Aus gegebenen Anlass der Kardinalsernennung ….

 

Aus dem gegebenen Anlass der Kardinalskreierung empfehlen wir unsere alten Beiträge, hauptsächlich die von Hilary White, um zu verstehen, warum gerade diese Leute befördert werden.  Ja, dank Hilary White, informieren wir ungefähr ein Jahr im voraus, bevor die nächste Katastrophe anfängt. Vielleicht sollte man den Prügelbus gleich in Vatican einsetzen und mit den Kardinälen anfangen? Dann wäre es zumindest international, denn andere Nationalitäten würden auch mitmachen.

 

Kardinal Bona und das „Tagebuch der Stoßgebete“. 12. Nach der Mahlzeit

BoschStJeromeInPrayer

Bei den Stoßgebeten von Kardinal Bona geht es darum jede, auch so banale Alltagstätigkeit mit der übernatürlichen Dimension zu verbinden und Gott um seine aktuelle Gnade dafür zu bitten. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) verrichtet zurzeit in seinem Brotberuf dermaßen banale Tätigkeiten, dass es banaler nicht mehr geht. Ja, ein einigermaßen trainierter Gorilla mit Fremdsprachenkenntnissen könnte es auch. Leider ist es keine rein körperliche Tätigkeit, bei der man meditieren könnte, sondern man muss schon daran denken, was man gerade tut. Aber das Leben unser aller besteht aus Banalitäten. Man kann nicht 24 Stunden pro Tag geistliche oder intellektuelle Höchstleistungen abliefern, was schon die Wüstenväter wussten. Man braucht mechanische, banale Tätigkeiten, um sich zu regenerieren, aber banal bedeutet nicht gottlos. Man kann alles in Opfer und Gebet ummünzten und vielleicht sollten wir alle, nach dem Vorbild von Kardinal Bona, Stoßgebete vor unseren banalen Alltagstätigkeiten entwickeln.

Das heutige Gebet spielt auf zweierlei an. Erstens, dass Gott uns necessaria – also die wirklich notwendigen Dinge – sichert, wenn wir im Gnadenstand sind und seinen Willen tun.  „Notwendig“ bedeutet Brot und Wasser, ab und zu Wurzeln, wenig, karg, aber dennoch vorhanden. Der Teufel malt uns immer Schreckensszenarien, dass wir verhungern werden, falls wir Gott folgen. Dies ist aber falsch. In Deutschland gibt es Hartz-IV, verhungern muss niemand und die langjährigen Hartz-IV-Empfänger sind alles andere als ausgehungert. Es ist festzuhalten, wen Gott zu etwas beruft, dem wird er das Notwendige dazu geben, wobei zu berücksichtigen ist, dass die göttliche Vorsehung sich nicht um das kümmert, was im Rahmen der natürlichen Tätigkeit eines jeden seine Aufgabe bleibt. Beispiel: „Ich will Brötchen – Ich muss mir welche kaufen oder schenken lassen“. Von alleine kommen die nicht. Bin ich aber in einer Höhle eingeschlossen, weil Gott es so wollte und Gott will, dass ich dort überlebe, wie hl. Paulus der Einsiedler, dann kann ich mit einem Wunder rechnen, weil das Brötchen-Holen wirklich in dieser Situation nicht im meiner Macht liegt.  Man kann sich wirklich keine Wunder „organisieren“, weil man zu faul zum Arbeiten ist. Es gibt keine Wunder auf Verlangen. Aber alles Speis und Trank, alles leibliche oder finanzielle Wohlergehen in diesem Leben dient nur dazu, dass wir besser werden, dass wir „an guten Werken Überfluss haben“ oder anderes übersetzt, dass wir „mit guten Werken überfließen“, denn der Körper ist bloß ein „fahrbarer Untersatz“ für die Seele.

Post mensam
Gloria tibi Domine, qui me cibo ac potu necessario refecisti: fac me semper abundare in omni opere bono.
Nach der Mahlzeit 
Ehre sei Dir Herr, der Du mich mit dem notwendigen Speise und Trank gekräftigt hast: Gib mir Herr, dass ich immer an jeder guten Tat Überfluss habe.

 

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage 1 – Pfingstmontag

Evangelium des Pfingsmontags

Joh 3, 16 – 21Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht glaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Das aber ist das Gericht: Das Licht ist in die Welt gekommen, doch die Menschen hatten die Finsternis lieber als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Lichte, damit seine Werke nicht zutage treten. Wer aber nach der Wahrheit handelt, kommt zum Lichte, damit offenbar wird, daß seine Werke in Gott getan sind.“

Predigttext des Kirchenvaters

Auslegung vom heiligen Bischof Augustinus: Soweit es auf den Arzt ankommt, ist er gekommen, um den Kranken zu heilen. Selbst tötet sich derjenige, der die Vorschriften des Arztes nicht befolgen will. Der Heiland kam in die Welt. Wozu anders ist er Heiland für die Welt genannt worden als dazu, daß er die Welt zum Heile führe, nicht daß er die Welt verurteile? Willst du nicht von ihm zum Heil geführt werden, so wirst du durch dich selbst verurteilt werden. Doch, was sage ich: du wirst verurteilt werden? Gib acht, was er sagt: „Wer an mich glaubt, wird nicht verurteilt“. „Wer aber nicht glaubt“ – was erwartest du anders als daß er sagt: „Er wird verurteilt“. Wenn er nun hinzufügend sagt: „Er ist schon verurteilt“, so ist das Urteil noch nicht offenkundig geworden, aber das Urteil ist schon geschehen.

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R.Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

Erhöre, barmherziger Gott mein Flehen und das Bitten der gesammten Christenheit, laß das Licht deiner Gnade über uns noch mehr, und über jene Völker, die noch in der Dunkelheit leben, ganz neu leuchten! Amen.

Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage 1 – Pfingstsonntag

Evangeliumstext des Pfingstsonntags

Joh 14, 23 – 31 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Wer mich liebt, bewahrt mein Wort; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Wer mich nicht liebt, bewahrt meine Worte nicht. Und doch stammt das Wort, das ihr vernehmt, nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Dies habe ich euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird auch alles lehren und euch an alles erinnern,was ich euch gesagt habe. Den Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz bange nicht und zage nicht! Ihr habt ja gehört, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Nun habe ich es euch gesagt, ehe es eintritt, damit ihr glaubt, wenn es eintritt. Ich werde nicht mehr viel mit euch reden; denn es kommt der Fürst dieser Welt. Über mich vermag er nichts; aber die Welt soll erkennen, daß ich den Vater liebe und so handle, wie der Vater mir aufgetragen hat.

Predigttext des Kirchenvaters

Auslegung vom heiligen Papste Gregor: Wir möchten, Geliebteste, die Worte des verlesenen Evangeliums in Kürze durchnehmen, um nachher länger bei der Betrachtung einer solchen Festlichkeit verweilen zu können. Heute ist nehmlich der Heilige Geist unter einem plötzlichen Geräuch auf die Jünger gekommen und hat die Gemüter der fleischlich Veranlagten umgewandelt, daß sie von seiner Liebe erfüllt wurden und durch die äußerlich sichtbaren Zungen wurden die Herzen glühend gemacht; denn während sie bei der Erscheinung des Feuers ein göttliches Wesen in sich aufnahmen, sind sie in lieblicher Weise in der Liebe aufgelodert. Denn der Heilige Geist ist selbst die Liebe; daher sagt ja auch der heilige Johannes: „Gott ist die Liebe“. Denn es könnte niemand die Liebe zu Gott haben, wenn er nicht denjenigen hätte, den er liebt.

V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig. R. Gott sei Dank gesagt.

Kirchengesang von dem Heil. Geiste

Komm‘ zu uns, o heiliger Geist, sende uns vom Himmel her deines Lichtes heil’gen Strahl!

Komm‘, der Armen Vater Du, komm‘, der Himmelsgaben Quell, komm‘, der Menschen-Herzen Licht!

Bester Tröster, komm‘ zu uns, Du der Seelen süßer Gast, und Erquickung unserm Geist!

Ruhe bei des Lebens Müh’n, Labsal in dem heißen Kampf, wenn wir weinen, unser Trost!

Wonnevolles sel’ges Licht, ganz sey deiner Gläub’gen Herz, ganz von deinem Strahl erfüllt!

Nichts ist in des Menschen Brust, nichts von Güte und von Werth, wenn er deiner Gnade entbehrt.

Rein’ge Du, was unrein ist, und das Dürre feuchte an, und das Wunde heile Du!

Beuge, was noch widerstrebt, das Erkaltete entflamm‘, das Verirrte bring zurück!

Schenke deiner frommen Schaar, die auf Dich vertraut und hofft, deine siebenfält’ge Gab‘!

Gib zum frommen Leben Kraft, in der Todesstunde Trost, dort das Heil, das nie vergeht!

„Ich zahle Kirchensteuer, dafür möchte ich auch eine Oblate“ oder Bergoglio und DBK machen es möglich

Gregormesse7 munster-1491

Verfall der Kirche

Es ist schwer Informationsportale zur Lage der Kirche durchzuschauen, denn es ist so als würde man Krankmeldungen von einer sterbenden, geliebten Person wahrnehmen. Um es mit E. Waughs Roman „Wiedersehen mit Brideshead“, der über das Sterben des Lord Marchmains schreibt, zu sagen:

„Bald gab es überhaupt keine Stadien der Besserung mehr, man konnte nur von kurzen Schwankungen im Tempo des Verfalls sprechen“.[1]

Die sichtbare, irdische Kirche wird nach und nach zerstört, ihr Gebäude abgetragen. Cogitavit Dominus dissipare murum filiae Sion – „der Herr hat beschlossen die Mauern der Tochter Sion abzutragen“, wie es in Klagen des Jeremias heißt. Weil sich die „Kirche des Konzils“ so schwer gegen Gott versündigte und versündigt, wird nichts von ihr übrig bleiben.  Haben Sie auch gemerkt, dass wir keine Priester, Bischöfe und Kardinäle haben? Warum haben wir keine? Weil, falls wir welche hätten, diese gegen Bergoglio vorgegangen wären. Das Herumreisen, wie Kard. Burke und Bischof Schneider es tun und dabei Interviews geben, dass jemand doch endlich etwas tun müsse, ist kein Vorgehen. Vielleicht ist es nicht nur Feigheit, vielleicht wissen die heutigen Geistlichen dermaßen nicht, was Sache ist, dass sie nicht für die Sache kämpfen wollen. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) hat neulich eine sehr umfangreiche Dogmatik zum Thema Gnade durchgelesen, woraus ersichtlich ist, dass Gott einen Menschen im Gnadenstand, wo er nur kann unterstützt und ihm weitere Gnaden gibt. Jedoch ein Mensch in Todsünde fällt immer tiefer in den Abgrund und dieser wird von keiner Gnade gehalten.

Was ist denn die Todsünde unserer Geistlichen?

Häresie und Apostasie. Irrlehre und Glaubensabfall, dazu noch Gotteslästerung also Blasphemie. Wie DSDZ auch neulich lernte: die Materie der Sünde ist bei Häresie und Blasphemie immer schwer, d.h. wenn Sie auch unwissentlich Häresien und Blasphemien von sich geben, dann begehen sie immer eine leichte Sünde. Wenn Sie aber ein gebildeter Geistlicher sind, dann wissen Sie genau wogegen Sie sprechen und es sind schwere Sünden, welche Sie begehen, die aufgrund Ihres Standes und der Auswirkung des Ärgernisses zusätzlich noch multipliziert werden.

Was bedeutet das konkret?

Dass fast alle unsere Geistlichen in der Todsünde der Häresie und Blasphemie leben und seit Bergoglio noch zusätzlich in der Sünde Apostasie. Sie fallen in den Abgrund, wie einst die gefallenen Engel es taten und es gibt für sie keinen Halt mehr. Sie werden zusätzlich immer mehr verblendet, sodass sie das Schlechte, was sie tun, als etwas Gutes ansehen.

Was ist denn so schlecht?

  1. Kommunion an Ehebrecher
  2. Kommunion an Protestanten

Wir haben in einem Beitrag von März 2017 geschrieben, dass Bergoglio eine ökumenische Messe und Interkommunion plant. Wir dachten, dass dies in dieser Reihenfolge vorgenommen werden wird, irrten aber dabei. Denn zuerst soll durch die DBK die berühmte „Einzelfalllösung“ für die Ehegatten der Katholiken Kommunion für Protestanten eingeführt werden, weil ansonsten „ihre Ehe vor einem schweren Zerwürfnis steht“ oder so ähnlich und danach wird diese „deutsche Lösung“ wie die Handkommunion und die Kommunionhelfer für die gesamt Kirche eingeführt werden, wie damals schon um das Jahr 1970. Zusätzlich wird die Aufhebung des Zölibats als Einzelfall für das „Amazonas-Gebiet“ geplant, worauf Bischof Bode gleich einwarf: „Das wollen wir auch“. Es ist leider immer diese unselige deutsch-österreichische Allianz, welche die Zerstörung der Kirche betreibt, denn der altprogressive Bischof Kräutler ist ein Österreicher, Gott sei’s geklagt. Es war ein kluger Schachzug vom Bergoglio-Team, nennen wir diese Apostaten so, der DBK die Entscheidung mit der Kommunion für Protestanten zuzuweisen, sodass die Initiative gleichsam  von der „Regionalkirche“ und nicht von der „vatikanischen Zentrale“ aufoktroyiert wird. Sonst leiden ja die Kinder, wie beim fehlenden Sex bei Ehebrechern auch, siehe Amoris Laetitia. Sieben deutsche Bischöfe wandten sich an Bergoglio, damit dieser entscheidet, er will aber nichts entscheiden, weil er ein Schisma vorantreibt. Auf deisem Wege werden wir sogar in „unserem“ Kirchensteuerparadies ein Klein-Schisma haben, weil manche Diözesen die Protestantenkommunion nicht zulassen werden.

 Warum darf ein Protestant nicht zur Kommunion?

Um aber in diesem Kontext mit der grundsätzlichsten Fragen anzufangen:

Warum kann ein Protestant nicht zur Kommunion bei den Katholiken gehen?

Antworten wir wie folgt.

Erstes Argument:

  • Weil er kein Katholik ist.

Das Wort Kommunion kommt von Communio, was eine Glaubens- und Kircheneinheit bedeutet. Um kommunizieren zu können, muss man voll und ganz den katholischen Glauben ohne irgendwelche Abstriche bejahen, also: Jungfrauengeburt, Fegefeuer, Ablässe, Primat des Papstes, Transsubstantiationslehre etc. Außerdem muss man auch in einer kanonischen Einheit mit dem Ortsbischof stehen. Sehr richtig sagt Bischof Schneider im letzten Interview dazu folgendes:

Seit den Zeiten der Apostel (vgl. Apg 2,42) sind die Integrität des Glaubens (Doctrina Apostolorum), die hierarchische Gemeinschaft (communicatio) und die eucharistische Gemeinschaft (fractio panis) untrennbar miteinander verbunden. Bei der Zulassung eines getauften Menschen zur Heiligen Kommunion sollte die Kirche ihn nie vom Bekenntnis des vollständigen katholischen und apostolischen Glaubens entbinden. Es genügt nicht, von ihm nur den katholischen Glauben an das Sakrament der Eucharistie (oder das Sakrament der Buße und der Krankensalbung) zu verlangen.

Einen Getauften zur Heiligen Kommunion zuzulassen und von ihm als unabdingbare Voraussetzung dafür nicht die Annahme aller katholischen Wahrheiten zu fordern (z.B. die Dogmen des hierarchischen und sichtbaren Charakters der Kirche, des juristischen Primats des Papstes, der Unfehlbarkeit des Papstes, der Ökumenischen Konzile, des universalen und allgemeinen Lehramtes, die Mariendogmen usw.), bedeutet einen Widerspruch zur notwendigen, sichtbaren Einheit der Kirche und zum Wesen des eucharistischen Sakraments selbst. Die eigentliche Wirkung der Eucharistischen Kommunion ist nämlich die Manifestation der vollkommenen Vereinigung der Glieder der Kirche im sakramentalen Zeichen der Eucharistie. Der wirkliche Empfang der Heiligen Kommunion in der Katholischen Kirche – sogar in Ausnahmefällen – durch einen protestantischen oder durch einen orthodoxen Christen ist letztlich eine Lüge. Es widerspricht dem sakramentalen Charakter und der inneren, sakramentalen Wirklichkeit insofern, als die Nichtkatholiken, die zur Heiligen Kommunion zugelassen werden, bereitwillig weiterhin sichtbar einem anderen Glauben ihrer protestantischen bzw. orthodoxen Gemeinschaften anhängen.

Wir können in diesem Zusammenhang auch das problematische und widersprüchliche Prinzip des Canons 844 des Codex des Kirchenrechts (über die Verwaltung bestimmter Sakramente wie der Heiligen Eucharistie für nichtkatholische Christen in Notsituationen oder Todesgefahr) erkennen. Dieses Prinzip widerspricht der apostolischen Tradition und der beständigen Praxis der katholischen Kirche durch zweitausend Jahre hindurch. Schon in der unmittelbaren nachapostolischen Zeit des zweiten Jahrhunderts befolgte die römische Kirche diese Regel, wie der heilige Justinus bezeugt: „Dieses Mahl wird unter uns die Eucharistie genannt, an der niemand teilhaben darf, außer dem, der glaubt, daß die Dinge, die wir lehren, wahr sind“ (Apol. I,66).

Das ist alles sehr richtig und man kann daran erkennen, dass das neue Kirchenrecht rechtlich sehr vieles vorbereitete, die Kommunion für die Protestanten leider auch.

Also wir halten fest:

  • Ein Protestant ist kein Katholik und folglich kein Mitglied der katholischen Kirche.
  • Er teilt den katholischen Glauben nicht.
  • Er steht in keiner kanonischen Einheit mit der katholischen Kirche.

Das zweite Argument lautet:

  • Ein Protestant ist aller Wahrscheinlichkeit nach nicht im Gnadenstand, weil er niemals beichtet und es sehr unwahrscheinlich ist, dass ein Erwachsener seit seiner Taufe in keine Todsünde fällt. Wäre er aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz doch im Gnadenstand, dann wäre er immer noch kein Katholik.

Wenn man also Protestanten, die per se oder ipso facto nicht im Gnadenstand sind, die Kommunion spendet, dann macht es überhaupt keinen Sinn, dass auch Katholiken noch im Gnadenstand sind, weil augenscheinlich kein Gnadenstand mehr gefordert wird.

Das dritte Argument lautet:

  • Durch die sakrilegische Kommunion isst und trinkt sich der Protestant den Tod und landet todsicher in der Hölle.

Es stellt sich die Frage, ob die DBK noch an die Wesenswandlung glaubt oder unsere Bischöfe wirklich wissen, dass der Leib Christi keine „Oblate“ ist. Wenn sie jetzt Kommunion an jeden Hinz und Kunz erlauben, dann vielleicht deswegen, weil sie positiv wissen, dass keine Wandlung stattfindet und es sich schlichtweg um nichts mehr als um „Oblaten“ handelt. Vielleicht ist dies hier und da tatsächlich der Fall, aber dadurch könnte man keine Sakrilegien begehen und das Maß der Sünde nicht in die Höhe treiben. Denn

  1. Kein Christus,
  2. Keine Profanierung,
  3. Keine Todsünde des Empfängers,
  4. Keine Todsünde des Priesters,
  5. Keine Todsünde des Bischofs, der es erlaubt.

Dies wäre aber zu schön, um wahr zu sein. Sie müssen sich immer vor Augen halten, dass die Leute, die dahinter stecken, hochintelligente Satanisten sind, welche vor allem geistlich denken. Sie möchten möglichst viel spirituellen Schaden anrichten und möglichst viele Seelen, auch protestantische Seelen, in die Hölle ziehen. Deswegen ist leider in den allermeisten Fällen „Jesus drin“, wie wir uns ausdrückten oder korrekt ausgedrückt es handelt sich tatsächlich um den Leib Christi, des Menschen und Gottes, welcher den Unwürdigen die ewige Verdammnis bringt. Leib Christi ist wie Uran, Plutonium oder Polonium. Es ist pure Radioaktivität, welche gut eingesetzt ganze Kriegsschiffe oder U-boote zum Laufen bring, ungeschützt aber Tod und Verwüstung anrichtet. Es ist wie die Bundeslade, welche von den Philistern entführt eine dermaßen große Seuche verursachte, dass die Philister sie samt Entschädigung freiwillig den Israeliten zurückbrachten, weil sie Angst hatten völlig daran zugrunde zu gehen (1 Sam 4-5). Dieser Text wird im Tridentinischen Brevier in der Oktav nach Fronleichnam gelesen, um die Größe, Würde und auch Gefährlichkeit der Hl. Eucharistie zu unterstreichen, denn Eucharistie ist Christus – Gott selbst. Unwürdig die hl. Kommunion zu empfangen, ist der sicherste Weg den Glauben zu verlieren, wie der Atheist Voltaire einem Schüler beibrachte. Hier nochmals kurz und bündig zusammengefasst:

Wollen Sie schnell und unwiederbringlich den Glauben verlieren, dann müssen Sie in schwerer Sünde kommunizieren oder wie man sagt sakrilegische Kommunion empfangen.

Deswegen pusht die DBK die Agenda „Kommunion an alle“ seit so vielen Jahrzehnten. Damit alle den Glauben verlieren, weil fast alle nicht im Gnadenstand sind.

  • Verhütung
  • Masturbation
  • Homosexualität
  • Häresie
  • andere schwere Sünden.

Es gibt wirklich massenweise Atheisten unter Priestern und Ordensschwestern, deren Atheismus irgendwann mal mit der ersten sakrilegischen Kommunion anfing. So können Sie für die Kirchensteuerkirche vollberuflich arbeiten, weil sie nicht sehen und es ihnen nicht weh tut. Sie haben wohl eine andere Sicht der Dinge, denn der Teufel stattet die Seinen auch mit einer, wie es scheint, kohärenten Sicht aus, welche da lautet:

  • Ehebrecher müssen Sex haben, damit ihre Kinder nicht leiden.
  • Ehebrecher bedürfen keiner Lossprechung von der Sünde, weil es in ihrem Falle kein Ehebruch ist.
  • Ehebrecher dürfen zur Kommunion gehen, damit sie sich nicht ausgeschlossen fühlen.
  • Protestanten als Ehegatten von Katholiken dürfen zur Kommunion gehen, damit ihre Ehe nicht leidet.

Sehen Sie irgendwelche Logik oder Sinn in diesen Äußerungen? Nein? Es gibt auch keinen, aber unter dem Einfluss des Teufels erscheint dies wohl als pure Logik. Man will also nicht nur noch mehr Seelen in die Hölle schicken, sondern man will sich auf diese Weise sozusagen an Gott rächen, indem man den Leib seines Sohnes profaniert. Denn ein Todsünder ist eine Kloake.

Ein gelungenes Konzil – aus der Sicht der Teufels

Vor einem Tag kam DSDZ der Geistesblitz, dass es völlig verfehlt ist von Vat. II als von einem verfehlten Konzil zu sprechen. Es war nicht verfehlt. Es wurde ins Leben gerufen, um die Kirche zu zerstören und es hat die Kirche zerstört. Wir gingen jahrzehntelang von der falschen Prämisse aus, dass Konzilien von Kirchenmännern ins Leben gerufen werden, um der Kirche zu nützen. Dieses Pastoralkonzil wurde deswegen ausgerufen, um die Kirche zu ruinieren. Ja, es war ein lang geplantes, bewusstes und strategisch durchgeführtes Vorgehen. Bergoglio stellt uns allen dies vor Augen, indem er viel schneller, offener und rücksichtsloser vorgeht als Vat. II. Es werden fast ganze 300 Seiten um einer Fußnote Willen geschrieben, welche das Gesetz Christi aufhebt und keiner muckt auf. Es ist falsch, wie Michael Davies es tat, nach den Zeitbomben in den „sonst guten“ Konzilisdokumenten zu suchen als nach der Ausnahme im Großen und Ganzen. Das Große und Ganze, die orthodoxe Hülle diente ausschließlich der Irreführung. Es gibt die ganze Zeit nur um die Zeitbomben: subsistiert in, jedoch-aber-wenn, Ökumenismus, Dialog mit den Religionen etc. Das Konzil hat Bergoglio möglich gemacht und er bringt es jetzt zu Ende, weil die gesamte nachkonziliare Priestergeneration dermaßen degeneriert und verblendet ist, dass sie nichts sieht und nichts taugt, siehe die Untätigkeit Bergoglio gegenüber. Es ist nicht nur dies schlimm, dass wir einen häretischen Antipapst haben, sondern dass offenbar wird, dass wir keine Priester, Bischöfe oder Kardinäle haben. DSDZ wird jetzt klar, warum er immer so schlecht behandelt wurde, warum er all diese Schwierigkeiten hatte, warum sie ihn so bekämpften. Weil sie nicht glaubten. Weil sie die dämonische Sicht der Dinge assimiliert haben. Deswegen schmeißen sie den Leib des Herrn in die erstbeste Kloake, weil sie selbst zu Kloaken geworden sind, so sprach Christus von den Priestern zur hl. Katharina von Siena. Die Mutter Gottes von La Salette benutzt diese Wortwahl auch. Und mit jeder Sünde werden sie schwärzer, verbohrter und verstockter. Es gibt nur „kurze Schwankungen im Tempo des Verfalls“, um mit Evelyn Waugh zu sprechen.

Hirschhausen ist nicht witzig

Deswegen ist der arme, dumme von Hirschhausen mit seiner blasphemischen Bemerkung weniger schuld als Kardinal Marx oder die DBK, welche solche Äußerungen erst möglich machten. Nach DBK ist ein Kirchenaustritt die Apostasie schlechthin, weil die Zahlung von Kirchensteuer mit Kirchenzugehörigkeit gleichgesetzt wird. Es ist falsch und wurde vom Vatikan verurteilt und abgewiesen. Weil aber die DBK die Gleichung aufsetzt:

Kirchensteuer = Kirchenzugehörigkeit = Anrecht auf Sakramente als Dienstleistung

dann denkt sich der Hirschhausen:

„Ich zahle durch meine Frau die Kirchensteuer, dafür möchte ich eine Oblate“.

Ist Hirschhausen dumm? Natürlich ist er das. Er ist auch nicht witzig, denn sein Witz ist ein bemühter Akademikerwitz, welchen jeder Dozent hin und wieder fallen lässt, wenn seine Studenten ermüden. Manche schreiben es sich sogar in den Vorlesungsskript: „Hier ein Witz“. Diesmal wirklich kein Witz. Hirschhausen hat keine vis comica, denn zum Witz gehört der Mut zur Autodestruktion, welcher man  dermaßen Herr wird, indem man eine Kunstfigur wie Cindy aus Marzahn, Mr. Bean etc. erfindet oder gleich eine kleine Welt wie Loriot, welche all das Destruktive, Selbstzerstörerische und Aggressive durch die Komik entwaffnet. Deswegen ist Komik leider immer derb und prollig. Von Hirschhausen hat aber zwei Titel. Er ist Dr. und „von“, ein „Vönlein“ oder ein Zaunadeliger, wie man in Adelskreisen sagt, jemand also der vom Stammbaum her nicht viel aufzubieten hat. Den Intendanten der öffentlich-rechtlichen (unsere Steuern) und vielen Frauen ist es gleich, was er tatsächlich bietet,  denn heißt jemand „Dr.“ und „von“, dann muss er „was“ sein und er bekommt als vermeintlich „niveauvoll“ (zwei Titel) gleich die beste Sendezeit (unsere Steuern). Und dann haben wir die „Oblate“ (seine Steuern) und der Kreis schließt sich (GEZ-Steuer, Kirchensteuer). Kein Adel, nicht Edles, kein Titel, kein Humor nur gequälter Akademikerwitz. Aber vielleicht wurde von Hirschhausen diese „Oblaten-Rolle“ von jemand zugewiesen. Durch die Staatsmedien soll die Ansicht verbreitet werden, dass sich die Katholiken mit „ihrer Oblate“ nicht so haben sollen. Es ist nur eine „Oblate“, das sagt ein „Dr.“ und dazu ein „von“ und schließlich zahlt er auch die Kirchensteuer. Und das ist es, was wirklich zählt. Vielleicht haben sich das Kardinal Marx und Pater Langendörfer SJ bei der Schweinshaxe und dritten Maß Bier selbst ausgedacht und den Text von Hirschhausen geschrieben. Möglich ist wirklich viel und alles.

Bischöfe durchprügeln

Wie soll man diesen Beitrag schließen? DSDZ kam neulich die Idee die Bischöfe einfach durchzuprügeln. Wir Männer würden uns einen Bus mieten, uns mit Stöcken, am besten mit Bambusstöcken bewaffnen, weil die schön federn und einen Bischof nach dem andern aufsuchen, um ihn richtig durchprügeln. Ein wenig krankenhausreif, nicht zum Tode, aber so, dass er daran denkt, wenn er wieder sein Sitzfleisch bei den Gremiensitzungen benutzt. Es tut ihnen nichts weh, sie verdienen eh 12.000 € im Monat. Wenn aber jeder von ihnen wüsste: bei der nächsten unkatholischen Entscheidung kommen die wieder und prügeln auf mich los, diesmal nicht metaphorisch, sondern real, dann würde er sich dies wohl auch überlegen. Denn die sind alle sehr feige. Aber dazu werden sich wohl keine Willigen finden, denn:

  • Volksverhetzung,
  • Aufruf zur Gewalt,
  • Gründung einer kriminellen Vereinigung,
  • Störung des sozialen Friedens,
  • Androhung einer Straftat,
  • „Ich habe Frau und Kinder und außerdem eine Kaninchenzüchterausstellung nächstes Wochenende“,
  • „Also Gewalt ähm…“
  • Etc.
  • Seufz!

DSDZ müsste sich mit einem guten Strafrechtler zusammensetzen, um auszurechnen für wie viel Jahre er danach mit seinem Knastköfferchen in den Knast wandern müsste. Es sei denn wir würden dies als eine politische Aktion starten und dann die Macht übernehmen, wie die Grünen. Aber dazu müsste es mehr Willige geben, denn DSDZ ist immer allein. Wir würden bei den Kardinälen anfangen, zu den Erzbischöfen übergehen, dann zu den Bischöfen, Weihbischöfen und schließlich bei den Priestern landen. Wären alle durchgeprügelt, so hätten wir eine andere Kirche und zwar schon seit 1965. Und wessen schuld ist das? Ihre. Nicht  deswegen, weil sie „nicht genug für unsere armen Geistlichen, die es so schwer haben“ gebetet haben, sondern deswegen, weil Sie sie nicht durchgeprügelt haben. Und jetzt redet von Hirschhausen von einer „Oblate“.

[1] Waugh, Evelyn, Wiedersehen mit Brideshead, Berlin 1990, 294.

Proprium missae – Dominica Pentecostes

INTROITUS
Sap 1:7.
Spíritus Dómini replévit orbem terrárum, allelúia: et hoc quod cóntinet ómnia, sciéntiam habet vocis, allelúia, allelúia, allelúia
Ps 67:2
Exsúrgat Deus, et dissipéntur inimíci eius: et fúgiant, qui odérunt eum, a fácie eius.
V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto.
R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. AmenSap 1:7.
Spíritus Dómini replévit orbem terrárum, allelúia: et hoc quod cóntinet ómnia, sciéntiam habet vocis, allelúia, allelúia, allelúia
Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis, alleluja. Er, der das All zusammenhält, kennt jede Sprache, alleluja, alleluja, alleluja.

Gott stehe auf, zerstieben sollen Seine Feinde; vor Seinem Anblick sollen fliehen, die Ihn hassen.
V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste;

R. wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.

Der Geist des Herrn erfüllt den Erdkreis, alleluja. Er, der das All zusammenhält, kennt jede Sprache, alleluja, alleluja, alleluja.

ALLELUIA 1
Allelúia, allelúia
Ps 103:30
Emítte Spíritum tuum, et creabúntur, et renovábis fáciem terræ. Allelúia.
Alleluja, alleluja. V. Sende aus Deinen Geist, und Welten erstehen. Das Antlitz der Erde wirst Du erneuern. Alleluja (Hier knien alle nieder.)

ALLELUIA 2
Veni, Sancte Spíritus, reple tuórum corda fidélium: et tui amóris in eis ignem accénde. Komm, Hl. Geist, erfülle die Herzen Deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer Deiner Liebe.

SEQUENTIA
Veni, Sancte Spíritus,
et emítte caelitus
lucis tuæ rádium.Veni, pater páuperum;
veni, dator múnerum;
veni, lumen córdium.Consolátor óptime,
dulcis hospes ánimæ,
dulce refrigérium.

In labóre réquies,
in æstu tempéries,
in fletu solácium.

O lux beatíssima,
reple cordis íntima
tuórum fidélium.

Sine tuo númine
nihil est in hómine,
nihil est innóxium.

Lava quod est sórdidum,
riga quod est áridum,
sana quod est sáucium.

Flecte quod est rígidum,
fove quod est frígidum,
rege quod est dévium.

Da tuis fidélibus,
in te confidéntibus,
sacrum septenárium.

Da virtútis méritum,
da salútis éxitum,
da perénne gáudium.
Amen. Allelúia.

Komm, o Geist der Heiligkeit!
Aus dem Himmels Herrlichkeit
Sende Deines Lichtes Strahl.Vater aller Armen Du,
Aller Herzen Licht und Ruh,
Komm mit Deiner Gaben Zahl!Tröster in Verlassenheit,
Labsal voll der Lieblichkeit,
Komm, o süßer Seelenfreund!

In Ermüdung schenke Ruh,
In der Glut hauch Kühlung zu,
Tröste den, der Tränen weint.

O Du Licht der Seligkeit,
Mach Dir unser Herz bereit,
Dring in unsre Seelen ein!

Ohne Deinen Gnadenschein
Steht der arme Mensch allein,
Kann nicht gut und sicher sein.

Wasche, was beflecket ist;
Heile, was verwundet ist;
Tränke, was da dürre steht;

Beuge, was verhärtet ist;
Wärme, was erkaltet ist;
Lenke, was da irre geht!

Heil´ger Geist, wir bitten Dich:
Gib uns allen gnädiglich
Deiner sieben Gaben Kraft!

Gibt Verdienst in dieser Zeit
Und dereinst die Seligkeit
Nach vollbrachter Wanderschaft
Amen Alleluja.

OFFERTORIUM
Ps 67:29-30
Confírma hoc, Deus, quod operátus es in nobis: a templo tuo, quod est in Ierúsalem, tibi ófferent reges múnera, allelúia.
Kräftige, o Gott, was Du in uns gewirkt von Deinem Tempel aus, der aufragt in Jerusalem. Dir werden Könige Geschenke wei­hen, alleluja.

COMMUNIO
Acts 2:2; 2:4
Factus est repénte de coelo sonus, tamquam adveniéntis spíritus veheméntis, ubi erant sedéntes, allelúia: et repléti sunt omnes Spíritu Sancto, loquéntes magnália Dei, allelúia, allelúia.
Plötzlich entstand im Haus, wo sie waren, vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein gewaltiger Sturm daherführe, alleluja; und alle wurden vom Hl. Geiste erfüllt und verkündeten die Großtaten Gottes, alleluja, alleluja.

Gruppenchat für traditionelle Gloria.tv-Nutzer oder gemeinsam Jammern hilft

gennario

Wie wir soeben bei gloria.tv erfahren haben, haben sich die traditionellen Gloria.tv-Nutzer aufgrund der Gloria.tv-Zensur oder den „administrativen Einschränkungen“, um es gelinde zu formulieren, entschlossen, eine eigene Gesprächsplattform für Gruppengespräche zu eröffnen. Diese ist auf discordapp.com  gegeben und Sie gelangen über den Link  discordapp.com/invite/69dmAev zu dieser Gruppe.

Sollten Sie also ähnlich denkende Katholiken suchen und mit ihnen chatten wollen, dann:

  1. Melden Sie sich zuerst bei discordapp.com an.
  2. Eröffnen einen discord-Account
  3. Gelangen über den Link  discordapp.com/invite/69dmAev zu dieser Gruppe
  4. Schreiben sich den Frust von der Seele.

DSDZ wird nicht daran teilnehmen, weil er auf seinem neuen Arbeitsplatz keine Handys benutzen darf, sehr wenig Pausen hat und außerhalb der Arbeitszeiten lieber an seinem künftigen katholischen „Internetinformationsimperium“ arbeitet. Aber vielleicht sind unsere Leser an solch einer Initiative interessiert, sodass wir diese Information weitergeben.

Kardinal Siri, Männerkleidung, die von Frauen getragen wird (2 von 2)

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Hier der zweite Teil des Aufsatzes von Kardinal Siri und diejenigen der Herren, die sich nach fundierten Hegel-Kritik sehnen statt nach Abhandlung der unmännlichen Rockfrage, werden hier fündig. Ja, ein katholischer Theologe muss vielseitig sein: Rock und Hegel mit Auschluss der hegelianischen Synthese natürlich.

III.

Lassen Sie uns ernsthaft über die Tragweite dessen nachdenken, was bislang gesagt wurde, auch wenn die Erscheinung einer Frau in Männerkleidern nicht sofort die selbe Verstörung hervorruft wie bei schwerer Unanständigkeit.

Die Veränderung der weiblichen Psychologie zeitigt grundlegende und – auf lange Sicht – irreparable Schäden für die Familie, die eheliche Treue, zwischenmenschliche Zuneigung und die menschliche Gesellschaft. Es ist wahr, die Effekte des Tragens unpassender Kleidung werden nicht binnen kurzer Zeit erkennbar. Aber man muss daran denken, was langsam und heimtückisch mürbe gemacht, auseinandergerissen und pervertiert wird.

Ist irgendeine Art von befriedigendem gegenseitigen Geben und nehmen zwischen Ehemann und Ehefrau denkbar, wenn die weibliche Psychologie geändert ist? Oder kann man sich eine wirkliche Erziehung von Kindern vorstellen, die so heikel im Ablauf ist, so verwoben mit unwägbaren Faktoren, in denen die Intuition und der Instinkt der Mutter in diesen empfindlichen Jahren die entscheidende Rolle spielen? Was werden diese Frauen ihren Kindern geben können, wenn sie möglicherweise schon so lange Hosen getragen haben, dass ihre Selbstachtung eher darauf gerichtet ist, mit den Männern zu konkurrieren als zu wirken [handeln] wie eine Frau?

Warum, so fragen wir, warum wurde der Mensch, seit er Mensch war – oder vielmehr seit der Mensch zivilisiert wurde – warum wurde der Mensch zu allen Zeiten und an allen Orten der Welt unwiderstehlich davon getragen, die Funktionen der beiden Geschlechter zu unterscheiden und zu trennen? Ist dies nicht ein klares Zeugnis der Anerkennung einer Wahrheit und eines Gesetzes, die über dem Menschen stehen?

Zusammenfassend ist zu sagen, dass wo immer Frauen Männerkleidung tragen, dies als ein Faktor zu betrachten ist, der über längere Zeit hinweg die menschliche Ordnung zersetzt.

IV.

Die logische Konsequenz all dessen, was bisher gesagt wurde ist, dass jedermann, der in einer verantwortlichen Position ist, einen „Alarmsinn‟haben sollte im Vollsinn des Wortes, sich ernsthaft und entschieden um diese Entwicklung sorgen sollte.

Wir warnen ernsthaft alle Pfarrer, alle Priester im Allgemeinen und Beichtväter im Besonderen, Mitglieder jeglicher Gemeinschaft, alle Ordensleute, alle Nonnen, besonders die lehrenden Schwestern.

Wir bitten Sie, sich dieses Problems ganz klar bewusst zu werden, so dass Maßnahmen folgen werden. Dieses Bewusstsein ist außerordentlich wichhtig. Es wird zur angemessenen Maßnahme zur rechten Zeit führen. Aber lassen Sie nicht zu, dass es dazu führt, dass wir angesichts einer unvermeidbaren Veränderung aufgeben, als seien wir mit einer natürlichen Entwicklung der Menschheit und so weiter konfrontiert!

Menschen mögen kommen und gehen, denn Gott hat viel Raum für die Ebbe und Flut des freien Willens gegeben; aber die wesentlichen Richtlinien der Natur und die nicht minder wesentlichen Richtlinien des Ewigen Gesetzes haben sich nie geändert, ändern sich nicht und werden sich niemals ändern. Es gibt Grenzen, über die man abirren mag, so weit man möchte, aber wenn man dies tut, bedeutet das den Tod. Leere philosophische Fantasien mögen einen dazu führen, sich über diese Begrenzungen lustig zu machen oder sie zu trivialisieren, aber die stellen einen Verbund harter Fakten und der Natur dar, die jeden züchtigt, der sie übertritt. Die Geschichte hat uns ja – mit erschreckenden Beweisen vom Leben und Tod von Nationen – gelehrt, dass die Antwort an alle Verletzer dieses Entwurfs der „Menschlichkeit‟ früher oder später immmer die Katastrophe ist.

Seit der Dialektik von Hegel werden wir mit nichts weiter als Fabeln gefüttert, und da man diese so oft hört, dulden viele Leute sie schließlich, wenn vielleicht auch nur passiv. Aber es ist eine Tatsache, dass Natur und Wahrheit, und das Gesetz, das mit beiden verbunden ist, unbeirrt ihren Weg gehen und die Einfaltspinsel zerstückeln, die ohne jeglichen Grund an radikale und weitreichende Veränderungen in der dem Menschen eigenen Struktur glauben.

Die Konsequenzen solcher Übergriffe auf den Menschen sind nicht ein neues Menschenbild, sondern vielmehr Störungen [kann auch als Erkrankungen übersetzt werden (d. Übs.)], Instabilitäten jeglicher Art, erschreckende Trockenheit der menschliehen Seele, eine schockierende Zunahme menschlicher Schiffbrüchiger, die vertrieben werden, um ihren Abstieg in Langeweile, Traurigkeit und Zurückweisung zu leben. Auf dem Strand des vorsätzlichen Schiffsbruchs der ewigen Normen findet man zerbrochene Familien, Herde und Häuser, die kalt geworden sind, vor der Zeit abgebrochene Leben, zur Seite gestoßene alte Menschen, eine mutwillig degenerierte Jugend und – am Ende all dessen – Seelen in Verzweiflung, die sich selbst das Leben nehmen. All diese menschlichen Wracks geben von der Tatsache Zeugnis, dass die „Grenzlinie Gottes‟ nicht nachgibt noch den wahnbesessenen Träumen der sogenannten Philosophen irgendwelche Anpassungen erlaubt!

V.

Wir haben gesagt, dass jene, an welche diese Bekanntmachunggerichtet ist, sich ernsthaft sorgen sollten angesichts des gegenwärtigen Problems. Danach wissen sie, was sie zu sagen haben, angefangen bei den kleinen Mädchen auf den Knien ihrer Mütter.

Sie wissen das ohne zu übertreiben oder zu Fanatikern zu werden, sie werden streng festsetzen müssen, in wiefern sie es tolerieren, dass Frauen sich wie Männer kleiden (als generelle Regel).

Sie wissen, dass sie niemals so schwach sein dürfen, jemanden glauben zu lassen, dass sie einem Brauch gegenüber die Augen verschließen, der abrutscht und die Moral aller Institutionen untergräbt.

Sie, die Priester, wissen, dass die Grenzlinie, die sie im Beichtstuhl zu ziehen haben – ohne jedoch Frauen, die sich wie Männer kleiden, automatisch für Todsünder halten – scharf und entschieden sein muss.

Ein jeder wird sich freundlicherweise Gedanken darüber machen, dass eine gemeinsame Handlungsweise erforderlich ist, auf allen Seiten gestärkt von der Zusammenarbeit aller Menschen guten Willens und erleuchteten Verstandes, um so einen regelrechten  Damm zu schaffen, um die Flut zurückzuhalten.

Diejenigen unter Ihnen, die in welcher Position auch immer für Seelen verantwortlich sind verstehen, wie nützlich es ist, als Verbündete in dieser Kampagne Männer der Künste zu haben, der Medien und des Handwerks. Die Position der Modedesigner, der brillanten Designer und der Bekleidungsindustrie ist in der gesamten Frage von entscheidender Bedeutung. Eine künstlerische Ader, Vornehmheit und guter Geschmack, die zusammentreffen, können passende, aber würdige Lösungen für Frauen finden, wenn sie Motorrad fahren oder diese oder jene Arbeit verrichten müssen. Entscheidend ist, Bescheidenheit und den ewigen Sinn für Weiblichkeit zu bewahren, den mehr als alles andere alle alle Kinder weiterhin mit dem Gesicht ihrer Mutter verbinden werden.

Wir bestreiten nicht, dass das moderne Leben Probleme macht und Erfordernisse zeitigt, die unseren Großeltern unbekannt waren. Aber wir stellen fest, dass es Werte gibt, die mehr des Schutzes bedürfen als flüchtige Erfahrungen, und dass es für jeden intelligenten Menschen es immer einen gesunden Menschenverstand und guten Geschmack gibt, um akzeptable und würdige Lösungen für auftretende Probleme zu finden.

Bewegt von Nächstenliebe kämpfen wir gegen eine Abwertung der Menschheit um der Anpassung willen, gegen den Angriff auf diese Unterschiede, auf welchen die complementarity von Mann und Frau beruht.

Wenn wir eine Frau in Hosen sehen, sollten wir nicht so sehr an sie denken, als vielmehr an die gesamte Menschheit: an das was wäre, wenn die Frauen sich vermännlichten. Niemand kann davon profitieren, wenn er dazu beiträgt, ein zukünftiges Zeitalter der Unklarheit, der Zweideutigkeit, der Unvollkommenheit und, mit einem Wort, der Ungeheuerlichkeit herbeizuführen.

Dieser unser Brief ist nicht an die Öffentlichkeit gerichtet, sondern an jene, die für die Seelen verantwortlich sind, für Erziehung, für katholische Gemeinschaften. Lasst sie ihre Pflicht tun und nicht Wachen sein, die schlafend auf ihrem Posten gefunden werden, während der Feind sich einschleicht.

Erzbischof von Genua

Quelle: http://www.national-coalition.org/modesty/modsiri.html

Übersetzer: Eugenie Roth im Auftrag von www.traditionundglauben.wordpress.com

Katharina von Genua: Traktat über das Fegefeuer (11 von 21)

Xl. Kapitel

Die Seele ist mit der Bestimmung zu all jener Vollkommenheit erschaffen worden, deren sie fähig war. Sie hätte dahin kommen müssen durch eine Lebensführung, wie sie ihr aufgetragen war, ohne sich mit Sünde zu beflecken. Aber als sie sich dann mit der Erbsünde befleckt hatte und auch noch durch persönliche Tatsünden, da verlor die Seele ihre (außernatürlichen und übernatürlichen) Gnadengaben und war nun tot und konnte jetzt nur noch durch Gott wieder zum Leben erweckt werden.

Als die Seele dann mittels der Taufe wieder zum Leben erweckt worden war, blieb in ihr die Neigung zum Bösen zurück, die zur persönlichen Tatsünde geneigt macht und zu ihr hinführt, wenn nicht Widerstand geleistet wird. Durch die persönliche Tatsünde aber verfällt die Seele auf’s neue dem Tod.

Dann aber erweckt Gott sie noch einmal zum Leben durch eine ganz besondere weitere Gnade. Die Seele bliebe nämlich jetzt so besudelt und in sich gekehrt, daß nun, um sie zu ihrem ersten Zustand zu-rückzubringen, all jene göttlichen Tätigkeiten notwendig sind, ohne die die Seele nie mehr zu jenem ersten Zustand zurückkehren könnte, in welchem Gott sie geschaffen hat.

Wenn sich nun die Seele auf dem Weg befindet, zu jenem ersten Zustand zurückzukehren, so ist der glühende Drang, sich in Gott zu verwandeln, in ihr so groß, daß das ihre Läuterung bewirkt. Nicht als ob die Seele die Läuterung als Läuterung ins Auge fassen könnte, aber jener Drang in ihr, der ungemein glühend und doch zugleich behindert ist, bildet eben ihre Läuterung.

Dieser letzte Akt der Liebe ist es, der dieses Werk ohne die Mitwirkung des Menschen vollbringt. Denn der Mensch fände in der Seele so viele verborgene Unvollkommenheiten vor, daß er, wenn er sie se-hen könnte, in Verzweiflung geriete. Dieser letzte Akt der Liebe aber verzehrt alle Unvollkommenheiten. Und erst dann, wenn sie verzehrt sind, zeigt sie Gott der Seele, damit sie das göttliche Wirken erkenne, das in ihr jenes göttliche Feuer entzündet, durch das all jene Unvollkommenheiten verzehrt werden, die noch zu verzehren sind.