Tradition und Glauben

Unsere Opus Dei Reihe – eine Einführung

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Opus Dei hat in Deutschland eine schlechte Presse und zurecht. Während einige immer noch Naive glauben, dass Opus Dei deswegen kritisiert wird, weil es:

  • katholisch,
  • konservativ,
  • rechts,

ist, so kommt all diese internationale Kritik daher, da Opus Dei eine Sekte ist, die nach Außen hin für katholisch gelten möchte. Menschen werden versklavt und betrogen, manche reißen sich frei und berichten darüber auf solchen Seiten wie:

Das Problem bei der ersten Website besteht allerdings darin, dass es dort nur wenige, allgemein gehaltene Texte gibt, die klar und deutlich machen würden, was Opus Dei eigentlich ist. Auf der zweiten Seite gibt es eine Fülle an Beiträgen, da sich aber diese Texte an ehemalige oder Immer-noch-Mitglieder des Werkes richten, daher sind sie wirklich wenig verständlich, weil sie sich der Opus-Dei-Terminologie bedienen und ein bestimmtes Wissen voraussetzen.

Da eine Sekte immer eine eigene Welt schafft, daher entwickelt sie auch eine eigene Sprache, die ihre Strukturen und Denkmuster wieder gibt. Die Macher von opusfrei.org täten gut daran, ein Glossar für Außerstehende zu entwickeln, da ansonsten diese Beiträge und Zeugnisse unverständlich bleiben.

Wir interessieren uns bei Tradition und Glauben weniger für einzelne Sekten als für theologische Grundlagen, die ihnen zugrunde liegen. Daher werden wir nur einige Beiträge, die auf den o.a. Websites zu finden sind, hier kommentiert wiedergeben. Wer an mehr interessiert ist, kann es dort nachlesen.

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) las sich einige dieser Opus Dei-Zeugnisse durch und ihm tun diese Menschen sehr leid. Sie haben schrecklichen spirituellen Missbrauch erlitten und landeten, unter dem falschen Vorwand des wahren Katholizismus angelockt, in einem totalitären (wie auch sonst) Arbeitslager.

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Aber die wahren Verantwortlichen für diesen Sachverhalt waren die Päpste, insbesondere Johannes Paul II, die Opus Dei so lange gewähren ließen. Man lässt eine Sekte gewähren, wie andere Movimenti auch, weil man von ihr finanziell abhängig und wohl auch erpressbar ist.

Es ist dermaßen skandalös, dass man sich nach der „guten alten Simonie“ des Mittelalters oder der REnaissance sehnt.

  1. Man wollte Bischof werden.
  2. Man bestach die Domherren, die einen wählten.
  3. Man ließ sich unter Einverständnis Roms zum Bischof weihen (wenn man nicht gerade den Papst selbst bestochen hat).
  4. Man schröpfte die Diözese.

Aber viel Übel konnte man eigentlich nicht anrichten. Denn den Zehnten konnte man nicht erhöhen – Gewohnheitsrecht – man konnte höchstens mehr für das Messtipendium berechnen, mehr Anteil an der jura stolis von den Priestern anfordern und Ähnliches tun. Man war aber nicht in der Lage alle Gläubigen und Priester der eigenen Diözese zur einen Umsonst-Sklavenarbeit bis 16 Stunden am Tag zu zwingen (der Alltag der Opus Dei Numerarier) und ihnen einreden, dass dies der Weg zur Heiligkeit ist. Man konnte auch nicht allen eine Gehirnwäsche verpassen und ihr Leben zu einer Hölle auf Erden zu machen, wo man nie und nimmer gut genug sein wird oder sein kann.

Kam früher hart auf hart, so wurde solch ein Bischofstyrann von Volk gehängt oder in Palastrevolution erdolcht und das Leben ging weiter. Man sah es als einen Kollateralschaden der menschlichen Natur entstammend und hegte keinen Groll gegen die Kirche. Reißt man sich aber aus einer katholischen Sekte frei, so ist man fürs Leben gezeichnet und hasst nicht selten Gott, den man für den Urheber dieser Sekte, also des Bösen, hält.

Aber lesen Sie selbst und bilden sich Ihre eigene Meinung.

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