Tradition und Glauben

Instrumentum laboris Amazonas-Synode oder der bergoglianische Neusprech (3 von 5)

Zölibat kein Dogma? Das Argument, welches in diesem Kontext immer fällt, lautet: Das kann man ändern. Das ist kein Dogma! Das Argument ist falsch, denn das Dogma betrifft die Lehre, wie z.B. dass Gott dreifaltig ist. Die Tradition der Kirche besteht jedoch aus zweierlei: (1) der Lehre und (2) den überlieferten Handlungsweisen und auch nicht alles, was die Kirche glaubt und tut ist dogmatisiert, wie wir bereits schrieben. Es gibt...

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Instrumentum laboris Amazonas-Synode oder der bergoglianische Neusprech (2 von 5)

Amazonas, warum nur Amazonas? Wenn man sich die Zeit so ab 1960 bis 2019 betrachtet und endlich die Struktur und die Strategie der Kirchenzerstörung entdeckt hat, so kommt man wirklich nicht umhin die diabolische Intelligenz, die dahinter steckt zu bewundern. Es dauert zwar etwas länger aus dem Kaninchenloch zu herauszukommen oder zu sehen, wie tief das Kaninchenloch reicht, wenn man es aber einmal gesehen hat, so kann man es nicht...

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Rückkehr der Bischofsperlen oder Bischof Wilmer und die Logik

Wir haben vor einiger Zeit unsere populäre Reihe die Bischofsperlen aufgegeben, weil man sie unendlich fortsetzen könnte und das Nachtreten in diesem Falle wirklich zu einfach ist. Ferner wollen wir unsere Leser aufmuntern und nicht zur Verzweiflung bringen. Außerdem verbietet es sich über die Behinderungen der Mitmenschen intellektueller, spiritueller oder moralischer Natur zu lachen. Sicherlich können wir sagen, dass die Mitglieder der DBK wirklich alles verwirkt haben: Autorität,  Respekt, geistliche...

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Anna Gallicana, Partnersuche (4 von 4)

Die traditionelle Lösung steht ebenfalls in der Bibel. Der Heilige Paulus rät uns, den besten Weg zu wählen und ehelos zu bleiben. Das Zölibat ist nicht nur für Priester, sondern für alle (!) der beste Stand. Danken Sie Gott, wenn er Sie dazu berufen hat – und – eine Berufung ist keine eigene Entscheidung (siehe oben). Ehelos und zölibatär zu leben ist der einfachste Weg in den Himmel. Und nach...

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Priestertum und Zölibat (12 von 12): Gegenwärtige Zölibatsgesetzgebung der Westkirche

Die Zölibatsgegestzgebung gilt, wird permanent gebrochen, ist dennoch eine apostolische Tradition, welche die Heiligkeit der Kirche garantiert. Deswegen will Bergoglio den Priesterzölibat aushebeln. Das hat es niemals in der katholischen Kirche gegeben, dass verheiratete Männer, die ehelichen (hoffentlich nur diesen) Sex haben, Priester sind und priesterliche Aufgaben ausüben. Das ist reiner Protestantismus mit der Pastorenfrau, später Pastorin und dem ganzen Gedöns. Gegenwärtige Zölibatsgesetzgebung der Westkirche Seit der Abschaffung der Niederen...

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Priestertum und Zölibat (11 von 12): Zölibatsgesetzgebung der Ostkirche

  Die Ostkirche fiel durch ihre verweltlichte Verkettung schon früh von der apostolischen Tradition des Zölibats ab, fiel bald in Häresie (Filioque) und Schisma. Was haben also diese häretischen Schismatiker uns Katholiken zu sagen? Gar nichts! Denn: a. Sie dulden Wiederverheiratung. b. Sie dulden Priesterehe des niederen Klerus. c. Erkennen den Papst nicht an. Alles ist miteinander verwoben, leider. Also das Argument der Pastoralassistentin und des Pfarrers: „Aber die Ostkirche...

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Priestertum und Zölibat (10 von 12): Historisch-traditionelle Argumente für das Zölibat

  Geweihte verheiratete Männer durften nach der Weihe keinen ehelichen Sex haben. Punkt. Sonst gab es Kirchenstrafen. Und was passierte mit der Frau? Ins Kloster. Das Zölibat ist ein höheres Gut. Mit der Zeit weihte man unverheiratete und das Ehefrau-ins-Kloster-Problem fiel weg. Es ist absoluter Unsinn zu sagen, dass das Zölibat ein „mittelalterliches Gesetz“ ist. Die älteste Zölibatsgesetzgebung stammt noch aus dem Zeiten vor dem ersten Konzil, was nicht bedeutet,...

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Priestertum und Zölibat (9 von 12): Biblische Argumente für das Zölibat (ii)

  Christus hatte kein Sex, Apostel hatten, nachdem sie von Christus ausgewählt wurden, kein Sex, nach der Himmelfahrt Christi hatten sie weiterhin kein Sex, auf ihren Missionsreisen auch nicht. Was bei der ganzen Viri-Probati-Diskussion verschwiegen und verfälscht wird: es wurden zwar verheiratete Männer zu Priestern geweiht, aber nach der Weihe hatten die auch kein Sex mit ihrer Frau. Die Forderung des hl. Paulus an einen Bischof „einer Frau Mann“ (vgl....

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Priestertum und Zölibat (8 von 12): Biblische Argumente für das Zölibat (i)

Was wirklich kaum jemand weiß, ist die Tatsache, dass die Priester des Alten Bundes an Tagen ihres Priesterdienstes, der nicht permanent war, enthaltsam leben mussten. Mit Anreise auf einem Esel nach Jerusalem und zurück waren es schon ein paar Tage von Zölibat. Weil der katholische Priester täglich opfert, so muss er täglich rein sein. Außerdem übertrifft das Opfer Christi, d.h. die Heilige Messe, bei weitem den jüdischen Tempelkult. Die Priester...

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Priestertum und Zölibat (7 von 12): Religionsgeschichtliche Argumente für das Zölibat

Auch Heiden haben wenigstens zeitweise sexuelle Enthaltsamkeit praktiziert. Meisten Philosophen lebenslang. Es ist also möglich und intellektuell zuträglich. Weil die meisten Nach-Vat. II-Theologen sexuell nicht enthaltsam sind, so sieht unsere Theologie so aus, wie sie aussieht: schludrig, schwülstig (ja, mit ü), ungeordnet, inkonsistent und nicht stringent. Wie will man denn etwas ausarbeiten, wenn der „Freund“ oder die Konkubine warten? ...

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Priestertum und Zölibat (6 von 12): Untersuchung der Einwände gegen das Zölibat (iii) Auf Glaubensabfall folgt Zölibatsbruch.

Wir haben mehr als einmal darüber geschrieben. Wie sieht der „Glaubensverlust“, wie es so hoch romantisch heißt, eigentlich in Praxis aus: Er betet nicht. Er beichtet nicht. Er glaubt immer weniger, weil die Glaubenswahrheiten „seiner konkreten Lebenswirklichkeit“ angepasst werden müssen. Er hat einmal Sex. Er hat immer mehr Sex mit wechselnden Partnerinnen/Partnern. Er legt sich auf eine Konkubine fest, weil es so bequemer ist. Er engagiert sich „Wir sind die...

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Priestertum und Zölibat (5 von 12): Untersuchung der Einwände gegen das Zölibat (ii) Sex ist nicht lebensnotwendig.

Sex ist nicht lebensnotwendig und viele Menschen, die keine Priester sind, leben sexlos glücklich. Zölibat ist also machbar und möglich. Sex ist nicht lebensnotwendig Dass eine ausgelebte Sexualität auch in der Welt nicht unbedingt zu einem glücklichen und erfüllten Leben notwendig ist, zeigt das in der neueren Zeit immer öfter auftretendes Phänomen der Asexualität, in welcher Menschen, die auch in Beziehungen leben oder leben möchten,[1] kein Bedürfnis nach einer sexuellen...

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Priestertum und Zölibat (4 von 12): Untersuchung der Einwände gegen das Zölibat (i) Freiheit des Arbeitgebers.

In anderen Arbeitsbereichen hat man doch auch Auflagen, welche sogar den Freizeit- und Familienbereich betreffen. DSDZ führt derzeit einen 08/15 Gorilla-Beruf aus, welcher ihn dennoch verpflichtet über seinen Arbeitsbereich Stillschweigen auch Familienmitgliedern gegenüber zu bewahren. Ist das ein Eingriff in sein Privatleben? Ja. Hat er sich dazu vertraglich verpflichtet? Ja. Verdient er wenigstens gut dabei? Nein. Ein Priester verdient nach dem Studium wie ein Staatsbeamter im höheren Dienst dafür kann...

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Priestertum und Zölibat (3 von 12): Die Notwendigkeit des Zölibats.

Ja, Gott ist anders – totum aliud. Er ist transzendent, er ist transmundan (überweltlich), er ist abgehoben und heilig. Und alle, die Gott nahe kommen, werden automatisch anders als die Welt. Deswegen sollen Sie sich keine Sorgen darum machen, dass Sie die Welt verlassen müssen, wenn Sie zu Christus finden. Die Welt wird Sie verlassen, weil Sie mit Ihnen nichts gemein haben wird. Deswegen sind die Priester, die dieses Namens...

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Priestertum und Zölibat (2 von 12): Priestertum als ganzheitliche Lebenshingabe.

Der Priester ist durch sein Priestertum und ein eigenes Sakrament viel enger mit Christus, dem jungfräulichen Lamm, verbunden als irgendein Laiengläubiger. Daher auch der Zölibat: höhere Würde, höhere Ansprüche. Der Priester soll doch tatsächlich während seines Priestertums eine beinahe ontologische Christus-Identität entwickeln und zwar viel buchstäblicher als ein Gläubiger, weil Christus durch ihn predigt, wirkt und die Sakramente spendet. Er soll ein reines Rohr der Gnade werden und danach wird...

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Priestertum und Zölibat (1 von 12): Das neutestamentliche Priestertum.

Das Argument, dass die Priester des Alten Bundes verheiratet waren, Kinder hatten und daher Sex ist verfehlt, weil das Priestertum des Neuen Bundes keine Fortsetzung des Priestertums des Alten Bundes ist. Mit Christus fängt ein Neuer Bund mit neuen Regeln an. Das katholische Priestertum ist die Nachfolgen des jungfräulichen Hohepriesters Christus. Er war jungfräulich, unverheiratet, zölibatär und so muss auch ein katholischer Priester, der Christus seinen Leib zu Verfügen stellt,...

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Autoplagiat oder Sacerdos in aeternum und Priesterzölibat

Völlig konträr, unpassend oder antizyklisch veröffentlichen wir kurz vor der kommenden „Amazonas-Synode“, die höchstwahrscheinlich das Zölibat aushebeln wird, eine Reihe über das Priesterzölibat, welche einem unvollendeten Buch von DSDZ entstammt. DSDZ verfasste nämlich eine Reihe über die Sakramentenlehre, damals am Ende der Benedikt-Herrschaft. Eine Reihe also, in der er doch tatsächlich eine gemeinsame, alt-neu Sakramententheologie zusammenstellen wollte. Diese Reihe war für Seminaristen und Theologiestudenten gedacht. Er fand dafür keinen angesehenen...

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (3 von 6)

Homosexualität in der Kirchengeschichte und ihre Lösung Ja die heutige Situation mit der Homosexuellendichte im Klerus ist höchst „verquer“, um es mit Theodor Fontane zu sagen, die heutige Lese-und Schreibweise lautet wohl „verqueer“. Hat es denn das auch früher gegeben? Durchaus, wovon das Buch Liber Gomorrhianus des hl. Kirchenvaters Petrus Damianus aus dem Jahre 1049 zeugt, was wirklich vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil  war. Auch das Dekret des hl. Papstes...

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Warum so viele homosexuelle Priester oder das umgekehrte Prinzip (2 von 6)

Asmodeus und die Zulassung Gottes Es ist der Teufel, der Vater der Lüge, welcher das Libido über alle Maßen hinaus so anstachelt, dass sich viele Heiligen in die Dornenbüsche warfen, um sich wenigstens dadurch von der Versuchung des Fleisches abzulenken. Es ist der Dämon Asmodeus, welcher zur Unkeuschheit versucht. Er erhält aber von Gott die Erlaubnis insbesondere jene zu versuchen, welche aus unlauteren Motiven das Priestertum wählen....

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Priesterhilfe aber wie? (1) Die Lage.

Wir haben versucht uns in der letzten Zeit in die Lage eines Priesters zu versetzen, der diesen Blog besucht und wahrscheinlich sich verstört und verletzt zurückzieht. Warum? Weil wir hier wirklich nicht mit der Kritik am geistlichen Stand in den deutschsprachigen Ländern sparen. Er wird sich fühlen, wie einer der noch zusätzlich von einem traditionalistisch-konservativen Blog „auf den Deckel“ kriegt, statt betuttelt und behudelt zu werden, frei nach dem Motto:...

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Fr. Pietro Leone: “Die Theologie des Leibes”. (4) „Eheliche Bedeutung des Leibes“ und Jungfräulichkeit.

3. Die eheliche Bedeutung des Leibes Nach der Theologie des Leibes ist die eheliche Bedeutung des Leibes die “Fähigkeit des Leibes, Liebe auszudrücken: genau diese Liebe, in der die Person zum Geschenk wird …” (Päpstliche Ansprache vom 16 Januar 1980, West S.29). In anderen Worten: die eheliche Bedeutung des Leibes ist eine Tatsache, dass er die sich völlig selbst hingebende Liebe ausdrückt. Der Papst fährt fort: “… und – durch...

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Eines tut Not – das geistliche Leben. Eine Einleitung in das Werk von A. Poulain SJ. (5 von 7): Jungfräulichkeit und Zölibat über der Ehe

  Jungfräulichkeit und Zölibat über der Ehe Besonders Ansichten, welche der Auffassung widersprechen, dass die Jungfräulichkeit über der Ehe steht, sind eindeutig verurteilt worden. So spricht das Konzil von Trient in seinem Dekret Tametsi (11. Nov. 1563) zur Reform der Ehe: Kan. 10 „Wer sagt, der Ehestand seit dem Stand der Jungfräulichkeit oder des Zölibat es vorzuziehen, und es sei nicht besser oder seeliger, in der Jungfräulichkeit und dem Zölibat...

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