Kard. Bona: Die Unterscheidung der Geister. (40). Über den göttlichen Geist (v). Gott führt schrittweise.

Der Geist Gottes führt schrittweise, d.h. graduell. Natürlich graduell in dem richtigen Sinne, wonach man zuerst 10% von etwas erreicht, was zu 100% vorliegt. Das, was man erreichen möchte, bleibt identisch und wird nicht in sein Gegenteil verkehrt, wie die berühmt-berüchtigten nachkonziliar-hegelianische “Gradualität nach Schönborn“. Gott führt uns langsam zu derjenigen Vollkommenheit, die er selbst ist, dadurch, dass er uns schrittweise von unseren Unvollkommenheiten reinigt und manchmal mit übernatürlichen Gaben beschenkt. Der Teufel, der auch paranormale Gaben und geistliche Einsprechungen geben kann, kennt keine Ordnung und hat nichts Gutes im Sinne. Aber eigentlich ist es sehr einfach Offenbarungen von Falschoffenbarungen zu unterscheiden:

  • Faustina war viel zu jung im Glauben und viel zu hysterisch, als dass Christus sie schon in ihrer Novitiatszeit mit seiner Erscheinung gewürdigt hätte,
  • die Jugendlichen aus Medjugorje, die sich herausgeschlichen haben, um heimlich zu rauchen, waren viel zu unvollkommen, als das die richtige Mutter Gottes ihnen erschienen wäre.

Gott handelt graduell, nicht sprunghaft!

 

 

Sechstes Kapitel

Was man unter dem göttlichen Geiste oder Antriebe zu verstehen habe. – Auf wievielerlei Weise er die Seele anrege und bewege. – Es werden einige Regeln und Kennzeichen angegeben, wodurch derselbe von dem Antriebe des Teufels unterschieden werden kann. 

 

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