Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (12 von 21)

XII. Kapitel
Wisse, daß das, was der Mensch in sich für Vollkommenheit hält, vor Gott ein Mangel (Defekt) ist. Mit all dem, was der Mensch unter dem Schein der Vollkommenheit tut, wie immer er es sieht, hört, versteht, will oder im Gedächtnis hat, in all dem befleckt er sich. Denn wenn eine Tätigkeit vollkommen sein soll, muß sie gewirkt werden in uns ohne uns, was den innersten Beweggrund betrifft; und die Tätigkeit Gottes muß in Gott ohne den Menschen sein.
Das ist jene Tätigkeit, die Gott in jenem letzten Stadium der Einwirkung auf die Seele durch die rei-ne, lautere Liebe aus sich allein wirkt. Diese Einwirkung Gottes auf die Seele ist so durchdringend und glü-hend, daß der Leib, der die Seele umschließt, zu vergehen scheint; es ist, wie wenn die Seele in einem ge-waltigen Feuer stünde und bis zum Tod nie mehr Ruhe bekäme. Die Liebe Gottes, die in die Seele über-strömt, gibt ihr aber (nach dem, wie ich es sehe) eine solche Zufriedenheit ein, wie man dies gar nicht schil-dern kann. Diese Zufriedenheit aber nimmt den Seelen, die im Fegfeuer sind, nicht einen Funken der schmerzlichen Pein. Gerade dadurch, daß die Liebe in ihnen noch behindert ist, entsteht ja in ihnen die schmerzliche Pein. Und diese Pein ist um so schmerzlicher, je vollkommener die Liebe ist, zu der Gott die Seele fähig macht. So haben die Seelen in der Läuterung des Fegfeuers zugleich allergrößte Zufriedenheit (und Freude) und allergrößte Pein, und das eine hebt das andere nicht auf.

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Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (7 von 7)

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Auch der Heilige Irenäus schreibt, dass der Heilige Petrus Linus geweiht hat und ihn als seinen Nachfolger genannt hat. Er wurde gemartert und direkt neben dem Hl. Petrus bestattet. Man entdeckte schließlich seine sterblichen Überreste mit einer Inschrift von Linus direkt neben der Stelle, an der die sterblichen Überreste von St. Peter gefunden wurden.

Der Heilige Hippolytus von Rom beschreibt im zweiten Jahrhundert ganz klar die Theologie des Verhüllens. In Bezug auf die Heilige Praxis lehrt er die Katechumenen, jene, die demnächst katholisch werden [sich taufen lassen]: „Ferner, lasst alle Frauen ihr Haupt mit einem Schal verhüllen, aber nicht nur mit einem aus Leinen, weil dies keine ausreichende Bedeckung ist …‟ Er geht also sogar ins Detail.

Im dritten Jahrhundert schreibt der Heilige Clemens von Alexandria in seinem Buch über die Anweisungen, Buch 3, Kapitel 11:

„Denn dies ist der Wunsch des Logos, das ist der Sohn Gottes, das ist Jesus Christus.‟

Die Heiligen Hieronymus, Augustinus, Chrysostomus, Thomas von Aquin und viele andere lehren, dass die Frau sich in der Kirche zu verhüllen hat. Diese Lehre ist also klar und deutlich alt und apostolisch, sie hat die Heilige Schrift als Beweis und die Heilige Tradition. Dies heißt, dass dies eine unfehlbare Lehre ist, die nicht geändert werden kann.

Und schließlich  haben wir sogar noch das kirchliche Lehramt, das es schon zu Zeiten von Papst Linus gab. Im Codex Iuris Canonici, dem kirchlichen Gesetzbuch, von 1917 in Kanon 1262 wird ganz klar festgestellt, dass die Frau ihr Haupt zu bedecken und sich schlicht zu kleiden hat, besonders, wenn sie sich dem Heiligen Tisch Gottes nähert. Heutzutage wird argumentiert, dass wir nun den CIC von 1983 haben und darin nichts davon steht, dass die Frau ihren Kopf zu bedecken habe.

Dies ist ein Trugschluss und ein falsches Argument sowie ein völlig falsches Verständnis des Kirchengesetzes. Denn auf den ersten Seiten des CIC von 1983 steht geschrieben, wie man dieses Gesetzbuch zu interpretieren und zu verstehen hat.

Drei der Kommentare passen zum Thema:

Kanon 20 a sagt, dass Teile des bestehenden Gesetzes nur abgeschafft sind, wenn dies ausdrücklich geschrieben steht oder das neue Gesetz ausdrücklich das Gegenteil von dem verlangt, was im alten Gesetzbuch steht. Aber dies ist hier nicht der Fall.

Kanon 21 sagt, dass im Zweifelsfall das alte Gesetz nicht widerrufen ist, vielmehr das ältere Gesetz zum neuen dazugehört und soweit möglich mit ihm harmonisiert.

Wenn also das neue Gesetz dem alten nicht ausdrücklich widerspricht, harmonisiert es mit ihm. Da der CIC von 1983 dem von 1917 im Fall der Mantilla also nicht widerspricht, harmonisiert es mit ihm.

Kanon 28 sagt, dass, wenn eine Änderung nicht ausdrücklich ausgesprochen wird, es nicht jahrhundertealten Gebräuchen widerspricht. Das heißt, dass alte Bräuche wie das Tragen einer Mantilla einfach weitergeführt werden, weil dem nicht explizit im CIC von 1983 widersprochen wird. Wir können diese uralte Tradition nicht zerstören. Und sie konnten es nicht, denn sonst hätten sie der Heiligen Schrift selbst widersprochen, der Tradition, dem Heiligen Petrus, dem Heiligen Linus und all den anderen großen Heiligen.

Was sehr interessant ist und oft erwähnt wird ist, dass in den 1940er und 50er Jahren es modern wurde, Hüte anstelle der Mantilla zu tragen, was der erste Schritt war … schon vor dem II. Vaticanum. Es gab also schon einen wachsenden Trend des Ungehorsams. Dieser hatte viel mit der Gleichheit der Frau zu tun und weniger mit dem katholischen Glauben. Es drehte sich alles um die falschen Werte der Welt, einer Welt, die Gott nicht kennt. Und nach dem II. Vatikanum, 1965 und nach der Novus-Ordo-Messe 1969 und der Sexuellen Revolution und „Befreiung‟ der 1960er Jahre trugen viele Frauen die Mantilla einfach nicht mehr. Es ist nicht so, dass ein Priester gesagt hätte, die Frauen sollten die Mantilla nicht mehr tragen, nur haben die Priester diese große Verletzung des Kirchenrechts und des Göttlichen Gesetzes nie korrigiert.

Es gibt sogar einen berühmten Vorfall, als Anibale Bugnini – der freimaurerische Architekt des Novus Ordo – aus einer der Sitzungen des Konzils kam und auf die Frage eines Journalisten den Medien sagte, dass das Konzil sich damit nicht befasse, die Medien verkündeten, dass das Tragen der Mantilla nun nicht mehr verlangt werde.

Es wurde also ein falsches Verständnis der Mantilla verbreitet bezüglich der Gleichheit und Freiheit. Die Frauen verließen diese unsterbliche Tradition und die Kirchenoberen stand tatenlos daneben.

Wir haben das Problem der Nachlässigkeit, wo das Kirchengesetz, die Theologie, die Heilige Schrift und die Tradition nicht mehr gestärkt werden.

Der Grund, dass die Frauen das Tragen der Mantilla aufgegeben haben ist meiner Meinung nach – Sie können es sich sicherlich schon denken – der, dass die Frauen den ein oder anderen der genannten Punkte, oder auch mehrere, als Erlaubnis betrachten, die Mantilla nicht (mehr) zu tragen. Aber das Beispiel anderer Frauen, ein genereller Ungehorsam eines Teils der Kirche und die Unterlassung der Stärkung des Kirchenrechts – viele kennen nicht einmal das Kirchenrecht … falsche intellektuelle Argumente welche die Heilige Schrift und die Tradition relativieren, das Verschleiern der Geschlechterunterschiede, die Identitätskrise, die heutzutage ein großes Problem ist.

Manchmal sieht man jemanden auf der Straße laufen und weiß nicht ob das ein Mann oder eine Frau ist, und sie ziehen sich absichtlich so an. Dies ist eine Verschleierung der geschlechtlichen Identität.

Wenn also die Mantilla dazu da ist, die Frau als solche in ihrer Weiblichkeit zu ehren, die Kultur und Gesellschaft im Großen und Ganzen aber versuchen, die Rollen von Mann und Frau zu zerstören, dann stellen sie der Mantilla nach. Und ob Sie es glauben oder nicht, dies ist alles eng verwoben mit der Zerstörung der Familie, der Ehe, sogar mit der gesamten homosexuellen, sodomitischen, lesbischen Bewegung. Glauben Sie mir, sie haben enge Kontakte. Warum gestehen die Leute das nicht ein oder nehmen es wahr?

Andere Gründe, warum die Mantilla zurückgewiesen wurde: Mangel an Respekt vor der Heiligen Eucharistie oder Mangel an Glauben an die Heilige Eucharistie. Das ist einer der Gründe, warum sie die Mantilla nicht tragen. Aber Sie sehen das in so vielen Dingen: warum macht man keine Kniebeuge mehr? Warum glauben wir tatsächlich, dass wir unseren Herrn in der Hand empfangen können? Weil der Respekt vor unserem Herrn verloren gegangen ist. „Dies ist eine Zurückweisung der Hierarchie und der Ordnung, die Gott uns gegeben hat.‟ Das ist eine falsche Befreiung. Das ist sogar eine komplette Versklavung der Frau durch ihre Leidenschaften und durch den Mann.

Ein anderer Grund, warum die Mantilla zurückgewiesen wird ist, liegt in der herrschenden Haltung gegen das Leben in unserer Kultur des Todes, eine Haltung, die Mann und Frau in Gesellschaft und Kultur beherrscht, die gegen das Leben sind. Und deshalb wird die Mantilla abgelehnt. Weil Reinheit und Anstand in unserer Gesellschaft zurückgewiesen werden, wird die Rolle der Frau zurückgewiesen. Wird die Rolle der Frau zurückgewiesen. Es gibt also eine Logik hinter der Weigerung, die Mantilla zu tragen. Wenn man nicht anständig und rein sein möchte, wenn man die Rolle der Frau ablehnt, wenn man Gott in der Heiligen Eucharistie nicht verehren möchte.

Und warum sollte man – umgekehrt – eine Mantilla tragen; wenn man all dies tun möchte, sollte man die Mantilla tragen. Und zuletzt ein Grund, der all dies umfasst, ist die Weigerung so zu sein wie die selige Jungfrau Maria, unsere Mutter. Und in der Kirche von heute gibt es eine große Ignoranz bezüglich Maria. Zu viele messen heutzutage der Verehrung Marias zu wenig Bedeutung zu. Jedoch ist sie die vollkommene Christin, das Modell und Vorbild für uns alle.

Niemand kommt in den Himmel, der Maria nicht verehrt. Sie ist die Vermittlerin aller Gnaden. Heutzutage weist nicht nur die Welt, sondern auch die Kirche Maria zurück.

Denken Sie nur daran, wie die Kirche sich weigerte, ihre Botschaften zu befolgen, die sie uns in Fatima mit solch mütterlicher Fürsorge gebracht hat. 95 Jahre später hat die Kirche ihr immer noch nicht gehorcht.

Und all dies, was die Mantilla umfasst – wir sehen die starken Kräfte, die gegen all dies stehen; daraus erkennen wir, dass die Mantilla sehr wichtig ist.

Sie ist aus all den Gründen wichtig, die hier erwähnt sind, und heute insbesondere wenn wir gegen diese Kultur kämpfen müssen, diese Kultur, die sogar in die Kirche eingedrungen ist, welche den Novus Ordo oder die Liturgie durchdringt. Wir müssen sie bekämpfen und die Mantilla aus all diesen Gründen tragen.

Meine Hoffnung ist, dass Sie alle sich dies und die anderen Artikel gründlich einprägen und zu Herzen nehmen und etwas daraus lernen, und dass Sie sich wirklich davon überzeugen, warum die Mantilla so wichtig ist und sie auch tragen. Dann werden Sie die Mantilla nie mehr einfach so tragen, weil es Tradition ist oder weil sie einfach schick aussieht, weil ich das so mag oder warum auch immer … Dies ist ein Teil des Kampfes um das Leben, ein Teil des Kampfes um das Evangelium und dies ist der Grund, warum jede Frau eine Mantilla tragen sollte, denn wir müssen dahin zurückkehren, ernsthaft zu glauben, dass Jesus in der Heiligen Eucharistie gegenwärtig ist, wirklich an die Ordnung zu glauben, die Gott geschaffen hat. Das Leben ist heilig! Die Frau ist einzigartig in ihrer Weiblichkeit! Sie muss geehrt und respektiert werden als ein heiliger Tabernakel, den Gott gemacht hat, dass er sei. Die Mantilla verkündet und wahrt all dies.

Lassen Sie uns das Gesagte nun mit dem Ave Maria beschließen:

Gegrüßet seist du, Maria, …

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage 1 – Vierter Sonntag nach Pfingsten

Evangelium des vierten Sonntags nach Pfingsten

Lk 5, 1 – 11 Jesus stand am See Genezareth, und das Volk umdrängte ihn, um das Wort Gottes zu hören. Da sah er zwei Boote am Ufer liegen; die Fischer waren ausgestiegen und reinigten ihre Netze. Er stieg in eines der beiden Boote, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Lande abzustoßen. Und er setzte sich und lehrte das Volk vom Boote aus. Als er seine Rede beendet hatte, sprach er zu Simon: „Fahr hinaus auf die hohe See und werft eure Netze zum Fange aus.“ „Meister,“ entgegnete Simon, „die ganze Nacht haben wir uns abgemüht und nichts gefangen! Aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen.“ Sie taten es und fingen eine so große Menge Fische, daß ihre Netze zu reißen drohten. Darum winkten sie ihren Gefährten in dem anderen Boote, sie möchten kommen und ihnen helfen. Sie kamen, und man füllte beide Boote, so daß sie beinahe versanken. Als Simon Petrus das sah, fiel er vor Jesus auf die Knie und sprach: „Herr, geh hinweg von mir, denn ich bin ein sündiger Mensch!“ Denn Staunen hatte ihn und alle seine Gefährten ergriffen wegen des Fischfanges, den sie gemacht hatten; ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die Simons Gefährten waren. Doch Jesus sprach zu Simon: „Fürchte dich nicht, von nun an sollst du Menschenfischer sein.“ Dann zogen sie die Boote ans Land, verließen alles und folgten ihm nach.

Predigttext des Kirchenvaters

Auslegung vom heiligen Bischof Ambrosius:

Nachdem der Herr vielen verschiedenartige Heilung gewährt hatte, ließ sich die Volksmenge weder durch den Ort, noch durch die Zeit von dem Verlangen nach Heilung abbringen. Es stand der Abend bevor, sie folgten; es stelle sich der See in den Weg, sie drängten, und deshalb stieg er in das Schiff des Petrus. Das ist jenes Schiff, das nach Matthäus immer noch auf den Wogen treibt, nach Lukas sich mit Fischen füllt, so dass man daraus sowohl den Anfang der auf den Wogen treibenden Kirche, als auch die späteren Ereignisse derselben in ihrem üppigen Wachsen erkennen kann. Die Fische sind nämlich jene, die in diesem Leben umherschwimmen. Dort tritt auch für die Jünger Christus als Schlafender auf, hier als Lehrer; er zeigt sich schlafend den Lauen, wachend den Vollkommenen.

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R.Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

Verleihe, o Herr! daß unter deiner Leitung in der Welt Alles einen friedlichen Fortgang habe, und deine Kirche sich ungestörter Andacht freue! Amen.

Proprium missae – Dominica IV post Pentecosten

INTROITUS
Ps 26:1; 26:2
Dóminus illuminátio mea et salus mea, quem timebo? Dóminus defensor vitæ meæ, a quo trepidábo? qui tríbulant me inimíci mei, ipsi infirmáti sunt, et cecidérunt.
Ps 26:3
Si consístant advérsum me castra: non timébit cor meum.
V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen
Dóminus illuminátio mea et salus mea, quem timebo? Dóminus defensor vitæ meæ, a quo trepidábo? qui tríbulant me inimíci mei, ipsi infirmáti sunt, et cecidérunt.
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, wen sollte ich fürchten? Der Herr ist der Beschützer meines Lebens, vor wem sollte ich zittern? Die Feinde, die mich rings bedrängen, – kraftlos stürzen sie zu Boden.

Stünde selbst ein Kriegsheer gegen mich: mein Herz kennt keine Furcht.
V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.

R Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen

Der Herr ist mein Licht und mein Heil, wen sollte ich fürchten? Der Herr ist der Beschützer meines Lebens, vor wem sollte ich zittern? Die Feinde, die mich rings bedrängen, – kraftlos stürzen sie zu Boden.

GRADUALE
Ps 78:9; 78:10
Propítius esto, Dómine, peccátis nostris: ne quando dicant gentes: Ubi est Deus eórum?
V. Adiuva nos, Deus, salutáris noster: et propter honórem nóminis tui, Dómine, líbera nos.
Übe Nachsicht, o Herr, mit unseren Sünden, auf daß nicht die Heiden sagen: Wo ist denn ihr Gott? V Hilf uns, o Gott, Du, unser Heil; Herr, um der Ehre Deines Namens willen mach uns frei.

ALLELUIA
Ps 9:5; 9:10
Allelúia, allelúia.Deus, qui sedes su per thronum, et iúdicas æquitátem: esto refúgium páuperum in tribulatióne. Allelúia.
Alleluja, alleluja.

O Gott, Du sitzest als gerechter Richter auf dem Throne und richtest nach Gerechtigkeit: sei Du der Armen Zuflucht in der Not. Alleluja.

OFFERTORIUM
Ps 12:4-5
Illúmina óculos meos, ne umquam obdórmiam in morte: ne quando dicat inimícus meus: Præválui advérsus eum.
Mach hell meine Augen, damit ich nicht sinke in Todesschlaf. Mein Feind soll sich nicht rühmen dürfen: Bezwungen hab ich ihn.

COMMUNIO
Ps 17:3
Dóminus firmaméntum meum, et refúgium meum, et liberátor meus: Deus meus, adiútor meus.
Der Herr ist mein Fels, mein Hort und mein Befreier: mein Gott, mein Helfer!

Dialoge der Karmeliterinnen – Verfilmte Pflichtlektüre

 

Als Illustration unserer Reihe über die teilweise vollbrachte und weiterhin beabsichtigte Zerstörung der kontemplativen Frauenorden durch Vultum Domini quaerere und Cor orans wollen wir einen höchst sehenswerten französischen Film aus dem Jahre 1983 mit dem Titel „Dialoge der Karmeliterinnen“ vorstellen, welcher vom Niedermetzeln eines Karmeliterinnen-Konvents durch die Französische Revolution handelt. Es gibt auch eine gleichnamige Oper von Francis Poulenc, die uns hier weiter nicht interessiert.  Dieser Film ist sehr bewegend und wir empfehlen sich einen Vorrat an Taschentüchern zu besorgen, welche bestimmt, insbesondere bei der Schlussszene, zum Einsatz kommen werden. Den Film werden wir woanders besprechen, hier geht es um Praktisches. Sollten Sie weder Französisch noch Polnisch können, da die Untertitel in der letzteren Sprache verfasst sind, so gibt es dennoch Hoffnung.

  1. Sie klicken mit der linken Maustaste unter dem Film auf das rechte „Rad“  – Einstellungen
  2. Dann auf Untertitel
  3. Dann auf Automatisch Übersetzen
  4. In der Liste der Sprache klicken Sie auf Deutsch
  5. Habe fertig!

Die automatische Übersetzung ist nicht fehlerlos, so wird z.B. Schwester Blanche als „Weiße Schwester“ übersetzt, was zwar richtig ist, aber dennoch nicht richtig Kontext bezogen. Da die Dialoge recht tiefgründig sind und Sie viel und schnell lesen müssen, so werden Sie vielleicht manche Filmszenen nicht mitbekommen, weil Sie mit dem Lesen befasst sein werden. Aber so ist es bei Filmen mit Untertiteln, wobei ein dermaßen komplexer Stoff kaum verfilmt wird, da kaum verfilmbar. Man kann den Film stoppen und über das Gelesene und Gesehen nachdenken. Sollten Sie einen Internet fähigen Fernseher haben, sog. Smart-TV, dann ist die Bedienung leichter als vor dem Rechner. Sollte es zu kompliziert für Sie sein, dann sehen Sie sich die Schlussszene an, denn das ist die richtige Metapher der Wirkung von Vultum Domini querere und Cor orans für die kontemplativen Nonnen. Beten wir, dass die Bergoglio-Diktatur bald zu Ende geht (Bußpsalmen auf den Knien) und sich Gott unser aller erbarmt.

Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (6 von 7)

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Mißstände beim Gottesdienst

Eine Frage der Schicklichkeit

In der Gegenwart Gottes einen Schleier zu tragen ist Lehre der Heiligen Schrift, der Heiligen Tradition, des kirchlichen Lehramtes. Es steht tatsächlich in der Heiligen Schrift, dass Frauen einen Schleier zu tragen haben, es ist das unfehlbare Wort Gottes. In 1 Korinther 11, 1 – 15 lesen Sie, dass Frauen einen Schleier zu tragen haben. Das ist die Eingebung des Heiligen Geistes:

1 Folgt meinem Beispiele, wie ich Christi Beispiel folge!

2 Ich finde es lobenswert von euch, dass ihr in allem meiner gedenkt und die Vorschriften einhaltet, wie ich sie euch übergeben habe.

3 Ich möchte euch aber wissen lassen: Das Haupt für einen jeden Mann ist Christus, das Haupt für die Frau ist der Mann, das Haupt für Christus ist Gott.Das ist die Ordnung: Gott ist das Haupt – sogar das Haupt Christi. Es geht hier also nicht um Gleichberechtigung, es geht um eine echte Hierarchie, die Ordnung bringt. Der Sohn ist dem Vater gleich, doch er gehorcht dem Vater.

4 Jeder Mann, der mit verhülltem Haupte betet oder prophetisch redet, entehrt sein Haupt. 5 Jede Frau, die mit unverhülltem Haupte betet oder prophetisch redet, entehrt ihr Haupt. Sie gleicht einer, die geschoren ist. 6 Wenn eine Frau sich nicht verhüllt, dann mag sie sich auch die Haare abschneiden lassen. Ist es aber für eine Frau schimpfllich, sich die Haare abschneiden oder sich kahl scheren zu lassen, dann soll sie sich auch verhüllen.

7 Der Mann braucht sein Haupt nicht zu verhüllen. Er ist das Ebenbild und der Abglanz Gottes; die Frau aber ist der Abglanz des Mannes. 8 Denn der Mann stammt nicht von der Frau, wohl aber die Frau vom Manne. 9 Auch wurde der Mann nicht um der Frau willen erschaffen, sondern die Frau um des Mannes willen. 10 Darum soll die Frau auf ihrem Haupt ein Zeichen dafür tragen, dass sie unter der Herrschaft steht – um der Engel willen. 11 Indes ist im Herrn die Frau nicht unabhängig vom Manne und der Mann nicht unabhängig von der Frau. 12 Denn wie die Frau vom Manne stammt, so ist der Mann wieder durch die Frau; alles aber kommt von Gott.

13 Urteilt selbst! Schickt es sich für eine Frau, mit unverhülltem Haupte zu Gott zu beten? 14 Lehrt euch nicht schon die Natur, daß langes Haar dem Manne zur Unehre gereicht, 15 für die Frau dagegen langes Haar eine Zierde ist? Das Haar ist ihr doch als Schleier gegeben.

Über diese Passage könnte man sehr viel sagen, doch das Fazit ist, dass es eine Ordnung gibt: Gott, Christus, Mann, Frau, und jeder hat seine eigene Art und Weise, dem anderen Respekt und Ehre zu erweisen. Und für die Frau ist es dies: ihren Schleier zu tragen, für den Mann: sein Haupt nicht zu bedecken. Und dies ist göttliche Offenbarung, denn es spricht von der unveränderlichen Rolle der Frau. Und so lehrt der Heilige Paulus ganz klar, dies ist ein Gebot, das von Gott kommt. Der Heilige Paulus schreibt den Frauen vor, einen Schleier zu tragen. Er sagt, dies sollte uns sogar schon die Natur lehren. Dies hat nichts mit bestimmten Eigenschaften zu tun, dass der Mann höher steht als die Frau, denn der Vater steht nicht höher als der Sohn, denn sie sind gleich. Dies erinnert uns daran, dass die Frau vom Manne kommt, aber der Mann auch von der Frau, und alle kommen von Gott.

Das sollten die Frauen sehr ernst nehmen, denn wenn sie keinen Schleier tragen, missachten sie das heilige Gesetz Gottes, wie es unfehlbar vom Heiligen Geist geoffenbart wurde. Der heilige Paulus sagt, wegen der Engel hat sie dieses Zeichen der Macht auf ihrem Haupt zu tragen. Ein Aspekt dessen ist schlicht, dass die Engel während der Göttlichen Liturgie anwesend sind. Und die Frauen wegen der Macht, und die Frauen müssen der Gegenwart der Allerheiligsten Eucharistie Gott Respekt erzeigen, indem sie ihr Haupt mit der Mantilla verhüllen. Wenn schon die Engel vor der Allerheiligsten Eucharistie in Anbetung fallen, so sind sie außerordentlich verärgert, wenn andere Gott nicht die Ihm gebührende Verehrung zeigen. Die Engel sind es, die Gottes Gesetz schützen und ihm sogar Nachdruck verleihen. Ihr starker und gerechter Zorn gegenüber jedweder Art der Respektlosigkeit gegen Gott, ganz besonders bei liturgischem Missbrauch.

Ein Grund, warum sie Gottes Werkzeug für Gottes Zorn sind, lesen wir in der Offenbarung des Johannes (Apokalypse), wie sie auf all die Flaggen regneten und der Zorn Gottes. Und wie sie das Weihrauchgefäß halten und die Gebet zu Gott tragen, aber sie sind auch dazu da, Strafe zu bringen, und so könnte man sagen, dass die Engel, die während der Liturgie anwesend sind, sehr missbilligend auf jede Frau sehen, die ihren Kopf nicht verhüllt – und Missbilligung durch die Engel ist nicht mal eben ein Stirnrunzeln oder ein missbilligender Blick, die Missbilligung der Engel offenbart sich immer physisch in der Form göttlicher Züchtigung nach der geistlichen Ordnung und der physischen Ordnung. Was meinen Sie, passiert z. B. in unseren Novus-Ordo-Kirchen, wo die Frauen ihr Haupt nicht verhüllen? Den Engeln gefällt das überhaupt nicht. Dies steht auch in der Heiligen Schrift und ist unfehlbar. Da kommt man nicht drum herum.

Es gibt da viele Argumente, aber das Hauptargument ist, dass Paulus uns da nur einen Rat gibt, und das hängt alles von der Kultur und der Zeit ab, in der man lebt. Heute macht man das nicht mehr, weil wir heute freier sind und gleichwertig. Wir wissen es besser und wir brauchen das nicht mehr zu tun. Das Problem ist: Wenn Sie so über diese Bibelstelle sprechen, wie sprechen Sie dann über die anderen Bibelstellen? Sie bagatellisieren das heilige Wort Gottes und sagen, das gilt nicht für Sie, wegen der Umstände, der geschichtlichen, kulturellen und sozialen Veränderungen. … Dann gilt für Sie also möglicherweise keine Bibelstelle … denn der „Hintergrund‟ jeder Bibelstelle kann geschichtlichen, kulturellen oder sozialen Veränderungen unterliegen. Das tun viele Menschen: Sie nehmen die Bibelstellen, die sie nicht mögen und streichen sie: das ist auf mich nicht anwendbar … Wenn wir also die Heilige Schrift ernst nehmen, geben Sie diesen Gedanken über Geschichte, Kultur etc. keine Beachtung. Das ist das heilige Wort Gottes. Niemand kann die Bibel lesen und behaupten, dass Gott nicht sagt, Frauen sollen ihr Haupt verhüllen. Das ist ganz einfach, denn von Anfang an war es in der heiligen Liturgie brauch, dass die Frauen ihren Kopf verhüllen, denn dies ist apostolisch. Es geht zurück bis auf Papst Linus, welcher der zweite Papst nach dem Heiligen Petrus war. Er sagt uns tatsächlich, dass dies die Lehre des Heiligen Paulus ist, dass von Frauen erwartet wird, dass sie ihr Haupt verhüllen. Wir wissen also, dass dies apostolische heilige Tradition ist. Dies ist sogar im Liber Pontificalis niedergeschrieben.

Geistliches Leben oder die richtigen Prioritäten

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Bei der Vorstellung unserer alten Texte in den herausgehobenen Inhalten (featured) „Eines tut Not“,  oben auf der Seite, wollen wir zu unserem Kerngeschäft – dem geistlichen Leben – zurückkehren und wieder an Publikumsgeschmack ein wenig vorbei schreiben.

Wie ist denn der Publikumsgeschmack?

Diesen kann man leicht an den Beiträgen in gloria.tv ersehen und er lautet wie folgt:

  1. Neue Skandale im Vatikan samt ihrer hintergründigen Beleuchtung.
  2. Priester-und Bischofsschelte oder „Nieder mit der Kirchensteuer“.
  3. „Der Staat sollte“ … „insbesondere die CDU“ …“aber als Christ“
  4. „Familien sollten mehr unterstützt werden“.
  5. „Hätte man auf die Gottesmutter von XYZ gehört“.
  6. Privatoffenbarung A
  7. Privatoffenbarung B
  8. Privatoffenbarung C
  9. Mögliche neue Privatoffenbarung A‘
  10. Etc.

Wie ist denn der traditionelle oder wenigstens der konservative, deutschsprachige Katholik?

  1. Er ist passiv.
  2. Sieht sich in der Opferrolle.
  3. Erwartet von seinen Priester die Bringschuld.
  4. Weil er die Kirchensteuer zahlt bzw. diese zahlte.
  5. Er hofft, dass alles auf einmal besser wird, ohne dass er selbst dazu etwas tun muss (Triumph des Unbefleckten Herzens?)

Daher haben Beiträge über das eigene Gebetsleben wenig Chancen auf Erfolg, weil jeder gerne mitredet, was er nicht wahrheitsgemäß nicht tun kann, wenn er etwas nicht betreibt, wovon die Rede ist. Redet man vom geistlichen Leben, so lautet die Antwort:

Die  [geistlichen Stände] sollen (a) es machen, (b) es uns vormachen, (c) es für uns machen, denn die bekommen es ja bezahlt und zwar nicht zu knapp. Ich jedoch habe keine Zeit dafür, denn ich (i) gehe arbeiten, (ii) habe Familie, (iii) habe zwar keine Familie, könnte aber welche haben, (iv) arbeite auch nicht oder mich nicht tot, aber das geistliche Leben bekomme ich nicht bezahlt (siehe c)

Die Forderung, dass die geistlichen Stände: Priester, Bischöfe und höher, Ordensschwestern, Ordensbrüder, Nonnen und Einsiedler ein fortgeschrittenes geistliches Leben führen sollten, ist zwar völlig legitim, aber völlig illusorisch. Warum? Weil wir kaum geistliche Stände haben, die dieses Namens würdig sind, was wir aus den fehlenden Reaktionen auf das häretische Bergoglio-Regime entnehmen können. Zahlenmäßig geht es auch nach unten, siehe Rorate Caeli, und das, was da ist, ist dermaßen verweltlicht, dass man das Thema geistliches Leben besser nicht anschneiden sollte. Woher wissen wir das? Aus den veröffentlichten Reaktionen gegen die Bergoglio-Häresien:

Wir haben es also mit einer flächendeckenden Apostasie zu tun. Nein, kein Geistlicher wird Sie über das geistliche Leben belehren, weil sie keins haben. (a) Die Lehre, (b) die Sitten, (c) das spirituelle Leben bilden eine Einheit. Sie können kein spirituelles Leben führen, ein Häretiker sein und ein heiligmäßiges Leben führen. Andere Ausschlussverfahren zwischen (a), (b) und (c) können Sie sich selbst ausrechnen. Daher, weil bei ihnen (a), (b) und (c) nicht unter die logische Kategorie „wahr“ fallen, sind alle, wirklich alle nachkonziliaren Erneuerungsbewegungen gnostisch, viele ihrer Gründer, siehe Karadima, Perverse und keiner der „Konzilsväter“ (Rahner, von Balthasar, Delumeau, Ratzinger) ist im Rufe der Heiligkeit gestorben, wobei Ratzinger noch lebt.

Sie, liebe Leserin und lieber Leser, müssen sich selbst helfen. Keine Hilfe wird Ihnen zuteil. Würde man in der Diözese des Schreibers dieser Zeilen (DSDZ) von heute auf morgen alle Priester, samt den Bischöfen, laizisieren, so würde dies nicht negativ auffallen. Die geistliche Bringschuld findet ja nicht statt. Es ist als würden Sie Aktien besitzen, die 0,00000001% Rendite abwerfen. Würden Sie diese behalten wollen, da Sie die Bankgebühren mehr kosten? Natürlich nicht. Gott denkt doch genauso. Er wird doch nicht mehr Gnaden in diese durchlöcherten Zisternen pumpen.

Denn mein Volk hat doppeltes Unrecht verübt: Mich hat es verlassen, den Quell des lebendigen Wassers, um sich Zisternen zu graben, Zisternen mit Rissen, die das Wasser nicht halten. (Jer 2,13)

Gott denkt sehr ökonomisch, was die hl. Katharina von Genua auch bestätigt. Wirft jemand Rendite – Heiligkeit ab, so bekommt er mehr Geld – Gnade, Leiden und Aufgaben, damit er noch mehr abwirft.

Und woran können wir jetzt erkennen, wer „Rendite“ abwirft?

Daran, dass Bergoglio sie verfolgt. Franziskaner der Immakulata, ein paar Bischöfe, Klausurnonnen.

Es besteht noch wirklich eine Restheiligkeit in der nachkonziliaren Kirche, welche nun ausgemerzt werden soll. Daher müssen Sie sich selbst heiligen, denn Sie werden einzeln gerichtet werden und können sich hinter niemanden verstecken. Man wird beim persönlichen und Jüngsten Gericht „nackt“ sein, weil wirklich alles offenbar werden wird. Alles für alle, unter jeglichem Aspekt. Die Ausrede:

Ich habe die Hausaufgaben gemacht, aber mein Heft vergessen.

wird nicht gelten, ebenso wenig wie

Ich hatte es schwer, habe dennoch meine Kirchensteuer bezahlt.

Gott ist keine Steuerbehörde. Beim persönlichen Gericht wird nämlich herauskommen, dass Sie eine völlig verkehrte Wertehierarchie hatten. Sie dachten ans Irdische, statt ans Geistliche, welches ewig währt. Sie haben nicht vorgesorgt, sie haben sich nicht die richtigen Informationen besorgt, nicht in das Richtige investiert.

Warum sind reiche Menschen reich?

Weil sie wirklich ständig ans Geld denken, wie sie mehr bekommen, was sie einsparen können, was ihnen Geld bringt und was nicht. Und genauso sollten wir an die Heiligkeit denken, denn das ist unser Kapital, wenn wir nackt vor Gott stehen werden. Das Geld währt nicht ewig, Sie können es höchstens vererben und einen Erbschaftsstreit provozieren, der natürlich umso länger dauert, je mehr Geld sie haben, siehe Thyssen-Krupp. Lesen Sie also unsere geistlichen Beiträge und unterstützen Sie uns finanziell, falls Sie können, damit Sie Ihr Geld, als Almosen, auch in die Ewigkeit richtig investieren. Amen.

Tridentinische Messe (für Mai) für alle Wohltäter am 17. Juni um 7.00.

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die nächste Tridentinische Messe für die Wohltäter unserer Blogs am 17 Juni um 7 Uhr in der Abtei Fontgombault zelebriert werden wird.

Die Messe wird für die folgenden Wohltäter des Monats Mai zelebriert, deren Anzahl sehr übersichtlich ist.

Frau G. S.

Herr M.K.

Herr R. A.

Herr Th. R.

Was lernen wir daraus? Dass die Leute ihren Namen oder wenigstens die Initiale gedruckt sehen müssen, damit sie etwas spenden. Punkt. Menschliche Natur (conditio humana). Da hilft der Katholizismus auch nichts. Seit wir die Initiale nicht mehr publiziert, sind die Spenden fast völlig eingebrochen. Wir wollen daher nicht jammern:

  • welche Qualität man hier vorfindet,
  • dass diese umsonst ist,
  • was das alles an Arbeit und Können kostet,
  • dass DSDZ einen McJob ausführt, obzwar nicht bei McDonalds, um diese Blogs betreiben zu können,
    • er wenig schläft,
    • manchmal 8 bis 10 Tage am Stück durcharbeiten muss.
    • daher zu müde ist, um noch zusätzliche Listen zu erstellen,
  • welche unermesslichen Güter eine Messe in sich birgt,

sondern

wir kehren zur Aufzählung der Initiale zurück, da dies der Gang der Welt ist. Umso mehr Gnaden wird den wenigen Spendern zuteil, da:

a. da die Gnadenfülle der Messe an sich zwar unbegrenzt ist,

b. die Heiligkeit des sie zelebrierenden Priesters jedoch nicht.

Daher verteilt sich b. diesmal nur auf 4 Personen, welche es hoffentlich positiv zu spüren bekommen.

Warum hat denn DSDZ die Erwähnung der Initiale eingestellt?

Weil er dachte, dass er es mit erwachsenen Menschen zu tun hat, die dieses Betutteln nicht brauchen. Da er er sich geirrt. Ferner arbeitet er jetzt wirklich 16 Stunden am Tag, steht um 8 Uhr auf, manchmal auch früher und geht um 1 Uhr ins Bett, sodass er seine Kräfte noch sparsamer einsetzen muss. Dennoch ging diese Entscheidung finanziell nach hinten los und sie wird hiermit rückgängig gemacht. Die Klostergebete für die Spender werden wieder aufgenommen, denn von nichts kommt nichts.

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (21) Kapitel: Vorstufen der Mystik? (11) Gebet der Einfachheit und Beschauung (vii). Einwände gegen dasselbe.

Wir kommen langsam in spirituelle Höhen, obwohl es sich eigentlich nur um fortgeschrittene Stufen des Gebetslebens handelt, bei denen die Luft buchstäblich dünn wird und die meisten Leser die mühsam eingescannten Buchseiten nicht einmal lesen.

Woher wissen wir das?

Weil die letzte Folge inmitten eines Satzes abbrach, was niemanden zu stören schien. Pater Poulain SJ führt wieder wiederholt und systematisch die Einwände gegen das Gebet der Einfachheit auf. Die Vorwürfe, dass „man nichts tue“ wurden in der letzten Folge entkräftet, jetzt befasst er sich mit dem Einwand, dass man nicht fortschreite. Obwohl das Priester-Bashing, das DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) hier betreibt ihn selbst ermüdet, so muss man leider sagen, dass wohl zu jeder Zeit, insbesondere nach Vat. II die Priester sich nicht besonders freuten, wenn jemand über ein tieferes Gebetsleben verfügte oder sich darum bemühte als sie selbst. In der Heimat von DSDZ spricht man in einer Redewendung vom „Hund des Gärtners“, welcher selbst in den Garten nicht eintreten darf, um Obst oder Gemüse zu fressen, das ihm nicht schmeckt, er lässt aber auch keine anderen herein, damit es denen ja nicht besser gehe als ihm selbst. Christus sagt es anders:

Weh euch Gesetzeslehrern! Ihr habt den Schlüssel (der Tür) zur Erkenntnis weggenommen. Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die, die hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert. (Lk 11, 52)

Die Dynamik ist dieselbe. Wenn also Pater Poulain SJ sich dermaßen intensiv mit den Vorwürfen gegen das Gebet der Einfachheit auseinandersetzt, so spiegelt dies doch sein Leben wieder, sowie das Leben der Jesuiten von damals, welche sich gegen dieses Gebet sträubten. Warum taten sie dies? Wohl aus dreierlei Gründen:

  1. Sie missdeuteten es als den verurteilten Quietismus, welcher in Frankreich sehr breit Fuß fasste.
  2. Sie hatten Angst, dass man jemanden schaden könne, indem man ihm die höheren Gebetsstufen empfiehlt.
  3. Sie führten selbst kein fortgeschrittenes Gebetsleben und fühlten sich nur in diesen Gefilden wohl, welche sie selbst nachvollziehen konnten.

ad 1.

Was ist Quietismus? Ganz einfach und schlagwortartig zusammengefasst, es ist die Auffassung, dass wir nur ruhen müssen (quies – Ruhe) und Gott alles für uns macht. Ausführlich und theologisch korrekt ist es natürlich komplizierter, aber beim Nichtstun im Gebet machte man sich schnell des Quietismus verdächtigt.

ad 2.

Bei diesem Einwand vergisst man schlicht die Allmacht und die Vorsehung Gottes, der die Seele wirklich selbst führt, wenn diese keinen Seelenführer findet, was heutzutage wirklich die Regel ist.

Woran erkennt man, dass man weitergehen kann? Wenn man:

a. eine dauernde Neigung zu dem Gebet der Einfachheit entwickelt,

b. eine dauernde Abneigung gegen die  Betrachtung entwickelt.

All das gilt für Menschen, die sich mindestens 30 Minuten am Tage dem Gebet der Einfachheit widmen, sonst können sie es überhaupt nicht beurteilen. Man darf aber

  1. nicht am bisherigen Gebetsgrad, z.B. der Betrachtung, allzu sehr hängen,
  2. den bisherigen Gebetsgrad zu früh verlassen,
  3. den bisherigen Gebetsgrad zu spät verlassen.

Stellen Sie sich vor Sie sind eine Kuh, wenn Sie in Ihrer Nähe alles abgegrast haben, dann müssen Sie weitergehen. Das Gras kommt nicht zu Ihnen, der Heilige Geist auch nicht, der kommt nur zu den Willigen, denn wir müssen mit der Gnade mitarbeiten. Und mühevoll ist es all zumal. Denn beim Eintritt in den höheren und neuen Gebetsgrad kommt die Trockenheit und die Zerstreuung. Ihre Natur, Ihre Seele muss sich umstellen, der Teufel wird Sie auch hindern und Gott lässt es zu, damit Sie sich der nächsten Stufe würdig erweisen. Von nichts kommt wirklich nichts. Manchmal segelt man mit dem Wind, manchmal muss man hart rudern. Deswegen ist der Quietismus auch eine Häresie, weil er die permanente Passivität und Mühelosigkeit voraussetzt. Diese ist aber nicht möglich,

a. weil es die Erbsünde gibt und alles Gute uns schwer fällt,

b. weil es den Teufel gibt, der uns daran hindert,

c. weil es den freien Willen gibt und die Mitarbeit mit der Gnade, sowie die Verdienstlichkeit der guten Werke zu denen das Gebet gehört.

Deswegen ist jede höhere Stufe mühevoll, im Irdischen wie im Geistlichen.

 

Father Ripperger, Warum verhüllen wir etwas? Die Theologie des Verhüllens (5 von 7)

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Es gibt also eine Hierarchie, die Gott schuf. Nun weiter mit der Beziehung zwischen Mann und Frau, wie es in Ephesser 5 steht.

Dies zeigt aber auch die Mantilla. Sie zeigt, dass die Frau ihren gerechten Platz vor Gott und dem Mann anerkennt. Sie zeigt Demut, Gehorsam und Bescheidenheit. Das Tragen einer Mantilla zeigt zutiefst Bescheidenheit und Demut. Lesen Sie das 5. Kapitel des Epheserbriefes, und hier besonders die Verse 21 – 33!

Der Schleier hat auch eine sakrale Dimension. Der Schleier ist das physische Zeichen dafür, dass die Frau selbst ein Tabernakel ist. Ebenso, wie wir unsere Tabernakel verhüllen, um zu zeigen, dass dort die Heiligkeit wohnt, so ist auch die Frau ein Tabernakel, ein Tabernakel, der neues Leben hervorbringen kann. Sie sollte also als Tabernakel angesehen werden und als solcher sollte ihr Verehrung und Respekt entgegengebracht werden. Sie hat eine sakrale Rolle in der Zusammenarbeit mit Gott, um Leben hervorzubringen und zu nähren. Und wie bereits gesagt, stehen ihr Keuschheit, Reinheit und Bescheidenheit sind für sie wesentlich um ein angemessen heiliger Tempel des Lebens zu sein.

Und hier genau sieht man das Problem in unserer Welt, das damit begann, dass man den Schleier wegließ und sagte, dass das [Verhüllte] nun nicht mehr heilig sei. Wenn die Frau also ihren Schleier loswird, sei es nun die Mantilla auf ihrem Kopf oder auch ihr Kleid oder ihren Rock, so sagt sie damit der Welt im Grunde: Ich bin nicht heilig. Ich bin nicht mehr jemand, dem man Verehrung und Respekt zollen muss. Vielmehr kann ich jetzt wie irgendein Ding behandelt werden.

Und das in dieser Welt, die nicht einmal die Heiligkeit des Lebens anerkennt! Wenn wir die Heiligkeit des Lebens nicht anerkennen, kommt es zu Euthanasie und all den Auswüchsen, die den Tod von Menschen verursachen: In Vitro-Befruchtung, Klonen, Sterilisation, Verhütung, Abtreibung und all diese Dinge. Wir haben keinen Respekt vor dem Leben! Und da wir keinen Respekt vor dem Leben haben, warum sollten wir dann diesen Tabernakel des Lebens respektieren, der die Frau ist?

Diese Kultur ist in unser Leben getreten und fördert all diese Dinge, angefangen  bei der Abtreibung bis hin zur Euthanasie und alles dazwischen, was das Leben attackiert, so wendet sich die Kultur auch gegen die Identität der Frau als Frau. Denn das ist es, was Gott ihr gegeben hat. Deshalb ist es auch so selbstzerstörerisch, wenn Frauen diese Denkweise annehmen, wenn sie nun gegen das Leben sind und für Euthanasie, Sterilisation und Abtreibung. Wenn sie selbst gegen den Grund ist, für den sie geschaffen wurde. Und die Frau macht da mit, wenn sie keine Mantilla und keinen Rock mehr trägt. Sie sagt: Ich bin kein Tabernakel mehr, ich bin nicht mehr sakral. Ich brauche keinen Respekt und keine Verehrung mehr. Ich handle wie ein Mann, ziehe mich an und sehe aus wie ein Mann. Das bringt Chaos in die Person, in die Familie, in die Gesellschaft. Denn es ist angemessen, dass das, was Gott geschaffen hat als solches hingenommen wird, wenn man alles wegnimmt, was in dieser Welt weiblich, schön und lebenspendend ist, das, was eine Frau als Frau auszeichnet.

Die Kehrseite davon ist, dass, wenn Frauen dies alles aufgeben, die Männer diese Haltung ebenfalls annehmen. Wenn die Frau also die Moral der Gesellschaft nicht mehr hütet, und den Männern erlaubt, mit ihr zu spielen, werden die Männer dies natürlich vorantreiben. Wenn die Frau sich offiziell nicht mehr nicht mehr respektieren und (nicht mehr) als Tabernakel ordentlich und korrekt verhüllen, um die Heiligkeit zu zeigen, und dass Gott uns für Sich geschaffen hat, werden die Männer sie auch nicht mehr respektieren. Wenn kein Respekt gegenüber der Frau mehr da ist, wird der Mann der Frau nicht mehr dienen, sondern wird versuchen, sie zu unterdrücken. Und er wird versuchen, tyrannisch zu werden.

Das sehen wir in allen heidnischen Kulturen. Und die christliche Kultur ist die erste Kultur, die dies ändert, da sie sagt, der Mann muss die Frau wegen der Würde, die Gott ihr gegeben hat, respektieren. Heute ist es damit noch schlechter bestellt als in den heidnischen Kulturen. Und mit der Gleichheit, um welche die Frauen kämpfen: darum sollten die Frauen nicht kämpfen, sondern darum, dass die Männer sehen, dass sie etwas sehr Heiliges [an sich] haben, das die Männer nicht haben. Es gibt hier keine Gleichheit!

Frauen sollten gleichsam den Männern ins Gesicht schlagen und ihnen klarmachen, dass Frauen etwas Sakrales und Besonderes sind. Dann muss der Mann die Frau dementsprechend behandeln. Die Frau hat einen Anspruch darauf, dass die Männer sie so behandeln. Das ist aber keine Frage der Political Correctness, sondern das betrifft alle Frauen, ja, jede Frau, im Allgemeinen und im Besonderen. Die Frau verdient sich dieses Verhalten von Männern durch ihr bescheidenes Verhalten, ihre bescheidene Rede und bescheidene Kleidung. Wenn sie die Keuschheit als größtes von Gott gegebenes Gut hegt, wenn sie selbst anerkennt, dass sie ein heiliger Tabernakel des Lebens ist. Dann werden alle, Männer, Frauen und Kinder, sie ebenfalls respektieren. Dann wird der Mann sie respektieren und korrekt führen, statt sie zu unterdrücken. Beide Rollen sind äußerst wichtig. Wir können keine der beiden Rollen aufgeben.

Teil der Theologie der Mantilla ist also, dass die Frau diese in Gegenwart Gottes trägt, wegen der sakralen weiblichen Dimension. Und da die Frau immer ein sakraler Tabernakel ist, der Respekt und wahre Ehrerbietung verdient, sollte sich immer anständig durch ein langes Kleid oder einen langen Rock verhüllt sein.

Es gibt auch die Dimension der Reinheit. Die Mantilla versinnbildlicht die Frau auch als den versiegelten Garten. Den Garten Eden, den Gott zuerst schuf, das Paradies. Den Garten Eden, von dem ein Psalm spricht. Dieser Garten für Gott reserviert, im Falle der geweihten Jungfrau, im Falle der Ehefrau für Gott und ihren Ehemann. Sie ist reserviert für Gott und für ihren Mann, und wenn sie (als der bildliche Garten) gut kultiviert wurde, wird sie viel Frucht für Gott und ihren Mann bringen.

Sie können dies auch im Hohelied der der Liebe nachlesen. In einem Artikel mit dem Titel „The Chapel Veil‟ [Die Mantilla] ist dies recht gut dargestellt, wenn da auch Aspekte einfließen, die dem katholischen Glauben fremd sind. Lesen Sie auch im Hohelied der Liebe im 4. Kapitel Vers 12. Hier wird diese Analogie benutzt, als der Autor über die Beziehung Christi zur Seele spricht.

Man kann das Hohelied auf vielerlei Weise lesen, doch der Hl. Bernhard lehrt uns ganz klar, dass sich dies nicht in Bezug auf Mann und Frau in einer Liebesbeziehung zu lesen ist, sondern das Weibliche (die Frau) repräsentiert die Seele eines jeden Menschen, das Männliche (der Mann) Gott oder Christus. Wenn Sie also etwas aus diesem Buch lesen, denken Sie an Ihren göttlichen Geliebten, Gott, Der von Seiner geliebten sagt, dass sie im bewachten Garten eingeschlossen ist, der eine Augenweide ist und voller Früchte. Dann antwortet die Geliebte und ruft ihren Geliebten, dass er in seinen Garten geht, um die Früchte seiner Auserwählten zu kosten. Die Seele der Frau ist also ein Garten, der reiche Früchte trägt, wenn sie gut kultiviert wird, jedoch ist sie auch ein versiegelter Garten, weil sie diese nur für Gott öffnet, insbesondere in der Vereinigung während der Heiligen Kommunion. Das ist ihr besonderes Geschenk für ihren Gott.

Die Mantilla ist ein physisches Zeichen, das auf den versiegelten Garten hindeutet, der dem Göttlichen Liebhaber vorbehalten und für Ihn bestellt ist. Sie ist ein physisches Zeichen, dass Gott ausdrücklich gesucht wird; dass Gott verehrt wird, symbolisiert die Bewahrung der Frau, so dass sie sich Gott schenken und ihrem Mann schenken kann. Im Falle des geweihten Lebens schenkt sie sich Gott ganz ausschließlich. All dies zeigt die Mantilla.

Dies ist sehr schön und sehr tiefsinnig. Und schließlich, nachdem schon erwähnt wurde, dass die Mantilla eine zutiefst marianische Dimension hat. Alles, was über die Mantilla gesagt wird, wird von der Seligen Jungfrau selbst vervollkommnet. Niemand ist mehr vereint mit Christus in der Eucharistie und sie trug unseren Herrn in ihrem Schoß, neun Monate lang. Wenn Sie daran denken, wie oft Sie schon die Heilige Kommunion empfangen haben, und all diese kostbaren Minuten zusammenzählen, in denen Gott physisch durch Seine göttliche Gegenwart in Ihnen gegenwärtig ist, so reicht dies dennoch nicht an diese neuen Monate heran, in denen die Selige Jungfrau Ihn trug. Aber nicht nur das, Er war ja auch immer in ihrem Hause gegenwärtig. Und nun, wo sie in vollkommener Einheit mit Ihm im Himmel ist. Dies ist also die eucharistisch Dimension, auch die hierarchische Dimension.

Wenn Sie die Möglichkeit haben, lesen Sie das Buch The Life of Mary as seen by the Mystics (vermutlich im Deutschen: Das Bild Mariens in der Deutschen Mystik), denn was Sie sehen werden ist, dass unsere Heilige Mutter heiliger, vollkommener und weiser ist, sie hat einen stärkeren Willen als der Heilige Joseph, sie tut mehr Buße, sie hat insgesamt mehr Tugenden – sie ist vollkommener! Sie weiß, welche Ordnung Gott geschaffen hat und sie akzeptiert, den [ihr durch diese Ordnung auferlegte] Gehorsam gegenüber Joseph [zu üben]. Obwohl sie größer und vollkommener ist, akzeptiert sie die von Gott geschaffene Ordnung, auch das ist ein Teil ihrer Vollkommenheit. Sie ordnet sich der Hierarchie unter. Sie zeigt immer Ehrfurcht, sogar ihrem Sohn gegenüber. Dies können Sie auch in dem eben empfohlenen Buch nachlesen. An so etwas hätten Sie selbst vermutlich nicht gedacht … Es hilft wirklich, die Schilderungen der Mystiker zu lesen. Maria trägt immer einen Schleier. Welches Bild von ihr Sie auch immer ansehen, selbst auf der kleinen wundertätigen Medaille trägt Maria einen Schleier.