Tradition und Glauben

Die Tridentinische Messe und „diese unverschämten Tradis“

  Als Auflockerung in der recht schwierigen Gnosis-Reihe ein Beitrag, welcher unseren Messalltag betrifft. Sicherlich können sich viele Leser damit identifizieren und somit uns etwas hierzu schreiben. Im heutigen (2 Mai 2017, am Tag des hl. Athanasius) Blog onepeterfive findet sich ein bemerkenswerter Artikel, welchen der Schreiber dieser Zeilen selbstkritisch auf sich selbst beziehen kann. Auf onepeterfive rezensiert Brian Williams einen Aufsatz, den er in Unam Sanctam et Catholicam gelesen hatte. Auf Unam Sanctam  wiederum wird von zwei anonymen US-Amerikanischen Priestern behauptet, von denen der erste die Tridentinische Messe halb-regulär (semi-regular) opfert, der andere aber es regelmäßig tut, dass die Traditionalisten, diejenigen Katholiken also, die zu diesen Messen fahren, dermaßen: rude – „unverschämt“ und obnoxious – „unausstehlich“ sind, dass der „halb-reguläre“ Priester aufgrund dieser schrecklichen Gemeindemitglieder die öffentliche Messe in Vetus Ordo aufgegeben hatte (er zelebriert weiterhin privat), der andere hingegen denkt daran es hinzuschmeißen. Wie lauten die Vorwürfe dieser Priester an die Tradis:

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Priesterhilfe aber wie? (3) Der Ausweg: das Alte Brevier.

Altes Brevier als geistlicher Aufbau Die nächste Säule Ihrer priesterlichen Identität besteht aus dem Breviergebet. Nein, nicht aus dem Gebet überhaupt, sondern aus dem Breviergebet. Wir haben hier zum Breviergebet mehr als einen Beitrag verfasst, denn Sie sich durchlesen können. Das eigentliche Ziel des Breviergebetes besteht darin ständig zu beten. Denn nach dem Breviergebet ist vor dem Breviergebet. Diese Grundregel und Erfahrung gilt aber nur für das Alte Brevier, also wenigstens das aus dem Jahre 1962, welches Sie aufgrund von Summorum Pontificum kirchenrechtlich legal beten dürfen. Aber bitte alles, dies bedeutet nicht sich die Horen aussuchen, wie beim Neuen Brevier, sondern: Matutin Laudes Prim Terz Sext Non Vesper Komplet...

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Priesterhilfe aber wie? (2) Der Ausweg: die Tridentinische Messe.

Für den recht unwahrscheinlichen Fall, dass uns jetzt ein Priester liest, der seine priesterliche Existenz: entdecken, bereichern wiederentdecken möchte, schreiben wir hier ein paar praktische Anweisungen, welche natürlich auch von Nicht-Priestern gelesen werden dürfen. Wir fangen hier gleich mit Punkt a. an und lassen alle anderen außen vor. Die allermeisten Priester haben keine priesterliche Identität. Und wir meinen hier die richtige priesterlicher Identität und nicht das Wischi-Waschi-Zeug. Wodurch unterscheidet sich ein Priester, natürlich ein römisch-katholischer, denn von anderen schreiben wir hier nicht, von allen anderen Menschen? Dadurch, dass er mit Christus ontisch also wesenhaft durch die Priesterweihe verbunden ist und sich Christus seines Leibes hauptsächlich bei der Sakramentenspendung bedient. Während jeder Getaufte in Christus eingepflanzt wurde, kann er dennoch nicht buchstäblich von sich sagen, dass Christus durch ihn handelt, sondern höchsten metaphorisch. Der Priester kann es durchaus von sich sagen, denn er ist mit Christus durch das zusätzliche Weihesakrament, welches zu den sog. sozialen Sakramenten gehört, wesenhaft verbunden....

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