Zwei Kardinäle und drei Bischöfe, Erklärung der Wahrheiten (6 von 8)

Im letzten Teil des zweiten Teiles wird dagegen vorgegangen, was in der letzten Zeit als von der Gesellschaft zulässig erklärt wird. Homosexualität, Homoehe, Gender etc. Aber all dem zugrunde liegt der letzte Punkt, welcher besagt, dass die Kirche durchaus das Recht und die Pflicht hat auch die weltliche Autorität unter die Herrschaft Christi zu stellen, was bedeutet, dass katholische Normen staatliche Normen zu sein haben. Dies ist ein krasser Widerspruch zu Vat. II und zum “Geist des Konzils”, nach welchem sich die Kirche aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens, laut Dignitatis humanae, zurückgezogen und konsequenterweise alle bestehenden Konkordate, die durchaus katholische Werte sicherten und vermittelten, gekündigt hat. Ja, es war wirklich die katholische Kirche, welche durch das Vat. II die Dechristianisierung Europas und der Welt einläutete. Es waren nicht die weltlichen Staaten. Die Legalisierung der Homosexualität samt der “Homo-Ehe” führt zu einer weiteren Depopulation Europas. Denn es werden zu wenig Kinder geboren als dass man sie für die Adoption an die Homo-Paare freigeben könnte. Daher muss man Kinder aus der Dritten Welt importieren, was sicherlich mit Menschenhandel einher geht und einher gehen wird. Wie verstört wird denn ein Kind werden, das:

  • von seiner eigenen Mutter verkauft,
  • seiner Familie, Kultur, Land etc. genommen
  • und in eine “Homo-Ehe” in den Westen verpflanzt wird?

Eine neue Population von adoptieren Homo-Kindern wird heranwachsen. Nach der Population der:

  • Schlüsselkinder,
  • Scheidungskinder,
  • Allein-Erziehende-Mutter-Kinder,
  • In vitro-Kinder,
  • Leihmutter-Kinder,
  • anderen Kinder.

Manchmal ist es schon schwer genug bei den eigenen leiblichen Eltern aufzuwachsen, aber werden diese Kinder überhaupt eine faire Chance auf ein normales Leben haben? Serien wie Modern Family versuchen uns klar zu machen, dass Multi-Kulti-, Patchwork- und zwei Schwule-adoptieren-ein-vietnamesisches-Baby-Familien soviel Spaß machen. Weil es eben nicht so ist! Es ist Leid, eine dauernde Konfliktzone und ein Abgrund an späteren Vorwürfen. Der Teufel möchte, dass wir unglücklich sind. So schafft er einen dementsprechenden staatlichen Rahmen.

Das Gesetz Gottes

23. Zwei gleichgeschlechtliche Personen, die gegenseitige geschlechtliche Lust suchen, sündigen schwer (vgl. Lev. 18, 22; Lev. 20, 13; Röm. 1, 24-28; 1 Kor. 6, 9-10; 1 Tim. 1, 10; Jud. 7). Homosexuelle Handlungen „sind in keinem Fall zu billigen“ (Katechismus der Katholischen Kirche, 2357). Daher widerspricht es dem Naturgesetz und der Göttlichen Offenbarung zu behaupten, dass in der gleichen Weise wie Gott der Schöpfer einigen Menschen eine natürliche Anlage gegeben hat, sexuelles Verlangen für Personen des anderen Geschlechts zu empfinden, Er einigen Menschen die natürliche Anlage gegeben hat, sexuelles Verlangen für Personen des eigenen Geschlechts zu empfinden, und dass Er es beabsichtigt, dass diese Anlage in gewissen Umständen auch ausgelebt wird.

24. Kein menschliches Gesetz und keine menschliche Macht kann zwei Personen desselben Geschlechts das Recht geben, einander zu heiraten, oder solche Personen als verheiratet zu erklären, weil das im Gegensatz zum natürlichen und Göttlichen Gesetz steht. „Nach dem Plan des Schöpfers gehören also die Komplementarität der Geschlechter und die Fruchtbarkeit zum Wesen der ehelichen Institution“ (Kongregation für die Glaubenslehre, Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen, 3. Juni 2003, 3).

25. Verbindungen, die den Namen „Ehe“ tragen, ohne dass sie es in Wirklichkeit sind, können nicht den Segen der Kirche erhalten, weil das im Gegensatz zum natürlichen und Göttlichen Gesetz steht.

26. Die staatliche Gewalt darf keine bürgerliche oder legale Vereinigung zweier Personen desselben Geschlechts, die offensichtlich den Ehebund imitieren, einführen, auch wenn solche Vereinigungen nicht den Namen „Ehe“ erhalten, weil solche Vereinigungen für die Personen, die in diesen leben, Anlass zur schweren Sünde geben und ein großes Ärgernis für andere verursachen (vgl. Glaubenskongregation, Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen, 3. Juni 2003, 11).

27. Das männliche und das weibliche Geschlecht, Mann und Frau, sind biologische Realitäten, die durch den weisen Willen Gottes erschaffen wurden (vgl. Gen. 1, 27; Katechismus der Katholischen Kirche, 369). Es ist deshalb eine Auflehnung gegen das natürliche und Göttlichen Gesetz und eine schwere Sünde, dass ein Mann versucht, eine Frau zu werden, indem er sich verstümmelt, oder indem er einfach sich selbst dazu erklärt, oder dass eine Frau in ähnlicher Weise versucht, ein Mann zu werden, oder zu behaupten, dass die staatliche Autorität die Pflicht oder das Recht hat, zu handeln, als ob solche Dinge möglich und erlaubt seien oder sein könnten (vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, 2297).

28. In Übereinstimmung mit der Heiligen Schrift und der beständigen Überlieferung des ordentlichen und allgemeinen Lehramts, hat sich die Kirche nicht geirrt, wenn sie lehrte, dass die staatliche Gewalt die Todesstrafe an Übeltätern erlaubterweise anwenden kann, wo dies wirklich notwendig ist, um die Existenz oder die gerechte Ordnung von menschlichen Gesellschaften zu bewahren (vgl. Gen. 9, 6; Joh. 19, 11; Röm. 13, 1-7; Innozenz III., Professio fidei Waldensibus praescripta; Römischer Katechismus des Konzils von Trient, p. III, 5, n. 4; Pius XII., Ansprache an die katholischen Juristen vom 5. Dezember 1954).

29. Jede Autorität auf Erden wie auch im Himmel gehört Jesus Christus; deshalb sind staatliche Gemeinschaften und alle anderen menschlichen Vereinigungen seinem Königtum unterworfen, so dass „die Pflicht, Gott aufrichtig zu verehren, sowohl den einzelnen Menschen als auch die Gesellschaft betrifft“ (Katechismus der Katholischen Kirche, 2105; vgl. Pius XI., Enzyklika Quas primas, 18-19; 32).

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