Tradition und Glauben

Hilary White: Zwei Religionen; eine Kirche? – die Infiltration des modernistischen Anti-Christ

NOV 2017 by HILARY WHITE in NOVUSORDOISMUS IST KEIN KATHOLIZISMUS VIDEO: THE ANTI-CHURCH HAS COME „Wir stehen nun Angesicht  zu Angesicht mit der größten historischen Konfrontation, welche die Menschheit je erlebt hat. Ich denke nicht, dass weite Kreise der amerikanischen Gesellschaft oder weite Kreise der Christengemeinschaft sich dies ganz klarmachen: wir sehen nun der finalen Konfrontation zwischen  der  Kirche und  der Anti-Kirche ins Auge: der des Evangeliums gegen das Anti-Evangelium.   Wir müssen darauf vorbereitet sein, großen Prüfungen unterzogen zu werden, in nicht zu ferner Zukunft, Prüfungen, die erfordern, dass wir bereit sind, selbst unser Leben zu geben und eine vollkommene Selbsthingabe an Christus [und] für Christus. Durch Ihr und mein Gebet ist es möglich, diese Drangsal zu erleichtern, aber es ist nicht mehr möglich, sie zu vermeiden.“ Und falls Sie meinen, ich zitiere hier irgend einen verrückten Tradi aus irgendeinem nichtssagenden Kaff, der sich über Papst Franziskus beschwert: Fr. Linus Clovis in dem Video oben zitierte Karol Wojtyla, damals Erzbischof von Krakau, als er 1976 in Philadelphia sprach. Und ich komme wieder zurück auf die zunehmende und unvermeidliche Idee, dass das, was wir während dieses Pontifikats sich enthüllen sehen, nichts anderes ist als eine Art von … nun … Rückbau einer Fassade, die wir alle in Ermangelung einer besseren Welt in den letzten 50 Jahren als real betrachtet hatten....

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Kirche gegen Anti-Kirche oder Hilary hat recht 

Wir stellen hier in der kongenialen Übersetzung von Eugenia Roth einen Aufsatz von Hilary White vor, der so viel Tiefgang und Impact, wie man neudeutsch sagt, hat, dass er sicherlich an Wirkung ihrem Aufsatz Raus aus dem Kaninchenloch nicht nachsteht. Dieses Essay zeigt auch, wie gut die Schreibpause Hilary getan hat. Hilary bringt etwas auf den Punkt, was wenige spüren und ganz wenige verbalisieren können. Und zwar, dass in einer von Anarchie besetzten zerbröckelten Welt eine heile, konservative Kirche nur eine Fassade ist, die Bergoglio nach und nach mit der Abrissbirne abbaut. Dies wird ihr modernistischer Pfarrer um die Ecke mit der bürstenschnittigen Pastoralassistentin Ihnen auch bestätigen, es dennoch ein wenig anders formulieren. Er sagt: Eine moderne Kirche hat sich der modernen Welt anzupassen! Die Grundprämisse ist hier aber ganz falsch, denn die Kirche hat sich an gar nichts anzupassen, da sie, wie Christus und seine Jünger, nicht von dieser Welt ist (Joh 17,16; 15,19)....

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Hilary (White) is back oder wo ist die höhere, sakramentale Weihe?

Einige von Ihnen mögen das Verschwinden des Blogs von Hilary White bemerkt haben, der im eigentlichen Sinne nicht geschlossen wurde, sondern mehrere Monate lang keine neuen Beiträge aufwies. Steven Skojec schrieb, dass Hilary der Meinung sei, dass wir des Teufels Spiel spielen, indem das Ärgernis, welches durch das Bergoglio-Pontifikat verbreitet wird selbst verbreiten, indem wir davon berichten. Hier Originalton Skojec: My friend Hilary White said to me recently that she thinks we’ve been hoodwinked into playing the enemy’s game. That they do something awful, and we react. Again and again, this cycle repeats itself, until we suddenly realize that we’ve long since been dancing to their tune. You may have noticed that she shut down her blog, What’s Up With the Synod? These realizations — and the alarming awareness that this isn’t good for any of us — were among the reasons she made that decision. Der Schreiber dieser Zeilen glaubt nicht, dass Hilary recht hat, sondern dass sie selbst kurzfristig der List des Teufels erlegen ist. Denn sie ist eine der wenigen, welche nicht nur die kirchliche Situation unverblümt darstellen und analysieren können, sie aber auch die Gegenmittel (sakramentales und spirituelles Leben) dem Verfall entgegenhalten. Denn 99% der katholischen Presse informiert uns nicht redlich über das Bergoglio-Pontifikat, was das Problem nicht löst, weil die Menschen auch aus anderen Quellen von den Häresien und Untaten des Papstes erfahren und niemanden haben, der ihnen die Situation im Kontext der Lehre der Kirche erklärt. Die konservativen Geistlichen, die Ecclesia Dei Gemeinschaften und die Piusbruderschaft hüllen sich alle in ein feiges Schweigen und geben an, dass Päpste nicht ewig währen, wie Bischof Athanasius Schneider im letzten Interview....

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Hilary White: Der Weg nach Rom und der Aufstieg von Papst Petrus II?

Cardinal Pietro Parolin und die Malteser  Hat Bergoglio das Ende seiner Nützlichkeit erreicht? Und wenn es so ist, was steht als nächstes auf der Tagesordnung? Während die meisten Augen noch immer auf dem abstoßenden Geschäftsbetrieb in Fatima verweilen und den Himmel nach dem Feuer von oben absuchen, brodelt die Gerüchteküche wieder. Da lungern Menschen herum, die darauf warten, dass Neuigkeiten herauskommen, und sie senden sie gerne an mich und andere, die wir kennen und die eine ähnliche Arbeit tun (wie wir). Ich habe mich auch schon mit verschiedenen Leuten unterhalten, die (mir) mitgeteilt haben, was sie gehört haben. So vermute ich, dass es mehr oder weniger meine Aufgabe ist, die Puzzleteile zusammenzusetzen, ein wenig von einer Person, ein wenig von einer anderen, und zu schauen, ob daraus ein Bild wird. (Nota Bene: all das ist im Konjunktiv zu lesen und mit Einschränkungen … Wir sprechen hier immer noch von Gerüchten und Spekulation, vergessen Sie das nicht):...

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Hilary White und die Kabale in Rom

Anbei präsentieren wir einen Aufsatz von Hilary White aus The Remnant in der Übersetzung von Eugenie Roth. Hilary entwirft ein wahrscheinliches Bild, der Bergoglio-Nachfolge, bei dem uns das Hören und Sehen vergeht. Wir merken bei den Zugriffen auf unserem Blog – und andere Blogger wohl auch -, dass die Menschen nach positiven Nachrichten lechzen, dass der Bergoglio-Spuk endlich zu Ende geht und die Kavallerie der „guten, konservativen, romtreuen Bischöfe“ uns rettet....

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Don Pietro Leone: Die nachkonziliare Kirche ist gnostisch, nicht katholisch

[Auf dem Bild hl. Irenäus von Lyon, der die Gnosis bekämpfte.] Nach einer Reihe leichterer Beiträge aus der Bastelecke publizieren wir hier wieder etwas Substanzielles und zwar einen Text von Don Pietro Leone, DIE NEUE RELIGION – Gnosis und die Korruption des Glaubens, der bereits auf Rorate Caeli veröffentlicht wurde, in der kongenialen Übersetzung unseres davillatollkuehn. Der Text von Don Leone begeistert umso mehr, je mehr man sich selbst mit der dargestellten Thematik befasst hat. Der italienische Autor bringt einfach sehr komplizierte Zusammenhänge auf den Punkt, was wirklich Wenige können, da Einfachheit im Komplizierten nicht ohne Weiteres zu erreichen ist. Man könnte sicherlich jeden der vorgestellten Paragraphen ausarbeiten und mit Fachliteratur versehen, aber dies ist bei einem populären Beitrag nicht nötig. Was ist das Fazit von Don Leone? Die nachkonziliare Kirche ist gnostisch geworden, indem sie den dämonischen, kabbalistisch-gnostischen Tiefenstrom, der immer in den Tiefen der Kirche hauptsächlich als Falschmystik pulsierte, zur ihrer mehr oder weniger offiziellen Lehre erhob („Theologie des Leibes“, Allerlösungslehre, „Barmherzigkeit“, Amoris Laetitia). Diese Feststellung ist schockierend, aber leider auch richtig. Um die Belange von „Papst“ Franziskus und seinen Mannen zu verstehen, muss man nicht Theologie, sondern okkulte Wissenschaften insbesondere Kabbala studiert haben. Nein, das ist kein Witz. Eine weiter sine qua non Quelle sind hierzu die gnostischen Schriften der ersten Jahrhunderte, welche die eigentlichen Ideen enthalten, die in Amoris Laetitia vorgestellt und entfaltet wurden, früher leider auch in der „Theologie des Leibes“ von Johannes Paul II, welche, Gott sei Dank, kein lehramtlicher Text war. Wir scheinen wirklich am Ende der Zeit angekommen zu sein, denn wie die orthodoxen Väter am Anfang der Kirche gegen die Gnosis kämpfen, so scheinen die wenigen verbliebenen rechtgläubigen Theologen ebenso sich mit der Gnosis auseinandersetzen zu müssen. Aber zur Zeit von Hl. Johannes (ca. 100), hl. Irenäus von Lyon (gest. 220),...

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Hilary White: Wieviele Finger hält Franziskus gerade hoch? Amoris Laetitia und die Unterwerfung

Nach einer Reihe von Beiträgen, welche der „Stärkung des geistlichen Immunsystems“ durch den Ausbau der Marienfrömmigkeit dienen sollten, kehren wir zur traurigen und wenigstens dämonisch inspirierten, wenn nicht gar dämonischen, Wirklichkeit des jetzigen Pontifikats zurück. Wir wollen nicht unsere Leser dadurch verlieren, dass wir, zu viel Wahres vom Franziskus-Pontifikat berichten, wie es katholisches.info passiert ist und passiert. Wir wollen sie auch nicht dadurch verlieren, dass wir ausschließlich polemische Schriften veröffentlichen, weil die Wahrheit wirklich sehr bitter ist. Seit kurzer Zeit gibt es einen italienischen Blog anonimi della croce, der recht viele Interna aus dem Vatikan veröffentlicht, die dermaßen negativ und verwirrend sind, dass sowohl Steven Skojec als auch Ann Barnhardt diesen Blog für eine Desiformationskampagne des Vatikans halten. Wir sind uns da nicht so sicher, zumal unser Italienisch recht mittelmäßig ist und wir beim ersten Lesen nicht alles verstehen. Die Menschen wollen jedoch nicht zu viel Negatives lesen, denn es erdrückt sie und treibt sie in die Verzweiflung. Katholiken sind auch Menschen. Auch der hl. Petrus ermahnte den Heiland, damit dieser die negativen Nachrichten unterdrückt, wie wir in Matthäusevangelium lesen können:...

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Don Pietro Leone, Der Ökumenismus (3 von 3)

III. DAS ÜBEL DES ÖKUMENISMUS Den Ökumenismus nannten wir eine Ersatz–Liebe, eine Pseudoliebe. Wer, wenn nicht der Teufel, der Imitator Gottes und Meister aller Täuschung hat das erfunden? Es ist seine Erfindung, oder vielmehr eine neue Verwendung einer früheren Erfindung von ihm, die der falschen Religionen. Denn er schuf die falschen oder nicht-katholischen Religionen mit der Absicht, den Menschen von seinem letzten Ziel, dem Himmel, abzulenken und wegzuziehen....

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Don Pietro Leone, Der Ökumenismus (2 von 3)

II. Sentimentalität 1. Die Natur der ökumenischen Liebe Mit seiner Suche nach dem irdischen Gut des Menschen wird vielleicht jemand versuchen, diesen falschen Ökumenismus zu verteidigen, in dem er behauptet, dass es wenn auch keine geistliche trotz allem eine Art der Liebe ist, in dem er sagt, „die Liebe ist ausreichend“. Denn letztendlich ist die Liebe der Grund für unser Leben und Gott selbst ist Liebe in dem Sinne, daß die Allerheiligste Dreifaltigkeit ein Geheimnis der Liebe zwischen den drei göttlichen Personen ist. Lasst uns nun die Natur dieser ökumenischen Liebe genauer untersuchen, zuerst das Element der Vereinigung, dann das Gute, das diese Vereinigung hervorbringen soll....

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Don Pietro Leone, Der Ökumenismus (1 von 3)

Wir wollen hier wieder einmal einen Text von Don Pietro Leone vorstellen, welcher nach den neuesten Eskapaden von Kardinal Marx nicht  besser gewählt sein könnte. Es geht um den leidigen Ökumenismus.  Und was ist so falsch daran? Das, dass sich die logischen Werte „wahr“ und „falsch“ im Laufe der Jahre nicht verändern oder gilt das für den Satz von Pythagoras. Aber in Religion ist es anders, meinen Sie?...

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Steven Skojec, Warum die Liturgie wirklich der Schlüssel zu allem anderen ist

Wir präsentieren wieder einmal einen Aufsatz von Peter Skojec, dem Herausgeber von onepeterfive, in der ausgezeichneten Übersetzung von davillatollkuehn. Menschen und besondere Geistliche, die ausschließlich Novus Ordo kennen, wundern sich oft über die Hartnäckigkeit der Traditionalisten, mit welcher diese auf die Wichtigkeit der Tridentinischen Messe pochen. Sogar diese „toleranten“ Novus Ordo – Vertreter, welche die Alte Messe für zulässig und kein „Teufelswerk“ halten, denken sich: „Messe hin oder her. So einen Unterschied kann es ja nicht machen, wenn beide gültig sind. Das andere ist bloß kulturell angewachsenes Brimborium. Es gibt Wichtigeres in der Kirche. Familie, Gesellschaft, Lehre und jetzt haben wir einen häretischen Papst. Wenn wieder alles ins Lot kommt, werden wir uns um die Liturgie kümmern. Jetzt aber gibt es Wichtigeres“....

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Don Pietro Leone, Angriff auf die Ehe – Aufsatz (3 von 3)

    KRITIK DER NEULEHRE  Im folgenden Abschnitt werden wir 6 Hauptaussagen Linie für Linie vergleichen, zunächst die traditionelle Lehre, und danach die neue.         1. a) Der Hauptzweck der Ehe ist die Fortpflanzung; b) Der Hauptzweck der Ehe ist die Liebe;         2. a) Die eheliche Liebe wird als gegenseitige Hilfe und Unterstützung verstanden; b) Die eheliche Ehe wird als „ganzheitliche Selbsthingabe“ verstanden;          3.a) Großfamilien werden empfohlen; b) Kleinfamilien werden empfohlen;           4.a) Die natürliche Geburtenkontrolle wird mißbilligt; b) Die natürliche Geburtenkontrolle wird gebilligt;          5.a) Die Ehe wird dem geweihten Lebensstand unterordnet; b) Die Ehe wird dem geweihten Lebensstand gleichgestellt.         6.a) Der Ehemann wird als Familienoberhaupt betrachtet; b) Der Ehemann und die Ehefrau werden völlig gleichgestellt;        In bezug auf diesen Vergleich stellen wir die folgenden Fragen und geben die entsprechenden Antworten: i) Ist die Lehre in beiden Fällen die gleiche? Nein. ii) Hat die neue Lehre im Vergleich zur traditionellen eine größere Klarheit oder Tiefe des Ausdrucks? Nein.        iii) Ist es eine unterschiedliche Lehre? Ja. iv) Ist die traditionelle Lehre katholisch? Ja. v) Ist eine Lehre, die einer katholischen Lehre entgegensteht unkatholisch? Ja. vi) Ist eine katholische Lehre wahr? Ja.        vii) Ist eine unkatholische Lehre falsch? Ja.         Zusammenfassend läßt sich sagen, daß die neue Lehre in ihrem prima facie Sinn in allen aufgezählten Fällen falsch ist....

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Don Pietro Leone, Angriff auf die Ehe – Aufsatz (2 von 3)

VERSCHIEBUNG IM BEGRIFF DER EHELICHEN LIEBE  Wir betrachten hier ausführlicher die These, der Akt der ehelichen Liebe bestehe darin, daß ‘sich Mann und Frau einander vorbehaltlos gegenseitig schenken’ (Familiaris Consortio 32, zitiert im Neuen Katechismus 2370). Wenn diese These falsch ist, dann ist auch das ganze Gebäude der Theologie des Leibes hinfällig. Wir müssen nun bekennen, daß  diese These unhaltbar ist: Zuerst metaphysisch, weil die menschliche Person  unmittelbar ist; zweitens physisch, weil der Akt der ehelichen Liebe wesentlich das Suchen und den Genuß von Vergnügen mit sich bringt, ohne das er in der Tat unmöglich wäre; drittens moralisch, weil die Kirche lehrt erstens, daß der Ehemann Macht über den Leib der Frau, und die Frau Macht über den Leib des Mannes hat’ (I. Kor. 7.4), was bedeutet, daß jeder Partner nicht nur geben sondern auch nehmen soll; und zweitens (und allgemeiner), daß die Liebe des vorbehaltlosen Sich-Schenkens allein Gott gebührt und auch nur gegenüber Ihm möglich ist (Lk. 10.27), während die Nächstenliebe dem Menschen auf einer niedrigeren Stufe und in den ehelichen Beziehungen mit Zurückhaltung und Mäßigung geboten ist[1]. Tatsächlich bedeutet eine ganzheitliche Nächstenliebe Götzendienst....

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Don Pietro Leone, Angriff auf die Ehe – Aufsatz (1 von 3)

 ANGRIFF AUF DIE EHE Die Krise in der Familie und in der Ehe, die sich in der Schwangerschaftsverhütung, Scheidung, Abtreibung, Unzucht, und Homosexualität unaufhörlich ausbreitet, stammt offensichtlich vom Geist der Welt her und letztendlich von der gefallenen Natur. Der selbe Geist ist aber jetzt ins kirchliche Lehramt selbst hineingeschlichen, das somit eine mitwirkende Rolle in der Krise spielt. Die folgenden Auszüge von ‚Angriff auf die Ehe’ (Patrimonium Verlag 2016) bezeugen diese Tatsache und versuchen, sie nach den traditionellen theologischen Prinzipien der kirchlichen Lehre zu analysieren.   VERSCHIEBUNG IM LIEBESBEGRIFF Die Kirchentradition unterscheidet zwischen drei grundlegenden Liebesarten. Erstens gibt es die sinnliche Liebe (oder die Leidenschaft der Liebe), für welche die geschlechtliche Liebe ein Beispiel ist; zweitens gibt es die vernünftige Liebe (oder die Tugend der Liebe); drittens gibt es die Liebe der Caritas, also jene Art der vernünftigen Liebe, die durch die übernatürliche Gnade erhöht ist, um Gott in Sich Selbst zu lieben und den Nächsten in und wegen Gott.      Die Änderung der Lehre Kirchenmänner ab dem Zweiten Vatikanischen Konzil bis zum heutigen Tage mit ihrer Öffnung gegenüber der Welt in all ihren Erscheinungen und besonders in ihrer Lehre über die Ehe besteht wesentlich in der Verschiebung von der Liebe der Caritas zur sinnlichen Liebe hin....

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Buchempfehlung: Don Pietro Leone, Angriff auf die Ehe

Wir freuen uns wirklich sehr ein Buch auf Deutsch vorstellen zu können, welches von einem der wenigen katholischen Theologen stammt, die international publizieren und international bekannt sind. Wir sprechen hier von einem italienischen Priester, der unter dem Pseudonym Don Pietro Leone publiziert und dessen Aufsatz über die „Theologie des Leibes“ von Johannes Paul II in der Übersetzung von Eugenia Roth bereits bei uns veröffentlicht haben. Don Pietro Leone publiziert vornehmlich auf Englisch auf Rorate Caeli und seine Beiträge zeichnen sich durch die folgenden Kriterien aus, welche in der heutigen Kirche sehr selten sind: Gute Kenntnis der vorkonziliaren – traditionellen – Theologie. Fähigkeit selbständige Vergleiche und Analysen anzustellen. Einfachheit der Sprache und der Darstellung. Subtile, wenn auch fundierte Kritik. Frömmigkeit und Liebe zur Kirche....

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Hilary White, Den Ast absägen

Geschrieben von  Hilary White am 30.12.2016 Vorschlag eines Neujahrs Mottos: Bewahre den Glauben, trotze dem Wahnsinn Vor zwei Jahren hätte die Verwendung des Begriffs „Schisma“ in Bezug auf die Mätzchen des Vatikans Sie automatisch als Schismatiker oder Sedisvakantist gebrandmarkt. Nun wird es häufig und von fast jedem, einschließlich hoher Prälaten in Rom gebraucht. Das ist nicht deswegen so, weil die Kirche auseinanderfällt. Es ist nicht so, weil die Katholiken ihren Glauben verlieren. Es ist so, weil sie ihn (den Glauben) finden. Denn die Realitäten haben endlich begonnen, die falsche Propaganda der letzten fünf Jahrzehnte zu überwinden....

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Hilary White: Warum die Revolutionäre immer als erstes kontemplative Nonnen zerschlagen

  Ein neuer, sehr trauriger und wahrer Text von Hilary White. Der Papst Franziskus zerstört noch die kontemplativen Frauenorden, deren sehr kleine oder beständige Anzahl trotz der nachkonziliaren Reformen Gott das Opfer der Anbetung darbringen konnte. Jetzt geht es auch ihnen an den Kragen. Die Parallele von „Erledigung der Rest-Tschechei“ macht sich breit. Die seligen Märtyrer von Nowogrodek, die von der Gestapo im August 1943 im besetzten Polen exekutiert wurden, waren Mitglieder der Schwestern der Heiligen Familie von Nazareth. Ein Italienischer Priester: “Ihr kontemplativen Nonnen, sucht das Gesicht Gottes, so lange ihr könnt!” Die uralte christliche Berufung der immerwährenden Kontemplation Gottes, der freiwillige Rückzug aus der Welt und ihren zeitlichen Sorgen, die Selbstaufopferung und die Versenkung in das Gebetsleben werden wohl bald effektiv von den derzeitigen Besatzern des Heiligen Stuhles, die die gesamte Sphäre des katholischen Lebens determinieren und in die Konformität mit den säkulären Trends des 2. Vatikanums treiben,  unterdrückt werden. Das kürzlich von der Kongregation für das Ordenswesen herausgegebene Dokument schreibt viele der  kanonischen Normen für kontemplative weibliche Gemeinschaften neu und wird die Kontrolle über das klösterliche Leben zentralisieren....

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Hilary White, Der Frühling ist vorüber, meine Damen (3 von 3)

Die Totmanneinrichtung: Zu viele Alte? Zu viele Tradis? Sie sind erledigt. Art. 8 §1. Der rechtlichen Selbständigkeit muss eine echte Selbständigkeit des Lebens entsprechen, das heißt: eine – auch geringe – Anzahl von Schwestern, vorausgesetzt, dass der größte Teil nicht fortgeschritten Alters ist; die notwendige Lebendigkeit, das Charisma zu leben und weiterzugeben; die echte Fähigkeit zur Ausbildung und zur Leitung; die Würde und die Qualität des liturgischen, schwesterlichen und geistlichen Lebens; die Bedeutung für und die Eingliederung in die Ortskirche; die Möglichkeit des Unterhalts; eine entsprechende Struktur des Klostergebäudes. Diese Kriterien sind in ihrer Gesamtheit und in einer Zusammenschau zu betrachten. §2. Falls die Voraussetzungen für eine echte Selbständigkeit eines Klosters nicht bestehen, wird die Kongregation für die Institute geweihten Lebens und für die Gemeinschaften apostolischen Lebens beurteilen, ob es angemessen ist, eine Kommission ad hoc einzurichten, die von dem Ordinarius, der Präsidentin der Föderation, der Assistentin der Föderation und von der Äbtissin oder Priorin des Klosters gebildet wird. In jedem Fall soll dieser Schritt zum Ziel haben, einen Begleitprozess in Gang zu setzen, um das Kloster neu zu beleben oder um seine Schließung einzuleiten. Und auch kein hinterhältiges Anwerben von anderen Ländern …...

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Hilary White, Der Frühling ist vorüber, meine Damen (2 von 3)

Föderationen: Autonomie? Welche Autonomie? 29. »Niemand baut die Zukunft auf, indem er sich absondert, noch allein aus eigenen Kräften, sondern indem er sich mit der Wahrheit einer Gemeinschaft identifiziert, die sich immer öffnet für die Begegnung, den Dialog, das Zuhören, die gegenseitige Hilfe «. Dieser Tatsache bewusst, sollt ihr euch vor der »Krankheit der Selbstbezogenheit« hüten und den Wert der Gemeinschaft zwischen verschiedenen Klöstern als einen auf Zukunft hin offenen Weg bewahren. Auf diese Weise aktualisiert und verwirklicht ihr die bleibenden festgeschriebenen Werte eurer Selbständigkeit. 30. Die Föderation ist eine wichtige Struktur der Gemeinschaft zwischen Klöstern, die das gleiche Charisma teilen, damit sie nicht isoliert bleiben. Der Hauptzweck der Föderationen besteht darin, das kontemplative Leben in den dazugehörenden Klöstern gemäß den Erfordernissen des eigenen Charismas zu fördern und durch den Austausch von Nonnen und das Teilen von materiellen Gütern Hilfe bei der Anfangsausbildung und der Weiterbildung sowie bei konkreten Bedürfnissen zu gewährleisten. Im Hinblick auf diese Zwecke sollen die Föderationen gefördert und vermehrt werden....

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Hilary White, Der Frühling ist vorüber, meine Damen (1 von 3)

  Franziskus‘ Plan für die „Neuen Konservativen“ Religiösen Orden Geschrieben von   Hilary White  Der Papst hat „neue Richtlininien” für kontemplative Nonnen herausgebracht, und dies hat jeden meiner [inneren] Alarme ausgelöst, lang, laut und furchterregend wie eine Fliegeralam-Sirene. Dies ist möglicherweise eines der unheilvollsten Dinge, die ich bis jetzt von Bergoglio habe kommen sehen, aber ich denke, dass wenige Menschen verstehen werden, wie ernst dies für uns ist oder sein könnte....

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Hilary White, Die Bischöfe treten in den Krieg ein

Wir präsentieren anbei wieder einmal einen sehr treffenden Text von Hilary White in der Übersetzung von davilatollkühn. Oben sehen wir das Bild von Jacopodo Tintoretto (1518-94) „Moses spendet Wasser vom Felsen“. Moses könnte für einen katholischen Hierarchen stehen, der endlich einmal nicht einmal den reinen Wein, sondern das reine Wasser der reinen Lehre einschenkt. Ist dies tatsächlich passiert? Wohl kaum. Was ist geschehen: vier Kardinäle, darunter drei emeritierte, Nicht-Papstwähler ein polnischer Weihbischof Bischof Józef Wróbel;[1] ein polnischer Diözesanbischof Bischof Jan Wątroba, einer provinziellen Diözese; Weihbischof Athanasius Schneider aus Kasachstan...

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Hilary White: Ein Neues Schisma für eine Neue Kirche (3 von 3)

Im letzten Teil zeigt uns Hilary White, warum Papst Franziskus solch ein Segen für die Kirche ist. Weil er zeigt, wohin der Nachkonziliarismus führt. In den totalen Glaubensabfall, auch des Papstes, auch der Kardinäle, auch der Bischöfe. Die pragmatischen Amerikaner werden sich etwas ausdenken, wie man zu handeln hat, wenn es dazu kommen wird. Und wir werden Sie informieren. Deshalb habe ich so oft gesagt, dass Jorge Bergoglio der Papst ist, den wir jetzt brauchen. Ein anderer „Konservativer“ in der Art von Benedikt XVI. wäre unser Ende gewesen. Wie lange hätte die Kirche überlebt, im Schlaf in den Tod hinein verblutend? Dies ist der Papst, der das neue Paradigma zu seinem endgültig antirationalen logischen Ende treiben wird und Männer wie diese vor eine Wahl stellen wird, die sie weder ignorieren noch vermeiden können. Tatsächlich wird dieser Papst ihnen selbst eine Pistole an ihre Köpfe halten und sie nach ihrer Wahl fragen. Faktisch tut er jetzt genau das....

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Hilary White: Ein Neues Schisma für eine Neue Kirche (2 von 3)

In diesem Abschnitt stellt die Autorin uns einen „guten konservativen Bischof“ vor, den es in Deutschland und Österreich nicht mehr gibt. Wie es in der Schweiz und in Liechtenstein aussieht, können wir nur mutmaßen, vielleicht ein wenig besser. Zu den Bischöfen dieser Art gehörten Bischof Dyba, Mixa, Kardinal Meisner, aber innerhalb der DBK gibt es kaum jemanden, der diesem Profil entspricht. „Wie gut haben es doch die Amerikaner, Kanadier, Polen und Italiener“, könnten man denken, aber so gut ist es nicht, denn diese Bischöfe halten an dem nachkonziliaren Paradigma fest, während die deutschen und die österreichischen nur das Geld krallen, denn katholische Auftritte gibt es von ihnen nicht (Kard. emer. Brandmüller und Kard. emer. Meisner mal ausgenommen). Der DBK ist die Lehre der Kirche und der Glaube wirklich egal, was sie mehr als einmal bewiesen hat. Wer an nichts glaubt ist gnadenlos pragmatisch und vielleicht hat er im Diesseits ein besseres Leben, frei von Gewissensbissen und Vorwürfen, das er „in vollen Zügen genießt“. Aber für jemanden, der in der nachkonziliaren Kirche groß geworden ist und an Gott und die Sendung der Kirche glaubt, bricht jetzt unter Bergoglio tatsächlich die Welt zusammen. Nach diesem Zusammenbruch, der noch längst nicht vollendet ist, werden diejenigen, die überleben, einsehen, dass die Spinner – d.h. die Traditionalisten – doch recht hatten. Dies wird für jedermann ein schmerzhafter Prozess werden. Diejenigen, die sich fragen, woher Bergoglio gekommen ist, scheinen nicht bemerkt zu haben, was seit 1965 passiert ist. Ich habe die dämpfende Wirkung der Krankheit der religiösen Gleichgültigkeit – einer geistiger Taubheit, vergleichbar spirituellem Novocain [ein lokales Betäubungsmittel Red.] – in jeder Novus Ordo Gemeinde, die ich in Kanada, den USA, Deutschland und Großbritannien und besonders schlimm in den traditionell katholischen Nationen Italien und Malta besuchte, gesehen und gespürt. Mit dem Hauptstrom – durch die Nutzung...

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Hilary White: Nein, Franziskus Bergoglio fürchtet die Konfrontation mit den Kardinälen nicht

Anbei wieder eine profunde und brilliante Analyse der heutigen Situation von Hilary White, die nach dem Erdbeben von Norcia eine neue Bleibe sucht, in der Übersetzung von davillatollkuehn. Sie können auch ihr spenden, denn sie hat es wirklich nötig. Wir glauben, dass sie Recht hat und Franziskus antwortet deswegen nicht, um ein Schisma zu provozieren. Wie wird es jetzt weiter gehen? Unserer Meinung nach ist das folgende Szenario denkbar und mehr als wahrscheinlich: Die vier Kardinäle, denen sich vielleicht noch ein oder zwei anschließen werden, werden formal Papst Franziskus auf die Fehler oder Häresien von Amoris Laetitia hinweisen. Papst Franziskus wird wieder nicht reagieren. Die Kardinäle werden ihn zweimal, wie Bellarmin und das Kirchenrecht es vorsieht, zur Umkehr und zum Zurückziehen von AL mahnen. Er wird wieder nicht antworten und irgendwelche Repressalien gegen sie vorbringen. Die Kardinäle werden den Papst, vielleicht mit Unterstützung einiger Bischofskonferenzen oder Bischöfe Papst Franziskus zu einem formalen Häretiker erklären und formell seine Exkommunikation kundig machen. Der Papst wird wieder nicht antworten und noch mehr Repressalien anwenden. Die Kardinäle und ein Teil der Kirche wird die Sedisvakanz erklären, weil ein formaller Häretiker kein Mitglied der Kirche und kein Papst sein kann. Das Neue Abenländische Schisma beginnt, wobei der Papst und seine Mannen die Kardinäle und die katholischen Kräfte des Schismas anklagen werden, welche sie ja nicht gewollt haben....

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Hilary White, Späte und verlorene Berufungen. Auslöschung der „traditionellen“ Nonnen

  Anbei stellen wir ein Essay von Hilary White vor, der ursprünglich im Original hier erschienen ist. Er ist tief bewegend, weil er aus dem Herzen spricht und zwar von einer Sehnsucht, die wohl unerfüllt bleiben wird. Am Ehesten lässt er sich mit der Situation einer Frau vergleichen, die sich immer ein Kind wünschte, das ihr aufgrund des Alters und des passenden Vaters, versagt bleibt. Hier geht es aber um eine unerfüllte Ordensberufung! Der Schreiber dieser Zeilen hatte sowohl in Deutschland, dies in den 1980-gern als auch in Polen, dies in den 1990-gern Frauen kennengelernt, die an das Ordensleben dachten, aber im keinem Kloster oder Gemeinschaft gelandet sind. Einige von denen, die er in Polen kennengelernt hatte, hatten wirklich keine Berufung, die wenigen in Deutschland kennengelernten wohl schon, doch sie fanden keine richtig seriöse Gemeinschaft, versuchten es mit einer polnischen Gemeinschaft, die sich in statu nascendi befand, sicherlich nicht traditionell war und wo es recht chaotisch (Ja, ja die slavische Seele, leider alles wahr!) zuging. Der Schreiber dieser Zeilen weiß nicht, wie es mit diesen deutschen Berufungen endete und sollten sie keinen Orden gefunden haben, dann tun sie ihm leid. Diejenigen in Deutschland hatten exakt dasselbe Problem wie Hilary White: eine Berufung, die keine kontemplative war, eine Sehnsucht und keine Gemeinschaft, die etwas taugte. Man könnte natürlich sagen, dass sich Frau oder eher Fräulein White nicht so anstellen sollte, denn wir sind hier auf Erden und nicht im Paradies. Aber es geht doch schließlich um ihrer, Frl. Whites Seele. Warum soll sie sich fortwerfen, wo sie doch so genaue Einblicke ins Ordensleben erhalten hatte? Es stimmt, dass man früh lieben sollte und Mitte 30 ist man halt viel kritischer und weniger formbar, aber vielleicht konnte man wirklich in den 1970-gern oder 1980-gern nirgends hingehen? Es lebt wirklich eine ganze Kohorte

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Steven Skojec, Falls Franziskus ein Gegenpapst ist, so können wir es noch nicht wissen

 Anbei stellen wir einen Aufsatz von STEVE SKOJEC, den er am 21. Juni 2016 auf 1P5 BLOG als seine Antwort auf Ann Barnhardts Vocem alienorum veröffentlicht hat. Der Schreiber dieser Zeilen stimmt mit ihm nicht überein und glaubt, dass Steve Skojec sich weigert das I-Tüpfelchen zu stellen und sich seine Leser, Spenden und Einnahmen nicht vergraulen möchte. Dies alles ist verständlich, aber kein Sachargument. Sein Argument, dass wir alle auf eine öffentliches Dokument der Kirche warten müssen, welches uns die jetzige Situation mit Gewissheit erklärt, erinnert den Schreiber dieser Zeile an eine Komödie aus der Zeit des ausgehenden Sozialismus, wo zwei Parteimitglieder, obwohl draussen ein Schneesturm tobt, darauf warten, dass in der Tagessschau oder anderem offiziellen Nachrichtenprogramm der Partei gesagt wird, dass es wirklich schneit, denn wenn die Nachrichten sagten, dass es nicht schneit, dann schneit es nicht (wobei hier die hegelianische Dialektik einzusetzen wäre). Als in diesem Film endlich „im Fernsehen“ gesagt wurde, dass es schneit, so konnten diese beiden Parteigänger endlich und mit Erleichterung ihren Sinnen trauen: „Ja, es schneit tatsächlich“. Das kirchlichen Urteil, auf das Steven Skojec wartet, kann vielleicht in 200 Jahren erfolgen und wir müssen bis dahin wenigstens für uns selbst diese Dinge ordnen. Wer soll den jetzt in Rom katholisch korrekte Erklärungen abgeben, nach dem theologischen Tschernobyl von Amoris Laetitia? Come on, Steve, please! Wir werden dennoch bald eine eigene Kritik und Ergänzung zu Ann Barnhardt vorstellen, welche unserer Meinung nach nur eine Spitze des Eisbergs sieht, wir glauben eine zweite  Spitze zu sehen, denn der Eisberg ist groß. Es ist aber sehr trostreich und beruhigend, dass es auf der Welt noch Katholiken gibt, die sich noch wirklich um ihre Kirche sorgen und wir beschließen nicht wieder einmal zu erwähnen, wer es nicht tut....

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Worum geht es bei der „Theologie des Leibes“ wirklich? (4) Was ist Phänomenologie?

Nachdem wir Personalismus als Unsinn abgestempelt haben oder akademisch ausgedrückt als eine Philosophie, welche der Wiedergabe der katholischen Lehre wenig zuträglich ist, so wenden wir uns nun  der Phänomenologie zu, welche – ja, wir ahnen es – ebenfalls Unsinn ist. Auf den eventuellen Einwand antwortend, dass wir allzu inflationär mit der Bezeichnung „Unsinn“ umgehen und ihn auf alles anwenden, was nicht thomistisch ist oder was wir selbst nicht verstehen, stellen wir fest, dass wir doch annehmen den phänomenologischen Ansatz verstehen zu können und uns hier nicht mit Sinn oder Unsinn (Was ist das?) verschiedener philosophischen Schulen befassen, sondern ihrer Brauchbarkeit für die katholische Theologie.  Und Phänomenologie, auch auf die Gefahr hin, dass sich jetzt Johannes Paul II im Grabe umdreht, ist unbrauchbar! Was ist aber, einfach formuliert, diese ganze Phänomenologie? Es ist Personalismus erkenntnistheoretisch gewendet. Und das bedeutet? Man hat nur den Zugang zu den Phänomenen seines eigenen Bewusstseins und von dort konstruiert man das übrige, z. B. Gott, die Welt, die anderen Menschen, von dem man nicht weiß, dass es existiert. Die gute Stanford Encyclopedia of Philosophy beschreibt die Grundannahme der Phänomenologie wie folgt: Phenomenology is the study of structures of consciousness as experienced from the first-person point of view. The central structure of an experience is its intentionality, its being directed toward something, as it is an experience of or about some object. An experience is directed toward an object by virtue of its content or meaning (which represents the object) together with appropriate enabling conditions. Phänomenologie ist das Studium der Strukturen des Bewusstseins wie es in der Ersten-Person-Perspektive erfahren wird. Die zentrale Struktur der Erfahrung ist seine Intentionalität als auf etwas [anderes] gerichtet und als solche [stellt sie die] Erfahrung eines Objekts dar. Eine Erfahrung ist auf ein Objekt mittels der Kraft seines Inhalts oder Bedeutung (welche...

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Worum geht es bei der „Theologie des Leibes“ wirklich? (3) Was ist Personalismus?

Was ist Personalismus? Nach der längeren Einführung zum katholischen Verständnis der Philosophie und zum Vorteil des Thomismus und der scholastischen Methode kann man sich wohl an dieser Stelle denken, dass die Wahl der Personalismus und Phänomenologie seitens Karol Wojtylas und des späteren Johannes Paul II keine gute Wahl war, welche die exakte Wiedergabe der traditionellen Inhalte der katholischen Lehre garantieren konnte. Dies ist tatsächlich auch der Fall. Was ist aber, in einfachen Worten ausgedrückt, eigentlich Personalismus und Phänomenologie? Um es ganz einfach auszudrücken: Es ist ein ständiges Kreisen um sich selbst und um die eigenen Bewusstseinsinhalte.   Die mehr philosophische Definition des Personalismus geben wir hier nach Stanford Encyclopedia of Philosophy an, da es die Amerikaner, im Gegensatz zu anderen Völkern, tatsächlich fertigbringen sowohl gelehrt als auch verständlich zu schreiben.[1] Personalismus von Lateinisch persona – die Person, ist eine philosophische Richtung des frühen XX Jahrhunderts, welche von Frankreich ausging und sich in Europa und den USA ausbreitete.[2] In Deutschland war der Personalismus aufgrund des unseligen kantischen und idealistischen Erbes Personalismus nicht so populär wie beispielsweise er in Polen war, wohin er über französische Vermittlung kam.  Personalismus sieht sein Hauptanliegen darin den Wert der menschlichen Person zu betonen, hochzuhalten und die menschliche Person als den Anfang aller philosophischen Untersuchungen anzusehen. Lesen wir die Kerndefinition des Personalismus nach der Stanford Encyklopedia of Philosophy: Personalists regard personhood (or “personality”) as the fundamental notion, as that which gives meaning to all of reality and constitutes its supreme value. Personhood carries with it an inviolable dignity that merits unconditional respect. Die Personalisten betrachten das Personen-Sein (oder die “Persönlichkeit”) als eine fundamentale Idee, welche als solche aller Wirklichkeit ihre Bedeutung gibt und welche ihren obersten Wert konstituiert. Das Personen-Sein beinhaltet eine unverletzliche Würde, welchem ein bedingungsloser Respekt gebührt.[3] Da wir hier an keine Fachphilosophen schreiben und...

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Worum geht es bei der „Theologie des Leibes“ wirklich? (2) Die Wahl der richtigen Philosophie.

Die wahre und richtige Philosophie als das theologische Gefährt Warum ist aber die Theologie des Leibes so schlecht? Erstens darum, weil sie ihr philosophisches Fundament Personalismus und Phänomenologie bilden. Die richtige oder falsche Philosophie macht eben was aus. Obwohl die von Gott geoffenbarten Inhalte des Glaubens übernatürlich sind und daher geoffenbart werden, d.h. sie befinden sich in der Heiligen Schrift, so bedient sich der Mensch, um die Glaubenswahrheiten darzulegen einer menschlichen Sprache, welche als Sprache der Philosophie die letzten Gründe der Welt und seiner Existenz im Lichte des Verstandes darlegt. Diejenigen von uns, die keine Philosophie studiert haben oder Fachphilosophen sind (denn es gibt auch diese) sind sich wahrscheinlich nicht darüber im Klaren, wie sehr Philosophie unser Lebensbild prägt, denn solche Begriffe wie Materie, Ursprung, Natur, Seele, Zweck etc. sind philosophische Begriffe, welche verschieden in verschiedenen philosophischen Systemen definiert werden. So bedeutet „Materie“ im Neuplatonismus ein beinahe Nichts, beim Aristoteles den ungeordneten Stoff (hyle), der auf die ihn prägende Form wartet, im Positivismus oder Materialismus bedeutet sie ein dreidimensionales, messbares Etwas.  So wie man nach der Uhrzeit gefragt: „Wie viel Uhr ist es?“  mit der Frage: „Wo denn?“ antworten sollte, so kann man ebenso die Sinnfrage mit dem Gegenfrage nach dem jeweiligen philosophischen System beantworten. Welche Philosophie ist denn die beste? Diejenige, die am besten und mit den wenigsten Widersprüchen die Wirklichkeit abbildet. Was ist die Wirklichkeit? Das, was die jeweilige Philosophie dafür hält. Ist das nicht ein Teufelskreis? Ja und daher braucht man die Offenbarung und nicht jede Philosophie ist mit der göttlichen Offenbarung und dem katholischen Glauben kompatibel, was schon der erste christliche Philosoph, Justin der Märtyrer herausstellte.[1] Philosophie war schon immer pluralistisch, ist es immer noch und wird es immer sein. Dies war schon Platon klar, welcher sich in der Zeit der widersprüchlichen, philosophischen Meinungen nach einem...

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Worum geht es bei der „Theologie des Leibes“ wirklich? (1) Nebulöse Sprache ist nicht katholisch.

Nebulöse Sprache ist nicht katholisch. Da während und nach der Veröffentlichung der Aufsatzreihe von Don Pietro Leone über die Theologie des Leibes  von Karol Wojtyla/Johannes Paul II die Entrüstung ausgeblieben ist, so ist anzunehmen, dass  die eigentlichen und wirklichen Inhalte dieser Theologie unverstanden geblieben sind. Weil die Leser so unverständig sind? Nein, weil die Sprache dermaßen nebulös und verklausuliert ist. Wir müssen einfach wissen, dass erstens ein Geistlicher, ein Bischof, ein Kardinal und ein Papst und zwar Johannes Paul II über ehelichen Sex schreibt und zweitens – Don Pietro Leone – ein ebenfalls Geistlicher, der unter eigenem Namen veröffentlicht, weiterhin sein Priesteramt ausübt und irgendwo Theologie unterrichtet den heiliggesprochenen Papst – Johannes Paul II – kritisiert.  Bei so viel „Geistlichkeit“ und Diplomentensprache wird natürlich nicht Tacheles geredet, sodass kaum ein Leser versteht, worum es sich tatsächlich handelt, hauptsächlich deswegen, weil sich der Autor der Theologie des Leibes Johannes Paul II einer Sprache bedient, die zwar X auszusagen scheint, aber leider Y meint. Der Schreiber dieser Zeilen hat die Inhalte der Theologie des Leibes von Karol Wojtyla während seines Theologiestudiums durchgenommen und kann aus der jetzigen Perspektive sagen, dass er sie nicht verstanden hatte oder er hat sie anders verstanden als sie eigentlich gemeint war. Er ist sich auch sicher, dass keiner seiner Dozenten oder Professoren sie verstanden hatte oder sie wussten diesen Umstand gut zu verbergen, was er allerdings bezweifelt. Die Theologie des Leibes galt allen als schwierig, hochgeistlich, irgendwie romantisch verklärt, dem Schreiber dieser Zeilen und einigen anderen auch als äußerst nebulös, ungenau, irgendwie schwülstig und wenig konkret. Er erinnert sich noch an das Seminar, bei welchem diese Texte gelesen wurden, an die lähmende Langeweile und eine Atmosphäre irgendeiner Sinnlichkeit als  würde man in einem aufgeheiztem Raum ein süßliches, schlechtes Parfüm riechen, von dem es einem schlecht wird. Um...

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