Kardinal Bona „Unterscheidung der Geister“ als pdf-Datei

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Da wir jetzt über viel Speicherplatz und eine schnelle Internetverbindung verfügen, so wollen wir das Gesamtwerk von Kardinal Bona, über welches wir schon geschrieben haben, als pdf-Datei umsonst zum Download bereitstellen. Spenden sind herzlich willkommen, aber unser geistliches Eigentum ist die Bona-Reihe, die als Kommentar selbstverständlich fortgeführt wird. Für all jene aber, die es eilig haben, gibt es hier das Gesamtpaket. Die „Unterscheidung der Geister“ ist sicherlich kein Werk, dass man in einem Zug lesen kann, man muss es anwenden, wie die „Nachfolge Christi“, aber zuerst muss man es besitzen. Laden Sie es runter, denn Ihr Beichtvater, falls Sie einen haben, wird es sicherlich nicht besser wissen.

Bona, Die Unterscheidung der Geister

 

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Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (25). Gesetzmäßigkeiten des Heiligen Geistes.

Viertes Kapitel.

Es ist schwer zu unterscheiden, ob unsere Triebe und Regungen von einer innern oder äußern Ursache bewirkt werden. Angabe einiger Kennzeichen und Regeln.

 

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) war ein vorwitziges und altkluges Kind, welche seine Lehrer durch seine „unverschämten Fragen“ – siehe der Hirte des Herma – ins Bockshorn jagte. Aber es war keine Bosheit, sondern ein wirkliches Interesse an den Problemen. Da die Lehrer, insbesondere die Hochschullehrer schnell bei ihm aggressiv wurden, so hat er wirklich viele Erfahrungswerte, um feststellen zu können, wenn jemand keine Ahnung hat und sich um die klare Antwort drückt. Diese Antwort des Unwissenden lautet immer:

Das kann man so pauschal nicht sagen. Das kommt darauf an. Es ist von Fall zu Fall verschieden.

Sie erkennen es, nicht wahr? Dies ist die Rhetorik des Bergoglio-Pontifikats mit dem Gott der Überraschungen und dem Heiligen Geist, der weht, wo er will, in der letzten Zeit zunehmend Richtung Ehebruch und Homosex, siehe Amoris Laetitia.

Stimmt das aber?

Nein, seit sich Gott in Jesus Christus geoffenbart hat und den Heiligen Geist gesandt hat, um die Kirche immer tiefer in das Geheimnis Christi zu führen und nicht von der Wahrheit weg zu führen, gibt es keine Überraschungen. Alles ist im Großen und Ganzen vorgegeben. Es ist wirklich wie eine Gleichung, z.B., welche auf der Meta-Ebene (der Ebene über der Ebene) so lautet:

∀xyz: (x + y) + z = x + (y + z)

man liest es: für jedes x y z gilt: (x + y) + z = x + (y + z)

in einem konkreten Fall jedoch sieht die Anwendung der o.a. Formel wie folgt aus:

(3 + 4) + 5 = 3 + (4 + 5)

Es ist das Assotiativgesetz, welches für jedes x, y, z gilt, gleich welche Ziffer wir dafür einsetzen. Wie Sie sehen es ist zugleich konkret und dennoch nicht so eingeschränkt, dass es nicht viele Fälle umfassen könnte. Und so ist auch das Gesetz Gottes:

Du sollst nicht Ehebrechen.

Jede sexuelle Handlung eines Verheirateten außerhalb seines angetrauten Ehegatten oder Ehegattin ist eine schwere Sünde und jeglicher Sex außerhalb der Ehe ist es auch.  Keine Ausnahmen: gleich ob die eigene Frau alt und häßlich und die Sekräterin jung und hübsch ist. Dennoch muss x in unserem Falle nicht 3 lauten, es kann auch 4212, 34 sein oder 17.

Was hat das aber mit der Geistesunterscheidung zu tun?

Das, dass wir nicht absolut jeden Einzelfall als solchen voraussehen können, aber wir kennen doch die Formel. Wenn man ein geistliches Leben führt, dann erfährt man sowohl die Führung des Heiligen Geistes als auch Versuchungen des Teufels. Man kann dann tatsächlich anderen raten, weil man wenigstens die grobe Struktur erkennt.  Kardinal Bona rät, sich im spirituellen Leben bei Älteren Rat zu holen. Ja, schön wäre es, wenn man welche hätte. Warum? Weil der Teufel, der versucht, im Verborgenen bleiben will. Auch wenn Sie einen inkompetenten Beichtvater haben und ihm Ihre Versuchungen beichten, dann bekommen Sie selbst mehr Licht und die Macht des Teufels wird sozusagen verbrannt. Gott liebt die Demut, der Teufel scheut sie. Sehr treffend schreibt Kardinal Bona, dass es nicht möglich ist, dass eine echte Offenbarung, die ja so selten vorkommt, durch das Urteil der Anderen vernichtet wird. Wenn sich Gott wirklich offenbart, dann wird er früher und später für die Verwirklichung seiner Offenbarung sorgen.

Also hier nochmals zusammenfassend:

  1. Man kann allgemeine Strukturen im geistlichen Leben erkennen.
  2. Man sollte sich im Übernatürlichen Erfahreneren anvertrauen.
  3. Wenn etwas wirklich von Gott kommt, dann lässt Gott nicht zu, dass es zunichte gemacht wird.

Amen.

 

 

 

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (15) Katholische Anthropologie.

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Katholische Anthropologie

Nach längerer Pause, welche der Notwendigkeit der Polemik geschuldet war, kehren wir zum Eigentlichen, d.h. dem Heil unserer eigenen Seele zurück. Denn über diese werden wir im Augenblick des Todes Rechenschaft ablegen, nicht über Papst Franziskus und seine Konsorten. Wenn Hilary White dazu aufruft, dass Katholiken zu „einsiedlerischen Gebets-Ninjas“ mutieren sollten, da Papst Franziskus jetzt noch die verbleibenden kontemplativen Orden zugrunde richten wird, so ist dieser einsiedlerische Gebetsuntergrund etwas, was von einigen Katholiken seit vielen Jahren bereits praktiziert wird. Das Einsiedlertum ist aber einsam und zwar nicht nur im Sinne der fehlenden menschlichen Gesellschaft, deren Mangel gerade dem Gebetsleben zuträglich ist, sondern im Sinne der fehlenden geistlichen Leitung. Wenn Sie, mit Gottes Hilfe, in höhere Regionen des Gebetslebens vorschreiten, so finden Sie so gut wie keinen Priester, der Sie noch leiten wird, da der Zustand unserer Priesterschaft als bekannt vorausgesetzt werden kann. Sie werden sich also selbst leiten müssen, wie die ersten Einsiedler ja auch, welche vor dem arianischen Klerus (heute ist es der „franziskanische“) Zuflucht suchen mussten. Gott hat sie unterstützt und dank all den frühen Gebets-Ninjas sind später Orden entstanden, von denen wir so ca. bis 1962 zehren konnten. Dennoch ist das Einsiedlertum mit Gefahren verbunden, da man auf sich selbst gestellt sich irren und straucheln kann. Man ist aber auf sich selbst gestellt, da unsere Priester in dem moralisch-geistlichen Zustand sind, in welchem sie sind und demzufolge keine Ahnung haben. Weiterlesen

Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. (14) Der böse Geist „mischt mit“.

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Damit wir bei aller theologischen Polemik nicht das eigentliche Ziel unseres Lebens verlieren, welches darin besteht die Gottesebenbildlichkeit, soweit es uns möglich ist, in diesem Leben zu erreichen und Verdienste vor Gott zu erwerben, so wollen wir wieder eine Passage aus Kardinal Bona vorstellen.

Das dritte Kapitel fängt mit einer grundsätzlichen Anthropologie (Lehre vom Menschen) an, wonach der Mensch aus Verstand und Seele besteht. Soweit, so gut, können wir denken, aber schon an dieser Stelle ist festzuhalten, dass die Gefühle hier nicht aufgeführt werden. Warum? Weil sie zur Entscheidungsfindung und zum Treffen einer Entscheidung nicht beitragen sollten. Der Verstand richtet sich nach der erkannten Wahrheit (veritas), der Wille nach dem erkannten Guten (bonum), welches mach der Erkenntnis angestrebt wird. Wenn aber der Verstand das Falsche oder die Lüge für die Wahrheit hält, dann muss er irren und einem angeblichen Gut (bonum), welches an sich ein Übel (malum) ist folgen. Denn wenn jemand ein Übel (malum), wie z.B. Konkubinat, für ein Gut (bonum) hält, dann wird das Übel nicht automatisch zum Guten. Übel bleibt Übel und es richtet sich danach aus, wie Gott es sieht und nicht wie der Mensch es sieht. Deswegen ist das Verkünden von Irrlehren, wie Amoris laetitia, so verfänglich, weil sich die Menschen an der Lüge ausrichten und somit kein objektives Gut (bonum) anstreben können. Die katholische Theologie und Metaphysik sagt: verum, bonum et pulchrum convertuntur, d.h. „das Wahre, Gute und Schöne fallen in eins zusammen“. Das eine führt zum anderen. Ebenfalls fallen das Falsche, das Böse und das Hässliche zusammen, weil hier auch eins zum anderen führt. Wir nehmen hier mit hl. Thomas den Vorrang des Intellekts vor dem Willen an, da der Wille nur danach streben kann, was er vorher erkannt hat. Man muss zwar streben wollen, aber der Wille ist, unserer Meinung nach, nur eine zu verwirklichende Potenz.

Es bleibt hier festzuhalten, dass ohne die richtige, d.h. die katholische im Sinne von thomistische, Anthropologie niemand ein gesundes, katholisches geistliches Leben führen kann. Und deswegen sind jegliche Anleihen aus der fernöstlichen Spiritualität dermaßen verhängnisvoll und zerstörerisch, wie uns viele Orden,[1] besonders aber die Jesuiten mit ihrem Zen-Buddhismus und Niedergang vormachen,[2] weil der Buddhismus von einer völlig anderen Anthropologie und einem völlig anderem Gottesbild, einem heidnischen eben, ausgeht. Buddhismus und Katholizismus sind nicht kompatibel, Joga und Christentum auch nicht.

Soweit, so gut: man muss also sich an die richtige katholische Lehre im Sinne der Wahrheit (veritas) intellektuell halten und willentlich dem erkannten Guten (bonum) folgen. Wo aber, könnte man fragen, ist hier Platz für Unterscheidung der Geister? Viele Menschen, von der aufklärerischen Sicht eines losgelösten menschlichen Verstandes geprägt, glauben nicht, dass der Teufel, d.h. der böse Geist, auf unseren Verstand oder unseren Willen Einfluss nehmen kann. Sie glauben vielmehr, dass sich der dämonische Einfluss höchstens in dem unspezifizierten „Seelischen“ (was auch immer dies sei) niederschlagen kann und dieser Einfluss bei manchen Menschen beispielsweise in falschen Visionen zu Tage tritt. Vertraut man, so diese Meinung, seinen fünf Sinnen und dem gesunden Menschenverstand, dann ist man von solchen dämonischen Einflüssen sicher. Dies ist aber nicht der Fall. Man ist vor ihnen niemals sicher. Man erkennt sie nur nicht, weil der Teufel ein meisterhafter Manipulator ist und uns seine Gedanken und Einfälle als die unsrigen vorstellt. Der Teufel kann den Intellekt verblenden, er kann den Willen beeinflussen. Wie das? Indem er uns die Lüge (mendacium) für die Wahrheit (veritas) ausgibt und das Böse (malum) als das Gute (bonum) darstellt. Denn es ist nicht möglich, dass man sittlich zu irren anfängt ohne zuerst intellektuell zu irren. Und daher ist die Häresie, also das Verbreiten von Irrlehren und intellektuellen Sünden, die schlimmste aller Sünden, nach hl. Thomas ist sie schlimmer als Abgötterei (Summ. Theol. II IIae q. 10. a. 6. c. et q. 94. a. 3. ad 4.), weil aus falschen Ansichten nur falsche und böse Taten resultieren können. Der Teufel gibt etwas an, was, um mit Kardinal Bona zu sprechen, „wahr oder gut erscheint“, es aber nicht ist. Er tut es:

 „jedoch so, dass das Wahre und Gute an demselben nicht offenbar und wenigstens einige Gefahr zu fürchten ist, es könnten dem Falschen und Bösen dadurch der Weg gebahnt werden.“

Er mischt also unter das Gute ein wenig Böses und Falsches mit. Man selbst weiß es einfach nicht und meistens niemanden, den man fragen kann. In der katholischen Spiritualität bedeutet der Ausdruck „Falschoffenbarungen“ nicht, dass die Visionäre immer lügen und betrügen, sondern dass die Quelle des Übernatürlichen, welches ja manchmal tatsächlich gegeben ist, siehe die Falschoffenbarungen von Garabandal, dämonischen Ursprungs ist. Da Kardinal Bona davon ausgeht, dass man überhaupt weiß, dass der Dämon unseren Verstand und unseren Willen insoweit beeinflussen kann, dass er uns die ersten Impulse zum Bösen vorgibt, denn dies ist die Versuchung, so zählt er die Möglichkeiten der dämonischen Einflussnahme im Übernatürlichen auf, also in jenem Bereich, der, Gott sei Dank (denn sonst hätten wir noch mehr Privatoffenbarungen), nicht allen zuteilwird. Dazu gehören:

  1. Privatoffenbarungen,
  2. Gesichte, d.h. Visionen, dies also, was man in seinem Inneren sieht,
  3. Erscheinungen, d.h. das, was man äußerlich sieht,
  4. Eingebungen, d.h. Einflussnahmen auf den Willen, die über das natürliche und gewöhnliche hinausgehen.

Kardinal Bona wird die Kriterien der Geistesunterscheidung von a. bis d. sehr genau angeben und wir werden sie noch ausführlich kommentieren. Es bleibt hier festzuhalten, dass das Außergewöhnliche wirklich sehr selten von Gott kommt und entweder denjenigen zuteilwird, welche sehr jung und unschuldig sind (Seherkinder von Fatima, hl. Bernadette Soubirous) oder denjenigen, die einen schweren und harten Weg der Prüfung und des Leidens (hl. Franziskus, hl. Antonius von Padua, hl. Theresia von Avila, hl. Johannes vom Kreuz) durchschritten haben, da Gott sein Werkzeug selbst reinigt, zurüstet und formt. Und daher kann man wirklich ohne viel zu überlegen sagen, dass im Falle von sündigen oder weltlichen Menschen, wie z.B. bei der jetzigen Maria von Irland (Maria Divine Mercy)[3] oder beim Philosophen und Sophiologen Solowjow (1853-1900)[4], ihre Visionen und Eingebungen nicht göttlichen Ursprungs sein können und sind.  Dies bedeutet nicht, dass diese Menschen sich etwas ausdenken, um willentlich andere zu betrügen. Der Dämonen redet durch sie und daher können sich manche Prophezeiungen, wie im Falle von Mary of Divine Mercy, erfüllen, weil der Dämon, falls Gott es zulässt, auch die Zukunft kennen und diese offenbaren kann.[5] Er mischt aber immer Lüge der Wahrheit und Wahrheit der Lüge bei, sodass wir nicht wissen, was wahr und was falsch ist, zumal es sich um Zukunftsprognosen handelt. Deswegen ist es besser sich mit Privatoffenbarungen überhaupt nicht abzugeben.

Was hilft aber gegen die dämonischen Tücken?

  1. Gesunder Menschenverstand,
  2. Formale Logik,
  3. Kenntnis der wahren Lehre der Kirche,
  4. Verbleiben im Gnadenstand,
  5. Gebetsleben,
  6. Das Wissen um die Eigenart der dämonischen Eingebungen.

Ad 6.

Für Menschen, die im Gnadenstand leben und die schwere Sünde meiden, ist als Faustregel anzunehmen, dass die Eingebungen des bösen Geistes in ihnen Unruhe (siehe Geistesunterscheidung für die zweite Exerzitienwoche bei hl. Ignatius von Loyola)[6] auslösen werden. Der böse Geist kommt nämlich mit der ganzen Ladung seiner eigenen Persönlichkeit zu uns, also mit Hass, Verbitterung, Hohn, Abscheu, Verwirrung etc. Sollten wir bei jemand, der uns z.B. kritisiert und jegliches Maß überschreitet diese Emotionen wahrnehmen, so können wir ruhigen Gewissens annehmen, dass sich der böse Geist seiner bedient, um uns zu entmutigen. Sind es absolut irrationalen Anklagen und Gefühle, so spricht dieser Mensch dies nicht aus sich selbst, sondern er wird dazu inspiriert, von einem bösen Geist (spiritus). In solchen Fällen, die auch nicht so oft vorkommen, empfiehlt es sich per Umkehrschluss zu denken:

            „Du kannst nichts!“ bedeutet „Du kannst sehr viel!“

            „Du bist das Letzte!“ bedeutet „Du bist sehr wertvoll!“ etc.

Die Kritik, die von Gott, natürlich meistens durch Menschen vermittelt, kommt, ist erbaulich. Die Kritik, die durch Menschen vermittelt vom Teufel kommt, will zerstören und ist absolut irrational und maßlos. Falls wir auf unserem Weg fortschreiten werden, wird die Letztere uns nicht erspart bleiben. Wir sollen aber immer den Urheber im Auge behalten und uns fragen, was er uns eigentlich sagen und damit bezwecken will. Denn umgedreht sind es lauter Komplimente!

 Drittes Kapitel

Wie weit sich die Unterscheidung der Geister erstrecke. – Mancherlei Bewegungen und Neigungen der Menschen. – Bedeutung des Wortes „Geist“. – Was und wievielerlei der Geist sei. – Es gibt hauptsächlich einen dreifachen Geist, einen in uns, einen zweifachen außer uns.

Dokument1Dokument2(1)

[1] http://www.katholisches.info/2014/09/03/dietfurter-franziskaner-zen-buddhismus-statt-franz-von-assisi/ http://www.katholisches.info/2007/07/23/ich-bin-der-weg-die-wahrheit-und-das-leben-du-sollst-keine-anderen-gotter-neben-mir-haben/ http://www.katholisches.info/2013/10/14/unzoelibataere-liebe-zwischen-jesuit-und-ordensschwester-der-etikettenschwindel-von-brantschen-und-gyger/

[2] http://www.katholisches.info/2013/12/28/jesuitische-selbstbezogenheit-raja-yoga-statt-evangelium/

[3] http://kath.net/news/49289 http://www.kath.net/news/43821

[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Sergejewitsch_Solowjow

[5] Diese Frage untersuch der Hl. Thomas in Summ. Theol. Ia, Questio 57, art.  3.

[6] Es geht um die Regeln der genaueren Unterscheidung: http://www.priesternetzwerk.net/gfx/pdf/geistliches_leben/Ignatius_Unterscheidung_Geister.pdf

Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. (4) Unterscheidung im Lichte Gottes

Andrea-Del-Sarto-The-Annunciation-2-Der Franzose sagt: les defauts de ses vertus, was in etwa mit „die Mängel unserer Tugenden“ zu übersetzen ist. Man will damit sagen, dass jede positive Eigenschaft ihre Kehrseite hat, so werden energische Menschen meistens  schnell zornig, sanftmütige sind oft widerstandslos und feige etc. Hl. Ignatius von Loyola sagte daher: agere contra also jeder Eigenschaft entgegenwirken, damit wir uns zu der ganzen Bandbreite unserer Möglichkeiten entwickeln können.  Wir alle haben verschiedene Anlagen und daher entwickeln sich manche Menschen zu der bestmöglichen Version ihrer selbst, die anderen hingegen zu der schlechtesten. Dies ist aber bloß die naturalistische Sicht der Dinge. Kard. Bona geht weiter, indem er schreibt: „Die Zugänge zu den Tugenden sind den Pforten der Laster oft sehr nahe“. Eine sehr feinsinnige und eigentlich bedrohliche Feststellung, welche sogleich an die Mißbrauchskandale der letzten Jahre und Jahrzehnte denken lässt. Denn verwirklicht jemand nicht seine Anlagen zur Tugend, so verwirklicht er sehr schnell seine Anlagen zum Laster, da die Pforten dieser beiden so nahe nebeneinander liegen. Corruptio optimi pessima – die Verderbnis des Besten ist die schlimmste, sagt der Lateiner. Sicherlich haben die Kandidaten für geistliche Berufe noch niemals von der Anlage her zu den Besten gehört, wovon viele Witze aus verschiedenen Kulturkreisen zeugen, die, wenn auch boshaft, dennoch eine bestimmte Wirklichkeit wiederspiegeln. Aber gerade durch das praktizierte geistliche Leben, durch die Liturgie, die Disziplin und die Lehre der Kirche konnten sich viele weiterentwickeln und geistlich, manchmal aber auch sozial, aufsteigen. Nach dem Konzil sind die Ausgangskandidaten leider immer schlechter geworden und sie bekommen auch keine Nahrung, geistlicher oder intellektueller Art, welche den vorigen Generationen zur Verfügung stand. Daher ist der traurige Zustand der heutigen Priesterschaft mehr als verständlich. Nostra natura qui proclivis est ad lapsum – „Unsere Natur, die zum Fall geneigt ist“, wie ein altes Gebet sehr richtig formuliert. Da die Natur diese Neigung hat, so muss ihr durch das geistliche Leben und die Unterscheidung der Geister, welche von allen Unterscheidungen die schwierigste ist, entgegengearbeitet werden.

 

Kapitel I

Zweck dieses Buches – Wie schwer die Unterscheidung der Geister sei und woher solches komme – Hohe Nothwendigkeit derselben – Mannigfaltige und traurige Verirrungen, die aus Ermangelung derselben entstehen – Gebet um Erlangung derselben.

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Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. (3) Zweck dieses Buches.

 Altarpiece_of_St_Michael_WGADieses Buch ist vornehmlich an Seelenführer also an Beichtväter gerichtet. Es entstand in einer Zeit, in der Mitte des XVII Jhds., die uns heute als die goldene Vergangenheit vorkommt, in welcher aber die genauere Geistesunterscheidung Not tat. Kardinal Bona wird innerhalb des vorliegenden Werkes noch oft genug betonen, dass derjenige, der die Geister bei sich selbst und anderen unterscheidet dieses im göttlichen Lichte also im Lichte der Gnade tun muss, da wir es hier mit übernatürlicher Materie zu tun haben. Der Leser wird hier wenig Psychologie und viel Spiritualität finden, denn die richtige katholische Lehre unterscheidet wirklich scharf zwischen der Natur, für welche u. a. Medizin und Psychologie zuständig ist, und der Übernatur, welche in den Bereich der Theologie fällt. Die Unterscheidung der Geister ist deswegen so schwierig, weil dieser Gegenstand unsere natürlichen Fakultäten übersteigt und wir deswegen Gnade, die wir von Gott erbitten müssen, dazu brauchen.

Kapitel I

Zweck dieses Buches – Wie schwer die Unterscheidung der Geister sei und woher solches komme – Hohe Nothwendigkeit derselben – Mannigfaltige und traurige Verirrungen, die aus Ermangelung derselben entstehen – Gebet um Erlangung derselben.

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Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. Inhaltsverzeichnis (2)

Bona dt 1Anbei stellen wir das Inhaltsverzeichnis des zu präsentierenden Buches vor, damit sich jeder die Meinung darüber bilden kann, ob es wirklich lesenswert ist. Zum Kardinal Bona sollte man schreiten, wenn man die ignatianische Geistensunterscheidung einigermaßen kennt und beherrscht. Während nämlich der hl. Ignatius von Loyola in seinen Exerzitien Schwarz von Weiß trennt und auch das Graue aufzeigt, unterscheidet Kard. Bona wirklich das ganze Spekturm der Farbnuancen, indem er sich auf die vorhergehenden geistlichen Schriftsteller stützt.

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Kardinal Giovanni Bona – eine biographische Skizze.

250px-Cardinal_Giovanni_BonaEr wurde am 12. Oktober 1609 in Mondovi, im Piemont, in einer piemontesisch-französischen Familie eines Berufssoldaten geboren. Obwohl sein Vater für ihn eine Militärlaufbahn vorgesehen hatte, folgte der junge Giovanni (Johannes) seiner Berufung und trat im Alter von 15 Jahren bei den Zisterzienser der italienischen Feuillanten-Kongregation ein. Der genauere Lebensweg des späteren Kardinals kann an anderen Stellen nachgelesen werden.[1] Im Kontext des geistlichen Lebens lässt sich feststellen, dass Johannes Bona wie auch viele andere geistliche Menschen und geistliche Schriftsteller nach außen hin ein recht reges und sicherlich nicht problemloses Leben führte. So lehre er recht schnell nach seiner Priesterweihe (1633) Theologie in der Abtei Madonna di Vicoforte in Mondovì (1636), wurde kurz darauf (1639/1640) Prior von Asti, nach einer fünfjährigen Studienauszeit wurde er wieder Prior von Asti (1645) und Abt von Mondovì (1648). Danach folgte die Tätigkeit als Generalabt der Feuillanten-Kongregation (1651-1654 und 1657-1664), er wurde also das, was man in anderen Orden als Generaloberer bezeichnet. Es folgten darauf leitende Aufgaben in verschiedenen Kurierengremien, in die er vom Papst Alexander VII. Berufen wurde. Der Papst Klemens IX. machte ihn schließlich 1669 zum Kardinal. Viele nahmen an, dass er nach dem Tod des Klemens IX. selbst zum Papst gewählt wird. Er galt als einer der gelehrtesten Männer seiner Epoche, was auch die weltliche Geschichtsschreibung neidlos anerkennen muss. Kardinal Bona im Jahre 1674.

Auf dem Felde der Liturgik ist er für die Werke Tractatus historicus, symbolicus, asceticus de divina psalmodia und Rerum liturgicarum libri II cum disq. de pane azymo et fermentato bekannt, in denen, außer der wissenschaftlichen Gründlichkeit auch die Einfachheit der Wissensvermittlung sichtbar wird. Als asketischer Schriftsteller gab er die folgenden Traktate heraus: I. Manuductio ad coelum; II. De principiis vitae christianae, III. Via compendii ad Deum per motus anagogicos et preces jaculatorias. Sie wurden in viele Sprachen übersetzt. Das Gesamtwerk von Kardinal Bona wurde in den Jahren 1747—53, in sechs Bänden verlegt zusammen mit dem Lebenslauf des Verfassers. Dem breiteren Publikum ist er durch das Werk Die Unterscheidung der Geister bekannt, hauptsächlich deswegen, weil Johannes B. Scaramelli ihn in seiner Anleitung zur Askese öfters zitiert. Teile dieses Werkes von Scaramelli wurden von W. Schamoni als Regeln zur Unterscheidung der Geister herausgegeben, sie sind heute auch noch erhältlich.[2] Gerade über die Letzteren erlangte der Verfasser dieser Zeilen vor vielen Jahren die Kenntnis über die Existenz des Werkes von Kardinal Bona. Das digitale Zeitalter macht es uns möglich längst vergriffene Werke wieder zu lesen und anderen zugänglich zu machen, was wir auch tun wollen.

225px-Heiligenkreuz.Bernard_of_ClervauxBetrachtet man das Leben von Kardinal Bona und liest man nebenbei noch seine Schriften, so stellt sich die Frage, wie ein solch vielbeschäftigter Mann, mit Leitungsaufgaben betraut, in vielen Gremien tätig, mit vielen Konflikten konfrontiert, von den Sünden, die es auch vor dem Konzil gab, ganz zu schweigen, solch eine Dichte und Qualität des eigenen geistlichen Lebens erreichen konnte, die er auch in seinen Schriften vermittelt. Die Belesenheit des Kardinals in den geistlichen Schriftstellern ist nicht nur beeindruckend, sie ist nicht nur durchgearbeitet, sondern am eigenen Leib und Seele erlebt. Auch in seinem Falle könnte man sagen: Qui Bona legit, nihil non legit – „Wer Bona liest, liest einfach alles“, eine Sentenz die eigentlich auf Dionysius Carthusianus gemünzt wurde.[3] Kardinal Bona schreibt auch selbst, dass nur derjenige der es erlebt hat, es auch verstehen wird. Sein Werdegang bestätigt auch die Regel, dass zum kontemplativen Weg eher die Seelen gelangen, welche von der Vorsehung und nicht vom eigenen Aktivismus zum tätigen Leben bestimmt wurden, als diejenigen Seelen, die ein beschauliches Leben führen wollen. Sicherlich hat Kardinal Bona von einem beschaulichen Leben geträumt, als er in einen beschaulichen Orden eintrat. Doch in seinem Falle wurde ihm das beschauliche Leben auf einem Wege der aktiven, äußeren Tätigkeit verliehen. Seine Entwicklung soll für uns alle ein Trost und eine Lehre sein, wenn wir davon träumen sollten uns dem Eremitentum zuzuwenden als gerade das zu tun, was wir halt zu tun haben. Es bleibt dabei zu denken, dass Gott durch alles heiligt und führt auch durch die unendlich langweiligen Gremiensitzungen oder aktive Berufstätigkeit, die manchmal überhaupt nichts mit dem inneren Leben zu tun hat.

Die Unterscheidung der Geister von Kardinal Bona erinnert durchaus an einen edlen, hochprozentigen Cognac oder an einen dreißigjährigen Whiskey, die man wirklich ganz langsam und portioniert zu Kosten hat, um sich nicht daran zu berauschen. Es ist eine Schrift, welche man wie Die Nachfolge Christi eigentlich täglich lesen sollte, weil man im Eifer des täglichen Gefechts vieles ohnehin vergisst und verlernt. Daher werden wir das Werk seiten- oder abschnittsweise präsentieren, damit unsere Leser seine Inhalte aufnehmen und meditieren können. Wir hoffen, dass diese Lektüre reiche, geistliche Früchte bringt, der letztendlich ist jeder vornehmlich für das Heil seiner eigenen Seele, der Begriff „Heilsegoismus“ ist extrem modernistisch und irrgläubig, verantwortlich.

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Bona http://en.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Bona http://it.wikipedia.org/wiki/Giovanni_Bona http://www.bbkl.de/lexikon/bbkl-artikel.php?art=./B/Bo/bona_g.art

[2] http://www.amazon.de/Regeln-Unterscheidung-Geister-Wilhelm-Schamoni/dp/3939684368

[3] Dionysius Carthusianus, Messerklärung. Dialog über das Altarsakrament, (Hrsg. und übersetzt) Barthold, Claudia, Mülheim-Mosel 2011, 27.

Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. Eine Einleitung über den Mangel an Seelenführern (1)

cardinalbonaWenn jemand in den deutschsprachigen Ländern beichtet, dann hat er zwar den Vorteil alle Zeit der Welt zu haben, weil außer ihm kaum jemand kommt, aber er hat auch den Nachteil, dass er zu 98% auf einen Priester trifft, der entweder keine Ahnung vom geistlichen Leben hat, weil er selbst keins führt oder er führt ein wirklich sehr ungefähres und rudimentäres. (Das sind leider die Erfahrungswerte des Schreibenden und nicht nur seine. In Polen beträgt der Prozentsatz der Unwissenheit in etwa 90%. Auch Erfahrungswerte.) Wir sprechen hier gar nicht von mystischen Erlebnissen, denn diese Seelen hatten es immer schwer die richtigen Beichtväter zu finden, sondern von einem ansatzweise fortgeschrittenen Weg, der geistlich und nicht psychologisch gedeutet werden soll. Interessanterweise zeigen sich die Priester, die wenigstens in der Zeit, in der sie auf die nicht kommenden Beichtkinder warten die Zeit zur Lektüre hätten, extrem bildungsresistent und an asketischer Theologie uninteressiert, obwohl diese zu kennen ihre eigentliche Standespflicht ist. Der deutschsprachige Leser hat meistens den Vorteil, dass wirklich fast alles in seine Muttersprache übersetzt wurde und wirklich sehr viel der älteren Schriften antiquarisch oder im Internet zugänglich ist. Aber die Grundvorraussetzung: „Ich weiß es nicht und will es lernen“, müsste bei manch einem Priester wenigstens vorhanden sein. Weil sie solch ein schlechtes Gespür haben, beichten immer weniger Katholiken und weil immer weniger Katholiken beichten, deswegen haben die Priester immer weniger, auch anspruchsvollere Beichtpraxis und der Kreis schließt sich. Da, wie wir bereits erwähnt haben, beichtet in Deutschland nur 54% der Priester einmal im Jahr oder seltener, so sind die Erfahrungen des Schreibenden nicht weiter verwunderlich. Leider scheinen wirklich die meisten Beichtväter der Meinung zu sein, das ein Pönitent über keinen gesunden Menschenverstand verfügt und keinen Psychologen aufsuchen kann. Das kann er immer, aber es geht um eine Sicht von der Perspektive Gottes aus, nicht um weltliches Gerede. Es geht vor allem um die Unterscheidung der Geister: menschlich, göttlich oder dämonisch. Aber dazu müsste man diese, katholische, Sicht der Wirklichkeit besitzen.

Sicherlich sind Menschen, die sich überhaupt um ein geistliches Leben in der katholischen Kirche bemühen selten und werden immer seltener, weil sie keine geistliche Leitung erfahren. Man muss nämlich die sakramentale Lossprechung, zu welcher jeder Priester, der die Beichtfakultät besitzt (und die Piusbruderschaft hat sie eben nicht!) gültig die Lossprechung erteilen, um aber jemanden zu raten, muss man doch eine ungefähre Ahnung haben wovon er oder sie eigentlich spricht.

In Deutschland und in den deutschsprachigen Ländern haben wir einerseits die „frustrierte Konzilsgeneration“ der Priester über 60, 70 oder älter, welche so gut wie kein geistliches Leben führen oder ein absolutes Mindestmaß einhalten, wir haben auch manche, jüngere Priester, die wenige Jahre nach der Weihe zwar guten Willens sind, aber noch keine eigene Erfahrung in der Seelenführung haben, wir haben schließlich die Generation ab 40, welche meistens die Ideale der Jugend, d.h. des fröhlichen Miteinanders, des Dialogs und des sonstigen Bla-Bla schon verloren, aber noch keine Weisheit in den geistlichen Dingen erreicht hat, falls sie diese jemals anstrebte. In den Seminaren oder auf den Universitäten wird psychologisiert und „modernisiert“, wenn das Fach Asketik überhaupt unterrichtet wird, denn es ist alt und vorkonziliar und es müsste ja von der Realexistenz Gottes ausgehen, was nach Kant ja nicht geht. Und Kant geht hierzulande immer vor!

Wie heißt es aber so schön: ars artium regimen animarum – „eine Kunst über alle Künste ist es die Seelen zu leiten“, wobei das lateinische Wort ars hier sowohl die Fertigkeit, das Handwerk oder aber die Kunst bedeuten kann. Von geistlichen Meistern, welche den ersten Wüstenvätern zur Verfügung standen, von denen auch manche schwer irrten, kann natürlich keine Rede sein. Deswegen muss jeder nach geistlichem Fortschritt strebende Katholik sich mehr oder weniger selbst leiten. Dies ist aber nicht ungefährlich, weil erstens niemand der Richter in eigener Sache ist und zweitens der Teufel überaus gezielt verwirren kann, sodass man nicht immer eine objektive Sicht des eigenen geistlichen Zustandes erblicken kann. Manchmal ist man in der Lage eines Patienten, der sich selbst diagnostizieren, heilen und manchmal auch ohne Narkose operieren muss, weil der behandelnde Arzt keine Ahnung hat und sich darüber hinaus weigert die relevante Fachliteratur zu lesen.

Um diesem Zustand sowohl bei den Beichtvätern als auch bei den Beichtkindern ein wenig abzuhelfen, wollen wir hier ein Meisterwerk der geistlichen Literatur in Scans veröffentlichen und zwar Die Unterscheidung der Geister von Kardinal Johannes Bona. Einige Informationen zum Werk und Person werden noch folgen. Zuerst veröffentlichen wir die Inhaltsangabe, welche eine Empfehlung für sich darstellt. Wir sind zwar in der Lage das Buch portionsweise einzuscannen und betreffende Passagen kurz, einführend zu kommentieren, aber wir sind nicht in der Lage die 417 Seiten einzutippen. Das Lesen der Scans in der altdeutschen Schrift stellt sicherlich eine Schwierigkeit dar, aber man liest Kard. Bona entweder so oder gar nicht, weil er leider im letzten Jahrhundert, soweit wir wissen, nicht neu verlegt wurde. Die Fragmente werden in kleinen Abschnitten präsentiert werden, welche die Lektüre und ihre Aufnahme erleichtern. Außerdem planen wir die gescannte Veröffentlichung anderer Werke der geistlichen Literatur.