Traditionis Custodes Unser Archiv:

Traditionis Custodes – kein Nachwuchs, keine Zukunft

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Dieses antikatholische Dokument (=TC) zerstört nicht nur die Gegenwart der Alten Messe, sondern auch die Zukunft.

Warum?

Weil sein Artikel 4 hauptsächlich die Seminaristen der ehemaligen Ecclesia Dei-Gemeinschaften im Sinne hat. Er lautet wie folgt:

Art. 4. Priester, die nach der Veröffentlichung des vorliegenden Motu Proprio zum Priester geweiht werden und mit dem Missale Romanum von 1962 feiern möchten, müssen einen formellen Antrag an den Diözesanbischof richten, der den Apostolischen Stuhl konsultiert, bevor er diese Vollmacht erteilt.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein neu geweihter Priester in einem Novus Ordo Seminar um solch eine Erlaubnis ersucht, ist gegeben, aber gering. Daher meint Ann Barnhardt richtigerweise, dass mit diesem Artikel fast ausnahmslos die Seminaristen der FSSPS, des Instituts Christus König und Hohenpriester, Institut du Bon Pasteur etc. gemeint sind. Man will diese Seminaristen zum Aufgeben bewegen, weil man davon ausgehen kann, dass all diese Gemeinschaften aufgelöst werden. Darüber informiert uns TC, Artikel 6:

Art. 6. Die von der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei errichteten Institute des geweihten Lebens und Gesellschaften des apostolischen Lebens  fallen in die Zuständigkeit der Kongregation für die Institute des geweihten Lebens und Gesellschaften für das apostolische Leben.

Das Schicksal der Franziskaner der Immaculata macht uns vor, was diese Gemeinschaften zu erwarten hat. Sie werden aufgelöst werden und ihre Mitglieder, geweiht oder noch nicht geweiht, können sich einen ihnen genehmen Bischof suchen, der sie inkardiniert (in seine Diözese aufnimmt) oder weiht. Sollte ein noch nicht Geweihter noch vor der Novus Ordo Weihe, um die Erlaubnis der Zelebration der Alten Messe nachsuchen, dann wird er wohl kaum geweiht werden. Sollte er nach der Weihe darum bitten, dann kann ihm der Bischof diese Erlaubnis verweigern und falls nicht ihn nach Rom melden, wo man ebenfalls abschlägig bescheinigen kann, um an dieser Stelle die deutsche Beamtensprache zu bemühen.

Wird es so schlimm kommen? Ja, es wird.

Die Franziskaner der Immaculata, Vultum Domini querere, Cor orans und Placuit Deo, die Auflösung vieler altrituellen Gemeinschaften, verschuldet oder unverschuldet. Man wollte zuerst der Tradition das Wasser abgraben, bevor man ihr den Todesstoß versetzte. Wenn man einwenden möchte, dass die o.a. Dekrete kontemplative Frauenorden und keine traditionellen Priester betreffen, so muss man erwidern, das der dort aufgeführte Verbot neue Ordensgemeinschaften ohne die Erlaubnis aus Rom zu gründen, sich sicherlich gegen traditionelle Orden richtet, denn wer gründet jetzt schon einen Novus Ordo Orden?

Brauchen wir denn keine Priester?

Wir brauchen schon welche, unsere Bischöfe jedoch nicht. Sie sind nur an eigenen Novus Ordo Priestern interessiert, die die Apostasie und die Einheitsreligion unter dem Vorzeichen der Pachamama begünstigen und predigen. Diese kircheneigene Kirchenzerstörung hört dann auf sich widersprüchlich anzuhören, wenn wir uns klarmachen, was diese Anti-Kirche wirklich will: die totale Apostasie und von dieser Warte aus war ist in den letzten Jahrzehnten sehr erfolgreich gewesen. Und mit der richtigen bischöflich-priesterlichen Besetzung:

  • ungläubig,
  • häretisch,
  • feige,
  • faul,
  • korrupt,
  • Konkubinarier
  • Homosexueller
  • etc.

wird sie in dieser Hinsicht wieder erfolgreich sein, bis überall diese Einheitsreligion herrscht, für die schon viele neue „Kirchen“ erbaut wurden.

Denn er kann am effektivsten Tausende von Seelen verderben?

Natürlich ein schlechter Bischof und Priester.

Bischof Bätzing – Altarweihe
House of One – Berlin (geplant)

Dazu passen keine katholischen Priester, soviel ist klar.

Warum kam Traditionis Custodes so spät?

Weil man es erstens gründlich vorbereiten wollte und zweitens machte erst Corona richtig deutlich, dass die altrituellen Katholiken die Frommsten sind. Denn fast ausschließlich diese gingen trotz der nicht vorhandenen Seuche zur Messe. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) ist überzeugt, dass die Satanisten im Vatikan, denn so sieht es leider aus, eine Art „Gnaden-Meter“ haben oder eher einen sehr sensiblen umgekehrten Glaubenssinn, mit welchem sie deutlich wahrgenommen haben, dass innerhalb der „Pandemie“ die Anzahl der Alten Messen sehr zugenommen hat.

Warum?

Weil die meisten Novus Ordo Gottesdienste ausfielen, die Alten Messen beibehalten wurden und auch recht viele Priester Privatmessen zelebrierten. Diese Wolke der Heiligkeit stiegt zum Himmel und setzte sich auf die Welt ab, sodass man damit Schluss machen wollte und musste. Denn es darf, aus der Sicht der Antikirche, kein Gebet, keine Heiligkeit und kein Sühne geben, welche die aktuellen Blasphemien und Sakrilegien irgendwie wettmachen könnten. Corona-Sperre machte deutlich, wie effektiv die Alte Messe ist. Denn ausgehend von Bergoglios Abneigung gegen alles Traditionelle, so hätte er die Alte Messe schon am Anfang seines „Pontifikats“ absetzen können. Er tat dies nicht, weil er vielleicht dachte, dass sich ihm jemand widersetzen würde. Jetzt weiß er, dass es keinen Widerstand geben wird, wie bei anderen Eklats auch nicht.

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