Tradition und Glauben

David L. Sonnier, Die Übernahme der katholischen Kirche durch den Modernismus: Kultureller Völkermord oder Selbstmord? (5 von 5)

(e) Jede Form von Propaganda, die sich gegen sie richtet. Die Medienkampagne gegen den Alten Ritus und diejenigen, die ihn (den Alten Ritus) schützen, könnte Gegenstand einer umfangreichen Studie über Propaganda sein. Am Anfang unterstützten die Inhalte der Propaganda die radikalen (aber unbefugten) Veränderungen der Liturgie, wie das Verbot des Lateinischen.  Dann verlagerten sie sich zu Themen wie „wie viel besser es uns allen dank des Zweiten Vatikanischen Konzils geht“, zu einem Zeitpunkt als die Ordensgemeinschaften kollabierten, die Berufungen einbrachen und die Kirchenbänke sich leerten. In den letzten Jahren wurde diese Propagandakampagne vom Papst selbst geleitet. Da es keine logischen Argumente mehr gibt, hat sich das Thema der Propaganda hin zu einer Entmenschlichung jedes einzelnen entwickelt, der in der Lage ist, klar darüber nachzudenken, was vor sich geht. Eine unvollständige Liste von erniedrigenden und abwertenden Beleidigungen, mit denen diejenigen etikettiert wurden, die den Alten Glauben bewahren, beinhaltet Folgendes:   – Ideologische Christen – Rosenkranztheken – Reaktionäre – Pelagianer – In sich selbst verliebte prometheische Neopelagianer Die Worte, die Franziskus an die vielen jungen Menschen richtete, die sich von der traditionellen Messe, Spiritualität und Kultur der Kirche angezogen fühlen, waren besonders hart:  „Und ich frage mich selbst: Warum so viel Starrheit? Grabe, forsche, diese Steifigkeit verbirgt immer etwas, Unsicherheit oder sogar etwas anderes. Starrhheit ist defensiv. Wahre Liebe ist nicht starr.“ [14][1] Nun, da die katholische Kultur, die Praktiken, die Andachten und die Sprache weitgehend abgeschafft sind, scheint diese besondere Propaganda-Kampagne das Ziel zu haben, den Widerstand gegen die Änderung der katholischen Lehre abzubauen. Es ist noch nicht lange her : (Schauspielerin Grace Kelly erhält die Kommunion wie Katholiken sie hatten tausend Jahre lang….vor dem II. Vatikan empfangen hatten) Schuldzuweisung Der Verlust einer Lebensweise kann durch allmähliche, natürliche Prozesse erfolgen; die Geschichte liefert uns viele Beispiele. Die Moderne, insbesondere der technologische Fortschritt, kann schnell das Ende einer Lebensweise herbeiführen. Einige werden argumentieren, dass dies mit dem traditionellen Katholizismus geschehen ist. Auf der anderen Seite kann die Beseitigung einer Lebensweise einer Gruppe von Menschen durch einen Akt des kulturellen Völkermords aufgezwungen werden. Um festzustellen, ob eine Lebensweise durch natürliche Prozesse verloren gegangen ist oder nicht, kann man eine einfache Frage stellen: Wurde Zwang angewendet? Oder hat es etwas anderes, wie den technologischen Fortschritt oder einige moderne Umstände gegeben, die den Wandel gefordert oder herbeigeführt haben? Offensichtlich wurde er erzwungen, und ebenso offensichtlich hat die moderne Technologie ein völliges Aussterben des traditionellen Katholizismus verhindert. Ohne die unverzichtbaren Mittel zur Organisation und Verbreitung von Informationen aus den digitalen Medien wären die Überreste des vorkonziliaren katholischen Lebens möglicherweise schon längst verschwunden. Viele Katholiken, die heute glücklich mit dem vorkonziliaren Katholizismus leben, hätten es ohne die zahlreichen Blogs und Social Media, die oft effektiv gegen die Propaganda der Täter eingesetzt werden, nie erfahren. Es ist kein Zufall, dass die Regionen der Welt, in denen der Alte Ritus am besten erhalten blieb, diejenigen sind, in denen die Menschen in den letzten Jahren frei waren, die Technologie zum Informationsaustausch zu nutzen. Klärung Unmittelbar nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil folgten die meisten Katholiken, Geistlichen und Laien eifrig der Zerstörung, darunter viele, die es jetzt bereuen.  Gut meinende Menschen können in die Zerstörung ihrer eigenen Zivilisation getäuscht werden; die Geschichte ist voller Beispiele. Was waren die Motive dieser Päpste und Bischöfe, die diese Bemühungen leiteten? Haben sie auf einige externe...

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David L. Sonnier, Die Übernahme der katholischen Kirche durch den Modernismus: Kultureller Völkermord oder Selbstmord? (4 von 5)

c) jede Form des Bevölkerungstaustausches, die das Ziel oder die Wirkung hat, eines ihrer Rechte zu verletzen oder zu untergraben. Beispiele:           – erforderlicher Umzug in angemessener Entfernung zu einer traditionellen Messe           – Beseitigung des Alten Ritus durch die Versetzung eines Priesters ohne die Absicht, die lateinische Messe fortzuführen, die er für eine Gruppe von Gläubigen angeboten hat. Auch zehn Jahre nach Summorum Pontificum haben viele, die die Schwere der gegenwärtigen Krise in der Kirche kennen und verstehen, keine andere Wahl, als entweder umzuziehen oder lange Wege in ein weit entferntes „lateinisches Messzentrum“ auf sich zu nehmen. Dies ist eine Form des Bevölkerungsaustauschs.  Um Zugang zu ihrem liturgischen und kulturellen Erbe zu erhalten, werden diejenigen, die einen feindlichen Bischof nicht von der Notwendigkeit überzeugen können, die katholische Tradition in einer Kirche in angemessener Entfernung zu bewahren, zu dieser Entscheidung gezwungen. Es besteht die Wahl zwischen „Bevölkerungs-austasuch“ und „Zwangsassimilation“, die im nächsten Abschnitt behandelt werden soll. Vor Summorum Pontificum (2007) reagierten die Bischöfe oft dreist auf die Bittsteller mit dem Vorschlag, „woanders hinzugehen“.  Nun, da sie nach den Bestimmungen des Summorum Pontificum verpflichtet sind, zumindest eine gewisse Vorkehrung für diese Petenten zu treffen, wird diese Anforderung erfüllt, indem die traditionellen Katholiken an einen unsicheren oder abgelegenen Ort zusammengedrängt werden, an dem sich die von der Diözese genehmigte lateinische Messe befindet.  Dann wird irgendwann der Priester, der die traditionelle Messe anbietet, versetzt und durch einen ersetzt, der sich weigert, etwas damit zu tun zu haben.  Die Familien müssen wieder einmal eine Pfarrei finden, durch die sie Zugang zu ihrem liturgischen und kulturellen Erbe haben.  Vielleicht bedeutet das, dass man umziehen muss. Man könnte argumentieren, dass ein solcher selbst auferlegter Bevölkerungsaustausch durch diejenigen mit einer „ungesunden Bindung an die Vergangenheit“ freiwillig ist, aber die Alternative, mit der sie konfrontiert sind, besteht darin, zu bleiben und gezwungen zu sein, sich dem anzupassen oder sich in das zu integrieren, was zum Mainstream der Kirche geworden ist, indem sie die katholische Tradition, Kultur, das gesamte spirituelle Erbe und schließlich die katholische Lehre aufgeben. Katholiken zu zwingen, zwischen Bevölkerungsaustausch und Assimilation zu wählen, ist kultureller Völkermord. d) Jede Form der Assimilation oder Integration in andere Kulturen oder Lebensweisen, die ihnen durch Rechts-, Verwaltungs- oder andere Maßnahmen auferlegt wird. Beispiele:          – Verpflichtung der Kinder, an Katechismuskursen teilzunehmen, die von Menschen unterrichtet werden, die der katholischen Tradition feindlich gesinnt sind (oder diese ignorieren), als                      Voraussetzung für (das Bestehen)  eines „lateinischen Messzentrums“.                    – Verbot des Alten Ritus in Militärkapellen                    – Verbot des Alten Ritus in der Nähe von Hochschulen und Universitäten                    – Jungen Männern, die der katholischen Tradition gegenüber empfänglich sind, den Eintritt in die Seminare zu verbieten, sie davon abzuhalten oder sie (daraus) zu entlassen.   Lustig, aber die Veteranen des Zweiten Weltkriegs, die Veteranen des Korea-Krieges, sie alle waren radikale Traditionalisten …und dann begann das Zweite Vatikanische Konzil: Denjenigen, die sich für den kulturellen Völkermord engagieren, reicht es nicht aus, den Gläubigen einen fremden Ritus aufzuzwingen und gleichzeitig ihre Kultur- und Lebensweise innerhalb des Diözesan- oder Pfarrlebens zu verbieten; die Jugendlichen müssen von ihren Eltern entfernt und umerzogen werden.  Um ein aktuelles Beispiel zu nennen: Nach der Veröffentlichung von Summorum Pontificum (2007) beschloss eine Gruppe von Katholiken, die über...

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David L. Sonnier, Die Übernahme der katholischen Kirche durch den Modernismus: Kultureller Völkermord oder Selbstmord? (2 von 5)

Komponenten der Definition des kulturellen Völkermords Wir können Komponenten der obigen Definition anwenden, um nachzuweisen, dass die Verwendung dieses Begriffs angemessen ist. Nun wird der erste Aspekt besprochen, während die restlichen vier in einem nachfolgenden Artikel behandelt werden. „Jedwede Handlung, die das Ziel oder die Wirkung hat, eigenständige Völker ihre Integrität oder ihre kulturellen Werte oder ihre ethnischen Identitäten zu berauben“. Beispiele: – Erzwungenes Verbot der katholischen Gebetssprache – Erzwungene Änderung der katholischen Gebetsgewohnheiten – Den Gläubigen ihr Recht auf ihr kulturelles Erbe und ihre Identität zu verweigern, indem sie ihre Petitionen für die traditionelle Messe ablehnen. Beispiele für den kulturellen Völkermord sind die typischerweise zitierte Unterdrückung der Sprachpraxis.[1] Bis zur Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils, das 1965 endete, existierte eine einzigartige katholische Identität.  Die Verwendung einer gemeinsamen Sprache für das Gebet in der ganzen Welt vor 1965 ist eine historische Tatsache.  Außerhalb der östlichen Riten, wohin auch immer man in der Welt reiste, konnte man ohne sprachliche Barriere an der Messe teilnehmen, ausgenommen das, was durch mangelnde Kenntnisse der gemeinsamen Gebetssprache verursacht wurde. Diese gemeinsame Sprache bietet eine katholische Identität in dem gleichen Sinne, wie es das Hebräisch unter den Juden tut. Da die traditionelle Messe überall in Latein gelesen wurde, brauchte man nur ein Messbuch, um in jeder Kirche an der Messe teilnehmen zu können, den Handlungen und Worten des Priesters und der anderen Katholiken zu folgen, zu beten und sogar mit Menschen aus einem anderen Land zu singen, die eine andere lebendige Sprache sprechen. Dies ist die Praxis unter den traditionellen Katholiken, aber im römischen Ritus ist sie nicht mehr allgemein gültig. Als sich 1970 weltweit herausstellte, dass die „Römisch-Katholische Messe“  unterdrückt werden sollte, wurde ein weitreichend publizierter Aufschrei von Intellektuellen, viele von ihnen englischer Abstammung und die meisten von ihnen nicht einmal katholisch, angeführt. Es lohnt sich, ihn nochmals wiederzugeben: Wenn ein sinnloses Dekret die vollständige oder teilweise Zerstörung von Basiliken oder Kathedralen anordnen würde, dann wären es offensichtlich die Gebildeten – unabhängig von ihrem persönlichen Glauben -, die sich mit Entsetzen erheben würden, um sich solch einer Möglichkeit  zu widersetzen. Nun ist es so, dass Basiliken und Kathedralen gebaut wurden, um einen Ritus zu feiern, der bis vor wenigen Monaten eine lebendige Tradition war. Wir beziehen uns auf die römisch-katholische Messe. Doch nach den neuesten Informationen aus Rom gibt es einen Plan, diese Messe bis zum Ende des laufenden Jahres auszulöschen. Eines der Axiome der zeitgenössischen Öffentlichkeit, sowohl religiös als auch weltlich, ist, dass der moderne Mensch im Allgemeinen und die Intellektuellen im Besonderen gegenüber allen Formen der Tradition intolerant geworden sind und bestrebt sind, sie zu unterdrücken und etwas anderes an ihre Stelle zu setzen. Aber, wie viele andere Beteuerungen unserer Werbe- Produktionen, ist dieses Axiom falsch. Heute, wie in früheren Zeiten, stehen gebildete Menschen in der ersten Reihe, wenn es um die Anerkennung des Wertes der Tradition geht, und sind die ersten, die Alarm schlagen, wenn sie bedroht ist. Wir betrachten in diesem Moment nicht die religiöse oder spirituelle Erfahrung von Millionen von Menschen. Der fragliche Ritus in seinem prächtigen lateinischen Text hat auch eine Vielzahl von unschätzbaren Errungenschaften in der Kunst inspiriert – nicht nur mystische Werke, sondern auch Werke von Dichtern, Philosophen, Musikern, Architekten, Malern und Bildhauern in allen Ländern und Epochen. So gehört er sowohl zur universellen Kultur als auch...

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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (12 von 20). Woher dieser Abfall oder die materielle Sünde.

Der nächste Grund für die jetzige Ungeistlichkeit, Verblendung und Feigheit unserer Hirten ist das Leben in der Sünde, auch in der materiellen Sünde.   Was ist materielle Sünde?   Sie tun etwas, was verboten ist, ohne zu wissen, dass es verboten ist. Eine materielle Sünde ist niemals eine schwere Sünde, weil die willentliche Zustimmung fehlt, aber es ist dennoch eine Sünde und zwar eine lässliche Sünde. Wenn man sich den Zustand unserer lieben Geistlichen bei Lichte ansieht, so sündigen die meisten schwer und zwar formell, wie die DBK durch die Einführung der Kommunion für Ehebrecher und Protestanten. Die meisten Priester sündigen durch ihre heterosexuellen und homosexuellen Konkubinate, durch vorgebrachte Häresien, durch Unglauben und was noch dabei anfällt. Aber sehr viele sündigen durch materielle Häresien aus denen leider die nachkonziliare Theologie besteht. Man lernt im Studium wenn nicht strikte Häresien, dann doch der Häresie nahe Aussagen, man wiederholt diese, weil man glaubt orthodox zu sein und schadet den Seelen, die man zu leiten hat. Es ist, als würden Sie im guten Willen Gift verabreichen. Die Menschen würden krank werden und sterben, Sie wüssten aber nicht warum. Die Geschichte der Medizin ist voll solcher Fälle, wo man Gift – wie Quecksilber bei Syphilis – verabreichte in der Überzeugung zu heilen.  Hatte man die Absicht zu schaden? Nein. Hatte man objektiv geschadet? Ja. Im Gegensatz zur Medizin sind die Nachwirkungen der theologischen Gifte langsamer ersichtlich, weil kaum jemand heutzutage der Meinung ist, dass Meinungen etwas verursachen und wirken und schon gar nicht theologische Ansichten. Dies ist falsch, weil Verfälschung des Glaubens qua Häresie nicht nur zeitliche, sondern auch ewige Folgen hat. Aber kehren wir zu materiellen Sünden zurück. Eine materielle Sünde ist eine leichte Sünde, sollte die Materie auch schwer sein. Welche Wirkungen haben leichte Sünden? Die Moraltheologie lehrt: „Sie disponieren zu schweren Sünden, weil sie: den speziellen Schutz Gottes aufheben, die Liebe zu Gott verringern, welche sich fürchtet Gott zu beleidigen, weil sie die Neigung zu schwereren Überschreitungen mehren, insbesondere dort, wo man schon leicht gesündigt hat.“[1] Zwar lassen sich leichte Sünden nicht aufsummieren, sodass z.B. 100 leichte Sünden eine schwere Sünde ausmachen, aber leichte Sünden verleiten dazu überhaupt eine schwere Sünde zu begehen. Nehmen wir die liturgische Sünde. Nach der Mehrheit der vorkonziliaren Moraltheologien ist eine bewusste Missachtung der Rubriken bei der Sakramentenspendung[2] oder gar eine freiwillige Zerstreuung insbesondere bei der Messe[3]  eine schwere Sünde. Wenn wir als die objektive geistliche Norm den Ritus der Sakramentenspendung nach den vorkonziliaren Normen betrachten, dann stellt der Ritus aller Novus Ordo Sakramente eine materielle Sünde dar. Wenn wir als die objektive geistliche Norm die vorkonziliare Theologie betrachten, dann stellt die gesamte nachkonziliare Theologie eine materielle Sünde dar. Wenn wir als die objektive geistliche Norm die vorkonziliare Verkündigung betrachten, dann stellt die gesamte nachkonziliare Verkündigung eine materielle Sünde dar. Aber neu bedeutet nicht falsch! wird jetzt jemand ausrufen. „Doch“, antworten wir, wenn die richtige Formel z.B. e= mc2 heißt, dann ist eine jede Veränderung, Neuerung oder Abweichung von ihr falsch, denn Wahrheit ist unveränderlich, insbesondere diejenige, die Gott, welcher die Wahrheit selbst ist, verbürgt. Wann fand die größte Aufgabe des Priesteramtes statt? Kurz nach dem Konzil als die Geistlichen, von anderen Gründen abgesehen, das Alte nicht mit dem Neuen vereinbaren konnten, da sie in der zweiwertigen Logik aufwuchsen. Aber auch die nachfolgenden Priestergenerationen, die mehr...

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Die schlechten Päpste oder wider den päpstlichen Positivismus (5 von 5)

Praktische Gründe für den päpstlichen Positivismus Natürlich hat die katholische „Papstgläubigkeit“, um es so zu formulieren, ganz praktische Gründe. Fast niemand ist theologisch gebildet. Fast niemand hat die Zeit, die Aussagen eines jeden Papstes mit der Lehre der Kirche abzugleichen. Bisher, d.h. bis Benedikt XVI. haben die Päpste keine offensichtlichen Häresien verbreitet. Wären es wirklich Häresien, so sagen sich Viele, dann würden „unsere guten, katholischen Bischöfe und Kardinäle, die so lieb sind und es so schwer haben“ einspringen, es uns sagen und den Papst ermahnen oder gar absetzen. Durch den nachkonziliaren Zusammenbruch der Katechese hat wirklich kaum ein Katholik irgendwo auf der Welt, nicht nur in D, A und CH, ein ausreichendes Glaubenswissen, um seinen Glauben verteidigen zu können. Fast kein ausgebildeter Theologe, es sei denn er kann gut Latein und betreibt sehr viel Selbststudium, kennt die überlieferte Lehre der Kirche. Praktisch gesehen, gibt es verschiedene Kongregationen in Rom, z.B. die Glaubenskongregation (wenn sie nicht gerade Homo-Orgien feiert, denn es war ihr Gebäude), welche die öffentlichen Aussagen des Papstes auf Rechtgläubigkeit überprüfen, sodass es ein Einzelner nicht zu machen braucht. Bis Benedikt XVI. ist keine sententia haeretica aus dem Munde eines nachkonziliaren Papstes gefallen, obwohl lehramtlich und theologisch zwischen Johannes XXIII. und Benedikt XVI. die Weichen so gestellt wurden, dass die Kirche unter Bergoglio entgleist. Die Bischöfe und Kardinäle haben meist keine Ahnung von Theologie und kein Interesse am geistlichen Leben, diejenigen aber, welche die Häresien sehen, sind einfach zu feige irgendetwas dagegen zu unternehmen. So sieht es nun mal aus. Stellen Sie sich vor, irgendwo würde Feuer ausbrechen, aber die Feuerwehrmänner wären: Zu blind, Zu betrunken, Zu verkokst, Zu sehr in sodomitischen Akten gefangen, Zu faul, Zu feige, Zu dick und unbeweglich um das Feuer zu sehen und dagegen vorzugehen, diejenigen aber, die ausreichend sehen und fit wären, wären Zu bösartig, um es löschen zu wollen. Warum? Weil sie sich den Untergang der Menschen durch dieses Feuer wünschen. Die ersten Punkte zeigen „unsere lieben Geistlichen“, die von uns bezahlten „Feuerwehrmänner des Glaubens“, die eigentlich die Ausbildung und die Ausrüstung zur Feuerbekämpfung der Häresie haben sollten. Der letzte Punkt zeigt die diabolischen Narzissten, die Satanisten, die Geheimbündler, diejenigen also, die wirklich wissen, worum es geht, welche uns verderben möchten und zurzeit im Vatikan regieren. DSDZ hörte sich gestern den langatmigen Bericht über die Vorgänge der Jugend-Synode von Diane Montagna, einer Journalistin von Lifesitenews an. Sie sprach zu gleichgesinnten, traditionellen Katholiken, welche, im Gegensatz zu den Synodenvätern, den Glauben ernst nehmen. DSDZ dachte sich, dass es eigentlich Wahnsinn sei, dass die Laien, wie er selbst, den Glauben viel wichtiger als die Geistlichen nehmen, obwohl es die Aufgabe und Beruf der Letzteren ist diesen zu verteidigen und zu verbreiten. Interessanterweise haben die meisten Bischöfe dermaßen wenig Ahnung von den Glaubensinhalten, was Diane Montagna und ihre vatikanischen Quellen, die manchmal auch gläubig sind, bestätigen, dass es ein Leichtes ist den Hirten etwas unterzujubeln. Aber wie ist es möglich, dass ein Laie, der ein paar Bücher gelesen hat, wir sprechen hier von Journalisten und keinen Theologieprofessoren, mehr Ahnung vom Glauben hat, als depositum fidei verstanden, als ein Bischof? Wo ist es hin? All die Seminarzeit, all das Theologiestudium, all die Priester- und Bischofsweihen? Das Kirchenrecht schreibt vor, dass ein künftiger Bischof mindestens ein Lizentiat (der theologische Grad zwischen Magister und Doktor) in Theologie und...

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Die schlechten Päpste oder wider den päpstlichen Positivismus (3 von 5)

Der hegelianisch-metaphysische Unterbau des päpstlichen Positivismus Da ist der gute Jesuit, der sich die Angleichung der Kirche an die weltliche Schwulenbewegung wünscht, indem er sagt: Reese: Mir hätte es gefallen, wenn das Dokument das Wort „Gay“ wie auch den Audruck LGBT gebraucht hätte: Das sind Begriffe, die von den homosexuellen Gruppen gebraucht werden, die direkt von diesem Paragraphen betroffen sind. Dennoch finde ich die Einladung zur Annahme und pastoralen Begleitung der Homosex-Menschen positiv. […] Reese: Bevor sie sich umfassend mit dem Sex befassen, wäre es gut, wenn die Bischöfenstudieren würden, was die heutigen Moraltheologen sagen. Zudem sollten sie sich mehr mit der gelebten Erfahrung der Familien, der Paare und der Singles in Verbindung bringen. ganz hegelianisch-nachkonziliar, weil, wie schön Romano Amerio darlegt: Die systematische theoretische Darstellung des Mobilismus enthält die Philosophie Hegels. Das Daseiende ist das in der Zeit unendlich wechselhafte Werdende. Das Werden geht auf Gott über, womit es ihm die Attribute der absoluten Unwandelbarkeit und Zeitlosigkeit nimmt.[1] Und was bedeutet das? Dass die Wirklichkeit sich ständig verändert und die Veränderung unendlich ist. Weil, nach Hegel, Gott nicht die Welt schafft, sondern in ihr wird und die Welt gleichsam den Leib Gottes darstellt, daher geht die Veränderung der Welt auf Gott über. Man kann also von der notwendigen Veränderung der Welt auf die notwendige Veränderung Gottes schließen, wie wir woanders geschrieben haben. Weil also die Welt 1:1 Gott abbildet, so findet eine jede Veränderung in der Welt ihren Niederschlag in der Veränderung Gottes. Sie heben den Fuß nach oben – Veränderung – Gott verändert sich. Sie heben den Fuß nach unten – Veränderung – Gott verändert sich. Denken Sie sich dieses Viereck, ein Parallelogramm, wobei die untere Seite für die Welt und die obere für Gott steht: Jede Veränderung der Welt resultiert in einer Veränderung Gottes, weil Welt und Gott innerhalb dieses Welt- Gott- Parallelogramms eine Einheit bilden: Niederschlag findet und/oder die Welt sich so verändert, dass ihre Veränderung in der Veränderung Gottes ihren Niederschlag findet, so muss Gott konsequenterweise seine Offenbarung ändern, um diese natürlich „den Bedürfnissen des modernen Menschen“ anzupassen. Und wenn der moderne Mensch homosexuell ist und Kokain schnupft, siehe die berühmte Homo-Orgie mit Kardinal „Cocco“ im Gebäude der Glaubenskongregation (sic!), dann hat Gott sogleich seine Offenbarung danach zu schreiben und seinen göttlichen Willen danach auszurichten. Kardinal Coccopalmiero ist aber der Präsident des Päpstlichen Rates für Gesetzestexte, dies bedeutet, dass alle offiziellen Gesetzestexte des Vatikans durch seine Hände gehen und er weiß sie schon so zu schreiben, dass ein „Sowohl-als-Auch-Jedoch-aber-Wenn“ dabei herauskommt. Wie die Internetseite lifesitenews angibt, soll Kardinal „Cocco“ der Orgie „präsidiert“ oder ihr „vorgestanden“ haben („ […] in fact, that he ‘was presiding’ over it when the Vatican Gendarmes broke in […]“), was den Rückschluss zulässt, dass es sich bei dieser Orgie um etwas „Liturgisch-Geordnetes“ gehandelt haben kann. Ann Barnhardt bringt es wieder auf den Punkt: es war eine schwarze Messe, da es normalerweise bei Orgien recht ungeordnet zugeht und es keine Vorsitzende gibt, die „präsidieren“. Kurz und gut: Menschen, die so leben kommen auf solche Gedanken Gott ihrem „Lebensstil“ anzupassen, was die Popularität den nachkonziliaren Mobilismus ganz praktisch erklärt. Denn unter dem hegelianischen Schutzmantel der Prozesstheologie geht es eigentlich darum noch mehr Stricher und Kokain in den Vatikan zu schmuggeln. Wenn jetzt jemand fragen wird, Wie es denn möglich sein, dass jemand auf solche eine...

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Die schlechten Päpste oder wider den päpstlichen Positivismus (2 von 5)

Was ist Mobilismus? Dass der Papst der höchste Diener der Kirche ist und ihre unveränderliche Lehre wiedergibt, war auch bis ca. 1962 klar, als durch das unselige Konzil (ja, ja, es ist langweilig immer davon zu sprechen, aber leider notwendig) die unveränderliche und größtenteils statische Lehre der Kirche auf einmal dynamisch und veränderlich wurde. Dadurch wurden die Aussagen des Papsten zum einzigen Bezugspunkt, was den päpstlichen Positivismus gründete. Der Mobilismus, wie ihn Romano Amerio nennt,[1] hielt in die Kirche den Einzug. Was ist Mobilismus? Es ist eine philosophische Ansicht, dass alles beweglich (mobile) ist und nichts ruhig bleibt: nihil quietum in causa. Ein völliger Heraklitismus also, durch Hegel modern aufgepeppt und aufgefrischt. Es ist eine weltliche Sicht der Dinge, die ihren Niederschlag im UNESCO-Bericht aus dem Jahre 1972 mit dem Titel Apprendre à être – „Lerne zu sein“ fand. Aber, wie richtigerweise Amerio deutet, „être -»sein« wird gleichbedeutend mit »devenir« – werden – oder »se développer« – sich entwickeln- betrachtet. Ziel der Pädagogik und der Politik sei, dafür zu sorgen, dass „der Geist nicht bei endgültigen Überzeugungen stehen bleibt“, sondern im Gegenteil, „in hohem Maße bereit wird, sich umzustellen“. Betont wird dementsprechend »die Notwendigkeit, das Denken so zu bilden, dass es darauf eingestellt ist, eine Vielzahl von Lösungen als Hypothesen ins Auge zu fassen«, die in verschiedene – nicht die gleiche Richtungen gehen (Osservatore Romano, 10. Januar 1973).[2] Wie kommt es aber, dass l’Osservatore Romano, die Zeitung des Papstes, welche Romano Amerio zitiert, fast buchstäblich die Ansichten eines UNESCO-Dokuments wiederholt? Die einfache Antwort lautet: Weil die Freimaurer außerhalb des Vatikans die Vorgaben den Freimaurern innerhalb des Vatikans geliefert haben. Sollte sich jemand am Wort „Freimaurer“ stören, dann möge er/sie das Wort „weltliche Agenda“ dafür einsetzen. Die Ansichten des Mobilismus sind ja überhaupt nicht katholisch, da Katholizismus von der Seins-Metaphysik, also einer unwandelbaren göttlichen Wirklichkeit ausgeht, welche das Hier und Jetzt abbildet beziehungsweise abbilden sollte. Kurz und gut: je ruhiger und unwandelbarer, desto besser. Aber leider hat der Mobilismus den Einzug in die Konzilsdokumente gehalten[3].  Zunächst scheint dieser Einzug noch deskriptiv – beschreibend – dargestellt zu werden: So vollzieht die Menschheit einen Übergang von einem mehr statischen Verständnis der Ordnung der Gesamtwirklichkeit zu einem mehr dynamischen und evolutiven Verständnis. Die Folge davon ist eine neue, denkbar große Komplexität der Probleme, die wiederum nach neuen Analysen und Synthesen ruft. (Gaudium et Spes 5) Aber schon in GS 41 wird diese Entwicklung hochgeschätzt: Kraft des ihr anvertrauten Evangeliums verkündet also die Kirche die Rechte des Menschen, und sie anerkennt und schätzt die Dynamik der Gegenwart, die diese Rechte überall fördert. (Gaudium et Spes 41) Aber warum „verkündet die Kirche die Rechte des Menschen“ und das „Kraft des ihr anvertrauten Evangeliums“? Das Ziel des Evangeliums ist doch die Bekehrung der Menschen zu Gott durch Jesus Christus, sodass der Mensch einen Teil seiner Rechte, beispielsweise das Recht zum Sündigen, einbüßt. Man kann diesen Satz zwar für die Orthodoxie retten, indem man sagt, dass das Evangelium die wahre Würde des Menschen verkündet und hochschätzt. Aber sogar dann würde das Evangelium im Dienste des Menschen, wie unermüdlich Johannes Paul II unterstrich, stehen und nicht der Mensch im Dienste des Evangeliums. So lesen wir beispielsweise in Christifideles laici 36  Im Dienst am Menschen 36 Weil sie in der Kraft des Geistes das Evangelium aufnimmt und verkündet, wird die Kirche […] zur Dienerin...

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Hilary White, Was man im Notfall tun soll: „Was ist Ihr Brotberuf?“ (3 von 3)

Wenn man die unten angegebenen Vorschläge von Hilary White liest, so kann man sich wirklich fragen, ob sie nicht zu viel verlangt? Denn, laut ihren Ausführungen muss man, um sich seine Zukunft als Priester abzusichern: vor dem Seminar einen Brotberuf lernen, darüber hinaus auch reich von Haus aus sein, parallel zum Studium handwerklich arbeiten oder/und auf sein Aktienportfolio achten, sich ein zweites finanzielles Standbein sicher, wenn man dann plötzlich nach der Weihe auf der Strasse steht. ...

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Allerheiligen oder die Triumphierende Kirche

Die eine unveränderliche Kirche und ihre Unterteilung Heute feiern wir das Fest der Triumphierenden Kirche, denn die Kirche ist dreigeteilt. Sie besteht aus: der Triumphierenden Kirche im Himmel, der Leidenden Kirche im Fegefeuer, der Kämpfenden Kirche auf der Erde. Da die Kämpfende Kirche spätestens seit 1962 nicht mehr kämpft und seit 2013 tut sie es überhaupt nicht, so kommen kaum Seelen ins Fegefeuer und schon gar nicht in den Himmel. Woher man das weiß? Weil sich weder Gott verändert hat noch seine Anforderungen geändert haben. „Du sollst nicht Ehebrechen“ gilt nach wie vor. Da hilft das ganze nachkonziliare Beschönigen und Tricksen nicht, die Norm Gottes ist objektiv, denn sie ist göttlich. Wenn Sie die benötigte tägliche Kalorienmenge auf 6000 Kcal pro Tag und Person heraufsetzen, dann wird jeder übergewichtig, es sei denn er ist ein Tour de France -Rennradfahrer oder ein Waldroder bei -20 Grad in Kanada. Wie es auf der Welt und im Reich der Naturwissenschaften objektive Normen und Gesetze gibt, so gibt es diese in der Welt der Sittlichkeit und der Spiritualität. Ansonsten landen wir in der Welt des völligen Relativismus oder wir müssen die Menschwerdung und die Göttlichkeit Christi in Frage stellen. Wenn es Gott gibt und Er Mensch wurde, dann hat er uns doch wirklich persönlich alle Normen mitgeteilt beziehungsweise der Heilige Geist hat die Kirche, ja diejenige vor 1962, zum vollen Verständnis der Wahrheit Christi geführt. Das Zweite Vatikanische Konzil als „das neue Pfingsten“ zu bezeichnen war im höchsten Maße blasphemisch....

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Immer wieder Benedikt XVI. – diesmal die Juden-Frage

Wie gloria.tv  in Berufung auf kathpress.at berichtet, hat der Immer-Noch-Papst Benedikt XVI. einen völlig unnötigen Aufsatz in Communio darüber veröffentlicht, dass der Alte Bund doch nicht aufgehoben wurde. Hat er nichts Besseres zu tun als solch einen Unsinn zu schreiben? Anscheinend nicht, denn in der Kirche sieht es nur rosig aus. Denn wem haben wir Franziskus zu verdanken? Jawohl, dem guten, alten Benedikt. Mit der „Juden-Frage“ haben wir uns bereits beschäftigt und die Aufhebung der Substitutionstheorie durch Benedikt ist einfach falsch. Denn wäre sie richtig, dann hätten sich: keine Juden zu des Heilands Zeiten bekehren müssen, keine Apostel und Jünger zu Christus bekehren müssen, keine Judenchristen zum Christentum bekehren müssen, keine Judenmission wäre möglich gewesen. Falls wir die Richtigkeit von 1. bis 4. annehmen samt des Missionsbefehls Christi, dann ist die Judenmission nach wie vor aktuell: sowohl nach 1948 (Gründung des Staates Israels) wie nach 1962-1965 (Vatikanum II). Dies ein kurzer Kommentar von DSDZ zum ungelesenen Aufsatz von Benedikt XVI., denn DSDZ hat Besseres zu tun als sich diesen Schmarrn durchzulesen....

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Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (28). Wahre göttliche Offenbarung untrüglich feststellbar.

Fünftes Kapitel Das Urteil bei dieser Unterscheidung ist nicht gewiss und untrüglich, wenn keine ausdrückliche Offenbarung hinzukommt. Es wird gar Vieles dazu erfordert, um auf künstliche Weise die verschiedenen Geister richtig zu unterscheiden. Es werden zu diesem Ende einige Regeln vorgeschrieben. Wenn Gott sich jemandem offenbart, dann gibt er ihm die untrügliche Gewissheit, dass Er es ist. Kardinal Bona stellt in den unten angeführten Texten eine Reihe von Heiligen, die ein untrügliche Gabe der Herzensschau hatten und denen man nichts vormachen konnte. Warum ist es theoretisch möglich, dass man eine solche Gewissheit erlangt? Weil: Gott die Wahrheit (veritas) und wahrhaftig (verax) ist. Seine Offenbarung wahr ist. Die menschliche Seele auf Wahrheit ausgerichtet ist. Gott sich Menschen offenbart, die Seiner Offenbarung würdig sind. So trifft die Wahrheit Gottes auf einen wahrheitsfähigen Grund. Und die Gewissheit entsteht....

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Kurt Hutten, Drohen Abspaltungen in der katholischen Kirche? Traditionalisten gegen Progressisten (1970). (5 von 6)

Ja, bezüglich der Anhänglichkeit an Privatoffenbarungen hat sich seit 1970 nichts geändert. „Nur ein Wunder kann uns retten“, meinen manche, doch es kommt nicht. Wir haben bereits darüber geschrieben, dass es naiv ist und wir halten hier nichts von Privatoffenbarungen, auch nichts von den kirchlich anerkannten. Wenn Sie treu ihr Tridentinisches Brevier beten, samt den täglichen Auxilium christianorum Gebeten, so bekommen Sie selbst einen dermaßen großen Gnadenschub, dass sie von keinen Privatoffenbarungen abhängig werden. Gott wird durch die Gnade ihre Seele so formen, dass Sie sogar in der tiefsten Nacht nicht verzweifeln werden.  Die Hilfe kommt wirklich nicht von außen, nur von innen. Sie müssen sich auf einen langen, bergoglianischen und nachbergoglianischen nuklearen Winter einstellen und da brauche Sie jede Gnadenhilfe, die sich nur bekommen können. Flucht in Visionen und Apokalyptik  Mit seinen kritischen Äußerungen über Erscheinungen und charismatische Bewegungen hatte der Papst die Glaubenswelt dieser Gruppe an einem empfindlichen Punkt verletzt. Denn folgendes gehört zur Signatur ihrer Religiosität: In der Kirche heimatlos oder fremd geworden und in die Opposition gegen den Großteil der Hierarchie und des Klerus getrieben, sucht sie ihre Zuflucht in einer „mystischen Frömmigkeit“, deren Komponenten neben dem Festhalten an allen Gütern der katholischen Tradition aus drei Faktoren besteht. Es ist einmal der Drang nach einer Steigerung der himmlischen Position und der Vollmachten Mariens. Es ist weiter das ekstatische Element, das sich in einer unübersehbaren Fülle von Marienerscheinungen, Visionen und Offenbarungen äußert. Es ist schließlich die apokalyptische Erwartung, die mit einem dicht bevorstehenden Strafgericht über die verdorbene Menschheit und die treulose Kirche und dem Sieg Christi rechnet. Maria, die Gottesmutter, Herrin der Welt und der Kirche und Mittlerin des Heils, erscheint in den letzten 120 Jahren massenhaft und spricht zu den Gläubigen. Aber das Schreckliche ist, daß die offizielle Kirche nur ganz wenige Erscheinungen und auch diese nur widerwillig auf Drängen der Gläubigen anerkannt,  alle anderen verworfen hat. Damit begibt sie sich in Opposition zu Maria, verachtet und ignoriert sie. Das ist eine Provokation der Gottesmutter und sie weint über ihre Kirche und ruft sie beschwörend zur Buße und Umkehr und legt ihr Forderungen auf und verkündigt ihr und der ganzen Welt bei Nichterfüllung das Gericht Gottes. So wurden die Erscheinungsorte zu Zentren der innerkirchlichen Résistence. Wunder aller Art, Heilungen, Sonnenzeichen beglaubigen sie, und die Botschaften Mariens und die Zeugnisse der Seher werden verbreitet und gläubig aufgenommen. Solche illegalen Wallfahrtsorte sind u. a. Garabandal in Spanien, San Damiano in Italien, Turzovka in der Slowakei, Eisenberg im Burgenland, Heroldsbach und Pfaffenhofen in Bayern, Gascons in Frankreich, St. Bruno in Kanada, Fort Kent in USA. Aus diesen Zentren erschallt unermüdlich der Ruf Mariens. Dazu kommt der vielstimmige Chor von Kundgebungen Jesu oder Mariens durch Visionäre und Stigmatisierte (P. Pio). Sie sind ebenso wie die sonstigen Augenzeugenberichte der, meist kindlichen, Seher und Seherinnen arg naiv und primitiv. Ein Großteil besteht aus religiösem Kleinkram und sehr ichbezogenen Mahnungen Mariens, sie doch ja gebührend zu ehren, widrigenfalls eine „furchtbare Katastrophe“ unausbleiblich sein werde. Aber je und je kann man aus ihnen auch die von der Opposition gegen die Kirche vorgetragenen Klagen und Forderungen vernehmen, und sie bekommen nun ein besonderes Gewicht, weil sie nicht mehr aus dem Mund irrfähiger Menschen kommen, sondern von der Gottesmutter selbst aufgenommen und proklamiert wurden. Etwa: „Die Kirche ist in großer Gefahr und liegt durch die Verfolgung im Todeskampf...

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Kurt Hutten, Drohen Abspaltungen in der katholischen Kirche? Traditionalisten gegen Progressisten (1970). (4 von 6)

Ja, der Papst. Im Jahre 1970 gab es nur einen, wir haben gar zwei, davon einen Antipapst, wie es so ist. Es liegt wirklich etwas sehr Tragisches darin, diesen Glauben der Katholiken an ihren Papst, sprich Paul VI., aus der heutigen Perspektive, wo wir mehr über ihn wissen, zu verfolgen. Derjenige, dem sie am meisten vertrauten, hat sie am meisten verraten. Was man über Paul VI. Montini liest, lässt auf einen areligösen, humanistisch interessierten, linken Homosexuellen schließen. Jean Guitton, der mit ihm seine „Dialoge“ führte hat Paul VI. als einen „völlig weltlichen Menschen“ bezeichnet. Guitton schreibt wörtlich: „Mit wurde klar, wie sehr laizistisch [weltlich] sein Denken ist. Man hatte bei ihm den Eindruck nicht mit einem Geistlichen, sondern mit einem Weltmenschen zu tun zu haben, der unerwarterter Weise zum Papstamt erhoben worden ist“.  (Jean Guitton, Paul VI secret , 1979). Ja, es scheint wirklich zu stimmen, dass mit der Homosexualität, der ausgelebten Homosexualität, die vielen Personen bekannt war, welche mehrmals dazu geführt hat, dass Montini erpresst wurde. Warum war er so zaudernd? Warum so widersprüchlich? Warum so hysterisch? Warum waren ihm die Hände gebunden? Darum. Wenn man noch dazu die Fotos des späten Paul VI. mit seinen früheren Bildern vergleicht, so scheint es sich kaum um demselben Menschen zu handeln.  Man braucht sich dabei gar nicht auf den schweizer Exorzismus oder andere Privatoffenbarungen zu berufen, denn angeblich hat die CIA die Stimme des Papstes aufgenommen, welche ganz anders war, als die Stimme des „anderen“ Pauls VI.  Sollte es auch einen Doppelgänger gegeben haben, dann war doch der echte Montini für das Konzil und die Neue Messe verantwortlich, weil diese gänzlich seinen theologischen Ansichten entsprachen. Vielleicht hat er zu sehr gejammert und wurde ausgetauscht. Alles möglich, denn die Fotos anderer nachkonziliaren Päpste weisen solche Änderungen nicht auf. Deswegen soll durch die kommende Kanonisation des „seligen“ Pauls VI. ein Sarg über die Untersuchungen zum echten Montini gelegt werden. Traurig, traurig....

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Kayfabe, Teamplayer und „der gute, alte Benedikt“

Die jetzige Lage Am Montag den 12.03.2018 brachte das Portal onepeterfive eine Nachricht, welche dem letzten Benedikt-Fan das Herz brechen wird. Unter Berufung auf mehrere, einander ergänzende Quellen gibt Maike Hickson, die Journalistin des Portals, bekannt, dass es Papa emeritus Benedikt XVI. war, welcher bei einem Mittagessen mit Kardinal Schönborn, während der unseligen Synode über die Familie im Jahre 2015, zusammentraf, um zwischen Schönborn und dem deutschsprachigen Gremium, welches erfolgreich die Kommunion für Ehebrecher pushte und Kardinal Müller, seinem Schüler, zu vermitteln. Kurz und gut: wir verdanken es Benedikt, dass Müller nicht intervenierte und später den Überraschten spielte. Benedikt hat uns also nicht nur den Papa Bergoglio, sondern auch Amoris Laetitia eingebrockt, welche von einem Mann veröffentlich wurde, dem Benedikt, der „Startheologe des Vat. II“, eine „gründliche philosophische und theologische Bildung“ zuerkennt. Nein, Sie sind nicht im falschen Film und dieser Brief ist auch keine Fälschung. Benedikt XVI. hat ihn tatsächlich geschrieben und weist darin selbst auf eine „innere Kontinuität“ zwischen den beiden Pontifikaten hin. Es gibt Benedikt-Fans da draußen, welche alle Argumente ablehnen werden, die gegen ihr Idol gehen, indem sie sagen werden: „Dieser Brief ist nicht echt.“ „Man hat ihn gefälscht.“ „Der arme Benedikt fürchtet um sein Leben.“ „Er steht unter Drogen und weiß nicht, was er sagt.“ „Es ist ein göttliches Geheimnis, das wir, kleine Würmer, nicht ergründen können.“ Das stimmt aber alles nicht, denn wenn man den Verstand, eine große Gabe Gottes, einschaltet, dann lautet die konsistente Antwort auf all diese Ungereimtheiten so, dass Benedikt einfach selbst zu der modernistischen, kirchenzerstörerischen Mafia gehört, die Ansichten von Bergoglio teilt und selbst ein guter Teamplayer ist....

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Kurt Hutten, Drohen Abspaltungen in der katholischen Kirche? Traditionalisten gegen Progressisten (1970). (3 von 6)

Den unten angeführen Argumenten und Invektiven ist wirklich nichts zuzufügen. Es hat sich nichts verändert. Antipapst Franziskus zeigt mit seiner Luther-Briefmarke, dass es sich wirklich um die Protestantisierung des Katholizismus handelt und durch das Vat. II gehandelt hat. Die Vorwürfe von 1970 stimmen. Abbé Georges de Nantes ist DSDZ (dem Schreiber dieser Zeilen) ein Begriff, er hat auch Auszüge seiner Schriften gelesen, findet sie aber sehr haßerfüllt und was das Meritorische anbelangt, übertrieben. Paul VI. hat, unseres Erachtens, keine sententia haeretica im eigentlichen Sinne im forum externum verkündet, wie keiner der Päpste bis Antipapst Franziskus und seiner Amoris Laetitia. Wie man bei Kurt Hutten nachlesen kann, war insbesondere in Frankreich einiges los. Menschen gingen wirklich auf die Barrikaden. Es ist kaum anzunehmen, dass in Februar 2018 jemand, der sich als katholisch bezeichnet, wirklich sagen kann, dass sich seit 1970 alles zum Guten gewendet hat. Dieser Illusion gaben sich mehrheitlich die englischsprachigen Neukonservativen hin, wie sie treffend Hilary White beschreibt, welche dem Narrativ von dem „entführten Boot Petri“ glaubten bis sich der „konservative“ Papst Johannes Paul II wieder ans Ruder setzte. Wie wir jetzt sehen, gab es nach Vat. II keine konservativen Päpste und Bergoglio ist nicht zufällig entstanden. Der Weg der jetzigen Zerstörung wurde ihm durch die vorhergehende Zerstörung geebnet. Wir sind ungefähr in der Stalin-Ära mit den Moskauer Prozessen, welche vielen Linken außerhalb der Sowjetunion die Augen öffneten, sofern sie noch einen Kopf ohne eine Kugel hatten. Schlimm, schlimm.  Den Bischöfen und Priestern wird vorgeworfen, daß sie die Hauptschuld an dem furchtbaren Glaubensschwund tragen. Um ihre ökumenische Gesinnung zu beweisen und sich bei den Protestanten salonfähig zu machen, geben sie die Lehre von der alleinseligmachenden Kirche auf und treiben einen Ausverkauf an katholischen Wahrheiten und laufen den Protestanten nach. Den Traditionalisten ist das ein Greuel. Jedes Paktieren riecht für sie nach Verrat. Darum verübelten sie es Paul VI. schwer, daß er nach Genf reiste. Sie halten streng an den alten Verdammungen der Reformation fest. Die Reformationskirchen sind für sie nicht „Kirchen“, sondern Religionsgemeinschaften und die evangelischen Pfarrer werden betont als „Religionsdiener“ bezeichnet. Für die Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ besteht zwar unverhohlene Sympathie, aber sie beruht nur auf Gemeinsamkeiten der Frontstellung, nicht der Glaubenssubstanz. Der katholische „Ökumenismus“ gilt als Frucht einer Glaubenserweichung und Auftakt einer völligen Kapitulation. Wache Katholiken fragen sich, wann der „ökumenische Taubenschlag“ Niederaltaich ins protestantische Lager übergeführt wird. Bei den Theologen „dreht sich alles nur noch um die Menschen und da in der Hauptsache um die Protestanten, damit sie mit unserem entleerten Glauben einverstanden sind“ (6, Oktober 1968). Aber die Protestanten denken nicht daran, auch ihrerseits Konzessionen zu machen. Sie stehen „lächelnd mit über dem Bauch gefalteten Händen dabei und schmunzeln ob der Selbstzerstörung der katholischen Kirche“ und muntern die Progressisten auf: „Mehr noch! Ihr habt noch nicht genug aufgegeben. Wir haben Zeit. Wir warten, bis ihr Katholiken protestantisch geworden seid“ (4, August 1968). Ein Großteil der Bischöfe hat sich „auf den Weg zur Reformation gemacht“ und „die Zeitbombe, die Luther legte, ist krepiert“ (6, Oktober 1968). Muß man sich das alles gefallen lassen? Sind nicht alle treuen katholischen Christen verpflichtet, den Sturz in den Abgrund zu verhindern? Es wird zum Widerstand getrommelt: „Wir sind keine ‚fromme Flaschen’; wir sind mündige Laien; wir werden auftreten, reden, mahnen, ob es gelegen ist oder nicht, damit der Diabolus in der Kirche entlarvt wird“...

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Kurt Hutten, Drohen Abspaltungen in der katholischen Kirche? Traditionalisten gegen Progressisten (1970). (1 von 6)

Wir wollen die Prädestinations-Reprobationspredigt des hl. Leonard von Pont Mauritius ein wenig mit dem Beitrag von Kurt Hutten auflockern, obwohl man wirklich nicht sagen kann, ob dies ein leichteres Thema ist. Kurt Hutten ist ein Protestant und daher gewohnt, dass man sich spaltet und jeder Protestant mit seiner Bibel sozusagen selbst seine Kirche bildet. Katholiken sehen das anders, Katholiken spalten sich nicht. Warum eigentlich nicht? Weil man aus der Geschichte gelernt hat, dass eine Abspaltung von der Kirche immer im Untergang endet, was zuletzt die Altkatholiken erlebten und jetzt viele Sedisvakantisten erleben. Interessanterweise boten die Medien den konservativen Katholiken im Jahre 1970 kein Podium und heute eigentlich auch nicht, was wirklich interessant ist, da seit den Talkshows der 1990-ger jedem möglichen Spinner medialer Raum gewährt wird. Natürlich gab es im Jahre 1970 nur das Staatsfernsehen, welches, wie wir jetzt erfahren, sehr einseitig informierte. Warum? Weil dieselben Kräfte (FM?) das Fernsehen steuerten, welche das Konzil vorwärts trieben. Anders ist dieses Vorgehen ja nicht erklärbar und zeugt von fehlender Objektivität des Staatsfernsehen, Verzeihung, der „öffentlich-rechtlichen“ Medien. Deswegen kennt kaum ein Mensch die Argumente der Traditionalisten, weil diese seit 1970 nirgendwo zu Wort kamen....

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Splendor Missae oder wenn man es nicht selber macht….

Es ist wirklich sehr schwer jemandem die Schönheit und den Glanz der wahren katholischen Liturgie, d.h. der Alten Messe, zu zeigen, weil sie so gut wie nirgends in ihrer Fülle eines Pontifikalamtes in einer schönen Kirche stattfindet. Wenn Kardinal Burke irgendwo hin kommt, dann wird kurz eine Barockkirche „angemietet“ oder vielleicht auch umsonst zur Verfügung gestellt und die Gläubigen strömen wie in ein Konzert. Ja, ja das ist natürlich auch narzisstisch – Cardinal Burke on tour. Es werden Anzeigen aufgegeben mit dem Text:  In der Kirche so  und so wird die Heilige Messe aufgeopfert von Hwd. Dr. Dr. hab Soundso in der Begleitung der Schola dirigiert von Soundso. Das ist natürlich richtig, denn die Messe ist auch ästhetisch ein Genuss oder sollte es einer sein, wenn sie im richtigen liturgischen Ambiente zelebriert werden könnte. Was steht uns aber zur Verfügung? Kurz zur Verfügung gestellte Novus Ordo Kirchen oder Kapellen, die so lokalisiert sind, damit sie keiner findet oder ebenfalls abgeschabte Kirchen oder Kapellen der Ecclesia Dei Gemeinschaften oder der FSSPX. Der Schreiber dieser Zeilen konnte es nicht verstehen, wie es möglich ist, dass man um den Wert der Hl. Messe weiß und ihr keinen würdigeren Raum sichern möchte. Diese schlechte Kirchenmusik, diese narzisstischen Priester, die darauf warten, dass man ihnen die Hände abküsst und diese „Mia san mia“-Selbstzufriedenheit. Wie geht das?...

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Kirche gegen Anti-Kirche oder Hilary hat recht 

Wir stellen hier in der kongenialen Übersetzung von Eugenia Roth einen Aufsatz von Hilary White vor, der so viel Tiefgang und Impact, wie man neudeutsch sagt, hat, dass er sicherlich an Wirkung ihrem Aufsatz Raus aus dem Kaninchenloch nicht nachsteht. Dieses Essay zeigt auch, wie gut die Schreibpause Hilary getan hat. Hilary bringt etwas auf den Punkt, was wenige spüren und ganz wenige verbalisieren können. Und zwar, dass in einer von Anarchie besetzten zerbröckelten Welt eine heile, konservative Kirche nur eine Fassade ist, die Bergoglio nach und nach mit der Abrissbirne abbaut. Dies wird ihr modernistischer Pfarrer um die Ecke mit der bürstenschnittigen Pastoralassistentin Ihnen auch bestätigen, es dennoch ein wenig anders formulieren. Er sagt: Eine moderne Kirche hat sich der modernen Welt anzupassen! Die Grundprämisse ist hier aber ganz falsch, denn die Kirche hat sich an gar nichts anzupassen, da sie, wie Christus und seine Jünger, nicht von dieser Welt ist (Joh 17,16; 15,19)....

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (5 von 6)

Vom Nichts ins Nichts Wenn wir annehmen, dass jeden Priesteramtskandidaten, der aus unlauteren Motiven die Weihe anstrebt, der Dämon Asmodeus am Tag der Weihe zu fassen bekommt, so stehen die Chancen dieses Dämons besser als jemals zuvor und zwar durch die folgenden Umstände: Fehlendes spirituelles Leben Je ungeistlicher ein Geistlicher wird, sollte er das Amt auch aus lauteren Motiven angestrebt haben, desto mehr regt sich in ihm das Fleisch, die Begierde und die Konkupiszenz, da er durch sein Amt von den Mühen der körperlichen Arbeit, welche eine asketische Wirkung ausübt, verschont bleibt. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass die größte Verweltlichung der Kirche, die mit und nach Vat. II einsetzte eine Welle der sodomitischen Perversion mitbrachte, welcher früher wirklich in diesem Maße nicht vorgefallen ist. Was will ein Sünder? a) Dass er seine Sünde vor sich selbst rechtfertigt. b) Dass er seine Sünde von Anderen rechtfertigt. c) Dass seine Sünde von Anderen gutgeheißen wird. d) Dass seine Sünde als Tugend dargelegt wird....

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (4 von 6)

Einstellungsprofil und der Weg ins Verderben Obwohl es für manche unglaubwürdig klingen wird, so sind gezielt homosexuelle oder pädophil veranlagte Männer oder bereits aktive Homosexuelle und Pädophile geweiht worden, was der gut unterrichtete belgische Priester, der auf katholisches.info unter dem Nickname Adrienne Antoine schreibt, angibt: Man kommt nicht daran vorbei festzustellen: ab den 70er Jahren wurden sehr viele Männer geweiht, nicht obwohl, sondern weil sie homophil und pädophil waren. Von der gewöhnlichen Welt abgeschottete Klubs, in Positionen und Ämtern mit Ansehen, mit einem Anstrich von Seriosität, spielend mit Religion, Liturgie und Sakramenten und jagend nach junger frischen Beute. Alles toleriert von Diözesan- und Ordensleitungen, mit massiver, teils krimineller Energie vertuscht und verkleistert alias schäbig entschädigt, und bis in unsere Tage stümperhaft bekämpft und nicht eradiziert. Totale Verirrung und Fehlen von Empathie, Negation und Ausblendung – hochgradige Persönlichkeitsstörungen mit einem Hang zum Rezidivieren. Über Jahrzehnte wurde hier die Sakramentalität zu Grunde gerichtet. Dieses perverse Netzwerk sitzt jetzt noch immer, und leider in letzter Zeit noch mehr als früher, an den Schalthebeln der Kirche. [Originalton]...

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Gebet um einen guten Tod

Alles in unserem Leben läuft auf den Moment des Todes hinaus, nach dem das persönliche Gericht stattfindet, in welchem wir unser Leben im Lichte der Gerechtigkeit Gottes passieren und alle unsere Taten und ihre Konsequenzen sehen. Die Nahtoderlebnisse berichten davon, verschiedene Legenden auch, denn es sind dieselben Erlebnisse. Lesenswert, faktisch, wissenschaftlich und seriös stellt der holländische Arzt Pim van Lommel in seinem Buch Endloses Bewusstsein. Neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung (Patmos: 20115) die Nahtoderlebnisse dar. Wie man es dreht und wendet, das persönliche Gericht wartet, und da uns die nachkonziliare Kirche insbesondere „Papst“ Franziskus die Allerlösungslehre und die allumgreifende Barmherzigkeit Gottes predigt, so können wir davon getrost ausgehen, dass sehr viele Menschen verdammt werden, dass sehr viele täglich in die Hölle eingehen, da sich kaum jemand von der Hölle fürchtet, die es, ja nach Novus Ordo-Theologie: nicht gibt, falls doch, dass sie leer ist, falls doch nicht leer mit ein paar Schwerverbrechern gefüllt ist (Hitler, Stalin, Ted Bundy und all jenen, die den Müll nicht trennen) ein normaler Mensch, der nach seinem Gewissen lebt und sich bemüht „in der Liebe“ zu leben vor der ewigen Verdammnis sicher sein kann....

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Notae theologicae oder die dogmatische Gewissheit. (2 von 4). Gibt es Ausweg?

Gibt es einen Ausweg? Wenn Sie nicht durch irgendein unverdientes Privileg der Vorsehung nach der akademisch-theologischen Vorbildung an die richtigen, lateinischen Bücher zu der richtigen Zeit kommen sollten, dann werden Sie wirklich niemals intellektuell aus der nachkonziliaren Matrix herauskommen können, weil alle Ebenen Ihres theologischen Denkens durch das Theologiestudium verseucht worden sind....

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Notae theologicae oder die dogmatische Gewissheit. (1 von 4) Theologische Lage.

Die vorliegende Beitragsreihe dient als Vorbereitung zu unserer Reihe, in der wir darlegen möchten, warum Bergoglio ein Antipapst ist. Da dies ein theologischer Blog ist, in welchem theologische Fachbegriffe verwendet werden, so müssen diese dem Leser zuerst vorgestellt werden, damit er weiß, was wir meinen. Sie brauchen sich aber, lieber Leser, nicht schlecht zu fühlen, da die u.a. notae theologicae kaum jemand kennen wird, der Theologie studiert und sogar promoviert hat....

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Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (3 von 3)

Nachtrag, Umkehr und Welt-Interview All diejenigen, die meinen wir hätten zu scharf und dazu noch anonym über Kardinal Müller geurteilt, mögen sich sein neuestes Interview in der Welt durchlesen. Noch weltlicher geht es wirklich nicht, obgleich Müller jetzt wirklich nichts zu verlieren hat. Aber vielleicht gelangt er durch diese Auszeit oder eher Verbannung zur Besinnung und entdeckt das Katholische am Katholischen. Der Schreiber dieser Zeilen war schon immer recht konservativ gewesen, für deutsche Verhältnisse viel zu konservativ und wunderte sich, warum ihn Gott so züchtigte, was Er auch weiterhin tut. Es stellte sich heraus, dass er zwar an weltlichen Maßstäben gemessen rechtgläubig, konservativ und fromm gewesen ist, aber nicht nach den Maßstäben Gottes. Diese sind viel strenger und viel höher....

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Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (2 von 3)

Der Fall Müller Die o.a. Punkte 1. (ungläubig), 2. (kein spirituelles Leben) und 3. (Machtinteresse) lassen sich im Falle von Gerhardt Ludwig Müller gut belegen. Er promovierte 1977, also am nachkonziliaren Höhepunkt des Chaos‘ bei Lehmann zum Thema: Kirche und Sakramente im religionslosen Christentum. Bonhoeffers Beitrag zu einer ökumenischen Sakramententheologie, was wirklich alles sagt.[1]  Dann habilitierte er zum Thema Gemeinschaft und Verehrung der Heiligen. Geschichtlich-systematische Grundlegung der Hagiologie und wurde 1986 Dogmatiker in München, wo wohl Ratzinger, der mittlerweile in Rom angekommen ist, ein gnädiges Auge auf ihn warf. Müller setzte sich für die damals Moderne und häretische Befreiungstheologie ein[2] und wurde 2002 Bischof von Regensburg....

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Der Fall Müller oder warum „die Wirklichkeit beißt“? (1 von 3)

Infolge der Podcasts von Ann Barnhardt und onepeterfive wird dem Schreiber dieser Zeilen deutlich, dass er noch klarer, einfacher und direkter seine Ansichten formulieren sollte, damit die Menschen verstehen, wie es um die Wirklichkeit bestellt ist und wie sie langfristig ihre Seelen retten können. Reality bites – wörtl. “ Wirklichkeit beißt“, hieß einer der ersten Filme mit Wynona Ryder. Die kirchliche Wirklichkeit des Jahres 2017 ist auch wirklich schwer zu ertragen, nichtsdestotrotz muss man sich ihr stellen, was wir hiermit auch tun....

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Ann Barnhardt: Antipapst Bergoglio und seine Gesellschaft – Sie hassen Gott. Nein, ehrlich: SIE.HASSEN.GOTT.

Anbei der angekündigte Text von Ann Barnhardt. Ja, die wahre Prämisse ist schwer zu akzeptieren, aber auf die Dauer heilsam. Alle neuen Lesern empfehlen wir alle Argumente von Ann Barnhardt und von uns zum Antipapst-Bergoglio zu lesen. Wir spinnen vielleicht weniger, als manche denken. Eine zusammenfassende Darstellung wird auch demnächst folgen. Vergelt’s Gott, Kreuzknappe! Jeden Tag wird es herzzerreißender, zu sehen, wie die Leute versuchen zu verstehen was in der Kirche geschieht, und so viele verlieren ihren Glauben Tag für Tag, Stück für Stück. Und das alles ist unnötig, einfach weil die Menschen von einer falschen Prämisse ausgehen – aktuell von zweien....

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Verpflichtende Konzelebration oder damit es noch weniger „gottet“

Das gestrige katholisches.info vom 28.6.2017 brachtet einen Beitrag von Roberto de Mattei, welcher darüber berichtet, dass der Gegenpapst Franziskus den römischen Priesterkollegien die Konzelebration gebietet. Was ist die „Messe“? Bevor wir uns noch näher diesem Beitrag widmen werden, sollte man sich zuerst die Frage stellen, was eigentlich eine Messe ist und was sie bewirkt? Wie immer genial bringt es Hl. Thomas von Aquin auf den Punkt: Missa dicitur quasi transmissa, scilicet a populo ad Deum, et e converso […]“ (Summ. Theol. III q. 83. 4 ad 9.)[1] „Die Messe wird so genannt, weil sie sozusagen das Hinübergeschickte ist, nämlich vom Volk [der Gläubigen] zu Gott und umgekehrt […]“....

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (6 von 6)

Postscriptum GNOSIS IN DER HEUTIGEN WELT Wir werden im folgenden Abschnitt die Gnosis in der heutigen Welt untersuchen, wie sie außerhalb der Kirche, zuerst im Atheismus und dann in den esoterischen Sekten blüht. A. Atheismus Sie ist im Atheismus auf drei Arten vorhanden: a) weil der Atheismus mit seiner Lehre von der Evolution behauptet, daß der Mensch aus etwas weniger als sich selbst oder gar aus dem Nichts entstanden sei b) weil der Atheismus mit derselben Doktrin andeutet, dass das Prinzip, aus dem der Mensch hervorgeht und und in das er sich dann auflöst, gleichzeitig eine höhere Realität ist c) weil der Atheismus, wenn er Gott leugnet, den Menschen effektiv vergöttlicht...

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (5 von 6)

III.    Gnosis als die Neue Religion Wenn wir tatsächlich einer neuen Religion gegenüberstehen, muss unsere nächste Frage sein, was ihre Natur ist. Bevor wir sie im trüben Licht der Gnosis untersuchen, können wir fragen, ob es einfach eine neue Form des Protestantismus, des Humanismus oder des Atheismus ist. Gewiß hat der katholische Glaube, wie er heute präsentiert wird, eine gewisse Ähnlichkeit mit jedem dieser Systeme. Aber diese Ähnlichkeit beruht nicht auf einem Prinzip, das einem dieser Systeme eigen ist, sondern auf einem Prinzip, das alle diese Systeme teilen, nämlich das des Subjektivismus....

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