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Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (25). Gesetzmäßigkeiten des Heiligen Geistes.

Viertes Kapitel. Es ist schwer zu unterscheiden, ob unsere Triebe und Regungen von einer innern oder äußern Ursache bewirkt werden. Angabe einiger Kennzeichen und Regeln.   DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) war ein vorwitziges und altkluges Kind, welche seine Lehrer durch seine “unverschämten Fragen” – siehe der Hirte des Herma – ins Bockshorn jagte. Aber es war keine Bosheit, sondern …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (15) Katholische Anthropologie.

  Katholische Anthropologie Nach längerer Pause, welche der Notwendigkeit der Polemik geschuldet war, kehren wir zum Eigentlichen, d.h. dem Heil unserer eigenen Seele zurück. Denn über diese werden wir im Augenblick des Todes Rechenschaft ablegen, nicht über Papst Franziskus und seine Konsorten. Wenn Hilary White dazu aufruft, dass Katholiken zu „einsiedlerischen Gebets-Ninjas“ mutieren sollten, da …

Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. (14) Der böse Geist “mischt mit”.

Damit wir bei aller theologischen Polemik nicht das eigentliche Ziel unseres Lebens verlieren, welches darin besteht die Gottesebenbildlichkeit, soweit es uns möglich ist, in diesem Leben zu erreichen und Verdienste vor Gott zu erwerben, so wollen wir wieder eine Passage aus Kardinal Bona vorstellen. Das dritte Kapitel fängt mit einer grundsätzlichen Anthropologie (Lehre vom Menschen) …

Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. (4) Unterscheidung im Lichte Gottes

Der Franzose sagt: les defauts de ses vertus, was in etwa mit “die Mängel unserer Tugenden” zu übersetzen ist. Man will damit sagen, dass jede positive Eigenschaft ihre Kehrseite hat, so werden energische Menschen meistens  schnell zornig, sanftmütige sind oft widerstandslos und feige etc. Hl. Ignatius von Loyola sagte daher: agere contra also jeder Eigenschaft …

Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. (3) Zweck dieses Buches.

 Dieses Buch ist vornehmlich an Seelenführer also an Beichtväter gerichtet. Es entstand in einer Zeit, in der Mitte des XVII Jhds., die uns heute als die goldene Vergangenheit vorkommt, in welcher aber die genauere Geistesunterscheidung Not tat. Kardinal Bona wird innerhalb des vorliegenden Werkes noch oft genug betonen, dass derjenige, der die Geister bei sich …

Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. Inhaltsverzeichnis (2)

Anbei stellen wir das Inhaltsverzeichnis des zu präsentierenden Buches vor, damit sich jeder die Meinung darüber bilden kann, ob es wirklich lesenswert ist. Zum Kardinal Bona sollte man schreiten, wenn man die ignatianische Geistesunterscheidung einigermaßen kennt und beherrscht. Während nämlich der hl. Ignatius von Loyola in seinen Exerzitien Schwarz von Weiß trennt und auch das …

Kardinal Giovanni Bona – eine biographische Skizze.

Er wurde am 12. Oktober 1609 in Mondovi, im Piemont, in einer piemontesisch-französischen Familie eines Berufssoldaten geboren. Obwohl sein Vater für ihn eine Militärlaufbahn vorgesehen hatte, folgte der junge Giovanni (Johannes) seiner Berufung und trat im Alter von 15 Jahren bei den Zisterzienser der italienischen Feuillanten-Kongregation ein. Der genauere Lebensweg des späteren Kardinals kann an …

Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. Eine Einleitung über den Mangel an Seelenführern (1)

Wenn jemand in den deutschsprachigen Ländern beichtet, dann hat er zwar den Vorteil alle Zeit der Welt zu haben, weil außer ihm kaum jemand kommt, aber er hat auch den Nachteil, dass er zu 98% auf einen Priester trifft, der entweder keine Ahnung vom geistlichen Leben hat, weil er selbst keins führt oder er führt …