Kurt Hutten, Drohen Abspaltungen in der katholischen Kirche (1970)? Traditionalisten gegen Progressisten. (6 von 6)

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Der untere Abschnitt ist wirklich rein historisch und zeigt, was passiert, wenn man eigene Kirchen gründet. Leider nichts Gutes, denn wir haben zurzeit mit Bergoglio 14 Antipäpste, wenn seit der Niederschrift dieses Beitrags kein neuer Antipapst dazu gekommen ist. Leider hat der Antipapst Bergoglio die Macht zu zerstören, der Rest ist harmlos. Wir werden sehen, wie es beim kommenden Schisma werden wird, welches wir am 21.02.2018 ankündigten. Ja, Kurt Hutten tat es im Jahre 1970 auch, aber damals war noch kein Antipapst an der Kirchenspitze, obwohl die Sedis es so sahen. 

Und wenn kein Schisma kommt?

Dann wird die Kirche weiterhin aus den kleinen Wunden bluten, wie es Hilary White, bezeichnet. Es wird keine Eucharistie, durch die geplante „ökumenische Messe“ und keine Priester mehr geben. Das Opfer wird nicht mehr dargebracht werden. Ein Schisma kann zeitweilig etwas retten. 

Die Traditionalisten und die „Erneuerte Kirche“ Collins 

In ihrer Frontstellung gegen das Aggiornamento, gegen die Progressisten und gegen den Vatikan und ebenso in der Betonung der mystischen Frömmigkeit, der Marienerscheinungen und des Endzeitglaubens besteht eine Gemeinsamkeit zwischen den Traditionalisten und der „Erneuerten Kirche“ von Michel Collin, der als „Clemens XV.“ nach zeitweiligem Aufenthalt in Colmar und Hagenau seinen „Vatikan“ in dem kleinen lothringischen Dorf Clémery aufgebaut hat. Seine Gläubigen sehen in ihm den „mystischen Papst der Endzeit“. Er überragt den Papst in Rom bei weitem. Denn er wurde nicht von Menschen gewählt, sondern durch das dritte Geheimnis von Fatima prophezeit und von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit selbst berufen und geweiht (1950). Er fühle sich, so rühmen seine Anhänger, als demütiges Werkzeug Jesu, der durch ihn in unzähligen Botschaften seine Weisungen und Verheißungen an die Kirche und die Welt richtet. Er führe ein heiliges Leben, sei ein großer Beter, habe täglich Visionen, sei stigmatisiert und erleide während jeder Messe die Passion.

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Ann Barnhardt, Den Unsinn sezieren: 32 Fragen und schonungslos direkte Antworten über die katholische Kirche und Antipapst Bergoglio

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Meinem Emailfach nach und laut verschiedener Kommentarforen überall im Netz sind mehr und mehr Menschen empört und entrüstet und verlieren täglich ihren Glauben. Einer der Gründe, weswegen die Leute entrüstet sind, ist der, weil alles, was sie im konservativen oder traditionellen Flügel der Kirche lesen, zutiefst unbefriedigend und sogar irrational oder unsinnig ist und es oft bedeutet, die willentliche Aussetzung des Zweifels zu schlucken. Der Grund dafür ist die einfache Tatsache, dass fast jeder von der falschen Voraussetzung ausgeht, dass Jorge Bergoglio der Vikar Christi ist. Er ist es nicht und war es nie. Solange eine Person von einer falschen Prämisse ausgeht, kann die Realität NICHT genau erfasst werden, und die logischen Schlussfolgerungen, die aus der falschen Basisprämisse gezogen werden, werden ebenfalls falsch sein.

Beim Lesen fast ALLER Kommentare über Bergoglio und die Zerstörung der Kirche ist es so, als ob sich vor unseren Augen etwas entfaltet, das sich wie das Abwürgen eines Autos, das im Schlamm fest steckt, anfühlt – die Motoren heulen bis über die erlaubte Grenze hinweg auf, ohne eine einzige Bewegung nach vorn. Die Räder drehen durch. Weil die Grundannahme falsch ist, wird es weder in der Gegenwart noch in Zukunft Zugkraft und Vorwärtskommen geben.

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