Tradition und Glauben

Wir basteln uns einen Hausaltar (8 von 8): Betstuhl, Gesamteindruck

Beitrag hören
Bewerten Sie den post

Stufe 8. Der Betstuhl

Ein Betstuhl stellt natürlich die größte Ausgabe dar. dsc_0298Der abgebildete wurde geschenkt, sodass diese Ausgabe nicht anfiel. Gebrauchte Betstühle finden sich bei Ebay ab 100 €, neue sind schon ab 330 € zu haben.

Der Gesamteindruck:

Insgesamt sieht die Gebetsecke oder der Hausaltar des Schreibers dieser Zeilen wie folgt aus,

dsc_0299

dsc_0300

wobei auf dem Wandregal vor der Ikone noch zwei Messingleuchter angebracht sind. dsc_0301

Eine Blume, möglichst noch lebend, in einer kleinen Vase rundet das Ganze ab. dsc_0302Der Schreiber dieser Zeilen ist mit seiner Gebetsecke oder eher Gebetswand recht zufrieden, würde sie vielleicht noch ein wenig optisch optimieren, wenn er das nächste Mal in Griechenland sein wird, schaut er sich noch einmal um.

Man sollte seinen Hausaltar gerne haben und sich oft und gerne vor ihm aufhalten wollen. Wenn uns etwas ästhetisch stört, wie die meisten nachkonziliaren Kirchen, so werden wir es meiden. Gott ist die Schönheit und wir brauchen die Schönheit auch in unserem Gebetsleben. Gebet, wie alle, die die Bußpsalmen beten, festgestellt haben werden, ist Arbeit und es ist anstrengend kniend zu rezitieren und zu meditieren. Deswegen brauchen wir die Schönheit, welche uns aufmuntert, sowie einen ergonomisch eingerichteten „Arbeitsplatz“. Der Vorteil einer Gebetsecke besteht auch darin, dass wir dadurch unnütze Gäste loswerden können. Sie zeigen jemandem ihr „Allerheiligstes“ und er oder sie kommt nie wieder und zieht sich verstört zurück. Umgekehrte Reaktionen wird es auch geben, aber wirklich sehr, sehr selten.

Aus praktischer Sicht ist wie folgt vorzugehen:

Nach der Werbung geht's weiter
  1. Hausaltar einrichten
  2. Gegenstände kaufen
  3. Haus/Wohnung segnen lassen
  4. Andachtsgegenstände segnen lassen
  5. Regelmäßig zu beten anfangen
  6. „Habe fertig!“

Da es alle möglichen Interessenbörsen gibt sowie Fotothreads von verschiedenen Gegenständen, wie z.B. Uhren, bei welchen sich die Menschen ihre Schätze zeigen. Warum sollten wir nicht einander unsere Hausaltäre zeigen wollen? Na, gut, man muss zuerst einen haben. Wir wissen schon, in den Baumarkt gehen, bohren, Ikonen kaufen, segnen lassen etc. Aber es muss doch auch Leser geben, welche bereits Hausaltäre besitzen und vor ihnen regelmäßig beten. Ja, wir sind sehr optimistisch, schließen es aber nicht aus. Diejenigen, die jahrelang beten, aber keine Hausaltäre besitzen, werden sich vielleicht durch diese Beitragsreihe animiert fühlen sich so etwas einzurichten. Denn wir brauchen dringend mehr heilige Räume, weil das kommende Schisma noch mehr Kirchen entweihen wird.

Unterstützen Sie uns!
Falls Sie diesen Beitrag wertvoll fanden und einen Gegenwert Ihrerseits beisteuern möchten, so können Sie uns etwas spenden.
Beitrag hören
Bewerten Sie den post

Zum Download für Abonnenten geht es hier:

Translate

Werbung

Letzte Beiträge

Letzte Beiträge

Kommentare

Top Beiträge

Wieder eine Gemeinschaft aufgelöst oder wo ist der Systemfehler? (1 von 3)
Wieder eine Gemeinschaft aufgelöst oder wo ist der Systemfehler? (2 von 3)
Der Ratzinger-Preis wird weiterhin verliehen - wozu eigentlich?
Steve Skojec, Raus aus dem Kaninchenloch
Dr. John Lamont, FSSPX und die Infiltration von Sexualstraftätern (4 von 5)
Dr. John Lamont, FSSPX und die Infiltration von Sexualstraftätern (1 von 5)

Archive

Gesamtarchiv
Monatsarchive

Beitrag teilen

Werbung

UNSERE pRODUKTE

Werbung

Spenden

Ihre Paypal-Spende

Möchten Sie uns unterstützen? Wählen Sie einen Betrag. Vergelt's Gott!

€10,00

Blogstatistik

Kommentar- und Printfunktion nur für Abonnenten.

  • 581.506 Besuche

You cannot copy content of this page

error: Content is protected !!