Die Homo-Prälaten-Wochenendbeilage

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Nachdem wir letzte Woche bei den „guten“ Bischöfen Kraft geschöpft haben, in der Zahl zwei: Weihbischof Schneider und Erzbischof Lenga (emeritiert), kehren wir nun zur traurigen kirchlichen Wirklichkeit von Oktober 2018 zurück. Wie sieht denn diese aus:

Je höher in der Hierarchie, desto homosexueller, atheistischer und satanistischer.

Da der Teufel nur ein Geschöpf ist, so unterliegt er auch den Ratschlüssen Gottes, sodass er sich ab und zu offenbaren muss. Ganz am Anfang seines unseligen Pontifikats sagte der Antipapst Bergoglio:

„Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel.“

Man könnte zwar oberflächlich betrachtet, annehmen, dass das Ziel der nachkonziliaren Kirche ab 1962, insbesondere unserer lieben DBK, darin bestand eine flächendeckenden Atheismus einzuführen. Was einige vielleicht nicht wissen, so wurden in der ehemaligen Sowjetunion viele Kirchen, wie z.B. die St. Kasimirius-Kirche in Vilnius, zu „Museen des Atheismus“ umgestaltet, wo man all die kirchlichen Einrichtungen (Altäre, Bänke, Statuen etc.) größtenteils bestehen ließ (also anders als nach dem Bildersturm nach Vat.II) und die Menschen dort herum führte, um zu zeigen, wie es

„damals in den dunklen Zeiten war als die Menschheit die Religion noch brauchte“.

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Kurt Hutten, Drohen Abspaltungen in der katholischen Kirche? Traditionalisten gegen Progressisten (1970). (4 von 6)

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Ja, der Papst. Im Jahre 1970 gab es nur einen, wir haben gar zwei, davon einen Antipapst, wie es so ist. Es liegt wirklich etwas sehr Tragisches darin, diesen Glauben der Katholiken an ihren Papst, sprich Paul VI., aus der heutigen Perspektive, wo wir mehr über ihn wissen, zu verfolgen. Derjenige, dem sie am meisten vertrauten, hat sie am meisten verraten. Was man über Paul VI. Montini liest, lässt auf einen areligösen, humanistisch interessierten, linken Homosexuellen schließen. Jean Guitton, der mit ihm seine „Dialoge“ führte hat Paul VI. als einen „völlig weltlichen Menschen“ bezeichnet. Guitton schreibt wörtlich:

„Mit wurde klar, wie sehr laizistisch [weltlich] sein Denken ist. Man hatte bei ihm den Eindruck nicht mit einem Geistlichen, sondern mit einem Weltmenschen zu tun zu haben, der unerwarterter Weise zum Papstamt erhoben worden ist“.  (Jean Guitton, Paul VI secret , 1979).

Ja, es scheint wirklich zu stimmen, dass mit der Homosexualität, der ausgelebten Homosexualität, die vielen Personen bekannt war, welche mehrmals dazu geführt hat, dass Montini erpresst wurde. Warum war er so zaudernd? Warum so widersprüchlich? Warum so hysterisch? Warum waren ihm die Hände gebunden? Darum. Wenn man noch dazu die Fotos des späten Paul VI. mit seinen früheren Bildern vergleicht, so scheint es sich kaum um demselben Menschen zu handeln.  Man braucht sich dabei gar nicht auf den schweizer Exorzismus oder andere Privatoffenbarungen zu berufen, denn angeblich hat die CIA die Stimme des Papstes aufgenommen, welche ganz anders war, als die Stimme des „anderen“ Pauls VI.  Sollte es auch einen Doppelgänger gegeben haben, dann war doch der echte Montini für das Konzil und die Neue Messe verantwortlich, weil diese gänzlich seinen theologischen Ansichten entsprachen. Vielleicht hat er zu sehr gejammert und wurde ausgetauscht. Alles möglich, denn die Fotos anderer nachkonziliaren Päpste weisen solche Änderungen nicht auf. Deswegen soll durch die kommende Kanonisation des „seligen“ Pauls VI. ein Sarg über die Untersuchungen zum echten Montini gelegt werden. Traurig, traurig.

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Ann Barnhardt und die Lage der Dinge

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Anbei stellen wir einen neuen Text von Ann Barnhardt vor, deren scharfer, analytischer Verstand wirklich schonungslos ist. Es ist wirklich furchtbar, aber sie hat recht. Ann Barnhardt stellt Behauptungen auf, welche in Traditionalistenkreisen und insbesondere in Sedisvakantistenkreisen seit Langem kolportiert werden, für manche aber sicherlich schockierend sein werden. Es stellt sich die Frage, ob wir wirklich in diesem Schmutz herumwühlen müssen? Es bleibt uns nicht erspart, denn im Moment, wo wir jemanden veröffentlichen, übernehmen wir nolens volens Verantwortung für seine Aussagen. Der jetzige Zustand der Kirche und Franziskus werden nur dann verständlich, wenn wir wirklich wissen, wie es dazu gekommen ist. Es ist nicht nur das Doktrinäre, es ist auch das Moralische, wo die Päpste fehlten.  Eine gute Diagnose ist der erste Weg zur Besserung.

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Englische Übersetzer gesucht oder wie erwirke ich einen Ablass?

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Notwendigkeit der englischen Übersetzung

Will man zurzeit ein Land mit einer traditionell-katholischen Theologie finden, dann ist dieses Land sicherlich die USA. Da ferner Englisch die neue Weltsprache ist, so bemühen sich alle, die es können, gerade in dieser Sprache zu schreiben. Wir haben uns auch überlegt einen englischsprachigen Blog zu eröffnen, aber haben es zurzeit aus Zeitgründen gelassen. Da unsere Redaktion sehr klein, überlastet und häufig überarbeitet ist, so ist es uns nicht möglich noch zusätzlich englische Beiträge auf Deutsch zu übertragen. Daher suchen wir auf diesem Wege Menschen, welche ausreichend gut Englisch können, aber, was wichtiger ist, in einem guten Deutsch schreiben, um die englischsprachigen Beiträge dieses Blogs, wie die Artikelreihe von Christopher A. Ferrara ins Deutsche zu übertragen. Auch diesem Wege könnten diejenigen unserer Leser, welche entweder kein Englisch können oder es nicht ausreichend gut können, an diesen Texten Anteil haben.

  • Lieben Sie kreative Arbeit?
  • Schreiben Sie gerne?
  • Sind Sie genau?
  • Sind Sie um die Verbreitung des katholischen Glaubensgutes bemüht?
  • Sind Sie Rentner, Frührentner, Student, arbeitssuchend oder haben Sie einfach viel Zeit?
  • Möchten Sie Ihre Jugend- und sonstige Sünden sühnen?
  • Möchten Sie anderen Menschen auf einem intellektuellen Wege helfen?
  • Möchten Sie einen Ablass gewinnen?

Dann sind Sie die Richtige oder der Richtige. Schreiben Sie uns an traditionundglauben2015@gmail.com und wir versuchen es mit einer Probeübersetzung. Natürlich können sich mehrere Personen melden, es reicht wirklich für alle.

Natürlich stellt sich die Frage: Was habe ich davon etwas uneigennützig und kostenlos zu übersetzen? Die Antwort lautet: Sie können damit, außer einem guten Werk, auch einen Ablass gewinnen, die zeitlichen Sündenstrafen abtragen und Ihre Zeit im Fegefeuer verkürzen, also kurz und gut etwas für Ihre Ewigkeit tun. Um all diese exotisch klingenden Versprechen zu erklären, wollen wir hier ganz kurz die katholische Lehre vom Ablass unterbreiten.

 Was ist ein Ablass?

  • Was ist ein Ablass (indulgentium vel relaxatio)?
    • Ablass ist der Nachlass der zeitlichen Sündenstrafen mittels der Zuwendung aus dem Gnadenschatz der Kirche.
  • Und was bedeutet das?

Jede begangene Sünde hinterlässt auch ihre geistlichen Spuren und hat ihre geistlichen Konsequenzen. Von den natürlichen Konsequenzen abgesehen (Mutter überfahren, Kinder Waisen) bewirkt jede Sünde eine Art geistliche Dunkelheit oder eine geistliche Verpestung. Bei der sakramentalen Vergebung der Sünden, werden zwar die Sünden selbst nachgelassen, aber ihre zeitlichen Konsequenzen, sowohl die natürlichen (die Mutter ist weiterhin tot, die Kinder immer noch verwaist), als auch die geistlichen. Bei der Beichte werden die ewigen Sündenstrafen nachgelassen, dies bedeutet, man kommt für die losgesprochene Sünde, falls es eine schwere Sünde war, nicht in die Hölle. Aber die zeitlichen Strafen, welche sich in jeder Art der Heimsuchung oder Strafgericht Gottes äußern können, sowohl im natürlichen als auch im geistlichen Bereich, bleiben, falls Gott es will, bestehen, denn dies sind die Konsequenzen des freien Willens, welcher die Sünde erst möglich gemacht hat.

Die Theologie drückt es, nach Diekamp-Jüssen, wie folgt aus:

„Die Sündenstrafen, die der Ablass nachlässt, sind die von der göttlichen Gerechtigkeit über den Sünder verhängte Strafen, welche entweder in diesem Leben oder im Fegefeuer abgebüsst werden können.“[1]

Nehmen wir an Hugh Heffner, der Gründer des Playboys, der zum Verfall der Sitten und Ruin vieler jungen Frauen (Playmates), Männer und Familien beigetragen hat, bekehrt sich auf dem Totenbett, wird katholisch, legt eine Lebensbeichte ab und stirbt danach. Kommt er danach sofort in den Himmel? Sicherlich nicht, da jemand, der so lange in schwerer Sünde gelebt hat, wohl kaum zur Liebesreue (contritio) fähig ist, also zur Reue für die Sünden einzig und allein aus der Liebe zu Gott und nicht aus Angst vor der Strafe oder aus anderen Motiven. Er wird ins Fegefeuer kommen und dort wohl recht lange bleiben, denn, wie die Privatoffenbarungen, wie die von Maria Simma angeben, bleibt man dort so lange, wie alle Konsequenzen der Sünden dauern.[2]

Wie kann man aber einem langen und schweren Fegefeuer vorsorgen? Indem man selbst zu Lebzeiten Ablässe für sich selbst gewinnt, denn bei der jetzigen Lage der Kirche ist es sehr unwahrscheinlich, dass jemand für uns Ablässe gewinnen wird, wenn wir tot sind. Es können noch viele Päpste wie Franziskus folgen und die Leute wissen dann aber auch nichts mehr. In der Alten Kirche und noch im frühen Mittelalter war die Gewinnung der Ablässe mit starken Bußübungen verbunden, wie Fasten bei Brot und Wasser während der gesamten Fastenzeit, Kasteiung, Almosen und vieles mehr. Eine gute katholische Darstellung der Lehre vom Ablass findet man bei Franz Beringer, Die Ablässe, ihr Wesen und Gebrauch: Handbuch für Geistliche und Laien, nach den neuesten Entscheidungen und Bewilligungen der hl. Ablass-kongregation bearbeitet von Franz Beringer aus dem Jahre 1893.[3] Obwohl die meisten dort angegebenen Ablässe nicht mehr gültig sind, so ist die theologische Einführung und Darstellung wirklich kaum zu übertreffen. Wir werden uns dieser Thematik noch irgendwann näher widmen, an dieser Stelle bleibt zu sagen, dass man folgende Voraussetzungen für die Ablassgewinnung erfüllen muss.

  1. Man muss die Sünden gebeichtet haben und im Gnadenstand sein.
  2. Man muss die Intention haben einen Ablass für sich selbst oder für eine Seele im Fegefeuer zu erwirken.
  3. Man muss die mit dem Ablass verbundene Gebete oder Werke im Geiste der Busse (spiritu contrito) verrichten.
  4. Man muss sich ein mit dem Ablass verbundene Werke aus dem aktuellen Verzeichnis der Ablässe aussuchen.

Das lateinische Verzeichnis der Ablässe findet sich auf der Vatikan-Seite[4] und auf Deutsch kann man es bei fe-Medien bestellen.[5]

Bei der englischen Übersetzung kommen die folgenden mit Ablass verbundenen Werke in Frage:

Conceditur indulgentia partialis christifideli qui, in officiis suis gerendis et vitae aerumnis tolerandis, animum ad Deum humili fiducia erexerit, addita, etiam tantum mente, pia aliqua invocatione.[6]

Es wir demjenigen Gläubigen ein Teilablass gewährt, welcher in ihren Pflichten, die sie vollbringt und in den Widrigkeiten des Lebens, welche er erduldet,  die Seele zu Gott in demütigen Vertrauen erhebt und diese, wenn auch im Geiste, irgendeine fromme Anrufung verrichtet.

In unserem Fall: Sie erwecken die Intention diese Übersetzung als ein Ablasswerk zu betrachten, übersetzen und verrichten Stoßgebete. Und so einfach erwirken Sie einen Teilablass.

Wirken denn die Ablässe wirklich?

 

Ja, denn sonst wären sie nicht von Paul VI. durch das Dekret Indulgentiarum doctrina 1967 „reformiert“, im Sinne von dezimiert, worden. Da Sie  in der Amtskirche niemals von den Ablässen hören, können Sie sicher sein, dass sie wirken. Durch die Ablassreform von Paul VI. fiel die zeitliche Bestimmung eines zeitlichen Ablasses weg, sodass man nicht genau weiß, was, wie wirkt, aber sie wirken dennoch. Nachdem der Schreiber dieser Zeilen realisiert hat, was die Ablässe wirklich bedeuten, gewinnt er Ablässe für sich selbst und die Seelen im Fegefeuer mehrmals täglich, indem er oft Unter Deinen Schutz und Schirm betet oder andere Stoßgebete, die mit dem Ablass verbunden sind, verrichtet. Er fühlt sich irgendwie geistlich leichter und hat für sein Fegefeuer schon vorgesorgt. Aber natürlich erfordern alle gebeichteten Sünden neue Ablässe, sodass man bis zum Tode sie für sich selbst erwirken sollte. Der Thematik der Ablässe werden wir uns theologisch-dogmatisch noch irgendwann widmen, aber dieser Kurzdarstellung diente der Gewinnung der Übersetzer. Alle Interessierten sollten das empfohlene Buch von Franz Beringer lesen.

Also unsere lieben englischen Übersetzer, sehen Sie was Sie alles für sich selbst erwirken können, wofür Sie, wenn Sie im Fegefeuer sind, was wir für Sie sehr hoffen, uns dankbar sein werden.

[1] Diekamp-Jüssen, Katholische Dogmatik, Alverna: Will 2012, 1074.

[2] Sehr lesenswert und theologisch korrekt. Simma, Maria, Meine Erlebnisse mit Armen Seelen, Christiana Verlag: Kisslegg 201121,

[3] https://archive.org/details/dieablsseihrwe00beriuoft

[4] http://www.vatican.va/roman_curia/tribunals/apost_penit/documents/rc_trib_appen_doc_20020826_enchiridion-indulgentiarum_lt.html

[5] http://www.fe-medien.de/epages/fe-medien.sf/de_DE/?ObjectID=71692 Einige sind hier vorhanden: http://www.kommherrjesus.de/ablassgebete

[6] http://www.vatican.va/roman_curia/tribunals/apost_penit/documents/rc_trib_appen_doc_20020826_enchiridion-indulgentiarum_lt.html Concessiones I.