Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (7 von 7)

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Auch der Heilige Irenäus schreibt, dass der Heilige Petrus Linus geweiht hat und ihn als seinen Nachfolger genannt hat. Er wurde gemartert und direkt neben dem Hl. Petrus bestattet. Man entdeckte schließlich seine sterblichen Überreste mit einer Inschrift von Linus direkt neben der Stelle, an der die sterblichen Überreste von St. Peter gefunden wurden.

Der Heilige Hippolytus von Rom beschreibt im zweiten Jahrhundert ganz klar die Theologie des Verhüllens. In Bezug auf die Heilige Praxis lehrt er die Katechumenen, jene, die demnächst katholisch werden [sich taufen lassen]: „Ferner, lasst alle Frauen ihr Haupt mit einem Schal verhüllen, aber nicht nur mit einem aus Leinen, weil dies keine ausreichende Bedeckung ist …‟ Er geht also sogar ins Detail.

Im dritten Jahrhundert schreibt der Heilige Clemens von Alexandria in seinem Buch über die Anweisungen, Buch 3, Kapitel 11:

„Denn dies ist der Wunsch des Logos, das ist der Sohn Gottes, das ist Jesus Christus.‟

Die Heiligen Hieronymus, Augustinus, Chrysostomus, Thomas von Aquin und viele andere lehren, dass die Frau sich in der Kirche zu verhüllen hat. Diese Lehre ist also klar und deutlich alt und apostolisch, sie hat die Heilige Schrift als Beweis und die Heilige Tradition. Dies heißt, dass dies eine unfehlbare Lehre ist, die nicht geändert werden kann.

Und schließlich  haben wir sogar noch das kirchliche Lehramt, das es schon zu Zeiten von Papst Linus gab. Im Codex Iuris Canonici, dem kirchlichen Gesetzbuch, von 1917 in Kanon 1262 wird ganz klar festgestellt, dass die Frau ihr Haupt zu bedecken und sich schlicht zu kleiden hat, besonders, wenn sie sich dem Heiligen Tisch Gottes nähert. Heutzutage wird argumentiert, dass wir nun den CIC von 1983 haben und darin nichts davon steht, dass die Frau ihren Kopf zu bedecken habe.

Dies ist ein Trugschluss und ein falsches Argument sowie ein völlig falsches Verständnis des Kirchengesetzes. Denn auf den ersten Seiten des CIC von 1983 steht geschrieben, wie man dieses Gesetzbuch zu interpretieren und zu verstehen hat.

Drei der Kommentare passen zum Thema:

Kanon 20 a sagt, dass Teile des bestehenden Gesetzes nur abgeschafft sind, wenn dies ausdrücklich geschrieben steht oder das neue Gesetz ausdrücklich das Gegenteil von dem verlangt, was im alten Gesetzbuch steht. Aber dies ist hier nicht der Fall.

Kanon 21 sagt, dass im Zweifelsfall das alte Gesetz nicht widerrufen ist, vielmehr das ältere Gesetz zum neuen dazugehört und soweit möglich mit ihm harmonisiert.

Wenn also das neue Gesetz dem alten nicht ausdrücklich widerspricht, harmonisiert es mit ihm. Da der CIC von 1983 dem von 1917 im Fall der Mantilla also nicht widerspricht, harmonisiert es mit ihm.

Kanon 28 sagt, dass, wenn eine Änderung nicht ausdrücklich ausgesprochen wird, es nicht jahrhundertealten Gebräuchen widerspricht. Das heißt, dass alte Bräuche wie das Tragen einer Mantilla einfach weitergeführt werden, weil dem nicht explizit im CIC von 1983 widersprochen wird. Wir können diese uralte Tradition nicht zerstören. Und sie konnten es nicht, denn sonst hätten sie der Heiligen Schrift selbst widersprochen, der Tradition, dem Heiligen Petrus, dem Heiligen Linus und all den anderen großen Heiligen.

Was sehr interessant ist und oft erwähnt wird ist, dass in den 1940er und 50er Jahren es modern wurde, Hüte anstelle der Mantilla zu tragen, was der erste Schritt war … schon vor dem II. Vaticanum. Es gab also schon einen wachsenden Trend des Ungehorsams. Dieser hatte viel mit der Gleichheit der Frau zu tun und weniger mit dem katholischen Glauben. Es drehte sich alles um die falschen Werte der Welt, einer Welt, die Gott nicht kennt. Und nach dem II. Vatikanum, 1965 und nach der Novus-Ordo-Messe 1969 und der Sexuellen Revolution und „Befreiung‟ der 1960er Jahre trugen viele Frauen die Mantilla einfach nicht mehr. Es ist nicht so, dass ein Priester gesagt hätte, die Frauen sollten die Mantilla nicht mehr tragen, nur haben die Priester diese große Verletzung des Kirchenrechts und des Göttlichen Gesetzes nie korrigiert.

Es gibt sogar einen berühmten Vorfall, als Anibale Bugnini – der freimaurerische Architekt des Novus Ordo – aus einer der Sitzungen des Konzils kam und auf die Frage eines Journalisten den Medien sagte, dass das Konzil sich damit nicht befasse, die Medien verkündeten, dass das Tragen der Mantilla nun nicht mehr verlangt werde.

Es wurde also ein falsches Verständnis der Mantilla verbreitet bezüglich der Gleichheit und Freiheit. Die Frauen verließen diese unsterbliche Tradition und die Kirchenoberen stand tatenlos daneben.

Wir haben das Problem der Nachlässigkeit, wo das Kirchengesetz, die Theologie, die Heilige Schrift und die Tradition nicht mehr gestärkt werden.

Der Grund, dass die Frauen das Tragen der Mantilla aufgegeben haben ist meiner Meinung nach – Sie können es sich sicherlich schon denken – der, dass die Frauen den ein oder anderen der genannten Punkte, oder auch mehrere, als Erlaubnis betrachten, die Mantilla nicht (mehr) zu tragen. Aber das Beispiel anderer Frauen, ein genereller Ungehorsam eines Teils der Kirche und die Unterlassung der Stärkung des Kirchenrechts – viele kennen nicht einmal das Kirchenrecht … falsche intellektuelle Argumente welche die Heilige Schrift und die Tradition relativieren, das Verschleiern der Geschlechterunterschiede, die Identitätskrise, die heutzutage ein großes Problem ist.

Manchmal sieht man jemanden auf der Straße laufen und weiß nicht ob das ein Mann oder eine Frau ist, und sie ziehen sich absichtlich so an. Dies ist eine Verschleierung der geschlechtlichen Identität.

Wenn also die Mantilla dazu da ist, die Frau als solche in ihrer Weiblichkeit zu ehren, die Kultur und Gesellschaft im Großen und Ganzen aber versuchen, die Rollen von Mann und Frau zu zerstören, dann stellen sie der Mantilla nach. Und ob Sie es glauben oder nicht, dies ist alles eng verwoben mit der Zerstörung der Familie, der Ehe, sogar mit der gesamten homosexuellen, sodomitischen, lesbischen Bewegung. Glauben Sie mir, sie haben enge Kontakte. Warum gestehen die Leute das nicht ein oder nehmen es wahr?

Andere Gründe, warum die Mantilla zurückgewiesen wurde: Mangel an Respekt vor der Heiligen Eucharistie oder Mangel an Glauben an die Heilige Eucharistie. Das ist einer der Gründe, warum sie die Mantilla nicht tragen. Aber Sie sehen das in so vielen Dingen: warum macht man keine Kniebeuge mehr? Warum glauben wir tatsächlich, dass wir unseren Herrn in der Hand empfangen können? Weil der Respekt vor unserem Herrn verloren gegangen ist. „Dies ist eine Zurückweisung der Hierarchie und der Ordnung, die Gott uns gegeben hat.‟ Das ist eine falsche Befreiung. Das ist sogar eine komplette Versklavung der Frau durch ihre Leidenschaften und durch den Mann.

Ein anderer Grund, warum die Mantilla zurückgewiesen wird ist, liegt in der herrschenden Haltung gegen das Leben in unserer Kultur des Todes, eine Haltung, die Mann und Frau in Gesellschaft und Kultur beherrscht, die gegen das Leben sind. Und deshalb wird die Mantilla abgelehnt. Weil Reinheit und Anstand in unserer Gesellschaft zurückgewiesen werden, wird die Rolle der Frau zurückgewiesen. Wird die Rolle der Frau zurückgewiesen. Es gibt also eine Logik hinter der Weigerung, die Mantilla zu tragen. Wenn man nicht anständig und rein sein möchte, wenn man die Rolle der Frau ablehnt, wenn man Gott in der Heiligen Eucharistie nicht verehren möchte.

Und warum sollte man – umgekehrt – eine Mantilla tragen; wenn man all dies tun möchte, sollte man die Mantilla tragen. Und zuletzt ein Grund, der all dies umfasst, ist die Weigerung so zu sein wie die selige Jungfrau Maria, unsere Mutter. Und in der Kirche von heute gibt es eine große Ignoranz bezüglich Maria. Zu viele messen heutzutage der Verehrung Marias zu wenig Bedeutung zu. Jedoch ist sie die vollkommene Christin, das Modell und Vorbild für uns alle.

Niemand kommt in den Himmel, der Maria nicht verehrt. Sie ist die Vermittlerin aller Gnaden. Heutzutage weist nicht nur die Welt, sondern auch die Kirche Maria zurück.

Denken Sie nur daran, wie die Kirche sich weigerte, ihre Botschaften zu befolgen, die sie uns in Fatima mit solch mütterlicher Fürsorge gebracht hat. 95 Jahre später hat die Kirche ihr immer noch nicht gehorcht.

Und all dies, was die Mantilla umfasst – wir sehen die starken Kräfte, die gegen all dies stehen; daraus erkennen wir, dass die Mantilla sehr wichtig ist.

Sie ist aus all den Gründen wichtig, die hier erwähnt sind, und heute insbesondere wenn wir gegen diese Kultur kämpfen müssen, diese Kultur, die sogar in die Kirche eingedrungen ist, welche den Novus Ordo oder die Liturgie durchdringt. Wir müssen sie bekämpfen und die Mantilla aus all diesen Gründen tragen.

Meine Hoffnung ist, dass Sie alle sich dies und die anderen Artikel gründlich einprägen und zu Herzen nehmen und etwas daraus lernen, und dass Sie sich wirklich davon überzeugen, warum die Mantilla so wichtig ist und sie auch tragen. Dann werden Sie die Mantilla nie mehr einfach so tragen, weil es Tradition ist oder weil sie einfach schick aussieht, weil ich das so mag oder warum auch immer … Dies ist ein Teil des Kampfes um das Leben, ein Teil des Kampfes um das Evangelium und dies ist der Grund, warum jede Frau eine Mantilla tragen sollte, denn wir müssen dahin zurückkehren, ernsthaft zu glauben, dass Jesus in der Heiligen Eucharistie gegenwärtig ist, wirklich an die Ordnung zu glauben, die Gott geschaffen hat. Das Leben ist heilig! Die Frau ist einzigartig in ihrer Weiblichkeit! Sie muss geehrt und respektiert werden als ein heiliger Tabernakel, den Gott gemacht hat, dass er sei. Die Mantilla verkündet und wahrt all dies.

Lassen Sie uns das Gesagte nun mit dem Ave Maria beschließen:

Gegrüßet seist du, Maria, …

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Dialoge der Karmeliterinnen – Verfilmte Pflichtlektüre

 

Als Illustration unserer Reihe über die teilweise vollbrachte und weiterhin beabsichtigte Zerstörung der kontemplativen Frauenorden durch Vultum Domini quaerere und Cor orans wollen wir einen höchst sehenswerten französischen Film aus dem Jahre 1983 mit dem Titel „Dialoge der Karmeliterinnen“ vorstellen, welcher vom Niedermetzeln eines Karmeliterinnen-Konvents durch die Französische Revolution handelt. Es gibt auch eine gleichnamige Oper von Francis Poulenc, die uns hier weiter nicht interessiert.  Dieser Film ist sehr bewegend und wir empfehlen sich einen Vorrat an Taschentüchern zu besorgen, welche bestimmt, insbesondere bei der Schlussszene, zum Einsatz kommen werden. Den Film werden wir woanders besprechen, hier geht es um Praktisches. Sollten Sie weder Französisch noch Polnisch können, da die Untertitel in der letzteren Sprache verfasst sind, so gibt es dennoch Hoffnung.

  1. Sie klicken mit der linken Maustaste unter dem Film auf das rechte „Rad“  – Einstellungen
  2. Dann auf Untertitel
  3. Dann auf Automatisch Übersetzen
  4. In der Liste der Sprache klicken Sie auf Deutsch
  5. Habe fertig!

Die automatische Übersetzung ist nicht fehlerlos, so wird z.B. Schwester Blanche als „Weiße Schwester“ übersetzt, was zwar richtig ist, aber dennoch nicht richtig Kontext bezogen. Da die Dialoge recht tiefgründig sind und Sie viel und schnell lesen müssen, so werden Sie vielleicht manche Filmszenen nicht mitbekommen, weil Sie mit dem Lesen befasst sein werden. Aber so ist es bei Filmen mit Untertiteln, wobei ein dermaßen komplexer Stoff kaum verfilmt wird, da kaum verfilmbar. Man kann den Film stoppen und über das Gelesene und Gesehen nachdenken. Sollten Sie einen Internet fähigen Fernseher haben, sog. Smart-TV, dann ist die Bedienung leichter als vor dem Rechner. Sollte es zu kompliziert für Sie sein, dann sehen Sie sich die Schlussszene an, denn das ist die richtige Metapher der Wirkung von Vultum Domini querere und Cor orans für die kontemplativen Nonnen. Beten wir, dass die Bergoglio-Diktatur bald zu Ende geht (Bußpsalmen auf den Knien) und sich Gott unser aller erbarmt.

Geistliches Leben oder die richtigen Prioritäten

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Bei der Vorstellung unserer alten Texte in den herausgehobenen Inhalten (featured) „Eines tut Not“,  oben auf der Seite, wollen wir zu unserem Kerngeschäft – dem geistlichen Leben – zurückkehren und wieder an Publikumsgeschmack ein wenig vorbei schreiben.

Wie ist denn der Publikumsgeschmack?

Diesen kann man leicht an den Beiträgen in gloria.tv ersehen und er lautet wie folgt:

  1. Neue Skandale im Vatikan samt ihrer hintergründigen Beleuchtung.
  2. Priester-und Bischofsschelte oder „Nieder mit der Kirchensteuer“.
  3. „Der Staat sollte“ … „insbesondere die CDU“ …“aber als Christ“
  4. „Familien sollten mehr unterstützt werden“.
  5. „Hätte man auf die Gottesmutter von XYZ gehört“.
  6. Privatoffenbarung A
  7. Privatoffenbarung B
  8. Privatoffenbarung C
  9. Mögliche neue Privatoffenbarung A‘
  10. Etc.

Wie ist denn der traditionelle oder wenigstens der konservative, deutschsprachige Katholik?

  1. Er ist passiv.
  2. Sieht sich in der Opferrolle.
  3. Erwartet von seinen Priester die Bringschuld.
  4. Weil er die Kirchensteuer zahlt bzw. diese zahlte.
  5. Er hofft, dass alles auf einmal besser wird, ohne dass er selbst dazu etwas tun muss (Triumph des Unbefleckten Herzens?)

Daher haben Beiträge über das eigene Gebetsleben wenig Chancen auf Erfolg, weil jeder gerne mitredet, was er nicht wahrheitsgemäß nicht tun kann, wenn er etwas nicht betreibt, wovon die Rede ist. Redet man vom geistlichen Leben, so lautet die Antwort:

Die  [geistlichen Stände] sollen (a) es machen, (b) es uns vormachen, (c) es für uns machen, denn die bekommen es ja bezahlt und zwar nicht zu knapp. Ich jedoch habe keine Zeit dafür, denn ich (i) gehe arbeiten, (ii) habe Familie, (iii) habe zwar keine Familie, könnte aber welche haben, (iv) arbeite auch nicht oder mich nicht tot, aber das geistliche Leben bekomme ich nicht bezahlt (siehe c)

Die Forderung, dass die geistlichen Stände: Priester, Bischöfe und höher, Ordensschwestern, Ordensbrüder, Nonnen und Einsiedler ein fortgeschrittenes geistliches Leben führen sollten, ist zwar völlig legitim, aber völlig illusorisch. Warum? Weil wir kaum geistliche Stände haben, die dieses Namens würdig sind, was wir aus den fehlenden Reaktionen auf das häretische Bergoglio-Regime entnehmen können. Zahlenmäßig geht es auch nach unten, siehe Rorate Caeli, und das, was da ist, ist dermaßen verweltlicht, dass man das Thema geistliches Leben besser nicht anschneiden sollte. Woher wissen wir das? Aus den veröffentlichten Reaktionen gegen die Bergoglio-Häresien:

Wir haben es also mit einer flächendeckenden Apostasie zu tun. Nein, kein Geistlicher wird Sie über das geistliche Leben belehren, weil sie keins haben. (a) Die Lehre, (b) die Sitten, (c) das spirituelle Leben bilden eine Einheit. Sie können kein spirituelles Leben führen, ein Häretiker sein und ein heiligmäßiges Leben führen. Andere Ausschlussverfahren zwischen (a), (b) und (c) können Sie sich selbst ausrechnen. Daher, weil bei ihnen (a), (b) und (c) nicht unter die logische Kategorie „wahr“ fallen, sind alle, wirklich alle nachkonziliaren Erneuerungsbewegungen gnostisch, viele ihrer Gründer, siehe Karadima, Perverse und keiner der „Konzilsväter“ (Rahner, von Balthasar, Delumeau, Ratzinger) ist im Rufe der Heiligkeit gestorben, wobei Ratzinger noch lebt.

Sie, liebe Leserin und lieber Leser, müssen sich selbst helfen. Keine Hilfe wird Ihnen zuteil. Würde man in der Diözese des Schreibers dieser Zeilen (DSDZ) von heute auf morgen alle Priester, samt den Bischöfen, laizisieren, so würde dies nicht negativ auffallen. Die geistliche Bringschuld findet ja nicht statt. Es ist als würden Sie Aktien besitzen, die 0,00000001% Rendite abwerfen. Würden Sie diese behalten wollen, da Sie die Bankgebühren mehr kosten? Natürlich nicht. Gott denkt doch genauso. Er wird doch nicht mehr Gnaden in diese durchlöcherten Zisternen pumpen.

Denn mein Volk hat doppeltes Unrecht verübt: Mich hat es verlassen, den Quell des lebendigen Wassers, um sich Zisternen zu graben, Zisternen mit Rissen, die das Wasser nicht halten. (Jer 2,13)

Gott denkt sehr ökonomisch, was die hl. Katharina von Genua auch bestätigt. Wirft jemand Rendite – Heiligkeit ab, so bekommt er mehr Geld – Gnade, Leiden und Aufgaben, damit er noch mehr abwirft.

Und woran können wir jetzt erkennen, wer „Rendite“ abwirft?

Daran, dass Bergoglio sie verfolgt. Franziskaner der Immakulata, ein paar Bischöfe, Klausurnonnen.

Es besteht noch wirklich eine Restheiligkeit in der nachkonziliaren Kirche, welche nun ausgemerzt werden soll. Daher müssen Sie sich selbst heiligen, denn Sie werden einzeln gerichtet werden und können sich hinter niemanden verstecken. Man wird beim persönlichen und Jüngsten Gericht „nackt“ sein, weil wirklich alles offenbar werden wird. Alles für alle, unter jeglichem Aspekt. Die Ausrede:

Ich habe die Hausaufgaben gemacht, aber mein Heft vergessen.

wird nicht gelten, ebenso wenig wie

Ich hatte es schwer, habe dennoch meine Kirchensteuer bezahlt.

Gott ist keine Steuerbehörde. Beim persönlichen Gericht wird nämlich herauskommen, dass Sie eine völlig verkehrte Wertehierarchie hatten. Sie dachten ans Irdische, statt ans Geistliche, welches ewig währt. Sie haben nicht vorgesorgt, sie haben sich nicht die richtigen Informationen besorgt, nicht in das Richtige investiert.

Warum sind reiche Menschen reich?

Weil sie wirklich ständig ans Geld denken, wie sie mehr bekommen, was sie einsparen können, was ihnen Geld bringt und was nicht. Und genauso sollten wir an die Heiligkeit denken, denn das ist unser Kapital, wenn wir nackt vor Gott stehen werden. Das Geld währt nicht ewig, Sie können es höchstens vererben und einen Erbschaftsstreit provozieren, der natürlich umso länger dauert, je mehr Geld sie haben, siehe Thyssen-Krupp. Lesen Sie also unsere geistlichen Beiträge und unterstützen Sie uns finanziell, falls Sie können, damit Sie Ihr Geld, als Almosen, auch in die Ewigkeit richtig investieren. Amen.

Tridentinische Messe (für Mai) für alle Wohltäter am 17. Juni um 7.00.

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die nächste Tridentinische Messe für die Wohltäter unserer Blogs am 17 Juni um 7 Uhr in der Abtei Fontgombault zelebriert werden wird.

Die Messe wird für die folgenden Wohltäter des Monats Mai zelebriert, deren Anzahl sehr übersichtlich ist.

Frau G. S.

Herr M.K.

Herr R. A.

Herr Th. R.

Was lernen wir daraus? Dass die Leute ihren Namen oder wenigstens die Initiale gedruckt sehen müssen, damit sie etwas spenden. Punkt. Menschliche Natur (conditio humana). Da hilft der Katholizismus auch nichts. Seit wir die Initiale nicht mehr publiziert, sind die Spenden fast völlig eingebrochen. Wir wollen daher nicht jammern:

  • welche Qualität man hier vorfindet,
  • dass diese umsonst ist,
  • was das alles an Arbeit und Können kostet,
  • dass DSDZ einen McJob ausführt, obzwar nicht bei McDonalds, um diese Blogs betreiben zu können,
    • er wenig schläft,
    • manchmal 8 bis 10 Tage am Stück durcharbeiten muss.
    • daher zu müde ist, um noch zusätzliche Listen zu erstellen,
  • welche unermesslichen Güter eine Messe in sich birgt,

sondern

wir kehren zur Aufzählung der Initiale zurück, da dies der Gang der Welt ist. Umso mehr Gnaden wird den wenigen Spendern zuteil, da:

a. da die Gnadenfülle der Messe an sich zwar unbegrenzt ist,

b. die Heiligkeit des sie zelebrierenden Priesters jedoch nicht.

Daher verteilt sich b. diesmal nur auf 4 Personen, welche es hoffentlich positiv zu spüren bekommen.

Warum hat denn DSDZ die Erwähnung der Initiale eingestellt?

Weil er dachte, dass er es mit erwachsenen Menschen zu tun hat, die dieses Betutteln nicht brauchen. Da er er sich geirrt. Ferner arbeitet er jetzt wirklich 16 Stunden am Tag, steht um 8 Uhr auf, manchmal auch früher und geht um 1 Uhr ins Bett, sodass er seine Kräfte noch sparsamer einsetzen muss. Dennoch ging diese Entscheidung finanziell nach hinten los und sie wird hiermit rückgängig gemacht. Die Klostergebete für die Spender werden wieder aufgenommen, denn von nichts kommt nichts.

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (21) Kapitel: Vorstufen der Mystik? (11) Gebet der Einfachheit und Beschauung (vii). Einwände gegen dasselbe.

Wir kommen langsam in spirituelle Höhen, obwohl es sich eigentlich nur um fortgeschrittene Stufen des Gebetslebens handelt, bei denen die Luft buchstäblich dünn wird und die meisten Leser die mühsam eingescannten Buchseiten nicht einmal lesen.

Woher wissen wir das?

Weil die letzte Folge inmitten eines Satzes abbrach, was niemanden zu stören schien. Pater Poulain SJ führt wieder wiederholt und systematisch die Einwände gegen das Gebet der Einfachheit auf. Die Vorwürfe, dass „man nichts tue“ wurden in der letzten Folge entkräftet, jetzt befasst er sich mit dem Einwand, dass man nicht fortschreite. Obwohl das Priester-Bashing, das DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) hier betreibt ihn selbst ermüdet, so muss man leider sagen, dass wohl zu jeder Zeit, insbesondere nach Vat. II die Priester sich nicht besonders freuten, wenn jemand über ein tieferes Gebetsleben verfügte oder sich darum bemühte als sie selbst. In der Heimat von DSDZ spricht man in einer Redewendung vom „Hund des Gärtners“, welcher selbst in den Garten nicht eintreten darf, um Obst oder Gemüse zu fressen, das ihm nicht schmeckt, er lässt aber auch keine anderen herein, damit es denen ja nicht besser gehe als ihm selbst. Christus sagt es anders:

Weh euch Gesetzeslehrern! Ihr habt den Schlüssel (der Tür) zur Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die, die hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert. (Lk 11, 52)

Die Dynamik ist dieselbe. Wenn also Pater Poulain SJ sich dermaßen intensiv mit den Vorwürfen gegen das Gebet der Einfachheit auseinandersetzt, so spiegelt dies doch sein Leben wieder, sowie das Leben der Jesuiten von damals, welche sich gegen dieses Gebet sträubten. Warum taten sie dies? Wohl aus dreierlei Gründen:

  1. Sie missdeuteten es als den verurteilten Quietismus, welcher in Frankreich sehr breit Fuß fasste.
  2. Sie hatten Angst, dass man jemanden schaden könne, indem man ihm die höheren Gebetsstufen empfiehlt.
  3. Sie führten selbst kein fortgeschrittenes Gebetsleben und fühlten sich nur in diesen Gefilden wohl, welche sie selbst nachvollziehen konnten.

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Was ist Quietismus? Ganz einfach und schlagwortartig zusammengefasst, es ist die Auffassung, dass wir nur ruhen müssen (quies – Ruhe) und Gott alles für uns macht. Ausführlich und theologisch korrekt ist es natürlich komplizierter, aber beim Nichtstun im Gebet machte man sich schnell des Quietismus verdächtigt.

ad 2.

Bei diesem Einwand vergisst man schlicht die Allmacht und die Vorsehung Gottes, der die Seele wirklich selbst führt, wenn diese keinen Seelenführer findet, was heutzutage wirklich die Regel ist.

Woran erkennt man, dass man weitergehen kann? Wenn man:

a. eine dauernde Neigung zu dem Gebet der Einfachheit entwickelt,

b. eine dauernde Abneigung gegen die  Betrachtung entwickelt.

All das gilt für Menschen, die sich mindestens 30 Minuten am Tage dem Gebet der Einfachheit widmen, sonst können sie es überhaupt nicht beurteilen. Man darf aber

  1. nicht am bisherigen Gebetsgrad, z.B. der Betrachtung, allzu sehr hängen,
  2. den bisherigen Gebetsgrad zu früh verlassen,
  3. den bisherigen Gebetsgrad zu spät verlassen.

Stellen Sie sich vor Sie sind eine Kuh, wenn Sie in Ihrer Nähe alles abgegrast haben, dann müssen Sie weitergehen. Das Gras kommt nicht zu Ihnen, der Heilige Geist auch nicht, der kommt nur zu den Willigen, denn wir müssen mit der Gnade mitarbeiten. Und mühevoll ist es all zumal. Denn beim Eintritt in den höheren und neuen Gebetsgrad kommt die Trockenheit und die Zerstreuung. Ihre Natur, Ihre Seele muss sich umstellen, der Teufel wird Sie auch hindern und Gott lässt es zu, damit Sie sich der nächsten Stufe würdig erweisen. Von nichts kommt wirklich nichts. Manchmal segelt man mit dem Wind, manchmal muss man hart rudern. Deswegen ist der Quietismus auch eine Häresie, weil er die permanente Passivität und Mühelosigkeit voraussetzt. Diese ist aber nicht möglich,

a. weil es die Erbsünde gibt und alles Gute uns schwer fällt,

b. weil es den Teufel gibt, der uns daran hindert,

c. weil es den freien Willen gibt und die Mitarbeit mit der Gnade, sowie die Verdienstlichkeit der guten Werke zu denen das Gebet gehört.

Deswegen ist jede höhere Stufe mühevoll, im Irdischen wie im Geistlichen.

 

Vultum Domini und Cor orans werden schon längst umgesetzt oder die kurze Pressesschau

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Während wir unsere Übersetzungen der Analysen von Hilary White zum Thema Zerstörung der kontemplativen Frauenorden vorbereiten, wollen wir kurz unseren eigenen Beitrag zitieren sowie vorstellen, was die anderen dazu schreiben. Im eigenen Beitrag Vultum Domini quaerere oder es geht ums Geld! schreiben wir:

Obwohl Hilary White sehr gründlich und analytisch denkt, sowie keine Angst hat die Konsequenzen der bergolianischen Gesetze zu Ende zu denken, so hat sie doch etwas übersehen, was eigentlich jedem offensichtlich ist, der über ein Mindestmaß an krimineller Energie verfügt.

Warum soll es den kontemplativen Orden an den Kragen gehen?

Weil dies Geld einbringt […]

Die kontemplativen Frauenorden: die Klöster sind alt (Antiquitätenmarkt), in guter Lage (Immobilienmarkt), mit Landbesitz (Bauland) und diese „naiven“ Frauen werden sich nicht allzu sehr wehren, wenn man ihnen sagt, dass der „Gehorsam dem Papst und der Kirche gegenüber es verlangt“.

Zwar haben Vultum Domini querere und Cor orans die rechtlichen Rahmen dazu erschaffen, aber, wie Hilary White anhand des Karmeliterordens beweist, hat man seit den 1990-gern das praktiziert, was sich in Vultum Domini wiederfindet: schrittweise Ausblutung und Umerziehung der kontemplativen unbeschuhten Karmeliterinnen.  Wie aber Peter Seewald auf kath.net darlegt, praktiziert die Erzdiözese München ihr zerstörerisches Vorgehen gegen die Frauenorden seit langem. Jetzt soll das Kloster der Franziskanerinnen im oberbayerischen Reutberg zerschlagen werden. Das also, was dem St. Brigitta-Kloster in Altomünster wiederfuhr, ist keine Ausnahme, sondern die Regel. Eine Regel die, seit 1962 anhält, wohl alle deutschen Frauenklöster betrifft, wovon wir leider nichts wissen, weil diese Dinge nicht an die Öffentlichkeit kommen. Aber die betenden Stände, insbesondere die kontemplativen Frauenorden, stellen das Rückgrat der Kirche dar, siehe „Die Kirche braucht Nonnen“ auf summorum-pontificum. Deswegen müssen diese wegfallen, damit der Rest an Spiritualität wegbricht. Womit soll man das vergleichen? Mit einer Feuerstelle im Dschungel. Erlischt das Licht, dann kommen die Tiere – sprich die Dämonen. Das Licht wurde immer weniger durch die Brevierreformen von Pius X. angefangen bis zu der unseligen Konzilsreform. Es wird immer weniger Licht produziert, jetzt soll es völlig verlöschen, damit die Mächte der Finsternis, die nicht umsonst so heißen, überhand nehmen können. Und wie soll man das ausgleichen? Sie müssen mehr beten, hauptsächlich das lateinische Brevier. Es ist nicht wichtig, dass Sie es nicht verstehen die Dämonen verstehen es schon, wie ein Wüstenvater seinem Schüler sagte. Und nichts hat sich geändert:

  • Häretische Bischöfe – wie in der arianischen Krise,
  • Das gläubige Volk zieht in die Wüste – Entstehung des Ordenswesens durch die Wüstenväter,
  • Dämonen
  • Brevier
  • Seufz!

 

Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (27). Wahre göttliche Offenbarung untrüglich feststellbar.

Fünftes Kapitel

Das Urteil bei dieser Unterscheidung ist nicht gewiss und untrüglich, wenn keine ausdrückliche Offenbarung hinzukommt. Es wird gar Vieles dazu erfordert, um auf künstliche Weise die verschiedenen Geister richtig zu unterscheiden. Es werden zu diesem Ende einige Regeln vorgeschrieben.

Wenn Gott sich jemandem offenbart, dann gibt er ihm die untrügliche Gewissheit, dass Er es ist. Kardinal Bona stellt in den unten angeführten Texten eine Reihe von Heiligen, die ein untrügliche Gabe der Herzensschau hatten und denen man nichts vormachen konnte. Warum ist es theoretisch möglich, dass man eine solche Gewissheit erlangt? Weil:

  1. Gott die Wahrheit (veritas) und wahrhaftig (verax) ist.
  2. Seine Offenbarung wahr ist.
  3. Die menschliche Seele auf Wahrheit ausgerichtet ist.
  4. Gott sich Menschen offenbart, die Seiner Offenbarung würdig sind.
  5. So trifft die Wahrheit Gottes auf einen wahrheitsfähigen Grund.
  6. Und die Gewissheit entsteht.

Deswegen unternahmen die Patriarchen und Propheten des Alten Bundes wundersame Sachen, deswegen besaßen manchem Heilige untrügliche Herzensschau und wussten einfach, dass Gott es ist, der zu ihnen spricht. Also, liebe Leserinnen und Leser, wenn Gott Sie dazu auserwählt seiner Offenbarungen teilhaftig zu werden, dann werden Sie es WISSEN. Aber es ist kein deduktives Wissen, wie bei einem mathematischen Beweis, es ist diesmal keine intellektuelle Angelegenheit – die Geistesunterscheidung. Es ist als würden Sie einen Röntgenblick erhalten und einfach sehen, was in einem steckt, als würden sie sofort nach Paris versetzt werden, um zu sehen wie tatsächlich die erste Plattform des Eiffelturms aussieht. Es ist etwas Übernatürliches und Geistiges, wenn Sie es erfahren, dann werden Sie schon sehen wie es ist. Es ist so als würden sie bei einer Weinprobe bei der Blindverkostung, wo man Wein verkostet, ohne zu wissen, was für einer es ist, einen 200 € Wein mit 100 Parker-Punkten neben einem 1,99 € Discounter-Wein trinken. Sie werden wirklich wissen, welcher der teurere Wein ist. Irrtum ausgeschlossen. Denn Menschen mit unterentwickelten Geschmacksnerven schmecken keine Unterschiede und machen keine Weinverkostungen. Wenn man bei einer Weinprobe landet, wo es Weine ab 80 Parker-Punkten gibt, dann hat man sich schon durchgekostet. Gott ist aber allwissend und er gibt keine Offenbarungen an Menschen, die diese nicht erkennen können.

Etwas anderes ist hier noch erwähnenswert und zwar das Zitat des hl. Bernhard von Clairvaux:

„Die Unwissenheit, diese arge Mutter, hat zwei nicht weniger schlimme Töchter, die Falschheit und die Zweifelhaftigkeit […]“.

Und woran denken wir hier? Jawohl an all die modernen, modernistischen Novus-Ordo-Theologen, womit wir Theologen, Priester, Bischöfe und Kardinäle meinen. Nehmen wir Deutschland. Ein deutscher Bischof, sollte er gläubig sein, befindet sich doch permanent in Falschheit und Verstellung zwischen:

a. katholischen Lehre, sollte ihm diese noch bekannt  sein („Du sollst nicht ehebrechen“, „Du sollst keine homosexuelle Unzucht treiben“, „Du sollst nicht unwürdig kommunizieren“);

b. den Beschlüssen seiner eigenen Bischofskonferenz, die er wohl unterschrieben hat,

c. den widersprüchlichen Signalen aus Rom – Amoris Laetitia versus Glaubenspräfekt Ladaria SJ,

d. den Forderungen der Hochschultheologen,

e. den Forderungen der katholischen Räterepublik,

f. seinem eigenen Gewissen, falls er noch welches hat.

Glaubt er nichts und ist er ein diabolischer Narzisst, so fallen die Widersprüche a. bis f. weg und er lügt dauernd. Aber der Widerspruch liegt dennoch ständig vor, denn, so fragt ein weltlicher Journalist:

Die Homosexualität ist etwas Gutes, warum verurteilt die Kirche diese?

So lauten die möglichen Antworten:

a. Homosexualität ist nichts Gutes, darum verurteilt die Kirche diese.

b. Homosexualität ist etwas Gutes, die Kirche sollte ihre Meinung ändern.

c. Homosexualität ist etwas Gutes und es scheint nur so, dass die Kirche diese verurteilt, aber nur jenen, welche kein dialektisch geschulten Verstand haben, denn jedoch-aber-wenn-die-pastoralen-Gründe-dafür-sprechen ….[es folgt ein 20 Minütiger verklausulierter Vortrag, am dessen Ende man vergessen hat, was man überhaupt gefragt hat].

Aber in der Falschheit befinden sich auch alle akademischen Theologen, denn

a. lehrt man katholisch, so befindet man sich im Konflikt mit allen Kollegen und Bischöfen und wird letztendlich entlassen,

b. lehrt man modernistisch-deutsch („jedoch-aber-wenn“), dann befindet man sich im Konflikt mit Rom

c. lehrt man ein wenig rechtgläubig, nach außen hin aber modern[istisch], so befindet man sich im Konflikt mit sich selbst.

„Konflikt“ ist hier als Falschheit zu lesen, denn man lügt ständig. Die andere Tochter der Unwissenheit ist die „Zweifelhaftigkeit“, welche mit „Bedenklichkeit, Verdächtigkeit, Fragwürdigkeit, dem Bedenklichsein“ gleichbedeutend ist. Was lernen wir als erstes im Theologiestudium? Dass man zweifeln darf, soll, muss. Dass man alles hinterfragen soll, um als modern zu gelten und eventuell eine Stelle zu ergattern. Warum aber diese Falschheit und Zweifelhaftigkeit oder Zweifelssucht unter unseren Theologen? Aus Unwissenheit, weil sie es intellektuell nicht WISSEN wie es geht und keine übernatürliche Glaubensgewissheit im oben angeführten Sinne haben, weil sie nicht GLAUBEN, d.h. katholische Glaubenswahrheiten mit dem Verstand aufnehmen aufgrund der Autorität des sich offenbarenden Gottes, der weder irren noch andere in Irrtum führen kann. Wie Kardinal Bona schreibt, haben sich Heilige den Häretikern oder Sündern, Betrügern nicht einmal genähert geschweige denn mit ihnen „einen Dialog“ geführt. Lernen wir daraus.

 

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (20) Kapitel: Vorstufen der Mystik? (11) Gebet der Einfachheit und Beschauung (vi). Einwände gegen dasselbe.

Pater Poulain SJ befasst sich wieder einmal mit dem Vorwurf, dass man im Gebet der Einfachheit nichts tue, sondern die Zeit vergeude. Dies ist natürlich ein sehr populärer Vorwurf, welche die Ungläubigen und Ketzer aller Art gegen die kontemplativen Stände hegten. Er lautete immer:

Die tun nichts. Wir aber müssen arbeiten!

Dies Führte zu den Klosteraufhebungen während der Reformation, der Französischen Revolution, in der Napoleonischen Zeit, der sog. Säkularisierung. Dieses Ziel hatten alle Revolutionäre, dieses Ziel hat Bergoglio, obwohl er in Vultum Domini und Cor orans ein wenig anders argumentiert. Aber lassen wir an dieser Stelle die Polemik bei Seite und widmen wir uns dem Gebet.

Frage: Wie erkenne ich, dass ich das Gebet der Einfachheit praktizieren kann?

Antwort: Wenn ich ohne größere Zerstreuungen während dieses Gebetes verbleiben kann und wenn der Gedanke an die Rückkehr zur reinen Betrachtung mir mühevoll erscheint.

Frage: Wie merke ich, dass mir dieses Gebet etwas nützt und mich tatsächlich heiligt?

Antwort: Wenn meine Taten davon gewandelt werden.

Dieser letztere Aspekt ist nicht zu unterschätzen. Richtiges Gebet ist tugendreich und wandelt uns, falsches Gebet wandelt uns zum Schlechten, verweltlicht uns und deswegen gab es im XX Jhdt. so viele nachteilige Brevierreformen, vom Nachkonzilisbrevier ganz zu schweigen. Es ist wirklich so, als würden Sie Ihr Auto mit Antriebsstoff antreiben, der zu 10% aus Benzin und zu 90% aus Wasser besteht. Kein Motor hält es lange aus, denn diese sind auf richtige Treibstoffe ausgelegt. In der Heimat von DSDZ (des Schreibers dieser Zeilen) gab es eine Untersuchung, bei der festgestellt wurde, dass 90% aller Tankstellen das Benzin verwässern und an manchen Orten die Autos buchstäblich mit Wasser fahren. Zwar nicht lange, aber sie tun es. Dies erklärt den Zustand unserer Geistlichen und unserer Orden. Wasser ist Wasser. Es ist kein Diesel und kein Benzin. Die höheren Gebetsstufen wie:

  • das Gebet der Einfachheit
  • das Gebet der Beschauung
  • das Gebet der Vereinigung

kommen zwar seltener vor, dauern kürzer, sind aber gnadenreicher, falls Sie überhaupt dorthin kommen, weil Gott es will, dass Sie dorthin kommen. Sie sind ein besserer und weniger „wässriger“ Treibstoff und deswegen hat das letzte Konzil das Gebetspensum der mündlichen Gebets dermaßen gekürzt, damit man auf die höheren Gebetsstufen gar nicht gelangen kann. Denn die Grundlage ist das laute, lange, mündliche Gebet, bei dem man die Texte betrachtet. Sie müssen ja auch so und so oft ins Fitness-Studie gehen und die Stange mit den Gewichten stemmen, damit Sie einen Muskelzuwachs verspüren. Vo Stange anfassen, bekommt man keine Muskeln. Weil es aber in unserer nachkonziliaren Kirche noch ein paar Klausurnonnen gibt, so werden Sie jetzt in nachkonziliare „Umerziehungslager“ geschickt, damit sie weniger beten und Gott keine wohlgefälliges Opfer darbringen. Für Gott und den Teufel zählt niemals Quantität, sondern immer die Qualität. In Belgien und in Luxemburg gibt es 122 Klausurnonnen, davon 5 im Noviziat, Durchschnittsalter 75, in Deutschland hingegen 178, 8 im Noviziat, Durchschnittsalter 66 Jahre.

Warum lässt man sie nicht aussterben?

Weil Sie immer noch Berufungen haben.

Und eine Klausurnonne ist wirklich eine Nuklearladung gegen die Mächte der Finsternis. Bergoglio weiß das natürlich und deswegen will er sie zerstören. Wenn die Nonnen aber zu beten aufhören, dann gehen wir wirklich alle vor die Hunde. Buchstäblich. Sonst betet ja niemand oder niemand richtig. Priester nicht, tätige Orden nicht („Arbeit, keine Zeit“) und von den Laien ganz zu schweigen. Wenn kontemplative Frauenorden zu beten aufhören, so ist es so als würde der Antarktische Zirkumpolarstrom  zu fließen aufhören. Zum Ersteren wird es leider kommen, weil die armen Schwestern einer „permanenten Schulung“ unterworfen werden, welche ein kontemplatives Leben unmöglich macht. Deswegen lernen Sie, liebe Leserin und Leser, das betrachtende Gebet, denn jemand muss diesen Mangel ausgleichen.

 

 

Glaubenswissen weitergeben oder unsere Podcasts zum Verkauf

Christus Pantokrator 3

Frage: Was braucht die heutige Kirche?

Antwort: Menschen, die katholisches Glaubenswissen vermitteln können.

Nehmen wir diese Antwort auseinander. Um einen Glaubensakt erwecken zu können, muss man die Inhalte kennen, an die man zu glauben hat. Fast alle Katholiken in den deutschsprachigen Ländern, woanders aber auch, haben einen völlig unkatholischen Glaubensbegriff, in dem sie Glauben mit persönlichen, subjektiven Ansichten gleichsetzen. Dies ist aber falsch, was noch ausführlich eine eigene Podcast-Reihe darlegen wird. Fast niemand verfügt heutzutage wirklich über ein Wissen, was katholisch ist, warum und weswegen, und deswegen war es so einfach die Glaubenssubstanz zu zerstören oder zu erodieren. Seit ca. 1960 gibt es in D, A und CH keinen Katechismusunterricht, sodass man wirklich nirgends lernen kann, was den katholischen Glauben ausmacht. Je höher Sie in der Bildungsstufe aufsteigen, desto mehr Häresien treffen Sie und wenn Sie diese verbreiten, dann werden Sie Priester, Bischof, Professor, Kardinal und Papst. Das ist wirklich die traurige Wirklichkeit der letzten 50 Jahre.

Um dem, so gut wir können, abzuhelfen, wollen wir hier zuerst Podcasts, dann E-books und schließlich Filme zum Verkauf anbieten, damit:

a. die Leser katholische Inhalte erwerben können,

b. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) und der Rest der Redaktion vom Anfertigen und Verbreiten dieser Inhalte leben können, damit sie noch mehr anfertigen und verbreiten können.

Ohne a. kein b., ohne b. kein a.

Natürlich dauert es ein gutes Produkt anzufertigen und all die Versprechen zu erfüllen, zumal man noch zusätzlich Vollzeit (35 Stunden die Woche, auch Wochenenden) arbeitet, um sich über Wasser zu halten und Katholizismus zu verbreiten und die Bergoglio-Diktatur zu bekämpfen. Ja, jemand muss ja. Da der Arbeitsvertrag von DSDZ recht flexibel ist, so kann er einen niedrigeren Stundensatz vereinbaren, wenn er durch die Podcasts etwas zu verdienen anfängt. Wenn Sie also etwas kaufen, dann werden Sie mehr, schneller und bessere Inhalte haben, denn um kreativ zu werden, wenn man es ohnehin schon ist, braucht man: 1. Zeit, 2. Schlaf.

Deswegen bieten wir heute zum ersten Mal alle Leserfragen-Podcasts zum Verkauf an, welche aus einer verbesserten, bereinigten Version bestehen und eine kurze Umsonst-Zusammenfassung beinhalten.

Und was kostet solch ein Leserfragen-Podcast?

Nur 5 EUR inkl. Mehrwertsteuer.

Ja, liebe Leserinnen und Leser. Sie machen sich jetzt schon Sorgen und denken:

Das ist doch viel zu wenig!

Sie haben natürlich recht, denn würde man uns nur den Mindestlohn berechnen für die Herstellung und Produktion, so müssten wir ein Vielfaches in Rechnung stellen. Denn man muss:

  • Lesen
  • Denken
  • Sprechen
  • Schneiden
  • Montieren
  • dies und das tun

und hoffen, dass es sich irgendwie rechnet. Es gibt wohl drei Grundsätze des Handels, die einander zu widersprechen scheinen:

  1. Menschen kaufen etwas, ohne es zu brauchen, weil es so billig ist (Prinzip der 1 EUR-Shops)
  2. Menschen kaufen bestimmte Sachen nicht, weil sie zu billig sind (Prinzip des Elektronik-Handels)
  3. Menschen kaufen bestimmte Sachen, weil sie sehr teuer sind (Prinzip der Luxusmarken)

All diese Grundsätze funktionieren, jedoch für ein jeweils verschiedenes Klientel. Verkauft man sehr billig, dann hofft man auf Masse, verkauft man sehr teuer, dann hofft man auf den Preis. DSDZ ist Theologe und kein Händler und deswegen muss er auf diesem Gebiet noch viel lernen, weil er zu viel verschenkt. Wir glauben aber, dass 5 EUR für einen Podcast wirklich nicht zu viel sind und dass Sie etwas für Ihr Geld erhalten. Damit Sie keine Katze im Sack kaufen, wird es immer kurze Gratis-Zusammenfassungen geben und ist jemand zu arm oder zu geizig, um sich einen ganzen Podcast leisten zu können, dann kann er sich mit der Zusammenfassung begnügen, die er online hören und nicht downloaden kann. DSDZ befasst sich bald mit den Copyright-Rechten und selbstverständlich sind alle diese Inhalte unser geistiges Eigentum und jede Vervielfältigung ist verboten.

Wie funktioniert es praktisch?

  1. Sie klicken auf Podcasts unterhalb der herausgehobenen Inhalte oder unterhalb des großen blauen Feldes bzw. ganz unten auf der Seite.
  2. Sie scrollen ganz nach unten zum Menü: Glauben kommt vom Hören.
  3.  Sie wählen sich einen Podcast aus, z. B. Leserfragen: Nr. 6
  4. Sie lesen sich die Einführung durch.
  5. Sie hören sich die Gratis-Zusammenfassung an.
  6. Sie klicken auf „Kaufen“.
  7. Dann erscheint die Angabe „Checkout“ – „Nachprüfen“ worauf Sie wieder klicken.
  8. Es erscheint Ihr „Warenkorb“, sollten Sie mehrere Podcast gekauft haben.
  9. Sie geben unter „Amazon“ Ihre Zahlungsweise ein, samt Email-Adresse, Kreditkartennummer und Rechnungsanschrift. Bei „Paypal“ werden Sie zu Ihrem Paypal-Konto weitergeleitet, falls Sie dieses besitzen.
  10. Der Betrag wird von Ihrem Paypal-Konto oder von der Kreditkarte abgebucht.
  11. Der Podcast ist gekauft.

Sie brauchen sich keine Sorgen um Ihre Daten oder Kreditkarteninformationen zu machen, denn wir verwenden eine kommerzielle Plattform des Online-Handels, die rechtlich und technisch gegen alles abgesichert ist. Sollten Sie Fragen haben, dann schicken Sie uns diese zu.

Sie müssen aber auch mit unerklärlichen elektronischen Vorgängen rechnen, die auf natürliche Weise nicht erklärbar sind, wie die Tatsache, dass sich der Router von DSDZ immer dann abschaltet, wenn er Gewichtiges schreibt. Auch jetzt spielten beide Rechner verrückt und ein Handy Wlan-Hotspot war nötig, um diesen Beitrag zu Ende zu schreiben. Sicherlich wollen die Mächte der Finsternis es nicht, dass katholische Inhalte verbreitet werden und DSDZ eventuell davon leben kann, deswegen werden sie stören, wo sie nur können. In solchen Situationen empfiehlt es sich, zum Erzengel Michael zu beten und Gott um seinen Beistand anzuflehen. In hartnäckigen Fällen hilft auch der Große Exorzismus. Aber solche Vorfälle sind ein gutes Zeichen, denn würde der Teufel es nicht stören, dann wäre es nichts wert.

Wir hoffen auf Ihr Interesse. Die Banken geben keine Zinsen für Ihr Erspartes, die Inflationsrate beträgt 2%. Sollten Sie Ihr sauer Erspartes auf der Bank liegen haben, so wird es immer weniger und Sie müssten in irgendetwas (z.B. Aktienfonds) investieren, um eventuell Gewinn machen zu können. Jetzt ist die Zeit zu investieren oder Schulden zu machen. Denken Sie an Ihre Ewigkeit.

Cor orans oder die Bergoglio-Walze macht die Klausurnonnen platt

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Aus gegebenem Anlass der Veröffentlichung von Cor orans, den Ausführungsbestimmungen zu Vultum Domini querere  erinnern wir an unsere alten Beiträge zu diesem Thema, die oben in den Featured oder den herausgehobenen Inhalten erscheinen. Wir werden die Texte der Spezialistin Hilary White zu Cor orans übersetzen, bis dahin können Sie warten oder diese in The Remnant nachlesen.

Was ist Cor orans?

  • Die Ausführungsbestimmung zur praktischen Aufhebung der kontemplativen Frauenorden.

Warum Aufhebung?

  • Weil die kontemplativen Frauenorden in Kongregationen zusammengelegt werden, ihre finanzielle  und strukturelle Unabhängigkeit verlieren,
  • Ihre Novizen einer gemeinsamen „Ausbildung“ nach den Richtlinien des Vat. II  unterworfen werden,
  • Jedem Kloster ein zusätzlicher „geistlicher Assistent“ zugeordnet wird, um sie auf die „Errungenschaften des Konzils“ einzustimmen,
  • Die Nonnen einem fortdauernden Prozess der Umerziehung durch permanente Schulungen und Kurse unterworfen werden.

Welches Ziel hat es?

  • Die kulturelle Revolution in den kontemplativen Frauenorden.
  • Um sie zu zerstören, damit sie, wie die tätigen Orden, völlig verweltlicht werden und gänzlich zugrunde gehen.

Warum gerade kontemplative Frauenorden?

  • Weil diese Heiligkeit „abliefern“ und das dem Teufel, dem Chef von Bergoglio, nicht gefällt.

DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) plant selbst Cor orans kritisch wie ein Hollywood-Anwalt einen Filmvertrag durchzusehen und darüber etwas zu schreiben. Aber Hilary macht es so gut, dass wir zuerst ihre Texte veröffentlichen und danach das Ergänzende selbst schreiben, um nichts zu wiederholen.

„Kommt ihr Töchter, helft mir klagen!“