Heute, am 31. August, beten wir die Bußpsalmen für die Lösung des Bergoglio-Problems und das Wiederaufleben in der Kirche in DE, AT und CH

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Es ist soweit: Die Bußpsalmen beten!

Praktische Anweisung

Man bete wie folgt:

  1. Man knie sich hin.
  2. Man mache das Kreuzzeichen.
  3. Man bete: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“
  4. Man lese einfach all das laut vor, was auf den Seiten 179 bis 188 geschrieben steht.
  5. Man beende das Gebet mit einem Kreuzzeichen und Punkt (3)

Ad 4.

Unter „lautem Beten“ verstehen die frühen Rubriken des Offiziums, dass man die Lippen bewegen soll und sich selbst wenigstens hören sollte. Man braucht also nicht zu schreien. Sollte man zusammen mit jemanden beten, so kann man sich bei den Versen, Anrufungen der Litanei und anderen Gebeten abwechseln und während der eine laut betet, betet der andere im Geiste mit bis er an die Reihe kommt. So bestimmen es die Rubriken der alten Ablassgebete und so wird es richtig sein. Man kann sich die Texte ausdrucken oder am Handy beten. Weiterlesen

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Priestertum und Zölibat (11 von 12): Zölibatsgesetzgebung der Ostkirche

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Die Ostkirche fiel durch ihre verweltlichte Verkettung schon früh von der apostolischen Tradition des Zölibats ab, fiel bald in Häresie (Filioque) und Schisma. Was haben also diese häretischen Schismatiker uns Katholiken zu sagen? Gar nichts! Denn:

a. Sie dulden Wiederverheiratung.

b. Sie dulden Priesterehe des niederen Klerus.

c. Erkennen den Papst nicht an.

Alles ist miteinander verwoben, leider. Also das Argument der Pastoralassistentin und des Pfarrers: „Aber die Ostkirche …“ gilt nicht. Es gibt nur eine einzige Kirche: die römisch-katholische Kirche mit dem Priesterzölibat. Verstanden? Weiterlesen

Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden. (23) Kapitel: Vorstufen der Mystik? (13) Gebet der Einfachheit und Beschauung (ix). Betrachtung vorbereiten

Pater Poulain SJ untersucht die Frage, ob man den „Stoff“ sprich die Inhalte des betrachtenden oder des affektiven Gebets vorbereiten sollte, wie z.B. über das göttliche Attribut der Vorsehung nachzudenken oder die Heilung des Aussätzigen durch Jesus zu betrachten. Die Antwort lautet: Natürlich ja! Warum? Weil alles Übung braucht. Wenn Sie ein Instrument spielen, singen oder eine Sportart betreiben, müssen Sie sich zuerst auch aufwärmen, einsingen etc. und wissen, was Sie eigentlich vorhaben. Man singt oder spielt nicht drauf los. Auch Menschen, die sehr gut improvisieren können, sind zu dieser Eigenschaft durch jahrelanges Üben gekommen. Warum sollte es beim Gebet, welches genauso eine Fertigkeit, vom Menschen aus ausgesehen ist, wie alles andere auch anders sein? Es ist zuerst Handwerk, dann ist es Kunst. Es stimmt zwar, dass man manchmal betrachtende Gedanken oder manchmal ein affektives Gebet auch bei alltäglichen Tätigkeiten verrichten kann, aber doch nur nach langjähriger Einübung der Betrachtung oder des affektiven Gebets.  DSDZ erlebt oft, dass er theologische Traktate liest und sich dann hinknien muss, um betrachtend diese Inhalte gleichsam zu „verdauen“. Diese Inhalte kommen ihm auch oft in ganz alltäglichen Situationen in den Sinn, weil sie aber vorher gelesen wurden. Somit wird das betrachtende Gebet durch die gelesenen Inhalte vorbereitet, denn die Reihenfolge des Gebets lautet: Weiterlesen

Nuntius Viganò oder wie Blogger die Kirche retteten

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Die heutigen Nachrichten bringen die Story, wie es eigentlich dazu kam, dass Erzbischof Viganò seinen hochbrisanten Bericht verfasste. Er verfasste ihn, wie onepeterfive berichtet, nach mehreren Treffen mit dem italienischen Blogger A.M. Valli, welcher diesen Blog betreibt. DSDZ (der Schreiber dieser Zeilen) kennt diesen Blog nicht, der jedoch, so Msgr. Viganò  im Vatikan gelesen und geschätzt wird. Wir verweisen unsere Leser zum Beiboot Petri, ebenfalls einem Blog, der über diese ganze Angelegenheit auf Deutsch berichtet und springen gleich zur theologisch-moralischen Auswertung dieses Ereignisses. Fassen wir zusammen: Weiterlesen

„Wenn Du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her“ oder Erzbischof Viganò schreibt

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Wie viele unserer Leser wahrscheinlich schon gelesen haben, ereignete sich in den letzten 48 Stunden etwas Gutes, was davon zeugt, dass man:

  • Priester,
  • Bischof,
  • Erzbischof
  • Päpstlicher Nuntius

und zwar zuerst sukzessiv und dann alles in Einem sein kann und dabei:

  • kein Sodomit
  • gläubig und sich vor der Hölle fürchtend,
  • mutig
  • mit einiger persönlicher Integrität

ausgestattet sein. Weiterlesen

Priestertum und Zölibat (10 von 12): Historisch-traditionelle Argumente für das Zölibat

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Geweihte verheiratete Männer durften nach der Weihe keinen ehelichen Sex haben. Punkt. Sonst gab es Kirchenstrafen. Und was passierte mit der Frau? Ins Kloster. Das Zölibat ist ein höheres Gut. Mit der Zeit weihte man unverheiratete und das Ehefrau-ins-Kloster-Problem fiel weg. Es ist absoluter Unsinn zu sagen, dass das Zölibat ein „mittelalterliches Gesetz“ ist. Die älteste Zölibatsgesetzgebung stammt noch aus dem Zeiten vor dem ersten Konzil, was nicht bedeutet, dass es früher nicht galt. Es wurde da erstmal dekretiert, ja, weil dagegen verstoßen wurde. Was haben die Leute nur mit dem Sex?

Historisch-traditionelle Argumente für das Zölibat

  1. Die gegenwärtigen Zölibatsdiskussionen, welche, auch unter Berufung auf die Praxis der Alten Kirche, meistens in der Forderung nach der Weihe von verheirateten Männern, den sog. viri probati münden, scheinen einen wichtigen Umstand dieser Weihepraxis nicht zur Kenntnis zu nehmen.[1] So ist es zwar korrekt zu behaupten, dass in den ersten Jahrhunderten verheiratete Männer zu den höheren Weihen des Diakons, Priesters oder Bischofs zugelassen wurden, die Geweihten aber ab dem Moment der Weihe ihre Ehe nicht mehr gebrauchen durften, d.h. weder mit ihren Ehefrauen sexuell verkehren, noch mit diesen in einem Haus wohnen durften. Da solch eine Entscheidung auch von den Ehefrauen gebilligt und mitgetragen werden musste,[2] so darf angenommen werden, dass die Entscheidung die höheren Weihen zu empfangen eine familiäre Entscheidung darstellte.

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Predigten zum Evangeliumstext der Alten Messe – Sonntage 1 – 14. Sonntag nach Pfingsten

Evangelium des vierzehnten Sonntags nach Pfingsten

Mt 6, 24 – 33 Niemand kan zwei Herren dienen. Entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon. So sage ich euch denn, seid nicht ängstlich besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist denn das Leben nicht mehr als die Nahrung und der Leib nicht mehr als die Kleidung? Betrachtet die Vögel des Himmels! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen: euer himmlicher Vater ernährt sie. Seid ihr nicht viel mehr als sie? Wer von euch kann mit seinen Sorgen seinem Leben auch nur eine Elle zusetzen? Und was seid ihr so ängstlich besorgt um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes! Wie sie wachsen! Sie arbeiten nicht und spinnen nicht; und doch sage ich euch, selbst Salomon in all seiner Pracht war nicht so gekleidet wie eine einzige von ihnen. Wenn nun Gott das Gras, das heute auf dem Felde steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wieviel mehr euch Kleinmütige! Seid also nicht ängstlich besorgt und fragt nicht: Was sollen wir essen? Was sollen wir trinken? Womit sollen wir uns bekleiden? Um all das sorgen sich die Heiden. Euer himmlischer Vater weiß ja, daß ihr dies alles nötig habt. Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, und dies alles wird euch hinzugegeben werden.

Predigttext des Kirchenvaters

Auslegung vom heiligen Bischof Augustin.
Buch 2 über die Bergpredigt, Kap. 14.
„Niemand kann zwei zu Herren haben.“ Auf dieselbe Absicht ist auch das zu beziehen, was er im folgenden erklärt: „Denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird sich dem einen fügen und den anderen gar nicht beachten.“ Diese Worte sind genau zu beachten; denn wer die zwei Herren sind, zeigt er gleich darauf, wenn er sagt: „Ihr könnt nicht Gott zum Herrn haben und den Mammon.“ Mammon soll bei den Hebräern der große Besitz genannt werden; dazu passt auch das phönizische Wort: denn Gewinn wird im Phönizischen Mammon genannt.
V. Du aber, o Herr, sei uns gnädig.
R. Gott sei Dank gesagt.

Kirchengebet

Wir bitten Dich, o Herr, sey stets ein gnädiger Beschützer deiner Kirche! und weil ohne deine Hilfe der schwache Sterbliche fällt, so zieh ihn durch deinen Beistand von dem zurück, was ihm schädlich ist, und führe ihn zu dem hin, was ihm heilsam ist! Amen.

Anna Gallica, Wenn nicht jetzt, wann dann? Mantillas leicht gemacht!

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Anbei stellen wir einen Beitrag der Leserin Anna Gallica vor, welche, wie sie in einem Kommentar schrieb, ihre Mantillas kostengünstig selbst bastelt. Da sich alle unsere Bastelbeiträge einer großen Beliebtheit erfreuen und wir auch etwas vorstellen wollen, was von dem jetzigen Homo-Sumpf ablenkt, so kommt solch ein Mantilla-Bastel-Beitrag gerade richtig. Weil Mantillas dermaßen aufregen und echauffieren, siehe die Kommentare auf gloria.tv, so machen wir gerade hier weiter der Maxime vom hl. Maximilian Kolbe  eingedenk:

Eine gute Sache, denn der Teufel ärgert sich!

Dass es ihn ärgert, kann man aus den Kommentaren ersehen, auch von Männern, denen es wirklich gleich sein dürfte, was die Frauen während der Messe auf dem Kopf tragen oder nicht tragen. Hier ist wieder einmal unsere dämonologische Maxime anzuwenden:

Ist etwas auf der rein rationalen Ebene nicht erklärbar oder widersprüchlich, so muss man auf die übergeordnete spirituelle Ebene schreiten.

Warum ist es rational nicht erklärbar? Weiterlesen

Tridentinische Messe (für Juli) für alle Wohltäter am 26. August um 7.00.

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass die nächste Tridentinische Messe für die Wohltäter unserer Blogs am 26 August um 7 Uhr in der Abtei Fontgombault zelebriert werden wird.

Die Messe wird für die folgenden Wohltäter des Monats Juli zelebriert:

Frau G. M.

Frau E. H.

Herr M. K.

Frau G. S.

Herr G. F.

Herr U. M.

Frau C. H de. C.

Herr T. R.

Frau B. D.

Herr M. F.

Allen Wohltätern herzliches Vergelt’s Gott!