Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (6 von 6)

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Okkultismus und das umgekehrte Prinzip der Dämonen

Da hinter jeder Versuchung zur Unkeuschheit der Dämon Asmodeus steht, so müssen wir uns wieder etwas näher der Dämonologie zuwenden, um zu verstehen, warum Homosexualität in den okkulten Praktiken eine wichtige Rolle spielt. Was hat das mit der Kirche zu tun? Das, dass sehr viele Kleriker Satanisten sind[1] und über ein okkultes Wissen verfügen. Da Okkultismus die Lehre der Dämonen ist, so müssen wir uns zuerst die Natur des Dämons anschauen. Was ist er? Ein Geist, der widerspricht. Ein Geist, der die Ordnung umkehrt.[2] Wie Joseph Görres in seiner Christlichen Mystik angibt, kehrt der Teufel, was sich am stärksten in der Besessenheit zeigt das Oben und Unten, vorne und hinten, rechts und links um.[3] So schreibt Görres:

„Erscheint nämlich in der gesunden Ordnung der Dinge, dort, wo die höheren Einflüsse an den Menschen treten, auch seine Höhe, der sich alsdann, den tieferen Influenzen zu, seine Tiefe unterbreitet; so hat dies mit dem Einwohnen der dämonischen Kraft jetzt sich umgekehrt. Jene Höhe hat der Dämon von ihrer Mitte ab- und sich entgegengewendet, da aber die Tiefe sein Teil ist, und der räumlich-symbolische Ausdruck seines Gegensatzes gegen das Gute, das die Höhe hält; darum gilt sie ihm als das Oben und er sucht diese Umkehr der Verhältnisse in Allem darzustellen. Daher das Streben der Besessenen, die normale Stellung einzunehmen; dadurch, dass sie das Haupt gegen den Abgrund hingerichtet, mit dem sie im Paroxism [Konvulsion Red.] im nächsten Rapporte [dämonische Manifestation Red.] stehen, die Füße aber gegen den Himmel hinwenden; um unter die Fersen zu bringen, was ihnen als das Tiefere gilt.

So die Besessene, die noch jetzt in Rom unter dem Exorzismus liegt. So oft ihr Anfall beginnt, legt sie sich auf den Rücken, die Beine nach Aufwärts kehrend. Mehrmals ist es geschehen, dass sie ganz steilrecht sich also aufgerichtet; so dass sie hinten allein auf dem Nackenwirbel oder dem Scheitel aufsitzend, mit den Beinen den Himmel tritt, und also das Grundverhältnis gänzlich umgekehrt.“[4]

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H. Reed Armstrong, (2 von 2) Ein zweifelhafter Einfluss: De Lubacs & Von Balthasars Effekt auf das katholische Denken.

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Kurzfassung für Eilige: Worum geht es? Urs von Balthasar, ein ehemaliger Jesuit,  lebte mit Adrienne von Speyer, einer verheirateten Frau, jahrelang in einer „mystischen Ehe“ samt ihrem Ehemann unter einem Dach. Balthasar und Speyer konstruierten ein gnostisches System, bei dem Balthasar Kabbala und jede mögliche Pseudomystik einsetzte. Trotzdem oder vielleicht deswegen machte ihn  Johannes Paul II zum Kardinal. Sic!

II

Unter den jüngeren Zeitgenossen de Lubacs, die er in La Fourvière erwähnte, war Hans Urs von Balthasar (S.J.), den viele, wenn nicht die meisten „Konservativen“ als den führenden Theologen der postkonziliaren Kirche betrachten.

Als Balthasar seine siebenjährige Ausbildung in La Fourvière beendet hatte, wurde er 1936 zum Priester geweiht. Dann arbeitete er kurz in München für die Zeitschrift der Jesuiten, Stimmen der Zeit. 1940, als das Naziregime die Freiheit der katholischen Journalisten beschnitt, verließ er Deutschland und begann, in  Basel als Kaplan der Studenten zu arbeiten. Weiterlesen

Von der Gefahr und Notwendigkeit theologisch Okkultismus zu studieren

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Da ein jeder Mensch sich zwischen dem personenhaften Gott und dem personenhaften Teufel entscheiden kann, wobei der Letztere nur ein untergeordnetes Geschöpf und kein Gott ist, so wächst man mit der Zeit entweder in der Kenntnis des Theologischen oder in der Kenntnis des Okkulten. Mit Kenntnis ist nicht nur ein intellektuelles Erfassen, sondern ein geistliches Durchdrungen-Werden gemeint. Wenn Sie Heiliges lesen und Heiliges praktizieren, so „färbt“ das Heilige auf sie ab. Ebenso ist es mit Bösen, wenn Sie okkulte oder esoterische Literatur lesen, wirkt diese negativ auf Sie, was bis zur Besessenheit führen kann. Obwohl viele Menschen dies für lächerlich halten werden, so wird oft die Master Copy, also diejenige Kopie, von welcher die CDs gepresst werden, einem okkulten oder satanischen Ritual unterzogen, sodass mit der gekauften CD man sich eine okkultes „Anti-Sakramentale“ holt, was manchmal ebenfalls zu Besessenheit führen kann.[1] Ebenso verhält es sich bei den okkulten Büchern.[2] Wie ein ehemaliger Okkultist sagte:

„Man kauft sich ein Buch und bekommt einen Dämon gratis dazu“,

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (6 von 6)

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Postscriptum

GNOSIS IN DER HEUTIGEN WELT

Wir werden im folgenden Abschnitt die Gnosis in der heutigen Welt untersuchen, wie sie außerhalb der Kirche, zuerst im Atheismus und dann in den esoterischen Sekten blüht.

A. Atheismus

Sie ist im Atheismus auf drei Arten vorhanden:

a) weil der Atheismus mit seiner Lehre von der Evolution behauptet, daß der Mensch aus etwas weniger als sich selbst oder gar aus dem Nichts entstanden sei

b) weil der Atheismus mit derselben Doktrin andeutet, dass das Prinzip, aus dem der Mensch hervorgeht und und in das er sich dann auflöst, gleichzeitig eine höhere Realität ist

c) weil der Atheismus, wenn er Gott leugnet, den Menschen effektiv vergöttlicht

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (5 von 6)

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III.    Gnosis als die Neue Religion

Wenn wir tatsächlich einer neuen Religion gegenüberstehen, muss unsere nächste Frage sein, was ihre Natur ist. Bevor wir sie im trüben Licht der Gnosis untersuchen, können wir fragen, ob es einfach eine neue Form des Protestantismus, des Humanismus oder des Atheismus ist. Gewiß hat der katholische Glaube, wie er heute präsentiert wird, eine gewisse Ähnlichkeit mit jedem dieser Systeme. Aber diese Ähnlichkeit beruht nicht auf einem Prinzip, das einem dieser Systeme eigen ist, sondern auf einem Prinzip, das alle diese Systeme teilen, nämlich das des Subjektivismus.

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (4 von 6)

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B. Der Monismus

Der Monismus zwischen Gott und dem Menschen wird in drei unterschiedlichen Arten von Monismen entwickelt:

1) Ein ontologischer Monismus zwischen Gott und dem Universum, wo das Universum im gewissen Sinne als göttlich betrachtet wird, eine pantheistische Lehre.

2) Ein moralischer Monismus, in dem Gut und Böse als integrale Teile einer größeren Realität betrachtet werden, welche keine wirkliche Unterscheidung beider erlaubt. In seiner letzten Analyse wird dieser moralische Monismus als Gott selbst angesehen.

3) Ein logischer Monismus, in dem sogar das Wahre und das Falsche miteinander in Einklang gebracht werden.

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (3 von 6)

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 II   Gnosis in der pervertierten Kabbala

Wir sagten, die Gnosis wurde unter den Menschen der ersten Zeit im Sündenfall sichtbar.

Bevor wir jedoch fortfahren, müssen wir feststellen, dass sie sich schon viel früher manifestierte, nämlich im Fall der Engel. Denn da das Wesen eines Dinges durch sein letztliches Ziel bestimmt ist, können wir das Wesen der Gnosis als den Versuch des Geschöpfes identifizieren, sich selbst zu vergöttlichen. Das aber war schon bei der Rebellion der Engel geschehen. Luzifer und die anderen Engel wünschten, sich selbst zu Gott zu machen, das aber ohne Gott: nur durch ihre eigenen, alleinigen und natürlichen Bemühungen  Die Konsequenz war ihr Fall(en) und ihre Umwandlung von Engeln in Teufel.

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (2 von 6)

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  1. Gnostische Theologie

Das Hauptmerkmal der gnostischen Theologie ist der Monismus. Die Begründung dafür ist einfach: wenn der Mensch durch seine eigenen Anstrengungen zu Gott werden kann, muss der Mensch an der göttlichen Natur teilhaben. Mensch und Gott müssen eine einzige Natur besitzen, die nur nach dem Grad und der Vollkommenheit dieser Natur differenziert ist.

Gnostische Theologie ist monistisch. Im Gegensatz dazu, ist die Katholische Theologie dualistisch und lehrt, dass der Mensch und Gott zwei unterschiedliche Naturen, eine menschliche und eine göttliche, besitzen. Diese Naturen unterscheiden sich nicht nur in ihrem Wesen bezüglich ihres Grades der Vollkommenheit, sondern in ihrer ontologischen Verschiedenheit.

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Don Pietro Leone: DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens (1 von 6)

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Einführung

Nun, der Inhalt des Glaubens ist unveränderlich und unfehlbar, und er kann sich, wie das Erste Vatikanum lehrt, durch die Jahrhunderte nur in der Klarheit und Tiefe seiner Ausdrücke entwickeln. In den letzten Jahren jedoch haben wir beobachtet, wie Ideen in das Lehramt eingeflossen sind, welche weder eine Klärung noch eine Vertiefung des Verständnisses des Glaubens begründen, sondern neue Lehren sind: häretisch entweder aktuell oder tendentiell, in ihrem Chrakter, übereinstimmend mit der tödlichen Agenda des Modernismus.

Die Frage, die wir nun in Bezug auf diese Lehren aufwerfen wollen, ist, ob es sich nur um bloße Verzerrungen und Verfälschungen der jeweiligen Glaubensartikel handelt, oder vielmehr, ob es sich zusammen mit dem Neuen Messritus, dem Neuen Ritus aller Sakramente, dem Neuen Kodex des Kirchenrechtes, dem Neuen Brevier, dem Neuen Katechismus, der Neuevangelisation, der Neuen Moral und Spiritualität, die vom Klerus gepredigt und gelebt wird, der Neuen entspannten Kirchendisziplin (in den Ordensregeln und der Kleiderordnung für den Klerus) im Ganzen um eine Neue Religion handelt.

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Basilika der Apostel oder über den sakralen Kirchenbau

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Am 18.11 feierte die Kirche die Einweihung der Basilika der Apostel Peter und Paul. In den Lesungen der ersten Matutin des Tridentinischen Breviers wurde an diesem Tage das himmlische Jerusalem des Offenbarungsbuches dargestellt (Off 21, 18-27).

Ihre Mauer ist aus Jaspis gebaut, und die Stadt ist aus reinem Gold, wie aus reinem Glas. Die Grundsteine der Stadtmauer sind mit edlen Steinen aller Art geschmückt; der erste Grundstein ist ein Jaspis, der zweite ein Saphir, der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sardion, der siebte ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. Die zwölf Tore sind zwölf Perlen; jedes der Tore besteht aus einer einzigen Perle. Die Straße der Stadt ist aus reinem Gold, wie aus klarem Glas. Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Denn der Herr, ihr Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung, ist ihr Tempel, er und das Lamm.

Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm. Die Völker werden in diesem Licht einhergehen, und die Könige der Erde werden ihre Pracht in die Stadt bringen.

Ihre Tore werden den ganzen Tag nicht geschlossen – Nacht wird es dort nicht mehr geben. Und man wird die Pracht und die Kostbarkeiten der Völker in die Stadt bringen. Aber nichts Unreines wird hineinkommen, keiner, der Greuel verübt und lügt. Nur die, die im Lebensbuch des Lammes eingetragen sind, werden eingelassen. (Einheitsübersetzung)

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