Tradition und Glauben

Vetus Ordo und die Weiblichkeit oder unsere Frauenbeilage

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Nach der Kurzreihe über die Männlichkeit und die Tridentinische Messe, soll auch eine Kurzreihe über die Weiblichkeit und die Alte Messe folgen. Zuerst stellen wir fest, dass es in der Liturgie nicht um weiblich oder männlich geht, sondern um Gott und das Geistig-Übernatürliche. Gender ist eine allgegenwärtige Häresie, der wir nicht anhängen, aber durch das geistliche Leben nähern wir uns Gott, der über allem Geschlechtlichen steht. Es gibt eine Geschichte aus der Zeit der Wüstenväter, wo die Mönche bei den vorbeigehenden Ordensschwestern einander sagten:

„Schauen wir weg. Frauen kommen“

worauf eine der vorbeigehenden ihnen sagte:

„Wäret ihr richtige Mönche, so hättet ihr in uns keine Frauen gesehen“.

Wohl wahr! Es gibt Frauen und Männer und je mehr sie sich Gott nähern, desto Gott-gleicher werden sie, ohne dass sie ihr Geschlecht ändern oder die ontologische Differenz, also der Wesensunterschied zwischen Gott und Mensch aufgehoben wird. Je älter und geistlicher man wird, desto weniger stellt man sich die Frage: Wie weiblich oder männlich bin ich? Weil man viel zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt ist. Aber niemand kommt gleich als ein 100 jähriger Wüstenvater auf die Welt, sondern hat viel Zeit und viel Entwicklung vor sich, über die man zwar in einigen Jahren oder Jahrzehnten müde lächeln wird, welche aber erst erkämpft werden muss. Da uns auch Frauen lesen, so wollen wir die Traditionelle Lateinische Messe, die Tridentinische Messe oder den Vetus Ordo ein wenig aus der weiblichen Perspektive erläutern.

Und so folgen:

  • eine Einführung von Eugenie Roth,
  • ihre Übersetzung eines Textes von Mary Donellan und
  • die Beleuchtung dieses Textes aus der philosophisch-kulturgeschichtlichen Perspektive (trotzdem leicht gehalten) von Traditio et Fides
  • samt praktischen Hinweisen, wo man eine Mantilla kaufen kann.

Wenn das nicht frauenfreundlich ist, was dann?

 

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