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Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (50). Über den göttlichen Geist (xii). Von Innen nach Außen.

Gott ist Geist und deswegen wirkt er zuerst geistlich in der Seele bevor diese innere Wirkung nach Außen tritt. So ist es bei Christus selbst und bei allen Heiligen gewesen. Zuerst erfolgt eine einsiedlerische Stille der Gottessuche bevor man den erkannten Weg in die Tat umsetzt. Hat man schon im Noviziat Visionen, wie Faustina Kowalska …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (49). Über den göttlichen Geist (xi). Hl. Geist ist in der Unterscheidung.

Den guten Geist begleitet immer die Unterscheidung Dieser o.a. Satz ist nicht zu unterschätzen. Er bedeutet, dass schon alleine durch die Unterscheidung, d.h. durch die kritische Begutachtung unserer Taten den hl. Geist auf uns herab bitten. Der Kritische hat also den Geist, nicht der Affektierte und Spontane. Je größer der Drang und die Liebe, umso …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (48). Über den göttlichen Geist (x). Im Zweifelsfall handeln.

Viele Unternehmen scheitern hauptsächlich daran, dass Sie niemals in Tat umgesetzt werden. Man bleibt in der Planungsphase, in der Phantasiephase, in der Was-Wäre-Wenn-Phase. Wie es einen heroischen Tugendgrad gibt, so gibt es eine heroische Faulheit. Man ist zu faul sich zu regen, redet es sich schön, rationalisiert und macht andere für seine nicht vollbrachten Taten …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (48). Über den göttlichen Geist (x).

Man muss seine Antriebe ganz genau betrachten, ob ihr Anfang, Mitte und Ende wirklich gut sind. Der Teufel wirkt wie die Phishing oder Tracking Programme. Er verkleidet sich als etwas Gutes und Bekanntes und zieht dann immer weiter zu sich. Manche Menschen sündigen mehr durch Unterlassung als durch Tat, weil sie überhaupt nichts tun oder …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (45). Über den göttlichen Geist (vii). Bewunderung der Heiligen.

Sie kennen es doch. Die Heiligenlegenden sind “fromme Märchen, ausgedacht in einer Zeit als es noch keinen Fernseher gab, um das dumme Volk in der Hörigkeit zu halten”. “Nichts für den modernen Menschen, natürlich.” Das hört man bei einer Predigt, das hört man in einer katholischen Akademie und natürlich auf einer katholischen Fakultät, wo die …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (43). Über den göttlichen Geist (vi). Man sollte sich vor Täuschung fürchten.

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) ist seit kurzem auch Facebook, wo er zwar wenig Zeit verbringt, dennoch aber feststellen konnte, dass es Katholiken gibt, die behaupten Visionen zu haben und diese offenherzig mitteilen. Dem Inhalt dieser Mitteilungen oder dem Aussehen ihrer Webpage nach zu urteilen, kann es sich unmöglich um von Gott kommende Visionen handeln. …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (39). Über den göttlichen Geist (iv)

Sechstes Kapitel Was man unter dem göttlichen Geiste oder Antriebe zu verstehen habe. – Auf wievielerlei Weise er die Seele anrege und bewege. – Es werden einige Regeln und Kennzeichen angegeben, wodurch derselbe von dem Antriebe des Teufels unterschieden werden kann.  Der Geist Gottes zieht einen zum Guten, Wahren und Heiligen. Um aber die Einwirkungen …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (38). Über den göttlichen Geist (iii)

Sechstes Kapitel Was man unter dem göttlichen Geiste oder Antriebe zu verstehen habe. – Auf wievielerlei Weise er die Seele anrege und bewege. – Es werden einige Regeln und Kennzeichen angegeben, wodurch derselbe von dem Antriebe des Teufels unterschieden werden kann.  “Deswegen muss man vorsichtig zu Werke gehen, um die verschiedenen Arten von Visionen wohl …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (37). Über den göttlichen Geist (ii)

Sechstes Kapitel Was man unter dem göttlichen Geiste oder Antriebe zu verstehen habe. – Auf wievielerlei Weise er die Seele anrege und bewege. – Es werden einige Regeln und Kennzeichen angegeben, wodurch derselbe von dem Antriebe des Teufels unterschieden werden kann.    War das jetzt schon Gott?, könnte man nach jeder Eingebung fragen. Viele Menschen …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (34). Wann ist die Erkenntnis richtig?

Fünftes Kapitel Das Urteil bei dieser Unterscheidung ist nicht gewiss und untrüglich, wenn keine ausdrückliche Offenbarung hinzukommt. Es wird gar Vieles dazu erfordert, um auf künstliche Weise die verschiedenen Geister richtig zu unterscheiden. Es werden zu diesem Ende einige Regeln vorgeschrieben. Das, was hier unten Kardinal Bona beschreibt, bringt der hl. Ignatius von Loyola besser …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (28). Wahre göttliche Offenbarung untrüglich feststellbar.

Fünftes Kapitel Das Urteil bei dieser Unterscheidung ist nicht gewiss und untrüglich, wenn keine ausdrückliche Offenbarung hinzukommt. Es wird gar Vieles dazu erfordert, um auf künstliche Weise die verschiedenen Geister richtig zu unterscheiden. Es werden zu diesem Ende einige Regeln vorgeschrieben. Wenn Gott sich jemandem offenbart, dann gibt er ihm die untrügliche Gewissheit, dass Er …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (21) Gutes kommt von Gott, Böses vom Teufel.

Wie so Vieles bekommt auch der Begriff “Unterscheidung” (discretio) unter Bergoglio einen schlechten Touch. Katholisch bedeutet es, dass man zwischen objektiv Guten und Bösen unterscheidet, bei Bergoglio bedeutet es, wie man die Gebote Gottes aushebelt, um “frisch drauf los zu sündigen”, um es mit Luther zu formulieren. Aber irgendeine Unterscheidung ist erst dann möglich, wenn …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (20) Geistesunterscheidung ist schwierig.

In einer wirklich langen Vorrede zum vierten Kapitel stellt Kardinal Bona fest, dass die Unterscheidung unserer Antriebe: Gott, Teufel oder ich schwierig ist. Das ist wirklich nichts Neues und man fragt sich, warum er sich wiederholt. Um es klarer zu machen. Kardinal Bona schreibt nämlich nicht, dass die Geistesunterscheidung an sich unmöglich ist, sondern dass …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (19) Menschliche Antriebe.

Kardinal Bona schreibt, dass der menschliche Geist einem jeden Menschen angeboren ist. Ein ungetaufter Heide hat also nur einen Geist auf sechs mögliche Geister, die Kardinal Bona beschreibt und hält das für die Welt. Der Schreiber dieser Zeilen lebt und arbeitet unter lauten Atheisten. “Aber gute Menschen”, würde ein Novus Ordo Pfarrer zufügen. Nein, leider …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (18) Drei Grundgeister.

Da jeder, der sich mit einer Sache näher beschäftigt gut zu differenzieren weiß, unterscheidet der Hl. Bernhardt von Clairvaux sechs Geister, die im Menschen wirken. Nur einer ist der rein menschliche Geist. Nur eines ist das ICH, das moderne ICH, das Subjekt, das Individuum oder wie wir es auch nennen wollen. Und schon allein dadurch …

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (17) Was “Geist” bedeutet.

Im nachfolgenden Beitrag stellt Kardinal Bona die Bedeutungen des Wortes „Geist“, wie sie in der Heiligen Schrift vorkommen zusammen. Er verwendet das Wort aber im Sinne einer Motivation, einer inneren Regung, die einem Menschen von innen heraus einen Impuls verleiht. Dennoch ist dieser Impuls etwas, was von außen kommt. Wie wir Luft holen, also den …

Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. (12) Geschmack für das Göttliche.

  Sensus divinus als gustus divinus Die Kirche verwendet den Begriff Glaubenssinn (sensus fidei), womit ausgedrückt wird, dass man einen übernatürlichen Sinn (sensus) für die übernatürlichen Dinge des Glaubens durch die Taufe erhält. Wie bei jeder natürlichen Sensorik kann man diesen Sinn durch seine Ausübung verfeinern. Jemand, der ausschließlich Kartoffeln ißt, wird wohl niemals ein …

Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. (11) Geistesunterscheidung kommt mit Heiligkeit und Erfahrung

Die Unterscheidung der Geister ist graduell und verläuft gemäß dem geistlichen Fortschritt des Individuums. Daher beginnt Kardinal Bona mit einem Zitat von Johannes Klimakus: „1° Die Unterscheidung ist bei den Anfängern und sonst noch Unerfahrenen eine völlige und wahrhafte Erkenntnis des eigenen inneren Zustandes. 2° In den Voranschreitenden ist sie ein Gefühl des Geistes, welches …

Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. (7) Gebet um Gnade der Geistesunterscheidung

Das unten angeführte, wunderbare Gebet von Kardinal Bona um Gnade und Erleuchtung des Heiligen Geistes ist nicht nur ein Zeugnis von tiefer Frömmigkeit, sondern auch der richtigen Theologie, welche klar macht, dass der Mensch ohne Gnade zu nichts Gutem und Übernatürlichen fähig ist. Sine tuo numine, nihil es in homine, nihil es innoxium – “ohne …

Kard. Bona, Die Unterscheidung der Geister. (6) Gefahr der Abirrung ins Menschliche.

Kardinal Bona warnt nochmals alle eingehend eigenen geistlichen Eingebungen nicht ungefragt zu trauen, sie von Gott her zu prüfen und sich immer dessen bewußt zu sein, dass man trotz guten Willens fallen kann. Er führt ferner Beispiele derjenigen an, welche wie Origenes oder Tertullian als rechtgläubige beinahe Kirchenväter begannen und als Häretiker endeten, da sie …

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