Unsere Pläne

Um dem weiteren Glaubensabfall abzuhelfen, der in einem Land stattfindet, der über die höchsten Kirchensteuereinnahmen der Welt verfügt, wollen wir demnächst, außer der täglichen Blogarbeit entgeltlich:

  • bezahlte Podcasts mit Vorträgen zu theologischen und spirituellen Themen,
  • bezahlte Ebooks zum Thema Glaubensunterweisung
  • bezahlte Filme mit Vorträgen und animierten Filmen zu Glaubensinhalten anbieten

Wir wollen also eine kleine kommerzielle Plattform mit Inhalten der katholischen Theologie starten, welche sich mit der Zeit, so Gott will und der Schreiber dieser Zeilen noch leben wird, in ein Portal für E-Learning oder eine Art virtuellen Fernuniversität verwandeln kann.

Dazu der Beitrag vom 27. März 2018

 

Mit dem Beitrag über den Gründonnerstag startet einen neue Podcast-Reihe, welche sich „Podcast-Vorträge“ nennen wird. Darin werden nicht Antworten auf Leserfragen präsentiert, sondern theologische Themen besprochen, welche DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) für wichtig hält. In der Zukunft soll ein gesamter Glaubenskurs als bezahlte Downloads angeboten werden. Die technischen und rechtlichen Mittel dafür werden zurzeit vorbereitet und das mündliche Deutsch geübt, damit DSDZ noch schöner und flüssiger redet und weniger stottert.

DSDZ glaubt wirklich, dass es Gottes Wille ist, dass er diesen Podcast-Youtube-Kanal zur Verbreitung der wahren katholischen Lehre startet, was aber nur dann glücken kann, wenn er sich dem gänzlich widmet, was wiederum dann möglich sein wird, wenn er davon irgendwie leben kann, damit der dem Projekt seine ganze Zeit widmen kann. Er stellt fest, dass wenn er all seine Arbeit und sein Wissen verschenkt, niemandem damit geholfen ist, denn:

  • Er muss arbeiten, was wirklich eine Zeitverschwendung ist, denn er arbeitet nicht in seinem Beruf (Theologe) und unterhalb seiner Qualifikationen, sodass diese Zeit für die Glaubensverbreitung verloren geht.
  • Niemand startet dieses Bildungsprojekt in D, A, CH außer ihm selbst.
  • Die User, so wollen wir die jetzigen Leser und die künftigen Teilnehmer nennen, glauben vielleicht, dass das, was er bietet nichts taugt und er selbst auch nicht, weil es umsonst ist.

Aber Beiträge zu schreiben, zu übersetzen, Podcasts und Filme zu machen ist Arbeit, akademische Vorträge zu halten ebenso, zumal man dazu das richtige Wissen, Qualifikationen und Können haben muss. Fremde Arbeit und fremde Produkte, die man benutzt zu bezahlen, ist eine Erfordernis der Gerechtigkeit. Dieser Blog ist ein Produkt und in der nahen Zukunft wird nicht alles gänzlich umsonst sein, wie es jetzt ist. Die Preise werden sehr moderat sein (1 € pro einfachen Download, Staffelpreise und Angebote nicht ausgeschlossen), damit sich möglichst viele diese Podcasts leisten können. Das Ziel ist eine Art Fernuniversität, wenn aber DSDZ von der eigenen intellektuellen Arbeit, die er seit mehreren Jahren gänzlich verschenkt (auf diesem Blog gibt es 853, auf dem polnischen 1088 Beiträge), nicht einmal seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, dann ist es fraglich, ob er etwas Größeres auf die Beine stellen und dafür Mitarbeiter und Investoren gewinnen kann.

Warum kann er denn davon seinen Lebensunterhalt nicht bestreiten?

Weil er  bislang nicht auf Kommerzialisierung aus war, alles umsonst machte und solch ein großes Vorhaben nicht plante. Er glaubt aber, es sei der Wille Gottes dieses Projekt „Katholisches E-Learning“ zu starten und es nach und nach aus anderen Projekten zu finanzieren. Deswegen wird manches nicht umsonst sein.

Wie finanziert sich denn sonst die katholische Glaubensverbreitung?

  1. Sind Sie Priester/PastoralassistentIn in D, so leben Sie von der Kirchensteuer.
  2. Sind Sie Priester woanders, dann leben Sie recht gut von den Messstipendien.
  3. Sind Sie Akademiker, so haben Sie einen Lehrauftrag an einer Schule, Hochschule, Priesterseminar etc.
  4. Sind Sie Journalist, so sind Sie bei einem Medium (Zeitung, Onlineportal, Fernsehen) angestellt und bekommen als Freelancer ihre Beiträge bezahlt.
  5. Schreiben Sie Bücher, von denen Sie leben können, dann haben Sie die Schritte 1. bis 4. bereits durchschritten.

Sind Sie jedoch ein deutscher Priester, dann bestreiten Sie Ihren Lebensunterhalt von 1. bis 4. und zwar kumulativ, haben es soooo schwer und Ordensschwestern, die noch zusätzlich für Sie umsonst arbeiten, bemitleiden Sie. Also wirklich kein Mensch kommt auf die Idee eine akademische Glaubensverbreitung umsonst als sein „Hobby“, neben seinem weltlichen Beruf, im Alleingang zu bewerkstelligen, weil dies einfach nicht geht. Deswegen haben wir in den deutschsprachigen Ländern solch eine Glaubensverbreitung, die wir haben und zwar: Gar keine! 

Lieber Leser aus D, A und CH, schauen Sie sich doch das Niveau der Predigten Ihres Herrn Pfarrers, den Inhalt ihrer Pfarrnachrichten, der „katholischen“ Presse Ihrer Region und die Vorträge der katholischen Akademie Ihrer Diözese an. Da gibt es NICHTS was Sie intellektuell oder spirituell zu Gott hinführen könnte, weil dies gar nicht vorgesehen ist und die Leute, die es produzieren allesamt „an diesen Bullshit nicht glauben“, um an dieser Stelle Ann Barnhardt zu bemühen. Und für all das, was Sie nicht nutzen, bezahlen Sie ja ohnehin durch Ihre Zwangskirchensteuer. Wenn Sie also für etwas bezahlen, was Sie nicht nutzen, so wäre es wahrscheinlich an der Zeit, dass Sie für das, was Sie nutzen – diesen Blog – auch bezahlen. Wenn Sie hier gelandet sind, dann bedeutet es, dass Sie die Bildungsangebote unserer lieben Zwangskirchensteuerkirche ausgeschlagen haben oder nach viel Ach-und-Krach sich bis hierher durchgekämpft haben. Manche werden DSDZ vielleicht fragen:

Warum lassen Sie sich denn nicht in der Kirche anstellen, damit Sie und diese Beiträge weiterhin umsonst schreiben?

Weil mich (a) die Kirche nicht einstellen wird, ich bin zu fromm und zu katholisch und (b) die Amtskirche an keiner Glaubensverbreitung interessiert ist, was mir ein hoher Verantwortlicher einer Diözese ipsissimis verbis (mit ureigensten Worten) bestätigt hat.

Woran ist die Amtskirche unter Franziskus, aber auch vorher, interessiert?

An der Verbreitung der Apostasie für unser aller Geld.

Da also die Interessen von DSDZ und der Amtskirche dermaßen weit auseinenderliegen, so wird es zu keiner Annäherung kommen. Sie geben doch Geld für jeden möglichen Unsinn aus, liebe Leserin, lieber Leser. Wäre es nicht an der Zeit es auch für Ihr Seelenheit zu investieren mittels dieses Blogs?

Sie brauchen aber jetzt nicht in Panik zu verfallen, sich ihre letzten Goldzähne ziehen zu lassen oder gar Ihre Aktienpakete ungünstig zu verkaufen. Es wir noch etwas dauern, es wird sehr gemäßigt werden, Sie bekommen für Ihr Geld ein gutes Produkt, die Umsonst-Podcasts sollen als Beta-Kopien und als Werkzeuge der Marktforschung fungieren bis die richtige handwerkliche Reife erreicht ist. DSDZ geht davon aus, dass die meisten seiner Leser wenig Geld haben, weil sie wenigstens innerhalb der 10 Gebote leben. Er kann selbstständig keine katholische Hierarchie errichten und keine Priester weihen, mit einer Panzerbrigade im Vatikan einzumaschieren und dort für Ordnung zu sorgen, ist derzeit nur ein frommer Wunsch, aber er kann so gut er kann für die philosophisch-theologische Ausrüstung sorgen, doch nicht völlig umsonst.

Ein größeres Problem als die Finanzierung, welche recht einfach ist, diejenigen, die nicht zahlen werden, werden diese Produkte nicht erhalten, ist das Einrichten und Abschätzen des richtigen Niveaus des Vortrags. Unterrichten Sie im akademischen Lehrbetrieb, dann wissen Sie in etwa mit welcher Vorbildung Ihre Studenten zu Ihnen kommen. Arbeiten Sie ausschließlich an einer Universität oder in einem einzigen Land, dann wissen Sie es sehr genau. Auf diese Weise kommen Sie, wenn Sie wollen, nicht dazu Ihre Studenten zu langweilen oder zu überfordern. Hier ist es anders. Unser Publikum ist uns gänzlich unbekannt. Es lesen uns studierte, promovierte Menschen, es lesen uns Priester und gebildete Theologen, es lesen uns auch Unstudierte und gar Abiturlose (dieses Wort gibt es wirklich). DSDZ ist leider immer wieder gezwungen einfacher zu sprechen als er es gerne hätte, zumal sein Deutsch bestimmter Feinheiten der Gelehrtensprache entbehrt. Einerseits ist es gut, weil ihn mehr Menschen verstehen, andererseits werden vielleicht manche vom Inhalt durch diese „Häresie der Formlosigkeit“ abgestoßen. Er kennt aber eine fromme Seele, welche immer Angszustände und Schnappatmung bekommt, wenn er Fremdworte oder Begriffe wie „phänomenologische assertorische Sekundanz“ verwendet.  Diese Person glaubt jetzt zwar nicht mehr, dass er so spricht, um sie zu ärgern, sich über sie lustig zu machen oder seine eigene Bildung herauszukehren. Sie versteht es wirklich nicht und würde es gerne verstehen. Bildung ist Arbeit und man muss sich alleine oder mit einem Lehrer in den Büchern vergraben bis man ungefähr weiß, worum es geht. Das tun nur die wenigsten, die meisten sind zu faul, manche zu dumm und manche haben wirklich dafür keine Zeit, weil sie mit anderem beschäftigt sind. Man kann also seinen Zuhörer auch dann nicht erreichen, wenn man es sehr möchte, weil der Sender – Redner zwar sendet, aber der Empfänger – Zuhörer es nicht empfängt. Bei einem Blog sieht man auch die Reaktionen nicht und weiß nicht, ob man zu tief oder zu hoch liegt.  Die Lösung diese Problems wird wohl darin liegen bestimmte Vorträge, z.B.

„Was ist Glauben?“

auf drei Ebenen anzubieten:

Ebene 1 – Einfach: Kein Studium, kein Abitur, keine Fremdworte oder diese sehr behutsam und erklärt eingesetzt. Kennzeichnung/Rating: *

Ebene 2 – Mittel: Abitur, wenigstens ein paar Semester studiert, Fremdworte, Fachbegriffe. Niveau eines Vortrags im Theologiestudium. Kennzeichnung/Rating: **

Ebene 3 – Schwer: Theologie und Philosophiestudium vorausgesetzt, Grundlagen der weiterführenden Fachliteratur vorausgesetzt, Fremdworte, Fachbegriffe, Zitate in Originalsprachen, Niveau einer Fachkonferenz, eines Graduierten-Seminars oder eines Vortrags in einer akademischen Einrichtung. Kennzeichnung/Rating: ***

Und wer soll das alles machen? DSDZ. Und was braucht er dafür? Zeit und er hat Zeit, wenn er Geld hat und Geld hat er dann, wenn die für den Blog verwendete Zeit ihm Geld einbringt. Ja, ja, es ist immer dasselbe und ein wenig eine Quadratur des Kreises. Aber stellen Sie sich vor: Sie ziehen sich die gekauften Downloads auf einen Stick, machen eine lange Autofahrt und am Ende für die Paar Euro wissen Sie ALLES oder wenigstens mehr als voher. Wäre es nicht schön? Denn wo sonst bekommen Sie es angeboten? NIRGENDS. Unsere lieben Priester, die ohnehin von der Steuer leben, veröffentlichen manchmal ihre Predigten. Wie schön! Wir haben also einiges vor und hoffen auf Ihre Unterstützung.

 

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