Tradition und Glauben

Instrumentum laboris zur Amazonas-Synode oder der bergoglianische Neusprech (3 von 5)

Zölibat kein Dogma? Das Argument, welches in diesem Kontext immer fällt, lautet: Das kann man ändern. Das ist kein Dogma! Das Argument ist falsch, denn das Dogma betrifft die Lehre, wie z.B. dass Gott dreifaltig ist. Die Tradition der Kirche besteht jedoch aus zweierlei: (1) der Lehre und (2) den überlieferten Handlungsweisen und auch nicht alles, was die Kirche glaubt und tut ist dogmatisiert, wie wir bereits schrieben. Es gibt lediglich 245 Dogmen der Kategorie de fide also der höchsten Verbindlichkeit auf 2000 Jahre der Kirchengeschichte, welche zum Beispiel das Gebot: „Du sollst nicht ehebrechen“ nicht umfassen. Darf man also ehebrechen? Nein. Warum nicht? Weil Gott es in den 10 Geboten geoffenbart, Christus es noch mehr eingeschränkt hat und die apostolische Tradition es uns bis heute oder eher bis Amoris Laetitia überliefert hat. Tradition ist also alles, was die Kirche dogmatisch glaubt und was sie moralisch tut. Die Zölibatsverpflichtung ist also eine apostolische Tradition, welche bislang nur von Häretikern (Reformation) und Konkubinariern (hier und jetzt) in Frage gestellt wurde. Warum darf ein Priester keinen Sex haben? Weil aus Sex Kinder resultieren, die man unterhalten muss. Weil Sex zu immer mehr Sex führt. Weil ein Priester wie eine Scheibe rein sein muss, um Gott durchscheinen zu lassen und auf diese Weise alles Wehen des Heiligen Geistes von den Einflüsterungen des Dämons unterscheiden zu können. Keuschheit als Hauptvoraussetzung der Berufung und Religiosorum Institutio Die Keuschheit ist die Hauptvoraussetzung einer Priesterberufung überhaupt. Die letzte vor-Vat.II-Instruktion über die Priester- und Ordensausbildung Religiosorum Institutio stellt fest (Nr. 30.3), dass ein Weihekandidat weder geweiht noch zu den ewigen Gelübden zugelassen werden darf, wenn er nicht wenigstens ein ganzes Jahr lang keusch gelebt hat, was fehlende Masturbation oder andere sexuelle Aktivitäten beinhaltet. Verstößt aber jemand während seiner Ausbildungszeit ständig gegen das Sechste Gebot, d.h. er kann nicht keusch leben, dann darf ihm die Lossprechung nur dann erteilt werden, wenn er sich verpflichtet das Seminar oder den Orden zu verlassen (Nr. 30.4). Kann jemand keine Keuschheit halten, dann hat er keine Berufung, wie klar die Punkte 29–31 dieser Instruktion darlegen. Sollte ein Priesteramtskandidat auch noch so herausragend sein (Nr. 29 d), hat er aber Probleme mit der Keuschheit, so darf er nicht einmal in das Kleine Seminar zugelassen werden (Nr. 30.1), ebenso wenig zum Noviziat oder Postulat. Hat jemand während seiner Seminar- oder Ordenszeit vor den ewigen Gelübden schwer gegen die Keuschheit verstoßen oder kann er mit „der Sünde in Einsamkeit“ nicht brechen (Nr. 30.1 und 2), dann muss er ausgewiesen werden. Denn die Erfahrung zeigt, dass Männer, die vor dem Seminar oder im Seminar nicht keusch leben konnten, dies ebenso wenig nach der Weihe tun. Es gibt wirklich Männer, die ohne Sex nicht leben können. Diese haben auch keine Priesterberufung und werden keine Priester. So einfach ist das. Es gibt aber auch Menschen, die keusch leben können. Diese können überhaupt Priester werden, weil ihre Natur es ihnen ermöglicht. Sollte jemand außer Stande sein sexuell treu zu sein, dann ist er oder sie auch unfähig eine Ehe einzugehen. Es ist nichts anderes. In der Ehe: kein Sex mit anderen, beim Priestertum: kein Sex überhaupt. Ja, es ist ein wachsender Schwierigkeitsgrad. Warum haben wir nach Vat. II so viele Zölibatsverstöße? Weil man die Instruktion Religiosorum Institutio nicht eingehalten hat. Weil man die Falschen, sprich die Unkeuschen weihte. Weil der Novus Ordo keine geistlichen Mittel bereithält, um keusch zu bleiben. Weil so viele degenerierten, da sie kein geistliches Leben pflegten. Wenn Sie einen Alkoholiker in einem Alkoholladen arbeiten lassen, dann sollten Sie sich nicht wundern, wenn die Alkoholvorräte schwinden. Wenn man Männer weihte, die niemals keusch lebten und die im Priesterseminar homosexuell waren oder wurden, dann sollte man sich nicht wundern, dass sie es nach der Weihe genauso trieben wie zuvor. Falls uns jemand liest, der brav seine ehelichen (hoffentlich nur diese) Pflichten erfüllt und von der Kindheit abgesehen niemals keusch gelebt hat, dann versteht er es wahrscheinlich nicht, was das ganze soll oder wie es überhaupt möglich ist. Stellen Sie sich vor, Sie wollen Klettern, Wände ab der Skala 7 besteigen und die sog. Kamine klettern können. Sie wiegen aber 300 kg und können kaum gehen. Werden Sie klettern können? Nein. Aber der Zugang zu diesen Erfahrungen ist nicht gleichzeitig möglich. Entweder Sie wiegen 300 kg oder Sie klettern. Sie können von 300 kg zum Klettern kommen oder vom Klettern zu 300 kg, wenn Sie aber in dem einen oder dem anderen Zustand sind, ist das andere für Sie existentiell unvorstellbar. Die spirituelle Dimension der Keuschheit Man macht wirklich keine Fortschritte im übernatürlichen Leben, welches geistig und nicht fleischlich ist, wenn man Sex hat. Gott ist ein eifersüchtiger Gott (Deut 5,8) und der Hl. Geist will nur in einem reinen Körper weilen (Weish 1,4), damit er dort seine übernatürlichen Gaben verteilen kann. Man erhält keine übernatürlichen Gaben, wenn man...

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Zwei Kardinäle und drei Bischöfe, Erklärung der Wahrheiten (2 von 8)

Es ist durchaus möglich, dass den Unterzeichnern der Erklärung der Wahrheiten etwas blühen wird, denn das unten angeführte Credo ist eine deutliche Absage an: Gaudium et Spes, Aufgabe der Judenmission durch Aetate nostra und Kardinal Koch, Koranküsserei und Aussage von Casablanca von Johannes Paul II, Erklärung von Abu Dhabi von Bergoglio, Treffen von Assisi, Panentheistische Agenda des Bergoglio-Pontifikats. Im dritten Punkt bekennen die Unterzeichner, dass Gott transzendent ist, sodass das Reich Gottes und die Kirche nicht von dieser Welt sind. Daher hat Gaudium et Spes unrecht, wenn es schreibt:  Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände. […] Darum erfährt diese Gemeinschaft sich mit der Menschheit und ihrer Geschichte wirklich engstens verbunden. (GS 1) Die Aufgabe der Kirche ist nicht „den Menschen nahe zu sein“, sondern Gott nahe zu sein, um aus dieser Gottesnähe heraus die Menschen zu Gott zu führen. Wäre alles im Lot, wie GS 1 suggeriert, so bräuchte man niemanden zu missionieren, was auch konsequenterweise die Kirche in D, A und CH, woanders aber auch, nicht tut. Ist Gott nicht transzendent, d.h. außerweltlich, sondern nur immanent, d.h. innerweltlich, dann „gottet“ es überall, dank der Kirchensteuer oder auch unabhängig von ihr. Dann wird die Kirche zu einem Verein wie viele andere auch, obwohl der Beitrag für die Kirche unfreiwillig ist. Dann gibt es nur Politik und NGO, weil unsere lieben Geistlichen etwas anderes gar nicht begreifen, siehe die letzten Grüne-Gespräche von Kardinal Marx.  Weil aber nur Christus der Erlöser ist, so müssen sich die Juden, die Moslems und die Heiden zu dem einen und wahren Gott bekehren – zu dem christlichen Gott, dem „katholischen Gott“. Durch die grauenvolle rahnerische Lehre vom „anonymen Christen“, der sich überall einfindet und da er anonym ist, unerkennbar bleibt, braucht man ja nichts und niemanden zu missionieren, da nach Lumen Gentium 12 alle irgendwie zur Kirche gehören, ob sie wollen oder nicht. Und das alle in den Himmel kommen und erlöst werden, „weil Gott nicht so ist“, so braucht man sich nur zurückzulehnen, die Kirchensteuer zu zahlen und ab und zu etwas, wie den Katholikentag zum Beispiel, zu veranstalten, um die Staatsaufträge zu verteilen. Dies ist aber falsch, denn Christus selbst sagte, dass nur derjenige gerettet wird, der glaubt und sich taufen lässt und in der einig, wahren Kirche bleibt. Der katholischen nämlich.  Der Glaube (das Credo) „Wir bekennen, dass Gottes Reich hier auf Erden in der Kirche Christi seinen Anfang nahm, die nicht von dieser Welt ist, deren Antlitz ja vergeht, und, dass das ihm eigene Wachstum nicht mit dem Fortschritt der Zivilisation, der Wissenschaft und Technik des Menschen gleichgesetzt werden darf, sondern darin besteht, immer tiefer den unergründlichen Reichtum Christi zu erkennen, immer zuversichtlicher auf die ewigen Güter zu hoffen, mit immer brennenderem Herzen der Liebe Gottes zu antworten und den Menschen immer freigebiger die Güter der Gnade und Heiligkeit mitzuteilen. (…) Die stete Sorge der Kirche, der Braut Christi, für die Not der Menschen, für ihre Freuden und Hoffnungen, für ihre Arbeiten und Mühen ist demnach nichts anderes als die große Sehnsucht, ihnen nahe zu sein, um sie zu erleuchten mit dem Lichte Christi und sie alle in ihm, ihrem alleinigen Heiland, zu vereinen. Diese Sorge kann niemals bedeuten, dass sich die Kirche den Dingen dieser Welt gleichförmig macht, noch kann sie die brennende Sehnsucht mindern, mit der die Kirche ihren Herrn und sein ewiges Reich erwartet“ (Paul VI., Apostolischer Brief Solemni hac liturgia(Das Credo des Gottesvolkes), 27). Demnach ist die Meinung falsch, die besagt, dass Gott grundsätzlich allein schon durch die Verbesserung der zeitlichen und irdischen Bedingungen des Menschengeschlechts verherrlicht wird. Nach der Einsetzung des Neuen und Ewigen Bundes in Jesus Christus wird niemand erlöst allein durch die Befolgung des Gesetzes des Moses, ohne den Glauben an Christus als den wahren Gott und einzigen Erlöser des Menschengeschlechts (vgl. Röm. 3, 28; Gal. 2, 16). Muslime und andere, denen der Glaube an Jesus Christus, den wahren Gott und wahren Menschen, fehlt, selbst wenn sie Monotheisten sind, können Gott nicht dieselbe Anbetung erweisen wie die Christen, d.h. eine übernatürliche Anbetung im Geist und in der Wahrheit (vgl. Joh. 4, 24; Eph. 3, 8) derjenigen, die den Geist der Gotteskindschaft erhalten haben (vgl. Röm. 8, 15). Spiritualitäten und Religionen, die irgendeine Art von Götzenverehrung oder von Pantheismus fördern, können weder als „Samen“ noch als „Früchte“ des Göttlichen Wortes angesehen werden, weil sie Trugbilder sind, die die Evangelisation und das ewige Heil ihrer Anhänger ausschließen, wie es in der Heiligen Schrift gelehrt wird: „Denn der Gott dieser Weltzeit hat das Denken der Ungläubigen verblendet. So strahlt ihnen der Glanz des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi, der Gottes Bild ist, nicht auf“ (2...

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Zwei Kardinäle und drei Bischöfe, Erklärung der Wahrheiten (1 von 8)

Obwohl die ganze „Erklärung der Wahrheiten“ nicht allzulang ist und 3506 Wörter zählt, so wollen wir sie in kleinere Abschnitte unterteilen, um den Gegebenheiten des Lesens auf digitalen Geräten Rechnung zu tragen. Der erste Teil: „Die Grundlagen des Glaubens“ geht einfach vom logischen Satz von der Identität aus, wonach A = A ist. Dies bedeutet auf die Kirche angewendet, dass die katholische Kirche von 1046 mit der Kirche von 2019 und der Kirche von 1845 identisch ist. Es ist dieselbe Kirche. Ansonsten wäre keine Identität vorhanden und jedes Jahr oder alle 10 Jahre müsste sich die Kirche selbst neu erfinden, indem Sie von A zu A‘, von A‘ zu A“ etc. werden würde. Zwar wird unsere bürstenschnittige Pastoralassistentin bei den unendlich langweiligen Fortbildungen im Ordinariat gerade darüber belehrt, dass „wir eine Kirche für unsere Zeiten brauchen“, aber dieser Satz kann nur dann für das Katholische gerettet werden, wenn so verstanden wird, dass man die unveränderlichen Inhalte A der unveränderlichen und selbstidentischen Kirche A den Menschen des Jahres 2019 vermittelt. Die Lehre bleibt fest, Gott bleibt wahr, es ist die Welt, die sich verändert. Die Unterzeichner der „Erklärung der Wahrheiten“ gehen indirekt auf etwas ein, was wirklich das unverrückbare „Dogma“ oder eher ein Anti-Dogma der Anti-Kirche darstellt. Es ist die Irrlehre von der „Evolution des Dogmas“ wie sie in Pascendi (1907) verurteilt wurde: „Hier ist das allgemeine Prinzip [, den Glauben in modernistischer Weise zu erklären]: in einer Religion, die lebt, gibt es nichts, was nicht veränderlich und deshalb zu verändern wäre. Von da aus machen sie den Schritt zu dem, was in ihren Lehren wohl das Hauptstück ist, nämlich zur Evolution. Demnach müssen das Dogma, die Kirche, der gottesdienstliche Kult, die Bücher, die wir als heilig verehren, ja sogar der Glaube selbst – wenn wir nicht wollen, daß dies alles abgestorben sei – den Gesetzen der Evolution unterworfen sein.“ (DH 3493) Dieser Satz wäre nur dann haltbar, wenn die Religion etwas ausschließlich Menschengemachtes wäre wie Mode, Baugewerbe, Technik. Weil sich die Menschen verändern, verändert sich auch das, was sie schaffen, jedoch nur insoweit, inwieweit bestimmte objektiven Gesetze diese Veränderungen bestimmen und hemmen. In der Mode müssen Sie nolens volens die menschliche Anatomie beachten, die Funktionalität der Kleidung, ist bei einem Menschen doch anders als bei einem Oktopus . Es gibt wohl auch die Einschränkung der Schnitte, der Stiche und der Möglichkeit etwas zu überhaupt nähen zu können, was der reinen Kreativität Grenzen setzt, vom Verkaufsaussichten ganz zu schweigen. Im Baugewerbe hat man mit Statik, Mathematik und Physik zu rechnen, in der Technik ebenso. Darüber herrscht die Materialkunde, welche vieles ebenso einschränkt. Dies bedeutet, dass auch im rein Menschlichen eine Veränderung nur in bestimmten Rahmen ablaufen und keine hegelianische Evolution von A zu Nicht-A stattfinden kann. Im Jahre 1972 hat es zwar das Buch von Herbert Haag „Anfang vom Teufel“ gegeben, aber ein Buch, das damals nicht erschienen ist und welches über die nachkonziliare Theologie  handeln sollte, hätte sich „der Abschied von Logik“ nennen können. Nach 1962 wurde der Satz von der Identität, vom Widerspruch und vom ausgeschlossenen Dritten in der katholischen Theologie aufgehoben, zugunsten des „Jedoch-Aber-Wenn“ oder des hegelianische Übergangs von A zu Nicht-A, was ein großer Unsinn ist.  Für alle, die es wirklich nicht wissen: Gott ist unveränderlich (incommutabilis) (DH 800, 3001) und das er sich selbst offenbart, ist seine Offenbarung ebenfalls unveränderlich. Gott ist die Wahrheit selbst, er ist wahr (verax), er kann demnach nicht mit sich selbst im Widerspruch liegen (DH 3008), sodass er auch die absolute logische Wahrheit ist, da sich seine Erkenntnis mit dem von ihm Erkannten deckt. Weil Gott eine von Logik durchsetzte Welt geschaffen hat, welche sein Wesen abbildet, so ist Gott auch logisch, nicht in diesem Sinne, dass er der Logik unterworfen wären, sondern dass sie mit ihm gleichsam identisch ist. Die Dogmatik von Diekamp-Jüssen, fasst diese Wahrheit hinsichtlich der Eigenschaft der Allmacht Gottes wie folgt auf: „Von Gottes Allmacht ist nur das ausgemonnem, was mit seiner unendlichen Vollkommenheit unvereinbar und was in sich selbst widerspruchsvoll ist [also eine Mißachtung der Logik Red.]. Er kann sich nicht irren [da er wahr ist Red.], nicht sündigen [da er heilig ist Red.], sich nicht von Ort zu Ort bewegen [da er unveränderlich, unbeweglich und allgegenwärtig ist Red.], Geschehen nicht ungeschehen machen [weil dies in sich widerspruchsvoll wäre Red.] u. dgl.“ (Katholische Dogmatik, Alverna: Wil 2012, 240)  Und was hat das mit der Erklärung der Kardinäle und der Bischöfe zu tun? Das, dass Gott immer dasselbe durch seine Kirche lehrt, will er mit sich selbst nicht in Widerspruch sein kann. Ein „Gott der Überraschungen“ ist kein wahrer Gott und es ist die nominalistische Falschlehre, welche von Luther und anderen Reformatoren übernommen wurde, dass Gott über den Gesetzen der Logik steht und daher völlig unvorhersehbar, launisch, tyrannisch und unberechenbar ist. Wir müssen uns diesem „Gott“ dennoch...

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Instrumentum laboris zur Amazonas-Synode oder der bergoglianische Neusprech (2 von 5)

Amazonas, warum nur Amazonas? Wenn man sich die Zeit so ab 1960 bis 2019 betrachtet und endlich die Struktur und die Strategie der Kirchenzerstörung entdeckt hat, so kommt man wirklich nicht umhin die diabolische Intelligenz, die dahinter steckt zu bewundern. Es dauert zwar etwas länger aus dem Kaninchenloch zu herauszukommen oder zu sehen, wie tief das Kaninchenloch reicht, wenn man es aber einmal gesehen hat, so kann man es nicht ungesehen und ungeschehen machen. Sollten Sie mit eigenen Augen sehen, wie Ihre Ehefrau Sie betrügt, dann können Sie sich nur einreden einer Halluzination zu erliegen oder das Geschehene und seine Konsequenzen akzeptieren. DSDZ las einmal den Bericht eines Mannes, der nach einer längeren Zeit es lernte im Wald Spuren zu lesen. Dort, wo untrainierte Menschen nur Laub und Blätter sehen, entdeckte er die Spuren eines schwangeren Eichhörnchens oder eines jungen Rehs. Es war ihm als würde er im Wald wie in einem Buch lesen und er kann jetzt niemals einen Wald begehen, ohne darin zu lesen. Die Entdeckung des Niedergangs der Kirche ist eine weniger erbauliche Angelegenheit. Es ist also würde man mit einem Röntgenblick oder eher MRT-Blick die Störungen der Gehirnstruktur, die Metastasen und die Zersetzung eines Körpers sehen, welche andere noch für gesund halten. Wie auch immer, die diabolische Intelligenz dieser Zerstörung der Kirche ist irgendwie faszinierend. Was will man tun? Man will den Ausfluss der göttlichen Gnade für die Welt unterbinden. Wodurch? Durch die Zerstörung des katholischen Priestertums. Wodurch konkret? Durch die Aufhebung des Zölibats. Gibt es denn auch nicht-zölibatäre katholische Priester? Nein, die hat es niemals gegeben. Zölibatsgesetzgebung der Kirche Fangen wir mit dem letzten Punkt an. Es stimmt zwar, dass wohl alle Apostel, außer Johannes, verheiratet gewesen sind, bevor sie Jesus nachfolgten. Als sie aber seine Jünger wurden, so haben sie ab diesem Zeitpunkt keusch gelebt. Dies bedeutet sie hatten keinen Sex mit ihren Ehefrauen, die ihnen nicht nachzogen, weder vor der Himmelfahrt Christi noch danach, da sie gleich in alle Welt zogen, um das Evangelium zu verkünden. Weder die Evangelien selbst, noch die neutestamentarischen Schriften, noch die Schriften der Häretiker oder Heiden berichten vom Familien- und Sexleben der Zwölf Apostel. Dies waren also die ersten Priester: zölibatär und keusch. Wie wir bereits schrieben, wurden in den ersten Jahrhunderten zwar verheiratete Männer zu Priestern geweiht, weil es kaum unverheiratete gab, aber seit ihrer Weihe durften sie nicht mehr die Ehe gebrauchen, also im Klartext keinen Sex mit ihrer Angetrauten haben. Diejenigen, die es dennoch taten, wurden aus dem Klerikerstand ausgeschlossen, wie die Kanones des Konzils von Elvira bestimmen: „Kanon 33: Man stimmt in dem vollkommenen Verbot über ein, dass viele Bischöfe, Priester, Diakone, d.h. für alle Kleriker, die im Altardienst stehen, gilt, dass sie sich ihrer Ehefrauen enthalten und keine Kinder zeugen; wer aber solches getan hat, soll aus dem Klerikerstand ausgeschlossen werden.“[1] Auch die spätere kirchliche Gesetzgebung, wie der Codex Canonum Ecclesiae Africanae (um. 390), stellt dasselbe fest: „[Es] ist angebracht, dass die Heiligen Vorsteher und Priester Gottes sowie die Leviten oder alle, die den göttlichen Sakramenten dienen, in allem enthaltsam sind, damit sie das, was sie in aller Schlichtheit vom Herrn erbeten, erlangen können; damit so, was die Apostel gelehrt haben und was ein alter Brauch bewahrt hat, auch wir behüten. […] Wir alle sind uns darüber einig, dass Bischof, Priester und Diakon, die Schützer der Keuschheit, sich auch selbst ihrer Ehefrauen enthalten, damit in allem und von allen die dem Altere dienen, Keuschheit beobachtet werde.“[2] Daher kann Papst Innozenz I (401-417) folgendes schreiben: „In erster Linie ist festgesetzt worden bezüglich der Bischöfe, Priester und Diakone, die an den göttlichen Opfern teilnehmen müssen, durch deren Hände die Gnade der Taufe mitgeteilt und der Leib Christi dargebracht wird, dass nicht nur wir sie zur Keuschheit zwingen, sondern die göttliche Schrift, und dass ihnen auch die Väter befohlen haben, die körperliche Enthaltsamkeit zu wahren.“[3] Daher haben die zwei Kardinäle und drei Bischöfe recht, indem sie schreiben: Das Gesetz, durch das die Priester verpflichtet sind, vollkommene Enthaltsamkeit im Zölibat zu beobachten, hat seinen Ursprung im Beispiel von Jesus Christus und gehört zur immerwährenden apostolischen Tradition in Übereinstimmung mit dem beständigen Zeugnis der Kirchenväter und der Römischen Päpste. Aus diesem Grund darf dieses Gesetz in der Römischen Kirche nicht abgeschafft und ein optionaler priesterlicher Zölibat auf regionaler, oder universaler Ebene eingeführt werden. Das beständig gültige Zeugnis der Kirche hält fest, dass das Gesetz der priesterlichen Enthaltsamkeit „keine neuen Gebote aufstellt und dass diese Gebote beobachtet werden sollten, weil sie von einigen durch Unwissenheit und Trägheit nicht befolgt wurden. Diese Gesetze gehen dennoch auf die Apostel zurück und sie wurden durch die Väter festgelegt, wie geschrieben steht: ‘Seid also standhaft, Brüder und haltet an den Überlieferungen fest, in denen wir euch unterwiesen haben, sei es mündlich, sei es durch einen Brief!’ (2 Thess. 2, 15). Es gibt in...

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Instrumentum laboris zur Amazonas-Synode oder der bergoglianische Neusprech (1 von 5)

Der nachkonziliare Neusprech DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) ist ein Kind des Kommunismus und er erinnert sich noch gut an den kommunistischen Neusprech, den er in der der Parteipresse (es gab keine andere) oder bei den übertragenen Parteitagen hörte. Ja, es sind Kindheitserinnerungen aus der Heimat. Er fand es schon damals komisch und unnatürlich, nahm aber an, dass manche Erwachsene halt so sprechen, wenn es amtlich wird. Für alle, die den Begriff „Neusprech“ (Newspeak) nicht kennen, sei hier erwähnt, dass es sich um einen Begriff aus dem Roman „1984“ von George Orwell handelt, der darin einen totalitären Staat darstellt. Eine Internetquelle stellt Neusprech gekonnt wie folgt dar: Der Ausdruck Neusprech (englisch: Newspeak, in älteren Versionen als Neusprache übersetzt) bezeichnet eine Sprache, die aus politischen Gründen künstlich modifiziert wurde. Neusprech ist die eingeführte Amtssprache. Neusprech ist in drei Teile gegliedert. Teil A umfasst die Alltags­sprache, die von jeder politischen und ideologischen Bedeutung frei sein sollte. Teil B stellt das unabdingbare Minimum des ideologischen und politischen Wortschatzes dar. Teil C ist mit Abstand der umfangreichste und beinhaltet die technischen und wissenschaftlichen Fachausdrücke. Sie soll nach und nach die Alltagssprache (Altsprech) verdrängen und dient dazu, den Wortschatz zu reduzieren und so abgestuftes und schattiertes Denken zu unterbinden. Das zeigt der Satz „Altdenker unintusfühl Engsoz“ im Kommentar der Parteizeitung in Neusprech. Die bestmögliche Übersetzung in Altsprech lautet: „Derjenige, dessen Weltanschauung sich vor der Revolution geformt hat, kann die Prinzipien des Englischen Sozialismus niemals in seiner letzten Tiefe erfühlen und verstehen.“ Über den kommunistischen Neusprech, der viel länger als der Nazi-Neusprech dauerte, sind Unmengen an Tinte vergossen worden. Man stellte natürlich fest, dass Menschen, die im Exil lebten: Exilrussen, Exilrumänen, Exilungarn etc. eine ganz andere Sprache sprachen also ihre Landleute in der Heimat, da die Exilsprache von Neusprech frei war. DSDZ lebte eine lange Zeit außerhalb von Deutschland, sodass sich sein Deutsch, da weitgehend unbenutzt, nicht so weiterentwickelte als ob er in Deutschland gelebt hätte. Dies betraf, so dachte er, die Bildungssprache als die Alltagssprache. In der Anfangszeit als DSDZ wieder in Deutschland lebte, dachte er, dass sein Deutsch zu schlecht sei, weil seine Ausdrucksweise, insbesondere im theologischen Bereich, ganz anders als die seiner deutschen Mittheologen war. DSDZ brauchte eine längere Zeit, um dahinter zu kommen, dass die Mittheologen lediglich ein theologisches Neussprech sprachen, wie er unter der Schirmherrschaft der DBK gepflegt und verbreitet wird, welcher eine unkatholische Ideologie widerspiegelt. Nehmen wir hier ein x-beliebiges Dokument der DBK als Beispiel, das nämlich zum „synodalen Weg“. Einer seiner Fragmente lautet wie folgt: Deshalb wurde in Lingen ein Synodaler Weg beschlossen. Man war überzeugt: Die Kirche braucht ein synodales Voranschreiten. Papst Franziskus empfiehlt es. Auch die Kirche in Deutschland fängt dabei nicht am Nullpunkt an. Die „Gemeinsame Synode der Bistümer der Bundesrepublik Deutschland“ („Würzburger Synode“, 1971 bis 1975), die „Pastoralsynode der Katholischen Kirche in der DDR“ (1973 – 1975) und auch der Gesprächsprozess der vergangenen Jahre haben den Boden bereitet, auch für viele Herausforderungen von heute. Kardinal Reinhard Marx erklärte in der Abschluss-Pressekonferenz der Lingener Vollversammlung, dass man beschlossen habe, „einen verbindlichen synodalen Weg als Kirche in Deutschland zu gehen, der eine strukturierte Debatte ermöglicht und in einem verabredeten Zeitraum stattfindet und zwar gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Wir werden Formate für offene Debatten schaffen und uns an Verfahren binden, die eine verantwortliche Teilhabe von Frauen und Männern aus unseren Bistümern ermöglichen. Wir wollen eine hörende Kirche sein. Wir brauchen den Rat von Menschen außerhalb der Kirche.“ Wir lesen diesen Text, wir finden ihn nichtsagend und die Augen fallen uns zu. Ein kirchlicher Neusprech eben. Bedenken wir aber, dass der Neusprech drei Ebenen besitzt: Teil A umfasst die Alltags­sprache, die von jeder politischen und ideologischen Bedeutung frei sein sollte. Teil B stellt das unabdingbare Minimum des ideologischen und politischen Wortschatzes dar. Teil C ist mit Abstand der umfangreichste und beinhaltet die technischen und wissenschaftlichen Fachausdrücke. Dies bedeutet, dass ein normaler und gar gebildeter Katholik nur die Ebene A erfasst, die meistens banal klingt. Man braucht ein ideologisches Insiderwissen, um die Ebene B zu erfassen und ein noch tieferes Eingeweihtenwissen, um zu merken, worum es eigentlich auf der Ebene C geht. Wir entziffern den o.a. DBK-Text, indem wir unsere Leseweise in Klammern anführen, denn beim Neusprech bedeuten die Texte immer etwas anderes als sie bedeuten, was auch das Prinzip des Okkultismus ist. Nur die Eingeweihten erkennen den eigentlichen Inhalt: Deshalb wurde in Lingen ein Synodaler Weg [= Schisma] beschlossen. Man [der Antipapst Bergoglio, die Sodomitenbande im Vatikan und die ungläubigen DBK-Bischöfe, die immer weg von Rom wollten] war überzeugt: Die [Anti-]Kirche braucht ein synodales Voranschreiten [eine innere Zerstörung Richtung der protestantischen Sekten. Jede mit eigener Lehre und eigener Liturgie]. [Anti-]Papst Franziskus empfiehlt es [um auf diese Art und Weise die Einheit und die Katholizität der Kirche zu zerstören]. Auch die Kirche in Deutschland fängt dabei nicht am Nullpunkt an [da sie leider immer

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Zwei Kardinäle und drei Bischöfe: Erläuternde Bemerkung zur Erklärung der Wahrheiten

Abei die erläuternde Bemerkung der zwei Kardinäle und drei Bischöfe, wie wir sie auf gloria.tv gefunden haben, denn man kann wirklich nicht sagen, dass dieser Text in den offiziellen katholischen Medien wirklich verbreitet wird, obgleich er sich überraschenderweise auch auf kath.net  wiederfindet. Wahrscheinlich ist er aber zu theologisch und zu lang, um wirklich rezipiert zu werden. Was sagt er aus? Er sagt, dass die Hierarchie versagt hat und zitiert den hl.Gregor den Großen: Die Menschen, die unserer Sorge anvertraut sind, verlassen Gott und wir schweigen. Sie leben in Sünde, und wir strecken nicht unsere Hand aus, um sie zu korrigieren.“ (In Ev. hom. 17, 3.14). Das ist wohl wahr, aber ohne eine direkte Schuldzuweisung sprich: „Papst“ Franziskus, der jetzige Vatikan mit Amoris Laetitia, bleiben die Vorwürfe im Raum stehen, da man nicht weiß, wem man „eine nahezu allumfassende lehramtliche Verwirrung und Desorientierung“ zu verdanken hat, sowie „eine verbreitete Lethargie in der Ausübung des Lehramtes auf unterschiedlichen Ebenen der kirchlichen Hierarchie“. Das heißt in Klartext: Bergoglio verbreitet Häresien, Keiner stellt sich ihm entgegen und verurteilt ihn auch die zwei Kardinäle und die drei Bischöfe nicht. Dies bedeutet, dass das Gift der Häresie aus der bergoglianischen Quelle weiterhin in die Flüsse, Seen und das Meer sickern und die Verdammnis vieler Seelen nach sich ziehen wird, da diejenigen, welche die Aufgaben haben den Antipapst der Häresie anzuklagen und abzusetzen es nicht tun, sondern bestimmte Täuschbewegungen vorführen. Die Intention ist sicherlich ehrenwert, aber es gibt keine richtige Umsetzung. Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst. (estote autem factores verbi et non auditores tantum fallentes vosmet ipsos) (Jak 1,22) Die Vulgatafassung sagt wörtlich: „Seid Täter des Wortes und nicht nur Zuhörer“. Man könnte von einem Umsetzer des Wortes reden und das tun die zwei Kardinäle und drei Bischöfe nicht. Sie schreiben Richtiges, sie protestieren versteckt, aber sie tun leider nichts. Da wir nichtsdestotrotz jeden Strohhalm der katholischen Lehre unserer Bischöfe dankbar aufgreifen, so publizieren wir hier kommentiert diesen Text.  Erläuternde Bemerkung zur „Erklärung der Wahrheiten in Bezug auf einige der häufigsten Irrtümer im Leben der Kirche unserer Zeit“ Die Kirche in unserer Zeit erlebt eine der größten geistigen Epidemien, d.h. eine nahezu allumfassende lehramtliche Verwirrung und Desorientierung, die sich als eine ernsthaft ansteckende Gefahr für die geistige Gesundheit und das ewige Heil vieler Seelen erweist. Gleichzeitig muss man eine verbreitete Lethargie in der Ausübung des Lehramtes auf unterschiedlichen Ebenen der kirchlichen Hierarchie unserer Tage feststellen. Dies ist hauptsächlich durch die Nichteinhaltung der apostolischen Pflicht verursacht – wie es auch das Zweite Vatikanische Konzil in Erinnerung gerufen hat -, dass nämlich die Bischöfe „die ihrer Herde drohenden Irrtümer wachsam fernhalten“ sollen (Lumen gentium, 25). Unsere Zeit ist gekennzeichnet durch einen akuten geistigen Hunger der katholischen Gläubigen auf der ganzen Welt nach der Bekräftigung jener Wahrheiten, die vernebelt, untergraben und durch einige der gefährlichsten Irrtümer unserer Zeit geleugnet werden. Die Gläubigen, die diesen geistigen Hunger erleiden, fühlen sich im Stich gelassen und befinden sich deshalb in einer Art existenzieller Peripherie. Eine solche Situation erfordert dringend Abhilfe. Eine öffentliche Erklärung der Wahrheiten, die sich auf diese Fehler beziehen, duldet keinen weiteren Aufschub. Deshalb erinnern wir uns an die folgenden zeitlosen Worte des heiligen Papstes Gregor des Großen: „Unsere Zunge soll im Ermahnen nicht müde werden, dass nicht, nachdem wir das Amt der Verkündigung übernommen haben, unser Schweigen uns beim gerechten Richter verurteilt. (…) Die Menschen, die unserer Sorge anvertraut sind, verlassen Gott und wir schweigen. Sie leben in Sünde, und wir strecken nicht unsere Hand aus, um sie zu korrigieren.“ (In Ev. hom. 17, 3.14). Als katholische Bischöfe sind wir uns unserer schweren Verantwortung bewusst, gemäß der Ermahnung des heiligen Paulus, der lehrt, dass Gott Seiner Kirche „Hirten und Lehrer (gab), um die Heiligen für die Erfüllung ihres Dienstes auszurüsten, für den Aufbau des Leibes Christi, bis wir alle zur Einheit im Glauben und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zum vollkommenen Menschen, zur vollen Größe, die der Fülle Christi entspricht. Wir sollen nicht mehr unmündige Kinder sein, ein Spiel der Wellen, geschaukelt und getrieben von jedem Widerstreit der Lehrmeinungen, im Würfelspiel der Menschen, in Verschlagenheit, die in die Irre führt. Wir aber wollen, von der Liebe geleitet, die Wahrheit bezeugen und in allem auf ihn hinwachsen. Er, Christus, ist das Haupt. Von ihm her wird der ganze Leib zusammengefügt und gefestigt durch jedes Gelenk. Jedes versorgt ihn mit der Kraft, die ihm zugemessen ist. So wächst der Leib und baut sich selbst in Liebe auf.“ (Eph. 4, 12-16). Wir erstellen diese öffentliche Erklärung im Geist brüderlicher Liebe als eine konkrete geistliche Hilfe, damit Bischöfe, Priester, Pfarreien, Ordensgemeinschaften, Laienvereinigungen und Privatpersonen die Möglichkeit haben, entweder privat oder öffentlich, jene Wahrheiten zu bekennen, welche in unseren Tagen am meisten geleugnet oder entstellt werden. Die folgenden Worte des heiligen Apostels Paulus sollten als eine an...

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Rückkehr der Bischofsperlen oder Bischof Wilmer und die Logik

Wir haben vor einiger Zeit unsere populäre Reihe die Bischofsperlen aufgegeben, weil man sie unendlich fortsetzen könnte und das Nachtreten in diesem Falle wirklich zu einfach ist. Ferner wollen wir unsere Leser aufmuntern und nicht zur Verzweiflung bringen. Außerdem verbietet es sich über die Behinderungen der Mitmenschen intellektueller, spiritueller oder moralischer Natur zu lachen. Sicherlich können wir sagen, dass die Mitglieder der DBK wirklich alles verwirkt haben: Autorität,  Respekt, geistliche Würde, indem sie sich entschieden den synodalen Schismaweg zu gegen, samt Kommunion für Ehebrecher und Protestanten und mit einer Homo-Segnung, einem Anliegen von Bischof Bode, die um die Ecke lugt. Interessanterweise glauben wir fest daran, dass im Falle eines nächsten ultraorthodoxen Pontifikats eines „Pius XIII“ mit Alter Messe, Scholastik und Brimborium und Co., fast alle deutschen Bischöfe wieder „konservativ“ werden würden. Da sie keine Ansichten haben, so können sie diese schnell ändern, was die Wandlungen vom „konservativen“ Saulus zu ‚liberalen“ Paulus erklärt, welche die ehemals konservativ-johanneo-paulinischen Bischöfe wie Marx, Schönborn oder Gänswein durchmachten. Wenn ein Katholik heutzutage nach priesterlichen und bischöflichen Vorbildern sucht, dann muss er viel lesen und zwar Vergangenes. Die deutsche Kirche macht Front gegen das Zölibat, welches, so die deutschsprachige Vatican.news 95% der Priester in Deutschland nicht einhält. Dies sind zwar keine offiziellen Zahlen, sondern die Schätzungen eines Therapeuten aus Berlin, aber weit von der Wahrheit sind sie wohl nicht entfernt, wie wir schon vor Jahren im Jahre 2016 schrieben, indem wir polnische Statistiken auf Deutschland extrapolierten. Dies bedeutet aber für uns, das 95% aller Priester uns unwürdig, doch gültig die Sakramente spenden und da die Spendung der Sakramente in Todsünde eine weitere Todsünde darstellt, was leider auch für die FSSPX gilt, so bekommen wir Gläubigen kaum Gnade. Ja, wenn Sie in Ihrer Umgebung lauter Konkubinarier haben, dann müssen Sie dennoch, falls Sie selbst gesündigt haben, bei ihnen zur Beichte gehen und ihre Lossprechung ist gültig. Aber es ist trotzdem verheerend. Was außerdem auffällt, ist die Vorgehensweise der DBK, welche die Restkatholiken in Deutschland auf die Aufgabe des Priesterzölibats vorbereitet, welches wohl „an der Lebenswirklichkeit der Priester“ vorbeigeht. Nach Thomas von Aquin unterdrückt keine andere Sünde so die Verstandeskraft, wie die Unzucht (luxuria) und die Unmäßigkeit im Essen und Trinken (gula). (Summ. theol. 22 q. 53 6. o. et q. 55. 8. ad 1 et q. 48. 2 ad 3). Unzucht macht also dumm und äußert sich als Schwierigkeiten mit logischer Schlußfolgerung. Zitieren wir dazu Bischof Heiner Wilmer von Hildesheim, der doch tatsächlich sagte:  „Ich wäre dafür, den Zölibat noch stärker zum Leuchten zu bringen, indem er nicht einfach für alle Geistlichen verpflichtend ist.“ Wir können diese Denkstrategie nachahmen und auf andere Lebenswirklichkeiten der Menschen anwenden: Version 1: „Ich wäre dafür, die eheliche Treue noch stärker zum Leuchten zu bringen, indem sie nicht einfach für alle Eheleute verpflichtend ist“. Version 2: „Ich wäre dafür, die Kirchensteuer noch stärker zum Leuchten zu bringen, indem sie nicht einfach für alle Katholiken verpflichtend ist“. Version 3: „Ich wäre dafür, das Strafrecht noch stärker zum Leuchten zu bringen, indem es nicht einfach für alle Straftäter verpflichtend ist“. Version 4: „Ich wäre dafür, die Körperhygiene noch stärker zum Leuchten zu bringen, indem sie nicht einfach für alle U-Bahn-Fahrgäste verpflichtend ist“. Version 5: „Ich wäre dafür, das Gehirn noch stärker zum Leuchten zu bringen, indem es nicht einfach für alle Bischöfe verpflichtend ist“. Ist aber X an sich gut, dann muss man es doch allen zugänglich machen wollen. Ist jedoch X an sich schlecht, dann sollten es alle scheuen. Ist denn das Zölibat, nach Bischof Wilmer etwas Gutes oder Schlechtes?  Das weiß man nicht. Es soll zwar „zum Leuchten“ gebracht werden und dazu noch „stärker“, aber nur durch eine Minderheit. Aber eine Minderheit leuchtet nicht. Wenn aber etwas verpflichtend ist, wie Strahlenschutzkleidung in einem Atomkraftwerk oder Sicherheitsgurte im Auto, dann kann man doch davon ausgehen, dass es an sich gut ist, sonst wäre es nicht verpflichtend. Zölibat ist etwas an sich Gutes, denn es dient dem geistlichen Leben, falls man eins führt. Führt man keins, wie unsere 95%, dann es es störend. Bischof Wilmer scheint aber anzunehmen, dass Sex an und für sich und an sich etwas Gutes ist, das, seiner Argumentation zufolge, auch „stärker zum Leuchten“ gebrachte werden könnte, wenn es eine Minderheit praktizieren würde. Aber nach der katholischen Lehre ist Sex an sich nichts Gutes, sondern es dient der Fortpflanzung um derentwillen seine dunklen Machenschaften – die Konkupiszenz – in Kauf genommen wird. Sex in der Ehe ist nur ein Mittel zum Zweck: Fortpflanzung, gegenseitige Hilfe, ehelicher Frieden, aber niemals der Zweck an sich. Wäre der Sex an sich der Zweck und das Lebensziel, dann wäre der promiske Schwule ein Vorbild und Held. Denn niemand betätigt sich sexuell mehr als er. Im Vatikan oder auch außerhalb.  Beten wir, tun wir Buße, vielleicht wird sich Gott unserer erbarmen, weil wir zu feige gewesen sind gegen Bischof Wilmer vorzugehen! ...

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Peter Kwasniewski, Wiederaufbau des authentischen Katholizismus auf den Ruinen des Konzilsexperiments (2 von 2)

Peter Kwasniewski hat Recht. Der Vetus Ordo ist eine Untergrundbewegung, es ist eine Konspiration, in die man eingeweiht wird, wie früher bei der Christenverfolgung in der Alten Kirche. Aber jetzt verfolgt die Novus Ordo Kirche oder die Anti-Kirche ihre eigenen Kinder. Die schlimmsten Feinde der Liturgie der Kirche sind die Diener der Kirche, d.h. die Priester und die Bischöfe selbst. DSDZ wird doch tatsächlich auch von Priestern angeschrieben, welche ihm berichten, wie viel sie von ihren Vorgesetzten auszustehen haben. Es heißt immer: „Nein, nein, nein. Du denkst, Du bist mit Deiner Alten Messe besser als wir? Du bist nicht demütig!“ Dieser Widerstand ist wirklich dämonisch, denn wäre die Alte Messe gleichgültig, wäre sie irgendeine ästhetische Narretei einer Gruppe von Sonderlingen, so würde man sie doch erlauben, so wie man jeder lesbisch-katholischen Hausfrauengruppe erlaubt den Gottesdienst zu „gestalten“ oder „ihren Gottesdienst zu feiern“. Je wirrer, desto besser. Aber dies gilt für die Alte Messe nicht. Was aber Peter Kwasniewski unerwähnt lässt ist dieses: Die Alte Messe wirkt objektiv heiligend. Sie wirkt! Sie ist nicht nur deswegen besser, weil sie älter, würdiger, schöner und katholischer ist. Sondern, weil man in ihr durch sie wirklich die Glaubensgeheimnisse gleichsam „schauen“ kann. Man beginnt zu verstehen, man sieht die Zusammenhänge, man weiß worauf es im Katholizismus ankommt. Und deswegen wird sie praktisch verboten, weil man nicht deswegen das Konzil veranstaltet hat, damit die Menschen wirklich etwas geistlich verstehen. Nein, so nicht! Auf dem Kongress zum zehnten Jahrestag von Summorum Pontificum hieß es, „den alten Ritus zu feiern, bedeutet, mit Hoffnung in die Zukunft zu schauen“. Auf welche Art und Weise ist die Rückkehr des usus antiquior ein effektiver Weg, der Krise der Kirche zu begegnen, in deren Schatten wir zur Zeit leben? Die Lösung für das Chaos, in das wir durch eine lange Reihe von Fehlentscheidungen geraten sind, ist einfach und gleichzeitig außerordentlich schwierig: Wir müssen immer wieder die entgegengesetzten Entscheidungen treffen. Die Kirche muss aufhören, über neue Strategien, neue Programme, neue pastorale Initiativen oder statistische Erfolgsmaßstäbe nachzudenken, und sich entschlossen wieder der Verkündigung des vollen Evangeliums einschließlich seiner „harten Aussagen“ widmen, weiterhin der Zelebration der feierlichen und schönen Liturgie; dem Aufbau von Klöstern und religiösen Gemeinschaften auf der Grundlage des usus antiquior; der Pflege eines intellektuell robusten Lehrplans in Seminaren und Universitäten; einer Förderung großer Familien, wie in den alten Tagen, und der Unterstützung von Homeschooling. Nur wenn man einen ernsthaften gegenkulturellen Weg einschlägt, gibt es eine langfristige Hoffnung für den Katholizismus. Als Gläubiger bin ich überzeugt, dass der Glaube überleben und wieder gedeihen wird, aber nur dort, wo solche Dinge getan werden oder in dem Maße, in dem sie getan werden. Was kann getan werden, um zukünftigen Generationen die Bedeutung der Messe nach dem usus antiquior zu vermitteln und verständlich zu machen ? Zuerst und vor allen Dingen muss die Zahl der Orte, an denen die alte Liturgie angeboten wird, trotz allen gegenteiligen Drucks weiter zunehmen. In dieser Zeit offizieller Feindseligkeiten, besonders in Europa, müssen viele Priester die Alte Messe erlernen und sie im Geheimen lesen, wie es die „undercover“ Jesuitenmissionare im elisabethanischen England in ihrem Jahrhundert getan haben. Wie kein Mensch glauben kann, was er niemals gehört hat, kann kein Katholik lernen, als Katholik zu denken und zu leben, ohne Zugang zu dem herausragenden Schatz des Glaubens zu haben, nämlich dem römischen Ritus in seiner Fülle. Wann und wo immer diese Messen angeboten werden, werden unweigerlich ihre Verehrer bei ihnen auftauchen. Ich erinnere mich, dass wir im College einen Kaplan hatten, der die traditionelle lateinische Messe im Geheimen anbot, aber jeder, der es wissen wollte, wusste dass sie stattfand, und viele Studenten nutzten diese Gelegenheit – auch zukünftige Mitglieder der Priesterbruderschaft St. Petrus. So wurde ich in den alten Ritus eingeführt: als ein disciplina arcani [Arkandisziplin, wo man nur den Eingeweihten bestimmte Informationen zukommen lässt Red.], wie in der frühen Kirche! Und selbst jetzt, so viele Jahre nach Ecclesia Dei und Summorum Pontificum, müssen wir immer noch darum kämpfen, Territorium für die Messe aller Zeiten zu erobern. Viele Menschen „konvertieren“ heute vom Novus Ordo „Katholizismus Lite“ zum traditionellen katholischen Glauben, was teilweise auf die Travestie des Pontifikats von Papst Franziskus zurückzuführen ist. Aber es gibt auch Kinder in katholischen Familien, die ihn sozusagen mit der Muttermilch aufsogen. Für sie ist das Erlernen der alten Liturgie nichts anders als das Erlernen des Alphabets oder des Katechismus. Ich kenne einige Erwachsene in den USA, die seit ihrer Kindheit treu die Alte Messe besucht und noch nie am Novus Ordo teilgenommen haben oder die ihn (den Novus Ordo) zum ersten Mal sehen, wenn sie das College besuchen. Für mich ist dies ein enorm hoffnungsvolles Zeichen: eine neue Generation von Menschen, die nicht von den falschen Annahmen und Grundsätzen der liturgischen Reform befallen ist und die die katholische Tradition in die Zukunft tragen kann. Eine Generation, die von außen kommend sehr...

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Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (39). Über den göttlichen Geist (iv)

Sechstes Kapitel Was man unter dem göttlichen Geiste oder Antriebe zu verstehen habe. – Auf wievielerlei Weise er die Seele anrege und bewege. – Es werden einige Regeln und Kennzeichen angegeben, wodurch derselbe von dem Antriebe des Teufels unterschieden werden kann.  Der Geist Gottes zieht einen zum Guten, Wahren und Heiligen. Um aber die Einwirkungen des Geistes zu erkennen, muss man zuerst intellektuell erkennen, was gut, wahr und heilig ist. Dies bedeutet die Lehre der Kirche kennenlernen. Das große Problem beim Nachkonziliarismus oder der Novus Ordo-Religion besteht darin, dass sie wirklich inhaltsleer ist. Man weiß nicht, worum es in ihr geht und wozu sie anstiftet. Und genauso ist es bei den inhaltsleeren Privatoffenbarungen – Medjugorje. Die dauern schon über 30 Jahre doch ist es unmöglich zu sagen, worin ihre eigentliche Botschaft besteht.  Weil es keinen Inhalt gibt, so kann jeder sich etwas darunter vorstellen, um sich dort wohl zu fühlen oder „die Gemeinschaft“ zu erleben. Also Esoterik und Stadionerlebnis zugleich. Das ist aber nicht die Wirkung des göttlichen Geistes, der immer zielgerichtet ist. Er leitet nicht nur zum übernatürlichen Ziel hin, er macht es auch, dass man es erreicht, weil er den Empfänger zum Guten verändert. Er ist „lebendig und wirksam“. Wenn der Geist Gottes in uns wirkt, so verändert er uns nach und nach zum Guten, sodass wir zu Dingen fähig sind, zu denen wir früher nicht fähig waren. Denn Gott wirkt in uns das Wollen und das Vollenden....

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Peter Kwasniewski, Wiederaufbau des authentischen Katholizismus auf den Ruinen des Konzilsexperiments (1 von 2)

Anbei ein herzerwärmendes Interview von Peter Kwasniewski über die Alte Messe in der vorzüglichen Übersetzung von davillatollkuehn. Es wird zurecht Alice von Hildebrand zitiert, welche meint, dass der Teufel die Alte Messe hasst. Natürlich tut er das. Er hasst alles Gute, Schöne, Wahre und Heilige. Alles, wo sich ein Mensch laben und erbauen kann. Es lässt sich wirklich nicht leugnen, dass der Novus Ordo ganze Scharen von dämonischen Narzissten großzieht, wie immer wieder Ann Barnhardt wiederholt, da man einander in die Augen schaut. Die Gläubigen denken, dass es um sie geht und der Priester sie bespaßen muss. Der Priester denkt, dass es um ihn geht, weil die Menschen seinetwegen kommen. Missverständnis auf beiden Seiten und Gott bleibt außen vor. Im Cicero von Februar wird Wunnibald Müller, ein angeblich katholischer Theologe, zitiert, der sich mit den Missbrauchspriestern befasst. Seine Ansichten sind zwar nicht katholisch und er glaubt nicht an die Notwendigkeit oder gar die Möglichkeit des Zölibats, aber es sagt etwas Interessantes:  „Zwischen der Priesterweihe und dem ersten Übergriff vergehen in der Regel zehn bis fünfzehn Jahre. Man kann sagen, dass die Einsamkeit und der Mangel an Intimität diese Priester in besonderer Weise anfällig machen für sexuelle Übergriffe.“  Das ist doch höchst interessant und ein wenig beruhigend. Es werden also nicht immer Psychopathen und Pädophile geweiht, wie in einem Fall in Belgien, die sich gleich nach der Weihe an den Kindern und Jugendlichen vergehen. Man wird so nach 10 bis 15 Jahren des Priesterlebens. Nach 10 bis 15 Jahren von Novus Ordo. Erschütternd. Aber es kommt noch besser: Sie [die Täter] haben kein Schuldbewusstsein?Ja, typisch für diese Täter ist ein Mangel an Einfühlungsvermögen. Viele wissen nicht: Was tu ich den Kindern damit an? Ich bin Priestern begegnet, die der Meinung waren, sie hätten den Kindern noch etwas Gutes getan.  Nein. Doch, da kommen zwei Dinge zusammen: Der Mangel an Einfühlungsvermögen – und eine narzisstische Persönlichkeitsstruktur.  Nach 10 bis 15 Jahren Novus Ordo hat man eine narzisstische Persönlichkeitsstruktur, kein Einfühlungsvermögen und kein Gewissen. Wir wissen nicht, wie diese Männer früher gewesen sind, denn Wunibald Müller spricht mit ihnen, nachdem sie schon straffällig geworden sind. Der Novus Ordo hat sie weder einfühlsamer, noch heiliger oder besser gemacht, sondern umgekehrt.  War es denn früher wirklich besser? Diesbezüglich wohl schon, denn es ist die Menge an solchen Taten, welche das Faß wohl überall zum Überlaufen brachte. Die Menge und die fehlenden Strafen und Reaktionen der Bischöfe. Wir alle haben einen hohen Preis für den Novus Ordo zu zahlen. Ich wurde von der italienischen Zeitschrift Radici Cristiane, die von Roberto de Mattei herausgegeben wird, zu folgendem Interview eingeladen. Es erschien in der April-Ausgabe unter dem Titel „L‘ usus antiquior ci salverà – Intervista al dott. Peter Kwasniewski.“ Der englische Originaltext ist unten mit Genehmigung von Radici Cristiane wiedergegeben Radici Cristiane: Wir erleben eine historische Krise in der Kirche. Denken Sie nur an den Rückgang der Berufungen, die Kirchen werden von Tag zu Tag leerer, die Missbräuche in der Liturgie werden immer zahlreicher. In Kirchen, in denen die Messe im alten Ritus gefeiert wird, sind jedoch sehr viele junge Menschen anwesend. Wie ist das zu erklären? Dr. Kwasniewski: Das Phänomen ist nicht schwer zu erklären. Die heutige Welt bietet jungen Menschen ständige Versuchungen, sei es in der Anziehungskraft intellektueller Moden oder in den allgegenwärtigen moralischen Fallen der Unkeuschheit und anderer Laster. Aus diesem Grund sind die meisten Jugendlichen in der westlichen Welt im Jugendalter korrumpiert: Sie sind praktische Atheisten, Hedonisten, Materialisten, gelangweilt, der Wahrheit gegenüber gleichgültig und süchtig nach leichter Stimulation. Wenn es inmitten dieses erniedrigenden Morastes noch junge Menschen gibt, die wirklich gegen diesen Trend vorgehen und den christlichen Glauben für sich beanspruchen wollen, werden sie nach etwas Ernsthaftem, Anspruchsvollem, Gegenkulturellem Ausschau halten – etwas, das die Suche des Verstandes und die Wünsche des Herzens befriedigen kann. Jugendliche im Westen müssen kämpfen, um zu glauben und (Gott) anzubeten. Es muss etwas geben, wofür man kämpfen kann. Die überlieferte römische Liturgie und die sich ihr zuneigenden Riten, Glaubens – Überzeugungen, die auf sie hin geordnete gestalterische Kultur und Weltanschauung bieten einen reichen, komplexen und allumfassenden Bedeutungsrahmen, der zu zuversichtlicher Selbsthingabe, zum Streben nach Tugend und zu einer Motivation inspiriert, das Leben großzügig zu teilen. Die Menschen werden durch die Verehrung des transzendenten Gottes himmelwärts und durch den Stolz, ein großes Erbe anzunehmen und zu überbringen, vorwärts gezogen. Diese Verehrung gibt uns ein Gefühl der Zugehörigkeit in einer Zeit, in der so viele ihre Familien, ihre Kulturen, ihre Identität, ihr Selbst ablehnen. es gibt uns ein Gefühl der Stabilität in einem Zeitalter, das formlos und leer ist. Die neue Liturgie sollte die modernen Menschen ansprechen. Warum, meinen Sie, ist das gescheitert? Die reformierte Liturgie ist sowohl in den offiziellen Büchern als auch in der Art, wie sie allgemein eingefügt worden ist, sehr stark von modernen Zügen geprägt: Autonomie, Spontaneität,...

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Zwei Kardinäle und drei Bischöfe – ein neuer Syllabus ist besser als Nichts!

Wie Ann Barnhardt unter Berufung auf National Catholic Register informiert, haben sage und schreibe fünf Hierarchen der katholischen Kirche (d.h. 0,094% von 5.304 Bischöfen, das Pareto-Prinzip lässt grüßen) ein Dokument zur Bekräftigung der katholischen Lehre mit dem Titel „Die Kirche des lebendigen Gottes – die Säule und das Bollwerk der Wahrheit“ (1 Tim 3, 15) herausgegeben. Wer sind sie? Es handelt sich dabei um: Kardinal Raymond Burke, den Patron des Souveränen Malteserordens, Kardinal Janis Pujats, Emeritierter Erzbischof von Riga – Lettland, Erzbischof Tomasz Peta, Ordinarius von Astana – Kasachstan, Erzbischof Jan Pawel Lenga, Emeritierter Bischof von Karaganda – Kasachstan, Bischof Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana – Kasachstan. Wir finden in dieser Zusammenstellung zwei Emeriti (Pujats und Lenga), einen quasi Emeritus (Burke), einen Weihbischof (Schneider) und einen Bischof Ordinarius (Peta). Was die Nationalitäten angelangt liegen die Polen vorn (Peta und Lenga), gefolgt von einem Deutsch-Russen und wohl auch Deutschen (Schneider), einem Letten (Pujats) und einem Amerikaner (Burke). Kirchenpolitisch gesehen ist es um katholische Orthodoxie am besten in Kasachstan bestellt oder allgemein im ehemaligen Ostblock, denn Pujats ist Lette und Lenga wohnt derzeit in Polen. Burke ist US-Amerikaner und ist der ehemals Ranghöchste unter ihnen. Dennoch eine reale Kirchenmacht repräsentiert Erzbischof Peta und er hat am meisten zu verlieren. Was schreiben sie? Sie stellen auf 8 Seiten 40 Punkte der katholischen Lehre in folgenden Themenblöcken zusammen : Fundamente des Glaubens, Glaubensbekenntnis, Das Gesetz Gottes Sakramente Der erste Abschnitt enthält zwei Punkte, der zweite 9, der dritte 17 und der letzte 10 Punkte. Es wird das dargestellt und bekräftigt, was derzeit unter Bergoglio in Frage gestellt oder verleugnet wird. Bevor wir alles übersetzen, wollen wir ein paar Beispiele nennen: Fundamente des Glaubens 1. Die richtige Bedeutung der Ausdrücke „lebendige Tradition“, „lebendiges Lehramt“, „Hermeneutik der Kontinuität “und „ Entwicklung der Lehre“ schließen die Wahrheit ein, was auch immer neue Einsichten in Bezug auf die Hinterlegung des Glaubens zum Ausdruck gebracht sein mögen, sie können dennoch nicht im Widerspruch zu dem stehen, was die Kirche immer im gleichen Dogma, im gleichen Sinne und in der gleichen Bedeutung dargestellt hat (siehe I. Vatikanisches Konzil, Dei Filius, Sess. 3, c. 4: „in eodem dogmate, eodem sensu, eademque sententia“). Glaubensbekenntnis 4. Nach der Einführung des Neuen und Ewigen Bundes in Jesus Christus kann niemand mehr gerettet werden durch Gehorsam gegenüber dem Gesetz Moses allein, ohne Glauben an Christus als wahren Gott und einzigen Retter von Menschheit (siehe Röm 3:28; Gal 2:16). Das Gesetz Gottes 16. Einer Frau, die ein Kind in ihrem Mutterleib empfangen hat, ist es nach Naturrecht und göttlichem Gesetz verboten dieses menschliche Leben in ihr zu töten, eigenständig oder durch andere. direkt oder indirekt (siehe John Paul II., Enzyklika Evangelium Vitae, 62). Sakramente 35. Das Bußsakrament ist das einzige gewöhnliche Mittel, wodurch die nach der Taufe begangenen schwere Sünden erlassen werden können, und nach dem göttlichen Gesetz müssen alle diese Sünden nach Anzahl und Art bekannt werden (Siehe Konzil von Trient, Sess. 14, can. 7). Was wird das bringen? Leider wenig, denn die Hierarchen halten sich an die Strategie den Übeltäter und Häretiker – Bergoglio – nicht beim Namen zu nennen und der Häresie nicht anzuklagen, wozu sie im letzten Offenen Brief an die Bischöfe aufgefordert wurden, von Menschen, die mehr zu verlieren hatten als sie. Die fünft Verfasser benennen stattdessen recht abstrakt das, was fälschlicherweise gelehrt wird, ohne zu sagen wer es wo verbreitet. Aber ohne eine deutliche Häresieanklage seitens der Kardinäle oder Bischöfe – und dieses Schreiben ist eben keine formelle Anklage – wird sich nichts ändern. Das häretische Gift wird weiterverbreitet, und zwar von der höchsten kirchlichen Stelle. Natürlich ist es schön zu erfahren, dass es noch Bischöfe gibt, obwohl nicht in Westeuropa, die Katholisches von Nicht-Katholischem unterscheiden können und dies sogar schriftlich tun. Aber die Aufgabe der Kardinäle und Bischöfe ist nicht etwas zu schreiben, sondern etwas zu tun. Und dazu reicht der Mut leider nicht. Aber seien wir froh darüber, was wir haben, denn im deutschsprachigen Raum, zu welchem Kasachstan zu sehr bedingt zählt, haben wir wenig zu lachen. Wir werden diesen Text nach und nach übersetzen und kommentieren und Sie können ihn bei uns lesen. Das Original findet sich hier.

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Änderungen, Aktuelles, Apokalyptisches und Historisches

Wie Sie unschwer erkennen können, gibt es wieder ein neues Layout, welches nüchterner und weniger schön ist, dafür aber über Möglichkeiten verfügt, die das alte nicht hatte. So kann man über dem aktuellsten Beitrag, Beiträge zu bestimmten Themenbereichen zusammenstellen, was neuen Lesern den Überblick erleichtert und bisherige Leser an diese Beiträge erinnert. Darunter finden Sie den hervorgehobenen Beitrag und die neueren Beiträge. Diese Layout sieht gut im Rechner oder auf dem Tablet aus, die Handy-Benutzer haben leider das Nachsehen, denn Sie müssen recht weit nach unten scrollen, um das Aktuelle zu entdeckten. Wir sind aber keine Nachrichtenagentur, so hält sich das Zeitgeschehen bei uns in Grenzen. Layout hin oder her, wir hoffen, dass unsere Leserschaft dadurch steigt und die Einnahmen ebenso. Vielleicht werden wir aber auch nach dem Vorbild von katholisches.info die Seite sperren und um Spenden betteln oder diese Tätigkeit auf Deutsch aufgeben in anderen Sprachen fortführen. Das wäre zwar schade, aber die Entwicklung wird es zeigen. Ein gloria.tv-Leser schrieb heute folgendes: Die Nachrichten haben fast alle einen vernichtenden Inhalt, betrifft wohl alle Zeitungen, aber dafür zahlt man nicht gerne. Um das deutlicher zu machen, müßte ich ordinäre Worte verwenden und das will ich nicht. Wessen schuld ist es denn? Der Wirklichkeit. Bei wem sollte man sich darüber beschweren? bei Bergoglio, bei den Kardinälen, bei den Bischöfen, bei den Priestern, bei den Gläubigen, bei Gott selbst. Wir berichten in der letzten Zeit kaum über Aktuelles, weil man dies auch aus anderen Quellen erfahren kann. Es ist ein wachsendes Siechtum, Apostasie und Verfall. Die gloria.tv-Leser, die wohl repräsentativ für den deutschsprachigen und nicht nur Katholizismus sind, reagieren auf diese Entwicklung mit: Kinder- und Katzenbildern, Privatoffenbarungen, noch mehr Privatoffenbarungen, samt zusätzlichen Privatoffenbarungen, zu den Privatoffenbarungen, Auszügen aus den vor Vat.II-Enzykliken oder Dogmatiken, „Hätten wir doch mehr für sie gebetet“-Aufrufen, Zynismus, Hoffnung auf ein Wunder bzw. „den Triumph des Unbefleckten Herzens“. Da DSDZ in der letzten Zeit auch andere Blogs, Portale, FB-Gruppen etc. erforscht hat, so stellt er fest, dass er sicherlich nicht der Einzige ist, der Katholisches online verkündet, er es aber auf seine eigene Weise tut, die spirituell und akademisch wirklich unterfüttert ist. Vielleicht schreibt er auch am Leser vorbei? Insbesondere beim zahlenden Leser. Kommentare werden hierzu erwünscht, wenn sich jemand traut. Aber die oben genannten gloria.tv-Reaktionen oder die fehlenden Reaktionen sind doch alle eine Vermeidungsstrategie. Man möchte sich seinen Glauben und die schöne, heile, katholische Welt nicht kaputt machen lassen. Siehe die o.a. Aussage des gloria.tv-Lesers. Aber solch ein Glauben ist nicht katholisch und die Welt ist nunmal nicht heil. Denn es gab: den Engelssturz, den Sündenfall, Es gibt: die Erbsünde, die persönlichen Sünde, die Dämonen, das Vat. II, die Apostasie der sichtbaren Kirche, und eine wirklich sehr antikatholische Welt da draußen. Keiner wird uns helfen, keiner wird uns retten. Gott prüft die Seinen wirklich hart und so wie es ohne Muskelkater keinen Muskelzuwachs gibt, so gibt es kein Wachstum in Heiligkeit ohne Kampf und Leiden. Die Erwartung eine „heile, katholische Welt“ irgendwo anzutreffen, ist dämonisch inspiriert, denn es ist der leiblose Spiritualismus, der die Gnosis aller Zeiten auszeichnete.Die gefallenen Engel sind ja körperlos und sie versuchen die Frommen durch das angeblich Fromme. Der Blogger mundabor überlegte in einem seiner Beiträge, wann es besser für ihn gewesen wäre zu leben. Vor Vat. II gab es zwei Weltkriege und ein Teil Europas fiel dem Kommunismus in die Hände. Besser? Das XIX Jahrhundert war durch ständige Revolution, den Niedergang der monarchischen Ordnung, samt Anarchismus, Sozialismu, Kommunismu etc. gekennzeichnet. Das XVIII durch den immer mehr verweltlichten Absolutismus, durch Auswirkungen des Jansenismus, Quietismus und die sich anbahnende Französische Revolution. Das XVII Jahrhundert begann mit den Religionskriegen, hatte die cuius regio eius religio-Regelung zur Folge, Kriege, Jansenismus, den Gnadenstreit, die Schwedenkriege und vieles mehr. Das XVI Jahrhundert stand fast ganz im Zeichen der Reformation und der Gegenreformation, mit Chaos, Krieg, Zerstörung. Wir können immer mehr zurückgehen und Sie fragen: Wann hätten Sie denn gerne gelebt? Das Leben war immer ein geistlicher Kampf, die Heiligkeit und Tugend hat immer etwas gekostet. Wahrscheinlich gab es früher mehr gläubige Menschen und Geistliche, aber die große Masse war kaum besser gewesen und wusste das wahrscheinlich nicht zu würdigen, was sie hatte. Gott hat uns alle in diese Zeit gestellt und berufen und er will nicht, dass wir schmachten, schmollen und uns nach einer goldenen Vergangenheit zurücksehnen, die es so wohl gar nicht gab. Das Fegefeuer wird härter sein, falls wir es überhaupt erreichen. Also lesen Sie uns, unterstützen Sie uns, sonst bleibt ihnen nur die DBK und gloria.tv. Und das wollen Sie doch nicht, oder? PS. Hier nochmals ein Posting vom o.a. gloria.tv-Leser: Tradition und Glauben ja wenn man froh ist, sich einer Minderheit hinzugeben, während die ganze Kirche zusammenbricht sowie die Moral aller Staaten. Ich brauche ja nichts abonnieren, ich habe meine Wohnung und da habe ich

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Doppelt gemoppelt oder die Lösung für den nicht zahlenden Leser

Die Einführung der Bezahlschranke hat gezeigt, dass leider recht wenige bisherige Leser zu zahlenden Kunden wurden und wir zwar sehr gerne gelesen werden, wenn es diese Beiträge umsonst gibt. Sind unsere Leser so arm? Vielleicht ja, vielleicht nein. Sie sind nicht bereit uns für unsere Arbeit zu zahlen, was recht bitter ist. Dennoch wollen wir nicht jammern und diesem Blog noch eine Chance geben, statt sich unseren anderen Projekten zu widmen und daher wollen wir von anderen Medien lernen und eine doppelte Ausgabe eines jeden Beitrags einführen. Es wird immer eine kurze Zusammenfassung  des Beitrags geben, damit alle informiert bleibt, den man sich dann im Ganzen kostenpflichtig durchlesen kann. Wir lernen so von den weltlichen Medien, welche dieses System wohl erfolgreich betreiben. Das bedeutet, dass der arme DSDZ noch mehr arbeiten muss, denn er allein muss diese Zusammenfassungen für alle bisherigen 1.450 Beiträge verfassen, was einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Es wird auch eine schriftstellerische Haiku-ähnliche Herausforderung sein etwas Sinnvolles in 200 Wörtern darzustellen, was eine Zusammenfassung von komplexen Themen sein wird. Aber in der Beschränkung zeigt sich bekanntlich der Meister. Wir hoffen, dass sich unsere Leser dafür mit Spenden erkenntlich zeigen. Wir hoffen, dass die Anzahl der Leser, auch Traffic genannt, wieder steigt. Wir hoffen, dass wir Anzeigen schalten können. Hat es Ihnen gefallen? Damit dieser Beitrag auch für andere frei zugänglich bleibt, können Sie uns etwas spenden.

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Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (31) 4. Kapitel: Die verschiedenen Arten mystischer Gnaden.

Würden wir unsere Pater Poulain SJ-Reihe mit Bergsteigern vergleichen wollen, so treten wir nun in die Höhen ab 5000 m ein. Es ist noch nicht die „Todeszone“ über 7000 m, es ist aber schon über die 3000 m-Zone, welche mit dem Gebet der Ruhe anfing. Zwar werden nur sehr wenige Menschen in diese Höhen der mystischen Gnaden gelangen, aber wir wollen diese Höhen dennoch vorstellen und kommentieren aus Gründen der Vollständigkeit und der Darstellung der katholischen Lehre. Interessanterweise halten sich die meisten Katholiken mit kaum einem Gebetsleben für Experten, was die Privatoffenbarungen anbelangt, denen manche Foren, Portale und Blogs ausschließlich gewidmet sind, von den Büchern und Traktaten ganz zu schweigen. Wir können heute, im Juni 2019, klipp und klar davon ausgehen, dass es derzeit keine von Gott kommenden Privatoffenbarungen gibt. Warum? Weil: es kaum Menschen gibt, welche diese Höhen des Gebetslebens erreichen, es keine Kirchenvertreter gibt, die selbst (a) ein intensives Gebetsleben pflegen, (b) in rechtgläubigen Theologie bewandert wären und (c) die Prozesse des geistlichen Lebens so gut kennen würden, um diese Privatoffenbarungen als richtig oder falsch einschätzen zu können.  Gott schickt also keine Privatoffenbarung, weil sie niemand (i) aufnehmen oder (ii) beurteilen kann. Bergoglio haut ja eine Häresie nach der anderen raus und fast niemand reagiert, besonders kein Bischof. Wie sollen sie denn in der Lage sein die subtile Materie der Privatoffenbarungen unterscheiden zu können? Daher wird Medjugorje praktisch als „Gebetsstätte“ anerkannt, ohne dass eine Aussage über die Echtheit der immerwährenden „Gospa-Erscheinungen“ getroffen wird. Daher erhalten gerade jetzt irgendwelche hysterisch-gnostischen Traktätchen, wenigstens in Polen, ein nihil obstat.  Aber kehren wir zu Pater Poulain SJ zurück. Die mystischen Gnaden, die rein übernatürlichen Gnaden, welche die Seele in diesem hohen Zustand der Vollkommenheit empfängt, bestehen darin, dass sie: Gott selbst Geschaffene Wesen (Engel, Heilige, etc.) sieht. Es ist also eine Vorwegnahme des Himmels, wo wir ebendiese Anschauung von Gott und in Gott erhalten werden. Während aber bei echter Mystik der Punkt (1) dem Punkt (2) vorangeht oder diesen begleitet, bestehen die Privatoffenbarungen ausschließlich in Punkt (2) und zeichnen sich dadurch aus, dass die Inhalte dieser Schauungen anderen mitgeteilt werden sollen. Bei echter Mystik betreffen die Gnaden (1) und (2) die Seele selbst und zeigen ihre Intimität mit Gott. Es sind einfach Begleitumstände der Vereinigung mit Gott, welche geistlich und nicht plastisch ist, sodass diese Phänomene nach und nach abklingen, wie wir noch später lesen werden. Die Phänomene (1) und (2) kommen deswegen so spät im geistlichen Leben vor, ab ca. 5000 geistliche Höhenmeter sozusagen, weil die Seele vorher zu unrein und zu schwach ist diese Gnaden überhaupt  empfangen zu können. Und deswegen sind echten Privatoffenbarungen , im Sinne der Schauungen, die anderen mitgeteilt werden sollen, dermaßen selten, da die Stufe (2) gleich unvorbereitete Menschen trifft wie in Lourdes, in La Salette oder in Fatima. Die echten mystischen Gnaden (1) und (2) sind natürlich auch sehr selten, sie kommen aber vor. Heutzutage gibt es wirklich massenweise Engelsvisionen und andere Privatoffenbarungen, hauptsächlich im katholisch-charismatischen Milieu oder in der Esoterik, aber sie kommen alle nicht von Gott. Denn diese Menschen sind unvorbereitet und diese Mitteilungen sind entweder häretisch oder banal oder beides wie in Medjugorje. Lesen wir also Pater Poulain SJ, damit wir Bescheid wissen.   Hat es Ihnen gefallen? Damit dieser Beitrag auch für andere frei zugänglich bleibt, können Sie uns etwas spenden....

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Zwei Kardinäle und drei Bischöfe, Erklärung der Wahrheiten (4 von 8)

In dem Teil das Gesetz Gottes nehmen die Unterzeichner Amoris Laetitia aufs Korn, welche schon in anderen Initiativen kritisiert worden ist, siehe unser Archiv.  Was ist so schlimm an Amoris Laetitia? Dass sie drei Dinge behauptet: man muss sündigen, denn Gott hält einem die Gnade vor, die sittlichen Normen („Du sollst nicht ehebrechen“) sind ein Ideal, aber keine Pflicht, man sündigt eigentlich nicht, wenn man sündigt. Das ist, wie richtigerweise Prof. Seifert feststellte, das Ende einer jeden Moral. Denn  einerseits behauptet AL, dass die subjektive Norm gilt und man kann objektiv in Todsünde leben, ohne es subjektiv zu sein oder ’so zu empfinden‘, andererseits sind die Normen des Evangeliums unerreichbar, insbesondere was das Sechste Gebot anbelangt. Um es ganz einfach auszudrücken: Eigentlich ist X nicht ok. Wenn ich es aber tu und zwar unter Umständen a bis f, dann ist es ok! Wenden wir diesen Satz auf alle unsere Verpflichtungen an: Steuerhinterziehung, Kirchensteuerboykott, Nichteinhaltung der Verkehrsvorschriften, fehlende Körperhygiene, Unterschlagung, Mord etc. , etc. , etc. Unsere Pastoralassistentin wird zwar sagen, dass Gesetze im weltlichen Bereich durchaus ok sind, die o.a. Ausnahme gilt nur für das Sechste Gebot für Katholiken nach Amoris Laetitia. Und wenn das kein Argument ist…. Das Gesetz Gottes Eine gerechtfertigte Person hat die notwendige Kraft, mit Gottes Gnade die objektiven Forderungen des Göttlichen Gesetzes zu erfüllen, weil alle Gebote Gottes für den Gerechtfertigten möglich sind. Wenn die Gnade Gottes den Sünder rechtfertigt, bewirkt sie kraft ihrer Natur eine Abkehr von allen schweren Sünden (vgl. Konzil von Trient, Dekret über die Rechtfertigung, Kap. 11; Kap. 13). „Die Gläubigen sind verpflichtet, die spezifischen, von der Kirche im Namen Gottes, des Schöpfers und Herrn, vorgelegten und gelehrten sittlichen Gebote anzuerkennen und zu achten. (…) Die Gottesliebe und die Nächstenliebe sind nicht zu trennen von der Einhaltung der Gebote des Bundes, der im Blut Jesu Christi und durch die Gabe des Geistes erneuert wurde“ (Johannes Paul II., Veritatis splendor, 76). Gemäß der Lehre derselben Enzyklika ist die Meinung derjenigen falsch, die „glauben, die freie und bedachte Wahl von Verhaltensweisen, die den Geboten des göttlichen und des Naturgesetzes widersprechen, als sittlich gut rechtfertigen zu können.“ Deshalb „können sich diese Theorien nicht auf die katholische moralische Tradition berufen“ (Ebd.). Alle Gebote Gottes sind gleich gerecht und barmherzig. Deshalb ist die Meinung falsch die sagt, dass eine Person durch den Gehorsam im Bezug auf ein göttliches Verbot – wie z. B. das sechste Gebot, die Ehe nicht zu brechen – durch diesen Akt des Gehorsams gegen Gott sündigen, sich selbst moralisch schädigen, oder gegen eine andere Person sündigen kann. „Kein Umstand, kein Zweck, kein Gesetz wird jemals eine Handlung für die Welt statthaft machen können, die in sich unerlaubt ist, weil sie dem Gesetz Gottes widerspricht, das jedem Menschen ins Herz geschrieben, mit Hilfe der Vernunft selbst erkennbar und von der Kirche verkündet worden ist“ (Johannes Paul II., Enzyklika Evangelium Vitae, 62). Es gibt moralische Prinzipien und moralische Wahrheiten, die in der göttlichen Offenbarung und im natürlichen Sittengesetz enthalten sind, die negative Verbote einschließen, die bestimmte Arten von Handlungen absolut verbieten, insofern als diese Art von Handlungen immer ein schweres Unrecht hinsichtlich ihres Objekts darstellen. Daher ist die Meinung falsch, dass eine gute Absicht oder eine gute Folgetat ausreichend sei oder sein könne, um die Durchführung solcher Handlungen zu rechtfertigen (vgl. Konzil von Trient, sess. 6 de iustificatione, c. 15; Johannes Paul II., Apostolische Exhortation, Reconciliatio et Paenitentia, 17; Enzyklika Veritatis Splendor, 80)....

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Himmelfahrt warum?

Da wir bei den Messen zum Himmelfahrtsfest über alles Mögliche hören werden nur nicht über die Himmelfahrt selbst, so wollen wir hier ganz kurz darlegen, warum Christus überhaupt gegen den Himmel aufgefahren ist. Ja, warum denn? Weil die Erde ein Jammertal ist und daher Christi erhöhter Natur nach seiner Auferstehung nicht entsprach. So in etwa fasst es Thomas von Aquin auf (Summ. theol. III, q. 57 a.1.) und ganz genau heißt es bei ihm wie folgt: b) Ich antworte, der Ort müsse dem im Orte befindlichen Wesen entsprechen. Nun ist der Ort, in dem wir wohnen, der Ort des Entstehens und Vergehens, nämlich der Vergänglichkeit; — der Himmel ist der Ort der Unvergänglichkeit. Also kam es Christo, der unvergängliches Leben angenommen hatte, dem Leibe nach zu, im Himmel zu sein. Christus ist Gott und Mensch und nach seiner Auferstehung in seiner Menschlichkeit verwandelt und erhöht. Er kehrt zum Vater von seiner Mission zurück und zeigt uns unsere eigentliche Heimat, welche im Himmel ist. Die Himmelfahrt Christi ist eine eindeutige Absage an den Horizontalismus des Deuterovatikanismus oder ohne Fremdwörter ausgedrückt: Es stimmt nicht, dass das Paradies auf Erden ist, das Körperliche besser als das Geistige und Christus ganz, ganz nahe bei uns sein wollte. Wäre dies der Fall, dann wäre er nicht gen Himmel aufgefahren. Er war und ist unsterblich, so hätte er auf der Erde bleiben können. Dies tat er jedoch nicht, um die richtigen Prioritäten zu setzen. Quae sursum sunt sapite- Danach, was oben ist, danach trachtet! (Kol 3,2) Nach dem hl. Thomas war Christus durch seine Himmelfahrt auf vielfache Weise die Ursache unseres Heils geworden: Ich antworte, das Aufsteigen des Herrn sei Ursache unseres Heiles 1. von unserer Seite her; 2. von Christi Seite her: 1. Von unserer Seite her; weil durch sein Aufsteigen unser Geist veranlaßt wird, zu Ihm sich hinzubewegen in Glaube, Hoffnung und Liebe (Art. 1.) und weil wir größere Ehrfurcht vor Ihm haben, da wir Ihn nicht mehr als einen irdischen, sondern als einen himmlischen Menschen anerkennen, nach 2. Kor. 5.: „Und wenn wir Christum nach dem Fleische (d. h. als sterblich) gekannt haben, nun erkennen wir Ihn nicht mehr so.“ 2. Von seiner Seite her ist Er Ursache unseres Heiles, weil er aufgestiegen: a) „damit Er uns den Platz bereite“ (Joh. 14, 2.; Mich. 2, 13.); denn da Er unser Haupt ist, müssen wir als Glieder Ihm folgen, wie Er selbst sagt: „Damit wo ich bin, auch ihr seid“ (Joh. 14.); und um dies auszudrücken hat Er die Seelen der Altväter mit Sich genommen in den Himmel, nach Ps. 67.: „Aufsteigend in die Höhe, hat Er gefangen genommen und mit Sich geführt die Gefangenschaft;“ — b) weil, wie der Hohepriester im Alten Bunde eintrat in das Allerheiligste, um für das Volk zu beten, Christus „in den Himmel eintrat, um unser Fürbitter zu sein;“ denn daß die menschliche Natur so im Himmel sich vorstellt, dies selbst ist eine gewisse Fürbitte für uns, daß Gott, der diese Natur in Christo so hoch erhoben hat, nun auch unserer sich erbarme, für die der Sohn Gottes die Natur des Menschen angenommen; — c) weil Er nun im Himmel thronend als Gott und Mensch, göttliche Gaben den Menschen zuteil, nach Ephes. 4.: „Er stieg auf über alle Himmel, daß Er Alles anfülle“ d. i. „mit seinen Gaben“ (Glosse). Wir sind alle naturwissenschaftlich geprägt und denken wohl beim „Himmel“ an die Wolken, die Atmosphäre etc., die wir auch bei jedem Flug um uns oder unter uns sehen. Aber das ist nicht der „Himmel“ im theologischen Sinne. Mit „Himmel“  sind transzendente geistliche Dimensionen gemeint. Reden Sie mit dem Esoteriker oder dem Okkultisten um die Ecke. Der wir es Ihnen erklären, viel besser als Ihr Pfarrer, Gott sei’s geklagt, weil die Esoteriker mit diesen „Dimensionen arbeiten“. Wir wollen besser nicht wissen, wie. Aber die menschliche Natur an sich war vor der Himmelfahrt Christi unfähig diese Dimensionen überhaupt zu durchschreiten. Denn durch die Annahme der menschlichen Natur in der Menschwerdung Gottes und ihre Erhöhung durch die Auferstehung und Himmelfahrt Christi wurde die menschlichen Natur so gewandelt, dass sie diese Dimensionen durchschreiten kann. Sie werden jetzt vielleicht sagen, dass Christus leibhaftig und den Himmel aufgestiegen ist, wir aber nur mit der Seele nach dem Tod. Dies stimmt, aber unsere Seele, wenn auch unkörperlich, so ist sie menschlich und nicht göttlich und da menschlich, so war ihr ein sicherer Aufstieg vor der Himmelfahrt Christi in diese Regionen nicht möglich. Zwar gibt es allerhand Himmelfahrts-Erzählungen in der Mythologie, diese aber, waren dämonisch und nicht göttlich. Die Dämonen können uns vieles vorgaukeln, von den höheren Himmelsregionen wurden sie aber vertrieben. Und gerade dorthin, wo die nicht mehr sind, kann die menschlichen Seele aufsteigen, zum Leid- und Neidwesen der Dämonen, natürlich. Deswegen sagt die Theologie, dass die Himmelfahrt Christi uns das Paradies geöffnet hat, was den Ort

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 4

Vielleicht werden sich einige nichtkatholische Leser aber auch katholische Leser dieses Textes denken: Er verbreitet also Häresien. Na und? Was macht das schon? Es macht schon etwas aus. Stellen Sie sich vor der oberste Richter des höchsten Gerichts Ihres Landes, welches die letzte Instanz der gesamten Judikative ist, würde: a. selbst schwer kriminell werden b. die Gesetzestexte z. B. der Verfassung so ändern und formulieren, dass es auf den unteren Ebene zu einer Rechtsfreiheit und Anarchie führen würde. Wäre das kein Grund ihn abzusetzen? Sicherlich hinkt dieser Vergleich ein wenig, da in einer parlamentarischen Demokratie der oberste Richter die Gesetze nicht macht, sondern diese überwacht, aber in einer Monarchie oder einer konstitutionellen Monarchie ist es schon anders. Da hat der Monarch zumindest die Möglichkeiten die Gesetze vorzuschlagen. Monarchien haben sich als Regierungssystem im Laufe der Menschheitsgeschichte als sehr stabil erwiesen, weil jeder Monarch ipso facto ein Beschützer der Monarchie ist. Will er kein Monarch sein, dann dankt er ab. Stellen Sie sich vor die Königin von England würde eine Drogenmafia leiten, ordentliche Bürger ohne Prozess ins Gefängnis sperren, die Hälfte Großbritanniens an Nordkorea abtreten und Gesetze verabschieden lassen, welche Anarchie, Angst und Schrecken verbreiten. Wäre dies kein Grund sie als Monarchin abzusetzen ohne die Monarchie als solche in Frage zu stellen? Natürlich wäre es das. So sieht ungefähr die derzeitige Lage in der katholischen Kirche aus, wenn man es in ganz einfachen Begriffen für die Heiden, welche keine übernatürliche Sicht der Dinge haben, darlegen wollte. So wie einem Monarchen Berater und Gremien zur Seite stellen, welche seine Schritte auch überwachen, so sollte in einer Demokratie die Gewaltenteilung dazu dienen, so hat die Kirche theoretisch die Kardinäle, die vatikanischen Kongregationen und die Bischöfe, welche den Papst beraten, aber auch ermahnen. Unter Bergoglio findet aber keine Ermahnung statt, weil sie alle Angst haben und ihr Posten ihnen wichtiger ist als die Kirche, das Ideal, das Große und Ganze. Deswegen muss auch diesmal das Fußvolk ran, denn so sehr sich die Gelehrten auch bemühen, die reale Macht einen Papst abzusetzen haben sie nicht. Sie haben ihn der Häresie angeklagt, zum dritten Mal insgesamt, aber die Amtsenthebung muss durch die dafür kanonisch befähigten Gremien erfolgen, sprich durch die Bischöfe. Was riskiert denn so ein Bischof? Nichts, das ist das schöne dabei. Er kann höchstens in Rente geschickt werden und lebt im Wohlstand weiter vom Geld der Gläubigen oder des Staates, wie in Deutschland. Es bestätigt sich auch hier die Lehre, dass diejenigen, die am wenigsten zu verlieren haben, die größten Feiglinge sind. Es ist wirklich alles viel einfacher als man denkt, wenn man erstmal die eigene Angst überwindet. Heute am 6.05. feiert die Kirche im alten Kalender das Fest des hl. Johannes im Lateran, auch hl. Johannes im Öl genannt. Denn der hl. Johannes der Apostel überlebte ein Martyrium, als er auf den Befehl des Kaisers Diokletian hin ins siedende Öl eingetaucht wurde, wo er aber, wie Tertullian schreibt, „jünger und schöner als zuvor wieder auftauchte“. Ja, es war ein Wunder und probieren Sie es nicht zuhause aus. Da der hl. Johannes nicht tot zu kriegen war, wurde er auf die Insel Patmos verbannt.  Wußte denn Johannes, das ihm nichts passieren wird? Wohl kaum. Denn ist als der einzige Jünger eines natürlichen Todes gestorben. Manche Martyrer hat Gott einen grausamen Tod sterben lassen, manche waren nicht tot zu kriegen, manche haben ihr Martyrium überlebt, aber keiner hat vor dem Martyrium zurückgeschreckt. Wir sprechen hier aber von keinem Martyrium, sondern von einer eventuellen Frühpensionierung eines Bischofs. Denn so sehr sind die Standards gesunken, dass unsere Nachfolger der Apostel, denn jeder Bischof ist einer, davor Angst haben. Vor der Frühpensionierung mit guter Rente! Wir gehen davon aus, dass alle Bischöfe diesen offenen Brief erhalten haben. Falls nicht, so können Sie Ihrem Bischof diesen schickten. Dann haben Sie wenigstens alles getan. Die Bitte, die wir an Sie, die Bischöfe, richten Wir bitten darum, dass Ihre Exzellenzen und Eminenzen sich dringend mit der Situation befassen, in der Papst Franziskus sich öffentlich an die Häresie hält. Wir erkennen dankbar an, dass einige von Ihnen die Wahrheit entgegen den von uns aufgeführten Häresien bestätigt oder vor schwerwiegenden Gefahren gewarnt haben, die der Kirche von diesem Pontifikat drohen. Wir erinnern uns zum Beispiel daran, dass S.E. Kardinal Burke bereits im Oktober 2014 erklärt hatte, dass die Kirche wie ein ruderloses Schiff aussieht, und dass S.E. Kardinal Pujats, der verstorbene Kardinal Caffarra und mehrere andere Bischöfe im September 2016 eine Treueerklärung an die unveränderliche Ehe-Lehre der Kirche formuliert haben. Wir erinnern auch an die Aussage Seiner Eminenz Kardinals Eijk vom Mai letzten Jahres, dass das derzeitige Versagen von Seiten der mit dem Nachfolger Petri vereinten Bischöfe, die Lehre getreulich weiterzugeben, die für die Letzten Tage vorhergesagte Täuschung verursacht. Ähnliche Äußerungen hat kürzlich Kardinal Gerhard Müller in seinem Glaubensmanifest gemacht. Für diese und andere...

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Bäumer, Geschichte des Breviers. (8) Einleitung: § 2. Theologische Grundlage (3)

Das Breviergebet ist eine Amtshandlung, welche von denjenigen verrichtet werden soll, die dazu befähigt wurden. Die vorzügliche und ausführliche Moraltheologie von Bischof Müller fasst diese traditionelle Lehre folgendermaßen auf: Horae canonicae dicuntur collectio prectum et lectionum quae juxta Ecclesiae praescriptum recitandae sunt a personis ad id deputatis. Die kanonischen Horen nennt man eine Sammlung von Gebeten und Lesungen, welche nach der Vorschrift der Kirche von Personen rezitiert werden sollen, die dazu bestimmt wurden (deputatis).[1] Fassen wir zuerst das deputatis ins Auge. Die erste Bedeutung von de-puto ist „abschneiden, beschneiden“, die zweite „genau abschätzen, bestimmen, hingeben, als Schuld zuschreiben“.[2] Ja, der Deputierte klingt da sicherlich mit. Es ist also eine Auftragsarbeit von Menschen, die dazu durch eine Absonderung bestimmt wurden und welche es zu tun als ihre Schuldigkeit betrachten. Aber diese Menschen müssen es rezitieren, d.h. laut aufsagen. Die Moraltheologien schreiben eine pronuntiatio vocalis vor, also eine vokale – klangvolle – Aussprache. Gibt es auch eine andere? Ja, das Nuscheln. Bischof Müller schreibt: Vocalis, id es, singula distincta voce recitari debent; non autem necesse est, ut recitans semetipsum audiat.[3] Vokal [klangvoll, tönend, klingend], bedeutet, dass die einzelnen [Worte] mit einer deutlichen Stimme rezitiert werden sollen, es ist jedoch nicht notwendig, dass derjenige, der rezitiert sich selbst hört. Man soll also laut so beten, als ob man vorlesen würde. Es stellt sich natürlich die Frage, wie es überhaupt möglich ist so zu rezitieren, dass man sich selbst nicht hört. Dies ist bei Schwerhörigen der Fall, wie es treffend Thomas Mann in den Buddenbrooks beschreibt: Da Lea Gerhardt taub war, war sie es gewöhnlich, die an den Jerusalemsabenden vorlas; auch fanden die Damen, daß sie schön und ergreifend läse. Sie nahm aus ihrem Beutel ein uraltes Buch, welches lächerlich und unverhältnismäßig viel höher als breit war und vorn, in Kupfer gestochen, das übermenschlich pausbäckige Bildnis ihres Ahnherrn enthielt, nahm es in beide Hände und las, damit sie selbst sich ein wenig hören konnte, mit fürchterlicher Stimme, die klang, wie wenn der Wind sich im Ofenrohre verfängt: „Will Satan mich verschlingen …“ Wie man sieht, hat die katholische Moraltheologie auch an diesen Fall gedacht, ohne die Buddenbrooks zu kennen. Als DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) anfing das Alte Brevier zu beten, wollte er es auf die exakt vorgeschriebene Weise tun und fing tatsächlich an die Texte zu rezitieren, was ihm selbst komisch vorkam, da er dies bei seinen Novus Ordo Brevieren niemals tat. Ja, es gehört ein wenig Überwindung dazu, auch wenn Sie allein leben, Sie müssen Anfangs gut aufpassen auch alles richtig auszusprechen, denn sonst müssen Sie es wiederholen und es ist auch anstrengend, da diese Rezitation im Falle der Matutin 40 Minuten bis über eine Stunde dauert. Aber es wirkt wirklich mehr als etwas nur mit den Augen Gebetetes oder Gedachtes. Sie haben auch das Gefühl etwas „geschafft“ im Sinne von „richtig verrichtet“ zu haben, denn es ist wirklich ein Stück Arbeit. Ferner wird beim Rezitieren des Breviers eine doppelte Aufmerksamkeit (attentio) verlangt: eine äußere (externa) und eine innere (interna). Die äußere bedeutet lediglich das, dass man das zu Lesen hat, was im Buche steht, ohne etwas dazu zu erfinden, was wohl immer bei den Weniger-Lateinern vorgekommen sein soll. Eine innere Aufmerksamkeit soll gerichtet sein: auf die Worte selbst, damit sie dem Ritus gemäß (rite) vorgebracht werden, auf den Wortsinn, auf Gott allein.[4] Wenn Sie einige Zeitlang dermaßen intensiv etwas in einer toten Fremdsprache rezitierend lesen, dann lernen Sie wirklich schnell sich gut zu konzentrieren, sodass Sie die nächsten Gebetsstufen, von denen Pater Poulain SJ schreibt, beschreiten können: die Meditation, das affektive Gebet, das Gebet der Einfachheit und die Kontemplation. Aber ohne das mündliche Gebet, sprich das rezitierende Gebet, ist es für fast alle unmöglich gleich zur Meditation zu kommen. Lesen Sie unsere Pater Poulain SJ-Beiträge, welche sehr ausführlich davon handeln. Father Ripperger sagt in seinen Vorträgen über das Gebet, dass zum Meditieren im Sinne von Betrachten „ein paar IQ-Punkte mehr“ gehören. Dies mag sein, weil das Betrachten den präfrontalen Cortex betätigt, welche für Gedankenvorgänge als solche zuständig sind. Die intelligenteren Menschen betätigen diese Gehirnareale einfach mehr, weil sie mehr abstrakt denken und je mehr sie abstrakt denken, desto mehr wird der präfrontale Cortex trainiert. Wenn Sie beispielsweise die göttliche Eigenschaft der Unendlichkeit betrachten, dann denken Sie sehr abstrakt, weil kein geschaffenes Ding wirklich unendlich ist. Es ist höchstens „ein Endliches, das ohne Ende vermehrbar ist, in Wirklichkeit aber eine Grenze hat“,[5] sodass Theologie zwischen dem infinitum actu – dem wirklich Unendlichen, d.h. Gott und dem infinitum potentia oder dem indefinitum, z.B. einer immer wieder unterteilbaren Strecke, unterscheidet.[6] Wie Sie sehen bei dieser Betrachtung wird das abstrakte Denken wirklich bemüht. Dies bedeutet wieder per Umkehrschluss, was alle geistlichen Autoren auch schreiben, dass manchen Menschen höhere Gebetsstufen verschlossen sind, präfrontaler Cortex hin oder her, nicht aber das mündliche Gebet. Deswegen hat die Kirche diejenigen verurteilt, welche das mündliche Gebet als...

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 3

Nachdem im vorigen Teil alle bewußten personellen Fehlentscheidungen Bergoglios aufgeführt worden sind, welche beweisen, dass er diejenigen befördert, die skandalös leben und häretisch sind, erfolgt an dieser Stelle eine andere Zusammenstellung seiner Taten, die man nicht anders als praktische und tätige Häresieförderung bezeichnen kann. Ja, Franziskus begeht Häresie. Damit aber eine formelle Häresie stattfindet, muss derjenige, der sie verbreitet insoweit theologisch gebildet sein, um überhaupt zu wissen, wogegen er verstößt. Daher ist es in der Kirchengeschichte kaum vorgekommen, dass ein von Kokablättern benommenes südamerikanisches Mütterchen, welches meinte den Hasen zu spicken, den sie sich aber eingebildet hat, denn in Südamerika gibt es keine Hasen (ätsch!) und dabei Häretisches von sich gab als formelle Häretikerin verurteilt worden ist. Ein formeller Häretiker kann eigentlich nur ein ausgebildeter Theologe werden, der die Häresien öffentlich, vorzugsweise in schriftlicher Form, vorlegt. Oft hört man von den neokonservativen Katholiken samt Geistlichen, welche sich eine Wirklichkeit konstruieren, um ja nichts unternehmen zu müssen: Das ist noch niemals eine formelle Häresie! Der ist viel zu dumm. Der weiß nicht, was er redet! Dummheit hin oder her. Bergoglio hat Theologie studiert, er war sogar der Rektor (sic!) einer katholischen Universität und als Papst stehen im alle möglichen Kongregationen und Berater zur Verfügung, damit er sich genau informieren kann. Er hat ja eigens die kirchlichen Dokumente, welche die Häresien verurteilen, die er jetzt vertritt, in seiner vorpäpstlichen Zeit zitiert. Sie sind im also bekannt, sodass er ganz genau weiß, wogegen er verstößt. Somit ist die Häresie Bergoglios sowohl formell als auch hartnäckig, denn er ist schon mehrmals  ermahnt worden. Er bleibt also ein Häretiker, weil er es will. (Die Unterstreichungen im Text stammen von uns.) Förderung der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Eucharistie. Papst Franziskus hat fortwährend die Zulassung von Personen zur Eucharistie unter bestimmten Bedingungen für Personen propagiert, die zivil von ihren Ehepartnern geschieden sind und in einer sexuellen Beziehung mit jemand anderem leben. Sein oben zitierter Brief an die Bischöfe von Buenos Aires stützt diese Praxis ausdrücklich. Er intervenierte bei der Formulierung der Relatio post disceptationem der Familiensynode von 2015. Sein Zusatz zur Relatio schlug die Zulassung wiederverheirateter geschiedener Katholiken  zur  Kommunion auf einer von Fall-zu-Fall-Basis vor und sagte, dass die Hirten die positiven  Aspekte von Lebensstilen, die die Kirche als schwer sündig betrachtet, einschließlich Zivilehe nach  einer Scheidung und voreheliche Kohabitation, betonen sollten. Diese Vorschläge wurden auf seinen persönlichen Druck hin in die Relatio eingefügt, trotz der Tatsache, dass sie nicht die erforderliche Zweidrittel-Mehrheit der Stimmen der Synode erhielten. Er hat die Richtlinien für die Diözese Rom formuliert, die wiederverheirateten geschiedenen Katholiken, die more uxorio mit ihren zivilen Partnern zusammen eben unter bestimmten Umständen den Zugang zur Eucharistie erlaubt. Diese Lehren und Handlungen sind an sich ein Angriff auf den Glauben, weil die Lehre, dass Katholiken mit einem lebenden Partner, die offen in Kohabitation mit einem anderen leben, die Eucharistie nicht empfangen können, ist zumindest eine der unfehlbaren Glaubenswahrheiten der Kirche. Diese Lehre ist zumindest eine Wahrheit, die zu akzeptieren erforderlich ist, damit das Glaubenserbe wirkungsvoll verteidigt und oder mit ausreichender Autorität weitergegeben werden kann. Ihre Leugnung ist nicht als eine von Papst Franziskus angenommene Häresie aufgelistet worden, weil einige respektablen Katholischen Theologen feststellten, dass diese Lehre nicht Teil des göttlich offenbarten Glaubenserbes ist. Eine Verleugnung dieser Wahrheiten unterstützt die oben aufgeführten Häresien IV und V: Andere Hinweise Am 9. Juni 2014 hat Papst Franziskus die Führer der militanten pro-homosexuellen Organisation Tupac Amaro aus Argentinien  im Vatikan empfangen, ihre Cocablätter gesegnet, die sie für ihre heidnischen religiösen Rituale brauchen, die die Anerkennung der Coca-Pflanze als heilige Pflanze mit sich bringt.  (II, IV, V, VII) Papst Franziskus hat versäumt ein Wort zur Unterstützung der populären Kampagne zum Schutz Katholischer Länder vor Abtreibung und Homosexualität zu sprechen- z.B., vor dem Referendum zur Zulassung der Abtreibung in Irland im Mai 2018 (II, IV, V, VI) Bei der Eröffnungsmesse der Jugendsynode 2018 hat Papst Franziskus einen Hirtenstab in Form eines „Stang“ benutzt, ein Objekt, das bei satanischen Ritualen benutzt wird, (VI, VII) Während der Jugendsynode 2018 trug Papst Franziskus ein verzerrtes, regenbogenfarbenes Kreuz. Der Regenbogen ist ein populäres Symbol der HS- Bewegung. (II, IV, V). Papst Franziskus hat ein Abkommen mit China abgeschlossen, das der chinesischen Regierung erlaubt, Katholische Bischöfe für das Land auszuwählen und für eine Anzahl treue Katholische Bischöfe anordnet, ihre Diözese vom Staat ernannten Bischöfen zu überlassen. China ist ein atheistischer Staat, der Christen verfolgt und eine unmoralische Bevölkerungspolitik erzwingt, Empfängnisverhütung und Zwangs-Abtreibungen in großer Zahl. Diese Bevölkerungspolitik hat für die chinesische Regierung hohe Priorität und hat unabsehbaren Schaden verursacht.  Die Kontrolle der Kirche durch die chinesische Regierung stellt sicher, dass die Kirche in China keinen Widerstand gegen diese Politik leisten kann. (II, VI) Papst Franziskus hat sich geweigert, zu leugnen, dass Amoris Laetitia die oben aufgelisteten Häresien lehrt (IV, V, VI), als er durch die ihm im September 2016...

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Proprium missae – Dominica IV Post Pascha

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Ps 97:1; 97:2 Cantáte Dómino cánticum novum, allelúia: quia mirabília fecit Dóminus, allelúia: ante conspéctum géntium revelávit iustítiam suam, allelúia, allelúia, allelúia. Ps 97:1 Salvávit sibi déxtera eius: et bráchium sanctum eius. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Ps 97:1; 97:2 Cantáte Dómino cánticum novum, allelúia: quia mirabília fecit Dóminus, allelúia: ante conspéctum géntium revelávit iustítiam suam, allelúia, allelúia, allelúia. Singet dem Herrn ein neues Lied, alleluja; denn Wunderbares hat der Herr getan, alleluja. Enthüllt hat Er im Angesicht der Völker Seine Heiligkeit, alleluja, alleluja, alleluja. Geholfen hat Ihm Seine Rechte und Sein heiliger Arm. V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste; R. wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen Singet dem Herrn ein neues Lied, alleluja; denn Wunderbares hat der Herr getan, alleluja. Enthüllt hat Er im Angesicht der Völker Seine Heiligkeit, alleluja, alleluja, alleluja. ALLELUIA 1 Ps 117:16. Déxtera Dómini fecit virtútem: déxtera Dómini exaltávit me. Allelúia. Alleluja, alleluja. Die Rechte des Herrn wirket Wunder; die Rechte des Herrn hat mich erhöht. Alleluja. ALLELUIA 2 Rom 6:9 Christus resúrgens ex mórtuis iam non móritur: mors illi ultra non dominábitur. Allelúia. Christus, von den Toten auferstanden, stirbt nicht mehr; der Tod hat fürderhin keine Macht über Ihn. Alleluja. OFFERTORIUM Ps 65:1-2; 85:16 Iubiláte Deo, univérsa terra, psalmum dícite nómini eius: veníte et audíte, et narrábo vobis, omnes qui timétis Deum, quanta fecit Dóminus ánimæ meæ, allelúia. Jubelt Gott, ihr Lande all; singet Psalmen Seinem Namen. Kommt und hört; euch allen, die ihr Gott in Ehrfurcht dient, will ich künden, was der Herr in meiner Seele Großes wirkte, alleluja. COMMUNIO Ioann 16:8 Cum vénerit Paráclitus Spíritus veritátis, ille árguet mundum de peccáto et de iustítia et de iudício, allelúia, allelúia. Wenn der Tröster kommt, der Geist der Wahrheit, wird Er der Welt beweisen, daß es eine Sünde, eine Gerechtigkeit und ein Gericht gibt, alleluja, alleluja.  ...

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 2.3

Der vorliegende Abschnitt stellt etwas dar, was der Amerikaner the Hall of Shame nennt, zu Deutsch in etwas die „Halle der Schande“. Es werden hohe kirchlichen Würdenträger von Kardinal abwärts aufgeführt, die sich skandalös und meistens sodomitisch gebaren und dennoch oder gerade deswegen von Bergoglio in Amt gelassen und manchmal befördert werden. Es gibt keine Scham und keine Konsequenzen. Recht hat Ann Barnhardt, wenn sie schreibt, dass „die sodomitischen Prälaten in der Antikirche in kostbares Wirtschaftsgut“ sind.  Warum das aufzählen? Um zu beweisen, dass von Bergoglio gerade diejenigen Geistlichen gefördert werden, die in Wort und Tat die kirchliche Lehre leben oder anders ausgedrückt die oben inkriminierten Häresien existentiell umsetzen. Ja, Franziskus begeht Häresie und such sich dazu die entsprechende Gesellschaft. (B) Papst  Franziskus‘ öffentliche Aktionen, die eine Ablehnung der Glaubenswahrheiten anzeigen In ihrem offensichtlichen Sinn verstanden, sind die oben aufgezählten Äußerungen häretisch. Das wurde für viele von ihnen in der „Filial Correction“ die Papst Franziskus zugesandt wurde und in der theologischen Beurteilung von Amoris Laetitia, die dem Kardinalskollegium von 45 Katholischen Gelehrten übermittelt wurde. Diese Äußerungen sind jedoch nicht der einzige Beweis für das öffentliche Festhalten von Papst Franziskus an der Häresie. Es ist möglich, einen Glauben sowohl in Taten als auch in Worten zu zeigen. Das Kanonische Recht hat immer non-verbale Äußerungen als Häresien anerkannt, so wurde z.B. die Weigerung vor dem Allerheiligsten Sakrament zu knien, als Beweis für den Unglauben an die Lehre der Realpräsenz gewertet. Non-verbale Aktionen können in sich selbst den Glauben an eine Häresie anzeigen oder das in Verbindung mit mündlichen und schriftlichen Äußerungen tun. In letzterem Fall liefern sie einen Kontext, der klar macht, daß die fraglichen mündlichen und schriftlichen Äußerungen in häretischem Sinn zu verstehen sind. Eine große Anzahl der öffentlichen Aktionen des Papstes haben den Glauben an diese oben aufgelisteten Häresien auf vielfältige Weise bewiesen. Diese Aktionen umfassen den Schutz, die Beförderung und das Preisen von Klerikern und Laien, die ihren Glauben an diese Häresien bewiesen haben, oder die fortwährend auf eine Weise gehandelt haben, die den Glaubenswahrheiten trotzen, denen diese Häresien widersprechen. Das Kanonische Recht hat immer dafür gehalten, daß das Schützen, Fördern von Häretikern und Hilfe für sie selbst ein Beweis für Häresie sein kann. Indem man Kleriker und Laien preist, die diese Häresien äußern oder sie auf einflußreiche Posten beruft, oder Kleriker dieser Art vor Strafe oder Absetzung schützt, wenn sie schwer unmoralische und kriminelle Handlungen begangen haben, hilft er ihnen, ihren häretischen Glauben zu verbreiten. Indem man häretische Prälaten für die wichtigsten Posten in der Römischen Kurie auswählt, beweist er die Absicht, diese Häresien der ganzen Kirche aufzuzwingen, In dem er Kleriker schützt, die unmoralischer und krimineller sexueller Handlungen schuldig sind, sogar wenn dieser Schutz einen schwerwiegenden Skandal für die Kirche hervorruft und droht zu katastrophalen Aktionen durch die Zivilautoritäten zu führen, beweist er seinen Unglauben an die Katholische Sexual- und Morallehre und zeigt, daß ihm  die Unterstützung häretischer und krimineller Kleriker wichtiger ist, als das Wohl  der Kirche. Indem er öffentlich Individuen preist, die ihre Karriere dem Widerspruch gegen die Kirchenlehre und den katholischen Glauben gewidmet haben und die Verbrechen, die durch die Göttliche Offenbarung verdammt wurden, fördern und begehen. Es ist bemerkenswert, daß seine öffentliche Zustimmung und Unterstützung nicht unterschiedslos sind, er dehnt sein Lob nicht oft auf Katholiken aus, die für ihre völlige Treue gegenüber der Glaubenslehre bekannt sind oder die das Verhalten individueller Katholiken dieser Art als ein Beispiel sehen. das befolgt werden muß. Und es ist auch zu beachten, wie er jene absetzt oder beiseite schiebt, die treu und orthodox sind. Hier folgt eine Liste von Handlungen, die den Glauben an die oben genannten Häresien beweisen. Kardinal Domenico Calcagno Kardinal Calcagno war dafür bekannt, den pädophilen Priester Nello Giraudo gekannt und geschützt zu haben, bevor Papst Franziskus ihn als Präsident des ACSA im Amt bestätigte – bis zum Erreichen des Pensionsalters 2017. (II,V) Kardinal Francesco Coccopalmero Kardinal Francesco Coccopalmero  hat 2014 öffentlich festgestellt, daß Katholische Führer die positiven Seiten homosexueller Partnerschaften betonen müßten und daß es unter bestimmten Umständen falsch  wäre, Personen, die in ehebrecherischen Beziehungen leben, die Kommunion zu verweigern oder von ihnen zu verlangen, ihre Beziehung aufzulösen. Er hat andere Anzeichen für Zustimmung für homosexuelle Aktivitäten gezeigt. Papst Franziskus hat ihn für eine Anzahl wichtiger Posten – einschließlich einer Arbeitsgruppe ernannt, beauftragt mit der Beschleunigung der Annullierungsprozesse und in den Prüfungsausschuss innerhalb der Glaubenskongregation, die Revisionsanträge von des sexuellen Mißbrauchs Minderjähriger für schuldig befundener Kleriker überprüfen. (II, IV, V) Kardinal Blase Cupich Bei der Familiensynode von 2015 hat Kardinal Cupich Vorschläge unterstützt, daß Personen, die in ehebrecherischen Beziehungen leben und sexuell aktive Homosexuelle unter gewissen Umständen mit gutem Gewissen  die Eucharistie empfangen könnten, Papst Franziskus hat ihn 2014 zum Erzbischof von Chicago ernannt und 2016 als Kardinal kreiert und ihn zum Mitglied der Bischofskongregation und die Erziehungskongregation ernannt. (II. IV, V)...

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Lauretanische Litanei auf Lateinisch

Wie betet man eine Maiandacht? Man knie sich hin Schaue die Marienstatue, samt Blugemschmuck und angezündeter Kerzen an Man rezitiere den lateinischen Text links. Fertig! Da Maiandachten in vielen Kirchen und Diözesen durch Priester und Laien nicht mehr „bedient werden“, weil sie wohl zu katholisch sind, so muss man in seiner Hauskapelle selbst ran. Danke Vatikanum II! Litanie Lauretane Lauretanische Litanei Kyrie, elèison – Kyrie elèisonChriste, elèison – Christe elèisonKyrie, elèison – Kyrie elèisonChriste, àudi nos – Christe, àudi nosChriste, exàudi nos – Christe, exàudi nos Pàter de caelis, Deus – miserère nobisFìli Redèmptor mundi, Deus – miserère nobisSpìritus Sàncte, Deus – miserère nobis Sancta Trìnitas, ùnus Deus – miserère nobisSancta Marìa – ora pro nobisSancta Dèi Gènetrix – …Sancta Vìrgo vìrginum –Mater Christi –Mater Ecclesiae –Mater divìnae gratiae –Mater purissima –Mater castissima –Mater inviolata –Mater intemerata –Mater amabilis –Mater admirabilis –Mater boni consìlii –Mater Creatòris –Mater Salvatòris –Mater misericòrdiae –Virgo prudentissima –Virgo veneranda –Virgo praedicanda –Virgo pòtens –Virgo clèmens –Virgo fidèlis – Spèculum iustìtiae – ora pro nobisSèdes sapiéntiae –Causa nòstrae laetìtiae –Vas spirituale –Vas honorabile –Vas insìgne devotiònis –Rosa mystica –Turris davìdica –Turris ebùrnea –Domus àurea –Foèderis arca –Iànua caeli –Stella matutina –Sàlus informòrum –Refùgium peccatòrum –Consolatrix afflictòrum –Auxìlium christianòrum – Regina angelòrum –Regina patriarchàrum –Regina prophetàrum –Regina apostolòrum –Regina màrtyrum –Regina confessòrum –Regina vìrginum –Regina sanctòrum òmnium –Regina sine labe originali concepta –Regina in caelum assùmpta –Regina sacratìssimi Rosarii –Regina familiae –Regina pacis –Regina Mundi – ora pro nobis Àgnus Dei, qui tòllis peccàta mùndi – pàrce nobis, DòmineÀgnus Dei, qui tòllis peccàta mùndi – exàudi nos, DòmineÀgnus Dei, qui tòllis peccàta mùndi – miserère nobis. R. Ora pro nobis, sancta Dei Genitrix,V. Ut digni efficiamur promissionibus Christi. Herr, erbarme dich.Christus, erbarme dich.Herr, erbarme dich.Christus, höre uns.Christus, erhöre uns. Gott Vater im Himmel, erbarme dich unser. Gott Sohn, Erlöser der Welt Gott Heiliger Geist Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott Heilige Maria,bitte für uns.Heilige Mutter GottesHeilige Jungfrau der JungfrauenMutter ChristiMutter der KircheMutter der göttlichen GnadeDu reine MutterDu keusche MutterDu unversehrte Mutter Du unbefleckte MutterDu liebenswürdige Mutter Du wunderbare MutterDu Mutter des guten Rates Du Mutter des Schöpfers Du Mutter des ErlösersDu Mutter der Barmherzigkeit Du weise JungfrauDu ehrwürdige Jungfrau Du lobwürdige Jungfrau Du mächtige Jungfrau Du gütige JungfrauDu getreue Jungfrau Du Spiegel der göttlichen GerechtigkeitDu Sitz der WeisheitDu Ursache unserer FreudeDu Tempel des Heiligen GeistesDu Tabernakel der ewigen Herrlichkeit Du Wohnung, ganz Gott geweiht Du geheimnisvolle Rose Du Turm DavidsDu elfenbeinerner TurmDu goldenes Haus Du Arche des Bundes Du Pforte des HimmelsDu MorgensternDu Heil der KrankenDu Zuflucht der Sünder Du Trösterin der Betrübten Du Hilfe der Christen Du Königin der Engel Du Königin der PatriarchenDu Königin der Propheten Du Königin der ApostelDu Königin der Märtyrer Du Königin der BekennerDu Königin der Jungfrauen Du Königin aller Heiligen Du Königin, ohne Makel der Erbsünde empfangen Du Königin, in den Himmel aufgenommenDu Königin des heiligen Rosenkranzes Du Königin der FamilienDu Königin des Friedens Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, verschone uns, o Herr. Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erhöre uns, o Herr. Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt, erbarme dich unser, o Herr. Bitte für uns, o heilige Gottesmutter.Auf daß wir würdig werden der Verheißungen Christi. Sancta Maria, succurre miseris, iuva pusillanimes, refove flebiles, ora pro populo, interveni pro clero, intercede pro devoto femineo sexu; sentiant omnes tuum iuvamen quicumque celebrant tuum sanctum patrocinium. OremusConcede nos famulos tuos, quaesumus, Domine Deus, perpetua mentis et corporis sanitate gaudere: et, gloriosa beatae Mariae semper Virginis intercessione, a praesenti liberari tristitia, et aeterna perfrui laetitia. Per Christum Dominum nostrum. Amen.Sub tuum praesidium confugimus, Sancta Dei Genitrix; nostras deprecationes ne dispicias in necessitatibus, sed a periculis cunctis libera nos semper, Virgo gloriosa et benedicta.       Hat es Ihnen gefallen? Damit dieser Beitrag auch für andere frei zugänglich bleibt, können Sie uns etwas spenden.

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 2.2

Man könnte sich natürlich die Frage stellen, ob die negative Interpretation der Amoris Laetitia Passagen und anderer päpstlichen Häresien, die ja an sich negativ sind, zwingend notwendig ist. Er kann es ja ganz anders, im guten Sinne verstehen würde unsere fromme Seele meinen. Wenn dem so wäre, so würde Bergoglio und die vatikanischen Behörden anders reagieren. Denn die unten angeführte Interpretation von Amoris Laetitia aus Buenos Aires wurde als richtig und normativ im Vatikan erkannt. Franziskus begeht Häresie und das ist nicht zu leugnen. 7. Am 5. September 2016 haben die Bischöfe der Region Buenos Aires ein Statement zur Anwendung  von Amoris Laetitia formuliert,  indem sie feststellten: 8) „In anderen komplexeren Fällen und wenn noch keine Annullierungserklärung vorliegt, ist die oben erwähnte Option vielleicht nicht realisierbar. Dennoch ist der Weg der Differenzierung immer noch möglich. Wenn es dazu kommt, anzuerkennen, daß in einem besonderen Fall Einschränkungen gibt, die die Verantwortlichkeit und Schuld vermindern (cf 301-3012) -besonders wenn eine Person glaubt, daß sie ein weiteres Unrecht begehen, das den Kindern aus der neuen Verbindung schadet, bietet Amoris Laetitia die Möglichkeit an, Zugang zu den Sakramenten der Versöhnung und der Eucharistie zu erlangen (Fußnoten 336 und 351). Diese Sakramente ihrerseits- versetzen die Person in die Lage in der Macht der Gnade zu wachsen und  zu reifen.“… 9) Es mag richtig sein, daß ein möglicher Zugang zu den Sakramenten privat stattfindet, besonders wenn daraus Konfliktsituationen entstehen könnten. Aber zur selben Zeit müssen wir unsere Gemeinden in ihrem wachsenden Verstehen begleiten und willkommen heißen, ohne daß das Verwirrung über die Kirchenlehre über die Unauflöslichkeit der Ehe schafft. Die Gemeinschaft ist ein Instrument der Gnade, die „unverdient, bedingungslos und kostenlos“ ist. (297) 10) Differenzierung ist nicht in sich abgeschlossen. „weil sie dynamisch ist, immer offen bleiben muß für neue Stufen im Wachstum und für neue Entscheidungen, die es ermöglichen das Ideal besser zu verwirklichen.“ (303) – gemäß dem „Gesetz der Gradualität (295) und mit Vertrauen auf die Hilfe der Gnade.] Da wird behauptet, daß laut Amoris Laetitia- obwohl die Unausflöslichkeit der Ehe nicht geleugnet wird, und daß trotz des Verharrens in einem Zustand, der nicht nicht mit dem Empfang der Hilfe der Gnade kompatibel ist, die wiederverheirateten Geschiedenen die Sakramenten empfangen können. Papst Franziskus hat am selben Tag einen Brief an Bischof Sergio Alfredo Fenoy von San Miguel, einen Delegierten der argentinischen Bischöfe der Region Buenos Aires geschrieben, in dem er feststellt, daß die Bischöfe die einzig mögliche Interpretation von Amoris Laetitia gegeben hätten. [Geliebter Bruder, ich habe das Dokument der Bischöfe der Pastoralregion Buenos Aires „Basis-Kriterien zur Anwendung von Kapitel VIII von Amoris laetitia erhalten. Vielen Dank, daß sie es mir geschickt haben. Ich danke Ihnen für die Arbeit, die dafür verrichtet haben ein wahres Beispiel für Begleitung des Priesters…..und wir wissen alle, wie nötig diese Nähe des Bischofs zu seinem Klerus und des Klerus zu seinem Bischof ist. Der „nächste“ für den Bischof ist der Priester und das Gebot, den Nächsten wie sich selbst zu lieben, fängt für uns Bischöfe genau mit unseren Priestern an. Das Dokument ist sehr gut und erklärt vollkommen die Bedeutung von Kapitel VIII von Amoris Laetitia. Es gibt keine anderen Interpretationen.“ ] Dieser Brief an die Bischöfe von Buenos Aires wurde dann in den Acta Apostolicae Sedis vom Oktober 2016 veröffentlicht, mit einer Notiz, daß Papsts Franziskus seine Veröffentlichung als Akt des authentischen Lehramtes angeordnet hatte. Diese Notiz behauptet nicht, daß die Aussagen von Amoris Laetitia oder der Bischöfe von Buenos Aires in sich Teil des Authentischen Lehramtes seien: sie sagt aber mit lehramtlicher Autorität, daß das Verständnis der Bischöfe von Buenos Aires dessen, was Papst Franziskus in Amoris Laetitia ausdrücken wollte, richtig ist. Es ist festzustellen, daß die Verweigerung der Kommunion für wiederverheiratete Geschiedene oder Paare in die Kohabitation leben als solche eine Doktrin ist, die auf der Hl. Schrift beruht und auf das Göttliche Recht gegründet ist. Zu behaupten, es sei möglich geschiedenen oder ungültig verheirateten Paaren die Hl. Kommunion durch entsprechendes Eingreifen spenden zu können, ist ein Glaube an Häresien, II, IV und V oder ein Verleugnen des Dogmas der Unauflöslichkeit der Ehe . 8. Am 16. Juni 2016, bei einem Pastoral Kongress für die Diözese Rom hat Papst Franziskus  behauptet, daß viele Paare, die in Kohabitation leben, die Gnade der Ehe besitzen (II,IV,V) 9. Bei einer Pressekonferenz am 26. Juni 2016 stellte Papst Franziskus fest: Ich denke, daß die Absichten Martin Luthers nicht falsch waren. Er war ein Reformer. Vielleicht waren einige Methoden nicht korrekt.. und heute stimmen Lutheraner und Katholiken, Protestanten, wir alle der Rechtfertigungslehre zu. In diesem Punkt, der sehr wichtig ist, hat er sich nicht geirrt- (I) 10. In einer Predigt in der Lutherischen Kathedrale von Lund, Schweden, sagte Papst Franziskus, am 31. Oktober 2016: Die spirituelle Erfahrung von Martin Luther fordert uns heraus, uns daran zu erinnern, daß wir ohne...

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Medjugorje „pastoral“ anerkannt oder die Verwirrung geht weiter

Wie man heute überall nachlesen kann, hat der Antipapst Bergoglio die Wallfahrten nach Medjugorje erlaubt, ohne sich zu der Echtheit der angeblichen Erscheinungen zu äußern. Die orwellsche Doppelsprache (double speak) wird also beibehalten, denn: einerseits sagen wir nicht, ob die Erscheinungen echt sind andererseits erlauben wir die Wallfahrt als ob sie echt wären. Aber warum sollte man zu etwas wallfahrten, was nicht stattgefunden hat oder vom Teufel kommt? Dies bedeutet, dass beide Seiten, die jetzt über Medjugorje streiten werden, sich auf diese Entscheidung des Antipapstes berufen können, um ihren Standpunkt zu begründen. Was halten wir davon? Medjugorje ist eine Hoax. Das Paranormale dort ist dämonisch. Es hat in all den Jahrzehnten solche Dimensionen angenommen, dass sich dort alles vermischt. Bergoglio benutzt es, um das letzte Hasen spickende Mütterchen zu verderben. Wir haben schon darüber berichtet, wir haben die Erklärung des Bischofs übersetzt und es gibt wirklich nichts mehr dazu zu sagen. Falschmystik, nicht von Gott, Betrug, Hoax, Dämonisch! Die Anerkennung von Medjugorje zeigt aber auch, dass Bergoglio auch nichts auslässt, um die Gläubigen zu verderben, denn solch ein frommes Mütterchen, Hase hin oder her, wird: a. keinen Ehebruch begehen und darin kommunizieren, b. keine Homo-Ehe eingehen, c. die Todsünde meiden, d. aber nach Medjugorje pilgern, weil sie nach dem Übernatürlichen lechzt. Und genau dort wird der Teufel sie zu fassen bekommen, denn es wird gerade in Medjugorje von dämonischen Manifestationen berichtet und zwar bei Menschen, die vorher völlig normal und nicht besessen waren. Warum also dort? Weil sie sich dort etwas „eingefangen“ haben. Ja, das gibt es und es passiert oft den sog. „Geistesjägern„, welche heimgesuchte Orte besuchen und oft mit einer dämonischen Anhänglichkeit nach Hause kommen. Weil Bergoglio der Antipapst ist, so ist er jeder Geistesunterscheidung bar und daher wählt er das Schädlichste, was die meisten Seelen verderben kann. Er tut es aber bewußt, denn alle Aussagen zu Medju bis einschließlich Benedikt waren negativ. Uns wundert es nicht, denn es bestätigt nur unsere Antipapst-Theorie.  Hat es Ihnen gefallen? Damit dieser Beitrag auch für andere frei zugänglich bleibt, können Sie uns etwas spenden.

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Proprium missae – Dominica III Post Pascha

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Ps 65:1-2 Iubiláte Deo, omnis terra, allelúia: psalmum dícite nómini eius, allelúia: date glóriam laudi eius, allelúia, allelúia, allelúia. Ps 65:3 Dícite Deo, quam terribília sunt ópera tua, Dómine! in multitúdine virtútis tuæ mentiéntur tibi inimíci tui. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Ps 65:1-2 Iubiláte Deo, omnis terra, allelúia: psalmum dícite nómini eius, allelúia: date glóriam laudi eius, allelúia, allelúia, allelúia. Jubelt Gott ihr Lande all, alleluja, singet Psalmen Seinem Namen, alleluja; herrlich laßt Sein Lob erschallen, alleluja, alleluja, alleluja. Saget zu Gott: Wie gewaltig sind Deine Werke, o Herr! Ob der Fülle Deiner Macht huldigen selbst Deine Feinde Dir. V. Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste; R. wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Jubelt Gott ihr Lande all, alleluja, singet Psalmen Seinem Namen, alleluja; herrlich laßt Sein Lob erschallen, alleluja, alleluja, alleluja.   ALLELUIA 1 Ps 110:9 Redemptiónem misit Dóminus pópulo suo. Allelúia. Erlösung sandte der Herr Seinem Volke. Alleluja. ALLELUIA 2 Luc 24:46 Oportebat pati Christum, et resúrgere a mórtuis: et ita intráre in glóriam suam. Allelúia. Christus mußte leiden und von den Toten auferstehen und so eingehen in Seine Herrlichkeit. Alleluja OFFERTORIUM Ps 145:2 Lauda, anima mea, Dóminum: laudábo Dóminum in vita mea: psallam Deo meo, quámdiu ero, allelúia. Lobe den Herrn, meine Seele. Loben will ich den Herrn mein Leben lang, will lobsingen meinem Gotte, solang ich bin, alleluja. COMMUNIO Ioannes 16:16 Módicum, et non vidébitis me, allelúia: íterum módicum, et vidébitis me, quia vado ad Patrem, allelúia, allelúia. «Noch eine kleine Weile, und ihr werdet Mich nicht mehr sehen», alleluja; «und wieder eine kleine Weile, und ihr werdet Mich wiedersehen; denn Ich gehe zum Vater», alleluja, alleluja....

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 2.1

In diesem Teil erfolgt der Nachweis, dass die im ersten Teil als Häresien formalisierte Sätze tatsächlich in den päpstlichen Schriften, hauptsächlich in Amoris Laetitia und Aussagen vorhanden sind. Wir stellen die schlimmsten Passagen rot dar, damit es auch jeder begreift. Und worum geht es dabei? Sex ist lebensnotwendig Gebote Christi sind nur ein Ideal Es gibt zwar Regeln, was Sex anbelangt aber nur Ausnahmen Ja, Franziskus begeht Häresie und diese sieht wie folgt aus. Beweis dafür, daß Papst Franziskus des Deliktes der Häresie schuldig ist.  Diese Beweise sind zweifach: die öffentlichen Äußerungen von Papst Franziskus und seine öffentlichen Handlungen (die unten zitierten Äußerungen aus Amoris laetitia sind nicht als isolierte Äußerungen zu verstehen, sondern in ihrer wahren Bedeutung im Zusammenhang mit dem gesamten Kapitel VIII dieses Dokuments zu lesen.) Es gibt zwei Arten von Beweisen. Sein öffentliches Handeln dient der Feststellung, daß die nachstehend aufgeführten öffentlichen Äußerungen von ihm im häretischen Sinne verstanden werden sollten. (A) Papst Franziskus‘ öffentliche Äußerungen widersprechen den Glaubenswahrheiten Amoris Laetitia 295: „Der Heilige Johannes Paul II hat das sog. „Gesetz der Gradualität“ vorgeschlagen, im Wissen, daß der Mensch „auf verschiedenen Stufen der Entwicklung das moralische Gute kennt, liebt und erfüllt.“ Das ist keine „Gradualität des Gesetzes “ sondern eher eine Gradualität in der vorsichtigen Ausübung freier Handlungen eines Einzelnen, der nicht in der Lage ist, die objektiven Forderungen des Gesetzes zu verstehen, zu schätzen und voll zu erfüllen. (I, II, IV.) 2. Amoris Laetitia 298: „Die Geschiedenen, die eine neue Verbindung eingegangen sind, können sich z.B. in verschiedenen Situationen wiederfinden, die nicht in offensichtlich starre Kategorien gezwungen werden sollten, die keinen Raum für eine angemessene persönliche und pastorale Differenzierung lassen. Eine Sache ist eine mit der Zeit konsolidierte zweite Beziehung, mit neuen Kindern, erwiesener Treue, großzügiger Selbstschenkung, christlichem Engagement, Bewußtsein für ihr Irregularität und der großen Schwierigkeit zurück zu gehen, ohne im Gewissen zu fühlen, daß man neue Sünden begehen werde. Die Kirche erkennt Situationen an, die aus ernsten Gründen – wie die Erziehung von Kindern, ein Mann und eine Frau die Pflicht sich zu trennen, nicht erfüllen können. [Fußnote 329: In solchen Situationen weisen zahlreiche Menschen, die die Möglichkeit „wie Bruder und Schwester“ zusammen zu leben kennen und akzeptieren, die die Kirche ihnen anbietet, darauf hin, daß wenn ein gewisser Ausdruck der Intimität fehlt, „es oft vorkommt, daß die Treue und das Wohl der Kinder gefährdet werden.] Es gibt auch die Fälle derer, die jede Anstrengung unternommen haben, ihre erste Ehe zu retten und zu Unrecht verlassen wurden, oder die zum Wohl der Kinder eine zweite Ehe geschlossen haben und manchmal subjektiv in ihrem Gewissen sicher sind, daß ihre vorherige und irreparabel zerbrochene Ehe nie gültig war, „Eine andere Sache ist, daß eine neue Verbindung, die aus einer kürzlichen Scheidung hervorgegangen ist, mit dem ganzen Leiden und der ganzen Verwirrung für Kinder und ganze Familien mit sich bringt, oder der Fall von jemandem, der fortwährend in seinen Verpflichtungen gegenüber der Familie versagt hat. Es muß klar bleiben, daß das nicht das Ideal ist, das das Evangelium für Ehe und Familie anregt. Die Synodenväter haben festgestellt, daß immer eine Differenzierung durch die Hirten stattfinden muß „durch adäquate Unterscheidung „in einem Ansatz, der sorgfältig die Lage wahrnimmt.“ Wir wissen, daß es keine einfachen Rezepte gibt.“ (III, IV). Amoris Laetitia 299: „Ich bin mit vielen Synodenvätern einig, die der Meinung waren, daß „Getaufte, die geschieden und wiederverheiratet sind, auf verschiedene Weise mehr in die Christlichen Gemeinde eingebunden werden müssen – dabei aber jede Art von Skandal zu vermeiden ist. Die Logik der Integration ist der Schlüssel zu ihrer pastoralen Versorgung, eine Versorgung, die ihnen nicht nur ermöglichen sollte, festzustellen, daß sie zur Kirche und dem Leib Christi gehören, sondern auch zu wissen, daß sie freudige und fruchtbare Erfahrungen in ihr machen können. Sie sind getauft: sie sind Brüder und Schwestern; der Hl. Geist gießt zum Wohl aller Gaben und Talente in ihre Herzen. Diese Personen sollten sich nicht als exkommunizierte Mitglieder der Kirche fühlen, sondern statt dessen als lebendige Mitglieder, die in der Lage sind, in der Kirche zu wachsen und sie als Mutter zu erleben, die sie immer empfängt, die für sie mit Liebe sorgt und sie auf dem Weg des Lebens und des Evangeliums ermutigt.“ (II, IV)   4. Amoris Laetitia 301: „Man kann nicht länger einfach sagen, daß alle jene, die in irgendeiner „irregulären“ Situation sind, im Zustand der Todsünde leben und von der heiligmachenden Gnade ausgeschlossen sind. Hier geht es um mehr als eine bloße Unkenntnis der Regel. Ein Subjekt kann die Regel gut kennen und dennoch große Schwierigkeiten haben ihren innewohnenden Wert zu erkennen, oder in einer konkreten Situation sein, die ihm oder ihr nicht erlaubt, anders zu handeln und anders zu entscheiden ohne weiter zu sündigen,“  (II, III, IV) 5. Amoris laetitia 303: “ Das Gewissen kann mehr als zu erkennen, daß...

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