Tradition und Glauben

J. S. Bach, Et resurrexit aus der h-moll Messe

Ausführende: The Sixteen Choir & Orchestra Leitung: Harry Christophers   Wie Christus auferstanden ist, so wird auch die Kirche auferstehen. Warum? Weil Er es selbst gesagt hat. „Ich werde auferstehen“ und er ist auferstanden, „die Höllenpforten werden sie nicht überwinden“ – so werden sie sie nicht überwinden. Irgendwo steckt doch immer der heilige Rest, der sich in der harten Zeiten bewähren kann und einen Samen darstellt, der irgendwann einmal aufblühen kann. Die Krisen dauern meistens 70 Jahre, die ersten 50 haben wir schon hinter uns gebracht, so bleiben uns nur noch weiter 20 Jahre und einige Päpste. Und das im schlimmsten Falle. Und deswegen wünschen wir all unseren Lesern ein gesegnetes und zuversichtliches Osterfest. Alleluja!   Werbeanzeigen Werbeanzeigen __ATA.cmd.push(function() { __ATA.initSlot('atatags-3-5d11faa43ba9d', { collapseEmpty: 'before', sectionId: '915422841', location: 120, width: 300, height: 250 }); }); __ATA.cmd.push(function() { __ATA.initSlot('atatags-4-5d11faa43baa4', { collapseEmpty: 'before', sectionId: '915422844', location: 130, width: 300, height: 250 }); });...

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G.G. Gorczycki: Tota pulchra es, Omne die dic Mariae

Zum 8.12 und Oktave Wir wollen zum Fest der Unbefleckten Empfängnis und der nachfolgenden Oktave, welche schon im Jahre 1955 aufgehoben wurde, das Werk von Grzegorz Gerwazy Gorczycki (1664-1734) einem polnischen Komponisten der Barockzeit vorstellen. In einer Zeit als die lateinische Liturgie die Kunst überall beseelte, entstanden auch Werke, die bis heute gesungen werden. Den Text des Musikstückes von Gorczycki machen die fünf Antiphonen, die am Fest der Immaculata und in ihrer Oktave zur Vesper und Laudes gebetet werden. Wie wir hören werden, nützt er nicht alle aus, aber es ist besser sie alle zu kennen und vor den Augen zu haben....

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Alma redemptoris Mater oder das nahrhafte Brevier

Liturgiereform und Brevierreform Der Katholik wird durch die Liturgie erzogen. Er wurde bis zum Vatikanum II zu seinem Wohl erzogen, nach dem Vatikanum II hingegen leider zu seinem Verderben. Derjenige, der das Brevier aus Pflicht betet oder es freiwillig tut, unterliegt dieser Veränderung noch vielmehr. Die alten Breviere wurden nach den Jahreszeiten unterteilt und so haben wir die pars verna, aestiva, autumnalis et hiemalis – also den Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winterteil. Das Jammern über die Liturgiereform versuchen wir uns an dieser Stelle zu sparen, obwohl die Klage sicherlich hier und da noch durchbrechen wird. Die Natur ist zyklisch, das Brevier auch. Da der Schreiber dieser Zeilen schon das zweite Jahr hindurch das Tridentinische Brevier betet, also dasjenige, das zwischen 1570 und 1910 verpflichtend war, so stellt er fest, dass er immer mehr in diesen liturgischen Zyklus hineinwächst und sich an die Lesungen des Vorjahres erinnert, was ihm bei dem nachkonziliaren Brevier, das er über 25 Jahre lang gebetet hatte, nie passierte. Es liegt einfach an dem Brevier, nicht am Beter. Die alten Gebete und Lesungen hinterlassen halt einen bleibenden und heiligenden Eindruck, die neuen tun es nicht. Das Beten der alten Breviere erinnert an das Anfassen von Blattgold oder von Goldstaub. Irgendetwas bleibt an uns hängen und wir werden gleichsam vergoldet. Im Gegensatz zum natürlichen Goldstaub geht der „Gebetsstaub“ nicht aus. Die Fülle aber des Goldes bleibt übrig und geht nicht zur Neige....

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Victoria, O quam gloriosum est – Antiphon zum Magnificat des Allerheiligenfestes

O quam gloriosum est regnum in quo cum Christo gaudent omnes sancti amicti stolis albis sequuntur Agnum quocumque ierit! Wie glorreich ist das Reich,in welchem mit Christus alle Heiligen sich erfreuen mit weißen Gewändern umhüllt, folgen sie dem Lamm, wo immer es auch gehen wird! Die Liturgie ist die Lehrmeisterin der Völker oder sie war es lange Zeit. Die alljährlich sich wiederholende Antiphon-Texte erlaubten immer wieder sich der Bedeutung eines Festes zu besinnen und einen gewißen Tiefgang zu erreichen. Daher werden wir innerhalb der nächsten acht Tage die oben angeführte Antiphon O quam gloriosum von Tomása Luisa de Victorii (1548-1611) vorstellen, welche zum Magnificat des Allerheiligenfestes und innerhalb der nachfolgenden Octav gesungen wurde.  Die Octav dieses Festes wurde leider im Jahre 1955 im Zuge der pianischen Reformen, also der Reformen des Pius XII. abgeschafft, hinter welchen schon damals Bungini steckte. Schade. Da wir auf diesem Blog die Freiheit haben den liturgischen Kalender des tridentinischen Breviers zu würdigen, so werden wir diese Oktave wenigstens mit diesem Musikstück begehen. Alle Leser, die vielleicht irgendwo ein vorpianisches Brevier zuhause haben, könnten anhand der nachfolgenden Lesungen der acht Tage die vertikal-spirituelle Bedeutung dieses Festes ergründen, welches leider seit 1955 viel zu schnell vorbei ist. Die Englischsprachigen unter uns können auch bei Divinum officium.com nachschauen und diese Texte wenigstens auf Englisch lesen, falls sie kein Latein beherrschen. Die deutsche Fassung entsteht langsam, so können vielleicht in einem Jahr alle, die es wollen, diese Texte lesen und im Verständnis der liturgischen Geheimnisse wachsen. Denn jemand muss es ja rausreissen....

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Bach, Mattäus-Passion, „Kommt ihr Töchter, helft mir klagen“.

J.S.Bach, Matthäus-Passion Anfangschoral, „Kommt ihr Töchter, helft mir klagen“. „Kommt, ihr Töchter, helft mir klagen, Sehet – Wen? – den Bräutigam, Seht ihn – Wie? – als wie ein Lamm! O Lamm Gottes, unschuldig Am Stamm des Kreuzes geschlachtet, Sehet, – Was? – seht die Geduld, Allzeit erfunden geduldig, Wiewohl du warest verachtet. Seht – Wohin? – auf unsre Schuld; All Sünd hast du getragen, Sonst müssten wir verzagen. Sehet ihn aus Lieb und Huld Holz zum Kreuze selber tragen! Erbarm dich unser, o Jesu !“ The Choir of King’s College Cambridge The Choir of Jeses College, Cambridge The Brandenburg Consort, Dir: Roy Goodman Unter der Gesamtleitung von Sephen Cleobury Aufnahme aus dem Jahre 1994...

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