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Warum Bergoglio ein Gegenpapst ist? (8 von 20). Grenzen der Unfehlbarkeit. Suarez.

Wie im vorigen Beitrag erwähnt, war die Kirche spätestens seit Si Papa (ca. 1140) der Meinung, dass ein Papst, obwohl er keiner höheren Autorität unterliegt, weil er die höchste Autorität ist, er dennoch wegen Häresie gerichtet werden kann. Dies geht auch, wie Robert J. Siscoe zeigt, aus der Weihepredigt des Innozenz III. (gest. 1216) hervor, …

Die schlechten Päpste oder wider den päpstlichen Positivismus (5 von 5)

Praktische Gründe für den päpstlichen Positivismus Natürlich hat die katholische „Papstgläubigkeit“, um es so zu formulieren, ganz praktische Gründe. Fast niemand ist theologisch gebildet. Fast niemand hat die Zeit, die Aussagen eines jeden Papstes mit der Lehre der Kirche abzugleichen. Bisher, d.h. bis Benedikt XVI. haben die Päpste keine offensichtlichen Häresien verbreitet. Wären es wirklich …

Die schlechten Päpste oder wider den päpstlichen Positivismus (4 von 5)

Der Papst – ipse dixit Aber kommen wir an den Anfang unserer Überlegungen zurück. Die Überzeugung, dass der Papst die Lehre der Kirche ausmacht. Kommt von der Überzeugung, dass alles wandelbar ist (Mobilismus). Welche von Prozesstheologie und letztendlich von Hegel herrührt. Wenn es heutzutage überhaupt ein weltliches Dogma gibt, dass ist es dieses, dass „die …

Die schlechten Päpste oder wider den päpstlichen Positivismus (1 von 5)

Macht der Papst die Kirche aus? Was ist „päpstlicher Positivismus“? Es ist die Ansicht, dass das, was ein Papst sagt immer katholisch ist, weil ein Papst es sagt. Das Papst-Sein (P) ist hier, mengentheoretisch gesehen, die übergreifende Menge und die katholische Lehre (L) die Teilmenge.Und wie ist es richtig? Der Papst sagt etwas Katholisches, weil …