Tradition und Glauben

Instrumentum laboris zur Amazonas-Synode oder der bergoglianische Neusprech (1 von 5)

Der nachkonziliare Neusprech DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) ist ein Kind des Kommunismus und er erinnert sich noch gut an den kommunistischen Neusprech, den er in der der Parteipresse (es gab keine andere) oder bei den übertragenen Parteitagen hörte. Ja, es sind Kindheitserinnerungen aus der Heimat. Er fand es schon damals komisch und unnatürlich, nahm aber an, dass manche Erwachsene halt so sprechen, wenn es amtlich wird. Für alle, die den Begriff „Neusprech“ (Newspeak) nicht kennen, sei hier erwähnt, dass es sich um einen Begriff aus dem Roman „1984“ von George Orwell handelt, der darin einen totalitären Staat darstellt. Eine Internetquelle stellt Neusprech gekonnt wie folgt dar: Der Ausdruck Neusprech (englisch: Newspeak, in älteren Versionen als Neusprache übersetzt) bezeichnet eine Sprache, die aus politischen Gründen künstlich modifiziert wurde. Neusprech ist die eingeführte Amtssprache. Neusprech ist in drei Teile gegliedert. Teil A umfasst die Alltags­sprache, die von jeder politischen und ideologischen Bedeutung frei sein sollte. Teil B stellt das unabdingbare Minimum des ideologischen und politischen Wortschatzes dar. Teil C ist mit Abstand der umfangreichste und beinhaltet die technischen und wissenschaftlichen Fachausdrücke. Sie soll nach und nach die Alltagssprache (Altsprech) verdrängen und dient dazu, den Wortschatz zu reduzieren und so abgestuftes und schattiertes Denken zu unterbinden. Das zeigt der Satz „Altdenker unintusfühl Engsoz“ im Kommentar der Parteizeitung in Neusprech. Die bestmögliche Übersetzung in Altsprech lautet: „Derjenige, dessen Weltanschauung sich vor der Revolution geformt hat, kann die Prinzipien des Englischen Sozialismus niemals in seiner letzten Tiefe erfühlen und verstehen.“ Über den kommunistischen Neusprech, der viel länger als der Nazi-Neusprech dauerte, sind Unmengen an Tinte vergossen worden. Man stellte natürlich fest, dass Menschen, die im Exil lebten: Exilrussen, Exilrumänen, Exilungarn etc. eine ganz andere Sprache sprachen also ihre Landleute in der Heimat, da die Exilsprache von Neusprech frei war. DSDZ lebte eine lange Zeit außerhalb von Deutschland, sodass sich sein Deutsch, da weitgehend unbenutzt, nicht so weiterentwickelte als ob er in Deutschland gelebt hätte. Dies betraf, so dachte er, die Bildungssprache als die Alltagssprache. In der Anfangszeit als DSDZ wieder in Deutschland lebte, dachte er, dass sein Deutsch zu schlecht sei, weil seine Ausdrucksweise, insbesondere im theologischen Bereich, ganz anders als die seiner deutschen Mittheologen war. DSDZ brauchte eine längere Zeit, um dahinter zu kommen, dass die Mittheologen lediglich ein theologisches Neussprech sprachen, wie er unter der Schirmherrschaft der DBK gepflegt und verbreitet wird, welcher eine unkatholische Ideologie widerspiegelt. Nehmen wir hier ein x-beliebiges Dokument der DBK als Beispiel, das nämlich zum „synodalen Weg“. Einer seiner Fragmente lautet wie folgt: Deshalb wurde in Lingen ein Synodaler Weg beschlossen. Man war überzeugt: Die Kirche braucht ein synodales Voranschreiten. Papst Franziskus empfiehlt es. Auch die Kirche in Deutschland fängt dabei nicht am Nullpunkt an. Die „Gemeinsame Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland“ („Würzburger Synode“, 1971 bis 1975), die „Pastoralsynode der Katholischen Kirche in der DDR“ (1973 – 1975) und auch der Gesprächsprozess der vergangenen Jahre haben den Boden bereitet, auch für viele Herausforderungen von heute. Kardinal Reinhard Marx erklärte in der Abschluss-Pressekonferenz der Lingener Vollversammlung, dass man beschlossen habe, „einen verbindlichen synodalen Weg als Kirche in Deutschland zu gehen, der eine strukturierte Debatte ermöglicht und in einem verabredeten Zeitraum stattfindet und zwar gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Wir werden Formate für offene Debatten schaffen und uns an Verfahren binden, die eine verantwortliche Teilhabe von Frauen und Männern aus unseren Bistümern ermöglichen.

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Peter Kwasniewski, Wiederaufbau des authentischen Katholizismus auf den Ruinen des Konzilsexperiments (2 von 2)

Peter Kwasniewski hat Recht. Der Vetus Ordo ist eine Untergrundbewegung, es ist eine Konspiration, in die man eingeweiht wird, wie früher bei der Christenverfolgung in der Alten Kirche. Aber jetzt verfolgt die Novus Ordo Kirche oder die Anti-Kirche ihre eigenen Kinder. Die schlimmsten Feinde der Liturgie der Kirche sind die Diener der Kirche, d.h. die Priester und die Bischöfe selbst. DSDZ wird doch tatsächlich auch von Priestern angeschrieben, welche ihm berichten, wie viel sie von ihren Vorgesetzten auszustehen haben. Es heißt immer: „Nein, nein, nein. Du denkst, Du bist mit Deiner Alten Messe besser als wir? Du bist nicht demütig!“ Dieser Widerstand ist wirklich dämonisch, denn wäre die Alte Messe gleichgültig, wäre sie irgendeine ästhetische Narretei einer Gruppe von Sonderlingen, so würde man sie doch erlauben, so wie man jeder lesbisch-katholischen Hausfrauengruppe erlaubt den Gottesdienst zu „gestalten“ oder „ihren Gottesdienst zu feiern“. Je wirrer, desto besser. Aber dies gilt für die Alte Messe nicht. Was aber Peter Kwasniewski unerwähnt lässt ist dieses: Die Alte Messe wirkt objektiv heiligend. Sie wirkt! Sie ist nicht nur deswegen besser, weil sie älter, würdiger, schöner und katholischer ist. Sondern, weil man in ihr durch sie wirklich die Glaubensgeheimnisse gleichsam „schauen“ kann. Man beginnt zu verstehen, man sieht die Zusammenhänge, man weiß worauf es im Katholizismus ankommt. Und deswegen wird sie praktisch verboten, weil man nicht deswegen das Konzil veranstaltet hat, damit die Menschen wirklich etwas geistlich verstehen. Nein, so nicht! Auf dem Kongress zum zehnten Jahrestag von Summorum Pontificum hieß es, „den alten Ritus zu feiern, bedeutet, mit Hoffnung in die Zukunft zu schauen“. Auf welche Art und Weise ist die Rückkehr des usus antiquior ein effektiver Weg, der Krise der Kirche zu begegnen, in deren Schatten wir zur Zeit leben? Die Lösung für das Chaos, in das wir durch eine lange Reihe von Fehlentscheidungen geraten sind, ist einfach und gleichzeitig außerordentlich schwierig: Wir müssen immer wieder die entgegengesetzten Entscheidungen treffen. Die Kirche muss aufhören, über neue Strategien, neue Programme, neue pastorale Initiativen oder statistische Erfolgsmaßstäbe nachzudenken, und sich entschlossen wieder der Verkündigung des vollen Evangeliums einschließlich seiner „harten Aussagen“ widmen, weiterhin der Zelebration der feierlichen und schönen Liturgie; dem Aufbau von Klöstern und religiösen Gemeinschaften auf der Grundlage des usus antiquior; der Pflege eines intellektuell robusten Lehrplans in Seminaren und Universitäten; einer Förderung großer Familien, wie in den alten Tagen, und der Unterstützung von Homeschooling. Nur wenn man einen ernsthaften gegenkulturellen Weg einschlägt, gibt es eine langfristige Hoffnung für den Katholizismus. Als Gläubiger bin ich überzeugt, dass der Glaube überleben und wieder gedeihen wird, aber nur dort, wo solche Dinge getan werden oder in dem Maße, in dem sie getan werden. Was kann getan werden, um zukünftigen Generationen die Bedeutung der Messe nach dem usus antiquior zu vermitteln und verständlich zu machen ? Zuerst und vor allen Dingen muss die Zahl der Orte, an denen die alte Liturgie angeboten wird, trotz allen gegenteiligen Drucks weiter zunehmen. In dieser Zeit offizieller Feindseligkeiten, besonders in Europa, müssen viele Priester die Alte Messe erlernen und sie im Geheimen lesen, wie es die „undercover“ Jesuitenmissionare im elisabethanischen England in ihrem Jahrhundert getan haben. Wie kein Mensch glauben kann, was er niemals gehört hat, kann kein Katholik lernen, als Katholik zu denken und zu leben, ohne Zugang zu dem herausragenden Schatz des Glaubens zu haben, nämlich dem römischen Ritus in seiner Fülle....

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David L. Sonnier, Die Übernahme der katholischen Kirche durch den Modernismus: Kultureller Völkermord oder Selbstmord? (5 von 5)

(e) Jede Form von Propaganda, die sich gegen sie richtet. Die Medienkampagne gegen den Alten Ritus und diejenigen, die ihn (den Alten Ritus) schützen, könnte Gegenstand einer umfangreichen Studie über Propaganda sein. Am Anfang unterstützten die Inhalte der Propaganda die radikalen (aber unbefugten) Veränderungen der Liturgie, wie das Verbot des Lateinischen.  Dann verlagerten sie sich zu Themen wie „wie viel besser es uns allen dank des Zweiten Vatikanischen Konzils geht“, zu einem Zeitpunkt als die Ordensgemeinschaften kollabierten, die Berufungen einbrachen und die Kirchenbänke sich leerten. In den letzten Jahren wurde diese Propagandakampagne vom Papst selbst geleitet. Da es keine logischen Argumente mehr gibt, hat sich das Thema der Propaganda hin zu einer Entmenschlichung jedes einzelnen entwickelt, der in der Lage ist, klar darüber nachzudenken, was vor sich geht. Eine unvollständige Liste von erniedrigenden und abwertenden Beleidigungen, mit denen diejenigen etikettiert wurden, die den Alten Glauben bewahren, beinhaltet Folgendes:   – Ideologische Christen – Rosenkranztheken – Reaktionäre – Pelagianer – In sich selbst verliebte prometheische Neopelagianer Die Worte, die Franziskus an die vielen jungen Menschen richtete, die sich von der traditionellen Messe, Spiritualität und Kultur der Kirche angezogen fühlen, waren besonders hart:  „Und ich frage mich selbst: Warum so viel Starrheit? Grabe, forsche, diese Steifigkeit verbirgt immer etwas, Unsicherheit oder sogar etwas anderes. Starrhheit ist defensiv. Wahre Liebe ist nicht starr.“ [14][1] Nun, da die katholische Kultur, die Praktiken, die Andachten und die Sprache weitgehend abgeschafft sind, scheint diese besondere Propaganda-Kampagne das Ziel zu haben, den Widerstand gegen die Änderung der katholischen Lehre abzubauen. Es ist noch nicht lange her : (Schauspielerin Grace Kelly erhält die Kommunion wie Katholiken sie hatten tausend Jahre lang….vor dem II. Vatikan empfangen hatten) Schuldzuweisung Der Verlust einer Lebensweise kann durch allmähliche, natürliche Prozesse erfolgen; die Geschichte liefert uns viele Beispiele. Die Moderne, insbesondere der technologische Fortschritt, kann schnell das Ende einer Lebensweise herbeiführen. Einige werden argumentieren, dass dies mit dem traditionellen Katholizismus geschehen ist. Auf der anderen Seite kann die Beseitigung einer Lebensweise einer Gruppe von Menschen durch einen Akt des kulturellen Völkermords aufgezwungen werden. Um festzustellen, ob eine Lebensweise durch natürliche Prozesse verloren gegangen ist oder nicht, kann man eine einfache Frage stellen: Wurde Zwang angewendet? Oder hat es etwas anderes, wie den technologischen Fortschritt oder einige moderne Umstände gegeben, die den Wandel gefordert oder herbeigeführt haben? Offensichtlich wurde er erzwungen, und ebenso offensichtlich hat die moderne Technologie ein völliges Aussterben des traditionellen Katholizismus verhindert. Ohne die unverzichtbaren Mittel zur Organisation und Verbreitung von Informationen aus den digitalen Medien wären die Überreste des vorkonziliaren katholischen Lebens möglicherweise schon längst verschwunden. Viele Katholiken, die heute glücklich mit dem vorkonziliaren Katholizismus leben, hätten es ohne die zahlreichen Blogs und Social Media, die oft effektiv gegen die Propaganda der Täter eingesetzt werden, nie erfahren. Es ist kein Zufall, dass die Regionen der Welt, in denen der Alte Ritus am besten erhalten blieb, diejenigen sind, in denen die Menschen in den letzten Jahren frei waren, die Technologie zum Informationsaustausch zu nutzen. Klärung Unmittelbar nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil folgten die meisten Katholiken, Geistlichen und Laien eifrig der Zerstörung, darunter viele, die es jetzt bereuen.  Gut meinende Menschen können in die Zerstörung ihrer eigenen Zivilisation getäuscht werden; die Geschichte ist voller Beispiele. Was waren die Motive dieser Päpste und Bischöfe, die diese Bemühungen leiteten? Haben sie auf einige externe...

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David L. Sonnier, Die Übernahme der katholischen Kirche durch den Modernismus: Kultureller Völkermord oder Selbstmord? (4 von 5)

c) jede Form des Bevölkerungstaustausches, die das Ziel oder die Wirkung hat, eines ihrer Rechte zu verletzen oder zu untergraben. Beispiele:           – erforderlicher Umzug in angemessener Entfernung zu einer traditionellen Messe           – Beseitigung des Alten Ritus durch die Versetzung eines Priesters ohne die Absicht, die lateinische Messe fortzuführen, die er für eine Gruppe von Gläubigen angeboten hat. Auch zehn Jahre nach Summorum Pontificum haben viele, die die Schwere der gegenwärtigen Krise in der Kirche kennen und verstehen, keine andere Wahl, als entweder umzuziehen oder lange Wege in ein weit entferntes „lateinisches Messzentrum“ auf sich zu nehmen. Dies ist eine Form des Bevölkerungsaustauschs.  Um Zugang zu ihrem liturgischen und kulturellen Erbe zu erhalten, werden diejenigen, die einen feindlichen Bischof nicht von der Notwendigkeit überzeugen können, die katholische Tradition in einer Kirche in angemessener Entfernung zu bewahren, zu dieser Entscheidung gezwungen. Es besteht die Wahl zwischen „Bevölkerungs-austasuch“ und „Zwangsassimilation“, die im nächsten Abschnitt behandelt werden soll. Vor Summorum Pontificum (2007) reagierten die Bischöfe oft dreist auf die Bittsteller mit dem Vorschlag, „woanders hinzugehen“.  Nun, da sie nach den Bestimmungen des Summorum Pontificum verpflichtet sind, zumindest eine gewisse Vorkehrung für diese Petenten zu treffen, wird diese Anforderung erfüllt, indem die traditionellen Katholiken an einen unsicheren oder abgelegenen Ort zusammengedrängt werden, an dem sich die von der Diözese genehmigte lateinische Messe befindet.  Dann wird irgendwann der Priester, der die traditionelle Messe anbietet, versetzt und durch einen ersetzt, der sich weigert, etwas damit zu tun zu haben.  Die Familien müssen wieder einmal eine Pfarrei finden, durch die sie Zugang zu ihrem liturgischen und kulturellen Erbe haben.  Vielleicht bedeutet das, dass man umziehen muss. Man könnte argumentieren, dass ein solcher selbst auferlegter Bevölkerungsaustausch durch diejenigen mit einer „ungesunden Bindung an die Vergangenheit“ freiwillig ist, aber die Alternative, mit der sie konfrontiert sind, besteht darin, zu bleiben und gezwungen zu sein, sich dem anzupassen oder sich in das zu integrieren, was zum Mainstream der Kirche geworden ist, indem sie die katholische Tradition, Kultur, das gesamte spirituelle Erbe und schließlich die katholische Lehre aufgeben. Katholiken zu zwingen, zwischen Bevölkerungsaustausch und Assimilation zu wählen, ist kultureller Völkermord. d) Jede Form der Assimilation oder Integration in andere Kulturen oder Lebensweisen, die ihnen durch Rechts-, Verwaltungs- oder andere Maßnahmen auferlegt wird. Beispiele:          – Verpflichtung der Kinder, an Katechismuskursen teilzunehmen, die von Menschen unterrichtet werden, die der katholischen Tradition feindlich gesinnt sind (oder diese ignorieren), als                      Voraussetzung für (das Bestehen)  eines „lateinischen Messzentrums“.                    – Verbot des Alten Ritus in Militärkapellen                    – Verbot des Alten Ritus in der Nähe von Hochschulen und Universitäten                    – Jungen Männern, die der katholischen Tradition gegenüber empfänglich sind, den Eintritt in die Seminare zu verbieten, sie davon abzuhalten oder sie (daraus) zu entlassen.   Lustig, aber die Veteranen des Zweiten Weltkriegs, die Veteranen des Korea-Krieges, sie alle waren radikale Traditionalisten …und dann begann das Zweite Vatikanische Konzil: Denjenigen, die sich für den kulturellen Völkermord engagieren, reicht es nicht aus, den Gläubigen einen fremden Ritus aufzuzwingen und gleichzeitig ihre Kultur- und Lebensweise innerhalb des Diözesan- oder Pfarrlebens zu verbieten; die Jugendlichen müssen von ihren Eltern entfernt und umerzogen werden.  Um ein aktuelles Beispiel zu nennen: Nach der Veröffentlichung von Summorum Pontificum (2007) beschloss eine Gruppe von Katholiken, die über...

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David L. Sonnier, Die Übernahme der katholischen Kirche durch den Modernismus: Kultureller Völkermord oder Selbstmord? (3 von 5)

Die Übernahme der katholischen Kirche durch den Modernismus: Kultureller Völkermord oder Selbstmord?   Vor und nach dem 2. Vatikanum, die Körpersprache sagt ALLES In Teil I dieses Aufsatzes gaben wir einen kurzen Überblick über den Zustand der katholischen Kirche vor, während und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil und untersuchten die Verwendung des Begriffs „kultureller Völkermord“ zur Beschreibung der Zerstörung einer eigenständigen internationalen katholischen Kultur, die einst auf der ganzen Welt existierte.  Vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil (Vatikan II. – 1962-1965) war diese Kultur durch das Gebet in einer universellen Sprache, einer gemeinsamen Liturgie, einem gemeinsamen Liturgiekalender und gemeinsame Glaubensüberzeugungen über nationale Grenzen hinweg gekennzeichnet. Obwohl das unter dem Label „Traditioneller Katholizismus“ bis heute in abgeschwächter Form existiert, wurde es nach der Zeit dieses Konzils, einer Zeit, die eine anhaltende Unterdrückung dieser eigenständigen Kultur, der damit verbundenen Gebetssprache und ihrer Praktiken mit sich brachte, fast vollständig ausgemerzt.  Diese Erörterung bezieht sich nicht auf die östlichen Riten. Kultureller Völkermord Kultureller Völkermord wird definiert[1][2][3], wenn die Unterwerfung eines Volkes folgendermaßen vorgenommen wird: a) „Jedwede Handlung, die das Ziel oder die Wirkung hat, eigenständige Völker ihrer Integrität oder ihrer kulturellen Werte oder ihrer ethnischen Identitäten zu berauben“. b) „Jede Handlung, die das Ziel oder die Wirkung hat, sie ihrer Länder, Gebiete oder Ressourcen zu enteignen;“ c) „Jede Form des Bevölkerungstransfers, der das Ziel oder die Wirkung hat, eines ihrer Rechte zu verletzen oder zu untergraben;“ d) „Jede Form der Assimilation oder Integration durch andere Kulturen oder Lebensweisen, die ihnen durch Rechts-, Verwaltungs- oder andere Maßnahmen aufgezwungen werden;“ (e) „Jede Form von direkter Propaganda, die sich gegen sie richtet.“ Beispiele:           – Verursachung eines Priestermangels durch Autoritätsmissbrauch (Zwangspensionierung, administrative Versetzung, Einweisung in psychiatrische Einrichtungen oder Exkommunikation) oder Korruption der Seminare.            – Verlust von Kirchenbesitz durch den „Priestermangel“.            – Die Messe im traditionellen Ritus oder nach traditionellem Brauch nicht zulassen.           – Verbot der traditionellen Messe in Militärkapellen (der USA, Anm. d. Übers.); nur das überarbeitete Missale ist hier zugelassen.           – Den Katholiken, die um die traditionelle Messe bitten, die Benutzung von Diözesankirchen zu verweigern. Wenn wir davon sprechen, die Menschen Ihrer Ressourcen als Akt des kulturellen Völkermords zu berauben, fallen uns als Erstes materielle Ressourcen wie Länder und Gebiete ein, aber oft sind die wertvollsten Ressourcen die menschliche Ressourcen.  Es ist merkwürdig, von einem Priester als „Humanressource“ für diejenigen von uns zu sprechen, die den unendlichen Wert eines Priesters erfassen, aber in den weltlichen Begriffen, auf denen diese Definition des kulturellen Völkermords basiert, sind Priester „Humanressourcen“.   Mensch…., Kardinal Cupich, warum haben wir wohl einen kritischen Mangel an Berufungen zum rein männlichen katholischen Priestertum heute?   Im Laufe der Zeit von 1965 bis heute ist es immer offensichtlicher und nachvollziehbarer geworden, dass die Einführung des neuen Ritus einen Zusammenbruch der Berufungen zur Folge hatte.  Es gibt keine ernsthafte Debatte mehr über diesen Punkt[4][5][6].  Im Bestreben, den Alten Ritus aufzuheben, verlagerte sich die Rolle des Seminars von der Ausbildung und Heiligung hin zu einer „Steuerung des Wandels“.  Diejenigen in verantwortlichen Positionen weigerten sich, junge Männer zu ordinieren, die für das traditionelle katholische Denken, die Liturgie oder die Lehre prädisponiert waren, und oft wurden solche Männer aus den Seminaren entfernt, sobald sie entdeckt wurden.  Es ist gut dokumentiert, dass dies nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil zur Norm wurde.  Eine Reihe von Fallstudien findet sich...

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David L. Sonnier, Die Übernahme der katholischen Kirche durch den Modernismus: Kultureller Völkermord oder Selbstmord? (2 von 5)

Komponenten der Definition des kulturellen Völkermords Wir können Komponenten der obigen Definition anwenden, um nachzuweisen, dass die Verwendung dieses Begriffs angemessen ist. Nun wird der erste Aspekt besprochen, während die restlichen vier in einem nachfolgenden Artikel behandelt werden. „Jedwede Handlung, die das Ziel oder die Wirkung hat, eigenständige Völker ihre Integrität oder ihre kulturellen Werte oder ihre ethnischen Identitäten zu berauben“. Beispiele: – Erzwungenes Verbot der katholischen Gebetssprache – Erzwungene Änderung der katholischen Gebetsgewohnheiten – Den Gläubigen ihr Recht auf ihr kulturelles Erbe und ihre Identität zu verweigern, indem sie ihre Petitionen für die traditionelle Messe ablehnen. Beispiele für den kulturellen Völkermord sind die typischerweise zitierte Unterdrückung der Sprachpraxis.[1] Bis zur Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils, das 1965 endete, existierte eine einzigartige katholische Identität.  Die Verwendung einer gemeinsamen Sprache für das Gebet in der ganzen Welt vor 1965 ist eine historische Tatsache.  Außerhalb der östlichen Riten, wohin auch immer man in der Welt reiste, konnte man ohne sprachliche Barriere an der Messe teilnehmen, ausgenommen das, was durch mangelnde Kenntnisse der gemeinsamen Gebetssprache verursacht wurde. Diese gemeinsame Sprache bietet eine katholische Identität in dem gleichen Sinne, wie es das Hebräisch unter den Juden tut. Da die traditionelle Messe überall in Latein gelesen wurde, brauchte man nur ein Messbuch, um in jeder Kirche an der Messe teilnehmen zu können, den Handlungen und Worten des Priesters und der anderen Katholiken zu folgen, zu beten und sogar mit Menschen aus einem anderen Land zu singen, die eine andere lebendige Sprache sprechen. Dies ist die Praxis unter den traditionellen Katholiken, aber im römischen Ritus ist sie nicht mehr allgemein gültig. Als sich 1970 weltweit herausstellte, dass die „Römisch-Katholische Messe“  unterdrückt werden sollte, wurde ein weitreichend publizierter Aufschrei von Intellektuellen, viele von ihnen englischer Abstammung und die meisten von ihnen nicht einmal katholisch, angeführt. Es lohnt sich, ihn nochmals wiederzugeben: Wenn ein sinnloses Dekret die vollständige oder teilweise Zerstörung von Basiliken oder Kathedralen anordnen würde, dann wären es offensichtlich die Gebildeten – unabhängig von ihrem persönlichen Glauben -, die sich mit Entsetzen erheben würden, um sich solch einer Möglichkeit  zu widersetzen. Nun ist es so, dass Basiliken und Kathedralen gebaut wurden, um einen Ritus zu feiern, der bis vor wenigen Monaten eine lebendige Tradition war. Wir beziehen uns auf die römisch-katholische Messe. Doch nach den neuesten Informationen aus Rom gibt es einen Plan, diese Messe bis zum Ende des laufenden Jahres auszulöschen. Eines der Axiome der zeitgenössischen Öffentlichkeit, sowohl religiös als auch weltlich, ist, dass der moderne Mensch im Allgemeinen und die Intellektuellen im Besonderen gegenüber allen Formen der Tradition intolerant geworden sind und bestrebt sind, sie zu unterdrücken und etwas anderes an ihre Stelle zu setzen. Aber, wie viele andere Beteuerungen unserer Werbe- Produktionen, ist dieses Axiom falsch. Heute, wie in früheren Zeiten, stehen gebildete Menschen in der ersten Reihe, wenn es um die Anerkennung des Wertes der Tradition geht, und sind die ersten, die Alarm schlagen, wenn sie bedroht ist. Wir betrachten in diesem Moment nicht die religiöse oder spirituelle Erfahrung von Millionen von Menschen. Der fragliche Ritus in seinem prächtigen lateinischen Text hat auch eine Vielzahl von unschätzbaren Errungenschaften in der Kunst inspiriert – nicht nur mystische Werke, sondern auch Werke von Dichtern, Philosophen, Musikern, Architekten, Malern und Bildhauern in allen Ländern und Epochen. So gehört er sowohl zur universellen Kultur als auch...

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David L. Sonnier, Die Übernahme der katholischen Kirche durch den Modernismus: Kultureller Völkermord oder Selbstmord? (1 von 5)

Anbei eine vorzügliche Übersetzung aus The Remnant von davillatollkuehn, woraus ersichtlich wird, dass das Konzil einen kulturellen Völkermord bewerkstelligte und einführte. Ja, es war eine Kulturrevolution, wie damals in der Volksrepublik China, welche ungefähr zeitgleich stattfand. Man hat die Katholiken ihres kulturellen Erbes und ihrer Identität beraubt, wie es die Kommunisten in der Sowjetunion, in den besetzten Ostblockstaaten taten, in Kambodscha, Laos und wo sie sonst noch Einzug hielten.  Nachkonziliarismus ist Sozialismus, was irgendwie niemand glauben will. Das Alte musste ausgerottet werden und zur Auslöschung der Erinnerung – damnatio memoriae – verurteilt werden. Nichts Neues unter der Sonne! Die brilliante Analyse von David L. Sonnier führt uns in die Tiefe. Einführung Der traditionelle Katholizismus kann frei definiert werden als die Gebete, Bräuche und Spiritualität, die im lateinischen Ritus vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil allgemein existierten. Dieser Begriff wurde zur Zeit des Konzils nicht verwendet. Er kam erst später zum Einsatz, als diese Gebete, Bräuche und die damit verbundene Spiritualität in jeder Zivilisation auf der ganzen Welt aus dem modernen Leben eliminiert wurden, während ein wachsamer Überrest sie beschützte, und ihnen ohne Fragen jedwedes Existenzrecht und Schutzwürdigkeit zusprach. Bis heute hat der traditionelle Katholizismus eine lange Zeit der unaufhörlichen Bemühungen überlebt, ihn zu beseitigen, und sogar für diejenigen Millionen von Menschen auf der ganzen Welt, die sich an ihn halten, das geistliche Leben zum Blühen gebracht. Traditionelle Katholiken sind diejenigen Katholiken, die die Bräuche, Traditionen und liturgischen Normen, die vor 1965 auf der ganzen Welt existierten, bewahren, praktizieren und schützen. Die demographischen Erhebungen dieser Gruppe sind unterschiedlich, aber es wird allgemein angenommen, dass sie etwa 1% aller Katholiken ausmachen, zusammen mit weiteren 11%, die sich „für traditionell halten“. Die ehrlichste Interpretation dieser Statistiken ist, dass 1% der Katholiken regelmäßigen Zugang zu einer Kirche haben, in der sie ihren Glauben in der zuvor universellen Weise ausüben können, und sich dafür entscheiden, dies zu tun. Was die anderen 11% betrifft, die die Studie als „sich für traditionell halten“ definieren, so können wir davon ausgehen, dass sie entweder keinen Zugang zu einer solchen Kirche haben oder dass dieser Zugang begrenzt ist, aber sie dennoch glauben und praktizieren wie die Katholiken zuvor, oder dass sie sich einfach mit vorkonziliaren Praktiken und Bräuchen identifizieren. Kultureller Völkermord Nach einer präzisen und allgemein akzeptierten Definition wird als kultureller Völkermord definiert[1][2][3]wenn die Unterwerfung eines Volkes folgendermaßen vorgenommen wird: a) „Jedwede Handlung, die das Ziel oder die Wirkung hat, eigenständige Völker ihrer Integrität oder ihrer kulturellen Werte oder ihrer ethnischen Identitäten zu berauben“. b) „Jede Handlung, die das Ziel oder die Wirkung hat, sie ihrer Länder, Gebiete oder Ressourcen zu enteignen;“ c) „Jede Form des Bevölkerungstransfers, der das Ziel oder die Wirkung hat, eines ihrer Rechte zu verletzen oder zu untergraben;“ d) „Jede Form der Assimilation oder Integration durch andere Kulturen oder Lebensweisen, die ihnen durch Rechts-, Verwaltungs- oder andere Maßnahmen aufgezwungen werden;“ (e) „Jede Form von direkter Propaganda, die sich gegen sie richtet.“ Ein Verbrechen, wie z.B. kultureller Völkermord, erfordert sowohl einen Täter als auch ein Opfer.  In diesem Fall sind die Opfer diejenigen, die sich weigern, ihr Gebetsleben zu ändern, ihr geistliches Erbe aufzugeben und ihre Bräuche zu ändern.  Offensichtlich gilt dies nicht für alle, die sich als katholisch betrachten, da einige gerne ihr Gebetsleben, ihre Bräuche, ihre Kultur und sogar ihre Lehre für den geringsten materiellen Nutzen...

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Das Fest der Cathedra Petri am 18. Januar und der vorkonziliare Kalender

Aus gegebenen Anlass heute nochmals dieser alte Beitrag aus dem Jahre 2016. Heute feiert die Kirche nach dem alten, vorkonziliaren Kalender das Fest der Kathedrale Petri (Cathedra Petri), welche nach dem Konzil auf den 22. Februar verschoben wurde bzw., wie und ein Leser berichtigte, wurde es mit dem Fest der Cathedra Petri St. Antiochiae am 22. Februar zusammengelegt. Der von uns im nachfolgenden Beitrag zitierte Dom Prosper Guéranger gibt an, dass, obzwar das Fest der Cathedra Petri  sehr alt war, es im Jahre 1558 von Paul IV. wiedererrichtet worden ist, um die Sichtbarkeit der Kirche und das Vorrecht des Bischofsstuhles von Rom zu zeigen, da eben Rom und nicht Antiochien das Märtyrium von Petrus erleben durfte oder, wie es schön Dom Guéranger  ausdrückt, „durch das Blut des hl. Petrus bewässert wurde“. Ja, Rom hat Petrus gekostet, denn er hat sich lange gesträubt dorthin zu gehen, beziehungsweise dorthin zurückzukehren, wie unser oben angeführtes Bild zeigt. Inwiefern sich die Feste vom 18. Januar und vom 22. Februar voneinander unterscheiden, soll an dieser Stelle nicht untersucht werden. Diese nachkonziliare Verschiebung qua Zusammenlegung geschah aber wahrscheinlich deswegen, um mehr Chaos zu stiften oder um „die unnötigen Wiederholungen zu vermeiden“. Denn das Fest der Cathedra Petri wurde in Gallien seit dem VI. Jhd. und woanders mindestens seit dem VII. Jhd. eben am 18. Januar gefeiert. Somit stellt es eine wirklich lange, liturgische Tradition dar, welche mindestens seit 1558 vorhanden war, sich zwischen dem VII. Jhd. und 1558 ein wenig verlor und nach dem Konzil dem Rotstift zum Opfer fiel. Dom Prosper Guéranger  schreibt zurecht, dass der Königsanspruch der Herrschaft Christi irgendwie mit einem Herrschersitz zusammenhängen muss. Christus ist zwar gegen den Himmel aufgefahren, sein Mandat zu binden und zu lösen, hat er aber dem hl. Petrus und seinen Nachfolgern übertragen. Die Kirche von Rom, wie schon der hl. Ignatius von Antiochien schreibt, ist deswegen ist erste, weil dort Petrus für die Kirche gestorben ist. Dieses Vorrecht Roms ist ohne die Bedeutung von Petrus, welche die Protestanten, die Modernisten und manche nachkonziliaren  Theologen in Abrede stellen wollten, ohne sein schon von den anderen Aposteln anerkanntes Primat nicht verständlich. Christus sagt zwar: „Mein Königreich ist nicht von dieser Welt“, er sagt aber auch: „Ja ich bin ein König“. Deswegen kann die Kirche der Welt etwas vorschreiben und zwar im Namen Christi. Denn: Hören wir nicht auf Christus, dann hören wir auf die UNO, die Bilderberger, Frau Dr. Merkel oder andere, welche einen gott-ähnlichen Anspruch zu erheben scheinen oder es einfach tun. Da die nachkonziliare Kirche weitgehend jeden Anspruch aufgegeben hat, siehe die Ansprachen von Papst Franziskus, so ist es nur konsequent, dass dieses Fest eliminiert wurde. Es fing mit der Liturgie an und der Rest war vorprogrammiert....

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Hilary White, Was man im Notfall tun soll: „Was ist Ihr Brotberuf?“ (3 von 3)

Wenn man die unten angegebenen Vorschläge von Hilary White liest, so kann man sich wirklich fragen, ob sie nicht zu viel verlangt? Denn, laut ihren Ausführungen muss man, um sich seine Zukunft als Priester abzusichern: vor dem Seminar einen Brotberuf lernen, darüber hinaus auch reich von Haus aus sein, parallel zum Studium handwerklich arbeiten oder/und auf sein Aktienportfolio achten, sich ein zweites finanzielles Standbein sicher, wenn man dann plötzlich nach der Weihe auf der Strasse steht. ...

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Allerheiligen oder die Triumphierende Kirche

Die eine unveränderliche Kirche und ihre Unterteilung Heute feiern wir das Fest der Triumphierenden Kirche, denn die Kirche ist dreigeteilt. Sie besteht aus: der Triumphierenden Kirche im Himmel, der Leidenden Kirche im Fegefeuer, der Kämpfenden Kirche auf der Erde. Da die Kämpfende Kirche spätestens seit 1962 nicht mehr kämpft und seit 2013 tut sie es überhaupt nicht, so kommen kaum Seelen ins Fegefeuer und schon gar nicht in den Himmel. Woher man das weiß? Weil sich weder Gott verändert hat noch seine Anforderungen geändert haben. „Du sollst nicht Ehebrechen“ gilt nach wie vor. Da hilft das ganze nachkonziliare Beschönigen und Tricksen nicht, die Norm Gottes ist objektiv, denn sie ist göttlich. Wenn Sie die benötigte tägliche Kalorienmenge auf 6000 Kcal pro Tag und Person heraufsetzen, dann wird jeder übergewichtig, es sei denn er ist ein Tour de France -Rennradfahrer oder ein Waldroder bei -20 Grad in Kanada. Wie es auf der Welt und im Reich der Naturwissenschaften objektive Normen und Gesetze gibt, so gibt es diese in der Welt der Sittlichkeit und der Spiritualität. Ansonsten landen wir in der Welt des völligen Relativismus oder wir müssen die Menschwerdung und die Göttlichkeit Christi in Frage stellen. Wenn es Gott gibt und Er Mensch wurde, dann hat er uns doch wirklich persönlich alle Normen mitgeteilt beziehungsweise der Heilige Geist hat die Kirche, ja diejenige vor 1962, zum vollen Verständnis der Wahrheit Christi geführt. Das Zweite Vatikanische Konzil als „das neue Pfingsten“ zu bezeichnen war im höchsten Maße blasphemisch....

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Missbrauchsstudie der DBK oder außer Spesen nichts gewesen! (1 von 5)

Manchmal ist DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) dermaßen wütend, dass er sprachlos wird und für eine meistens längere Zeit einschnappt. Er gehört zu den Menschen, die man nicht fürchten muss, wenn sie schreien und randalieren, sondern dann, wenn sie ganz still sind. Die Sprachlosigkeit geht manchmal in Schreiblosigkeit über. Die Thematik des sog. „Missbrauchs“ (abuse) gehört zu diesen Themen, wo DSDZ nach Worten ringt. Das deutsche Wort „Missbrauch“ ist viel zu gelinde, um all das Grauen und den Schmutz, der mit diesen Tätigkeiten zusammenhängt wiederzugeben. „Missbrauch“ ist ein Täterwort, kein Opferwort. Man sollte eher von Vergewaltigung auf Raten oder von Schändung sprechen. Das Deutsche kennt ja das Wort „Knabenschänder“, das hier zum Tragen kommt. Ein junger Mensch, ein Kind, meistens männlich, wird geschändet, verunehrt, gedemütigt, verunreinigt, gebrannt, für das ganze Leben gekennzeichnet und zwar von Männern, die für ihn Gott darstellen. Elisabeth Yore eine bekannte und versierte Anwältin und traditionelle Katholikin, die fast ihre ganze berufliche Karriere den Missbrauchsopfern der katholischen Priester gewidmet hat, schreibt sehr zutreffend, dass dies die schlimmsten Täter sind, weil sie an Gottes statt handeln und wer kann schon zu Gott „Nein“ sagen. Wie bei allen Giften spielt auch bei Sex nicht nur die Menge, sondern vor allem der Zeitpunkt eine entscheidende Rolle. Eine unreine Berührung kann sich auf ein Kind wirklich traumatisierend auswirken, ein Jugendlicher verkraftet es besser, ein Erwachsener lächelt es weg. Was aber besonders weh tut, ist der Missbrauch des Vertrauens, das das Opfer einem Mann Gottes entgegengebracht hat. Eine Bekannte von DSDZ wurde vor Jahren vom Hund ihrer Tante gebissen, den sie sehr gut kannte und mochte....

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Kurt Hutten, Drohen Abspaltungen in der katholischen Kirche? Traditionalisten gegen Progressisten (1970). (4 von 6)

Ja, der Papst. Im Jahre 1970 gab es nur einen, wir haben gar zwei, davon einen Antipapst, wie es so ist. Es liegt wirklich etwas sehr Tragisches darin, diesen Glauben der Katholiken an ihren Papst, sprich Paul VI., aus der heutigen Perspektive, wo wir mehr über ihn wissen, zu verfolgen. Derjenige, dem sie am meisten vertrauten, hat sie am meisten verraten. Was man über Paul VI. Montini liest, lässt auf einen areligösen, humanistisch interessierten, linken Homosexuellen schließen. Jean Guitton, der mit ihm seine „Dialoge“ führte hat Paul VI. als einen „völlig weltlichen Menschen“ bezeichnet. Guitton schreibt wörtlich: „Mit wurde klar, wie sehr laizistisch [weltlich] sein Denken ist. Man hatte bei ihm den Eindruck nicht mit einem Geistlichen, sondern mit einem Weltmenschen zu tun zu haben, der unerwarterter Weise zum Papstamt erhoben worden ist“.  (Jean Guitton, Paul VI secret , 1979). Ja, es scheint wirklich zu stimmen, dass mit der Homosexualität, der ausgelebten Homosexualität, die vielen Personen bekannt war, welche mehrmals dazu geführt hat, dass Montini erpresst wurde. Warum war er so zaudernd? Warum so widersprüchlich? Warum so hysterisch? Warum waren ihm die Hände gebunden? Darum. Wenn man noch dazu die Fotos des späten Paul VI. mit seinen früheren Bildern vergleicht, so scheint es sich kaum um demselben Menschen zu handeln.  Man braucht sich dabei gar nicht auf den schweizer Exorzismus oder andere Privatoffenbarungen zu berufen, denn angeblich hat die CIA die Stimme des Papstes aufgenommen, welche ganz anders war, als die Stimme des „anderen“ Pauls VI.  Sollte es auch einen Doppelgänger gegeben haben, dann war doch der echte Montini für das Konzil und die Neue Messe verantwortlich, weil diese gänzlich seinen theologischen Ansichten entsprachen. Vielleicht hat er zu sehr gejammert und wurde ausgetauscht. Alles möglich, denn die Fotos anderer nachkonziliaren Päpste weisen solche Änderungen nicht auf. Deswegen soll durch die kommende Kanonisation des „seligen“ Pauls VI. ein Sarg über die Untersuchungen zum echten Montini gelegt werden. Traurig, traurig....

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Kayfabe, Teamplayer und „der gute, alte Benedikt“

Die jetzige Lage Am Montag den 12.03.2018 brachte das Portal onepeterfive eine Nachricht, welche dem letzten Benedikt-Fan das Herz brechen wird. Unter Berufung auf mehrere, einander ergänzende Quellen gibt Maike Hickson, die Journalistin des Portals, bekannt, dass es Papa emeritus Benedikt XVI. war, welcher bei einem Mittagessen mit Kardinal Schönborn, während der unseligen Synode über die Familie im Jahre 2015, zusammentraf, um zwischen Schönborn und dem deutschsprachigen Gremium, welches erfolgreich die Kommunion für Ehebrecher pushte und Kardinal Müller, seinem Schüler, zu vermitteln. Kurz und gut: wir verdanken es Benedikt, dass Müller nicht intervenierte und später den Überraschten spielte. Benedikt hat uns also nicht nur den Papa Bergoglio, sondern auch Amoris Laetitia eingebrockt, welche von einem Mann veröffentlich wurde, dem Benedikt, der „Startheologe des Vat. II“, eine „gründliche philosophische und theologische Bildung“ zuerkennt. Nein, Sie sind nicht im falschen Film und dieser Brief ist auch keine Fälschung. Benedikt XVI. hat ihn tatsächlich geschrieben und weist darin selbst auf eine „innere Kontinuität“ zwischen den beiden Pontifikaten hin. Es gibt Benedikt-Fans da draußen, welche alle Argumente ablehnen werden, die gegen ihr Idol gehen, indem sie sagen werden: „Dieser Brief ist nicht echt.“ „Man hat ihn gefälscht.“ „Der arme Benedikt fürchtet um sein Leben.“ „Er steht unter Drogen und weiß nicht, was er sagt.“ „Es ist ein göttliches Geheimnis, das wir, kleine Würmer, nicht ergründen können.“ Das stimmt aber alles nicht, denn wenn man den Verstand, eine große Gabe Gottes, einschaltet, dann lautet die konsistente Antwort auf all diese Ungereimtheiten so, dass Benedikt einfach selbst zu der modernistischen, kirchenzerstörerischen Mafia gehört, die Ansichten von Bergoglio teilt und selbst ein guter Teamplayer ist....

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Kurt Hutten, Drohen Abspaltungen in der katholischen Kirche? Traditionalisten gegen Progressisten (1970). (3 von 6)

Den unten angeführen Argumenten und Invektiven ist wirklich nichts zuzufügen. Es hat sich nichts verändert. Antipapst Franziskus zeigt mit seiner Luther-Briefmarke, dass es sich wirklich um die Protestantisierung des Katholizismus handelt und durch das Vat. II gehandelt hat. Die Vorwürfe von 1970 stimmen. Abbé Georges de Nantes ist DSDZ (dem Schreiber dieser Zeilen) ein Begriff, er hat auch Auszüge seiner Schriften gelesen, findet sie aber sehr haßerfüllt und was das Meritorische anbelangt, übertrieben. Paul VI. hat, unseres Erachtens, keine sententia haeretica im eigentlichen Sinne im forum externum verkündet, wie keiner der Päpste bis Antipapst Franziskus und seiner Amoris Laetitia. Wie man bei Kurt Hutten nachlesen kann, war insbesondere in Frankreich einiges los. Menschen gingen wirklich auf die Barrikaden. Es ist kaum anzunehmen, dass in Februar 2018 jemand, der sich als katholisch bezeichnet, wirklich sagen kann, dass sich seit 1970 alles zum Guten gewendet hat. Dieser Illusion gaben sich mehrheitlich die englischsprachigen Neukonservativen hin, wie sie treffend Hilary White beschreibt, welche dem Narrativ von dem „entführten Boot Petri“ glaubten bis sich der „konservative“ Papst Johannes Paul II wieder ans Ruder setzte. Wie wir jetzt sehen, gab es nach Vat. II keine konservativen Päpste und Bergoglio ist nicht zufällig entstanden. Der Weg der jetzigen Zerstörung wurde ihm durch die vorhergehende Zerstörung geebnet. Wir sind ungefähr in der Stalin-Ära mit den Moskauer Prozessen, welche vielen Linken außerhalb der Sowjetunion die Augen öffneten, sofern sie noch einen Kopf ohne eine Kugel hatten. Schlimm, schlimm.  Den Bischöfen und Priestern wird vorgeworfen, daß sie die Hauptschuld an dem furchtbaren Glaubensschwund tragen. Um ihre ökumenische Gesinnung zu beweisen und sich bei den Protestanten salonfähig zu machen, geben sie die Lehre von der alleinseligmachenden Kirche auf und treiben einen Ausverkauf an katholischen Wahrheiten und laufen den Protestanten nach. Den Traditionalisten ist das ein Greuel. Jedes Paktieren riecht für sie nach Verrat. Darum verübelten sie es Paul VI. schwer, daß er nach Genf reiste. Sie halten streng an den alten Verdammungen der Reformation fest. Die Reformationskirchen sind für sie nicht „Kirchen“, sondern Religionsgemeinschaften und die evangelischen Pfarrer werden betont als „Religionsdiener“ bezeichnet. Für die Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ besteht zwar unverhohlene Sympathie, aber sie beruht nur auf Gemeinsamkeiten der Frontstellung, nicht der Glaubenssubstanz. Der katholische „Ökumenismus“ gilt als Frucht einer Glaubenserweichung und Auftakt einer völligen Kapitulation. Wache Katholiken fragen sich, wann der „ökumenische Taubenschlag“ Niederaltaich ins protestantische Lager übergeführt wird. Bei den Theologen „dreht sich alles nur noch um die Menschen und da in der Hauptsache um die Protestanten, damit sie mit unserem entleerten Glauben einverstanden sind“ (6, Oktober 1968). Aber die Protestanten denken nicht daran, auch ihrerseits Konzessionen zu machen. Sie stehen „lächelnd mit über dem Bauch gefalteten Händen dabei und schmunzeln ob der Selbstzerstörung der katholischen Kirche“ und muntern die Progressisten auf: „Mehr noch! Ihr habt noch nicht genug aufgegeben. Wir haben Zeit. Wir warten, bis ihr Katholiken protestantisch geworden seid“ (4, August 1968). Ein Großteil der Bischöfe hat sich „auf den Weg zur Reformation gemacht“ und „die Zeitbombe, die Luther legte, ist krepiert“ (6, Oktober 1968). Muß man sich das alles gefallen lassen? Sind nicht alle treuen katholischen Christen verpflichtet, den Sturz in den Abgrund zu verhindern? Es wird zum Widerstand getrommelt: „Wir sind keine ‚fromme Flaschen’; wir sind mündige Laien; wir werden auftreten, reden, mahnen, ob es gelegen ist oder nicht, damit der Diabolus in der Kirche entlarvt wird“...

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Kurt Hutten, Drohen Abspaltungen in der katholischen Kirche? Traditionalisten gegen Progressisten (1970). (2 von 6)

DSDZ (Dem Schreiber dieser Zeilen) wird klar, dass er sich sozusagen als Neo-Traditionalist in der traditionalistischen Tradition befindet, denn die unten angeführten Invektiven können auch aus seiner Feder stammen. Nichts hat sich geändert, die Reaktion auf die Zerstörung ist dieselbe, obwohl wir im Jahre 2018 nicht den direkten Vergleich zu der vorkonziliaren Zeit haben. Haben die Traditionalisten von damals übertrieben? Nein! Hat es etwas gebracht? Nein. Die Apostasie schritt weiter voran und die Zahl der Kirchenaustritte auch. Jetzt werden Pfarreien zusammengelegt aufgrund des Priester- und Gläubigenmangels und wer am besten sanieren kann, wird Bischof, wie neulich in Würzburg. Sicherlich war es das Werk des Bösen, des Dämons in der Kirche, der damit weitermacht. Was uns aber aus der heutigen Perspektive überraschen mag, ist die Tatsache wie wenig all diese Geistlichen in ihrem Glauben verwurzelt waren, wenn sie mit Wonne die Rosenkränze zerissen, die Marienfiguren rauswarfen, von den Reliquienschreinen ganz zu schweigen. Das hat doch keine Tatarenhorde vollbracht, sondern Priester. Wie sehr müssen sie schon damals Gott gehaßt haben. Traurig, traurig.  Zwischen Kritik und Rebellion Die für den Separatismus anfälligen Gruppen verwerfen die vom Zweiten Vatikanischen Konzil eingeleiteten Reformen mit unüberbietbarer Schärfe. Daß es Bann und Exkommunikation ablehnte und Kompetenzen auf die nationalen Bischofskonferenzen übertrug, waren „prächtige Vorarbeiten“ für das Wirken des Bösen in der Kirche. Daß es auf eine Wiederholung marianischer Dogmen und die Dogmatisierung der Mittlerschaft Mariens verzichtete, war „Teufelsdienst“ („Das Zeichen Mariens“, 7, November 1968). Progressisten seien die Hauptberater des Konzils gewesen und hätten „den Boden für unser Elend“ geschaffen. Die Früchte des Konzils seien augenfällig: „Verwirrung, Niedergang von Moral und Glaubensleben, der Heiligenverehrung, des Sinnes für Anbetung, Beichte und Buße“ (6, Oktober 1968). Den Bischöfen wird vorgeworfen, daß sie „den Glauben nicht mehr ernst“ nehmen. Sie dulden die „progressistische Pressetyrannei“ in den Kirchenblättern. Sie lassen es zu, daß in ihnen „immer mehr Unsinn gegen den bisherigen römisch-katholischen Glauben zusammengeschwatzt wird“ (7, November 1968), während die treuen Katholiken mundtot gemacht werden. Sie erlauben die Verbreitung häretischer Katechismen wie der französischen und besonders der holländischen. Der besondere Zorn richtet sich gegen Kardinal Bernhard Alfrink und gegen den „Protektor der Häretiker“ Kardinal Julius Döpfner. Die progressistischen Theologen – Männer wie K. Rahner, Schillebeeckx, H. Küng und Th. Sartory – sind „die gefährlichsten Zerstörer der katholischen Substanz“. Sie werden als „Termiten-Theologen“ und „Gummi-Theologen“ bezeichnet, die eine „Wischi-Waschi-Theologie“ lehren (4, August 1968). Sie würgen eine Glaubenswahrheit um die andere ab: Jungfrauschaft Mariens, Engel, Teufel, Christi Gottessohnschaft und Gegenwart in der heiligen Eucharistie, Auferstehung, Himmelfahrt und Wiederkunft. Sie pöbeln über Heilige und Wunder und Marienerscheinungen und preisen ihren Abbau katholischer Lehren als Beweis ökumenischer Gesinnung. Sie sind Ratten, die  den katholischen Glauben in ein kahles Skelett zerfressen haben. Der Katholikentag in Essen, auf dem die Auswirkungen dieser Theologie sichtbar wurden, war „infernalisch“ und „ein einziger Skandal“. Der Teufel braucht heute keinen Atheismus mehr als Waffe gegen die Kirche; er hat sich der Theologen bemächtigt und sie werden auch noch von kirchlichen Geldern bezahlt! „Das gläubige Volk ernährt seine Henker! Wie lange dauert noch unsere Geduld?“ (8, Dezember 1968) Von den Theologen ermuntert, werden die jungen Priester aufsässig gegen die Bischöfe. Von ihrer religiösen Einstellung wird ein düsteres Bild entworfen: Diese „Freidenker-Priester“ beten den theologischen Neuerern nach, machen sich über die Volksfrömmigkeit lustig, predigen offen oder versteckt gegen den Beichtstuhl und sitzen lieber im Auto als im Beichtstuhl...

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Placuit Deo oder die Vorbereitung der Proskriptionslisten (2 von 3)

Das dritte Kapitel von Placuit Deo ist ein Füllsel, dies bedeutet es enthält Wahrheiten mit Banalitäten vermischt, um den Leser einzulullen und irgendwie an den Inhalt zu gewöhnen und den kommenden Schlag zu vermindern. Wirklich alle nachkonziliaren Dokumente ab Sacrosanctum Concilium bis Amoris Laetitia haben diese Eigenschaft, dass sie äußerlich rechtgläubig wirken, aber den Worten und theologischen Begriffen eine andere Bedeutung beilegen. Das Lehramt vor Vat. II hat wirklich oft die verwendete Sprache als solche verurteilt (DH 2600, 3886 4871 2814 2876, 2913, 3139, 3140, 3894, 3499, 3879), welche in häretischer Absicht dazu führen sollte zu verwirren und zu verklausulieren oder zu „rahnerisieren“. So lesen wir Breve »Eximiam tuam« an den Erzbischof von Köln, 15. Juni 1857 bei der Verurteilung der Schriften Günthers: Auch werden Wir nicht mit Schweigen übergehen, daß in den Büchern Günthers die gesunde s p r a c h l i c h e Form aufs schwerste verletzt wird, so als ob man die Worte des Apostels Paulus [2 Tim 1,13] oder jene vergessen dürfte, die Augustinus nachdrücklich zu bedenken gab: »Uns ist es heilige Pflicht, nach einer bestimmten Maßgabe zu reden, damit die Willkür bei den Worten nicht auch in Bezug auf die Sachen, die durch diese bezeichnet werden, eine gottlose Meinung erzeuge«. (DH 2831) Aber die Meister der sprachlichen Verwirrung nach dem Motto: nach links blinken und nach rechts abbiegen waren natürlich die Modernisten, deren Ansatz in der Enzyklika Humani generis (1950) von Pius XII. verurteilt wurde. Die Unterstreichung stammt von Dem Schreiber Dieser Zeilen. Was aber die Theologie betrifft, so ist es die Absicht mancher, die Bedeutung des Dogmas möglichst auszudünnen und das Dogma selbst von der in der Kirche seit langem gebräuchlichen Ausdrucksweise und von den bei den katholischen Lehrern geltenden philosophischen Begriffen frei zu machen, damit in der Darlegung der katholischen Lehre zur Redeweise der Heiligen Schrift und der heiligen Väter zurückgekehrt werde. Sie hegen die Hoffnung, daß das Dogma, der Elemente entkleidet, die nach ihren Worten der göttlichen Offenbarung fremd sind, fruchtbar mit den Lehrmeinungen derer verglichen werden könne, die von der Einheit der Kirche getrennt sind, und daß man auf diesem Wege Schritt für Schritt zu einer gegenseitigen Angleichung des katholischen Dogmas und der Ansichten der Andersgläubigen gelangen könne. (DH 3881) Außerdem behaupten sie, wenn die katholische Lehre in diese Verfassung gebracht sei, dann werde ein Weg geebnet, auf dem man den heutigen Erfordernissen Rechnung tragen und das Dogma auch in den Begriffen der heutigen Philosophie ausdrücken könne, sei es des »Immanentismus«, des »Idealismus«, des »Existentialismus« oder einer anderen Lehre. Manche behaupten noch kühner, dies könne und müsse auch deshalb geschehen, weil die Geheimnisse des Glaubens niemals – wie sie erklären – mit wahren Begriffen angemessen bezeichnet werden könnten, sondern nur mit sogenannten »approximativen« und immer veränderlichen Begriffen, durch die die Wahrheit zwar bis zu einem bestimmten Grade angezeigt, aber notwendigerweise auch umgestaltet werde. Deswegen, meinen sie, sei es nicht abwegig, sondern ganz und gar notwendig, daß die Theologie angesichts der verschiedenen Philosophien, deren sie sich im Laufe der Zeiten als ihrer Werkzeuge bedient, alte Begriffe durch neue ersetze, so daß sie zwar auf verschiedene und sogar in gewisser Hinsicht entgegengesetzte Weisen, die jedoch – wie sie sagen – dasselbe bedeuten, dieselben göttlichen Wahrheiten auf menschliche Weise wiedergebe. Sie fügen hinzu, daß auch die Geschichte der Dogmen in der...

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Kurt Hutten, Drohen Abspaltungen in der katholischen Kirche? Traditionalisten gegen Progressisten (1970). (1 von 6)

Wir wollen die Prädestinations-Reprobationspredigt des hl. Leonard von Pont Mauritius ein wenig mit dem Beitrag von Kurt Hutten auflockern, obwohl man wirklich nicht sagen kann, ob dies ein leichteres Thema ist. Kurt Hutten ist ein Protestant und daher gewohnt, dass man sich spaltet und jeder Protestant mit seiner Bibel sozusagen selbst seine Kirche bildet. Katholiken sehen das anders, Katholiken spalten sich nicht. Warum eigentlich nicht? Weil man aus der Geschichte gelernt hat, dass eine Abspaltung von der Kirche immer im Untergang endet, was zuletzt die Altkatholiken erlebten und jetzt viele Sedisvakantisten erleben. Interessanterweise boten die Medien den konservativen Katholiken im Jahre 1970 kein Podium und heute eigentlich auch nicht, was wirklich interessant ist, da seit den Talkshows der 1990-ger jedem möglichen Spinner medialer Raum gewährt wird. Natürlich gab es im Jahre 1970 nur das Staatsfernsehen, welches, wie wir jetzt erfahren, sehr einseitig informierte. Warum? Weil dieselben Kräfte (FM?) das Fernsehen steuerten, welche das Konzil vorwärts trieben. Anders ist dieses Vorgehen ja nicht erklärbar und zeugt von fehlender Objektivität des Staatsfernsehen, Verzeihung, der „öffentlich-rechtlichen“ Medien. Deswegen kennt kaum ein Mensch die Argumente der Traditionalisten, weil diese seit 1970 nirgendwo zu Wort kamen....

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Ann Barnhardt: Über Verweibischung/Verweichlichung als feige Bequemlichkeit

Zum vorläufigen Abschluss unserer Anti-Homo-Reihe wieder ein Text von Ann Barnhardt in der Übersetzung von Eugenia Roth, der es in sich hat, wie fast alle ihre Texte, welchen wir uns wirklich alle auf die Fahnen schreiben können. Wir sind alle verweichlicht. Ja, insbesondere wir Männer! Wir sagen: Auf dieses Macho-Gehabe habe ich keine Lust jetzt! Kein Interesse! Ist nicht meine Art! Es geht um das Miteinander! Andere sollen es tun! Aber wir meinen eigentlich: Ich bin zu feige es überhaupt zu versuchen, weil ich Angst habe zu unterliegen....

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Splendor Missae oder wenn man es nicht selber macht….

Es ist wirklich sehr schwer jemandem die Schönheit und den Glanz der wahren katholischen Liturgie, d.h. der Alten Messe, zu zeigen, weil sie so gut wie nirgends in ihrer Fülle eines Pontifikalamtes in einer schönen Kirche stattfindet. Wenn Kardinal Burke irgendwo hin kommt, dann wird kurz eine Barockkirche „angemietet“ oder vielleicht auch umsonst zur Verfügung gestellt und die Gläubigen strömen wie in ein Konzert. Ja, ja das ist natürlich auch narzisstisch – Cardinal Burke on tour. Es werden Anzeigen aufgegeben mit dem Text:  In der Kirche so  und so wird die Heilige Messe aufgeopfert von Hwd. Dr. Dr. hab Soundso in der Begleitung der Schola dirigiert von Soundso. Das ist natürlich richtig, denn die Messe ist auch ästhetisch ein Genuss oder sollte es einer sein, wenn sie im richtigen liturgischen Ambiente zelebriert werden könnte. Was steht uns aber zur Verfügung? Kurz zur Verfügung gestellte Novus Ordo Kirchen oder Kapellen, die so lokalisiert sind, damit sie keiner findet oder ebenfalls abgeschabte Kirchen oder Kapellen der Ecclesia Dei Gemeinschaften oder der FSSPX. Der Schreiber dieser Zeilen konnte es nicht verstehen, wie es möglich ist, dass man um den Wert der Hl. Messe weiß und ihr keinen würdigeren Raum sichern möchte. Diese schlechte Kirchenmusik, diese narzisstischen Priester, die darauf warten, dass man ihnen die Hände abküsst und diese „Mia san mia“-Selbstzufriedenheit. Wie geht das?...

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Hilary White: Zwei Religionen; eine Kirche? – die Infiltration des modernistischen Anti-Christ

NOV 2017 by HILARY WHITE in NOVUSORDOISMUS IST KEIN KATHOLIZISMUS VIDEO: THE ANTI-CHURCH HAS COME „Wir stehen nun Angesicht  zu Angesicht mit der größten historischen Konfrontation, welche die Menschheit je erlebt hat. Ich denke nicht, dass weite Kreise der amerikanischen Gesellschaft oder weite Kreise der Christengemeinschaft sich dies ganz klarmachen: wir sehen nun der finalen Konfrontation zwischen  der  Kirche und  der Anti-Kirche ins Auge: der des Evangeliums gegen das Anti-Evangelium.   Wir müssen darauf vorbereitet sein, großen Prüfungen unterzogen zu werden, in nicht zu ferner Zukunft, Prüfungen, die erfordern, dass wir bereit sind, selbst unser Leben zu geben und eine vollkommene Selbsthingabe an Christus [und] für Christus. Durch Ihr und mein Gebet ist es möglich, diese Drangsal zu erleichtern, aber es ist nicht mehr möglich, sie zu vermeiden.“ Und falls Sie meinen, ich zitiere hier irgend einen verrückten Tradi aus irgendeinem nichtssagenden Kaff, der sich über Papst Franziskus beschwert: Fr. Linus Clovis in dem Video oben zitierte Karol Wojtyla, damals Erzbischof von Krakau, als er 1976 in Philadelphia sprach. Und ich komme wieder zurück auf die zunehmende und unvermeidliche Idee, dass das, was wir während dieses Pontifikats sich enthüllen sehen, nichts anderes ist als eine Art von … nun … Rückbau einer Fassade, die wir alle in Ermangelung einer besseren Welt in den letzten 50 Jahren als real betrachtet hatten....

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Kirche gegen Anti-Kirche oder Hilary hat recht 

Wir stellen hier in der kongenialen Übersetzung von Eugenia Roth einen Aufsatz von Hilary White vor, der so viel Tiefgang und Impact, wie man neudeutsch sagt, hat, dass er sicherlich an Wirkung ihrem Aufsatz Raus aus dem Kaninchenloch nicht nachsteht. Dieses Essay zeigt auch, wie gut die Schreibpause Hilary getan hat. Hilary bringt etwas auf den Punkt, was wenige spüren und ganz wenige verbalisieren können. Und zwar, dass in einer von Anarchie besetzten zerbröckelten Welt eine heile, konservative Kirche nur eine Fassade ist, die Bergoglio nach und nach mit der Abrissbirne abbaut. Dies wird ihr modernistischer Pfarrer um die Ecke mit der bürstenschnittigen Pastoralassistentin Ihnen auch bestätigen, es dennoch ein wenig anders formulieren. Er sagt: Eine moderne Kirche hat sich der modernen Welt anzupassen! Die Grundprämisse ist hier aber ganz falsch, denn die Kirche hat sich an gar nichts anzupassen, da sie, wie Christus und seine Jünger, nicht von dieser Welt ist (Joh 17,16; 15,19)....

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (5 von 6)

Vom Nichts ins Nichts Wenn wir annehmen, dass jeden Priesteramtskandidaten, der aus unlauteren Motiven die Weihe anstrebt, der Dämon Asmodeus am Tag der Weihe zu fassen bekommt, so stehen die Chancen dieses Dämons besser als jemals zuvor und zwar durch die folgenden Umstände: Fehlendes spirituelles Leben Je ungeistlicher ein Geistlicher wird, sollte er das Amt auch aus lauteren Motiven angestrebt haben, desto mehr regt sich in ihm das Fleisch, die Begierde und die Konkupiszenz, da er durch sein Amt von den Mühen der körperlichen Arbeit, welche eine asketische Wirkung ausübt, verschont bleibt. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass die größte Verweltlichung der Kirche, die mit und nach Vat. II einsetzte eine Welle der sodomitischen Perversion mitbrachte, welcher früher wirklich in diesem Maße nicht vorgefallen ist. Was will ein Sünder? a) Dass er seine Sünde vor sich selbst rechtfertigt. b) Dass er seine Sünde von Anderen rechtfertigt. c) Dass seine Sünde von Anderen gutgeheißen wird. d) Dass seine Sünde als Tugend dargelegt wird....

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (4 von 6)

Einstellungsprofil und der Weg ins Verderben Obwohl es für manche unglaubwürdig klingen wird, so sind gezielt homosexuelle oder pädophil veranlagte Männer oder bereits aktive Homosexuelle und Pädophile geweiht worden, was der gut unterrichtete belgische Priester, der auf katholisches.info unter dem Nickname Adrienne Antoine schreibt, angibt: Man kommt nicht daran vorbei festzustellen: ab den 70er Jahren wurden sehr viele Männer geweiht, nicht obwohl, sondern weil sie homophil und pädophil waren. Von der gewöhnlichen Welt abgeschottete Klubs, in Positionen und Ämtern mit Ansehen, mit einem Anstrich von Seriosität, spielend mit Religion, Liturgie und Sakramenten und jagend nach junger frischen Beute. Alles toleriert von Diözesan- und Ordensleitungen, mit massiver, teils krimineller Energie vertuscht und verkleistert alias schäbig entschädigt, und bis in unsere Tage stümperhaft bekämpft und nicht eradiziert. Totale Verirrung und Fehlen von Empathie, Negation und Ausblendung – hochgradige Persönlichkeitsstörungen mit einem Hang zum Rezidivieren. Über Jahrzehnte wurde hier die Sakramentalität zu Grunde gerichtet. Dieses perverse Netzwerk sitzt jetzt noch immer, und leider in letzter Zeit noch mehr als früher, an den Schalthebeln der Kirche. [Originalton]...

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (1 von 6)

Priestertum als gay profession? Da wir hier Klartext reden, so können wir nicht umhin festzustellen, dass das Priestertum mittlerweile zu einer gay profession (schwulem Beruf), wie die Amerikaner sagen, verkommen ist und die Homosexuellendichte zurzeit wirklich extrem hoch ist. Jawohl, überall auch in angeblich streng katholischen Ländern wie Polen oder Philippinnen, auch bei den Konservativen, auch leider Gottes bei den Traditionalisten. Woher wissen wir das? Teilweise aus eigener Erfahrung, teilweise aus glaubwürdigen Quellen, teilweise aus Beobachtung. Wenn sich ein Priester wie eine Diva verhält, dann ist er nicht heterosexuell. Punkt....

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Correctio filialis, der Volkssturm und die falsche Prämisse

Correctio filialis – Wortbedeutung Gestern am 24. Oktober, dem Fest Beatæ Mariæ Virginis de Mercede (Bild oben), der Heiligen Jungfrau Maria von der Barmherzigkeit und einen Tag nach der interessanten, marianischen Sternkonstellation, die nur alle 7000 Jahre vorkommt, veröffentlichten 62 katholische Akademiker und Geistliche eine öffentliche Zurechtweisung des „Papstes“ Franziskus, welche sie die Correctio filialis zu Deutsch die „kindliche“ Ermahnung des Papstes nennen. Das Adjektiv filialis kommt von filius – „Sohn“ oder filia – „Tochter“ und bezeichnet adjektivisch etwas, was vom Sohn oder von der Tochter herkommt. Die bekannte Stelle in der das Adjektiv filialis vorkommt, ist die Gegenüberstellung der „sklavischen oder knechtischen Furcht“ (timor servilis), die der Sünder seiner Sünden wegen Gott gegenüber hegt und der „kindlichen Furcht“ (timor filialis), welche der Gerechte hegt, der sich fürchtet den geliebten Vater zu beleidigen und seinen Ansprüchen nicht gerecht zu werden (Summ. Theol. 2.2. q. 19, a.11).  Der Begriff der Correctio filialis scheint ein theologisches Novum zu sein, da die bisherige Theologie lediglich die Correctio fraterna – die „brüderlicher Ermahnung“ kennt. Während die brüderliche Ermahnung unter Gleichrangigen stattfindet und zwar unter Gleichrangigen im Bischofs- oder Priesteramt, so findet die Correctio filialis von unten nach oben statt, was die Autoren der Kindlichen Ermahnung selbst zugeben....

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Notae theologicae oder die dogmatische Gewissheit. (2 von 4). Gibt es Ausweg?

Gibt es einen Ausweg? Wenn Sie nicht durch irgendein unverdientes Privileg der Vorsehung nach der akademisch-theologischen Vorbildung an die richtigen, lateinischen Bücher zu der richtigen Zeit kommen sollten, dann werden Sie wirklich niemals intellektuell aus der nachkonziliaren Matrix herauskommen können, weil alle Ebenen Ihres theologischen Denkens durch das Theologiestudium verseucht worden sind....

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Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (3 von 3)

Nachtrag, Umkehr und Welt-Interview All diejenigen, die meinen wir hätten zu scharf und dazu noch anonym über Kardinal Müller geurteilt, mögen sich sein neuestes Interview in der Welt durchlesen. Noch weltlicher geht es wirklich nicht, obgleich Müller jetzt wirklich nichts zu verlieren hat. Aber vielleicht gelangt er durch diese Auszeit oder eher Verbannung zur Besinnung und entdeckt das Katholische am Katholischen. Der Schreiber dieser Zeilen war schon immer recht konservativ gewesen, für deutsche Verhältnisse viel zu konservativ und wunderte sich, warum ihn Gott so züchtigte, was Er auch weiterhin tut. Es stellte sich heraus, dass er zwar an weltlichen Maßstäben gemessen rechtgläubig, konservativ und fromm gewesen ist, aber nicht nach den Maßstäben Gottes. Diese sind viel strenger und viel höher....

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Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (2 von 3)

Der Fall Müller Die o.a. Punkte 1. (ungläubig), 2. (kein spirituelles Leben) und 3. (Machtinteresse) lassen sich im Falle von Gerhardt Ludwig Müller gut belegen. Er promovierte 1977, also am nachkonziliaren Höhepunkt des Chaos‘ bei Lehmann zum Thema: Kirche und Sakramente im religionslosen Christentum. Bonhoeffers Beitrag zu einer ökumenischen Sakramententheologie, was wirklich alles sagt.[1]  Dann habilitierte er zum Thema Gemeinschaft und Verehrung der Heiligen. Geschichtlich-systematische Grundlegung der Hagiologie und wurde 1986 Dogmatiker in München, wo wohl Ratzinger, der mittlerweile in Rom angekommen ist, ein gnädiges Auge auf ihn warf. Müller setzte sich für die damals Moderne und häretische Befreiungstheologie ein[2] und wurde 2002 Bischof von Regensburg....

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Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (1 von 3)

Infolge der Podcasts von Ann Barnhardt und onepeterfive wird dem Schreiber dieser Zeilen deutlich, dass er noch klarer, einfacher und direkter seine Ansichten formulieren sollte, damit die Menschen verstehen, wie es um die Wirklichkeit bestellt ist und wie sie langfristig ihre Seelen retten können. Reality bites – wörtl. “ Wirklichkeit beißt“, hieß einer der ersten Filme mit Wynona Ryder. Die kirchliche Wirklichkeit des Jahres 2017 ist auch wirklich schwer zu ertragen, nichtsdestotrotz muss man sich ihr stellen, was wir hiermit auch tun....

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Ann Barnhardt: Antipapst Bergoglio und seine Gesellschaft – Sie hassen Gott. Nein, ehrlich: SIE.HASSEN.GOTT.

Anbei der angekündigte Text von Ann Barnhardt. Ja, die wahre Prämisse ist schwer zu akzeptieren, aber auf die Dauer heilsam. Alle neuen Lesern empfehlen wir alle Argumente von Ann Barnhardt und von uns zum Antipapst-Bergoglio zu lesen. Wir spinnen vielleicht weniger, als manche denken. Eine zusammenfassende Darstellung wird auch demnächst folgen. Vergelt’s Gott, Kreuzknappe! Jeden Tag wird es herzzerreißender, zu sehen, wie die Leute versuchen zu verstehen was in der Kirche geschieht, und so viele verlieren ihren Glauben Tag für Tag, Stück für Stück. Und das alles ist unnötig, einfach weil die Menschen von einer falschen Prämisse ausgehen – aktuell von zweien....

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