Tradition und Glauben

„Wir klagen an“ – Gericht über Papst Franziskus und andere Päpste. (1) Amerikanische Anklage.

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Die Amerikaner klagen an

Wir freuen uns sehr die englischsprachige Schrift „Mit brennender Sorge: Wir klagen Papst Franziskus an“ in der deutschen Übersetzung eines neuen Mitarbeiters unseres Blogs, der unter dem Pseudonym Davila Tollkühn schreibt, präsentieren zu dürfen. Die Anklageschrift dreier amerikanischen  Intellektuellen:

  • Michael J. Matt, dem Herausgeber der traditionalistischen Zeitung und Website The Remnant
  • Christopher A. Ferrara, dem Kolumnisten aus The Remnant Catholic Family News
  • John Vennari, dem Herausgeber von Catholic Family News

stellt sicherlich einen Meilenstein im Widerstand gegen Papst Franziskus dar, da es sich bei den Papst-Kritikern um sehr katholische, konservative und lehramtstreue Katholiken handelt, welche wirklich an alle katholischen Dogmen glauben, diese intellektuell auch vertreten können und in dieser Form in Deutschland, Österreich und der Schweiz so gut wie gar nicht vorkommen.

Schon von Anfang des Pontifikats von Papst Franziskus an wurde unter Katholiken, die diesen Namen verdienen, die Frage diskutiert, ob man überhaupt den Papst kritisieren darf und ob man es öffentlich tun darf. Die Antwort lautet, unserer Meinung nach,

„Ja, man darf es, wenn es notwendig ist und kein Vertreter der Kirchenhierarchie es tut.“

Warum kritisieren den die kirchlichen Hierarchen, d.h. Priester, Bischöfe, Erzbischöfe und Kardinäle den Papst nicht:

  1. Weil sie dieselben Ansichten, wie er vertreten (die Mehrheit der DBK).
  2. Weil sie an nichts glauben und sich ihre „Karriere“ sichern wollen (Namen selbstständig einfügen).
  3. Weil sie Angst haben und die Konsequenzen für sich selbst fürchten (Namen selbstständig einfügen).

Während schon am Anfang des Pontifikats von Franziskus solche Blogger wie Pope Francis the Destroyer oder Mundabor mit der Papstkritik nicht zurückhielten und meistens leider apokalyptisch angehauchte Schläge unterhalb der Gürtellinie austeilten, hielten andere eher gemäßigte konservative Blogger (Rorate Caeli, katholisches.info andere) die Papstkritik sehr zurück, weil die Kritik an einem die Kirche zerstörenden Papst ebenfalls zur Zerstörung der Kirche beiträgt, deren Papst die sichtbare Spitze bildet. Katholizismus ist zwar nicht mit dem Papst gleichzusetzen, aber der Papst ist schon wichtig. Wie einige amerikanische katholische Schriftsteller, wie Michael Davies, schrieben, konnten die einfachen Katholiken vor dem Konzil ihre katholische Identität im protestantischen Umfeld daran festmachen, dass sie:

  1. Die Messe,
  2. Den Papst
  3. Den Rosenkranz hatten.

Zuerst fiel die Messe weg, welche im Novus Ordo einem presbyterianischen Gottesdienst glich, jetzt fällt der Papst weg, es bleibt noch der Rosenkranz, den man in Oktober besonders zu beten hat. Es ist nun mal leider so, dass theologisch ungebildete Menschen Fixpunkte in ihrem geistlichen Leben und geistliche Autoritäten brauchen, an denen sie emotional hängen und von denen Sie Weisungen erhalten können. Solch eine Autorität war bis zum Rücktritt von Benedikt XVI. der Papst als Papst. Manche konservative Kreise, wie katholisches.info oder wie viele gloria.tv User wollen die Benedikt-Legende nochmals hochhalten, was sie vielleicht im guten Glauben oder aus Berechnung tun, um selbst nicht in den Abgrund, nicht nur finanzieller Art, zu fallen. Denn lebt man von Spenden oder Anzeigen, so muss man das hochhalten oder wenigstens nicht verprellen, was die Spender oder Anzeigengeber mögen bzw. vertreten. Leider geht diese Strategie auf Kosten der Wahrheit und der eigenen Integrität. Amerikaner scheinen da wirklich wahrheitsliebender zu sein, was die direkte Papstkritik anbelangt, wie wir sie bei Ann Barnhardt, onepeterfive.com oder The Remnant finden. Dies erfordert wirklich Mut, da es Menschen betrifft, welche, im Gegensatz zu uns, von ihren Blogs, Zeitschriften oder anderen Medien leben.

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