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Warum Gott Bergoglio zulässt oder der kirchliche Great Reset (1 von 4)

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Wie einige Leser feststellen konnten, haben wir die Aktion Bußpsalmen still beendet beziehungsweise auslaufen lassen.

Warum?

Weil sie nachweislich nichts in der sichtbaren Welt gebracht hat und man nach den 8 Jahren davon ausgehen muss, dass Gott deswegen Bergoglio zulässt, weil er etwas mit ihm vorhat.

Und was genau?

Die Zerstörung und Ausradierung der nachkonziliaren Kirche, die wenig mit der katholischen Kirche zu tun hat, für die der Sohn Gottes, als für seine Braut, sein Blut vergossen hatte. Vielleicht ist Bergoglio auch der erste einer Reihe von Päpsten oder Antipäpsten, die diese Entwicklung des Ausradierens möglich machen werden. Denn die Zusammensetzung des Kardinalskollegiums lässt nichts Gutes hoffen. Wir halten zwar Bergoglio für einen Antipapst, da Benedikt, unserer Meinung nach, nicht rechtmäßig abgedankt hat, sollten aber Benedikt und Bergoglio an ein und demselben Tage sterben, dann wird der nächste, kanonisch gewählte Kandidat, wie Kardinal Becciu, Paglia oder Tagle, ein rechtmäßiger Papst werden. Die Entwicklung des kirchlichen Niedergangs samt Corona und praktischer Abschaffung des öffentlichen Gotteskultes wird so weitergehen, bis auch der letzte noch gläubige Theologe, Priester oder Bischof einsehen und zugeben wird, dass das Vatikanum Secundum ein Desaster und Abfall vom wahren Glauben war. Und wie Sie sich vorstellen können, wird es noch eine Weile dauern, bis sich diese Idee als einzig konsequent Gedachte durchsetzen wird.

Einsicht und Buße oder Unbußfertigkeit bis zum Ende?

Erzbischof Viganò durchläuft derzeit diesen forcierten Glaubenskurs und sieht ein, wie mitschuldig er selbst an der jetzigen Krise geworden ist, auch deswegen, weil er falsch informiert wurde und seinen Lehrern glaubte. Wenn Sie aber Menschen vergiften, weil Sie ein Gift für Medizin halten, dann vergiften Sie sie trotz Ihres guten Willens. Benedikt hingegen, der ehemalige Konzilstheologe Ratzinger, hat sich selbst nichts vorzuwerfen und meint, siehe sein letztes Interview, dass „sein Gewissen rein ist“. Schön, subjektiv gesehen, für ihn, schlecht, objektiv gesehen, für die Kirche und leider wird er in seiner Todesstunde eine große Überraschung erleben, da das rein Objektive seine Subjektivität zupacken wird. Wenn wir annehmen, dass Benedikt das wirklich meint, was er sagt und nicht die ganze Zeit lügt, dann sehen wir auch, wie Verstockung und Unbußfertigkeit bis zum Tode in der Praxis aussehen. Denn Benedikt-Ratzinger hat nicht nur durch seine Theologie und seine Wirkung, während[1] und nach dem Konzil[2] Unheil über die Kirche gebracht, sondern durch seinen Rücktritt direkt Bergoglio dessen Zerstörungswerk ermöglicht. Und was sehen wir bei ihm? Keine Einsicht und keine Reue. Es wird sich wahrscheinlich um das spirituelle Korrelat des Dunning-Kruger-Effekts handeln.

Wie beim eigentlichen Dunning-Kruger-Effekt sich die Inkompetenteren und Dümmeren für kompetent und intelligent halten, so halten sich beim spirituellen Dunning-Kruger-Effekt die Sündigeren für die Gerechteren, weil sie ihre Schuld wirklich nicht sehen, da ihnen der Teufel die Wahrnehmung verzerrt. So ist auch die Unbußfertigkeit (impoenitentia) bis zum Tod zu verstehen, welche neben der Verstockung in den Sünden (obstinatio) zu den Sünden wider den Heiligen Geist zählt. Wir zählen diese Sünden hier nochmals auf:

  1. Vermessene Hoffnung auf Heil (praesumptio)
  2. Verzweiflung am Heil (desperatio)
  3. Widerstreben gegen die erkannte Wahrheit (impugnatio veritatis agnitae)
  4. Neid auf die Gnadengabe eines anderen (invidentia fraternae gratiae)
  5. Verstockung in den Sünden (obstinatio)
  6. Unbußfertigkeit bis zum Tod (impoenitentia)[3]

[1] Sehr deutlich dargestellt in Seewald, Peter, Benedikt XVI. Ein Leben, München 2020. Teil III. Konzil (S. 329-486)

[2] Ebd., Teil IV: Der Lehrer (S. 489-642), Teil V: Rom (S. 643-790).

[3] Mehr dazu bei Thomas von Aquin, Summa Theologiae, II IIae, q. 14, a. 1 bis a.4.

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