Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (6 von 10)

Pater Demaris stellt zurecht fest, dass man oft oberflächlich beichtet, die Lossprechung für selbstverständlich hinnimmt und davon ausgeht, dass die „Beichtdienstleistung“ ständig verfügbar ist. Würde man bei Eis und Schnee 100 km zu Fuß zu einem einigen, gottgefälligen Priester alle 6 Monate zurücklegen müssen, so würde man vorher und nachher mehr auf sich achten. So ist es nun mal. Wenn wir aber uns wirklich vorstellen, dass wir Christus selbst unsere Sünden bekennen, der alles weiß und sieht, den wir nicht besch…können und der für uns so viel erlitten hat, dann sieht die Sache ganz anders aus. DSDZ hat seit vielen Jahren die Sehnsucht nach einem richtigen Beichtvater, der frommer und gelehrter wäre als er selbst, der ihn durchschauen könnte und ihm in all seinen Angelegenheiten gut raten könnte. Diesen hat er aber nicht und es sieht nicht danach aus, dass es vor dem Tod von DSDZ noch was wird. Die Lösungen kommen aber selbst, durch das Licht der Gnade und DSDZ ist in der letzten Zeit in der Lage Menschen sehr schnell zu analysieren und ihnen zu helfen. Nein, es ist keine sakramentale Beichte, aber eine Unterweisung. Dennoch beichtet DSDZ bei einem Novus Ordo Priester, bei dem keine Heiligkeit vorhanden ist, dessen Lossprechung dennoch gültig ist und dessen Ratschläge DSDZ per Umkehrschluss interpretiert. So interpretiert sind sie sehr weise und hilfreich, denn DSDZ stellt auf diese Weise fest, was ihm der Widersacher durch diesen, ja zu 90% in Todsünde lebenden Priester sagen will und liest es mit umgekehrten Vorzeichen. Natürlich wäre es besser jemanden zu haben, den man nicht uminterpretieren müsste, aber es ist nun mal wie es ist. Also zuhause zu bleiben, keine Novus Ordo Priester gelten zu lassen, gilt nicht. Noch können sie gültig lossprechen.

Beichte

18. Schließlich, wenn wir unsere Sünden nicht bekennen, bekennt die Kirche sie für uns. Das sind die vortrefflichen Regeln der Vorsehung, welche erlaubt, dass diese Prüfungen uns Verdienst erlangen und uns ernsthaft darüber nachdenken lassen, wie wir die Sakramente genutzt haben. Diese Gewohnheit und Leichtigkeit, mit der wir beichteten, machte uns oft lau. Stattdessen geht man heute, eines Beichtvaters beraubt, in sich, und der Eifer wird größer. Lasst uns auf diese Entbehrung sehen wie ein Fasten für die Seele und eine Vorbereitung darauf, dass das Brot der Buße, sehr begehrt, eine heilsamere Nahrung werden wird. Trachtet danach, von unserem Verhalten, das unsere Beichte vor den Menschen und unsere Anschuldigung vor Gott ist, alle Fehler zu verbannen, die sich in unsere gewöhnlichen Beichten eingeschlichen haben; vor allem, strebt nach innerer Demut. Was ich gesagt habe, ist mehr als genug. Jedoch bin ich nicht sicher, dass ich in der Lage war, eure Ängste und Bedenken zu beruhigen, die unweigerlich in einer Seele heraufbeschworen werden, die sich selbst richten und ihren eigenen Anweisungen folgen muss. Ich verspüre, liebe Kinder, die Wichtigkeit eurer Einsamkeit, doch wenn einer auf Gott vertraut, darf er das nicht halb tun, denn dies würde einen Mangel an Vertrauen zeigen, wenn man die außergewöhnlichen Mittel betrachtet, durch die Gott Seine Auserwählten ruft und in Gerechtigkeit erhält. Ihr habt in der Weisheit, Reife und Erfahrung der Diener Gottes Rat und weise Übungen gefunden, um die Sünde zu meiden, Gutes zu tun und Tugend zu erwerben. All dies hatte keinen sakramentalen Charakter, sondern kam aus persönlicher Erkenntnis. Ein tugendhafter, eifriger, aufgeklärter, liebender Freund könnte hier euer Richter und Führer sein. Gottesfürchtige Menschen gingen nicht nur zum Gerichtshof der Buße, um Anleitung und Erkenntnis zu erhalten. Sie öffneten ihre Herzen in privaten Gesprächen Menschen, die für ihre Heiligkeit berühmt waren. Tut ihr das Gleiche, jedoch lasst die diskreteste Liebe diesem gegenseitigen Austausch eurer Seele, eures Willens und eurer Wünsche herrschen. Gott wird sie segnen, und ihr werdet die Führung finden, die ihr braucht. Wenn euch dieses Mittel nicht offen steht, vertraut auf das Erbarmen Gottes. Er wird euch nicht verlassen. Sein Geist wird selbst durch heilige Eingebungen zu euren Herzen sprechen, welche sie entzünden und den heiligen Zielen eurer Bestimmung zuwenden wird.

19. Ihr werdet finden, dass ich dieses Thema kurz und bündig behandle, eure Wünsche gehen weit darüber hinaus, aber habt Geduld, und der Rest wird euren Erwartungen entsprechen. Man kann nicht alles auf einmal sagen, besonders über ein solch schwieriges Thema, das die größte Genauigkeit erfordert. Ich werde weiterhin mit euch sprechen, wie ich mit mir spreche. Entfernt von den Quellen des Heiligtums und beraubt jeglicher Ausübung des Priestertums bleibt uns kein Vermittler, außer Jesus Christus. Zu Ihm müssen wir mit unseren Bedürfnissen gehen. Vor Seiner Höchsten Majestät müssen wir unverblümt den Schleier von unseren Gewissen reißen, und in der Suche nach dem Guten und Schlechten, das wir getan haben. Dankt Ihm für Seine Gnaden; bekennt eure Sünden und bittet um Vergebung und darum, dass Er uns die Führung Seines Priesters gibt, wann immer wir dies tun können. Das ist es, meine Kinder, was ich ‚zu Gott bekennen‛ nenne! In einer solchen Beichte, wenn sie gut verrichtet ist, wird Gott Selbst uns lossprechen.

20. Das Evangelium selbst lehrt uns das, indem es uns das Beispiel des Zöllners gibt, der, indem er sich vor Gott demütigte, gerechtfertigt hinweg ging; denn das beste Zeichen für Vergebung ist Gerechtigkeit, die nicht gebunden werden kann, weil sie verbindet. Also müssen wir in der totalen Isolation, in der wir uns befinden, genau dies tun. Die Heilige Schrift zeichnet hier unsere Pflichten auf. Alles, was an Gott bindet, ist heilig. Wenn wir um der Wahrheit willen leiden, sind unsere Leiden die Jesu Christi, Der uns dann mit einer besonderen Ähnlichkeit zu Ihm ehrt, mit Seinem Kreuz. Diese Gnade ist das größte Glück, das einem Sterblichen in diesem Leben geschehen kann. So ist es in allen schmerzvollen Situationen, welche uns der Sakramente berauben. Wenn wir das Kreuz wie ein Christ tragen, ist dies die Quelle der Vergebung unserer Sünden, so wie einst Jesus Christus das Kreuz getragen hat; Er tat es für die Sünden der ganzen menschlichen Rasse. Dies bezweifeln heißt, den Gekreuzigten Erlöser verwunden. Man muss bekennen, dass man die Verdienste und die Tugend des Kreuzes nicht tief genug erkennt. Sagt mir, wäre es möglich, dass der Gute Dieb am Kreuz die Vergebung all seiner Sünden erhielt, und der Gläubige, der Alles für Seinen Gott aufgibt, sollte seine nicht vergeben bekommen? Die Heiligen Kirchenväter beobachteten, dass der [reuige] Dieb, der Dieb rechts des Kreuzes [Christi] war, um zu zeigen, dass er gläubig war; was sie von diesem Kreuz erhoffen müssen, wenn sie es annehmen, und ihm treu bleiben um der Gerechtigkeit und Wahrheit willen. Jesus vollendete Seine Leiden und trat durch das Kreuz in den Himmel ein. Um durch das Kreuz geheiligt zu werden, müssen unsere Taten die Tugenden Jesu widerspiegeln. In diesen Zeiten reicht es nicht aus, dass wir, angeregt durch Seine Liebe, wie der Heilige Johannes an Seiner Brust ruhen. Wir müssen Ihm dienen mit Festigkeit und Beharrlichkeit, auf dem Kalvarienberg und am Kreuz. Dort, im Bekenntnis vor Gott, wenn euer Bekenntnis nicht von der Auflegung der Hände des Priesters gekrönt wird, wird dies durch die Auflegung der Hände Jesu Christi geschehen. Seht diese anbetungswürdigen Hände, die von Natur aus so schwer erscheinen, die aber so leicht sind für jene, die Ihn lieben. Sie sind vom Morgen bis zum Abend über euch ausgestreckt, um euch mit allen Arten von Segen zu überhäufen, wenn ihr Ihn nicht selbst zurückweist. Es gibt keinen Segen wie den des Gekreuzigten Jesus, wenn Er Seine Kinder vom Kreuz aus segnet.

21. Das Sakrament der Buße ist in diesem Moment für uns wie der Brunnen Jakobs, dessen Wasser rein und heilbringend war, aber der Brunnen ist tief. Ohne Beistand haben wir keinen Zugang. Das ist ein Bild für unsere Situation. Betrachtet die Taten unserer Verfolger als Bestrafung für unsere Sünden. Es ist sicher, dass wenn wir uns dem Brunnen mit Glauben nähern könnten, wir Jesus fänden, der mit der Samariterin spricht. Aber lasst euch nicht entmutigen, lasst uns hinuntergehen in das Tal von Bethesda, wo wir einige Quellen finden werden, die nicht bewacht werden, wo wir unseren Durst in Ruhe stillen können. Lassen wir Christus in unseren Herzen leben, und Seinen Heiligen Geist es [unser Herz] entflammen, und wir werden die Quelle des lebendigen Wassers für uns finden, das Leben gibt und uns für den Jakobsbrunnen entschädigt. Als oberster Hoherpriester, nimmt Jesus Christus selbst unsere Beichte entgegen, die wir auf unauslöschliche Weise vor Gott ablegen und die kein Mensch wegnehmen kann. Wenn wir auf diese Weise Jesus in uns tragen, Der unaufhörlich auf uns achtet, können wir dies jederzeit, an jedem Ort und in jeder Verfassung tun. Es ist etwas Bewunderns- und Beachtenswertes zu sehen, dass dies, was die Welt tut, um uns von Ihm zu entfernen, uns Ihm nur näher bringt. Die Beichte darf nicht nur ein Gegenmittel gegen vergangene Sünden, sondern muss ein Schutz vor kommenden Sünden sein. Wenn wir diese Doppelwirkung des Bußsakramentes ernsthaft bedenken sind wir in der Lage, viel zu haben, um uns zu demütigen und zu beklagen, und wir sollten viel besser darin gegründet sein, dass unsere Fortschritte in der Tugend sollen langsamer gewesen sein und wir dieselben geblieben sind, vor und nach der Beichte.  Wir sind nun in der Lage, unsere Fehler wiedergutzumachen, die von einem zu großen Vertrauen in die Absolution kommen und davon, dass man seine Schwächen nicht gründlich genug geprüft hat. Da sie [sich] nun vor Gott [an-]klagen muss, betrachtet die gläubige Seele all ihre Fehler. Und dort, zu Füßen Unseres Erlösers, ergriffen vom Gram der Reue, bleibt sie dort, schweigend, nur mit Tränen sprechend, wie es die Sünderin im Evangelium tat. Auf der einen Seite ihre Erbärmlichkeit, auf der anderen die Güte Gottes sehend, warf sie sich vor Seiner Majestät auf ihr Gesicht nieder, bis ihre Sünden unter einem Seiner Blicke gereinigt wurden. Auf diese Weise erleuchtet das Göttliche Licht ein zerknirschtes und demütiges Herz, bis zu den geringsten Kleinigkeiten, die es verdunkeln können. Lasst dieses Bekenntnis vor Gott eure kurze, tägliche Übung sein, jedoch eifrig, und von Zeit zu Zeit tut dies über einen größeren Zeitraum, so wie ihr es täglich tut. Die erste Frucht, die ihr daraus ernten werdet – abgesehen von der Vergebung eurer Sünden -, wird sein, euch selbst und Gott zu [er]kennen, die zweite, jederzeit bereit zu sein, euch einem Priester vorzustellen, wenn die Möglichkeit dazu besteht, charakterstark durch die Gnade des Herrn. Ich denke, dass ich alles gesagt habe, meine Kinder, was ihr während der Zeit eurer Entbehrung des Bußsakraments tun müsst. Nun werde ich mich der Entbehrung des Sakraments der Heiligen Eucharistie zuwenden und danach all dem, was ihr in eurem Brief erwähnt habt.

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Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (5 von 10)

Das Bekenntnis (martyria), womit öffentliches zu Christus und seiner Lehre, Verleumdung, Verfolgung, Folter bis zum Tode hin ist eine Form die Vergebung der Sünden zu erlangen und zwar außersakramental. Das ist von Anfang an die Lehre der Kirche gewesen. Viele Christen waren am Anfang der Verfolgung lau, doch mit der Verfolgung wurden sie glaubensfester. Ja, lieber Leser, auch wenn man Ihnen in Ihrem Kaninchenzuchtverein das zweite Stück Kuchen nur widerwillig auf den Teller legt, weil man Sie für einen traditionellen Katholiken hält, so ist das eine kleine Verfolgung – auf der Kaninchenzuchtvereinebene. Durch dieses Erleiden wird Ihnen eine sehr kleine, lässliche Sünde nachgelassen. Aber eine wirklich kleine. Wollen Sie einen größeren Nachlass erleben, dann müssen Sie schon mehr aushalten. 

Beichte

  1. Die Anwendung dieser Maximen hat Platz für alle, [die] wie wir durch Verfolgung des apostolischen Dienstes beraubt sind, der alle wahren Diener Jesu Christi entfernt oder in den Kerker schließt, die des Glaubens und der Frömmigkeit der Gläubigen würdig sind. Sie ist vor allem dann anzuwenden, wenn wir mit Verfolgung geschlagen werden; wir leiden dann um der Gerechtigkeit willen. Das Kreuz Christi hinterlässt keine Makel, wenn es angenommen und getragen wird, wie es sein sollte. Hier lasst uns, anstatt zu argumentieren, der Rede der Heiligen zuhören. Die Bekenner und Martyrer von Afrika, die an den Heiligen Cyprian schrieben, sagten mutig, dass man sein Gewissen im Gericht wieder rein und fleckenlos macht, wenn man den Namen Jesu Christi bekannt hat. Sie sagten nicht, dass jemand mit einem reinen Gewissen dorthin ging. Nichts beruhigt Skrupel so sehr wie das Kreuz [es tut]. Umgeben von drastischen Maßnahmen, welche die Prüfungen der Heiligen sind, bekennen wir Gott unsere Sünden, wenn wir sie nicht den Priestern beichten können. Ich fühle, meine Kinder, dass eure Sorgen und Bedenken verschwinden, und dass euer Glaube und eure Liebe zum Kreuz zunehmen. Sagt euch, und sagt durch euer Verhalten allen, die euch sehen, was der Heilige Paulus sagte: „Wer vermag uns zu scheiden von der Liebe Christi?  Etwa Trübsal oder Bedrängnis oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? (Röm 8, 35). Der Heilige Paulus war also in eurer Lage, und er sagte nicht, dass ein Diener Gottes, wo er einen finden konnte, fähig sei, ihn von Jesus Christus zu trennen und seine Liebe für Ihn zu ändern. Er wusste, da aller menschlichen Hilfe und eines Mittlers zwischen ihm und dem Himmel beraubt, ihm in seiner Liebe, seinem Eifer für das Evangelium und das Kreuz alle Sakramente notwendigerweise Mittel zur Erlösung sind.
  2. Von dem, was ich eben gesagt habe, ist es für euch leicht, eine große Wahrheit zu sehen, zu eurem Trost und um euch Mut zu geben. Es ist dies, dass euer Verhalten ein wahres Bekenntnis vor Gott und den Menschen ist. Wenn das Bekenntnis der Lossprechung vorangehen muss, geht euer Verhalten hier den Gnaden der Heiligkeit und Gerechtigkeit voraus, die Gott euch gibt, und [es] ist ein Bekenntnis, öffentlich und andauernd. „Bekenntnis ist notwendig,‟ sagt der Heilige Augustinus, „weil es die Verdammung der Sünde einschließt.‟ Hier verdammen wir in einer so öffentlichen und feierlichen Weise, dass es alle wissen, und diese Verdammung ist der Grund, warum wir zu keinem Priester gehen können; ist das nicht befriedigender und erbaulicher? Die heimliche Verdammung unserer Sünden einem Priester gegenüber kostet uns wenig, während das, was wir heute tun, durch das allgemeine Opfer unserer Besitztümer, unserer Freiheit, unserer Ruhe, unseres Rufes und vielleicht sogar unseres Lebens getragen wird! Das Bekenntnis, das wir einem Priester gegenüber ablegten, nützte nur uns selbst, während das, was wir derzeit tun, für unsere Brüder nützlich ist und der gesamten Kirche dienen kann. Gott überträgt uns, so unwürdig wir sind, die Gnade zu wünschen, dass er uns benutze, um Allen zu zeigen, dass es ein gewaltiges Verbrechen ist, gegen die Wahrheit und die Gerechtigkeit zu verstoßen, und unsere Stimme wird viel verständlicher sein, wenn wir größere Übel mit mehr Geduld erleiden. Unser Beispiel sagt den Gläubigen, dass es mehr nützt die Wahrheit zu tun als man denkt, was unter diesen Umständen die vornehmste Art und Weise ist. Wir bekennen unsere Sünden nicht im Geheimen, wir bekennen die Wahrheit in der Öffentlichkeit. Wir werden verfolgt, die Wahrheit ist nicht gefangen, und wir haben diesen Trost in der Hoffnung, dass wir leiden. Dass wir Gottes Wahrheit und Gerechtigkeit nicht zurückhalten werden, wie der Völkerapostel sagt, und dass wir unsere Brüder lehren, sie nicht zurückzuhalten.

 

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Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (4 von 10)

Ja, es gibt die Begierdetaufe, ja, es gibt die Liebesreue. Wenn Sie irgendwo im Knast unter lauter Moslems einsitzen werden, Sie wissen ihr Ende ist nahe und Sie werden eines natürlichen Todes und keines Märtyrertodes sterben, dann ist es möglich, dass, falls Sie die Liebesreue erwecken, also ihre Todsünden bedauern einzig aus Liebe zu Gott und nicht aus der Furcht vor Hölle, dass Sie eine außersakramentale Sündenvergebung erlangen. Aber nur dann, wenn Sie wirklich keinen Zugang zu irgendeinem Priester haben. Im Todesfalle zählt nicht, ob dieser Priester Vetus Ordo, Novus Ordo, suspendiert, laizisiert, Konkubinarier oder Sodomit ist. Er kann Ihnen trotzdem eine gültige Lossprechung in articulo mortis erteilen. Aber soweit sind wir noch nicht. Sie können auch in der Novus Ordo Kirche gültige Sakramente empfangen, vielleicht von Priestern, die viel weniger heilig sind als Sie selbst, die dennoch eine priesterliche Gewalt ausüben können. Weiterlesen

Pater Demaris, Katholiken ohne Priester (2 von 10)

Pater Demaris will sagen, dass Gott Gläubige auch in priesterlosen Zeiten nicht ohne Gnadenhilfe lassen wird. Dann weiß man richtige Priester wirklich zu schätzen. Wie glücklich waren die Gläubigen in der ehemaligen Sowjetunion nach 1989 als sie endlich richtige Priester zu sehen bekamen. Dann stellte sich zwar heraus, dass es nur Novus Ordo war, aber besser das als nichts nach 70 Jahren Atheismus. DSDZ war in sehr vielen Bereichen ein Autodidakt und ärgerte sich, dass er zu allem selbst kommen muss und niemanden hat, der ihm etwas zeigt. Denn mit einem Lehrer kommen Sie wirklich schneller ans Ziel. Aber ohne Lehrer lernen Sie viel mehr, weil all dieser „Zirkeltraining“, welche das Drum-Herum des ans Zielkommens umfasst, auch positive Spuren hinterlässt. Wenn Sie 50 Bücher durchlesen, um darin das eine wertvolle zu finden, bleibt der Inhalt der 49 an Ihnen auch hängen. Wir, die Laien, der priesterlosen Kirche um das Jahr 2018 sind in den Glaubensdingen viel besser gebildet, wenigstens manche von uns, als es Laien vor dem Meteoriteneinschlag 1962-65 jemals waren. Der ständige intellektuelle Kampf schärft die Sinne. Wir können uns nicht zurücklehnen und hoffen, dass „die Priester es schon machen werden“, denn (1) wir haben keine und (2) die übrig gebliebenen machen nichts. Wie sehr treffen Hilary White und Steven Skojec schreiben: Novus Ordo ist eine andere Religion als Katholizismus. Aber Novus Ordo bringt ja keine Priester hervor und diejenigen, die noch dabei sind, haben dermaßen verweltlichte Ansichten, dass der Unterschied zwischen Welt und Kirche, wie Bergoglio und seine Mannen es wollen, völlig aufgehoben wird. Wenn sich die Kirche in nichts von der Welt unterscheidet, wozu braucht man solch eine Kirche? 

8. So, liebe Kinder, muss eure Gesinnung sein. Das Schild des Glaubens muss in Allem eure Waffe sein, Hoffnung muss euch stützen und die Liebe euch leiten. In Allem und immer müssen wir einfach sein wie die Tauben und schlau wie die Schlangen. Ich werde euch an den Leitspruch des Heiligen Cyprian erinnern, der in diesen Tagen eurem Glauben und eurer Gottesfurcht die Richtung weisen muss: „Suchet nicht zu sehr,‟ sagt dieser berühmte Martyrer, „die Möglichkeit eines Kampfes, noch weichet ihr aus. Lasst uns Gottes Befehl erwarten, und lasst uns allein auf Seine Gnade hoffen. Wenn Gott von uns ein demütiges Bekenntnis verlangt anstelle eines erbitterten Protestes, ist Demut unsere größte Stärke.‟ Weiterlesen

Die Gnosis-Anti-Kirche-klerikaler Missbrauch-Wochenendbeilage

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Pennsylvanien ist überall

Die wenig in D, A und CH beachteten Nachrichten aus den USA sind erschreckend, wo der Staat Pennsylvanien sechs Diözesen juristisch zwang ihre Archive zu öffnen, woraus ersichtlich wurde, dass 300 Priester, die meisten homosexuell, im Zeitraum von 1947 bis 2017 1000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sexuell missbraucht haben. [Der ganze Report von 1356 Seiten ist hier einzusehen.] Die Bischöfe haben diese Priester systematisch gedeckt und ab und zu den Opfern Abfindungen gezahlt. Die Einzelheiten dieses Missbrauchs sind absolut erschütternd, [Warnung ein: Extrem verstörender Inhalt!] blasphemisch, gotteslästerlich und, wie Ann Barnhardt richtigerweise schreibt, hatten diese Priester ihre Missbrauchsideen [Warnung ein: Extrem verstörender Inhalt!] aus den Satansmessen, an denen sie teilnahmen, denn auf solche Ideen kommt man außerhalb dieses Kontexts nicht. Dass der Missbrauch von Bischöfen gedeckt wurde, die, so Schätzungen, mindestens zu 30% selbst [Warnung ein: Extrem verstörender Inhalt!] homosexuell sind, ist besonders gravierend. Weiterlesen

Die Tridentinische Messe und „diese unverschämten Tradis“

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Als Auflockerung in der recht schwierigen Gnosis-Reihe ein Beitrag, welcher unseren Messalltag betrifft. Sicherlich können sich viele Leser damit identifizieren und somit uns etwas hierzu schreiben.

Im heutigen (2 Mai 2017, am Tag des hl. Athanasius) Blog onepeterfive findet sich ein bemerkenswerter Artikel, welchen der Schreiber dieser Zeilen selbstkritisch auf sich selbst beziehen kann. Auf onepeterfive rezensiert Brian Williams einen Aufsatz, den er in Unam Sanctam et Catholicam gelesen hatte. Auf Unam Sanctam  wiederum wird von zwei anonymen US-Amerikanischen Priestern behauptet, von denen der erste die Tridentinische Messe halb-regulär (semi-regular) opfert, der andere aber es regelmäßig tut, dass die Traditionalisten, diejenigen Katholiken also, die zu diesen Messen fahren, dermaßen: rude – „unverschämt“ und obnoxious – „unausstehlich“ sind, dass der „halb-reguläre“ Priester aufgrund dieser schrecklichen Gemeindemitglieder die öffentliche Messe in Vetus Ordo aufgegeben hatte (er zelebriert weiterhin privat), der andere hingegen denkt daran es hinzuschmeißen. Wie lauten die Vorwürfe dieser Priester an die Tradis:

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Wir basteln uns einen Hausaltar (2 von 8): Priesterlicher Segen

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Der priesterliche Segen

Um etwas, ein Haus, eine Wohnung, einen Andachtsgegenstand zu weihen oder zu segnen, brauchen Sie einen Priester. Warum? Weil er durch seine Priesterweihe, die ihn ontisch mit Christus verbindet, die Vollmacht erhalten hat an Christi statt (in persona Christi) zu wirken.

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Diabolische Narzissten von Ann Barnhardt: Wieder eine Punktlandung! (2 von 3)

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Hl. Johannes Chrysostomus über die Priester

Deswegen ist es sehr wahrscheinlich, dass es die meisten Diabolischen Narzissten (DN) innerhalb der Katholischen Kirche gibt, weil sie das Heiligste ist (mit der himmlischen und leidenden Kirche zusammengenommen), was es in der Schöpfung gibt. Der Schreiber dieser Zeilen kann ohne lange zu überlegen mindestens fünf DNen seiner jetzigen Diözese aufzählen und er fragt sich in der letzten Zeit, ob er überhaupt Geistliche, die nicht narzisstisch waren, nicht unbedingt DN, jemals kennengelernt hatte. Die allermeisten waren sehr narzisstisch.

Macht es das Priestertum sie dazu? Der hl. Johannes Chrysostomus (gest. 407), der sich darüber ebenfalls Gedanken machte, schreibt in seinem Dialog Über das Priestertum sinngemäß:

„Nein, es ist nicht das Priestertum. Es sind sie selbst.“

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Priesterhilfe aber wie? (4) Der Ausweg: Die Abtötung.

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Die jetzige Priestergeneration – ein aussichtsloser Fall.

Bevor wir uns hier der vierten und letzten Säule des geistlichen Lebens, sprich der Abtötung, widmen werden, so sei an dieser Stelle gesagt, dass wir vorerst die Rubrik „Priesterhilfe“ nicht länger fortführen werden, weil wir glauben, dass wir unsere begrenzten Kräfte dort einsetzen sollen, wo es noch etwas hilft und zwar: bei den Nicht-Priestern und bei den Noch-Nicht-Priestern. Die Schon-Priester sollen sich selbst helfen, da sie wirklich, wie wir alle auch, über ausreichend Standesgnade verfügen, sowie über eine Ausbildung, die sie wohl oder übel erhalten haben. In einem Kriegslazarett, mit dem Papst Franziskus gerne die Kirche vergleicht und womit er wohl sich selbst und den Jesuitenorden meint, werden auch, aufgrund der begrenzten Mittel und der übermüdeten und übernächtigten Ärzte und vor allem Chirurgen auch zuerst diejenigen Patienten verarztet, bei denen noch Hoffnung auf Genesung besteht und nicht diejenigen, die ohnehin sterben werden. So hart es auch klingt, aber die jetzige, nachkonziliare im Sinne von der Konzilstheologie geleitete, Priestergeneration muss aussterben, bevor sich innerkirchlich etwas zum Guten wendet. So ist es auch immer in der Kirchengeschichte gewesen, dass einfach eine „biologisch Lösung“

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Priesterhilfe aber wie? (3) Der Ausweg: das Alte Brevier.

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Altes Brevier als geistlicher Aufbau

Die nächste Säule Ihrer priesterlichen Identität besteht aus dem Breviergebet. Nein, nicht aus dem Gebet überhaupt, sondern aus dem Breviergebet. Wir haben hier zum Breviergebet mehr als einen Beitrag verfasst, denn Sie sich durchlesen können. Das eigentliche Ziel des Breviergebetes besteht darin ständig zu beten. Denn nach dem Breviergebet ist vor dem Breviergebet. Diese Grundregel und Erfahrung gilt aber nur für das Alte Brevier, also wenigstens das aus dem Jahre 1962, welches Sie aufgrund von Summorum Pontificum kirchenrechtlich legal beten dürfen. Aber bitte alles, dies bedeutet nicht sich die Horen aussuchen, wie beim Neuen Brevier, sondern:

  • Matutin
  • Laudes
  • Prim
  • Terz
  • Sext
  • Non
  • Vesper
  • Komplet

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