Tradition und Glauben

Hilary White, COR ORANS: Ein weiterer böser Geist des II. Vatikanums

Anbei ein neuer Artikel von Hilary White über den geplanten Kahlschlag der weiblichen kontemplativen Orden. Hilary verwendet den Begriff  purge – „Reinigung, Säuberung, Läuterung“, welcher jedem Osteuropäer oder politisch belesenen Menschen unter dem Begriff der „Tschistka“ einer (vorwiegend) stalinischen Säuberung der Parteireihen bekannt ist. Was verbindet man mit einer Tschistka? Nächtliche Verhaftungen, Schauprozesse, Hinrichtungen und Verbannung nach Sibirien. Das DSDZ [der Schreiber dieser Zeilen] eine eigene Reihe über Cor orans plant, so begann er gestern, am 27.06.2018, die eigene Lektüre dieses Dokuments, welcher er die Lesung von Perfectae caritatis (28.10.1965), dem konziliaren Dekret über die Erneuerung des Ordenslebens voranstellte. Ja, wir ahnen es. Dort wo die nachkonziliare Walze von Perfectae caritatis etwas übrig ließ und dies sind nach 50 Jahren fast ausschließlich weibliche kontemplativen Orden, dort muss Cor orans ran, um die eventuellen Keimlinge zu stutzen oder gleich auszureißen. Der Niedergang des Ordenslebens wurde mit Perfectae caritatis  eingeführt und besiegelt und wir werden ausführlich schreiben, weswegen, wie und warum. Aber kehren wir zu Cor orans zurück. DSDZ hat 8 von 33 Cor orans– Seiten bislang gelesen. Es ist ein juristisches Dokument, welches wie eine Schachstrategie sich gegen jede Möglichkeit des Auflebens des kontemplativen Ordenslebens absichert. Es ist wie folgt gedacht: „Wenn die Nonnen A machen, dann setzten wir dem B entgegen.“ „Wenn die Nonnen aber C planen, dann erwartet sie die Rochade D bis F.“...

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Hilary White, „Cor Orans ist die Totenglocke des Karmels‟ (2 von 2)

Wie Cor orans St. Teresa von Avilas Reform des Karmels beenden wird Schwester T. fuhr fort und sagte, dass das Dokument explizit die Gründungsintentionen der Heiligen Teresa missbilligt, für die echte Autonomie ein entscheidendes Element ihrer Reform des Karmels war. Sie räumt ein, dass klausurierte Frauenorden einige Zeit lang in Föderationen zusammengeschlossen waren. Dies tut das Programm Cor orans bereits, indem es gemeinsame Programme für die Grundausbildung von Postulantinnen und Novizinnen herausgab, „fortlaufende Ausbildung‟ – Kurse für Professen, eine „Bundesäbtissin‟ oder Präsidentin, die alle zusammengeschlossenen Klöster überwacht. Ihre Guthaben sind bereits miteinander vernetzt und sie haben regelmäßige Treffen und Eingaben von den männlichen Zweigen. 2015 erhielten Karmelitinnenklöster einen Fragebogen vom Vater General, Camilo Maccise, einem Mexikaner und Anhänger der Befreiungstheologie, der fragte, ob sie eine internationale Kommission von Nonnen haben wollten, welche anstelle der Karmeliten die Frauenklöster überwachen sollte. Dieser Vorschlag wurde zurückgewiesen, zum Ärger von Maccise. Maccise bewarb auch die Idee, in den einzelnen Klöstern keine Oberinnen zu haben, sondern nur Verbandspräsidentinnen, und eine gemeinsame Ausbildung der Novizinnen. Der Vorstoß für diese Änderungen hält jedoch unter dem gegenwärtigen General an, einem Italiener, Saverio Cannistrà. Angesichts der marxistischen Neigungen der Generals  der letzten Zeit scheint es klar, dass das, was wir als „fortlaufende Ausbildung‟ erwarten dürfen, im Wesentlichen eine Art von politischer Indoktrination ist, mit einer hauchdünnen Lage frommer Sprache überdeckt....

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Hilary White, „Cor Orans ist die Totenglocke des Karmels‟ (1 von 2)

Eine Schwester spricht: „Cor Orans ist die Totenglocke des Karmels‟ Written by  Hilary White Unter den ersten Teil meiner laufenden Analyse von „Cor Orans‟ schrieb ein Kommentator: „Wenn der Feind eine Seele nehmen will, versucht er, dass sie das Beten aufgibt.‟ Was aber geschieht, wenn der Feind die Kirche einnehmen will? Der Vatikan präsentiert eine Wahlmöglichkeit: Die Welt oder Christus. „Der Prolog (der Regel des Heiligen Benedikt) hat uns diese Wahlmöglichkeiten gegeben, die Welt oder Unsern Herrn, als sich gegenseitig ausschließende Alternativen; wir können nicht neutral bleiben, sondern müssen uns ganz für das eine oder das andere entscheiden.‟  Dom Paul Delatte, OSB, Abt von Solesmes...

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Hilary White, Papst Franziskus versus kontemplative Orden (4 von 4)

Wer gründet neue Klöster und warum? Im Lauf der Kirchengeschichte war es das Vorrecht der Bischöfe, neue Häuser kontemplativer Orden in ihren eigenen Diözesen zu errichten. Nun, da der Papst den Bischöfen verboten hat, dieses alte Recht auszuüben, können die Föderationen laut diesem Dokument selbst Gründungen errichten. Die Gründung eines Nonnenklosters – unter Beachtung der Ausführungen unter Nr. 39 der vorliegenden Instruktion – kann von einem einzelnen Kloster oder durch Initiative der Föderation durchgeführt werden, wie von der Föderationsversammlung festgesetzt[9]. Einer einzelnen monastischen Gemeinschaft, die sich entscheidet, ein Kloster zu gründen, muss überdies von der Föderation „geholfen“ und es muss von ihr geführt werden: Bei der Entscheidung eines einzelnen Klosters, ein neues Kloster zu gründen, intervenieren die Föderationspräsidentin und die Ordensassistentin der Oberin des gründenden Klosters. Das Urteil über die Gründung eines neuen Klosters durch die Föderation wird im Rahmen des Föderationsrates gefällt. Artikel 39 berichtet uns einige Kriterien für die Klostergründung, die „im Ganzen und in ihrer Gesamtperspektive betrachtet werden müssen.“...

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Hilary White, Papst Franziskus versus kontemplative Orden (3 von 4)

Lustig, falls Sie Autonomie erwähnen: Bioethik und die Auflösung „nicht lebensfähiger“ Klöster Es ist witzig, dass das Schlagwort des Tages in Rom „Autonomie“ sein sollte. Wie wir sehen werden, ist das Dokument das, was ich oben einen „Hackklotz“ genannt habe. Vultum Dei quaerere machte klar, dass dieser Gesetzestext eine Reihe rechtskräftiger Kriterien bringen würde, durch die ein Kloster als lebensfähig – Ordensleben als wert zu leben gewissermaßen – betrachtet werden kann, und dass jene, die als beim Test „durchgefallen“ betrachtet werden, geschlossen werden. Beachten Sie die Sprache, die hier verwendet wird: Wenn die Situation der Unfähigkeit irreversibel ist, ist die Lösung [des Problems], ebenso schmerzhaft wie notwendig, die Auflösung des Klosters. Dies rief eine Erinnerung in mir wach. „Unfähigkeit“ … wo hatte ich diesen Ausdruck zuvor schon einmal gehört? Die Meisten Anhänger der Pro-Life-Bewegung in Großbritannien werden Ihnen sagen, dass es der “Mental Capacity Act” [übersetzt etwa: Denkvermögensgesetz] von 2005 war, das im Britischen Gesetz das Konzept einführte, dass eine Person mit dauerhaft „reduzierter Kapazität“ [des Denkvermögens] legal von den Ärzten verhungert und/oder verdurstet werden lassen kann, damit er stirbt....

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Hilary White, Papst Franziskus versus kontemplative Orden (2 von 4)

Autonomie versus Unabhängigkeit Eines der Themen, dem sich die Medien verschrieben haben, ist die ganze Geschichte der „Autonomie“ von Klöstern. Viele der Schlagzeilen schrien: „Der Vatikan bestätigt die Autonomie der Nonnen“ oder ähnlich. Aber dieses Wort bedeutet nicht das, was sie meinen. Tatsächlich ist das Wort „Autonomie“ der Schlüssel zum Verständnis dieser ganzen Sache. Es erscheint in dem Dokument 16mal, und „autonom“ 30mal. Tatsächlich wird „Autonomie“ als das einzige wichtigste Kriterium der Lebensfähigkeit eines Klosters dargestellt. Dies wird so oft wiederholt, dass man beinahe meinen könnte es gebe in Rom Bedenken, dass das „fruchtbare“ nachkonziliare monastische Leben in Gefahr sei, zu verpuffen … mit … Grund …...

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Hilary White und der Untergang der Nonnen – Relecture

Da wir in Juli eine Reihe zu Cor orans von Hilary White planen oder darüber, wie der Vatikan plant kontemplative Frauenorden nach und nach aufzulösen, erinnern wir an die älteren Beiträge zu diesem Thema dieser Autorin. Wir erinnern auch an unsere statistischen Beiträge  zum Niedergang des Ordenslebens. Wir planen auch eine eigene Reihe zu Cor orans, sodass die Ordensthematik präsent sein wird. Wir würden gerne etwas Herzerwärmendes dazu schreiben, aber wir haben Angst, dass falls wir schreiben, dass irgendein Kloster im deutschen Sprachraum sich von Novizen nicht retten kann, dieses bald geschlossen wird. Nein, kein Witz. So etwas passiert gerade in Frankreich.  Die Diözese ist pleite, der Bischof braucht Geld, ein Novus Ordo Frauenorden, der konservativ geworden ist, hat welches und deswegen wird ihm eine apostolische Visitation nach der anderen an den Hals geschickt, die Oberin und Novizenmeisterin wurden verbannt und eine neuen Oberin kommissarisch eingesetzt. Man kann es bei Hilary nachlesen. Es geht also nicht um Traditionalismus, es geht überhaupt um Frömmigkeit und ums Geld, was wir ebenfalls schon festgestellt haben. Aber die deutsche Kirche hat doch Geld wie Heu! werden Sie vielleicht sagen. Stimmt, aber man kann nicht genug haben und jemandem es wegzunehmen macht doch mehr Spaß als bloß auf das Steuergeld zu warten. Wer die oben vorgestellten Beiträge nicht kennt, sollte sie lesen als Vorbereitungslektüre sozusagen vor dem Cor orans-Zyklus, um zu verstehen, dass diese Entwicklung nicht von heute auf morgen kommt, sondern die Konsequenz von Vatikanum II ist....

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Hilary White, Papst Franziskus versus kontemplative Orden (1 von 4)

Wir präsentieren hier den Originaltext von Hilary White in der ausgezeichneten Übersetzung von Eugenie Roth, welche viele Opfer bringen musste, um diesen Text übersetzen zu können. Beten Sie für die beiden. Ein Aspekt des Charakters von Papst Franziskus, der sowohl von den katholischen als auch den weltlichen Medien noch wenig erforscht scheint, ist seine offensichtliche Verachtung für das kontemplative Ordensleben – eine Facette des katholischen Lebens, die man als das am reinsten religiös von allen Unternehmungen der Kirche beschreiben könnte. Die Welt versteht es nicht oder will es nicht. Daher ist es so etwas wie ein Dorn im Fleisch von Bergoglio, und er hat wiederholt seine Verachtung dafür ausgedrückt. Als er z. B. 2016 ein Dokument über kontemplative Nonnen herausgab, machten sich die Gläubigen auf einen Anschlag gefasst. Die Art und Weise der Herangehensweise an das kontemplative Leben vom Vatikan des Franziskus ist vermutlich das anschaulichste unserer gesamten Krise. Das Ziel des kontemplativen Lebens ist ein rein übernatürliches. Es hat keinen „Nutzen“ in dem Sinn, den die Bergoglianer – in den Worten ihrer politischen Machenschaften – oder die Welt verstehen könnte. Es gibt vermutlich keinen anderen Ort, wo die Unterschiede zwischen den beiden Programmen – das katholische Programm Christi und das Programm von Bergoglio/Kasper – sich deutlicher unterscheiden....

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Cor orans – die geplante Zerstörung

Man muss etwas sehr gut kennen, um es zerstören zu können. So weiß man aus der Militärgeschichte, dass es genügte nur einen Bergpass zu besetzen, eine Brücke zu sprengen oder an einer Stelle den Nachschub abzuschneiden, um die Schlacht oder gar den ganzen Krieg zu gewinnen. Kennen Sie sich mit dem Bau von Industrieanlagen aus, so wissen Sie, dass das Anbringen einer einzigen zu kleinen Pumpe oder eines falsch ausgelegten Ventils zur Katastrophe führen wird, weil diese Fehlkonstruktion eine Kettenreaktion freisetzen wird. Um etwas zu zerstören, braucht man aber nicht nur das Know-How, sondern auch die kriminelle Energie oder die Bosheit. Eine jede Fehleranalyse kommt irgendwann einmal an den Punkt, an welchem man annimmt, dass man bewusst und willentlich oder unbewusst und unwillentlich mit einer falschen Prämisse arbeitete. Woran sieht man aber, dass es eine falsche Prämisse war? An den Auswirkungen. Wenn das sozialistische Wirtschaftsmodell überall auf der Welt nach 70 Jahren zusammenbrach, so erfolgte dies deswegen, weil es in seinem Ansatz (kein Privateigentum, Priorität des Kollektivs) falsch war. Reform hin oder her. Wenn die Reformen des Vatikanum II überall auf der Welt zum Zusammenbruch der Kirche führten, dann waren sie falsch. Punkt....

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Dialoge der Karmeliterinnen – Verfilmte Pflichtlektüre

  Als Illustration unserer Reihe über die teilweise vollbrachte und weiterhin beabsichtigte Zerstörung der kontemplativen Frauenorden durch Vultum Domini quaerere und Cor orans wollen wir einen höchst sehenswerten französischen Film aus dem Jahre 1983 mit dem Titel „Dialoge der Karmeliterinnen“ vorstellen, welcher vom Niedermetzeln eines Karmeliterinnen-Konvents durch die Französische Revolution handelt. Es gibt auch eine gleichnamige Oper von Francis Poulenc, die uns hier weiter nicht interessiert.  Dieser Film ist sehr bewegend und wir empfehlen sich einen Vorrat an Taschentüchern zu besorgen, welche bestimmt, insbesondere bei der Schlussszene, zum Einsatz kommen werden. Den Film werden wir woanders besprechen, hier geht es um Praktisches. Sollten Sie weder Französisch noch Polnisch können, da die Untertitel in der letzteren Sprache verfasst sind, so gibt es dennoch Hoffnung....

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Vultum Domini und Cor orans werden schon längst umgesetzt oder die kurze Pressesschau

Während wir unsere Übersetzungen der Analysen von Hilary White zum Thema Zerstörung der kontemplativen Frauenorden vorbereiten, wollen wir kurz unseren eigenen Beitrag zitieren sowie vorstellen, was die anderen dazu schreiben. Im eigenen Beitrag Vultum Domini quaerere oder es geht ums Geld! schreiben wir: Obwohl Hilary White sehr gründlich und analytisch denkt, sowie keine Angst hat die Konsequenzen der bergolianischen Gesetze zu Ende zu denken, so hat sie doch etwas übersehen, was eigentlich jedem offensichtlich ist, der über ein Mindestmaß an krimineller Energie verfügt. Warum soll es den kontemplativen Orden an den Kragen gehen? Weil dies Geld einbringt […] Die kontemplativen Frauenorden: die Klöster sind alt (Antiquitätenmarkt), in guter Lage (Immobilienmarkt), mit Landbesitz (Bauland) und diese „naiven“ Frauen werden sich nicht allzu sehr wehren, wenn man ihnen sagt, dass der „Gehorsam dem Papst und der Kirche gegenüber es verlangt“....

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„Einen guten Kampf habe ich gekämpft“ oder die katholische Dolchstoßlegende

Wie wir heute aus katholisches.info erfahren haben, hat (vorerst?) die tapfere Postulantin und Rechtsanwältin Claudia Schwarz gegen den Kampf gegen die vatikanischen Mühlen der Justiz verloren und das Brigittenkloster von Altomünster wird aufgelöst. Die Apostolische Signatur hat die Auflösung des St. Brigitta-Klosters bewilligt, weil Claudia Schwarz als keine offizielle Postulantin anerkannt wurde und somit, nach der Apostolischen Signatur, also dem höchsten Gericht des Vatikans in Sachen Orden, von dem es keine weitere Berufung gibt, im Kloster Altomünster „es keine Kandidatinnen, Postulantinnen oder Novizinnen gab“, so katholisches.info....

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Vultum Domini quaerere oder es geht ums Geld!

Unsere Mini-Reihe Der Frühling ist vorüber, meine Damen von Hilary White vom Dezember 2016, die um von der geplanten Zerstörung der kontemplativen Orden handelt, welche durch Bergoglio und Konsorten mit den Richtlinien Vultum Domini quaerere initiiert wurde, fand nicht sehr viele Leser. Kein Wunder, denn man interessiert sich wenig dafür, was einen selbst persönlich nicht betrifft. Wir werden zwar auch von Ordensfrauen gelesen (jawohl!), aber wohl von keinen kontemplativen Nonnen, was auch sehr für die Letzteren spricht. Obwohl Hilary White sehr gründlich und analytisch denkt, sowie keine Angst hat die Konsequenzen der bergolianischen Gesetze zu Ende zu denken, so hat sie doch etwas übersehen, was eigentlich jedem offensichtlich ist, der über ein Mindestmaß an krimineller Energie verfügt. Warum soll es den kontemplativen Orden an den Kragen gehen? Weil dies Geld einbringt und Bergoglio braucht welches, um seine Gefolgsleute finanziell zu belohnen, denn Erpressung ist zwar gut, aber Belohnung ist besser. Man kann auch als Antipapst nicht ganz allein die Kirche zerstören, man braucht dazu ein Netzwerk, die Gay-Mafia zum Beispiel, welche das Projekt Destruktion in Angriff nimmt....

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Hilary White: Warum die Revolutionäre immer als erstes kontemplative Nonnen zerschlagen

  Ein neuer, sehr trauriger und wahrer Text von Hilary White. Der Papst Franziskus zerstört noch die kontemplativen Frauenorden, deren sehr kleine oder beständige Anzahl trotz der nachkonziliaren Reformen Gott das Opfer der Anbetung darbringen konnte. Jetzt geht es auch ihnen an den Kragen. Die Parallele von „Erledigung der Rest-Tschechei“ macht sich breit. Die seligen Märtyrer von Nowogrodek, die von der Gestapo im August 1943 im besetzten Polen exekutiert wurden, waren Mitglieder der Schwestern der Heiligen Familie von Nazareth. Ein Italienischer Priester: “Ihr kontemplativen Nonnen, sucht das Gesicht Gottes, so lange ihr könnt!” Die uralte christliche Berufung der immerwährenden Kontemplation Gottes, der freiwillige Rückzug aus der Welt und ihren zeitlichen Sorgen, die Selbstaufopferung und die Versenkung in das Gebetsleben werden wohl bald effektiv von den derzeitigen Besatzern des Heiligen Stuhles, die die gesamte Sphäre des katholischen Lebens determinieren und in die Konformität mit den säkulären Trends des 2. Vatikanums treiben,  unterdrückt werden. Das kürzlich von der Kongregation für das Ordenswesen herausgegebene Dokument schreibt viele der  kanonischen Normen für kontemplative weibliche Gemeinschaften neu und wird die Kontrolle über das klösterliche Leben zentralisieren....

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Hilary White, Der Frühling ist vorüber, meine Damen (3 von 3)

Die Totmanneinrichtung: Zu viele Alte? Zu viele Tradis? Sie sind erledigt. Art. 8 §1. Der rechtlichen Selbständigkeit muss eine echte Selbständigkeit des Lebens entsprechen, das heißt: eine – auch geringe – Anzahl von Schwestern, vorausgesetzt, dass der größte Teil nicht fortgeschritten Alters ist; die notwendige Lebendigkeit, das Charisma zu leben und weiterzugeben; die echte Fähigkeit zur Ausbildung und zur Leitung; die Würde und die Qualität des liturgischen, schwesterlichen und geistlichen Lebens; die Bedeutung für und die Eingliederung in die Ortskirche; die Möglichkeit des Unterhalts; eine entsprechende Struktur des Klostergebäudes. Diese Kriterien sind in ihrer Gesamtheit und in einer Zusammenschau zu betrachten. §2. Falls die Voraussetzungen für eine echte Selbständigkeit eines Klosters nicht bestehen, wird die Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gemeinschaften apostolischen Lebens beurteilen, ob es angemessen ist, eine Kommission ad hoc einzurichten, die von dem Ordinarius, der Präsidentin der Föderation, der Assistentin der Föderation und von der Äbtissin oder Priorin des Klosters gebildet wird. In jedem Fall soll dieser Schritt zum Ziel haben, einen Begleitprozess in Gang zu setzen, um das Kloster neu zu beleben oder um seine Schließung einzuleiten. Und auch kein hinterhältiges Anwerben von anderen Ländern …...

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Hilary White, Der Frühling ist vorüber, meine Damen (2 von 3)

Föderationen: Autonomie? Welche Autonomie? 29. »Niemand baut die Zukunft auf, indem er sich absondert, noch allein aus eigenen Kräften, sondern indem er sich mit der Wahrheit einer Gemeinschaft identifiziert, die sich immer öffnet für die Begegnung, den Dialog, das Zuhören, die gegenseitige Hilfe «. Dieser Tatsache bewusst, sollt ihr euch vor der »Krankheit der Selbstbezogenheit« hüten und den Wert der Gemeinschaft zwischen verschiedenen Klöstern als einen auf Zukunft hin offenen Weg bewahren. Auf diese Weise aktualisiert und verwirklicht ihr die bleibenden festgeschriebenen Werte eurer Selbständigkeit. 30. Die Föderation ist eine wichtige Struktur der Gemeinschaft zwischen Klöstern, die das gleiche Charisma teilen, damit sie nicht isoliert bleiben. Der Hauptzweck der Föderationen besteht darin, das kontemplative Leben in den dazugehörenden Klöstern gemäß den Erfordernissen des eigenen Charismas zu fördern und durch den Austausch von Nonnen und das Teilen von materiellen Gütern Hilfe bei der Anfangsausbildung und der Weiterbildung sowie bei konkreten Bedürfnissen zu gewährleisten. Im Hinblick auf diese Zwecke sollen die Föderationen gefördert und vermehrt werden....

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Hilary White, Der Frühling ist vorüber, meine Damen (1 von 3)

  Franziskus‘ Plan für die „Neuen Konservativen“ Religiösen Orden Geschrieben von   Hilary White  Der Papst hat „neue Richtlininien” für kontemplative Nonnen herausgebracht, und dies hat jeden meiner [inneren] Alarme ausgelöst, lang, laut und furchterregend wie eine Fliegeralam-Sirene. Dies ist möglicherweise eines der unheilvollsten Dinge, die ich bis jetzt von Bergoglio habe kommen sehen, aber ich denke, dass wenige Menschen verstehen werden, wie ernst dies für uns ist oder sein könnte....

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Hilary White, Späte und verlorene Berufungen. Auslöschung der „traditionellen“ Nonnen

  Anbei stellen wir ein Essay von Hilary White vor, der ursprünglich im Original hier erschienen ist. Er ist tief bewegend, weil er aus dem Herzen spricht und zwar von einer Sehnsucht, die wohl unerfüllt bleiben wird. Am Ehesten lässt er sich mit der Situation einer Frau vergleichen, die sich immer ein Kind wünschte, das ihr aufgrund des Alters und des passenden Vaters, versagt bleibt. Hier geht es aber um eine unerfüllte Ordensberufung! Der Schreiber dieser Zeilen hatte sowohl in Deutschland, dies in den 1980-gern als auch in Polen, dies in den 1990-gern Frauen kennengelernt, die an das Ordensleben dachten, aber im keinem Kloster oder Gemeinschaft gelandet sind. Einige von denen, die er in Polen kennengelernt hatte, hatten wirklich keine Berufung, die wenigen in Deutschland kennengelernten wohl schon, doch sie fanden keine richtig seriöse Gemeinschaft, versuchten es mit einer polnischen Gemeinschaft, die sich in statu nascendi befand, sicherlich nicht traditionell war und wo es recht chaotisch (Ja, ja die slavische Seele, leider alles wahr!) zuging. Der Schreiber dieser Zeilen weiß nicht, wie es mit diesen deutschen Berufungen endete und sollten sie keinen Orden gefunden haben, dann tun sie ihm leid. Diejenigen in Deutschland hatten exakt dasselbe Problem wie Hilary White: eine Berufung, die keine kontemplative war, eine Sehnsucht und keine Gemeinschaft, die etwas taugte. Man könnte natürlich sagen, dass sich Frau oder eher Fräulein White nicht so anstellen sollte, denn wir sind hier auf Erden und nicht im Paradies. Aber es geht doch schließlich um ihrer, Frl. Whites Seele. Warum soll sie sich fortwerfen, wo sie doch so genaue Einblicke ins Ordensleben erhalten hatte? Es stimmt, dass man früh lieben sollte und Mitte 30 ist man halt viel kritischer und weniger formbar, aber vielleicht konnte man wirklich in den 1970-gern oder 1980-gern nirgends hingehen? Es lebt wirklich eine ganze Kohorte

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„Kommt ihr Töchter, helft mir klagen“. 3. Niedergang des Ordenslebens (5) Untergang der Frauenorden

5. Niedergang der Frauenorden Leider verfügen wir über keine Statistiken, welche die vorkonziliaren unter nachkonziliaren Zeit vergleichen, für Frauenorden oder für männliche (S.m.) oder weibliche (S. w.) Säkularinstitute, da es die Letzteren vor dem Konzil so gut wie gar nicht gab. Aus den Angaben der Agentur Cara ab dem Jahre 1970,[10] sowie der Agentur Fides für die Jahre 2007-2012 geht hervor, dass die Anzahl, in allen Bereichen des konzentrierten Lebens, weltweit abnimmt, wovon die fallende Tendenz im Vergleich zum Vorjahr (V.v.) zeugt. Dies macht die nachfolgende Tabelle für die neuere Zeit (2007-2012) deutlich: Die absteigende Kurve bei den Ordensschwestern verläuft seit dem Jahre 1970, denn frühere Jahre stehen und nicht zur Verfügung, recht sanft und ist eher durch die Sterberate und fehlende Berufungen als durch massenhafte Austritte bedingt. Diesen Zustand stellt eine weitere Grafik dar: Im Gegensatz aber zu den Männerorden hat noch kein bisheriges, nachkonziliares Pontifikat sich positiv auf die Anzahl der weiblichen Ordensberufungen ausgewirkt. Denn die wie man hier raus ersehen kann gab es bei den Ordensmännern einen geringen Anstieg: Obgleich das Pontifikat des Johannes Pauls II (1978-2005) sich positiv auf die männlichen Ordensberufungen ausgewirkt zu haben scheint, so blieb dieses Pontifikat auf die weiblichen Berufungen ohne Auswirkung. Betrachtet man aber den Verlauf der Berufungen der Ordensbrüder für die Jahre 1970-212:so sehen wir einen ähnlichen Verlauf wie bei den Ordensschwestern, d.h. von jeglichem Pontifikat unbeeinflusst. Wie bereits erwähnt, scheint der leichte Anstieg der männlichen Ordensberufungen auf den Anstieg der Ordenspriester am Anfang des Pontifikats von Johannes Paul II, höchstwahrscheinlich ausschließlich in Polen, zurückzugehen. Somit blieb die globale, kirchliche Entwicklung davon unbeeinflusst. Leider verfügen wir über keine weltweiten Statistiken zur vorkonziliaren nachkonziliaren Entwicklung der Frauenorden. Wir verfügen die lediglich über die Entwicklung der Frauenorden in Deutschland ab dem Jahre 1995 bzw. ab dem Jahre 1998.[11] diese Entwicklung ist, wie...

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„Kommt ihr Töchter, helft mir klagen“. 3. Niedergang des Ordenslebens (2) Ordensleben als Leistungssportart

  2. Ordensleben als Leistungssport Ein Leistungssportler braucht Training, einen Trainer, ein Trainingsprogramm außerdem die richtige Ernährung, dann wird was aus ihm. Das Training aber, um bei diesem Beispiel zu bleiben, wurde durch die nachkonziliaren Reformen geändert, da wirklich alle Orden, auch die strengsten wie die Karthäuser und Kamaldulenser eingeschlossen, ihrer Ordensregel verändert, indem sie diese liberalisiert und erleichtert haben. Und all dies gemäß den Weisungen des Konzils. Aber noch niemals in der Kirchengeschichte wurde eine bessere Ordensdisziplin durch Liberalisierung erreicht. Alle Ordensgründer, der heilige Benedikt, der heilige Franziskus u.a., und Ordensreformatoren, die heilige Theresia von Avila und heilige Johannes vom Kreuz, haben entweder strenge Ordensregeln eingeführt oder einen Ordenszweig gegründet, der strenger als der ursprüngliche Zweig, lebte. Dass sie dabei nicht nur auf Gegenliebe gestoßen sind, wie der Giftmordanschlag auf den heiligen Benedikt und Gefängnis und Folter bei Johannes vom Kreuz zeigen, versteht sich von selbst. Die Ordensregel dient dazu einen Schutzwall gegen die drei Feinde des Mönches oder der Nonne zu errichten: gegen die Welt, gegen das Fleisch also die eigenen ungeordneten Neigungen im moraltheologischen Sinne und gegen den Teufel. Da das Ordensleben mit den Wüstenvätern während der arianischen Krise im vierten Jahrhundert anfing, so hat man bis zum 28. Oktober 1965, als das Dekret des Vatikanum II über die zeitgemäße Erneuerung des Ordenslebens Perfectae Caritatis feierlich verkündet wurde, innerhalb der 1600 Jahre der Ordensgeschichte viele Schutzmechanismen erarbeitet. Den Inhalt von Perfectae Caritatis werden wir uns an einer anderen Stelle vornehmen. An diesem Punkt wollen wir nur feststellen, dass das Ordensleben sicherlich immer erneuerbar ist, da die von der Erbsünde verdorbene Natur einen immer wieder individuell und kollegial nach unten zieht. Warum soll aber das Ordensleben auf einmal zeitgemäß sein, wo es dies niemals war? Das Ordensleben steht ja für den kontemplativen Endzustand des Himmels, der auch nicht...

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Eines tut Not – das geistliche Leben. Eine Einleitung in das Werk von A. Poulain SJ. (1 von 7): Das aktive und kontemplative Leben

Die Auswertung der Leserumfrage machte uns klar, dass unser deutschsprachige Leser, über den wir uns sehr freuen, vielmehr am geistlichen Leben als an der Kirchenkrise interessiert ist, da er die Letztere auch ohne uns ständig vor Augen hat. Wir wollen also das Eine tun, ohne das Andere lassen zu wollen, d.h. die katholische Theologie in ihren verschiedenen Fachgebieten, so gut es uns möglich ist, präsentieren, sozusagen als das Gegengift gegen die Kirchenkrise, über die wir auch ab und zu berichten werden. Es ist auch recht mühevoll ständig, wie der Prophet Jeremias, rufen zu müssen: „Iniquitas et vastitas – Sünde und Ruin! “ (vgl. Jer 20,8) Daher wollen wir hier neben der notwendigen Einleitung ein weiteres Meisterwerk des Geistlichen Lebens und zwar Die Fülle der Gnaden von Pater Augustin Poulain SJ aus dem Jahre 1901 Lesern abschnittsweise unseren Lesern vorstellen. Die Einleitung, der Text von Pater Poulain SJ, die Fragmente von Kard. Bona und eventuell andere Beiträge sollen abwechselnd erfolgen. Da wir leider nicht in der Lage sind diesem Blog mehr Zeit zu opfern, daher werden wir mehrere kleinere Einträge veröffentlichen, um innerhalb der nächsten Zeit wenigstens einen Eintrag am Tag präsentieren zu können. Fürwahr alles ist Stückwerk. Das kontemplative und das tätige Leben oder Maria und Martha Liest man die mystische Literatur, derer metaphysisches Gerüst der Neuplatonismus bildet, eine Philosophie, die logisch und theologisch das herausgehen der Vielheit aus der Einheit deutet, so trifft man darin oft die Exegese der Geschichte von Maria und Martha (Lk 10, 38-42). Maria hat ja im Gegensatz zu Martha „das Eine“ (unum) gewählt (Lk 10, 42), wobei das Eine (unum) für Gott – die absolute Einheit (Unum) – steht, welche die Existenzgrundlage und die Möglichkeit für alle nachfolgende Vielheit bietet. Diese Gedankengänge der nicht pantheistisch gemeinten „Vereinheitlichung mit Gott“ sind nicht nur bei den...

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