Vigano-Enthüllungen oder Knabenschändung als die neue Umlaufwährung im Vatikan (1 von 2)

Wie man weiß, hat Erzbischof Viganò der Washington Post ein Interview gegeben, das am 2. Mai 2019 veröffentlicht wurde. Es wurde über mehrere Monate schriftlich und heimlich geführt, um den Erzbischof nicht zu gefährden. Dieses Interview ist hier zu finden und enthält wenig Neues für jemanden, der die ganze Viganò-Bergoglio-Geschichte verfolgt. Es wurde aber erst am 3 Juli 2019 durch Lifesitenews bekannt, dass die Washington Post einen Teil des Viganò-Interviews zensiert und nicht veröffentlicht hatte. Es ist der Teil, diesmal von Lifesitenews publiziert, in dem der Erzbischof Namen und Fälle nennt, aus denen offensichtlich wird, dass Bergoglio Prälaten, die den sexuellen Missbrauch von Minderjährigen, Verführung, Unterschlagung bis zum Mord hin betreiben, deckt und nicht bestraft.

Warum tut er das?

Weil er diese Prälaten, die seinen Willen der Kirchenzerstörung durchsetzen, durch die weitere Möglichkeit der Knabenschändung bei sich halten und belohnen kann.

Wie belohnt man jemanden, der bereits alles hat?

Dadurch, dass man ihm Zugang zu einem verbotenen, elitären Gut wie Knabenschändung oder Pädophilie verschafft. Da es kriminell ist, ist es schwer zu bekommen.

Wie Erzbischof Viganò berichtet, gibt es im Vatikan und woanders wohl auch einen Pool aus Knaben (Ministranten, Chorsänger) und jungen Männer (Seminaristen), aus dem sich die Sodo-Prälaten bedienen können, wenn sie einmal zu der richtigen Clique dazugehören. All dieses Prozedere ist gut organisiert. Unter Benedikt XVI. hat die Vermittlung von männlichen Prostituierten noch recht amateurhaft ein Chorsänger aus dem Petersdom betrieben, jetzt scheint all das andere und größere Dimensionen angenommen zu haben. Es ist eben kein Ausrutscher – es ist ein System. Wir haben bereits mit Ann Barnhardt behauptet, dass Knabenschändende Prälaten ein kostbares Wirtschaftsgut sind, weil man Menschen dieser Art deswegen befördert, weil sie hilfreich, loyal und erpressbar sind. Da sie aber knabenschändende Prälaten sind, so muss man sie mit weiterer Möglichkeit zur Knabenschändung belohnen, um sie weiterhin mit neuen Materialien erpressen/belohnen zu können, sollten sie einmal ausbrechen wollen. Aber so viele wollen gar nicht ausbrechen, denn wo werden sie es so gut wie im jetzigen Vatikan haben, wo sie über dem Gesetz, der Moral und der Kirche stehen? Wenn wir also hier die wenig schmeichelhafte Bezeichnung „Bergoglio und seine Sodomitenbande“ verwenden, dann entspricht dies leider den Tatsachen, welche Erzbischof Viganò offenlegt.

Es stellt sich dennoch im Kontext seines Interviews die Frage, warum die Washington Post, welche vor Katholizismus nicht gerade strotzt, ausgerechnet diese unten angeführten Passagen zensiert hat. Die Antwort darauf lautet: diese Sodomiten-Pädophilen-Kreise sind international dermaßen gut vernetzt, dass wahrscheinlich einer der unten angeführten Namen mit jemandem einflussreichen in Washington verbunden ist und die Washington Post Angst davon hat. Pädophilie ist das Belohnungssystem der Eliten, wie man aus verschiedenen politischen Kreisen und Nachrichtenmagazinen weiß. Der ehemalige RTL-Moderator Hans Meisner ist pleite gegangen, weil er gut recherchierte Dokus über die Verbindung der Berliner Politikern mit dem Berliner Kinderstrich veröffentlichen wollte. Man hat ihm schnell die Luft abgewürgt und jetzt gilt er als ein „Verschwörungstheoretiker“, denn das Problem der Pädophilie als Belohnung betrifft natürlich auch Deutschland. Der Vatikan ist sehr elitär und nach Vat. II wurde es aus einem Kirchenstaat zum Umschlagplatz für Schwarzgeld, Politik und anderes, da es kaum über echte Priester und Bischöfe, sondern hauptsächlich über gefährliche Sodo-Prälaten verfügt. Erzbischof Viganò enthüllt es und Sie können die deutsche Übersetzung des Lifesitenews-Interviews samt ein paar Kommentaren bei uns lesen.

Sehen Sie Anzeichen dafür, dass der Vatikan unter Papst Franziskus angemessene Schritte unternimmt, um die ernsten Probleme des Missbrauchs anzugehen? Wenn nicht, was fehlt?

Die Zeichen, die ich sehe, sind wirklich bedrohlich. Papst Franziskus tut nicht nur so gut wie nichts, um diejenigen zu bestrafen, die Missbrauch begangen haben, er tut auch absolut nichts, um diejenigen aufzudecken und vor Gericht zu stellen, die jahrzehntelang die Missbraucher unterstützt und vertuscht haben. Um nur ein Beispiel zu nennen: Kardinal Wuerl, der die Missbräuche von McCarrick und anderen jahrzehntelang vertuscht hat und dessen wiederholte und offensichtliche Lügen, die für alle offensichtlich wurden, welche diese Angelegenheit verfolgt haben (alle, die diese Angelegenheit nicht verfolgt haben, schauen hier nach washingtonpost) .com / Meinungen / Kardinal-Wuerl-wusste-about-theodore-McCarrick-und-er-log-about-it), McCarrick musste in Ungnade wegen allgemeiner Empörung zurückzutreten. Doch als Papst Franziskus seinen Rücktritt akzeptierte, lobte er ihn für seinen „Edelmut“. Welche Glaubwürdigkeit hat der Papst nach dieser Art von Aussage hinterlassen?

Aber ein solches Verhalten ist keineswegs das Schlimmste. Ich gehe auf den [Mißbrauchs-]Gipfel zurück und möchte auf den Missbrauch von Minderjährigen eingehen. Ich möchte Sie jetzt auf zwei neue und wirklich schreckliche Fälle aufmerksam machen, in denen es um Vorwürfe von Straftaten gegen Minderjährige während der Amtszeit von Papst Franziskus geht. Der Papst und viele Prälaten in der Kurie sind sich dieser Anschuldigungen wohl bewusst, aber in keinem Fall war eine offene und gründliche Untersuchung gestattet. Ein objektiver Beobachter kann nicht anders, als zu ahnen, dass schreckliche Taten vertuscht werden.

  1. Die erste soll sich innerhalb der Mauern des Vatikans ereignet haben, im Kleinen Seminar des Pius X., das sich nur einen kurzen Spaziergang von der Domus Sanctae Marthae entfernt befindet, in der Papst Franziskus lebt. Das Seminar bildet Minderjährige aus, die als Ministranten im Petersdom und bei päpstlichen Zeremonien dienen.

 

Nahe bei Domus Sanctae Marthae – man hat es also nicht weit dorthin zu gehen oder jemanden holen zu lassen, falls man will.

Einer der Seminaristen, Kamil Jarzembowski, ein Mitbewohner eines der Opfer, behauptet, Dutzende Fälle sexueller Aggression miterlebt zu haben. Zusammen mit zwei anderen Seminaristen zeigte er den Täter an, zuerst persönlich bei seinen Vorgesetzten, dann schriftlich bei den Kardinälen und schließlich 2014 erneut schriftlich bei Papst Franziskus. Eines der Opfer war ein Junge, der seit seinem 13. Lebensjahr fünf Jahre lang missbraucht worden sein soll. Der mutmaßliche Täter war der 21-jährige Seminarist Gabriele Martinelli.

Also alles Klagen hilft nicht, weil der Täter dermaßen gut vernetzt war und wohl den einen oder den anderen Auftrag für jemanden ausführte.

Dieses Vorseminar untersteht der Diözese Como und wird von der Don Folci Verbindung geleitet. Eine Voruntersuchung wurde dem Justizvikar von Como, Don Andrea Stabellini, anvertraut, der Beweise fand, die eine weitere Untersuchung rechtfertigten. Ich erhielt Informationen aus erster Hand, aus denen hervorgeht, dass seine Vorgesetzten ihm untersagten, die Ermittlungen fortzusetzen. Er kann für sich selbst aussagen, und ich fordere Sie auf, ihn zu befragen. Ich bete, dass er den Mut findet, mit Ihnen zu teilen, was er so mutig mit mir geteilt hat.

Es gibt also noch Menschen, die sich Erzbischof Viganò anvertrauen in der Hoffnung Gerechtigkeit zu finden.

Zusammen mit dem oben Gesagten erfuhr ich, wie die Behörden des Heiligen Stuhls mit diesem Fall umgingen. Nachdem Don Stabellini Beweise gesammelt hatte, vertuschte der damalige Bischof von Como, Diego Coletti, zusammen mit Kardinal Angelo Comastri, Generalvikar von Papst Franziskus für die Vatikanstadt, den Fall sofort. Kardinal Coccopalmerio, der damals Präsident des Päpstlichen Rates für Gesetzestexte war und von Don Stabellini konsultiert wurde, ermahnte ihn nachdrücklich, die Untersuchung einzustellen.

Es ist derselbe „Kardinal” Cocco, welcher der berühmten Drogenorgie im Palast der Glaubenskongregation vorstand, vielleicht auch war es eine Schwarze Messe. Kein Zufall oder?

Sie mögen sich fragen, wie dieser schreckliche Fall abgeschlossen wurde. Der Bischof von Como entfernte Don Stabellini vom Amt des Justizvikars. Der Whistleblower, der Seminarist Kamil Jarzembowski, wurde aus dem Seminar ausgeschlossen. Die beiden Seminaristen, die sich ihm bei der Anzeige angeschlossen hatten, verließen das Seminar und der mutmaßliche Missbrauchstäger Gabriele Martinelli wurde im Juli 2017 zum Priester geweiht. All dies geschah innerhalb der Mauern des Vatikans, und während des Gipfels kam kein Wort darüber heraus.

Das Gute wurde bestraft, das Böse befördert. Das kann einen zynisch stimmen.

Der Gipfel war daher furchtbar enttäuschend, denn es ist heuchlerisch, Missbrauch der Minderjährigen zu verurteilen und zu behaupten, mit den Opfern zu sympathisieren, ohne sich ehrlich den Tatsachen zu stellen. Eine geistliche Wiederbelebung des Klerus ist am dringendsten, wird jedoch letztendlich wirkungslos, wenn keine Bereitschaft besteht, das eigentliche Problem anzugehen.

Eine geistliche Wiederbelebung des Klerus kann nur dann stattfinden, wenn man 95% des jetzigen Klerus los wird, denn einem alten Hund bringt man keine neuen Tricks bei.

(Fortsetzung folgt)

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2 Gedanken zu „Vigano-Enthüllungen oder Knabenschändung als die neue Umlaufwährung im Vatikan (1 von 2)

  1. Das Problem der deutschen Seele ist es vielleicht, dass es solche Verbrechen seiner “Führer” kaum zu begreifen vermag. Selbst traut man sich kaum dem Finanzamt einen Euro zu unterschlagen, weil man vermutlich entdeckt werden würde, und solche Dinge gehen so einfach durch…..?!
    Da kommen durchaus Versuchungen, warum man selbst nicht manchmal in sexuellen Versuchungen nachgibt (allerdings nicht solche extreme Scheiße!!!)… aber vermutlich muss es heißen: Jetzt erst recht tapfer bleiben! Sich nicht um das göttliche Gericht von welchem Kardinal oder Papst auch immer zu kümmern, sondern um das eigene… und damit vielleicht auch ein wenig zum Wandel (in vielleicht 100 Jahren?…. hoffentlich schneller!) beitragen!
    Auch ein Dankeschön an DSDZ, der uns ja solches nicht zumuten will, aber sicherlich sich dazu verpflichtet fühlt. GOTT sei Dank, dass man sich dem kostbaren Blute JESU anvertrauen kann!

    1. @ Tom

      Ja, die deutsche Seele gehorcht der Obrigkeit. Aber diese Nachrichten sind dermaßen skandalös, dass man sich sträubt es zu glauben, weil man es nicht wahrhaben will. Realitätsverweigerung als Lösung.

      Aber diese Leute sind deswegen so frei von Skrupeln, weil sie immer davonkommen. Ale Diplomat hat man den Diplomatenpass und kann in den Vatikan fliehen, um der Strafverfolgung zu entkommen. Wenn es die Kumpels zulassen, Bei Pell taten sie es nicht. Ich denke er ist schuldig, hat es sich aber nicht den wichtigen Leuten im Vatikan verdorben.

      Ja, wir müssen tapfer bleiben, damit Christus wenigstens ein paar Fromme in seiner Kirche hat.

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