Tradition und Glauben

Warum Gott Bergoglio zulässt oder der kirchliche Great Reset (3 von 4)

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Die kirchliche Nahrungspyramide

Der Papst befindet sich ja gleichsam am Ende der Nahrungspyramide der Kirche.

Sie brauchen in der Antarktis bloß dem Pinguin das Blut abzunehmen um zu sehen, ob das gesamte Ökosystem intakt ist. Denn ein Pinguin ist der Konsument 2. Ordnung, der die darunterliegenden Konsumenten 1. Ordnung frisst. Sind die Konsumenten 1. Ordnung, wie die Fische, krank, dann wird der Pinguin als Konsument 2. Ordnung höchstwahrscheinlich auf die Dauer auch krank werden. Während aber die Nahrungspyramide der Natur von unten nach oben: von den Produzenten bis zu den Konsumenten 2. Ordnung aufsteigt, so steigt die kirchliche „Nahrungspyramide“ sowohl auf (Produzenten > Konsumenten 1. Ordnung > Konsumenten 2. Ordnung) als auch ab (Konsumenten 2. Ordnung > Konsumenten 1. Ordnung > Produzenten). Während die Konsumenten 2. und 1. Ordnung keinen direkten Einfluss auf die darunterliegende Ebene haben, so können die Ebenen der kirchlichen Pyramide, d.h.  Konsumenten 2. und 1. Ordnung, die darunterliegenden Ebenen beeinflussen.

Denn wie sieht es in der Praxis aus?

Ein Junge geht in die Kirche, wird von Gott und der Liturgie angezogen und möchte Ministrant werden. Er wird vom Pfarrer für würdig und geeignet gefunden, ein Ministrant zu werden. Der will ins Seminar, er wird für geeignet befunden ins Seminar aufgenommen zu werden. Er möchte Priester werden, er wird für geeignet befunden, geweiht zu werden. Bei den höheren Kirchenrängen wird er nur für geeignet befunden, denn niemand kann doch planen Bischof, Kardinal und Papst zu werden. Ab einer bestimmten Stufe der kirchlichen Pyramide wird aus dem ausgewählt, was man hat, wie den Bergoglio-Nachfolger aus dem, Gott sei’s geklagt, jetzigen Kardinalskollegium. Bevor also Bergoglio Antipapst und Ratzinger Papst werden konnten, wurden sie von unzähligen Vorgesetzten, Gremien und Ausschüssen für würdig und geeignet gefunden, befördert zu werden. Obwohl uns viele Journalisten seit Jahrzehnten das Märchen verkaufen von einem „einsamen Wolf“, einem „auf Nebengleis gestellten“, der plötzlich unverhofft durch göttliche Vorsehung zum Papst berufen wurde, so trifft diese Darstellung höchstens auf Coelestin V. zu, den letzten Papst, der sein Amt auch tatsächlich niederlegte. Dieses Schema betrifft wirklich keinen der Päpste des XX. und XXI. Jahrhunderts zu, die sich lange in den kirchlichen Gremien aufhielten, bevor sie ins höhere Amt berufen wurden. Wie Benedikt der Repräsentant der nach außen hin konservativen, aber im Innen durch und durch modernistischen Priester- und Bischofsgeneration war, die das Konzil herbeiführte und es verwirklichen wollte, so ist Bergoglio der Repräsentant der nachkonziliar-progressiven Priestergeneration, welche die Kirche hasst und sie zur Unkenntlichkeit hin verändern möchte. Es lässt sich vermuten, dass die Mehrheit der Bischöfe und Priester weltweit einfach bergoglianisch von Haus aus ist und es deswegen keinen Widerstand gegen ihn gibt. Warum sollte man sich gegen etwas regen, was man selbst gutheißt? Wie die Homo-Segnung etwa, wenn man selbst homosexuell ist?

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