Tradition und Glauben

Peter Kwasniewski, Wiederaufbau des authentischen Katholizismus auf den Ruinen des Konzilsexperiments (1 von 2)

Anbei ein herzerwärmendes Interview von Peter Kwasniewski über die Alte Messe in der vorzüglichen Übersetzung von davillatollkuehn. Es wird zurecht Alice von Hildebrand zitiert, welche meint, dass der Teufel die Alte Messe hasst. Natürlich tut er das. Er hasst alles Gute, Schöne, Wahre und Heilige. Alles, wo sich ein Mensch laben und erbauen kann. Es lässt sich wirklich nicht leugnen, dass der Novus Ordo ganze Scharen von dämonischen Narzissten großzieht, wie immer wieder Ann Barnhardt wiederholt, da man einander in die Augen schaut. Die Gläubigen denken, dass es um sie geht und der Priester sie bespaßen muss. Der Priester denkt, dass es um ihn geht, weil die Menschen seinetwegen kommen. Missverständnis auf beiden Seiten und Gott bleibt außen vor. Im Cicero von Februar wird Wunnibald Müller, ein angeblich katholischer Theologe, zitiert, der sich mit den Missbrauchspriestern befasst. Seine Ansichten sind zwar nicht katholisch und er glaubt nicht an die Notwendigkeit oder gar die Möglichkeit des Zölibats, aber es sagt etwas Interessantes:  „Zwischen der Priesterweihe und dem ersten Übergriff vergehen in der Regel zehn bis fünfzehn Jahre. Man kann sagen, dass die Einsamkeit und der Mangel an Intimität diese Priester in besonderer Weise anfällig machen für sexuelle Übergriffe.“  Das ist doch höchst interessant und ein wenig beruhigend. Es werden also nicht immer Psychopathen und Pädophile geweiht, wie in einem Fall in Belgien, die sich gleich nach der Weihe an den Kindern und Jugendlichen vergehen. Man wird so nach 10 bis 15 Jahren des Priesterlebens. Nach 10 bis 15 Jahren von Novus Ordo. Erschütternd. Aber es kommt noch besser: Sie [die Täter] haben kein Schuldbewusstsein?Ja, typisch für diese Täter ist ein Mangel an Einfühlungsvermögen. Viele wissen nicht: Was tu ich den Kindern damit an? Ich bin Priestern begegnet, die der Meinung waren, sie hätten den Kindern noch etwas Gutes getan.  Nein. Doch, da kommen zwei Dinge zusammen: Der Mangel an Einfühlungsvermögen – und eine narzisstische Persönlichkeitsstruktur.  Nach 10 bis 15 Jahren Novus Ordo hat man eine narzisstische Persönlichkeitsstruktur, kein Einfühlungsvermögen und kein Gewissen. Wir wissen nicht, wie diese Männer früher gewesen sind, denn Wunibald Müller spricht mit ihnen, nachdem sie schon straffällig geworden sind. Der Novus Ordo hat sie weder einfühlsamer, noch heiliger oder besser gemacht, sondern umgekehrt.  War es denn früher wirklich besser? Diesbezüglich wohl schon, denn es ist die Menge an solchen Taten, welche das Faß wohl überall zum Überlaufen brachte. Die Menge und die fehlenden Strafen und Reaktionen der Bischöfe. Wir alle haben einen hohen Preis für den Novus Ordo zu zahlen. Ich wurde von der italienischen Zeitschrift Radici Cristiane, die von Roberto de Mattei herausgegeben wird, zu folgendem Interview eingeladen. Es erschien in der April-Ausgabe unter dem Titel „L‘ usus antiquior ci salverà – Intervista al dott. Peter Kwasniewski.“ Der englische Originaltext ist unten mit Genehmigung von Radici Cristiane wiedergegeben Radici Cristiane: Wir erleben eine historische Krise in der Kirche. Denken Sie nur an den Rückgang der Berufungen, die Kirchen werden von Tag zu Tag leerer, die Missbräuche in der Liturgie werden immer zahlreicher. In Kirchen, in denen die Messe im alten Ritus gefeiert wird, sind jedoch sehr viele junge Menschen anwesend. Wie ist das zu erklären? Dr. Kwasniewski: Das Phänomen ist nicht schwer zu erklären. Die heutige Welt bietet jungen Menschen ständige Versuchungen, sei es in der Anziehungskraft intellektueller Moden oder in den allgegenwärtigen moralischen Fallen der Unkeuschheit...

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Nihil amatum quod non cognitum oder über die Freitage der Fastenzeit

Heute geht über die emotionale Christusliebe und die Freitage der Fastenzeit. In seinem neuesten Interview für die Lifesite News meint Bischof Schneider, dass Homosexualität und Kindesmissbrauch bei Priestern in keiner Weise mit der Christusliebe zu vereinbaren sind. Natürlich sind sie es nicht auch nicht mit dem Normalsein. Auch wenn wir annehmen können, dass für die Mehrheit der Priester und Gläubigen die Thematik der Pädo- oder Ephebophilie und Homosexualität persönlich irrelevant ist, so können wir uns alle fragen, wie es um unsere Christusliebe qua Liebe auch als Gefühl bestellt ist. Der Novus Ordo erzieht zum Narzissmus und letztendlich zum Atheismus und es ist kaum möglich einen Priester über 70 zu finden, der kein ungläubiger Narzisst wäre. Sie stehen im Mittelpunkt, also geht es um sie. Die Liturgie ist für den heutigen Menschen da, also geht es wieder um sie, da sie Menschen sind. Keine Engel, wie sie oft betonen. Ann Barnhardt hat recht, dass Novus Ordo Legionen von dämonischen Narzissten produziert mit allem, was dazu gehört: Sünde, Hass, Laster. Aber erst neulich ist DSDZ der Gedanke gekommen, dass der Novus Ordo eine dermaßen große Beleidigung Gottes darstellt, dem ja der eigentliche und von Ihm selbst gewollte Kult seit der „Liturgiereform“ vorenthalten wird, dass Gott gerade auf die Geistlichen, die diesen Kult durchführen, Scharen von Dämonen loslässt, damit diese die ersteren verführen und in den Abgrund der Sünde stürzen, denn so viele sittliche Skandale wie jetzt hat es in der gesamten Kirchengeschichte wirklich noch nie gegeben. Wie Father Ripperger – der amerikanische Exorzist – oft sagt und andere dämonologische Traktate es bestätigen, herrscht überall, auch in der Dämonenwelt die göttliche Gerechtigkeit samt anderen göttlichen Attributen. Dies bedeutet, dass die Dämonen ein Anrecht darauf enthalten jemanden besonders zu quälen, wenn er sündigt. Je schwerer er sündigt, desto mehr Anrecht, aufgrund der göttlichen Gerechtigkeit, haben sie auf ihn. Natürlich versuchen sie vorher zur Sünde, damit diese überhaupt stattfindet, sodass sie anschließend noch mehr Anrecht auf den Sünder haben. Stellen Sie sich Mücken oder anderes Getier vor, welches von außen auf ihr beleuchtetes Fenster einstürmt. Sie können auch an die berühmte Szene aus Hitchcocks Vögel denken, wo die Protagonisten in einem Zimmer sitzen. Sie hören zwar die angreifenden Vögel, sehen sie aber nicht bis ein paar Vögel tatsächlich das Fenster durchbrechen und ins Zimmer einfallen. Bei der normalen Versuchung sind die Dämonen, deren Job es ist zu versuchen, draußen und Sie sind geschützt, aber jede Sünde, auch eine leichte Sünde, öffnet einen Spalt und lässt die Dämonen einfallen. Bei schwerer Sünde werden ihnen Tür und Tor geöffnet und dann beginnt das Zerfleischen des armen Sünders. In der letzten Zeit stieß DSDZ eher ungewollt auf Biographien von homosexuellen Männern und Frauen. Und was entdeckt man da? Eine Abwärtsspirale von Dekadenz: Homosexualität, Alkohol, Drogen, Selbstmordversuche und bis zum Selbstmord hin. Im besten Fall starke Lebensverkürzung durch Drogen. Unglück, Trauer, Depression, psychiatrische Betreuung. Beispiele gefällig? Bitte schön: Klaus Mann, Erika Mann, Annemarie Schwarzenbach, Carson McCullers, Montgomery Clift, Alexander McQueen, George Michael und, und, und. Es sind zwar Künstler und daher sind ihre Lebensläufe bekannt, aber auch bei Nicht-Künstlern ist diese Abwärtsspirale vorhanden. Wenn dieses Out and Proud, wie man jetzt so sagt, so glücklich machen würde, warum sind all diese Menschen so unglücklich? Weil sie in schwerer Sünde leben und die Dämonen zu ihnen Zugang haben. So ist...

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Anna Gallicana, Näher mein Gott zu Dir (2 von 2)

Die Kirche vertreibt Ihr Gläubigen, seit 1962. Während man bisher denken konnten, dass es unbewußt und gleichsam im Kollateralschaden (Moderne) geschieht, so wissen wir seit 2013: es ist gezielt, geplant und strategisch durchgeführt.   Flucht aus der Kirche Bis, ja bis unser sogenannter ‚Papst Franziskus‘ ans Ruder kam. Nun brach eine wahre Katastrophe über uns herein. Es kann tatsächlich immer noch schlimmer kommen.  An jenem Sonntag, als der Pfarrer uns in der Predigt erklärte, dass die 10 Gebote ein unverbindlicher Vorschlag (ja, da haben Sie tatsächlich richtig gelesen: unverbindlich!) von Gott seien, dass man sich daran halten könnte, wenn es einem gerade mal passt … Wir spitzen die Ohren, der Fasching war zwar gerade vorbei, aber das konnte doch nur ein Scherz sein, oder ein ‚Aufhänger‘ um unsere Aufmerksamkeit zu erregen. Irgendwann musste er doch die Kurve kriegen  – aber – nix da, er blieb dabei. Die Predigt war aus, er schritt zur Wandlung … Wir starrten uns entgeistert an – und hatten alle das gleiche Gefühl: nein, bei dem hier findet keine Wandlung mehr statt. Also haben wir still und heimlich (wir waren leider ziemlich weit vorne gewesen) die Kirche verlassen. Es war bereits zu spät, eine andere Gemeinde aufzusuchen, aber dort lief es ähnlich ab, wie wir in den nächsten Tagen feststellen sollten. Die Bergoglio-Krankheit ist ziemlich ansteckend. Christus, mein König Nun, vor einer absoluten Diaspora hat uns das Internet gerettet, das wir just in diesen Wochen bekamen. Und so fanden wir in den folgenden Monaten Zuflucht beim Christ-Königs-Institut. Nach den grausamen konziliären Jahren fühlten wir uns endlich zu Hause. In den letzten Jahren vor Bergoglio war es bereits schwierig geworden, die Kinder zum Kirchgang und zum Katechismusunterricht zu zwingen. Davon war nun nichts mehr zu hören. Wir hatten nun jeweils 90 Min. Fahrzeit bis zur Messe, mussten viel zu früh aus den Federn, die Mädchen trugen zum ersten Mal in ihrem Leben Mantillas, aber kein Protest. Die Kirche war sehr schön, sehr katholisch: endlich gab es Kniebänke, Statuen, Bilder, einen wunderschönen Kreuzweg und einen herrlichen Hochaltar mit Tabernakel, wie es sich gehört. Auch von den Gemeindemitgliedern und dem dortigen Pfarrer wurden wir freundlich aufgenommen. Einige Jahre lang waren wir dort sehr glücklich. Und es hätte alles so schön sein können, wenn Bergoglio nicht schon wieder zugeschlagen hätte. Es geschah in der Osternacht 2018. Seit einigen Wochen konnten wir unser Messbuch nicht mehr benutzen, da die Texte auf Bergoglios Anweisung geändert wurden, um sich der konziliären Messe anzupassen. Ich bin theologisch ungebildet und das erschien mir weiters nicht schlimm. Aber in der Osternacht hatten wir nicht nur neue Texte, die mir teilweise auch als Laie seltsam vorkamen, nein, wir hatten nicht einmal eine Osterkerze. Statt dessen wurde der Dreizack (Symbol Poseidons, ein Satanssymbol par excellence) angezündet, verehrt, vor dem Altar aufgebaut… Mir wurde schlecht. Leider erkannte ich sofort und zweifelsfrei das satanisches Ritual. Ich kämpfte noch 5 Minuten mit mir, ob ich meinem so grausam beleidigten Gott im Tabernakel trotzdem Gesellschaft leisten sollte, aber ich konnte es nicht. Ich verließ fluchtartig die Kirche. Meine Kinder bestätigten mir sofort, dass auch sie sich aus unerklärlichen Gründen zu Tode gequält gefühlt hätten. Nun war es bereits 23 Uhr, uns war erbärmlich schlecht, es war Ostern und wir hatten keine Messe. Wenige Wochen zuvor hatten wir von einer Kirche der Petrusbruderschaft...

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22.02 Thronfest des hl. Apostels Petrus von Antiochien

In Cathedra S. Petri Apostoli Antiochiae Da wir in unserem Beitrag über das Fest der Cathedra Petri vom 18.01 versprochen haben auch über das spätere Fest vom 22.02 zu schreiben,[1] so wollen wir dieses Versprechen hier einlösen. Leider trifft es sich so, dass der Schreiber dieser Zeilen heute wirklich keine Zeit hat einen eigenen Beitrag dazu zu verfassen, da er seine eigenen Standespflichten erfüllen muss, die im Schreiben von anderen Dingen bestehen. Denn jede Frömmigkeit, die uns von unseren Standespflichten wegbringt, ist falsch. Dennoch wollen wir hier die Ausführungen von Dom Prosper Guéranger, wieder einmal auf Englisch anführen, die wirklich sowohl eruiert als auch lesenswert sind. Diejenigen, die kein Englisch lesen können, haben leider auch diesmal das Nachsehen. Ihnen sei an dieser Stelle gesagt, dass sich der Mittelpunkt des Christentums von Jerusalem nach Antiochien und von dort nach Rom verlagerte. Die Urgemeinde von Jerusalem zerstreute sich nach der Verfolgung, welche der hl. Jakob zum Opfer fiel, Christen zogen in das heidnische Antiochien, wo sie zum ersten Mal „Christen“ (christianoi) genannt wurden und eben dort übernahm der hl. Petrus seine erste Bischofskirche. Da er Rom durch sein Martyrium geheiligt hat und dort seine Gebeine liegen, so bekam er ein zweites Kathedralfest, aber sein ursprünglicher Bischofssitz war Antiochien. Auch Petrus musste reifen. Das fünfte Responsorium der zweiten Lectio des Tridentinischen Breviers sagt: R. Ego pro te rogavi, Petre, ut non deficiat fides tua: * Et tu aliquando conversus confirma fratres tuos. V. Caro et sanguis non revelavit tibi, sed Pater meus, qui est in caelis. R. Et tu aliquando conversus confirma fratres tuos. R. Ich habe für Dich gebetet, Petrus, dass Dein Glaube nicht schwächer wird: * Und Du, wenn Du Dich irgendwann einmal bekehrt hast, stärke Deine Brüder. V. Fleisch und Blut hat Dir es nicht offenbart, aber meine Vater, der im Himmel ist. R. Und Du, wenn Du Dich irgendwann einmal bekehrt hast, stärke Deine Brüder. Et tu aliquando conversus – „wenn Du Dich irgendwann bekehrt hast“ es steht hier das Perfectum und keine Futurum. Christus sieht als Gott die Zukunft schon als vollbracht. Er weiß, dass irgendwann, aus der Sicht Petri nicht der Gottes, die Bekehrung stattfinden wird, dann wird Petrus in der Lage sein seine Brüder zu stärken. Obwohl er in seiner Rede von Cäsarea Philippi, auf die das Responsorium anspielt, als einziger die Göttlichkeit und das Messias-Sein Christi erkannt hat, weil Gott der Vater es ihm offenbart hat, so musste er viel lernen. Zuerst kann die Verleugnung, dann die Bekehrung am Grab, dann die Erweiterung der Mission auf die Heiden, dann die Scham doch mit den Heiden zu verkehren und der Streit mit Paulus, danach die Flucht aus Rom und wer weiß, was noch alles nicht, bevor die umkehrte Kreuzigung erfolgte. Petrus musste viel lernen, bevor er gekreuzigt werden konnte und vielleicht durch sein Martyrium am meisten die Brüder bestärkte und vom Himmel her er es auch heute tut. Wir müssen das Pontifikat von Papst Franziskus aussitzen, hoffen, dass von der Kirche an seinem Ende etwas übrig bleibt und ebenfalls hoffen, dass danach keine noch schlimmeren Päpste folgen. Das heutige Fest soll uns darin bestärken. Wir zitieren nach Abbot Prosper Guéranger, O.S.B., The Liturgical Year, Vol. 4, Septuagesima, translated from the French by Dom Laurence Shepherd, O.S.B., Fitzwilliam: Loreto Publications 2000, 280-289. [1] https://traditionundglauben.com/2016/01/18/das-fest-der-cathedra-petri-und-der-vorkonziliare-kalender/ https://traditionundglauben.com/2016/01/18/18-januar-das-fest-der-cathedra-petri-nach-dom-prosper-gueranger/ Beim Anklicken...

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2. Februar Mariä Lichtmess – Darstellung Jesu im Tempel

Und hier ein Beitrag vom letzten Jahr, der gar nicht gealtert ist. An 2.02. feiert die Kirche Mariä Lichtmess oder Darstellung Mariens im Tempel. Es ist der Tag der geistlichen Berufe und der Tag der Kerzenweihe. Beides hängt zusammen, wenn eine geistliche Berufung ist wie eine Kerze: sie leuchtet umso heller, je mehr sie sich verbrennt. Sie gibt Wärme, Licht und vertreibt die Dämonen der Luft, was uns die traditionelle Kerzenweihe lehrt, welche mit Exorzismen verbunden ist. Was hat denn die Kerze davon? Gar nichts. Sie wird weniger. Es ist wie bei Johannes dem Täufer, der über den Heiland sagte: „Ich muss abnehmen, er muss aber wachsen“ (Joh 3,30). Gott ist das Maß, Gott ist das Ziel. Deswegen sind unsere äußeren Tätigkeiten und unsere Effizienz völlig gleichgültig. Sie sind ein weltlich Ding, welches unsere Heiligung hindert. Geistliches Leben hat etwas mit Warten zu tun. Wie viele Jahrzehnte wartete Anna im Tempel, wie lange wartete Simeon? Gott hat ihnen etwas versprochen und sein Wort gehalten. Gott wartete bis diese beiden bereit waren Christus in den Händen zu halten. Gott hat sie darauf vorbereitet und gereinigt.  St. Simeon durfte Christus in seinen Unterarmen halten (in ulnas suas), denn das Kind war schon größer, und lobte das Licht zur Erleuchtung der Heiden und der Juden. St. Simeon und Anna waren Kerzen, die sich verbrannten und bis zu Ende brannten. Sie dachten nicht: Wie effizient bin ich? Wann ist es soweit? Kommt da was?...

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Das Fest der Cathedra Petri am 18. Januar und der vorkonziliare Kalender

Aus gegebenen Anlass heute nochmals dieser alte Beitrag aus dem Jahre 2016. Heute feiert die Kirche nach dem alten, vorkonziliaren Kalender das Fest der Kathedrale Petri (Cathedra Petri), welche nach dem Konzil auf den 22. Februar verschoben wurde bzw., wie und ein Leser berichtigte, wurde es mit dem Fest der Cathedra Petri St. Antiochiae am 22. Februar zusammengelegt. Der von uns im nachfolgenden Beitrag zitierte Dom Prosper Guéranger gibt an, dass, obzwar das Fest der Cathedra Petri  sehr alt war, es im Jahre 1558 von Paul IV. wiedererrichtet worden ist, um die Sichtbarkeit der Kirche und das Vorrecht des Bischofsstuhles von Rom zu zeigen, da eben Rom und nicht Antiochien das Märtyrium von Petrus erleben durfte oder, wie es schön Dom Guéranger  ausdrückt, „durch das Blut des hl. Petrus bewässert wurde“. Ja, Rom hat Petrus gekostet, denn er hat sich lange gesträubt dorthin zu gehen, beziehungsweise dorthin zurückzukehren, wie unser oben angeführtes Bild zeigt. Inwiefern sich die Feste vom 18. Januar und vom 22. Februar voneinander unterscheiden, soll an dieser Stelle nicht untersucht werden. Diese nachkonziliare Verschiebung qua Zusammenlegung geschah aber wahrscheinlich deswegen, um mehr Chaos zu stiften oder um „die unnötigen Wiederholungen zu vermeiden“. Denn das Fest der Cathedra Petri wurde in Gallien seit dem VI. Jhd. und woanders mindestens seit dem VII. Jhd. eben am 18. Januar gefeiert. Somit stellt es eine wirklich lange, liturgische Tradition dar, welche mindestens seit 1558 vorhanden war, sich zwischen dem VII. Jhd. und 1558 ein wenig verlor und nach dem Konzil dem Rotstift zum Opfer fiel. Dom Prosper Guéranger  schreibt zurecht, dass der Königsanspruch der Herrschaft Christi irgendwie mit einem Herrschersitz zusammenhängen muss. Christus ist zwar gegen den Himmel aufgefahren, sein Mandat zu binden und zu lösen, hat er aber dem hl. Petrus und seinen Nachfolgern übertragen. Die Kirche von Rom, wie schon der hl. Ignatius von Antiochien schreibt, ist deswegen ist erste, weil dort Petrus für die Kirche gestorben ist. Dieses Vorrecht Roms ist ohne die Bedeutung von Petrus, welche die Protestanten, die Modernisten und manche nachkonziliaren  Theologen in Abrede stellen wollten, ohne sein schon von den anderen Aposteln anerkanntes Primat nicht verständlich. Christus sagt zwar: „Mein Königreich ist nicht von dieser Welt“, er sagt aber auch: „Ja ich bin ein König“. Deswegen kann die Kirche der Welt etwas vorschreiben und zwar im Namen Christi. Denn: Hören wir nicht auf Christus, dann hören wir auf die UNO, die Bilderberger, Frau Dr. Merkel oder andere, welche einen gott-ähnlichen Anspruch zu erheben scheinen oder es einfach tun. Da die nachkonziliare Kirche weitgehend jeden Anspruch aufgegeben hat, siehe die Ansprachen von Papst Franziskus, so ist es nur konsequent, dass dieses Fest eliminiert wurde. Es fing mit der Liturgie an und der Rest war vorprogrammiert....

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Allerheiligen und Allerseelen als Lebensstil

Allerheiligen und Allerseelen als das Familienfest in Polen Der Schreiber dieser Zeilen ist ein „Allerheiligen- und Allerseelen-Typ“. Ja, er liebt diese beiden Feste innig und freut sich immer darauf, wie sich andere auf Weihnachten und Ostern freuen. Meistens herrscht ein gutes Hochwetter, es ist frostig und klar und die Natur macht es uns einfach. In seiner Heimat ist Allerheiligen und Allerseelen ein überaus wichtiges Fest, welches im allgemeinen Empfinden gleich nach Weihnachten und Ostern kommt und das wirklich von allen, auch von Atheisten, begannen wird....

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Die guten-Bischöfe-Wochenendbeilage oder die materielle Sünde des Novus Ordo

Während in Rom die „Jugendsynode“ auch die LGTB-Synode oder Sodomiten-Synode bzw. Sodo-Synode genannt, abgehalten wird, wollen wir uns dem Bischofsideal nach Pseudodionysius-Areopagita widmen und einige alte Beiträge der „guten“ Bischöfe samt des neuesten Interview-Buches von Bischof Athanasius Schneider vorstellen. Das Ideale als Reale oder die objektive Ordnung Eine grundsätzliche Bemerkung zuerst. Bei Gott ist das Ideale zugleich das Reale. Dies bedeutet, dass Gott nicht nur jede mögliche Vollkommenheit besitzen könnte oder es schön wäre, dass er diese besitzen würde, sondern, dass Gott real jede mögliche Vollkommenheit besitzt. Theologie fasst diese Wahrheit wie folgt auf: Die physische Wesenheit Gottes ist die Summe aller göttlichen Vollkommenheiten. Die metaphysische Wesenheit Gottes besteht darin, dass er das subsistierende Sein selbst ist.[1] Weil Gott vollkommen ist, somit ist seine Schöpfung die sichtbare und die unsichtbare ebenso vollkommen, weil sie Sein vollkommenes Wesen abbildet. In der sichtbaren, sprich der natürlichen Welt, herrschen bestimmte Naturgesetze, bei denen das Reale und das Ideale ebenso in Eins fallen. Nehmen wir zum Beispiel Gravitation und die Fallbeschleunigung g. Gravitation ist eine der vier Grundkräfte der Physik, welche mit anderen Grundkräften, auf die wir hier nicht eingehen wollen, in der Einheit eine Wechselwirkung bildet. Wenn Sie in Deutschland von einem Kirchturm etwas (keinen apostatischen Bischof natürlich) nach unten werfen, dann beträgt die Fallbeschleunigung 9,81 m/s2 = 981 Gal und diese wird als Konstante g angegeben. Da die Gravitation, abhängig von der Entfernung zu den Erdpolen variiert, so variiert Gal auch unerheblich. Arbeiten Sie in einem Bereich, wo man Gal berücksichtigen muss, so müssen Sie dies für einen bestimmten Ort auf der Erde berücksichtigen, denn Nordpol ist nicht gleich Äquator. Worauf wir aber hier hinaus wollen. Auch im Falle von Gal weicht das Ideale nicht vom Realen ab. Es wäre also nicht nur „schön“, wie unsere Pastoralassistentin mit einem Augenaufschlag nach oben sagen würde, dass Gal, nach wikipedia:...

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24. August – das Fest des Hl. Bartholomäus

Damit wir das richtig Wichtige nicht vergessen, hier die Erinnerung an den Tagesheiligen, der im Himmel die ewig-göttliche Liturgie feiert, denn er hat es sich verdient. Dies für den Fall, dass Sie sich beschweren wollten wie schwer Sie es haben. Nicht jammern, noch werden Sie nicht gehäutet. Heute feiert die Kirche, sowohl im neuen als auch im alten liturgischen Kalender das Fest des hl. Bartholomäus, welcher in Armenien das Martyrium dadurch erlitt, dass er bei lebendigem Leibe gehäutet wurde, ihm wurde also die Haut abgezogen und danach wurde er durch das Schwert hingerichtet.[1] Das Enthäuten oder „das Schinden“ war eine Strafe, welche vornehmlich im Orient praktiziert wurde und natürlich nicht nur Christen betraf, so ließ der Perserkönig  Schapur I. den römischen Kaiser und Christenverfolger Valerian (gest. 260) schinden, was nicht ohne eine gewisse Genugtuung der Kirchenschriftsteller und Theologe Laktanz (De mortibus persecutorum 5.6) berichtet. Man muss also fairerweise sagen, dass der hl. Bartholomäus nicht der einzige war, der diesen Tod erlitten hatte, man muss auch fairerweise sagen, dass es noch nicht der Islam war, den es am Ende des ersten Jahrhunderts noch nicht gab. Dennoch singt Osmin in seiner letzten Arie aus Mozarts Entführung aus dem Serail: „Erst geköpft, dann gehangen, Dann gespießt auf heiße Stangen, Dann verbrannt, dann gebunden Und getaucht, zuletzt geschunden!“ (Dritter Akt, Die Arie: „Ach, wie will ich triumphieren“)...

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Juli der Monat des Kostbarsten Blutes

Wir finden einen sicheren Weg zum Heil, indem wir all diese Praktiken und Andachten wieder aufnehmen, welche nach dem Konzil verworfen wurden. Hilary White hat recht, dass wir alle Archäologen und Sammlern gleichen, welche in ausgebombten Häusern nach Wert- oder Kunstgegenständen suchen, um diese wieder zusammenzusetzen. Hier eine Andacht, welche von 1960 Johannes XXIII in die höchsten Höhen der Rubrizistik eines Festes der ersten Klasse gehoben wurde, welches aber 1969 abgeschafft in der Versenkung verschwand. Die liturgische Verehrung des Kostbaren Blutes verlief in folgenden Etappen: Klemens VI (1342-1352) bestätigte in seiner Bulle Unigenitus Dei Filius ( 25. Januar, 1343), dass „ein einziger Tropfen [des Blutes Christi] alle Schuld sühnt“. Benedikt XIV (1675-1758) führte das Offizium und die Messe zum Kostbaren Blut ein. Pius IX (1792-1878) führte am 1. Juli 1849 das Fest in den Römischen Kalender ein, nachdem Rom von einem Aufstand der Römischen Republik frei geworden war und der Papst zurückkehren konnte. Am 10. August 1849 dehnte die Ritenkongregation: mit dem Dekret“ Redempti sumus“ das Fest des Kostbaren Blutes auf die Gesamtkirche aus. Pius XI. (1922-1939) erhebt 1933 zum Andenken an die Neunzehnhundertjahrfeier der Erlösung des Menschengeschlechtes, das Fest des Kostbaren Blutes in den Rang eines Duplexfestes 1. Klasse. Pius XII (1939-1958) erwähnte das Kostbare Blut mehrmals in seinem ordentlichen Lehramt: Juli 1940 Ansprache La pietà dei fideli an Neuvermählte über den Wert des kostbaren Erlöserblutes. Juli1940 Ansprache Nel mese de luglio an Neuvermählte. Das kostbare Blut lehrt uns das Verzeihen und gibt uns die Kraft dazu. Soziale Summe Pius‘ XII., Band 1, S. 425: „Die Frömmigkeit der Gläubigen weiht den Monat Juli dem Kostbaren Blut unseres Herrn Jesus Christus, zu dessen Ehre die Kirche am ersten Tag desselben Monats eine feierliche Liturgie begeht.“ Johannes XXIII (1958-1963) brachte die bisherige liturgische Verehrung des Kostbaren Blutes auf den höchsten Punkt: 3. März 1960 Apostolische Pönitentiarie: Ablässe bei der Rezitation der Litanei des Kostbaren Blutes (AAS LII [1960] 420). 24. Februar 1960 Ritenkongregation Approbation der Litanei vom Kostbaren Blut Jesu Christi (AAS LII [1960] 412-413). 30. Juni 1960 Apostolischer Brief „Inde a primis“ über die Förderung der Verehrung des Kostbaren Blutes Jesu Christi....

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Juni der Monat der Herz-Jesu-Verehrung (1 von 2)

Es ist schwierig sich klar zu machen, dass das Geistige und Übernatürliche das Eigentliche ist, weil es ewig und unveränderlich ist. DSDZ [dem Schreiber dieser Zeilen] wird immer mehr deutlich, dass die kleinen oder größeren unerwarteten Katastrophen, die sein Leben begleiten, Abbilder der spirituellen Wirklichkeit sind, sprich: bevor etwas Spirituell-Positives eintritt, bekommt der Dämon die Erlaubnis ihm zu schaden und zwar direkt proportional zu dem künftigen Gut. Warum ist es so? Aufgrund der Gerechtigkeit Gottes, siehe Prolog des Hiob-Buches (Hiob 1,6-11; 2,1-5). Bevor Hiob der Zuwachs der Gotteserkenntnis, von der wir alle heute zehren, und des künftigen irdischen Glücks zuteil wurde, durfte ihn der Teufel quälen. Wenn aber Gott sogar dem Teufel gegenüber gerecht ist, wie erst uns gegenüber, die wir versuchen seinen Willen zu tun? Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, diese Angriffe nicht erleben, dann bedeutet dies, dass Sie sich noch unter dem Radar des Teufels befinden und Sie seinem Reich nicht schaden. Es kann auch sein, dass diese Angriffe dermaßen weltlich und in ihren Alltag eingeschrieben sind, dass Sie ihren spirituellen Ursprung nicht erkennen. Obwohl DSDZ die katholische Gnadenlehre mittlerweile recht gut kennt und anerkennt, dass Gott unser jegliches Tun, das nach dem übernatürlichen Gut hingeordnet ist, ermöglicht, unterstützt und begleitet, so besteht das Leben von DSDZ aus der Abfolge von Willensakten, die höchst mühsam sind. Es ist so als würden Sie mit einem Sandsack, der immer schwerer wird, behängt einen Klimmzug nach dem anderen machen. Mühevoll, mühevoll und mühevoll.

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (7 von 7)

Auch der Heilige Irenäus schreibt, dass der Heilige Petrus Linus geweiht hat und ihn als seinen Nachfolger genannt hat. Er wurde gemartert und direkt neben dem Hl. Petrus bestattet. Man entdeckte schließlich seine sterblichen Überreste mit einer Inschrift von Linus direkt neben der Stelle, an der die sterblichen Überreste von St. Peter gefunden wurden. Der Heilige Hippolytus von Rom beschreibt im zweiten Jahrhundert ganz klar die Theologie des Verhüllens. In Bezug auf die Heilige Praxis lehrt er die Katechumenen, jene, die demnächst katholisch werden [sich taufen lassen]: „Ferner, lasst alle Frauen ihr Haupt mit einem Schal verhüllen, aber nicht nur mit einem aus Leinen, weil dies keine ausreichende Bedeckung ist …‟ Er geht also sogar ins Detail....

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (6 von 7)

Mißstände beim Gottesdienst Eine Frage der Schicklichkeit In der Gegenwart Gottes einen Schleier zu tragen ist Lehre der Heiligen Schrift, der Heiligen Tradition, des kirchlichen Lehramtes. Es steht tatsächlich in der Heiligen Schrift, dass Frauen einen Schleier zu tragen haben, es ist das unfehlbare Wort Gottes. In 1 Korinther 11, 1 – 15 lesen Sie, dass Frauen einen Schleier zu tragen haben. Das ist die Eingebung des Heiligen Geistes: 1 Folgt meinem Beispiele, wie ich Christi Beispiel folge! 2 Ich finde es lobenswert von euch, dass ihr in allem meiner gedenkt und die Vorschriften einhaltet, wie ich sie euch übergeben habe. 3 Ich möchte euch aber wissen lassen: Das Haupt für einen jeden Mann ist Christus, das Haupt für die Frau ist der Mann, das Haupt für Christus ist Gott.Das ist die Ordnung: Gott ist das Haupt – sogar das Haupt Christi. Es geht hier also nicht um Gleichberechtigung, es geht um eine echte Hierarchie, die Ordnung bringt. Der Sohn ist dem Vater gleich, doch er gehorcht dem Vater. 4 Jeder Mann, der mit verhülltem Haupte betet oder prophetisch redet, entehrt sein Haupt. 5 Jede Frau, die mit unverhülltem Haupte betet oder prophetisch redet, entehrt ihr Haupt. Sie gleicht einer, die geschoren ist. 6 Wenn eine Frau sich nicht verhüllt, dann mag sie sich auch die Haare abschneiden lassen. Ist es aber für eine Frau schimpfllich, sich die Haare abschneiden oder sich kahl scheren zu lassen, dann soll sie sich auch verhüllen. 7 Der Mann braucht sein Haupt nicht zu verhüllen. Er ist das Ebenbild und der Abglanz Gottes; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes. 8 Denn der Mann stammt nicht von der Frau, wohl aber die Frau vom Manne. 9 Auch wurde der Mann nicht um der Frau willen erschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen. 10 Darum soll die Frau auf ihrem Haupt ein Zeichen dafür tragen, dass sie unter der Herrschaft steht – um der Engel willen. 11 Indes ist im Herrn die Frau nicht unabhängig vom Manne und der Mann nicht unabhängig von der Frau. 12 Denn wie die Frau vom Manne stammt, so ist der Mann wieder durch die Frau; alles aber kommt von Gott. 13 Urteilt selbst! Schickt es sich für eine Frau, mit unverhülltem Haupte zu Gott zu beten? 14 Lehrt euch nicht schon die Natur, daß langes Haar dem Manne zur Unehre gereicht, 15 für die Frau dagegen langes Haar eine Zierde ist? Das Haar ist ihr doch als Schleier gegeben....

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (5 von 7)

Es gibt also eine Hierarchie, die Gott schuf. Nun weiter mit der Beziehung zwischen Mann und Frau, wie es in Ephesser 5 steht. Dies zeigt aber auch die Mantilla. Sie zeigt, dass die Frau ihren gerechten Platz vor Gott und dem Mann anerkennt. Sie zeigt Demut, Gehorsam und Bescheidenheit. Das Tragen einer Mantilla zeigt zutiefst Bescheidenheit und Demut. Lesen Sie das 5. Kapitel des Epheserbriefes, und hier besonders die Verse 21 – 33! Der Schleier hat auch eine sakrale Dimension. Der Schleier ist das physische Zeichen dafür, dass die Frau selbst ein Tabernakel ist. Ebenso, wie wir unsere Tabernakel verhüllen, um zu zeigen, dass dort die Heiligkeit wohnt, so ist auch die Frau ein Tabernakel, ein Tabernakel, der neues Leben hervorbringen kann. Sie sollte also als Tabernakel angesehen werden und als solcher sollte ihr Verehrung und Respekt entgegengebracht werden. Sie hat eine sakrale Rolle in der Zusammenarbeit mit Gott, um Leben hervorzubringen und zu nähren. Und wie bereits gesagt, stehen ihr Keuschheit, Reinheit und Bescheidenheit sind für sie wesentlich um ein angemessen heiliger Tempel des Lebens zu sein....

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (4 von 7)

Und was die Frau betrifft, so sehen Sie ihre charakteristische, einzigartige Charakteristik, dass sie tatsächlich Leben hervorbringen kann. SIE ist es, die Leben hervorbringen kann, nur Frauen können dies tun. Nur Frauen können neues Leben hervorbringen. Offensichtlich kommt dies daher, wie sie das Wirken Gottes widerspiegelt, aber vor allem ist es ihre Mitarbeit mit Gott. Und alles, was im Geistlichen mit der Eucharistie geschieht – sie bringt nämlich geistliches Leben hervor -, lässt Gott uns auch physisch sehen, indem ein Baby aus dem Leib der Mutter hervortritt. Die Frau ist es also, die das Leben in die Welt bringt. SIE nährt das Leben und lässt es wachsen. Sie ist das Herz und die Freude der Familie. Durch ihre nährende Sorge, ihre Weiblichkeit vereinigt sie die Familie in den Banden der Liebe. Und dies ist eine Ausdehnung für ihre erweiterte Familie, für ihre Gemeinde und die Nachbarschaft, dies ist … groß! Die Frau, wie jede Seele, sucht die intime Vereinigung mit Christus. Und all dies stellt die Mantilla dar....

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (3 von 7)

Was ist also die Theologie der Mantilla? Vor allem ist sie verwurzelt in der einzigartigen Identität der Frau als Frau. Wir können sogar sagen, es ist ihre Weiblichkeit, das, was sie zur Frau macht. Doch zu allererst gehört dies zum Übernatürlichen, zuerst und vor allem handelt die Theologie der Mantilla von der einzigartigen Beziehung der Frau zu Christus auf der übernatürlichen Ebene. Und diese Rolle der Frau ist unveränderlich, denn so hat Gott sie gemacht. Gott ruft die Frau, so zu sein. Das ändert sich nicht mit der Zeit. Und da diese Rolle sich nicht ändert und tiefste Wahrheit ist, sollte die Mantilla dies auch nicht tun, da sie dies ausdrückt. Diese Theologie hat verschiedene Dimensionen: Die erste und wichtigste ist die eucharistische Dimension. Was bedeutet das? Wir wissen, dass Gott zu Anfang Adam erschaffen und Eva aus seiner Seite genommen hat. Auf ähnliche Weise fließt am Kreuz, als Jesus stirbt, Blut und Wasser aus Seiner Seite, was die Sakramente bedeutet, und gibt der Kirche das Leben....

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (2 von 7)

Sogar die Heilige Hostie, die wir bei der Heiligen Kommunion empfangen ist eine Verhüllung. Im Tantum ergo lehrt uns der Heilige Thomas von Aquin, dass die Gegenwart Gottes in der Erscheinungsform von Brot und Wein verhüllt ist. Unsere Sinne versagen, wenn sie diese Wahrheit, auch nur im Geringsten zu erfassen. Wir sprechen davon, wie unser Herr Jesus Christus sich auf diese Weise verbirgt, verhüllt. Es erscheint den meisten Menschen, als sei das wirklich Brot und Wein. So ist also auch die Heilige Hostie eine „Hülle‟. Eine Hülle der heiligen Gegenwart Gottes. Man kann dem nicht entfliehen, es ist Gottes Anordnung: „Meine heilige Gegenwart wird verhüllt sein.‟ Und es ist schön, dass auch die heilige Hostie uns daran erinnert. Auch die heilige Hostie ist eine Verhüllung. Und deshalb können wir sagen: „Mein Herr und mein Gott!‟, wie der heilige Thomas von Aquin erklärt: Dies ist wirklich Gott, verborgen in den Gestalten von Brot und Wein....

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (1 von 7)

Anbei ein sehr tiefgründiger Text von Father Ripperger, welchen Eugenie Roth mit benediktinischen Fleiß abgehört, zusammengetragen und übersetzt hat, wofür ihr Lob und Dank gebührt. Dieser Text führt in die theologischen Tiefen der Schleier-Symbolik ein und wird hoffentlich die Anzahl der Mantilla-Trägerinnen verdoppeln. Aber es geht hier nicht um Mode, es geht um Theologie und daher ist dieser Text auf für Männer geeignet, da der per Umkehrschluss erklärt, warum nach dem Konzil alle Schleier als Zeichen der unzugänglichen göttlichen Heiligkeit entfernt wurden. Anm. des Übersetzers: Das englische Wort veil kann „Schleier, Hülle, Velum, Mantilla“ bedeuten und wird hier auch für das Anlegen der priesterlichen Kleidung verwendet. Daher wird es jeweils verschieden übersetzt, kann aber auch im selben Zusammenhang möglicherweise mehrere Bedeutungen haben. Dies ist eine leicht zusammenfassende Übersetzung eines etwa einstündigen Films.  Verhüllen spielt eine bedeutende Rolle in der Göttlichen Liturgie des traditionellen Ritus‘, so wie es sein sollte. Im neuen Ritus ist das Verhüllen jedoch weitgehend verschwunden. Was bedeutet das für die Heilige Liturgie? Lex orandi, lex credendi (vgl.  kathpedia) wovon wir bereits gesprochen haben. Bevor wir uns mit den liturgischen Regeln befassen, dem Gregorianischen  Gesang, dem Gebrauch des Weihwassers und all diese Dinge, schauen wir zurück ins Alte Testament, da sich dort die Wurzeln unserer Liturgie befinden. Wenn man im Alten Testament vom „Verhüllen“ spricht, denkt man zunächst an das Allerheiligste, wo sich der Thron Gottes befand. Dies war vom übrigen Tempel durch einen riesigen Vorhang abgetrennt und nur der Hohepriester betrat es einmal im Jahr, um nach den vorgeschriebenen Ritualen Opfer darzubringen. Im Allerheiligsten war die Bundeslade wiederum in einem Zelt (= Tabernakel). Es gab noch verschiedene Bereiche mit limitiertem Zugang, so gab es einen Hof für die Priester, einen für die Israeliten, einen für die Frauen und einen für die Heiden. Wozu dient also das Verhüllen? Um das Weltliche vom Göttlichen zu trennen, um das Profane vom Heiligen zu trennen, um das Heilige zu kennzeichnen. Jedes Mal also, wenn man einen Schleier sieht, sollte man denken: da ist etwas Heiliges. Das gehört fundamental zur Theologie des Verhüllens. Die Bundeslade stellte für die Israeliten die heilige Gegenwart Gottes dar. Gott hat schon ganz von Beginn, als er den Israeliten die liturgischen Vorschriften gab, gesagt, dass sie in Gottes Gegenwart verhüllen sollten, um dies als etwas Heiliges zu kennzeichnen....

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Über das Fasten: immaterieller werden

Bekanntermaßen beginnt am Aschermittwoch die Fastenzeit, welche im Alten Ritus bereits mit der Vorfastenzeit begonnen hat. Wir werden aber wieder weder bei unseren Novus Ordo noch Vetus Ordo Messen erfahren, warum man eigentlich fasten sollte. Die Antworten, die uns gegeben werden, werden lauten: Weil Christus gefastet hat, Weil man es tut (Tradition der Kirche), Weil man damit den Armen in der Dritten Welt hilft, Weil man dadurch freier wird. Dies ist zwar alles richtig, aber es geht am Eigentlichen vorbei. Wir werden sogar hören, das Fasten eine geistliche Waffen sei, ohne jedoch darüber informiert zu werden, warum es so ist. Die Antwort lautet: Um bessere Chancen gegen die Dämonen zu haben!...

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Benedict Constable, Der Symbolismus der Geschlechter in liturgischen Rollen: Nicht bizarr, sondern einfach katholisch

Nach einer Reihe polemischer Beiträge wieder etwas Polemisches, aber eher für das Gemüt. Es geht um die liturgischen Aufgaben und darum, was es bedeutet männlich und weiblich zu sein. Der Schreiber dieser Zeilen lebt in einem Teil von Deutschland, wo man „schon viel weiter ist“, wie unsere bürstenschnittige Pastoralassistentin es ausdrücken würde und zwar auf dem Weg in den Abgrund des diabolischen Narzismuss. Die Frauen sind hier dermaßen häßlich und unweiblich, dass nicht einmal sekundäre Geschlechtsmerkmale ohne weiteres, wenn man nicht gerade im Schwimmbad ist, erkennbar sind. Frauen sehen also wie Männer aus: wie junge Männer oder wie Männer in der Andropause, Männer sehen noch wie Männer aus, aber besonders bei jüngeren Männer ist der Schritt zur Homosexualisierung und irgendeiner „Intersexualität“ irgendwie schon vollzogen. Ist es nicht gut? Nein, weil die allermeisten Menschen heiraten wollen oder sie wollen sich wenigstens mit jemanden sexuell und emotional binden, was auf die Dauer nicht möglich ist, weil es keine Ergänzung gibt. Wie treffen Ann Barnhard darlegt: die nachkonziliare Erziehung, womit wir auch die Welt meinen, tendiert dazu Mädchen immer maskuliner zu machen und die Jungs immer weiblicher. Man nennt es jetzt Gender. Die Konsequenzen gibt es im Erwachsenenalter, wo die Kinder zwei Väter oder zwei Mütter haben werden, die theoretisch ein Mann und eine Frau sind, sodass sie keine normale Kindheit oder Erziehung haben werden, weil das Mütterliche oder das Väterliche zu kurz kommen wird, falls noch überhaupt erzogen wird. Meistens endet es so, dass „ein Elternteil“, wie es jetzt modern heißt, alles übernimmt und überarbeitet zusammenbricht. Wo begann das Unglück? In der sog. Emanzipation der Frau, welche keine Emanzipation, sondern die Verleugnung der Weiblichkeit durch die Verleugnung der Mütterlichkeit ist. Die Frauen sind entweder: überarbeitet, allein und unglücklich oder verheiratet, arbeitend und unglücklich, eigentlich sind sie permanent unglücklich, weil die ungeborenen Kinder sich irgendwie durch nichts kompensieren lassen. Die Männer bekommen es ab und so wird das Eheleben zur Hölle. Aber im richtigen, d.h. im katholischen Rollenverständnis liegt auch die Spiritualität verwurzelt. Das Leben auf dieser Erde, liebe Leserinnen und Leser ist ein Kampf. Hedonismus ist nicht machbar und eine Sackgasse. Es kann uns nicht permanent gut gehen. Wenn wir aber wissen, wozu wir auf diese Welt sind, d.h. durch die irdischen Mühen die Seeligkeit zu erlangen, dann wird es erträglich und heilsam. Amen....

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Der Dreijahreszyklus oder damit man vergisst

Der Schreiber dieser Zeilen stellt fest, dass er mittlerweile jetzt das vierte Jahr das Tridentinische Brevier betet. Erst jetzt im vierten „tridentinischen“ Jahr fängt er an sich die Lesungen und Predigten der Kirchenväter zu erinnern. Bevor wir darlegen werden, warum es von einer Bedeutung sei, hier ein paar Fakten. Das Abenteuer mit den Alten Brevieren begann im Jahre 2012 und verlief wie folgt: Das Brevier vom 1962, das letzte vorkonziliare wurde gebetet vom 11. Juni 2012 bis 28. April 2013, Das Brevier vom 1910 vom Pius X., Divino afflatu wurde gebetet vom 29. April 2013 bis 29. April 2014 Das Tridentinische Brevier, welches vom 1570 bis 1910 gültig war, wurde gebetet: vom  30. April 2014 bis 30. April 2015 vom 30 April 2015 bis 30 April 2016 vom 30 April 2016 bis 30 April 2017 Der Schreiber dieser Zeilen liest viel, kann vieles bis sehr vieles behalten. Er hat als Musiker ein gutes Hörgedächtnis, was viele Menschen erstaunt und manchmal verängstigt, da er ihnen manchmal nach Jahren ihre exakten Aussagen wiederholen kann. Sein Gedächtnis ist sicherlich gut bis überdurchschnittlich gut zu nennen, wenn es auch kein eidetisches Gedächtnis ist. Wenn also ein Mensch, der über eine überdurchschnittliche Gedächtnisleistung  verfügt erst nach drei Jahren anfängt Inhalte sich in Erinnerung zu rufen, die er das vierte Jahr oder das fünfte Jahr lang sukzessiv liest, denn manche Predigten sind auch im Brevier Divino afflatu zu finden, dann ist es für einen jeden Menschen unmöglich sich an gehörte Inhalte zu erinnern, die sich in jedem Jahr abwechseln....

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Der Seiko-Mariensamstag (5 von 5): Mariensamstag im Brevier

Mariensamstag im Brevier Aber die Messe am Mariensamstag ist nur ein Kennzeichen dessen, dass der Samstag Maria gewidmet ist. Ein anderes Kennzeichen ist das Marienoffizium am Samstag im Brevier. Die Grundregel für alle vorkonziliaren Breviere lautet: An Samstagen, an welchen kein Fest der höheren Klasse zelebriert wird, beten man das Offizium vom Mariensamstag. Was „ein Fest der höheren Klasse“ bedeutet, werden wir noch erläutern. An dieser Stelle bleibt festzuhalten, dass natürlich das nachkonziliare Brevier mit dieser Tradition bricht, wie mit vielen anderen auch, und einen Mariensamstag bloß zu einer Option macht, nach dem berühmten Spruch: „Alles kann nichts muss“. Wie wir nämlich in der Institutio generalis de Liturgia Horarum des Breviers von Paul VI. im Punkt 240 nachlesen können:...

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Der Seiko-Mariensamstag (4 von 5): Votivmesse am Samstag und Maria

Votivmesse an Samstag ist Maria gewidmet Schon im VIII Jhdt. sind Votivmessen zur Ehren der Mutter Gottes nachweisbar. Im 9. Jahrhundert verbreitete sich die Gewohnheit, den Samstag ganz Maria zu weihen.[1] Es war aber der Hl. Alkuin (735-804), der Benediktiner, welcher am Hof Karls des Großen wirkte und die karolingische Liturgiereform vorantrieb, diesmal zur Abwechslung eine positive, welcher wir den Mariensamstag verdanken. Wie der Seite Marian Catechist Apostolate, die wir hier fast wörtlich zitieren zu entnehmen ist:...

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Der Seiko-Mariensamstag (3 von 5): Permutationen des Novus Ordo

Permutationen der NOM Warum ist es bei NOM nicht möglich in die Tiefe zu gehen? Aus zweierlei Gründen. Es ist entweder immer dasselbe: Zweiter Messkanon oder es ist ein permanentes Chaos bzw. zu viele neue Informationen auf einmal, da man auch ganz genau nach den nachkonziliaren Rubriken zelebrierend, schier eine unendliche Permutation- oder Optionsmöglichkeit hat....

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Der Seiko-Mariensamstag (2 von 5): Votivmessen an Wochentagen

Samstag der Marientag oder die Votivmessen an Wochentagen Warum ist eigentlich Samstag Maria gewidmet? Dies hängt mit den Rubriken des Missale und des Breviers zusammen. Da das Jahr 365 Tage hat und nicht jeder Tag einem Heiligen gewidmet war, je früher die Zeit z.B. IX Jhdt. desto weniger Heiligenfeste, so entstand wenigstens sei dem VIII Jhdt. der Brauch Messen an bestimmten Wochentagen, an denen kein Christus- oder Heiligenfest fiel und es sich natürlich um keine hohen Feste wie Ostern, Weihnachten etc. handelte, die sog. Votiv-Messen zu zelebrieren....

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Der Seiko-Mariensamstag (1 von 5): Seiko und Katholizismus

Da heute am 18.03.2017, dem Fest des Hl. Cyrill von Jerusalem, eine Schreckensmeldung aus Rom die nächste jagt, so wollen wir hier ab und zu praktische Tipps zur eigenen Frömmigkeit und zur Herzenserwärmung vorstellen, welche, da sie an den deutschprachigen Leser gerichtet sind, informativ und praktisch gehalten werden....

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Traditionelle Messe ist frauenfreundlich (5 von 5): Selbstzentriertheit des Novus Ordo und Mantilla

Ad c. Ist Selbstzentriertheit Novus Ordo? Warum wurde das letze Konzil, Gott sei’s geklagt, veranstaltet? Um es dem „modernen Menschen“ gerecht zu machen. Was gerecht zu machen? Alles, wirklich alles. Aber warum? Weil der moderne Mensch dermaßen wertvoll, weil modern ist, dass er es einfach verdient. Die anderen, die nicht-modernen Neandertaler, waren ja nur behindert! So unmodern! Um an dieser Stelle die unvergleichliche Ann Barnhardt, sicherlich keine Tussi, zu zitieren:...

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Tridentinische Messe – eine visuelle Einführung 15

41. Placeat Tibi – Das letzte Gebet Der Priester beugt sich über dem Altar; in der Mitte des Altares richtet er an den dreifaltigen Gott die Schlußbitte PLACEAT TIBI — Schlußbitte Dabei neigt er das Haupt und legt die Hände gefaltet auf den Altar....

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Tridentinische Messe – eine visuelle Einführung – 14

38. Die Danksagung Anschließend nimmt der Ministrant die Ampulen und gießt Wein in den Kelch ein. Der Priester betet: QUOD ORE SUMPSIMUS — Was wir mit dem Munde empfangen haben Quod ore sumpsimus Domine, pura mente capiamus: et de munere temporali fiat nobis remedium sempiternum. Was wir mit dem Munde empfangen haben, Herr, das laß uns auch mit reinem Herzen aufnehmen, und aus dieser zeitlichen Gabe werde uns ewige Erquickung. Sodann reinigt er, zur Epistelseite tretend, die Finger und den Kelch. Der Ministarnt gießt auf die Finger des Priesters Wasser und Wein. Der Priester betet: CORPUS TUUM, DOMINE — Dein Leib, Herr, den ich empfangen...

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Tridentinische Messe – eine visuelle Einführung – 13

35. Das Gebet vor der Kommunion   Es erfolgen drei, stille Privatgebete (Privata) des Priesters, welche daran erinnern, welche Wirkungen die Hl. Kommunion in unseren Seelen vollbringen soll: Frieden, Heilung und Gnade Gottes. Um ihrer teilhaftig zu werden, rechnen uns die Verdienste Christi und den Glauben der Kirchen an. Domine Iesus Christe I Domine Iesu Christe, qui dixisti Apostolis tuis: pacem relinquo vobis, pacem meam do vobis: ne respicias peccata mea, sed fidem Ecclesiae tuae; eamque secundum voluntatem tuam pacificare et coadunare digneris. Qui vivis et regnas Deus, per omnia saecula saeculorum. Amen. Herr Jesus Christus, Du hast zu Deinen Aposteln gesagt: ≪Den Frieden hinterlasse Ich euch, Meinen Frieden gebe Ich euch.≫ Schaue nicht auf meine Sünden, sondern auf den Glauben Deiner Kirche, und gib ihr huldvoll Frieden und Eintracht, wie es Deinem Willen entspricht: der Du lebst und herrschest, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Im feierlichen Hochamt wird jetzt der Friedenskuß gegeben: Priester und Diakon küssen den Altar, dann gibt der Priester dem Diakon den Friedenskuß mit den Worten: Pax tecum. – Der Friede sei mit dir....

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