Tradition und Glauben

Anna Gallicana, Hose oder Rock – das ist hier die Frage (2 von 2)

Mantilla Wir haben uns auf diesem Blog schon mehrmals über das Mantilla-Experiment unterhalten und ihnen Internet-Anbieter sowie eine Anleitung zum Selbermachen angeboten. Eine Mantilla ist schon der erste Schritt, damit ‚Frau‘ den Heiligen Frauen ähnlicher wird. Man sieht damit gleich besser aus – nicht lächeln, das ist in Gegenwart des höchsten Königs durchaus ein Argument – und vor allem, man tritt damit aus dem Alltag heraus. Außerdem ist eine Mantilla leicht mitzunehmen. Eine der Schwierigkeiten mit der passenden Kleidung ist doch, dass man nicht immer die Zeit hat, sich vorher und nachher in aller Ruhe zu Hause umzuziehen. Besonders Werktags sind die Zeitpläne meist knapp, besonders wenn man arbeitet und/oder Kinder hat. Wenn man dann die Gelegenheit hat, zur Messe zu gehen, muss man das meist unmittelbar nach Arbeit oder Schule oder sogar nach dem Sportunterricht. Hier ist eine Mantilla zwar nicht ausreichend, aber guter Rat nicht teuer. Im Winter hat man es da noch leichter. Da kann man sich schnell einen passenden, möglichst langen Mantel überziehen und die ungebührliche Alltagskleidung darunter verbergen. Wie Sie sich vielleicht bereits denken können, diese Anregung gilt auch für Mitglieder des starken Geschlechts. Aber es geht noch besser. Ich werde es auf keinen Fall versäumen, Ihnen mein absolutes Lieblingskleidungsstück wärmstens (ist ja für den Winter) ans Herz zu legen: Das gute, alte, neue Cape! Es ist gerade wieder groß in Mode gekommen, was uns die Anschaffung in allen Preisklassen erheblich erleichtert. Es gibt das Cape in kurz (bis zur Taille), mittellang (bis unters Gesäß), lang (bis zum Knie) oder ganz selten und in den oberen Preisklasse auch das ganz lange (bis zum Knöchel). Mit einem mittellangen Cape sind sie bereits sehr passend gekleidet. Es bietet im Winter noch den Vorteil, dass man beim Sitzen eine kuschelig weiche und warme Unterlage hat. Schämen Sie sich...

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Anna Gallicana, Hose oder Rock – das ist hier die Frage (1 von 2)

Doch, doch, genau das ist die Frage ! Sind Sie schon einmal in eine Kirche gegangen ? Möglichst in eine, die noch wie eine Kirche aussieht. Also mit einem Hochaltar, den man beim Eintreten sofort bemerkt, mit Kniebänken, damit man sofort erkennt, dass es sich hier um eine katholische Kirche handelt und vor allem mit Heiligenfiguren. Es ist Ihnen vielleicht noch nicht aufgefallen, aber die Statuen sind nicht zur Verzierung da, sondern sie füllen den Raum, damit unsere Gedanken um sie kreisen. Etwa wie die Poster im Zimmer eines Teenagers. Als Katholiken sollten wir nämlich die Heiligen als unsere Vorbilder betrachten und in allem nachahmen: im Leben, im Denken, im Handeln und auch in der Kleidung. Ja, die Herren der Schöpfung werden da wohl ein bisschen schlucken. Ich bin als hasenspickende Familienmutter zwar theologisch ziemlich ungebildet, aber ich habe eine ziemlich genaue Vorstellung vom Himmel und vom ewigen Leben – wie sollte ich das ansonsten meinen Kindern erklären ? Also zunächst glaube ich, dass sich der Liebe Gott die Zeit und die näheren Umstände seines Aufenthalts in diesem Erdental sehr genau ausgesucht hat und dass dementsprechend das Leben im Himmel damit zu vergleichen ist. Wenn Jesus, die Gottesmutter, die Apostel und die meisten Heiligen der folgenden Jahrhunderte also Kleider getragen haben, so werden wir im Himmel das auch tun, alle! Besonders die Männer. Also gewöhnt euch schon mal an den Gedanken. Und das sieht doch gut aus, oder? Aber hier und heute? Ja, ich verstehe das gut, dass man sich nicht gänzlich der herrschenden Mode entziehen kann. Unser Pfarrer trägt zwar tapfer seine Soutane, aber für andere Männer wäre dies beispielsweise ein K.O.-Urteil für eine Anstellung. Nachdem diese Seite (die männliche) also geklärt wäre, kommen wir zur besseren Hälfte. Wir Damen können manchmal noch Röcke und Kleider in der Öffentlichkeit...

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Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (4 von 4)

Mantillageschichten Tag 7: Weiterer Verlauf: An weiteren Tagen (für die Zähnung „Tag 7“) – scheinen die anderen Gottesdienstbesucher erst „richtig“ auf die Mantilla aufmerksam zu werden. Jemand, der sich auskennen sollte meint, sowas sei doch überhaupt nicht nötig (die Mantilla ist meines Wissens ein Sakramentale, ebenso wie der Rosenkranz und das Weihwasser, und eine Kopfbedeckung war für Frauen bis zum Vatikanum II verpflichtend während des Gottesdienstes zu tragen), jemand anders, ich solle doch die Mantilla unter dem Kinn binden, weil die Enden beim Gehen hin und her schwanken … Und: Nein, ich werde mich dadurch nicht davon abbringen lassen, die Mantilla zu tragen. Und ich werde die Mantilla auch nicht unter dem Kinn binden, obwohl mir ein orthodoxer Christ gesagt hat, dass das die Frauen bei ihnen wohl tun. Aber ob die eine so feine Mantilla tragen oder einfach ein Kopftuch? – Vermutlich schon, denn dieser Mann hat mir früher einmal eine Mantilla gezeigt, die er für eine Frau aus seiner Gemeinde besorgt hatte. …...

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Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (3 von 4)

Mantillageschichten Tag 5: Ich besitze eine braune Mantilla für Advent und (Vor-) Fastenzeit, eine weiße für die übrigen (Sonn-) Tage. Werktags ist nur Gottesdienst bei besonderen Anlässen. Wie z. B. heute: Mitten in der „violetten  Kirchenjahreszeit“ (während der ich die braune Mantilla trage) wird ein „weißer“ Heiliger gefeiert: gebotener Festtag, d. h. Der Festtag hat die gleiche Wichtigkeit wie ein Sonntag. Wie zu der Zeit, da ich begonnen habe, in die TLM zu gehen, bin ich auch jetzt – trotz aller äußerlichen Ruhe – nervös … ob wohl … denn heute sind wieder andere Gottesdienstbesucher da, und auch wieder eine andere Organistin. Hallo, Eugenie, das ist nicht wichtig! Du tust das um Gottes Willen! Sie werden sich noch daran gewöhnen … ja, das werde ich mir noch etliche Male sagen müssen! Aber ich bin dankbar, dass es die Mantilla gibt und dass ich die Möglichkeit habe, eine zu tragen … schon seit Jahren wünsche ich mir „irgendein“ Kleidungsstück, das ich nur beim Beten trage, oder zu besonderen Anlässen … obwohl ich die Mantilla im Grunde erst vor einigen Wochen kennengelernt habe. Dass man so etwas IRGENDWANN FRÜHER getragen hat, wusste ich ja von Bildern… aber heutzutage …...

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Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (2 von 4)

Mantillageschichten Tag 3: Der Sonntag, an dem meine Freundin in „ihren“ Gottesdienst geht. Der Sonntag, an dem ich schon vor dem Gottesdienst die geweihten Mantillas in Händen halte. Am Vorabend habe ich vorsorglich die raue Haut an meinen Händen „gebändigt“, die den Mantillas durchaus gefährlich werden kann, denn sie sind aus einem sehr feinen Gewebe. Ich will mir doch Tipps holen, wie ich sie am besten aufsetze, dazu muss ich sie ja in die Hand nehmen. Hmm … soll ich? Die Entscheidung fällt leicht. Natürlich! Einen Moment lang bin ich im Vorraum alleine, da nehme ich die braune Mantilla aus ihrer Hülle und setze sie mir auf den Kopf um zu sehen, ob ich die Pelikanschnäbel brauche oder ob die Mantilla auch ohne hält. Ergebnis: das bisschen „Stroh“ auf meinem Kopf hält die Mantilla so, wie ich sie aufsetze! Seidig weiches Haar hatte ich noch nie und diese Mantilla ist auch etwas steifer. Die Mantilla kann nicht herunterfallen....

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Eugenie Roth, Das Mantilla-Experiment (1 von 4)

Mantillageschichten Wir sind dazu übereingekommen unserer Mitarbeiterin Eugenie Roth in einem polnischen online-shop zwei Mantillas zu kaufen, eine braune für die Advents- und Fastenzeit und die gewöhnlichen Sonntage und eine weiße für die hohen Feste, die Weihnachts- und Osterzeit. Ja, soviel Liturgie muss sein! Eugenie Roth sollte das Mantilla-Experiment absolvieren und ihre Eindrücke des Selbstversuchs dokumentieren. Hier sind sie: ehrlich und frisch. Sicherlich werden sich viele Leserinnen und wie wir hoffen künftige Mantilla-Trägerinnen damit identifizieren können. Es bleibt an dieser Stelle zu sagen: Wenn Sie etwas selbstbewußt genug tragen, dann werden es die Menschen nach einer Zeit akzeptieren, es als normal empfinden und sich nach einiger Zeit die Frage stellen, warum sie selbst es nicht tragen. Die Tugend des Muts kann man nur bei Widerständen gewinnen und das Leben ist halt ein Kampf. Die Mantilla ist ein Sakramentale, sie ärgert den Teufel und würden Sie einen Bottich bei der Heiligen Messe auf dem Kopf tragen, wohlgemerkt zu einer Lederjacke und Springerstiefel, so würde diese Aufmachung die Menschen weniger stören als eine Mantilla, vor allem die Frauen. Es gibt eine Comic-Geschichte vom Häger dem Schrecklichen, wo Häger, Helga – seine Frau – und sein Freund Sven Karten spielen. „Ich habe einen König“, sagt Sven, „ich gewinne.“ „Pech gehabt“, sagt Helga, „ich habe eine Dame!“ „Wenn Helga mitspielt, schlägt die Dame alles“, erläutert Häger. Und in diesem Sinne: Durchhalten! Tag 1: Die Mantillas sind da! Eine braune für den „Alltag“, eine weiße für die kirchlichen Feiertage, so hatte ich mir das gedacht. Vorschriften dazu gibt es nicht. Ich zeige sie einem Bekannten, der von Beruf Schneider ist. Die Qualität sei sehr gut, meint er. Zu Hause werden sie fotografiert und wieder in die Schutzhüllen gesteckt. Nun warte ich auf den einen Tag im Monat, an dem Kerzen und Sakramentalien geweiht werden. Ich nehme mir...

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Eugenie Roth, Wie ich zur Traditionellen Lateinischen Messe kam (2 von 2)

  Teil 2:  Erfahrungen Was ich im ersten Teil schon angedeutet habe, möchte ich jetzt – vielleicht auch in mehreren Abschnitten – etwas näher betrachten. Wie bereits geschrieben, war mir zu Beginn alles fremd bis auf die Musik – ja, und der erste Priester, den ich zu Hause erlebt habe, hat auch noch die alten „Baßgeigen“-Messgewänder[1] getragen, die – ich war damals wohl zehn Jahre alt – der „neue“ Pfarrer recht bald im Schrank hängen ließ. Ja, warum habe ich mir diese fremden Gottesdienste in einer mir fremden Sprache angetan (doch, so kann man ohne Übertreibung sagen), die Heilige Messe besteht ja nicht nur aus den Messgesängen, die ich aus meiner Kindheit noch kannte, und der gesamte Ablauf der TLM war mir unbekannt. Der Priester betet oft leise – ich will etwas hören! Der Priester betet auf Latein – ich will etwas verstehen!...

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Laura Calister, 50 einfache Schritte, einen Schleier bzw. eine Mantilla zu tragen

Wir stellen hiermit einen Beitrag von Laura Calister, den wir hier gefunden haben in der erfrischenden und lebendigen Übersetzung von Eugenia Roth vor. Es handelt sich hier um die Mantilla-Frage. Bevor einige unserer intellektuell ausgerichteten männlichen Leser sich die Frage stellen, wie man einen katholischen Blog für solchen Unsinn verschwenden kann, da es gilt die hegelianische Dialektik in den Dokumenten des letzten Konzils zu entlarven und auszumerzen, so antworten wir, dass die Welt  nicht nur aus intellektuellen Problemen besteht und wir hier bei Tradition und Glauben auch Leserinnen haben für welche Hegel eine kleinere Rolle spielt. Frauen sind halt anders, liebe Herren, was wir schon an anderer Stelle bemerkt haben. Da Gott aber die Menschen in zwei Geschlechtern geschaffen hatte, welche einander sowohl nerven als auch ergänzen, so sollten wir auch danach trachten das andere Geschlecht, soweit es geht, zu verstehen. Für eine Frau aber ist es sehr WICHTIG, wie sie aussieht, da ihr das Aussehen und die dazugehörige Kleidung das Gefühl der Sicherheit, der Zugehörigkeit, der sozialen Anerkennung gibt....

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Traditionelle Messe ist frauenfreundlich (5 von 5): Selbstzentriertheit des Novus Ordo und Mantilla

Ad c. Ist Selbstzentriertheit Novus Ordo? Warum wurde das letze Konzil, Gott sei’s geklagt, veranstaltet? Um es dem „modernen Menschen“ gerecht zu machen. Was gerecht zu machen? Alles, wirklich alles. Aber warum? Weil der moderne Mensch dermaßen wertvoll, weil modern ist, dass er es einfach verdient. Die anderen, die nicht-modernen Neandertaler, waren ja nur behindert! So unmodern! Um an dieser Stelle die unvergleichliche Ann Barnhardt, sicherlich keine Tussi, zu zitieren:...

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Traditionelle Messe ist frauenfreundlich (4 von 5): Selbstzentrietheit nachcartesianisch?

Ad b. Ist Selbstzentriertheit modern nachcartesianisch? Als der arme René Descartes (1596-1650) sein berühmtes Cogito ergo sum aufschrieb, so dachte er wohl nicht, dass er in diesem Moment allen Menschen einen Freibrief für das Kreisen um sich selbst ausstellte. Dem Schreiber dieser Zeilen sind wirklich alle philosophischen Implikationen und Hintergründe des cartesianischen Denkens bekannt, er hatte mehr als einmal darüber doziert, wir wollen uns aber hier nicht damit aufhalten, was Descartes eigentlich schreibt und meinte, sondern wie es breit aufgenommen wurde. Es wurde so aufgenommen, dass das Subjekt nicht nur seine eigene, sondern die Welt überhaupt schafft....

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Traditionelle Messe ist frauenfreundlich (3 von 5): Selbstzentrietheit weiblich?

Ad a. Ist Selbstzentriertheit weiblich? Da der Schreiber dieser Zeilen um Objektivität bemüht ist, so gesteht er sich und anderen ein, dass er durchaus misogyne Züge besitzt. Frauen irritieren ihn durch ihre Irrationalität, ihre Launen, ihre fehlende Objektivität, ihren ständigen Selbstbezug, ihren wirklich oft anzutreffenden anklagenden Ton, wonach er immer an allem schuld war und ist.  Interessanterweise kommt er mit Frauen gut zurecht, sie schätzen seine Gesellschaft, er kann mit ihnen, wenn er will, effizient kommunizieren, indem er permanent mit der folgenden Gleichung arbeitet:...

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Traditionelle Messe ist frauenfreundlich (2 von 5): Ich-Kult

Der Ich-Kult der Moderne Der Schreiber dieser Zeilen hat in der letzten Zeit erfahren, dass er völlig anders mit der Umwelt kommuniziert als die meisten Menschen seiner Umgebung, vielleicht auch wie die allermeisten Menschen. Dies ist wahrscheinlich immer so gewesen, nur er hatte es nicht bemerkt. Während die Kommunikation seines Umfelds darauf beruht, dass man:...

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Traditionelle Messe ist frauenfreundlich (1 von 5): Ewig-Weibliches

Das Ewig-Weibliche nervt Nach der ersten Lektüre des Textes Vier Weisen, wie die Traditionelle Lateinische Messe die Frauen ehrt von Mary Donelann, den wir hiermit in der Übersetzung von Eugenie Roth vorstellen, kam dem Schreiber dieser Zeilen ein Zitat von Ephraim Kishon in den Sinn:...

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Mary Donnelan, Vier Weisen, wie die Traditionelle Lateinische Messe die Frauen ehrt

Mary Donellan January 31, 2017 One Comment Ich habe nun seit neun Monaten ohne Unterbrechung das Privileg, die traditionelle lateinische Messe besuchen zu können. Ich kann ohne zu zögern sagen, dass dies die absolut beste Wende meines Lebens war. Ich werde eine immerwährende Liebesgeschichte mit der katholischen Tradition haben, und ich bin selig, entdeckt zu haben, dass sich nirgendwo die katholische Tradition mit mehr atemberaubender Schönheit zeigt als in der traditionellen lateinischen Messe. Hier gibt es noch weithin vergessene Riten, Gebete und Symbole in all ihrer spirituellen Kraft und Wirksamkeit, wie in den vergangenen 1500 Jahren....

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Eugenie Roth, Wie ich zur Traditionellen Lateinischen Messe kam (1 von 2)

Auf die TLM wurde ich durch eine Bekannte aufmerksam, die mich bat, doch meine Unterschrift auf eine Liste zu setzen, damit in der Bischofsstadt die Heilige Messe nach den Büchern von 1962 gefeiert werden durfte. Nein, ich sei durch diese Unterschrift zu nichts verpflichtet (wie beruhigend war das damals für mich!). Dies war noch die Zeit, in der man die Erlaubnis des Bischofs einholen musste, welcher der beantragenden Gruppe dann einen Priester und eine Kirche zuwies. So bin ich dann, neugierig geworden durch die Begeisterung meiner Bekannten, auch einmal in den Gottesdienst nach dem Vetus Ordo gegangen. Der „alte“ Schott stand seit Jahrzehnten unbenutzt in meinem Regal, den hatte ich irgendwann – man brauchte ihn ja nicht mehr – geschenkt bekommen. Also: In die Hand nehmen. Abstauben. … Lesen … Zunächst die Erläuterungen. Wenn man den Verlauf des Gottesdienstes nicht kennt – für mich waren das viele unverständliche Worte....

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Vetus Ordo und die Weiblichkeit oder unsere Frauenbeilage

Nach der Kurzreihe über die Männlichkeit und die Tridentinische Messe, soll auch eine Kurzreihe über die Weiblichkeit und die Alte Messe folgen. Zuerst stellen wir fest, dass es in der Liturgie nicht um weiblich oder männlich geht, sondern um Gott und das Geistig-Übernatürliche. Gender ist eine allgegenwärtige Häresie, der wir nicht anhängen, aber durch das geistliche Leben nähern wir uns Gott, der über allem Geschlechtlichen steht. Es gibt eine Geschichte aus der Zeit der Wüstenväter, wo die Mönche bei den vorbeigehenden Ordensschwestern einander sagten: „Schauen wir weg. Frauen kommen“ worauf eine der vorbeigehenden ihnen sagte: „Wäret ihr richtige Mönche, so hättet ihr in uns keine Frauen gesehen“. Wohl wahr! Es gibt Frauen und Männer und je mehr sie sich Gott nähern, desto Gott-gleicher werden sie, ohne dass sie ihr Geschlecht ändern oder die ontologische Differenz, also der Wesensunterschied zwischen Gott und Mensch aufgehoben wird. Je älter und geistlicher man wird, desto weniger stellt man sich die Frage: Wie weiblich oder männlich bin ich? Weil man viel zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt ist. Aber niemand kommt gleich als ein 100 jähriger Wüstenvater auf die Welt, sondern hat viel Zeit und viel Entwicklung vor sich, über die man zwar in einigen Jahren oder Jahrzehnten müde lächeln wird, welche aber erst erkämpft werden muss. Da uns auch Frauen lesen, so wollen wir die Traditionelle Lateinische Messe, die Tridentinische Messe oder den Vetus Ordo ein wenig aus der weiblichen Perspektive erläutern....

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