er dermaßen skandalöse Zustände im männlichen Zweig des Karmeliterordens beschreibt, dass es besser ist diese nicht zu kennen. Diese Zustände sind bekannt und der hier beschriebene Skandal stammt aus dem Jahre 2015. Worum geht es? Es geht darum, dass die obersten Oberen des Generalhauses der Unbeschuhten Karmeliter en masse die Dienste der Stricher [männlichen jugendlichen Prostituierten] sexuell in Anspruch nehmen. Als sich die Gläubigen darüber bei der Ordensleitung beschwerten, eine Kopie der Presse zusandten und eine andere der Ordenskongregation, da tat sich etwas, indem der Ordensgeneral sowohl (a) die „Stricher-Patres“ als auch (b) diejenigen, die sich wohl über diese beschwerten, die „Nicht-Stricher-Patres“, versetzte. Die Gläubigen blieben also sowohl ohne (a) als auch ohne (b), doch dies haben sie sich, so wohl der General, selbst eingebrockt und er zeigte ihnen damit, wo der Hammer hängt. Obwohl Hilary White ihre Story mit der Versetzung beginnt, so muss doch dieser etwas vorausgegangen sein, was die Versetzung notwendig machte. Unsere Hypothese: die Gläubigen und nicht „Nicht-Stricher-Patres“ beschwerten sich beim General, dieser machte kurzen Prozess und versetzte alle, wodurch weit mehr Gläubige davon Wind bekamen, weil sie nach den Gründen für die Versetzung fragen. Der General hat sich also ein Eigentor geschossen und wohl die „Aktivität der Laien“, welches das letzte Konzil ja so förderte, unterschätzt....

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Placuit Deo oder die Vorbereitung der Proskriptionslisten (3 von 3)

Was stellt Placuit Deo dar? Ein Programm einer neuen, gnostischen Allerlösungsreligion, welche nach außen hin vorerst noch als katholisch scheinen wird. Aber das Ziel ist das Aufgehen in den „noadischen“ Religionen, die Kultur des „Fleisches“, Sex, kein Zölibat natürlich, sowie die Vorbereitung auf das Kommens des Lichtträgers – Luzifers – des falschen Christus, der uns automatisch vergöttlicht. Kurz und gut es ist ein Programm der neuen, luziferischen Religion, die Schicht für Schicht offenbart wird. Eine gründliche theologische Studie der Unterschiede zwischen katholischer Erlösungslehre und Placuit Deo wird noch vorgelegt werden, aber zuerst diese Zeilen. IV. Christus, Heiland und Heil 8. In keinem Augenblick des Weges der Menschheit hat Gott aufgehört, den Kindern Adams sein Heil anzubieten (vgl. Gen 3,15) [Stimmt zwar, aber in Religion geht es um Gott und nicht um „den Weg der Menschheit“]. In Noach [die sog. „noadischen Religionen“ Judentum, Christentum und Islam als eine Weiterentwicklung der Ringparabel. Und die Regebogenfahne gibt es auch noch dazu] richtet er mit allen Menschen einen Bund auf (vgl. Gen 9,9), später mit Abraham und seinen Nachkommen (vgl. Gen 15,18). Das göttliche Heil nimmt so die geschaffene Ordnung auf [das ist Pantheismus und Verneinung der katholischen Gnadenlehre], die von allen Menschen [Allerlösung und Einheitsreligion, keine Bekehrung nötig] geteilt wird, und geht seinen konkreten Weg in der Geschichte. Gott erwählt sich ein Volk, dem er die Mittel anbietet, um gegen die Sünde zu kämpfen, und sich ihm zu nähern. So bereitet er den Weg für das Kommen «eines starken Retters im Hause seines Knechtes David» (Lk 1,69). In der Fülle der Zeiten sendet der Vater seinen Sohn in die Welt, der das Reich Gottes verkündet und alle Krankheiten heilt (vgl. Mt 4,23). Die von Jesus gewirkten Heilungen, in denen die Vorsehung Gottes sichtbar wird, sind Zeichen, die auf seine Person verweisen, auf denjenigen, der sich im Osterereignis [Ist das Auferstehung oder was anderes?] in Fülle als Herr über Leben und Tod offenbart. Nach dem Evangelium nimmt das Heil für alle Völker seinen Anfang, wenn Jesus aufgenommen wird [Was bedeutet das? Bisher sprach man vom Glauben]: «Heute ist diesem Haus Heil geschenkt worden» (Lk 19,9). Die Frohbotschaft vom Heil [Das hört sich aber sehr ungefähr an] hat einen Namen und ein Gesicht: Jesus Christus, der Sohn Gottes, der Retter. «Am Anfang des Christseins steht nicht ein ethischer Entschluss [Doch, genau das. Ich will mich bekehren und den Glauben annehmen!] oder eine große Idee, sondern die Begegnung mit einem Ereignis, mit einer Person, die unserem Leben einen neuen Horizont und damit seine entscheidende Richtung gibt» [„Blah, blah, blah“, sagte Franziskus].[1] 9. Der christliche Glaube hat das Heilswerk des Fleisch [Hört sich sehr despektierlich an, so von Christus zu sprechen] gewordenen Sohnes Gottes in seiner jahrhundertelangen Tradition durch verschiedene Bilder dargelegt [Wir haben also ein „Konstrukt“ und seine „Bilder“]. Er trennte dabei nie die heilende Dimension – Christus hat uns von der Sünde erlöst – von der Dimension der Erhöhung – er hat uns zu Söhnen und Töchtern Gottes gemacht, die seiner göttlichen Natur teilhaftig werden (vgl. 2 Petr 1,4) [Wieder Pantheismus. Aber doch nur potentiell, nicht aktuell]. Wenn wir auf die Gabe des Heils in ihrer absteigenden Perspektive schauen (von Gott her, der kommt, um die Menschen zu erlösen), ist Jesus Lichtbringer [also Luzifer, eine gnostische Bezeichnung] und Offenbarer, Erlöser und Befreier [alles keine traditionellen Christustitel], derjenige, der den Menschen vergöttlicht [so? Aber doch nicht automatisch] und rechtfertigt [den, der sich bekehrt und glaubt]. Insofern wir die aufsteigende Perspektive einnehmen (vom Menschen her, der sich Gott zuwendet), ist Jesus derjenige, der als der Hohepriester des Neuen Bundes dem Vater im Namen der Menschheit das vollkommene Opfer darbringt: Er opfert sich selbst, er sühnt für die Sünden, er lebt allezeit, um für uns einzutreten. So wird im Leben Jesu eine wunderbare Synthese zwischen göttlichem und menschlichem Wirken offenbar [weil Christus Gott ist im Gegensatz zu uns], welche die Haltlosigkeit der individualistischen Sichtweise [und wer hat diese?] zeigt. Einerseits bezeugt nämlich die absteigende Perspektive den absoluten Primat des freien Wirkens Gottes [weil er Gott ist]. Die Demut, die Gaben Gottes anzunehmen, bevor wir irgendetwas tun, ist wesentlich, um auf seine Erlöserliebe antworten zu können. Andererseits erinnert uns die aufsteigende Perspektive daran, dass der Vater durch das ganz menschliche Handeln seines Sohnes unser Tun erneuern wollte [aber wieder nur potentiell], damit wir – Christus gleichgestaltet – «die guten Werke» tun können, «die Gott für uns im Voraus bestimmt hat» (Eph 2,10). 10. Es ist zudem klar, dass das Heil, das Jesus in seiner eigenen Person gewirkt hat, nicht nur das Innere des Menschen betrifft [So? Geht es wieder um die Notwendigkeit von Sex?]. Um nämlich die heilbringende Gemeinschaft mit Gott jedem Menschen bringen zu können, ist der Sohn Fleisch geworden (vgl. Joh 1,14). Eben weil er Fleisch angenommen hat (vgl. Röm 8,3; Hebr 2,14; 1 Joh 4,2) und...

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Ann Barnhardt: Über Verweibischung/Verweichlichung als feige Bequemlichkeit

Zum vorläufigen Abschluss unserer Anti-Homo-Reihe wieder ein Text von Ann Barnhardt in der Übersetzung von Eugenia Roth, der es in sich hat, wie fast alle ihre Texte, welchen wir uns wirklich alle auf die Fahnen schreiben können. Wir sind alle verweichlicht. Ja, insbesondere wir Männer! Wir sagen: Auf dieses Macho-Gehabe habe ich keine Lust jetzt! Kein Interesse! Ist nicht meine Art! Es geht um das Miteinander! Andere sollen es tun! Aber wir meinen eigentlich: Ich bin zu feige es überhaupt zu versuchen, weil ich Angst habe zu unterliegen....

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Christopher A. Ferrara, (3 von 3) Das  nächste Stadium im Bergoglio Debakel: Das Coming Out der Homo Kirche.

Bevor wir den letzten Teil dieses Beitrags vorstellen, möchten wir darauf hinweisen, dass diese Bischöfe wirklich so aussehen und diese Fotos nicht mit Photoshop bearbeitet wurden. Leider. Es wäre sicherlich von Nutzen eine Zusammenstellung der Homo-Lobby innerhalb der DBK, ÖBK oder der Bischofskonferenz der Schweiz zusammenzustellen, wofür aber der personale Notstand unserer Redaktion nicht ausreicht. Eigentlich ist es nicht notwendig, denn Sie können getrost davon ausgehen, dass ein katholischer Bischof, der behauptet das Homosexualität keine Sünde ist, wie neulich der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf, zu der Homo-Lobby gehört und da man meistens von sich selbst spricht, so können Sie selbst zwei und zwei zusammenzählen.  Wir wollen wirklich nicht unsere Kräfte auf Beiträge wie „Die homofreundlichen Aussagen der deutschsprachigen Bischöfe“ konzentrieren, sondern die Schönheit des katholischen Glaubens hier darstellen. Wer regelmäßig gloria.tv liest, wird dort fündig. Es ist dennoch schrecklich, dass dieser ganze Sumpf und Morast nach oben hochgehievt wurde, nicht nur in der katholischen Kirche. Die Amerikaner sind da weiter und mutiger, weil sie sich durch Spenden finanzieren, ihre Geistlichen auch, und ein katholischer Katholik zahlt für das Katholische und nicht das Pseudo-Katholische. Da unsere Kirchensteuerkirche kein Preis-Leistungsverhältnis vorweisen muss, so tun sie, was sie wollen und lachen uns ins Gesicht. Leider....

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Christopher A. Ferrara, (2 von 3) Das  nächste Stadium im Bergoglio Debakel: Das Coming Out der Homo Kirche.

Eine wachsende Besetzung der „Homo Kirchen“ – Untestützer und – Aktivisten LGBT-Mainstreamer James Martin, SJ. Das Foto spricht für sich selbst Der ärgerliche, überempfindliche Pater James Martin, der es liebt, oft und öfter „Was zur Hölle“ zu sagen, ist ein unerbittlicher Förderer des homosexuellen Priestertums und der „Homo“ Ehe. Er ist nicht nur allen kirchlichen Sanktionen durch seine Unterordnung unter die unfehlbare moralische Lehre der Kirche entgangen, Bergoglio macht ihn zum Konsultor des Vatikanischen Sekretariats für Soziale Kommunikation. Offensichtlich begrüßt Bergoglios Vatikan seinen pro-homosexuellen Aktivismus., einschließlich einem Buch über „eine zu errichtende Brücke zwischen der Kirche und der imaginären LGBT-Gemeinschaft“, in dem Martin die Lehre der Kirche, die auch im aktualisierten Katechismus von Johannes Paul II. sagt, dass homosexuelle Veranlagung in sich selbst ungeordnet sind (Maritn würde es lieber „anders geordnet“ nennen),  und dass homosexuelle Handlungen schwerwiegend verdorben sind und dass Sodomie eine Sünde ist, schlicht ablehnt....

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Christopher A. Ferrara, (1 von 3) Das  nächste Stadium im Bergoglio Debakel: Das Coming Out der Homo Kirche

Der vorliegende ausgezeichete und ausgezeichnet übersetzte Text von Christopher A. Ferrara betrifft die USA, welches sich von D, A und CH darin unterscheidet, dass es dort noch katholische also rechtgläubige Bischöfe gibt. Ferrara befasst sich also mit denen, bei welchen die Homophilie, um es so vorsichtig zu formulieren, aufällig ist. In Deutschland ist es umgekehrt, denn uns kommt kein einziger Bischof in den Sinn, der Homosexualität als Sünde bezeichnet hätte, wenigstens seit Bischof Dyba nicht. Unsere Homo-Bischöfe, diejenigen also, welche die katholische Lehre über die Sünde der Sodomie nicht richtig wiedergeben, entnehmen Sie bitte unserer kurzen Reihe über die Bischofsperlen, die wir deswegen eingestellt haben, um nicht gezwungen zu sein auch noch in diesem Dreck zu wühlen. Sicherlich wäre es gut eine deutsche, österreichische oder schweizer Version des u.a. Artikels zu verfassen, wozu uns leider die Leute und die Mittel fehlen. Aber es ist wirklich sehr einfach: Ein jeder, der behauptet, dass Homosexualität keine Sünde ist, ist selbst ein Sodomit. Und was ist so schlimm daran?, würde uns vielleicht jemand fragen, der kein Katholik ist und sich hierhin verirrt hat....

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (6 von 6)

Okkultismus und das umgekehrte Prinzip der Dämonen Da hinter jeder Versuchung zur Unkeuschheit der Dämon Asmodeus steht, so müssen wir uns wieder etwas näher der Dämonologie zuwenden, um zu verstehen, warum Homosexualität in den okkulten Praktiken eine wichtige Rolle spielt. Was hat das mit der Kirche zu tun? Das, dass sehr viele Kleriker Satanisten sind[1] und über ein okkultes Wissen verfügen. Da Okkultismus die Lehre der Dämonen ist, so müssen wir uns zuerst die Natur des Dämons anschauen. Was ist er? Ein Geist, der widerspricht. Ein Geist, der die Ordnung umkehrt.[2] Wie Joseph Görres in seiner Christlichen Mystik angibt, kehrt der Teufel, was sich am stärksten in der Besessenheit zeigt das Oben und Unten, vorne und hinten, rechts und links um.[3] So schreibt Görres: „Erscheint nämlich in der gesunden Ordnung der Dinge, dort, wo die höheren Einflüsse an den Menschen treten, auch seine Höhe, der sich alsdann, den tieferen Influenzen zu, seine Tiefe unterbreitet; so hat dies mit dem Einwohnen der dämonischen Kraft jetzt sich umgekehrt. Jene Höhe hat der Dämon von ihrer Mitte ab- und sich entgegengewendet, da aber die Tiefe sein Teil ist, und der räumlich-symbolische Ausdruck seines Gegensatzes gegen das Gute, das die Höhe hält; darum gilt sie ihm als das Oben und er sucht diese Umkehr der Verhältnisse in Allem darzustellen. Daher das Streben der Besessenen, die normale Stellung einzunehmen; dadurch, dass sie das Haupt gegen den Abgrund hingerichtet, mit dem sie im Paroxism [Konvulsion Red.] im nächsten Rapporte [dämonische Manifestation Red.] stehen, die Füße aber gegen den Himmel hinwenden; um unter die Fersen zu bringen, was ihnen als das Tiefere gilt. So die Besessene, die noch jetzt in Rom unter dem Exorzismus liegt. So oft ihr Anfall beginnt, legt sie sich auf den Rücken, die Beine nach Aufwärts kehrend. Mehrmals ist es geschehen, dass sie ganz steilrecht sich also aufgerichtet; so dass sie hinten allein auf dem Nackenwirbel oder dem Scheitel aufsitzend, mit den Beinen den Himmel tritt, und also das Grundverhältnis gänzlich umgekehrt.“[4]...

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (5 von 6)

Vom Nichts ins Nichts Wenn wir annehmen, dass jeden Priesteramtskandidaten, der aus unlauteren Motiven die Weihe anstrebt, der Dämon Asmodeus am Tag der Weihe zu fassen bekommt, so stehen die Chancen dieses Dämons besser als jemals zuvor und zwar durch die folgenden Umstände: Fehlendes spirituelles Leben Je ungeistlicher ein Geistlicher wird, sollte er das Amt auch aus lauteren Motiven angestrebt haben, desto mehr regt sich in ihm das Fleisch, die Begierde und die Konkupiszenz, da er durch sein Amt von den Mühen der körperlichen Arbeit, welche eine asketische Wirkung ausübt, verschont bleibt. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass die größte Verweltlichung der Kirche, die mit und nach Vat. II einsetzte eine Welle der sodomitischen Perversion mitbrachte, welcher früher wirklich in diesem Maße nicht vorgefallen ist. Was will ein Sünder? a) Dass er seine Sünde vor sich selbst rechtfertigt. b) Dass er seine Sünde von Anderen rechtfertigt. c) Dass seine Sünde von Anderen gutgeheißen wird. d) Dass seine Sünde als Tugend dargelegt wird....

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (4 von 6)

Einstellungsprofil und der Weg ins Verderben Obwohl es für manche unglaubwürdig klingen wird, so sind gezielt homosexuelle oder pädophil veranlagte Männer oder bereits aktive Homosexuelle und Pädophile geweiht worden, was der gut unterrichtete belgische Priester, der auf katholisches.info unter dem Nickname Adrienne Antoine schreibt, angibt: Man kommt nicht daran vorbei festzustellen: ab den 70er Jahren wurden sehr viele Männer geweiht, nicht obwohl, sondern weil sie homophil und pädophil waren. Von der gewöhnlichen Welt abgeschottete Klubs, in Positionen und Ämtern mit Ansehen, mit einem Anstrich von Seriosität, spielend mit Religion, Liturgie und Sakramenten und jagend nach junger frischen Beute. Alles toleriert von Diözesan- und Ordensleitungen, mit massiver, teils krimineller Energie vertuscht und verkleistert alias schäbig entschädigt, und bis in unsere Tage stümperhaft bekämpft und nicht eradiziert. Totale Verirrung und Fehlen von Empathie, Negation und Ausblendung – hochgradige Persönlichkeitsstörungen mit einem Hang zum Rezidivieren. Über Jahrzehnte wurde hier die Sakramentalität zu Grunde gerichtet. Dieses perverse Netzwerk sitzt jetzt noch immer, und leider in letzter Zeit noch mehr als früher, an den Schalthebeln der Kirche. [Originalton]...

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (3 von 6)

Homosexualität in der Kirchengeschichte und ihre Lösung Ja die heutige Situation mit der Homosexuellendichte im Klerus ist höchst „verquer“, um es mit Theodor Fontane zu sagen, die heutige Lese-und Schreibweise lautet wohl „verqueer“. Hat es denn das auch früher gegeben? Durchaus, wovon das Buch Liber Gomorrhianus des hl. Kirchenvaters Petrus Damianus aus dem Jahre 1049 zeugt, was wirklich vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil  war. Auch das Dekret des hl. Papstes Pius V Horrendum illud scelus aus dem Jahre 1568, das die Entfernung der schuldigen, also der homosexuellen Kleriker aus dem Priesterstand oder Buße in einem Kloster empfiehlt, war auch vorkonziliar. Brief des Papstes Leon IX. an hl. Petrus Damianus Dergleichen, also Homosexualität unter Priestern, kam also immer vor, wenn die höchste kirchliche Autorität dagegen vorgehen musste und ihre Entscheidungen dokumentiert sind. Es ist aber dem heiligen und höchst asketischen hl. Petrus Damianus (1006-1072) zu verdanken, der teilwiese Zustände in seinem eigenen Kloster beschreibt, dass sich solche lehramtliche Fragmente im Denzinger-Hünermann einfinden, wie die Passagen, die sich unten einfinden....

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (2 von 6)

Asmodeus und die Zulassung Gottes Es ist der Teufel, der Vater der Lüge, welcher das Libido über alle Maßen hinaus so anstachelt, dass sich viele Heiligen in die Dornenbüsche warfen, um sich wenigstens dadurch von der Versuchung des Fleisches abzulenken. Es ist der Dämon Asmodeus, welcher zur Unkeuschheit versucht. Er erhält aber von Gott die Erlaubnis insbesondere jene zu versuchen, welche aus unlauteren Motiven das Priestertum wählen....

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (1 von 6)

Priestertum als gay profession? Da wir hier Klartext reden, so können wir nicht umhin festzustellen, dass das Priestertum mittlerweile zu einer gay profession (schwulem Beruf), wie die Amerikaner sagen, verkommen ist und die Homosexuellendichte zurzeit wirklich extrem hoch ist. Jawohl, überall auch in angeblich streng katholischen Ländern wie Polen oder Philippinnen, auch bei den Konservativen, auch leider Gottes bei den Traditionalisten. Woher wissen wir das? Teilweise aus eigener Erfahrung, teilweise aus glaubwürdigen Quellen, teilweise aus Beobachtung. Wenn sich ein Priester wie eine Diva verhält, dann ist er nicht heterosexuell. Punkt....

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Die Kirche des Asmodeus oder worum es bei Don Leone geht. (1 von 7) Es gibt keine „Sexualität“!

Die Reihe von Don Pietro Leone, welche wir mit Erlaubnis, Zustimmung und Segen des Autors als einzige auf Deutsch in der, wie immer vorzüglichen Übersetzung von davillatollkuehn, veröffentlichen, heißt Die Kirche und Asmodeus und nicht Die Kirche des Asmodeus, dessen sind wir uns bewußt. Dennoch ist Sex, Sexualität, das Geschlechtliche, der Geschlechtsakt dermaßen in der nachkonziliaren Kirche auf allen Ebenen der Lehre, insbesondere bei Amoris Laetitia, zu Deutsch „Die Freude am Sex“ gegenwärtig, dass man getrost sagen kann, dass die Kirche zu einer Kirche des Asmodeus also des Dämons der Unzucht, geworden ist. Denn bei Dämonen gibt es Bereiche der Spezialisierung, wie wir noch darlegen werden.  Die Muttergottes sagt ja selbst in La Salette: Zittert, Erde und ihr, die ihr Gelübde zum Dienste Jesu Christi abgelegt habt und die ihr innerlich euch selbst anbetet, zittert! Denn Gott geht daran, euch seinen Feinden zu überliefern, da die heiligen Orte in Verderbnis sind....

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Ann Barnhardt: Seid nicht blöde! Gehorsam hat nichts damit zu tun. Sie sind alle erpressbar.

Hier wieder ein Text von Ann Barnhardt, welche mit gewohnter Schärfe und Wortwahl („fags“) die eigentlichen Gründe für das Schweigen der Hierarchen aufzeigt. Der Grund ist: Erpressbarkeit aufgrund der eigenen Homosexualität oder eine homosexuellen Verwicklung. So einfach ist das! Vertrauen ist gut, Erpressbarkeit ist besser. Ich sehe viele Leute die versuchen, das beinahe vollständige Schweigen und die praktisch sofortige Kapitulation beinahe jedes Priesters, Bischofs und Kardinals auf diesem Planeten vor Antipapst Bergoglio mit „Gehorsam“ und „tiefer Sorge um die Autorität des Petrusamtes“ zu erklären....

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Traditionalismus, David Berger und der sensus fidei

Der Schreiber dieser Zeilen nimmt sich vor manche Bücher nur dann durchzulesen, wenn sie wirklich ganz billig gebraucht zu erwerben sind. Es handelt sich meistens um sog. „Einmalbücher“, in die man selten ein zweites Mal schaut, wie es bei Urlaubskrimis zum Beispiel der Fall ist. Auch Biographien und Memoiren gehören zu dieser Kategorie, weil es wirklich kaum einen gibt, der sich selbst zum  Gegenstand seines Werkes wählt und darüber hinaus über eine solch gute Feder verfügt, um sich selbst unvoreingenommen zu beschreiben. „Biographie lügt immer, Fiktion nie“,...

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Don Pietro Leone, Angriff auf die Ehe – Aufsatz (1 von 3)

 ANGRIFF AUF DIE EHE Die Krise in der Familie und in der Ehe, die sich in der Schwangerschaftsverhütung, Scheidung, Abtreibung, Unzucht, und Homosexualität unaufhörlich ausbreitet, stammt offensichtlich vom Geist der Welt her und letztendlich von der gefallenen Natur. Der selbe Geist ist aber jetzt ins kirchliche Lehramt selbst hineingeschlichen, das somit eine mitwirkende Rolle in der Krise spielt. Die folgenden Auszüge von ‚Angriff auf die Ehe’ (Patrimonium Verlag 2016) bezeugen diese Tatsache und versuchen, sie nach den traditionellen theologischen Prinzipien der kirchlichen Lehre zu analysieren.   VERSCHIEBUNG IM LIEBESBEGRIFF Die Kirchentradition unterscheidet zwischen drei grundlegenden Liebesarten. Erstens gibt es die sinnliche Liebe (oder die Leidenschaft der Liebe), für welche die geschlechtliche Liebe ein Beispiel ist; zweitens gibt es die vernünftige Liebe (oder die Tugend der Liebe); drittens gibt es die Liebe der Caritas, also jene Art der vernünftigen Liebe, die durch die übernatürliche Gnade erhöht ist, um Gott in Sich Selbst zu lieben und den Nächsten in und wegen Gott.      Die Änderung der Lehre Kirchenmänner ab dem Zweiten Vatikanischen Konzil bis zum heutigen Tage mit ihrer Öffnung gegenüber der Welt in all ihren Erscheinungen und besonders in ihrer Lehre über die Ehe besteht wesentlich in der Verschiebung von der Liebe der Caritas zur sinnlichen Liebe hin....

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Benedikt XVI revisited oder spielt das „Privatleben“ eine Rolle?

Orthodoxie und Orthopraxie Warum das schreiben? Warum nicht die Benedikt-Legende hochhalten, wie viele unserer Kollegen? Weil sie keinen Sinn macht und den jetzigen Zustand der Kirche nicht erklärt. Es ist doch unmöglich, dass ein „guter, konservativer Papst“ ein „Mozart der Theologie“ von einem „heiligmäßigen Lebenswandel“ überhaupt von den Wölfen davonlaufend zurücktreten würde und bei den Aktionen von Papst Franziskus, welche eine öffentliche Apostasie und eine Häresie darstellen, schweigen würde! Es ist einfach nicht möglich, daher ist die Ausgangsprämisse: gut-katholisch, gläubig, konservativ „Mozart der Theologie“ schlichtweg falsch. Ja, man braucht Vorbilder und Helden, wenn sie allerdings das halten, was sie versprechen. Andernfalls ist es Idolatrie und Lüge. Es war uns klar, dass unser Artikel War Benedikt gläubig? uns „viel Feind“ bescheren wird, „viel Ehr“ hält sich in Grenzen. Interessanterweise können es manche konservativen gloria.tv Leser eher akzeptieren, dass wir Ratzinger einer unorthodoxen Theologie oder gar des Unglaubens anklagen, sie dulden aber nicht, wenn wir homophile (hoffentlich nur diese) Tendenzen bei ihm mutmaßen. Was ist aber schlimmer? Häresie oder Homosexualität? Die Erstere vergiftet doch mehr Menschen, während die Letztere nur diejenigen betrifft, die involviert sind oder davon wissen und Ärgernis leiden. Es sind aber zwei Seiten derselben Medaille, denn wie das Leben, so die Theologie und wie die Theologie, so das Leben, wobei mit unheiligem Lebenswandel nicht nur Homosexualität gemeint ist. Der Schreiber dieser Zeilen, obwohl nicht homosexuell und auch in anderen Lebensbereichen nicht einer schweren Sünde schuldig, merkt bei sich selbst, dass seine Theologie mit der Zunahme des asketischen und Gebetslebens immer orthodoxer wurde und wiederum die immer mehr wachsende Rechtgläubigkeit, durch die Entdeckung der Tradition, zu einem immer mehr an Gott ausgerichteten Leben führt. Dies passiert wirklich automatisch, wie das, dass Sportler aufgrund ihres vorteilhaften Insulinspiegels sehr wenig Lust auf Süßigkeiten haben und sich insgesamt gesünder ernähren, weil sie Lust auf Gesundes haben. Wir können also als Faustregel gelten lassen, dass sich hinter der Unorthodoxie Sünde oder die fehlende Orthopraxie verbirgt und dass Sünde zur Unorthodoxie führt. Warum ist es so? Weil Gott, das höchste Licht und die höchste Weisheit, niemals in einem Menschen weilen wird, in welchem die Dunkelheit der Sünde weilt. So spricht die Schrift: „Denn in eine boshafte Seele geht die Weisheit nicht ein noch nimmt sie Wohnung in der einem Leibe, der ein Sklave der Sünde ist“. (Weish 1,4 Alioli) Kennzeichen von Falschmystik Der Schreiber dieser Zeilen interessiert sich seit geraumer Zeit für die Falschmystik, womit mystische Erlebnisse (Visionen, Locutionen, Extasen, Wunder etc.) gemeint sind, welche tatsächlich übernatürlich sind, aber vom Teufel stammen. Es gibt wirklich Menschen und zwar nicht nur in der Esoterik, welche Übernatürliches erfahren. Es gibt auch Katholiken, meistens aus der charismatischen Bewegung kommend, welche jahre- oder jahrzehntelang glauben vom Heiligen Geist geführt zu werden, obwohl sie in Wirklichkeit vom Geist der Finsternis geleitet werden. Ja, es scheint so etwas wie eine natürliche Veranlagung für mystische Erlebnisse zu geben, obwohl die Zusammenstellung von „mystisch“ und „natürlich“ paradox klingt. Wenn diese Personen Glück haben, die dämonische Herkunft dieser Erlebnisse erkennen und das zusätzliche Glück haben in einem Land zu leben, wo es Exorzisten gibt, so landen sie schließlich beim Exorzisten und erfahren dort Hilfe. Einer dieser Exorzisten liest bei seinen Konferenzen die Zeugnisse dieser Personen durch, welche sehr aufschlussreich sind. Natürlich sind ca. 90% aller Besessenen durch Okkultismus oder Esoterik in diesen Zustand gelangt, aber es gibt doch tatsächlich eine Minderheit von ca. 10% oder noch weniger, die sich als besessen herausstellen, obwohl sie immer fromm waren. Woran erkennt man aber diese dämonisch inspirierte Falschmystik? Grundsätzlich an zwei Aspekten: Ex cauda cognoscitur inimicus – Den Feind erkennt man am Schweif Nach der übereinstimmenden Meinung all derjenigen Theologen, welche sich mit Privatoffenbarungen oder Mystik befassten,[1] ist es mit der göttlichen Allmacht und Güte unvereinbar, wenn eine Falschoffenbarung zu 100% einer wahren Privatoffenbarung oder einem von Gott stammenden mystischen Erlebnis gleichen würde. Bei Falschoffenbarung wird es immer ein Detail geben, an dem man den Teufel als den eigentlichen Autor dieser Offenbarung erkennen kann. Den berühmten Hinkefuß oder Schweif, wie er häufig abgebildet wird.  Dieses Detail ist entweder lehrmäßiger Natur, es stimmt also mit der Lehre der Kirche nicht überein oder es ist ein Detail, beim Aussehen der Erscheinung, welches sich nicht schickt. Der Hinkefuß oder der Schweif ist also erkennbar. Falschmystik ist immer von Sünde begleitet Da der Teufel die Falschmystik verursacht, so ist es nur verständlich, dass er den Falschmystiker an sich dadurch binden möchte, was sein eigentliches Metier darstellt und zwar die Sünde. Daher argumentieren alle Falschmystiker und Gnostiker aller Zeiten, dass die Sünde nicht schadet, dass sie eigentlich etwas Gutes ist, dass man zum Licht ausschließlich durch die Dunkelheit kommt etc. Man kann diese teuflische Argumentation sehr deutlich in den verurteilten Sätzen des verurteilten Quietisten Miguel de Molinos (DH 2201-2269) nachlesen. Um die Verurteilung deutlich zu machen, werden die u.a. verurteilten Sätze mit...

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Michael Matt, Christopher Ferrara und John Vennari: „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ (3 von 13)

Eine selektive Einmischung in die Politik – und immer politisch korrekt Während Ihrer Amtszeit als „Bischof von Rom“ haben Sie wenig Rücksicht auf die Begrenzungen der päpstlichen Autorität und Kompetenz genommen. Sie haben sich in politische Affären wie die Einwanderungspolitik, das Strafrecht, die Umwelt, die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Kuba (während Sie die Not der Katholiken unter Castros Diktatur ignorierten) und sogar gegen die schottische Unabhähngigkeitsbewegung eingemischt. Doch Sie weigern sich, weltlichen Regierungen entgegenzutreten, wenn diese das göttliche und natürliche Recht durch Maßnahmen wie die Legalisierung der „Homo Ehe“, ein Bereich des göttlichen und natürlichen Rechtes, bei dem ein Papst intervenieren kann und muss. Tatsächlich zeihen Sie Ihre vielen Verurteilungen der sozialen Übel – alle von Ihnen politisch sichere Ziele – durch Ihre eigenen Handlungen, die das Zeugnis der Kirche gegen die vielfältigen Fehler der Moderne kompromittieren, der Lüge: Im Gegensatz zur konstanten Lehre der Kirche, die auf der Offenbarung gründet, fordern Sie die weltweite totale Abschaffung der Todesstrafe, egal wie schwer das Verbrechen sei, ja sogar die Abschaffung der lebenslangen Haft. Noch nie haben Sie Ihre Stimme gegen die Legalisierung der Abtreibung erhoben, welche die Kirche als Massenmord an Unschuldigen verurteilt. Sie erklären, dass einfache Gläubige dadurch schwer sündigen, dass sie im Haushalt weder recyceln noch unnötige Beleuchtung abschalten, während Sie selbst Millionen von Dollar für vulgäre Massenveranstaltungen rund um Ihre Person in verschiedenen Ländern ausgeben, zu denen Sie mit einem großen Personalanhang in gecharterten Jets, die Unmengen von CO2 in die Atmosphäre blasen, reisen. Sie fordern offene Grenzen in Europa für muslimische „Flüchtlinge“, die überwiegend im wehrfähigen Alter sind, während Sie selbst hinter den Mauern eines Vatikan Staates leben, der konsequent „nicht-vatikanistische Ausländer“ ausschließt – Mauern die von Leo IV gebaut wurden, um einen zweiten, diesmal muslimischen „Sacco di Roma“ zu verhindern. Sie reden unaufhörlich von den Armen und der „Peripherie“ der Gesellschaft, aber verbünden sich mit der reichen und korrupten deutschen Hierarchie und den Prominenten und Herrschern des Globalismus, die Abtreibung, Verhütung und Homosexualität fördern. Sie verhöhnen die gierige Firmen-Gewinnsucht und die „Wirtschaft, die tötet“, während Sie bei privaten Audienzen verschwenderische Spenden der reichsten Technokraten der Welt und Firmeninhaber erhalten und diese ehren, und Sie erlauben sogar Porsche, der für jeden Teilnehmer 6000 Dollar bezahlte, die Sixtinische Kapelle für ein „großartiges Konzert … ausschließlich für die Teilnehmer“ anzumieten. Das ist das erste Mal, dass ein Papst erlaubt hat, diesen sakralen Raum für ein Firmenevent zu nutzen. Sie fordern ein Ende der „Ungleichheit“, während Sie kommunistische und sozialistische Diktatoren, die angesichts des Massenelends unter ihrer Herrschaft im Luxus leben, umarmen. Sie verurteilen einen amerikanischen Präsidentschaftskandidaten als „nicht christlich“, weil er versucht, die illegale Einwanderung zu verhindern, während Sie nichts gegen die Diktatoren, die Massenmorde begehen, die Kirche verfolgen und Christen in ihren Polizeistaaten inhaftieren, sagen, sondern diese umarmen. Während die Politik und die veröffentlichte Meinung Ihre persönlichen Überzeugungen als ob sie ein Teil der katholischen Lehre wären, verbreiten, zögerten Sie nicht, die Würde einer päpstlichen Enzyklika zu missbrauchen, um strittige und auch nachgewiesen betrügerische wissenschaftliche Statements in Bezug auf „Klimawandel“, den „Kohlenstoffkreislauf“, „Kohlendioxid Verschmutzung“ und die „Versauerung der Ozeane“ zu billigen. Dasselbe Dokument fordert die Gläubigen gleichfalls dazu auf, auf eine vermeintliche „ökologische Krise“ zu reagieren, indem sie säkulare Programme der Umweltbewegung, wie die Ziele der UN für Nachhaltigen Entwicklung, unterstützen sollen. Diese Ziele, wie den Aufruf zum „universellen Zugang zu sexueller und reproduktiver Gesundheit“, was Verhütung und Abtreibung bedeutet, haben Sie sogar angepriesen. Das Original erschien in The Remnant: https://www.remnantnewspaper.com/web/index.php/articles/item/2766-with-burning-concern-we-accuse-pope-francis Überlegen Sie The Remnant zu abonnieren. Mehr informationen finden Sie hier....

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„Wir klagen an“ – Gericht über Papst Franziskus und andere Päpste. (3) War Benedikt gläubig?

War Benedikt jemals gläubig? Als der Schreiber dieser Zeilen Benedikts XVI. Buch „Letzte Gespräche“ las, so kam ihm der Satz aus der Marienerscheinung in La Salette in den Sinn: „Rom wird den Glauben verlieren“, als er an Ratzinger/Benedikt dachte. Warum? Weil Benedikt XVI., der Noch-Papst oder Papa Emeritus, wie er sich entgegen jeder Tradition nennt, eine äußerst weltliche Sicht des Papsttums vertritt und er vertritt sie als Papst! So lesen wir über seinen Rücktritt: „[…] Aber es war mich auch klar, dass ich es tun musste und dass dies der richtige Augenblick war. Die Menschen haben das dann auch angenommen. Viele sind dankbar, dass nun der neue Papst in einem neuen Stil auf sie zugeht. […]“[1] „Depression nicht, nein, aber es ging mir nicht so gut. Und ich habe gesehen, dass mich diese Reise nach Mexiko und Kuba doch sehr angestrengt hat. Auch der Arzt hat mir gesagt, Sie dürfen nicht mehr über den Atlantik fahren. Turnusgemäß sollte der Weltjugendtag in Rio de Janeiro eigentlich erst 2014 sein. Wegen der Fußballweltmeisterschaft wurde er aber um ein Jahr vorgezogen. Mir war klar, dass ich zeitlich so zurücktreten muss, dass der neue Papst einen Vorlauf nach Rio hat.“[2] Was sind also die Prioritäten, eines Papstes, welcher von manchen „der Mozart der Theologie“ genannt wurde und sich als Einsiedler zurückziehen wollte, um solche Banalitäten von sich zu geben? Es sind: Die eigene Gesundheit Der Rat des Arztes Der Weltjugendtag Die Fußballweltmeisterschaft....

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Don Pietro Leone: Johannes Paul II, „Theologie des Leibes“ – eine Kritik. Einführung.

Einführung Amoris Laetitia fiel nicht vom Himmel. Diese Adhortation stellt leider den bisherigen Höhepunkt, im Sinne des objektiven Tiefpunkts, der nachkonziliaren Entwicklung dar, welche die Person von Papst Franziskus am deutlichsten darstellt. Es begann mit schwarzen Schuhen, „Nehmen Sie das Zeug weg, Karneval ist vorbei“, sagte er zu den Pontifikalgewändern,[1] „Wer bin ich, um zu urteilen?“, meinte er zur Homosexualität[2] und dann folgte vieles, vieles mehr. Mit dem Pontifikat des Papstes befassen sich mehr oder weniger hasserfühlt verschiedene Blogger,[3] so wollen wir diese Thematik anderen überlassen. Aber die Ideen, welche Amoris laetitia vorbringt, waren in der nachkonziliaren Lehre, auch des ordentlichen Lehramtes, d.h. in den offiziellen Aussagen der Päpste, in nuce schon vorhanden. War es schon damals Häresie? Nein, denn nicht jeder Unsinn ist gleich eine Häresie, sondern nur das, was der dogmatischen Aussage direkt widerspricht. Aber auch bei Johannes Paul II finden sich Aussagen, welche mit der kirchlichen Tradition nicht übereinstimmen und zumindest verwirrend sind. Wir stellen dazu eine eigene Übersetzung, welche von der Bloggerin Eugenie Roth angefertigt wurde, des Aufsatzes, welcher von Don Pietro Leones, einem traditionalistischen Priester, auf Rorate Caeli verfasst wurde. Um diesen wirklich ausgezeichneten Aufsatz verstehen und würdigen zu können, muss man aber vorher entweder mit der Theologie des Leibes von Johannes Paul II / Karol Wojtyla auf dem Laufenden sein oder die Darstellung dieser Theologie auf Englisch Theology of the Body for Beginners von Christopher West (Ascension Press, 2004), auf welche sich Leone bezieht, durchlesen.[4] Wahrscheinlich gibt es auch solche Darstellungen dieser Lehre von Johannes Paul II auch auf Deutsch, da wir aber von dieser Theologie des polnischen Papstes wenig halten, werden wir hierzu nichts empfehlen. Da Buch von Don Pietro Leone The Family Under Attack scheint hingegen wirklich ausgezeichnet zu sein, was man der dargestellten Zusammenfassung entnehmen kann und diese wollen wir wärmstens empfehlen. Es ist in den USA bei Amazon.com erhältlich und bei dem jetzigen Wechselkurs geradezu günstig.[5] Warum empfehlen wir hier fast ausschließlich englische Bücher? Weil sie gut und katholisch sind. Man muss auch wirklich neidlos anerkennen, dass Amerikaner einfach gut und kommunikativ schreiben und zwar in allen Disziplinen und nicht wie die deutschsprachigen Humanwissenschaftler und Theologen in der heideggerischen Rahnerisierung verhaftet bleiben. (Und was ist das, bitte? Heiße Luft, nichts mehr.) Wenn man etwas weiß, dann kann man es auch einfach machen und wenn man es nicht weiß, dann eben nicht. Der Schreiber dieser Zeilen hat auch einiges auf Deutsch und Englisch geschrieben und wartet aber bis sich ein seriöser Verlag mit guten Vertriebswegen an ihn richtet und der Wink mit dem Zaunpfahl ist hiermit getan. Er wurde auch während seines ganzen Studiums mit Johannes Paul samt seiner Theologie des Leibes geradezu gemartert, hielt sie irgendwie für schwülstig und zu blumig, hat sich kaum etwas davon gemerkt, weil es für ihn keinen Sinn machte, im Gegensatz zum Thomismus. Aber erst der Aufsatz von Don Leone machte ihm erst jetzt klar wie heterodox doch diese Ansichten von Johannes Paul II/Wojtyla sind. Sie sind gnostisch, pelagianisch und stellen leider eine ungesunde Wende in der Theologie dar und zwar der lehramtlichen, auf welcher Amoris Laetitia jetzt baut. Es stellt sich wirklich die Frage, ob diese Wende von niemanden in den Jahren 1979 bis 1984 bemerkt worden ist, von den ewig gramen Sedisvakantisten abgesehen. Wir wollen hier nicht sagen, dass Sedisvakantisten per se Aussätzige sind und in allem Unrecht haben, aber die Art ihrer Darstellung, denn wir haben wirklich einiges gelesen (diese Aggressivität, dieser tiefsitzende Hass, dieser Groll, diese Invektiven) lässt doch wirklich an ihren Argumenten zweifeln, weil sie fast ausschließlich auf diese Art und Weise vorgebracht werden. Die Welt des Sedisvakantismus scheint sehr abgeschlossen und in sich selbst gespalten zu sein, es gibt mittlerweile, Franziskus und Benedikt nicht mitgerechnet, 13 sedisvakantistische Gegenpäpste[6] und vielleicht sind, während wir dies schreiben, ein paar Neue dazugekommen. All dies zusammen betrachtend, fällt es uns schwer die sedisvakantistische Bewegung, falls es eine ist, ernst zu nehmen. Um auf die Theologie des Leibes zurückzukehren, so muss man sich hierzu die Frage stellen, auf welchem Wege diese gnostischen Tiefenströme zu dem polnischen Papst gelangt sind?  Personalismus und Phänomenologie sind als seine Inspirationsquellen bekannt, Gnosis und Esoterik hingegen aber nicht. Wir werden diese Fragen weiterverfolgen, die Theologie des Leibes auf Deutsch zuerst vorstellen, wofür wir Eugenie Roth , die es möglich gemacht hat, herzlich danken und danach den vorgestellten Text theologisch beleuchten. [1] http://www.faz.net/aktuell/politik/die-wahl-des-papstes/der-vatikan-unter-papst-franziskus-der-karneval-ist-aus-12125804.html [2] http://www.stern.de/panorama/gesellschaft/papst-franziskus–wer-bin-ich–ueber-homosexuelle-zu-richten—3369436.html [3] http://popefrancisthedestroyer.blogspot.de/ https://mundabor.wordpress.com/ Besonders wertvoll: https://en.denzingerbergoglio.com/ [4] http://www.amazon.com/Theology-Body-Beginners-Christopher-West/dp/1932645349/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1463675819&sr=8-2&keywords=Theology+of+the+Body+for+Beginners [5] http://www.amazon.com/Family-Under-Attack-Philosophical-Theological/dp/1622920465/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1463675549&sr=8-1&keywords=leone%2C+family+under+attack [6] https://en.wikipedia.org/wiki/Antipope#Modern_claimants_to_papacy...

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Bischofsperlen: Bischof Jaschke „Natürlich gibt es Homosexuelle unter Priestern …“

Der Hamburger Weihbischof Jaschke, der immer für eine Bischofsperle gut ist, gab Folgendes von sich: „Natürlich gibt es Homosexuelle unter Priestern. Wahrscheinlich unter Bischöfen, unter Päpsten – unter Männern generell. Aber wir sind keine homosexuelle Bande, die in Frauenkleidern herumläuft!“ Man kann, falls man es möchte, um sich noch mehr Sühne- und Bußübungen aufzuerlegen, die ganze Sendung, in der dieser Worte gefallen sind, hier einsehen.[1] Bei manchen Bischofsperlen bleibt sogar uns der Mund offen und wir wissen nicht, was es dort noch zu kommentieren gäbe. Wir versuchen es dennoch und zwar von der logisch-semantischen Seite. Diese Aussage ist doch widersprüchlich, denn wenn: a) wenn Homosexuelle unter Priestern usw. gibt, b) dann sind wir eine homosexuelle Bande. Gäbe es kein a), dann gäbe es kein b) oder das b) wäre nicht ausgeschlossen. Man müsste hier natürlich statistisch und terminologisch definieren, wie viele (i) Priester, (ii) Bischöfe, (iii) Kardinäle (iv) Päpste prozentual homosexuell sind.              Ad (iv) Haben wir homosexuelle Päpste? Der Punkt (iv) lässt sich am einfachsten beantworten, denn wir haben zurzeit wie es scheint zwei Päpste, einen regierenden und einen Emeritus, sodass hier die Maximalzahl an homosexuellen Päpsten zwei lautet und wir prozentuell von 0%, 50% oder 100% an homosexuellen Päpsten sprechen können. Wie viel ist es denn wirklich? Wir glauben, dass mindestens 50%, denn Papst Franziskus macht aus seiner Homophilie keinen Hehl, da er sich nachweislich sehr gerne mit homosexuellen Prälaten umgibt.[2] Leider kann Papst Benedikt wenigstens von einer möglichen Neigung nicht freigesprochen werden. In dem Interviewbuch mit Peter Seewald „Gott und die Welt“ aus dem Jahre 2000 nach dem Sinn des Lebens gefragt, stimmt Kardinal Ratzinger Seewald zu, dass es die Liebe ist.[3] Ratzinger sagt wörtlich Folgendes: „Daß unser Leben letzten Endes darauf hinausläuft, Liebe zu entdecken, zu empfangen und zu geben […] Die menschliche Liebe enthält immer einen Ewigkeitsanspruch in sich. […]“[4] „Ich erfülle sozusagen meine Sendung auch als Liebender erst ganz, wenn ich ganz der werde, der ich sein kann.“[5] „Seewald: Fragen wird konkret: Wie ist es denn bei einem Kardinal? Konnten Sie die Kunst des Liebens lernen? […] Später lernt man sie in den Begegnungen, die einem das Leben zuspielt. Man lernt sie in einer Freundschaft, lernt sie mit einer Aufgabe, die mich mit dem anderen verbindet, mit einem Auftrag. Es geht in all dem darum, nicht in erster Linie sich selbst zu suchen, sondern den Weg des Gebens und damit auch das richtige Empfangen zu erfahren.“[6] Nun ja, das ist natürlich alles sehr schön und richtig, aber gleichzeitig auch sehr griechisch und leider ein wenig homophil. Der Schreiber dieser Zeilen hat auch viele Freundschaften gepflegt und pflegt sie immer noch, aber er würde sie niemals als Liebe bezeichnen und sagen, dass er dadurch „die Kunst des Liebens“ lernt. Lieben hat ja, auch nach Aristoteles, der diesen Überlegungen auch Pate steht, mit sexueller Anziehung zu tun: man möchte besitzen und gefallen. Wenn jemand aber Priester ist und fast in ausschließlich männlicher Umgebung jahrzehntelang lebt und dann anschließend diese Ansichten von sich gibt, dass der Lebenssinn, verkürzt formuliert, in einer Beziehung besteht und diese dann sublimiert und auf Gott überträgt, dann ist es doch erstens höchst modern, im Sinne der unseligen Philosophie des Dialogs (Buber und andere), andererseits mutet es aber auch ziemlich homophil an. Auch die erste Enzyklika von Benedikt XVI „Gott ist Liebe“ ist mit dem platonischen Eros wirklich durchsetzt und zwar wirklich mehr als alle platonisierenden, griechischen Kirchenväter zusammengenommen es tun. In der Enzyklika lesen wir die folgenden Sätze: „2. Die Liebe Gottes zu uns ist eine Grundfrage des Lebens und wirft entscheidende Fragen danach auf, wer Gott ist und wer wir selber sind.“[7] Existentiell übersetzt heißt es: Wen und wie darf ich lieben? Was sagt Gott dazu? „ 3. […] Stellt sie [die Kirche] nicht gerade da Verbotstafeln auf, wo uns die vom Schöpfer zugedachte Freude ein Glück anbietet, das uns etwas vom Geschmack des Göttlichen spüren lässt?“ „Verbotstafeln“ – keine Homosexualität. „4. Aber ist es denn wirklich so? Hat das Christentum tatsächlich den Eros zerstört? […]“ Aha. „ 5. Zweierlei ist bei diesem kurzen Blick auf das Bild des Eros in Geschichte und Gegenwart deutlich geworden. Zum einen, dass Liebe irgendwie mit dem Göttlichen zu tun hat: Sie verheißt Unendlichkeit, Ewigkeit – das Größere und ganz andere gegenüber dem Alltag unseres Daseins. Zugleich aber hat sich gezeigt, dass der Weg dahin nicht einfach in der Übermächtigung durch den Trieb gefunden werden kann. Reinigung und Reifungen sind nötig, die auch über die Straße des Verzichts führen. Das ist nicht Absage an den Eros, nicht seine „Vergiftung“, sondern seine Heilung zu seiner wirklichen Größe hin.“ Wenn das nicht autobiographisch zu lesen ist, was dann? Es erinnert ein wenig an die letzten Passagen aus „Der Tod in Venedig“ von Thomas Mann, der, wie man weiß, wenigstens homophil, obwohl glücklich verheiratet war. Kurz und gut...

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Sünde, Liturgiereform, Exorzismen, Dämonen und Bischofskonferenzen

Was ist Sünde? Die Frage: Was ist Sünde? ist im Grunde eine philosophische Frage, bevor sie zu einer theologischen Frage wird. Die Sünde ist ein Verstoß gegen die göttliche Ordnung. Sie stellt also in erster Linie ein Verstoß gegen die Gerechtigkeit dar. Der hl. Augustinus definiert Sünde wie folgt: Dictum, factum vel concupitum contra legem aeternum. Etwas gesagtes, getanes oder begehrtes gegen das ewige Gesetz. (Summ. theol. Ia IIae, q. 71. a.6 o et 1. 76, 2, ad 1) Der hl. Thomas von Aquin übernimmt diese Definition, vertieft sie und baut sie aus. Wir werden uns der thomistischen Sündenlehre sicherlich noch ausführlich widmen, denn der Schreiber dieser Zeilen kommt immer mehr zur Überzeugung, dass in der Theologie der Grundsatz „Thomismus oder nichts“ lautet, wie es immer noch auf Kuba „Sozialismus oder der Tod“ heißt. Und was war vor Thomas? Alles lief auf ihn hin und führte von ihm weg. Man lernt seine Einfachheit und Präzision erst dann schätzen, wenn man sich lange genung mit anderen philosophischen Schulen und Systemen herumschlug. Auf die kurze oder lange Sicht hat sich wirklich nichts anderes in der Theologie bewährt, ohne früher oder später in Irrlehre und Apostasie zu führen. Siehe den jetzigen Zustand der Kirche. Thomas ist dennoch sehr schwierig, weil seine Lösungen die schöne, klare Formel wie e=mc2 darstellen, die auf vielen mühsamen Rechenwegen erreicht werden muss. Die bereits erwähnte Moraltheologie von Peeters, die wir im nachfolgenden Beitrag verwenden werden, stellt recht kurz und prägnant die thomistische und katholische Lehre dar, denn besser als thomistisch geht es nicht. Es stellt somit die katholische Morallehre dar, welche noch nicht vom Personalismus, Existentialismus, Pragmatismus, Subjektivismus und Relativismus angekränkelt und anschließen zerfressen wurde. Was wirklich vielen Menschen unklar ist: ohne das richtige philosophische Gerüst, zuerst das metaphysische natürlich, kann man zu keiner guten, im Sinne der göttlichen Ordnung entsprechenden Ethik und Morallehre kommen. Ohne Metaphysik geht es nicht. Man wirft sie durch die Tür raus und sie kommt uns durch das Fenster herein. Und deswegen war die angebliche Zerstetzung aller Metaphysik durch Kant, den „Schutzheiligen“ der meist deutschsprachigen Häretiker, für die Theologie dermaßen zersetzend. Weil die objektive, also sich außerhalb des Subjekts befindende Welt, das berühmte Ding an sich, aufgehoben wurde. Jeder hat angeblich nur seine Kategorien, wir haben ähnliche und daher ist Erkenntnis überhaupt möglich. Sie ist aber nicht objektiv, sondern inter-subjektiv. So lautet die kantische Devise. Was natürlich kompletter Unsinn ist. Denn: gäbe es nichts „Draußen“, so würden wir nichts erkennen, jegliche Sprache und Kommunikation wäre aufgehoben, denn dem Satz: „Der Bus fährt vom Hauptbahnhof um 12.35 ab“ müsste die Frage folgen: „Nach deinen oder meinen Kategorien, denn ich sehe es anders“, es gäbe überhaupt keine Wahrheit und zwar in keinem Bereich, auch nicht im mathematischen oder logischen, denn wir erkennen die Formeln ja auch durch unsere Kategorien, es gäbe überhaupt keine moralische Ordnung mit Sollen und Verbieten, und wir wären wo? Genau: bei hier und jetzt und der Political Correctness. Deswegen hat die Kirche Kant schon sehr früh verurteilt, denn seine „Kritik der reinen Vernunft“, wurde mit dem Dekret vom 11.Juni 1827 auf den Index librorum prohibitorum gesetzt. Die katholische Kant-Kritik sparen wir uns für einen anderen Beitrag auf. An dieser Stelle bleibt zu sagen, dass ohne eine objektive, denn Gott gesetzte Ordnung bleibt der Begriff der Sünde sinnleer, denn diese hört dann auf ein objektiver Verstoß gegen objektive Normen zu sein, sondern bleibt nur im psychologischen „Sich-Schlecht-Fühlen“ behaftet. Es bleibt nur zu fragen: Und wie fühlst Du Dich dabei? Fühlt er sich gut, weil er als Crack-Raucher Crack geraucht hat, dann ist ja alles gut. Er schadet zwar der Gesundheit oder Was-Gott-verhüten-möge „der Umwelt“, aber es ist für ihn „wichtig“. So in etwa lautet die „nachkonziliare Seelsorge“, die keine ist. Denn fragt eine Mensch, woran und worauf er sich zu richten hat, dann bekommt er die mehr oder minder verhüllte Antwort: „Nach Dir selbst.“ Er sagt aber weiter: „Ich weiß es aber nicht“, dann sagt man ihm: Dann höre auf Dein Herz, rette die Wale, mache Deine Erfahrungen, denn alles, was Du erfährst ist gut, weil Du es machst. Du bist das Maßstab Deiner Werte. Also noch luziferischer kann dieser Vorschlag eigentlich nicht lauten, denn derselbe, der sein wollte wie Gott, will den Menschen Gott gleich machen, um ihn, denn an den Schöpfer kommt er nicht heran, zu verderben, weil die Menschen das Abbild Gottes in sich tragen. Weil der Teufel gegen den Gott nicht ankämpfen kann, da er nur ein Geschöpf ist, so will er die Geschöpfe Gottes, vor allem natürlich die Menschen, zerstören. Und man kann niemanden leichter manipulieren, als das, dass man ihm schmeichelt. Und leider drang diese luziferische Lehre: Du bist Gott. Es gottet überall. Mach, was Du willst. in die Kirche ein. Mit dem letzten Konzil, zuerst sachte, dann immer stärker, siehe Papst Franziskus. Was soll man...

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