Die guten-Bischöfe-Wochenendbeilage oder die materielle Sünde des Novus Ordo

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Während in Rom die „Jugendsynode“ auch die LGTB-Synode oder Sodomiten-Synode bzw. Sodo-Synode genannt, abgehalten wird, wollen wir uns dem Bischofsideal nach Pseudodionysius-Areopagita widmen und einige alte Beiträge der „guten“ Bischöfe samt des neuesten Interview-Buches von Bischof Athanasius Schneider vorstellen.

Das Ideale als Reale oder die objektive Ordnung

Eine grundsätzliche Bemerkung zuerst. Bei Gott ist das Ideale zugleich das Reale. Dies bedeutet, dass Gott nicht nur jede mögliche Vollkommenheit besitzen könnte oder es schön wäre, dass er diese besitzen würde, sondern, dass Gott real jede mögliche Vollkommenheit besitzt. Theologie fasst diese Wahrheit wie folgt auf:

  1. Die physische Wesenheit Gottes ist die Summe aller göttlichen Vollkommenheiten.
  2. Die metaphysische Wesenheit Gottes besteht darin, dass er das subsistierende Sein selbst ist.[1]

Weil Gott vollkommen ist, somit ist seine Schöpfung die sichtbare und die unsichtbare ebenso vollkommen, weil sie Sein vollkommenes Wesen abbildet. In der sichtbaren, sprich der natürlichen Welt, herrschen bestimmte Naturgesetze, bei denen das Reale und das Ideale ebenso in Eins fallen. Nehmen wir zum Beispiel Gravitation und die Fallbeschleunigung g. Gravitation ist eine der vier Grundkräfte der Physik, welche mit anderen Grundkräften, auf die wir hier nicht eingehen wollen, in der Einheit eine Wechselwirkung bildet. Wenn Sie in Deutschland von einem Kirchturm etwas (keinen apostatischen Bischof natürlich) nach unten werfen, dann beträgt die Fallbeschleunigung 9,81 m/s2 = 981 Gal und diese wird als Konstante g angegeben. Da die Gravitation, abhängig von der Entfernung zu den Erdpolen variiert, so variiert Gal auch unerheblich. Arbeiten Sie in einem Bereich, wo man Gal berücksichtigen muss, so müssen Sie dies für einen bestimmten Ort auf der Erde berücksichtigen, denn Nordpol ist nicht gleich Äquator. Worauf wir aber hier hinaus wollen. Auch im Falle von Gal weicht das Ideale nicht vom Realen ab. Es wäre also nicht nur „schön“, wie unsere Pastoralassistentin mit einem Augenaufschlag nach oben sagen würde, dass Gal, nach wikipedia: Weiterlesen

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24. August – das Fest des Hl. Bartholomäus

Bartholomäus

Damit wir das richtig Wichtige nicht vergessen, hier die Erinnerung an den Tagesheiligen, der im Himmel die ewig-göttliche Liturgie feiert, denn er hat es sich verdient. Dies für den Fall, dass Sie sich beschweren wollten wie schwer Sie es haben. Nicht jammern, noch werden Sie nicht gehäutet.

Heute feiert die Kirche, sowohl im neuen als auch im alten liturgischen Kalender das Fest des hl. Bartholomäus, welcher in Armenien das Martyrium dadurch erlitt, dass er bei lebendigem Leibe gehäutet wurde, ihm wurde also die Haut abgezogen und danach wurde er durch das Schwert hingerichtet.[1] Das Enthäuten oder „das Schinden“ war eine Strafe, welche vornehmlich im Orient praktiziert wurde und natürlich nicht nur Christen betraf, so ließ der Perserkönig  Schapur I. den römischen Kaiser und Christenverfolger Valerian (gest. 260) schinden, was nicht ohne eine gewisse Genugtuung der Kirchenschriftsteller und Theologe Laktanz (De mortibus persecutorum 5.6) berichtet. Man muss also fairerweise sagen, dass der hl. Bartholomäus nicht der einzige war, der diesen Tod erlitten hatte, man muss auch fairerweise sagen, dass es noch nicht der Islam war, den es am Ende des ersten Jahrhunderts noch nicht gab. Dennoch singt Osmin in seiner letzten Arie aus Mozarts Entführung aus dem Serail:

„Erst geköpft, dann gehangen,

Dann gespießt auf heiße Stangen,

Dann verbrannt, dann gebunden

Und getaucht, zuletzt geschunden!“

(Dritter Akt, Die Arie: „Ach, wie will ich triumphieren“)

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Juli der Monat des Kostbarsten Blutes

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Wir finden einen sicheren Weg zum Heil, indem wir all diese Praktiken und Andachten wieder aufnehmen, welche nach dem Konzil verworfen wurden. Hilary White hat recht, dass wir alle Archäologen und Sammlern gleichen, welche in ausgebombten Häusern nach Wert- oder Kunstgegenständen suchen, um diese wieder zusammenzusetzen. Hier eine Andacht, welche von 1960 Johannes XXIII in die höchsten Höhen der Rubrizistik eines Festes der ersten Klasse gehoben wurde, welches aber 1969 abgeschafft in der Versenkung verschwand. Die liturgische Verehrung des Kostbaren Blutes verlief in folgenden Etappen:

  • Klemens VI (1342-1352) bestätigte in seiner Bulle Unigenitus Dei Filius ( 25. Januar, 1343), dass „ein einziger Tropfen [des Blutes Christi] alle Schuld sühnt“.
  • Benedikt XIV (1675-1758) führte das Offizium und die Messe zum Kostbaren Blut ein.
  • Pius IX (1792-1878) führte am 1. Juli 1849 das Fest in den Römischen Kalender ein, nachdem Rom von einem Aufstand der Römischen Republik frei geworden war und der Papst zurückkehren konnte.
    • Am 10. August 1849 dehnte die Ritenkongregation: mit dem DekretRedempti sumus“ das Fest des Kostbaren Blutes auf die Gesamtkirche aus.
  • Pius XI. (1922-1939) erhebt 1933 zum Andenken an die Neunzehnhundertjahrfeier der Erlösung des Menschengeschlechtes, das Fest des Kostbaren Blutes in den Rang eines Duplexfestes 1. Klasse.
  • Pius XII (1939-1958) erwähnte das Kostbare Blut mehrmals in seinem ordentlichen Lehramt: Juli 1940 Ansprache La pietà dei fideli an Neuvermählte über den Wert des kostbaren Erlöserblutes.
    • Juli1940 Ansprache Nel mese de luglio an Neuvermählte. Das kostbare Blut lehrt uns das Verzeihen und gibt uns die Kraft dazu.
    • Soziale Summe Pius‘ XII., Band 1, S. 425: „Die Frömmigkeit der Gläubigen weiht den Monat Juli dem Kostbaren Blut unseres Herrn Jesus Christus, zu dessen Ehre die Kirche am ersten Tag desselben Monats eine feierliche Liturgie begeht.“

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Juni der Monat der Herz-Jesu-Verehrung (1 von 2)

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Es ist schwierig sich klar zu machen, dass das Geistige und Übernatürliche das Eigentliche ist, weil es ewig und unveränderlich ist. DSDZ [dem Schreiber dieser Zeilen] wird immer mehr deutlich, dass die kleinen oder größeren unerwarteten Katastrophen, die sein Leben begleiten, Abbilder der spirituellen Wirklichkeit sind, sprich: bevor etwas Spirituell-Positives eintritt, bekommt der Dämon die Erlaubnis ihm zu schaden und zwar direkt proportional zu dem künftigen Gut.

Warum ist es so?

Aufgrund der Gerechtigkeit Gottes, siehe Prolog des Hiob-Buches (Hiob 1,6-11; 2,1-5). Bevor Hiob der Zuwachs der Gotteserkenntnis, von der wir alle heute zehren, und des künftigen irdischen Glücks zuteil wurde, durfte ihn der Teufel quälen. Wenn aber Gott sogar dem Teufel gegenüber gerecht ist, wie erst uns gegenüber, die wir versuchen seinen Willen zu tun? Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, diese Angriffe nicht erleben, dann bedeutet dies, dass Sie sich noch unter dem Radar des Teufels befinden und Sie seinem Reich nicht schaden. Es kann auch sein, dass diese Angriffe dermaßen weltlich und in ihren Alltag eingeschrieben sind, dass Sie ihren spirituellen Ursprung nicht erkennen. Obwohl DSDZ die katholische Gnadenlehre mittlerweile recht gut kennt und anerkennt, dass Gott unser jegliches Tun, das nach dem übernatürlichen Gut hingeordnet ist, ermöglicht, unterstützt und begleitet, so besteht das Leben von DSDZ aus der Abfolge von Willensakten, die höchst mühsam sind. Es ist so als würden Sie mit einem Sandsack, der immer schwerer wird, behängt einen Klimmzug nach dem anderen machen. Mühevoll, mühevoll und mühevoll.

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (7 von 7)

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Auch der Heilige Irenäus schreibt, dass der Heilige Petrus Linus geweiht hat und ihn als seinen Nachfolger genannt hat. Er wurde gemartert und direkt neben dem Hl. Petrus bestattet. Man entdeckte schließlich seine sterblichen Überreste mit einer Inschrift von Linus direkt neben der Stelle, an der die sterblichen Überreste von St. Peter gefunden wurden.

Der Heilige Hippolytus von Rom beschreibt im zweiten Jahrhundert ganz klar die Theologie des Verhüllens. In Bezug auf die Heilige Praxis lehrt er die Katechumenen, jene, die demnächst katholisch werden [sich taufen lassen]: „Ferner, lasst alle Frauen ihr Haupt mit einem Schal verhüllen, aber nicht nur mit einem aus Leinen, weil dies keine ausreichende Bedeckung ist …‟ Er geht also sogar ins Detail.

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (6 von 7)

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Mißstände beim Gottesdienst

Eine Frage der Schicklichkeit

In der Gegenwart Gottes einen Schleier zu tragen ist Lehre der Heiligen Schrift, der Heiligen Tradition, des kirchlichen Lehramtes. Es steht tatsächlich in der Heiligen Schrift, dass Frauen einen Schleier zu tragen haben, es ist das unfehlbare Wort Gottes. In 1 Korinther 11, 1 – 15 lesen Sie, dass Frauen einen Schleier zu tragen haben. Das ist die Eingebung des Heiligen Geistes:

1 Folgt meinem Beispiele, wie ich Christi Beispiel folge!

2 Ich finde es lobenswert von euch, dass ihr in allem meiner gedenkt und die Vorschriften einhaltet, wie ich sie euch übergeben habe.

3 Ich möchte euch aber wissen lassen: Das Haupt für einen jeden Mann ist Christus, das Haupt für die Frau ist der Mann, das Haupt für Christus ist Gott.Das ist die Ordnung: Gott ist das Haupt – sogar das Haupt Christi. Es geht hier also nicht um Gleichberechtigung, es geht um eine echte Hierarchie, die Ordnung bringt. Der Sohn ist dem Vater gleich, doch er gehorcht dem Vater.

4 Jeder Mann, der mit verhülltem Haupte betet oder prophetisch redet, entehrt sein Haupt. 5 Jede Frau, die mit unverhülltem Haupte betet oder prophetisch redet, entehrt ihr Haupt. Sie gleicht einer, die geschoren ist. 6 Wenn eine Frau sich nicht verhüllt, dann mag sie sich auch die Haare abschneiden lassen. Ist es aber für eine Frau schimpfllich, sich die Haare abschneiden oder sich kahl scheren zu lassen, dann soll sie sich auch verhüllen.

7 Der Mann braucht sein Haupt nicht zu verhüllen. Er ist das Ebenbild und der Abglanz Gottes; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes. 8 Denn der Mann stammt nicht von der Frau, wohl aber die Frau vom Manne. 9 Auch wurde der Mann nicht um der Frau willen erschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen. 10 Darum soll die Frau auf ihrem Haupt ein Zeichen dafür tragen, dass sie unter der Herrschaft steht – um der Engel willen. 11 Indes ist im Herrn die Frau nicht unabhängig vom Manne und der Mann nicht unabhängig von der Frau. 12 Denn wie die Frau vom Manne stammt, so ist der Mann wieder durch die Frau; alles aber kommt von Gott.

13 Urteilt selbst! Schickt es sich für eine Frau, mit unverhülltem Haupte zu Gott zu beten? 14 Lehrt euch nicht schon die Natur, daß langes Haar dem Manne zur Unehre gereicht, 15 für die Frau dagegen langes Haar eine Zierde ist? Das Haar ist ihr doch als Schleier gegeben.

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (5 von 7)

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Es gibt also eine Hierarchie, die Gott schuf. Nun weiter mit der Beziehung zwischen Mann und Frau, wie es in Ephesser 5 steht.

Dies zeigt aber auch die Mantilla. Sie zeigt, dass die Frau ihren gerechten Platz vor Gott und dem Mann anerkennt. Sie zeigt Demut, Gehorsam und Bescheidenheit. Das Tragen einer Mantilla zeigt zutiefst Bescheidenheit und Demut. Lesen Sie das 5. Kapitel des Epheserbriefes, und hier besonders die Verse 21 – 33!

Der Schleier hat auch eine sakrale Dimension. Der Schleier ist das physische Zeichen dafür, dass die Frau selbst ein Tabernakel ist. Ebenso, wie wir unsere Tabernakel verhüllen, um zu zeigen, dass dort die Heiligkeit wohnt, so ist auch die Frau ein Tabernakel, ein Tabernakel, der neues Leben hervorbringen kann. Sie sollte also als Tabernakel angesehen werden und als solcher sollte ihr Verehrung und Respekt entgegengebracht werden. Sie hat eine sakrale Rolle in der Zusammenarbeit mit Gott, um Leben hervorzubringen und zu nähren. Und wie bereits gesagt, stehen ihr Keuschheit, Reinheit und Bescheidenheit sind für sie wesentlich um ein angemessen heiliger Tempel des Lebens zu sein.

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (4 von 7)

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Und was die Frau betrifft, so sehen Sie ihre charakteristische, einzigartige Charakteristik, dass sie tatsächlich Leben hervorbringen kann. SIE ist es, die Leben hervorbringen kann, nur Frauen können dies tun. Nur Frauen können neues Leben hervorbringen. Offensichtlich kommt dies daher, wie sie das Wirken Gottes widerspiegelt, aber vor allem ist es ihre Mitarbeit mit Gott. Und alles, was im Geistlichen mit der Eucharistie geschieht – sie bringt nämlich geistliches Leben hervor -, lässt Gott uns auch physisch sehen, indem ein Baby aus dem Leib der Mutter hervortritt. Die Frau ist es also, die das Leben in die Welt bringt. SIE nährt das Leben und lässt es wachsen. Sie ist das Herz und die Freude der Familie. Durch ihre nährende Sorge, ihre Weiblichkeit vereinigt sie die Familie in den Banden der Liebe. Und dies ist eine Ausdehnung für ihre erweiterte Familie, für ihre Gemeinde und die Nachbarschaft, dies ist … groß! Die Frau, wie jede Seele, sucht die intime Vereinigung mit Christus. Und all dies stellt die Mantilla dar.

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (3 von 7)

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Was ist also die Theologie der Mantilla?

Vor allem ist sie verwurzelt in der einzigartigen Identität der Frau als Frau. Wir können sogar sagen, es ist ihre Weiblichkeit, das, was sie zur Frau macht. Doch zu allererst gehört dies zum Übernatürlichen, zuerst und vor allem handelt die Theologie der Mantilla von der einzigartigen Beziehung der Frau zu Christus auf der übernatürlichen Ebene. Und diese Rolle der Frau ist unveränderlich, denn so hat Gott sie gemacht. Gott ruft die Frau, so zu sein. Das ändert sich nicht mit der Zeit. Und da diese Rolle sich nicht ändert und tiefste Wahrheit ist, sollte die Mantilla dies auch nicht tun, da sie dies ausdrückt.

Diese Theologie hat verschiedene Dimensionen:

Die erste und wichtigste ist die eucharistische Dimension. Was bedeutet das?

Wir wissen, dass Gott zu Anfang Adam erschaffen und Eva aus seiner Seite genommen hat. Auf ähnliche Weise fließt am Kreuz, als Jesus stirbt, Blut und Wasser aus Seiner Seite, was die Sakramente bedeutet, und gibt der Kirche das Leben.

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (2 von 7)

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Sogar die Heilige Hostie, die wir bei der Heiligen Kommunion empfangen ist eine Verhüllung. Im Tantum ergo lehrt uns der Heilige Thomas von Aquin, dass die Gegenwart Gottes in der Erscheinungsform von Brot und Wein verhüllt ist. Unsere Sinne versagen, wenn sie diese Wahrheit, auch nur im Geringsten zu erfassen. Wir sprechen davon, wie unser Herr Jesus Christus sich auf diese Weise verbirgt, verhüllt. Es erscheint den meisten Menschen, als sei das wirklich Brot und Wein. So ist also auch die Heilige Hostie eine „Hülle‟. Eine Hülle der heiligen Gegenwart Gottes. Man kann dem nicht entfliehen, es ist Gottes Anordnung: „Meine heilige Gegenwart wird verhüllt sein.‟ Und es ist schön, dass auch die heilige Hostie uns daran erinnert. Auch die heilige Hostie ist eine Verhüllung. Und deshalb können wir sagen: „Mein Herr und mein Gott!‟, wie der heilige Thomas von Aquin erklärt: Dies ist wirklich Gott, verborgen in den Gestalten von Brot und Wein.

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