Tradition und Glauben

Zwei Kardinäle und drei Bischöfe: Erläuternde Bemerkung zur Erklärung der Wahrheiten

Abei die erläuternde Bemerkung der zwei Kardinäle und drei Bischöfe, wie wir sie auf gloria.tv gefunden haben, denn man kann wirklich nicht sagen, dass dieser Text in den offiziellen katholischen Medien wirklich verbreitet wird, obgleich er sich überraschenderweise auch auf kath.net  wiederfindet. Wahrscheinlich ist er aber zu theologisch und zu lang, um wirklich rezipiert zu werden. Was sagt er aus? Dass die Hierarchie versagt hat und zitiert den hl.Gregor den Großen: Die Menschen, die unserer Sorge anvertraut sind, verlassen Gott und wir schweigen. Sie leben in Sünde, und wir strecken nicht unsere Hand aus, um sie zu korrigieren.“ (In Ev. hom. 17, 3.14). Das ist wohl wahr, aber ohne eine direkte Schuldzuweisung sprich: „Papst“ Franziskus, der jetzige Vatikan mit Amoris Laetitia bleiben die Vorwürfe im Raum stehen, da man nicht weiß, wem man „eine nahezu allumfassende lehramtliche Verwirrung und Desorientierung“ zu verdanken hat, sowie „eine verbreitete Lethargie in der Ausübung des Lehramtes auf unterschiedlichen Ebenen der kirchlichen Hierarchie“. Das heißt in Klartext: Bergoglio verbreitet Häresien, Keiner stellt sich ihm entgegen und verurteilt ihn auch die zwei Kardinäle und die drei Bischöfe nicht. Dies bedeutet, dass das Gift der Häresie aus der bergoglianischen Quelle weiterhin in die Flüsse, Seen und das Meer sickern und die Verdammnis vieler Seelen nach sich ziehen wird, da diejenigen, welche die Aufgaben haben den Antipapst der Häresie anzuklagen und abzusetzen es nicht tun, sondern bestimmte Täuschbewegungen vorführen. Die Intention ist sicherlich ehrenwert, aber es gibt keine richtige Umsetzung. Hört das Wort nicht nur an, sondern handelt danach; sonst betrügt ihr euch selbst. (estote autem factores verbi et non auditores tantum fallentes vosmet ipsos) (Jak 1,22) Die Vulgatafassung sagt wörtlich: „Seid Täter des Wortes und nicht nur Zuhörer“. Man könnte von einem Umsetzer des Wortes reden und das tun die zwei Kardinäle und drei Bischöfe nicht. Sie schreiben...

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage II – Allerheiligste Dreifaltigkeit

Evangelium des Festes der Hl. Dreifaltigkeit (zugleich 1. Sonntags nach Pfingsten) Mt 28, 18 – 20 Jesus trat auf seine Jünger zu und sprach zu ihnen: „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden. Darum geht hin und lehret alle Völker: Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe. Seht, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“ Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Gregor von Nazianz. Wer von den Katholiken ist in Unkenntnis, daß der Vater in Wahrheit Vater, der Sohn in Wahrheit Sohn und der Heilige Geist in Wahrheit Heiliger Geist ist, wie der Herr selbst zu seinen Aposteln sagt: „Geht hin und taufet alle Völker im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes?“ Das ist die vollkommene Dreifaltigkeit, die in der Einheit besteht, die wir als eine Wesenheit bekennen. Denn wir nehmen nicht entsprechend dem Verhältnis bei den Körpern eine Teilung in Gott vor, sondern wir glauben, daß gemäß der Macht der göttlichen Natur, die keinen Stoff an sich hat, auch die verschiedene Namen tragenden Personen ein Dasein haben und bezeugen, daß in der göttlichen Wesenheit eine Einheit ist. Auch sagen wir nicht vom Sohne, daß es in ihm eine Ausdehnung eines Teiles von einem Teile gibt, wie einige gemeint haben; auch halten wir ihn nicht für ein Wort ohne Wirklichkeit, wie den Schall von etwas Gesprochenem, sondern wir glauben, daß die drei Namensträger und die drei Personen eine Wesenheit, eine Majestät, eine Macht sind. Und deshalb bekennen wir einen Gott, weil die Einheit der Majestät uns hindert, mit einem Vielheitsworte von Göttern zu reden. Außerdem nennen wir im katholischen Sinne den Vater und den Sohn; von zwei Göttern aber können und dürfen wir...

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Rückkehr der Bischofsperlen oder Bischof Wilmer und die Logik

Wir haben vor einiger Zeit unsere populäre Reihe die Bischofsperlen aufgegeben, weil man sie unendlich fortsetzen könnte und das Nachtreten in diesem Falle wirklich zu einfach ist. Ferner wollen wir unsere Leser aufmuntern und nicht zur Verzweiflung bringen. Außerdem verbietet es sich über die Behinderungen der Mitmenschen intellektueller, spiritueller oder moralischer Natur zu lachen. Sicherlich können wir sagen, dass die Mitglieder der DBK wirklich alles verwirkt haben: Autorität,  Respekt, geistliche Würde, indem sie sich entschieden den synodalen Schismaweg zu gegen, samt Kommunion für Ehebrecher und Protestanten und mit einer Homo-Segnung, einem Anliegen von Bischof Bode, die um die Ecke lugt. Interessanterweise glauben wir fest daran, dass im Falle eines nächsten ultraorthodoxen Pontifikats eines „Pius XIII“ mit Alter Messe, Scholastik und Brimborium und Co., fast alle deutschen Bischöfe wieder „konservativ“ werden würden. Da sie keine Ansichten haben, so können sie diese schnell ändern, was die Wandlungen vom „konservativen“ Saulus zu ‚liberalen“ Paulus erklärt, welche die ehemals konservativ-johanneo-paulinischen Bischöfe wie Marx, Schönborn oder Gänswein durchmachten. Wenn ein Katholik heutzutage nach priesterlichen und bischöflichen Vorbildern sucht, dann muss er viel lesen und zwar Vergangenes. Die deutsche Kirche macht Front gegen das Zölibat, welches, so die deutschsprachige Vatican.news 95% der Priester in Deutschland nicht einhält. Dies sind zwar keine offiziellen Zahlen, sondern die Schätzungen eines Therapeuten aus Berlin, aber weit von der Wahrheit sind sie wohl nicht entfernt, wie wir schon vor Jahren im Jahre 2016 schrieben, indem wir polnische Statistiken auf Deutschland extrapolierten. Dies bedeutet aber für uns, das 95% aller Priester uns unwürdig, doch gültig die Sakramente spenden und da die Spendung der Sakramente in Todsünde eine weitere Todsünde darstellt, was leider auch für die FSSPX gilt, so bekommen wir Gläubigen kaum Gnade. Ja, wenn Sie in Ihrer Umgebung lauter Konkubinarier haben, dann müssen Sie dennoch, falls Sie selbst gesündigt haben, bei...

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Peter Kwasniewski, Wiederaufbau des authentischen Katholizismus auf den Ruinen des Konzilsexperiments (2 von 2)

Peter Kwasniewski hat Recht. Der Vetus Ordo ist eine Untergrundbewegung, es ist eine Konspiration, in die man eingeweiht wird, wie früher bei der Christenverfolgung in der Alten Kirche. Aber jetzt verfolgt die Novus Ordo Kirche oder die Anti-Kirche ihre eigenen Kinder. Die schlimmsten Feinde der Liturgie der Kirche sind die Diener der Kirche, d.h. die Priester und die Bischöfe selbst. DSDZ wird doch tatsächlich auch von Priestern angeschrieben, welche ihm berichten, wie viel sie von ihren Vorgesetzten auszustehen haben. Es heißt immer: „Nein, nein, nein. Du denkst, Du bist mit Deiner Alten Messe besser als wir? Du bist nicht demütig!“ Dieser Widerstand ist wirklich dämonisch, denn wäre die Alte Messe gleichgültig, wäre sie irgendeine ästhetische Narretei einer Gruppe von Sonderlingen, so würde man sie doch erlauben, so wie man jeder lesbisch-katholischen Hausfrauengruppe erlaubt den Gottesdienst zu „gestalten“ oder „ihren Gottesdienst zu feiern“. Je wirrer, desto besser. Aber dies gilt für die Alte Messe nicht. Was aber Peter Kwasniewski unerwähnt lässt ist dieses: Die Alte Messe wirkt objektiv heiligend. Sie wirkt! Sie ist nicht nur deswegen besser, weil sie älter, würdiger, schöner und katholischer ist. Sondern, weil man in ihr durch sie wirklich die Glaubensgeheimnisse gleichsam „schauen“ kann. Man beginnt zu verstehen, man sieht die Zusammenhänge, man weiß worauf es im Katholizismus ankommt. Und deswegen wird sie praktisch verboten, weil man nicht deswegen das Konzil veranstaltet hat, damit die Menschen wirklich etwas geistlich verstehen. Nein, so nicht! Auf dem Kongress zum zehnten Jahrestag von Summorum Pontificum hieß es, „den alten Ritus zu feiern, bedeutet, mit Hoffnung in die Zukunft zu schauen“. Auf welche Art und Weise ist die Rückkehr des usus antiquior ein effektiver Weg, der Krise der Kirche zu begegnen, in deren Schatten wir zur Zeit leben? Die Lösung für das Chaos, in das wir durch eine lange Reihe von...

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Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (39). Über den göttlichen Geist (iv)

Sechstes Kapitel Was man unter dem göttlichen Geiste oder Antriebe zu verstehen habe. – Auf wievielerlei Weise er die Seele anrege und bewege. – Es werden einige Regeln und Kennzeichen angegeben, wodurch derselbe von dem Antriebe des Teufels unterschieden werden kann.  Der Geist Gottes zieht einen zum Guten, Wahren und Heiligen. Um aber die Einwirkungen des Geistes zu erkennen, muss man zuerst intellektuell erkennen, was gut, wahr und heilig ist. Dies bedeutet die Lehre der Kirche kennenlernen. Das große Problem beim Nachkonziliarismus oder der Novus Ordo-Religion besteht darin, dass sie wirklich inhaltsleer ist. Man weiß nicht, worum es in ihr geht und wozu sie anstiftet. Und genauso ist es bei den inhaltsleeren Privatoffenbarungen – Medjugorje. Die dauern schon über 30 Jahre doch ist es unmöglich zu sagen, worin ihre eigentliche Botschaft besteht.  Weil es keinen Inhalt gibt, so kann jeder sich etwas darunter vorstellen, um sich dort wohl zu fühlen oder „die Gemeinschaft“ zu erleben. Also Esoterik und Stadionerlebnis zugleich. Das ist aber nicht die Wirkung des göttlichen Geistes, der immer zielgerichtet ist. Er leitet nicht nur zum übernatürlichen Ziel hin, er macht es auch, dass man es erreicht, weil er den Empfänger zum Guten verändert. Er ist „lebendig und wirksam“. Wenn der Geist Gottes in uns wirkt, so verändert er uns nach und nach zum Guten, sodass wir zu Dingen fähig sind, zu denen wir früher nicht fähig waren. Denn Gott wirkt in uns das Wollen und das Vollenden....

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Peter Kwasniewski, Wiederaufbau des authentischen Katholizismus auf den Ruinen des Konzilsexperiments (1 von 2)

Anbei ein herzerwärmendes Interview von Peter Kwasniewski über die Alte Messe in der vorzüglichen Übersetzung von davillatollkuehn. Es wird zurecht Alice von Hildebrand zitiert, welche meint, dass der Teufel die Alte Messe hasst. Natürlich tut er das. Er hasst alles Gute, Schöne, Wahre und Heilige. Alles, wo sich ein Mensch laben und erbauen kann. Es lässt sich wirklich nicht leugnen, dass der Novus Ordo ganze Scharen von dämonischen Narzissten großzieht, wie immer wieder Ann Barnhardt wiederholt, da man einander in die Augen schaut. Die Gläubigen denken, dass es um sie geht und der Priester sie bespaßen muss. Der Priester denkt, dass es um ihn geht, weil die Menschen seinetwegen kommen. Missverständnis auf beiden Seiten und Gott bleibt außen vor. Im Cicero von Februar wird Wunnibald Müller, ein angeblich katholischer Theologe, zitiert, der sich mit den Missbrauchspriestern befasst. Seine Ansichten sind zwar nicht katholisch und er glaubt nicht an die Notwendigkeit oder gar die Möglichkeit des Zölibats, aber es sagt etwas Interessantes:  „Zwischen der Priesterweihe und dem ersten Übergriff vergehen in der Regel zehn bis fünfzehn Jahre. Man kann sagen, dass die Einsamkeit und der Mangel an Intimität diese Priester in besonderer Weise anfällig machen für sexuelle Übergriffe.“  Das ist doch höchst interessant und ein wenig beruhigend. Es werden also nicht immer Psychopathen und Pädophile geweiht, wie in einem Fall in Belgien, die sich gleich nach der Weihe an den Kindern und Jugendlichen vergehen. Man wird so nach 10 bis 15 Jahren des Priesterlebens. Nach 10 bis 15 Jahren von Novus Ordo. Erschütternd. Aber es kommt noch besser: Sie [die Täter] haben kein Schuldbewusstsein?Ja, typisch für diese Täter ist ein Mangel an Einfühlungsvermögen. Viele wissen nicht: Was tu ich den Kindern damit an? Ich bin Priestern begegnet, die der Meinung waren, sie hätten den Kindern noch etwas Gutes getan.  Nein. Doch, da...

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Zwei Kardinäle und drei Bischöfe – ein neuer Syllabus ist besser als Nichts!

Wie Ann Barnhardt unter Berufung auf National Catholic Register informiert, haben sage und schreibe fünf Hierarchen der katholischen Kirche (d.h. 0,094% von 5.304 Bischöfen, das Pareto-Prinzip lässt grüßen) ein Dokument zur Bekräftigung der katholischen Lehre mit dem Titel „Die Kirche des lebendigen Gottes – die Säule und das Bollwerk der Wahrheit“ (1 Tim 3, 15) herausgegeben. Wer sind sie? Es handelt sich dabei um: Kardinal Raymond Burke, den Patron des Souveränen Malteserordens, Kardinal Janis Pujats, Emeritierter Erzbischof von Riga – Lettland, Erzbischof Tomasz Peta, Ordinarius von Astana – Kasachstan, Erzbischof Jan Pawel Lenga, Emeritierter Bischof von Karaganda – Kasachstan, Bischof Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana – Kasachstan. Wir finden in dieser Zusammenstellung zwei Emeriti (Pujats und Lenga), einen quasi Emeritus (Burke), einen Weihbischof (Schneider) und einen Bischof Ordinarius (Peta). Was die Nationalitäten angelangt liegen die Polen vorn (Peta und Lenga), gefolgt von einem Deutsch-Russen und wohl auch Deutschen (Schneider), einem Letten (Pujats) und einem Amerikaner (Burke). Kirchenpolitisch gesehen ist es um katholische Orthodoxie am besten in Kasachstan bestellt oder allgemein im ehemaligen Ostblock, denn Pujats ist Lette und Lenga wohnt derzeit in Polen. Burke ist US-Amerikaner und ist der ehemals Ranghöchste unter ihnen. Dennoch eine reale Kirchenmacht repräsentiert Erzbischof Peta und er hat am meisten zu verlieren. Was schreiben sie? Sie stellen auf 8 Seiten 40 Punkte der katholischen Lehre in folgenden Themenblöcken zusammen : Fundamente des Glaubens, Glaubensbekenntnis, Das Gesetz Gottes Sakramente Der erste Abschnitt enthält zwei Punkte, der zweite 9, der dritte 17 und der letzte 10 Punkte. Es wird das dargestellt und bekräftigt, was derzeit unter Bergoglio in Frage gestellt oder verleugnet wird. Bevor wir alles übersetzen, wollen wir ein paar Beispiele nennen: Fundamente des Glaubens 1. Die richtige Bedeutung der Ausdrücke „lebendige Tradition“, „lebendiges Lehramt“, „Hermeneutik der Kontinuität “und „ Entwicklung der Lehre“ schließen die Wahrheit ein, was auch...

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage II – Pfingstmontag

Evangelium des Pfingsmontags Joh 3, 16 – 21 „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn dahingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern das ewige Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht glaubt an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Das aber ist das Gericht: Das Licht ist in die Welt gekommen, doch die Menschen hatten die Finsternis lieber als das Licht; denn ihre Werke waren böse. Denn jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Lichte, damit seine Werke nicht zutage treten. Wer aber nach der Wahrheit handelt, kommt zum Lichte, damit offenbar wird, daß seine Werke in Gott getan sind.“ Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Bischof Augustinus. Soweit es auf den Arzt ankommt, ist er gekommen, um den Kranken zu heilen. Selbst tötet sich derjenige, der die Vorschriften des Arztes nicht befolgen will. Der Heiland kam in die Welt. Wozu anders ist er Heiland der Welt genannt worden als dazu, daß er die Welt zum Heile führe, nicht daß er die Welt verurteile? Willst du nicht von ihm zum Heil geführt werden, so wirst du durch dich selbst verurteilt werden. Doch, was sage ich: du wirst verurteilt werden? Gib acht, was er sagt: „Wer an ihn glaubt, wird nicht verurteilt“. „Wer aber nicht glaubt“ – was erwartest du anders als daß er sagt: „Er wird verurteilt“. Wenn er nun hinzufügend sagt“ „Er ist schon verurteilt“, so ist das Urteil noch nicht offenkundig geworden, aber das Urteil ist schon geschehen. Der Herr kennt diejenigen, die zu ihm gehören; ihm ist es...

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage II – Pfingstsonntag

Evangeliumstext des Pfingstsonntags Joh 14, 23 – 31 In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: „Wer mich liebt, bewahrt mein Wort; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen. Wer mich nicht liebt, bewahrt meine Worte nicht. Und doch stammt das Wort, das ihr vernehmt, nicht von mir, sondern vom Vater, der mich gesandt hat. Dies habe ich euch gesagt, während ich noch bei euch bin. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird auch alles lehren und euch an alles erinnern,was ich euch gesagt habe. Den Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz bange nicht und zage nicht! Ihr habt ja gehört, daß ich euch gesagt habe: Ich gehe hin und komme wieder zu euch. Wen ich mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Nun habe ich es euch gesagt, ehe es eintritt, damit ihr glaubt, wenn es eintritt. Ich werde nicht mehr viel mit euch reden; denn es kommt der Fürst dieser Welt. Über mich vermag er nichts; aber die Welt soll erkennen, daß ich den Vater liebe und so handle, wie der Vater mir aufgetragen hat. Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Papste Gregor. Wir möchten, Geliebteste, die Worte des verlesenen Evangeliums in Kürze durchnehmen, um nachher länger bei der Betrachtung einer solchen Festlichkeit verweilen zu können. Heute ist nämlich der Heilige Geist unter einem plötzlichen Geräusch auf die Jünger gekommen und hat die Gemüter der fleischlich veranlagten umgewandelt, daß sie von seiner Liebe erfüllt wurden und durch die äußerlich sichtbaren Zungen wurden die Herzen glühend gemacht; denn während sie bei der Erscheinung des Feuers...

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Änderungen, Aktuelles, Apokalyptisches und Historisches

Wie Sie unschwer erkennen können, gibt es wieder ein neues Layout, welches nüchterner und weniger schön ist, dafür aber über Möglichkeiten verfügt, die das alte nicht hatte. So kann man über dem aktuellsten Beitrag, Beiträge zu bestimmten Themenbereichen zusammenstellen, was neuen Lesern den Überblick erleichtert und bisherige Leser an diese Beiträge erinnert. Darunter finden Sie den hervorgehobenen Beitrag und die neueren Beiträge. Diese Layout sieht gut im Rechner oder auf dem Tablet aus, die Handy-Benutzer haben leider das Nachsehen, denn Sie müssen recht weit nach unten scrollen, um das Aktuelle zu entdeckten. Wir sind aber keine Nachrichtenagentur, so hält sich das Zeitgeschehen bei uns in Grenzen. Layout hin oder her, wir hoffen, dass unsere Leserschaft dadurch steigt und die Einnahmen ebenso. Vielleicht werden wir aber auch nach dem Vorbild von katholisches.info die Seite sperren und um Spenden betteln oder diese Tätigkeit auf Deutsch aufgeben in anderen Sprachen fortführen. Das wäre zwar schade, aber die Entwicklung wird es zeigen. Ein gloria.tv-Leser schrieb heute folgendes: Die Nachrichten haben fast alle einen vernichtenden Inhalt, betrifft wohl alle Zeitungen, aber dafür zahlt man nicht gerne. Um das deutlicher zu machen, müßte ich ordinäre Worte verwenden und das will ich nicht. Wessen schuld ist es denn? Der Wirklichkeit. Bei wem sollte man sich darüber beschweren? bei Bergoglio, bei den Kardinälen, bei den Bischöfen, bei den Priestern, bei den Gläubigen, bei Gott selbst. Wir berichten in der letzten Zeit kaum über Aktuelles, weil man dies auch aus anderen Quellen erfahren kann. Es ist ein wachsendes Siechtum, Apostasie und Verfall. Die gloria.tv-Leser, die wohl repräsentativ für den deutschsprachigen und nicht nur Katholizismus sind, reagieren auf diese Entwicklung mit: Kinder- und Katzenbildern, Privatoffenbarungen, noch mehr Privatoffenbarungen, samt zusätzlichen Privatoffenbarungen, zu den Privatoffenbarungen, Auszügen aus den vor Vat.II-Enzykliken oder Dogmatiken, „Hätten wir doch mehr für sie gebetet“-Aufrufen, Zynismus, Hoffnung

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Raymond Kowalski, Wenn du alle Zeit der Welt hättest, wie würdest du die Kirche angreifen?

Zusammenfassung: Raymond Kowalski überlegt auf onepeterfive wie der Satan, der alle Zeit der Welt hatte, vorgegangen ist, um die Kirche in die heutige Lage zu bringen. Kowalski zeigt, dass alle direkten Angriffe auf die Kirche, wie durch Verfolgung oder Häresien, diese nur gestärkt hatten. „Der einzige Plan, der Erfolg haben könnte, ist einer, der die eigenen Waffen der Kirche benutzt. Um das zu erreichen, wäre es notwendig, den Glauben umzukehren. Die Wahrheit muss zum Irrtum und die Lüge muss zur Wahrheit werden. Die Kirche muss die Welt werden; die Welt muss die Kirche werden“, schreibt Kowalski. Die Schritte lauten: Legitimität und Gehorsam. „Die Ergebnisse des Konzils dürfen keinen Alarm auslösen. Sie müssen subtil sein. Sie müssen orthodox erscheinen. Im schlimmsten Fall können sie mehrdeutig sein. Erlasse keine neue Regel, sondern lass dafür Raum, dass eine Ausnahme zur Regel wird.“ Es fallen: Lehre, Moral, Eucharistie, Priestertum, die Anti-Kirche entsteht. Ein Sieg? Anbei ein Reprint aus onepeterfive von Mai 2019, welcher zeigt, dass man die Reihenfolge bestimmter Ereignisse nur ex post erkennen kann. Wir in Juni 2019, kurz vor Pfingsten, können wirklich sehen, wozu der Modernismus und das Vat. II gut war: zur Auflösung der Lehre, zur Auflösung der Moral, zur Auflösung des Priestertums, zur Auflösung des Messopfers. Es stellen sich dennoch dabei die folgenden Fragen: Warum hat es niemand früher gemerkt? Warum hat man nichts getan? Warum hat die Kirche, als sie wußte, dass sie unterwandert wird, keine effizienten Gegenmittel entwickelt? Und wir sprechen hier nicht von den 1950ern, 1930-ern oder gar den 1890-ern.  Wir sprechen vom ganzen XVIII. und XIX. Jahrhundert. Sicherlich war es nicht ausschließlich die Freimaurerei, welche zu dem heutigen Zustand beigetragen hatte, aber es gibt kaum etwas, was so gut dokumentiert wäre, wie die kirchlichen Dokumente gegen die Geheimgesellschaften und die Freimaurerei, denn sie war und ist...

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Doppelt gemoppelt oder die Lösung für den nicht zahlenden Leser

Die Einführung der Bezahlschranke hat gezeigt, dass leider recht wenige bisherige Leser zu zahlenden Kunden wurden und wir zwar sehr gerne gelesen werden, wenn es diese Beiträge umsonst gibt. Sind unsere Leser so arm? Vielleicht ja, vielleicht nein. Sie sind nicht bereit uns für unsere Arbeit zu zahlen, was recht bitter ist. Dennoch wollen wir nicht jammern und diesem Blog noch eine Chance geben, statt sich unseren anderen Projekten zu widmen und daher wollen wir von anderen Medien lernen und eine doppelte Ausgabe eines jeden Beitrags einführen. Es wird immer eine kurze Zusammenfassung  des Beitrags geben, damit alle informiert bleibt, den man sich dann im Ganzen kostenpflichtig durchlesen kann. Wir lernen so von den weltlichen Medien, welche dieses System wohl erfolgreich betreiben. Das bedeutet, dass der arme DSDZ noch mehr arbeiten muss, denn er allein muss diese Zusammenfassungen für alle bisherigen 1.450 Beiträge verfassen, was einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Es wird auch eine schriftstellerische Haiku-ähnliche Herausforderung sein etwas Sinnvolles in 200 Wörtern darzustellen, was eine Zusammenfassung von komplexen Themen sein wird. Aber in der Beschränkung zeigt sich bekanntlich der Meister. Wir hoffen, dass sich unsere Leser dafür mit Spenden erkenntlich zeigen. Wir hoffen, dass die Anzahl der Leser, auch Traffic genannt, wieder steigt. Wir hoffen, dass wir Anzeigen schalten können. Hat es Ihnen gefallen? Damit dieser Beitrag auch für andere frei zugänglich bleibt, können Sie uns etwas spenden.

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Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (31) 4. Kapitel: Die verschiedenen Arten mystischer Gnaden.

Würden wir unsere Pater Poulain SJ-Reihe mit Bergsteigern vergleichen wollen, so treten wir nun in die Höhen ab 5000 m ein. Es ist noch nicht die „Todeszone“ über 7000 m, es ist aber schon über die 3000 m-Zone, welche mit dem Gebet der Ruhe anfing. Zwar werden nur sehr wenige Menschen in diese Höhen der mystischen Gnaden gelangen, aber wir wollen diese Höhen dennoch vorstellen und kommentieren aus Gründen der Vollständigkeit und der Darstellung der katholischen Lehre. Interessanterweise halten sich die meisten Katholiken mit kaum einem Gebetsleben für Experten, was die Privatoffenbarungen anbelangt, denen manche Foren, Portale und Blogs ausschließlich gewidmet sind, von den Büchern und Traktaten ganz zu schweigen. Wir können heute, im Juni 2019, klipp und klar davon ausgehen, dass es derzeit keine von Gott kommenden Privatoffenbarungen gibt. Warum? Weil: es kaum Menschen gibt, welche diese Höhen des Gebetslebens erreichen, es keine Kirchenvertreter gibt, die selbst (a) ein intensives Gebetsleben pflegen, (b) in rechtgläubigen Theologie bewandert wären und (c) die Prozesse des geistlichen Lebens so gut kennen würden, um diese Privatoffenbarungen als richtig oder falsch einschätzen zu können.  Gott schickt also keine Privatoffenbarung, weil sie niemand (i) aufnehmen oder (ii) beurteilen kann. Bergoglio haut ja eine Häresie nach der anderen raus und fast niemand reagiert, besonders kein Bischof. Wie sollen sie denn in der Lage sein die subtile Materie der Privatoffenbarungen unterscheiden zu können? Daher wird Medjugorje praktisch als „Gebetsstätte“ anerkannt, ohne dass eine Aussage über die Echtheit der immerwährenden „Gospa-Erscheinungen“ getroffen wird. Daher erhalten gerade jetzt irgendwelche hysterisch-gnostischen Traktätchen, wenigstens in Polen, ein nihil obstat.  Aber kehren wir zu Pater Poulain SJ zurück. Die mystischen Gnaden, die rein übernatürlichen Gnaden, welche die Seele in diesem hohen Zustand der Vollkommenheit empfängt, bestehen darin, dass sie: Gott selbst Geschaffene Wesen (Engel, Heilige, etc.) sieht. Es ist also eine Vorwegnahme...

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Anna Gallicana, Partnersuche (4 von 4)

Die traditionelle Lösung steht ebenfalls in der Bibel. Der Heilige Paulus rät uns, den besten Weg zu wählen und ehelos zu bleiben. Das Zölibat ist nicht nur für Priester, sondern für alle (!) der beste Stand. Danken Sie Gott, wenn er Sie dazu berufen hat – und – eine Berufung ist keine eigene Entscheidung (siehe oben). Ehelos und zölibatär zu leben ist der einfachste Weg in den Himmel. Und nach diesem kurzen Zwischenaufenthalt auf dem Planet Erde geht es schließlich um die Ewigkeit, und die ist wirklich sehr, sehr … lang. Ewig eben. Im goldenen Mittelalter wusste man das noch. Und nein, kleiner Irrtum, ehelos leben bedeutet NICHT einsam zu sein. Obwohl ein wenig Einsamkeit manchmal ganz guttut. Aber das wiederum, ist eine persönliche Entscheidung. Warum wollen denn quasi alle an der Zerstörung der Familie mitwirken? Die natürliche Ordnung ist eine Großfamilie. Dazu gehören Eltern, Kinder, Alte, unverheiratete Tanten und Onkels … und wie wollen Sie mit einer Familie aus völlig Fremden (Ehegatte, Kinder) auskommen, wenn Sie es mit ihrer Ursprungsfamilie nicht aushalten? Das wäre schon mal ein gutes Training für ihre Ehetauglichkeit. Auch andere Verwandte und Freunde können die Einsamkeit ausfüllen. Vielleicht teilen Sie ihre Zeit auch unentgeltlich und gemeinnützig mit anderen, um all das zu verwirklichen, was Eltern nicht tun können. Oder kümmern Sie sich um Kinder anderer. Als Beruf oder in ihrer Freizeit. Was tun Sie denn jetzt? Eine christliche Ehe bedeutet auch Kinder zu haben. Und Kinder sind keine Freizeitbeschäftigung, sondern eine Lebensaufgabe und wie beim Thema Berufung (siehe oben) sind Kinder ein Geschenk Gottes, der uns damit die Verantwortung für deren Seelen überträgt. Dieses Geschenk kann man weder einfordern, noch sich gewaltsam selbst verschaffen, noch es zurückweisen. Habe ich schon die Verantwortung erwähnt? Das bedeutet, wenn’s schiefgeht mit der Kindererziehung, dann bist du schuld und...

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage II – Sonntag nach Christi Himmelfahrt

Evangelium des Sonntags nach Christi Himmelfahrt Joh 15, 26 -27;16, 1 – 4 Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird er Zeugnis von mir geben. Und auch ihr sollt Zeugnis geben, weil ihr von Anfang an bei mir seid. Dies habe ich euch gesagt, damit ihr nicht Anstoß nehmt. Man wird euch aus den Synagogen stoßen; ja es kommt die Stunde, da jeder, der euch tötet, Gott einen Dienst zu erweisen glaubt. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich kennen. Ich habe euch das gesagt, damit ihr, wenn jene Stunde kommt, daran denket, daß ich es euch vorhergesagt habe. Anfangs habe ich euch nichts davon gesagt, weil ich bei euch war. Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Bischof Augustin Der Herr Jesus hat in der Ansprache, die er seinen Jüngern nach dem Abendmahl, unmittelbar vor seinem leidensvollen Tode, als er sich anschickte, wegzugehen, und sie bezüglich der leiblichen Gegenwart zu verlassen, aber mit allen Seinigen bis zum Ende der Welt in geistiger Gegenwart zusammen zu sein, gehalten hat, sie ermahnt, die Verfolgungen seitens der Glaubensfeinde zu ertragen, die er mit dem Worte „Welt“ benannte; und doch sagte er, daß er „aus dieser Welt seine Jünger auserwählt“ habe, damit sie wüßten, daß sie auf Grund der Gnade Gottes das seien, was sie sind, auf Grund eigener Fehler aber das gewesen seien, was sie waren. Alsdann bezeichnete er als Verfolger, und zwar als seine und auch als Verfolger der Seinigen ganz deutlich die Juden, damit es ganz klar würde, daß auch diejenigen in dem Ausdruck „verdammungswürdige Welt“ eingeschlossen seien, die die Christen verfolgen. Und als er von ihnen erklärte, daß sie den nicht kennen, von dem er gesandt war, und dennoch den Vater und...

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Proprium missae – Dominica post Ascensionem

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Ps 26:7; 26:8; 26:9 Exáudi, Dómine, vocem meam, qua clamávi ad te, allelúia: tibi dixit cor meum, quæsívi vultum tuum, vultum tuum, Dómine, requíram: ne avértas fáciem tuam a me, allelúia, allelúia. Ps 26:1 Dóminus illuminátio mea et salus mea: quem timébo? V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Ps 26:7; 26:8; 26:9 Exáudi, Dómine, vocem meam, qua clamávi ad te, allelúia: tibi dixit cor meum, quæsívi vultum tuum, vultum tuum, Dómine, requíram: ne avértas fáciem tuam a me, allelúia, allelúia. Erhör mein Rufen, Herr, mit dem ich zu Dir flehe, alleluja. Es spricht zu Dir mein Herz: Dein Antlitz suche ich. Ja Herr, Dein Antlitz will ich suchen. Dein Antlitz wende nicht hinweg von mir, alleluja, alleluja. Der Herr ist mein Licht und mein Heil, wen sollte ich fürchten? V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste; R. wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Erhör mein Rufen, Herr, mit dem ich zu Dir flehe, alleluja. Es spricht zu Dir mein Herz: Dein Antlitz suche ich. Ja Herr, Dein Antlitz will ich suchen. Dein Antlitz wende nicht hinweg von mir, alleluja, alleluja. ALLELUIA 1 Allelúia, allelúia Ps 46:9 V. Regnávit Dóminus super omnes gentes: Deus sedet super sedem sanctam suam. Allelúia. Alleluja, alleluja. V Der Herr ist König über alle Völker; Gott sitzt auf Seinem heiligen Thron. Allelluja. ALLELUIA 2 Ioannes 14:18 V. Non vos relínquam órphanos: vado, et vénio ad vos, et gaudébit cor vestrum. Allelúia. V Ich werde euch nicht als Waisen zurücklassen; Ich gehe und komme wieder zu euch und euer Herz wird sich freuen. Alleluja OFFERTORIUM Ps 46:6. Ascéndit Deus in iubilatióne, et Dóminus...

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Heute, am 31. Mai, beten wir die Bußpsalmen für die Lösung des Bergoglio-Problems und für das Wiederaufleben der Kirche in DE, AT und CH

Es ist soweit: Die Bußpsalmen beten! Praktische Anweisung Man bete wie folgt: Man knie sich hin. Man mache das Kreuzzeichen. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“ Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3) Ad 4. Unter „lautem Beten“ verstehen die frühen Rubriken des Offiziums, dass man die Lippen bewegen soll und sich selbst wenigstens hören sollte. Man braucht also nicht zu schreien. Sollte man zusammen mit jemanden beten, so kann man sich bei den Versen, Anrufungen der Litanei und anderen Gebeten abwechseln und während der eine laut betet, betet der andere im Geiste mit bis er an die Reihe kommt. So bestimmen es die Rubriken der alten Ablassgebete und so wird es richtig sein. Man kann sich die Texte ausdrucken oder am Handy beten. Wenn wirklich nicht knien kann? Sollte jemand alt und gebrechlich sein oder im Rollstuhl sitzen und wirklich nicht knien können, dann kann er dies halt nicht tun. Er kann sich eine andere machbare Abtötung für die Dauer des Gebets einfallen lassen. Die Rubriken sagen: flexis genibus – „mit gebeugten Knien“, dies bedeutet, dass, wenn jemand nicht kann, er auch mit gebeugten Knien teilweise sitzen kann, wie es in jeder Kirchenbank der Fall ist. Man kann sich auch auf ein Kissen knien, um es sich ein wenig einfacher zu machen. Aber je mehr Busse, desto größer unser Verdienst, siehe unsere Reihe. Was ist, wenn man kein Latein kann? Dann lernt man es eben dadurch, dass man es betet: learning by doing. Die Aussprache des Kirchenlateins ist wie folgt: C wird meistens wie K ausgesprochen (corpus – „korpusss“), außer Vor e, i, y, ae, oe, eu dann wir C wie z, c ausgesprochen (caeli – „zeli“) Q wird wie kw ausgesprochen (quoniam – „kwoniam“) Ngu, su wir wie ngw,...

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Anna Gallicana, Partnersuche (3 von 4)

In egoistischen Gesellschaften leben egoistische Menschen Ich weiß, das hören wir nicht gern und es gehört eine gehörige Portion Ehrlichkeit dazu, es sich selbst einzugestehen. Also mal ganz ehrlich, wenn man sich einen Partner wünscht, ist das zumeist sehr egoistisch. Entweder befindet sich das Objekt der Begierde bereits in Sichtweite und man stellt sich vor wie schön (für mich selbst!) es mit dem anderen wohl wäre, wie sehr meine Freunde mich beneiden oder bewundern würden oder – man erträumt sich einen Partner, mit dem es mir selbst ja ach so viel besser ginge. Ja, es geht hier zunächst um das eigene Gefühl. Es wird auch nicht besser, dieses Wohlbefinden auch dem Partner zu unterstellen, um damit den eigenen Egoismus zu entschuldigen. Das gilt insbesondere in sexueller Hinsicht. So wollen die meisten jungen gläubigen Menschen heiraten, um erlaubten Sex zu haben. Sex gehört zwar IN die Ehe, ist aber NICHT Sinn und Zweck einer Ehe. Man sollte heiraten, um dem anderen in den Himmel zu helfen und Kinder für den Himmel zu erziehen. Punkt. Sex ist dabei Nebensache, sowie Holzhacken für das Kaminfeuer oder Hasenspicken zur Ernährung. Im Gegensatz zu einer weitverbreiteten Meinung (danke Maslow!) ist Sex aber KEIN Grundbedürfnis. Unsere größten Helden (das heißt die Heiligen) lebten fast alle ohne Sex. Punkt. Grundbedürfnisse müssen in jedem Lebensalter erfüllt werden, was bei Sex eindeutig nicht der Fall ist. Kinder und Alte leben sehr glücklich ohne! Und mit etwas gutem Willen auch alle anderen! Frauen unterliegen bei diesem sogenannten Bedürfnis stark den monatlichen hormonellen Schwankungen und haben mit Beginn der Menopause (meist irgendwann ab 40) meist sowieso kein Bedürfnis mehr danach, außer sie tragen sich noch mit einem unerfüllten Kinderwunsch. Bei Männern wird der Wunsch meist durch optische Reize geweckt und ist weniger hormonell oder altersbedingt. Also, es geht auch ohne, außer...

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Festtage II – Christi Himmelfahrt

Evangelium am Feste Himmelfahrt Christi Mk 16, 14 – 20 Zuletzt erschien der den Elf, wie sie bei Tische waren. Er verwies ihnen ihren Unglauben und ihre Herzenshärte, dass sie denen nicht geglaubt hatten, die ihn, den Auferstandenen, gesehen hatten. Dann sprach er zu ihnen: „Geht hin in alle Welt und predigt das Evangelium allen Geschöpfen. Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Die Gläubigen sollen folgende Wunder begleiten: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Sprachen reden, Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden. Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden gesund werden.“ Nachdem der Herr [Jesus] so zu ihnen gesprochen hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte ihr Wort durch Wunder, die es begleiteten. Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Papste Gregor. Der Grund, weshalb die Jünger bezüglich der Auferstehung des Herrn so langsam zum Glauben kamen, war nicht so sehr ihre Schwäche, als, wenn ich so sagen soll, unsere künftige Stärkung. Denn die Auferstehung selbst wurde ihnen wegen ihres Zweifels durch viele Beweise handgreiflich gemacht; und wenn wir diese beim Lesen anerkennen, was ist das anders, als daß wir durch ihren Zweifel fester werden? Weniger hat mir nämlich Maria Magdalena geboten, die schneller geglaubt hat, als Thomas, der lange zweifelte. Er nämlich kam durch den Zweifel zum Berühren der Wundennarben und hat aus unserem Herzen die Wunde des Zweifels entfernt. Um euch die Wirklichkeit der Auferstehung des Herrn glaubhaft zu machen, müssen wir auf das achten, was Lukas berichtet mit den Worten: „Beim Mahle gab er ihnen den Auftrag, sie sollten von Jerusalem nicht weggehen“. Und nach...

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Proprium missae – In Ascensione Domini

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Acta 1:11 Viri Galilæi, quid admirámini aspiciéntes in coelum? allelúia: quemádmodum vidístis eum ascendéntem in coelum, ita véniet, allelúia, allelúia, allelúia. Ps 46:2 Omnes gentes, pláudite mánibus: iubiláte Deo in voce exsultatiónis. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Acta 1:11 Viri Galilæi, quid admirámini aspiciéntes in coelum? allelúia: quemádmodum vidístis eum ascendéntem in coelum, ita véniet, allelúia, allelúia, allelúia. Ihr Männer von Galiläa, was schaut ihr staunend auf zum Himmel? alleluja. Wie ihr Ihn sahet auffahren zum Himmel, so wird Er wiederkommen, alleluja, alleluja, alleluja. Ihr Völker alle, klatschet in die Hände, jubelt zu Gott mit lautem Jauchzen. V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste; R. wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Ihr Männer von Galiläa, was schaut ihr staunend auf zum Himmel? alleluja. Wie ihr Ihn sahet auffahren zum Himmel, so wird Er wiederkommen, alleluja, alleluja, alleluja. ALLELUIA 1 Allelúia, allelúia. Ps 46:6 Ascéndit Deus in iubilatióne, et Dóminus in voce tubæ. Allelúia. Alleluja, alleluja. Aufgefahren ist Gott unter Jubel, der Herr beim Schalle von Posaunen. Alleluja. ALLELUIA 2 Ps 67:18-19 V. Dóminus in Sina in sancto, ascéndens in altum, captívam duxit captivitátem. Allelúia. V Der Herr auf Sinai, im Heiligtum, Er steigt empor und führt als Beute die Gefangenen mit. Alleluja. OFFERTORIUM Ps 46:6 Ascéndit Deus in iubilatióne, et Dóminus in voce tubæ, allelúia. Aufgefahren ist Gott unter Jubel, der Herr beim Schalle von Posaunen, alleluja. COMMUNIO Ps 67:33-34 Psállite Dómino, qui ascéndit super coelos coelórum ad Oriéntem, allelúia. Singet Psalmen dem Herrn, der über die Himmel der Himmel emporsteigt, dem Aufgang entgegen, alleluja....

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Himmelfahrt warum?

Da wir bei den Messen zum Himmelfahrtsfest über alles Mögliche hören werden nur nicht über die Himmelfahrt selbst, so wollen wir hier ganz kurz darlegen, warum Christus überhaupt gegen den Himmel aufgefahren ist. Ja, warum denn? Weil die Erde ein Jammertal ist und daher Christi erhöhter Natur nach seiner Auferstehung nicht entsprach. So in etwa fasst es Thomas von Aquin auf (Summ. theol. III, q. 57 a.1.) und ganz genau heißt es bei ihm wie folgt: b) Ich antworte, der Ort müsse dem im Orte befindlichen Wesen entsprechen. Nun ist der Ort, in dem wir wohnen, der Ort des Entstehens und Vergehens, nämlich der Vergänglichkeit; — der Himmel ist der Ort der Unvergänglichkeit. Also kam es Christo, der unvergängliches Leben angenommen hatte, dem Leibe nach zu, im Himmel zu sein. Christus ist Gott und Mensch und nach seiner Auferstehung in seiner Menschlichkeit verwandelt und erhöht. Er kehrt zum Vater von seiner Mission zurück und zeigt uns unsere eigentliche Heimat, welche im Himmel ist. Die Himmelfahrt Christi ist eine eindeutige Absage an den Horizontalismus des Deuterovatikanismus oder ohne Fremdwörter ausgedrückt: Es stimmt nicht, dass das Paradies auf Erden ist, das Körperliche besser als das Geistige und Christus ganz, ganz nahe bei uns sein wollte. Wäre dies der Fall, dann wäre er nicht gen Himmel aufgefahren. Er war und ist unsterblich, so hätte er auf der Erde bleiben können. Dies tat er jedoch nicht, um die richtigen Prioritäten zu setzen. Quae sursum sunt sapite- Danach, was oben ist, danach trachtet! (Kol 3,2) Nach dem hl. Thomas war Christus durch seine Himmelfahrt auf vielfache Weise die Ursache unseres Heils geworden: Ich antworte, das Aufsteigen des Herrn sei Ursache unseres Heiles 1. von unserer Seite her; 2. von Christi Seite her: 1. Von unserer Seite her; weil durch sein Aufsteigen unser Geist veranlaßt wird,

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Anna Gallicana, Partnersuche (2 von 4)

Schauen wir doch einmal in die Bibel und beginnen wir bei Adam und Eva. Ja, schon ganz am Anfang kommt es zur ersten Ehe: Nachdem Gott Adam erschaffen hatte, begann dieser sich in seiner Welt umzusehen. Er benannte Tiere und Pflanzen und lebte in paradiesischen Verhältnissen. Trotzdem war er nicht zufrieden. Er beschwerte sich beim lieben Gott und verlangte einen Partner, der ihm entspräche. Ups, erster Fehler? Na ja, zumindest war das nicht besonderes lobenswert. Wie schon erwähnt, gibt uns Gott immer was wir brauchen und was gut für uns ist. Manchmal gibt er uns zur Strafe oder ‚Belehrung‘ auch das, worum wir so ungeduldig bitten. Und so bekam Adam eine Frau … und das Schicksal nahm seinen Lauf. Dann kam die berühmte Geschichte mit dem Apfel (ja, zu zweit macht man Dummheiten, die man alleine nicht machen würde …) und er verlor seine Heimat und musste fort. Mit den beiden großen Söhnen hatte er auch nicht so viel Glück, nur Streit, Mord und Totschlag – und dann noch ein langes Leben mit viel Mühe und Arbeit und vergeblicher Hoffnung auf eine baldige Erlösung. Es ist müßig zu spekulieren, was sich ohne Adams törichtes Begehren ereignet hätte. Persönlich bin ich davon überzeugt, dass Gott ihm zur rechten Zeit eine Gefährtin zugeführt hätte. Hätte Adam seinen eigenen Willen in allem Gott untergeordnet, hätte Eva dies auch getan, sie hätten sich nicht mit der Schlange eingelassen und wir lebten alle glücklich und zufrieden im Paradies. Ehen werden nämlich im Himmel geschlossen. Dafür brauchen wir auch nicht lange nach einem Beispiel zu suchen, hatte nicht die Jungfrau Maria beabsichtigt, ehelos zu bleiben? Und in Anbetracht des vorgerückten Alters des Heiligen Josef sowie der Legende können wir mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass dieser ebenfalls nicht zu heiraten gedachte. Aber Gott hatte...

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage II – 5. Sonntag nach Ostern

Evangelium des fünften Sonntags nach Ostern Joh 16, 23 – 30 „An jenem Tage werdet ihr mich nichts mehr fragen. Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bittet, so wird er es euch geben. Bisher habt ihr um nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr empfangen, und eure Freude wird vollkommen sein. Dies habe ich in Bildern zu euch geredet. Es kommt die Stunde, da ich nicht mehr in Bildern zu euch reden, sondern offen euch vom Vater Kunde geben werde. An jenem Tage werdet ihr in meinem Namen bitten, und ich sage euch, dass ich dann den Vater nicht mehr für euch bitten brauche. Denn der Vater liebt euch, weil ihr mich geliebt und weil ihr geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin. Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.“ Da sprachen seine Jünger: „Siehe, jetzt redest du offen und sprichst nicht mehr in Bildern. Jetzt wissen wir, dass du alles weißt und niemand dich erst zu fragen braucht. Darum glauben wir, dass du von Gott ausgegangen bist.“ Predigttext des Kirchenvaters Auslegung vom heiligen Bischof Augustin. Es sind nur diese Worte des Herrn zu behandeln: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bitten werdet, wird er es euch geben“. Es ist schon in den vorhergehenden Teilen dieser Ansprache des Herrn gesagt worden, um derentwillen, die manches vom Vater im Namen Christi erbitten und es nicht erhalten, daß nichts im Namen des Heilands erbeten wird, was gegen das Wesen der Seligkeit erbeten wird. Denn man darf es nicht so auffassen, daß er den aus Buchstaben und Silben bestehenden Laut, sondern was der Laut bedeutet und was bei diesem Laut richtig und...

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Proprium missae – Dominica V Post Pascha

Divinum Officium – Sancta Missa INTROITUS Isa 48:20 Vocem iucunditátis annuntiáte, et audiátur, allelúia: annuntiáte usque ad extrémum terræ: liberávit Dóminus pópulum suum, allelúia, allelúia Ps 65:1-2 Iubiláte Deo, omnis terra, psalmum dícite nómini eius: date glóriam laudi eius. V. Glória Patri, et Fílio, et Spirítui Sancto. R. Sicut erat in princípio, et nunc, et semper, et in saecula saeculórum. Amen Isa 48:20 Vocem iucunditátis annuntiáte, et audiátur, allelúia: annuntiáte usque ad extrémum terræ: liberávit Dóminus pópulum suum, allelúia, allelúia Kündet den Freudenruf, daß man ihn höre, alleluja; kündet bis an das Ende der Erde; befreit hat der Herr Sein Volk, alleluja, alleluja. Jubelt Gott, ihr Lande all, singet Psalmen Seinem Namen; herrlich laßt Sein Lob erschallen. V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste; R. wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. Kündet den Freudenruf, daß man ihn höre, alleluja; kündet bis an das Ende der Erde; befreit hat der Herr Sein Volk, alleluja, alleluja. ALLELUIA 1 Allelúia, allelúia. V. Surréxit Christus, et illúxit nobis, quos rédemit sánguine suo. Allelúia, Alleluja, alleluja. V Auferstanden ist Christus; aufleuchtet Er uns, die Er erlöste mit Seinem Blut. Alleluja. ALLELUIA 2 Ioannes 16:28 Exívi a Patre, et veni in mundum: íterum relínquo mundum, et vado ad Patrem. Allelúia. Ich bin vom Vater ausgegangen und in die Welt gekommen; Ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater. Alleluja. OFFERTORIUM Ps 65:8-9; 65:20 Benedícite, gentes, Dóminum, Deum nostrum, et obaudíte vocem laudis eius: qui pósuit ánimam meam ad vitam, et non dedit commovéri pedes meos: benedíctus Dóminus, qui non amóvit deprecatiónem meam et misericórdiam suam a me, allelúia. Preiset, ihr Völker, den Herrn, unsern Gott; lauscht auf den Schall Seines Lobes. Er gab meiner Seele das Leben und ließ meine Füße nicht wanken....

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Anna Gallicana, Partnersuche (1 von 4)

Nach der anstrengenden intellektuellen Kost zum Thema päpstliche Häresien und Kanonisation erfolgen hier eher lockere Betrachtungen unserer Autorin Anna Gallicana zum Thema „Partnersuche“. Schon das Wort selbst ist neumodisch und nicht traditionell, sowie eine Mogelpackung, denn man sucht im katholischen Verständnis keinen „Partner“, denn es ist kein Geschäft, sondern einen Ehemann oder eine Ehefrau mit verschiedenen Aufgabenbereichen und Pflichten, wobei der Mann das Haupt der Familie bleibt. Es gibt somit keine Gleichheit, sondern einander ergänzende Verschiedenheit. Die Ehe ist aber auch ein Vertrag (contractum), bei dem sich beide Vertragsparteien – und in diesem Sinne sind sie tatsächlich Vertragspartner – gegenseitig verschiedene Rechte und Pflichten zusichern. Will jemand eine sehr gedrängte traditionelle Ehelehre kennenlernen und eine sehr praktische noch dazu, dann möge er sich diese Konferenzen von Father Chad Ripperger anhören. Ebenfalls empfehlenswert sind die Konferenzen über den geistlichen Kampf in der Ehe. Es sind traditionelle Inhalte, die wir hier irgendwann trocken, geordnet und scholastisch darlegen werden. Father Ripperger spricht sehr schnell mit einem texanischen Akzent, sodass man recht gut Englisch können muss, um ihn überhaupt zu verstehen. Er präsentiert eine männlich-theologische Sicht der Dinge, wie DSDZ ja auch, deswegen sind wir Anna Gallicana dankbar, dass sie uns die weibliche Sicht aufzeigt. Will aber jemand fragen: Was sagt eigentlich die katholische, traditionelle Theologie über die „Partnersuche“? Dann antworten wir: Gar nichts! Die Kirche geht davon aus, dass man seinen Verstand hat und nach den guten katholischen Kriterien wählt, die man in sich trägt. Ist man selbst tugendhaft, dann sucht man die Tugend, um eine tugendhafte Familie zu gründen und „Gott die Kinder zuzuführen“, was das Ziel einer jeden Ehe ist. DSDZ hat vor Jahren seine „Partnersuche“ aufgegeben als ihm axiomatisch klar wurde, dass er niemals die Richtige finden wird, weil es sie nicht gibt und es sie deswegen nicht gibt, weil

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 4

Vielleicht werden sich einige nichtkatholische Leser aber auch katholische Leser dieses Textes denken: Er verbreitet also Häresien. Na und? Was macht das schon? Es macht schon etwas aus. Stellen Sie sich vor der oberste Richter des höchsten Gerichts Ihres Landes, welches die letzte Instanz der gesamten Judikative ist, würde: a. selbst schwer kriminell werden b. die Gesetzestexte z. B. der Verfassung so ändern und formulieren, dass es auf den unteren Ebene zu einer Rechtsfreiheit und Anarchie führen würde. Wäre das kein Grund ihn abzusetzen? Sicherlich hinkt dieser Vergleich ein wenig, da in einer parlamentarischen Demokratie der oberste Richter die Gesetze nicht macht, sondern diese überwacht, aber in einer Monarchie oder einer konstitutionellen Monarchie ist es schon anders. Da hat der Monarch zumindest die Möglichkeiten die Gesetze vorzuschlagen. Monarchien haben sich als Regierungssystem im Laufe der Menschheitsgeschichte als sehr stabil erwiesen, weil jeder Monarch ipso facto ein Beschützer der Monarchie ist. Will er kein Monarch sein, dann dankt er ab. Stellen Sie sich vor die Königin von England würde eine Drogenmafia leiten, ordentliche Bürger ohne Prozess ins Gefängnis sperren, die Hälfte Großbritanniens an Nordkorea abtreten und Gesetze verabschieden lassen, welche Anarchie, Angst und Schrecken verbreiten. Wäre dies kein Grund sie als Monarchin abzusetzen ohne die Monarchie als solche in Frage zu stellen? Natürlich wäre es das. So sieht ungefähr die derzeitige Lage in der katholischen Kirche aus, wenn man es in ganz einfachen Begriffen für die Heiden, welche keine übernatürliche Sicht der Dinge haben, darlegen wollte. So wie einem Monarchen Berater und Gremien zur Seite stellen, welche seine Schritte auch überwachen, so sollte in einer Demokratie die Gewaltenteilung dazu dienen, so hat die Kirche theoretisch die Kardinäle, die vatikanischen Kongregationen und die Bischöfe, welche den Papst beraten, aber auch ermahnen. Unter Bergoglio findet aber keine Ermahnung statt, weil sie alle Angst...

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Bäumer, Geschichte des Breviers. (8) Einleitung: § 2. Theologische Grundlage (3)

Das Breviergebet ist eine Amtshandlung, welche von denjenigen verrichtet werden soll, die dazu befähigt wurden. Die vorzügliche und ausführliche Moraltheologie von Bischof Müller fasst diese traditionelle Lehre folgendermaßen auf: Horae canonicae dicuntur collectio prectum et lectionum quae juxta Ecclesiae praescriptum recitandae sunt a personis ad id deputatis. Die kanonischen Horen nennt man eine Sammlung von Gebeten und Lesungen, welche nach der Vorschrift der Kirche von Personen rezitiert werden sollen, die dazu bestimmt wurden (deputatis).[1] Fassen wir zuerst das deputatis ins Auge. Die erste Bedeutung von de-puto ist „abschneiden, beschneiden“, die zweite „genau abschätzen, bestimmen, hingeben, als Schuld zuschreiben“.[2] Ja, der Deputierte klingt da sicherlich mit. Es ist also eine Auftragsarbeit von Menschen, die dazu durch eine Absonderung bestimmt wurden und welche es zu tun als ihre Schuldigkeit betrachten. Aber diese Menschen müssen es rezitieren, d.h. laut aufsagen. Die Moraltheologien schreiben eine pronuntiatio vocalis vor, also eine vokale – klangvolle – Aussprache. Gibt es auch eine andere? Ja, das Nuscheln. Bischof Müller schreibt: Vocalis, id es, singula distincta voce recitari debent; non autem necesse est, ut recitans semetipsum audiat.[3] Vokal [klangvoll, tönend, klingend], bedeutet, dass die einzelnen [Worte] mit einer deutlichen Stimme rezitiert werden sollen, es ist jedoch nicht notwendig, dass derjenige, der rezitiert sich selbst hört. Man soll also laut so beten, als ob man vorlesen würde. Es stellt sich natürlich die Frage, wie es überhaupt möglich ist so zu rezitieren, dass man sich selbst nicht hört. Dies ist bei Schwerhörigen der Fall, wie es treffend Thomas Mann in den Buddenbrooks beschreibt: Da Lea Gerhardt taub war, war sie es gewöhnlich, die an den Jerusalemsabenden vorlas; auch fanden die Damen, daß sie schön und ergreifend läse. Sie nahm aus ihrem Beutel ein uraltes Buch, welches lächerlich und unverhältnismäßig viel höher als breit war und vorn, in Kupfer gestochen, das übermenschlich pausbäckige Bildnis ihres Ahnherrn enthielt,...

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Offener Brief an die Bischöfe, Patriarchen und Kardinäle der Hl. Katholischen Kirche; Gesamttext, Teil 3

Nachdem im vorigen Teil alle bewußten personellen Fehlentscheidungen Bergoglios aufgeführt worden sind, welche beweisen, dass er diejenigen befördert, die skandalös leben und häretisch sind, erfolgt an dieser Stelle eine andere Zusammenstellung seiner Taten, die man nicht anders als praktische und tätige Häresieförderung bezeichnen kann. Ja, Franziskus begeht Häresie. Damit aber eine formelle Häresie stattfindet, muss derjenige, der sie verbreitet insoweit theologisch gebildet sein, um überhaupt zu wissen, wogegen er verstößt. Daher ist es in der Kirchengeschichte kaum vorgekommen, dass ein von Kokablättern benommenes südamerikanisches Mütterchen, welches meinte den Hasen zu spicken, den sie sich aber eingebildet hat, denn in Südamerika gibt es keine Hasen (ätsch!) und dabei Häretisches von sich gab als formelle Häretikerin verurteilt worden ist. Ein formeller Häretiker kann eigentlich nur ein ausgebildeter Theologe werden, der die Häresien öffentlich, vorzugsweise in schriftlicher Form, vorlegt. Oft hört man von den neokonservativen Katholiken samt Geistlichen, welche sich eine Wirklichkeit konstruieren, um ja nichts unternehmen zu müssen: Das ist noch niemals eine formelle Häresie! Der ist viel zu dumm. Der weiß nicht, was er redet! Dummheit hin oder her. Bergoglio hat Theologie studiert, er war sogar der Rektor (sic!) einer katholischen Universität und als Papst stehen im alle möglichen Kongregationen und Berater zur Verfügung, damit er sich genau informieren kann. Er hat ja eigens die kirchlichen Dokumente, welche die Häresien verurteilen, die er jetzt vertritt, in seiner vorpäpstlichen Zeit zitiert. Sie sind im also bekannt, sodass er ganz genau weiß, wogegen er verstößt. Somit ist die Häresie Bergoglios sowohl formell als auch hartnäckig, denn er ist schon mehrmals  ermahnt worden. Er bleibt also ein Häretiker, weil er es will. (Die Unterstreichungen im Text stammen von uns.) Förderung der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Eucharistie. Papst Franziskus hat fortwährend die Zulassung von Personen zur Eucharistie unter bestimmten Bedingungen für Personen propagiert, die zivil von...

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