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Novus Ordo und Mann-Sein oder Vorbemerkungen zum Text von Pater Cipolla.

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Wir stellen hier, wieder einmal in der hervorragenden Übersetzung von davillatollkühn, einen profunden und dichten Text von Pater Cipolla vor, einem der bekannteren Autoren auf Rorate Caeli.

Wenn wir Pater Cipolla schreiben, dann trifft diese Anrede die Sache nicht genau, denn seit 50 Jahren ist die korrekte Anrede eines Priesters in der deutschen Sprache verschwunden. Korrekt wäre es „Hochwürden“ zu schreiben, aber dies erscheint sogar uns zu antiquiert und am Rande der Lächerlichkeit. Denn Cipolla ist kein Ordensgeistlicher, sodass er kein „Pater“ ist, er ist ein Hilfsgeistlicher, somit kein „Pfarrer“ und kein Bischof und daher kein „Monsignore“, obwohl dieser Ehrentitel nicht nur für Bischöfe gilt. Von „Priester“ Cipolla zu sprechen erscheint despektierlich und undeutsch, sodass wir das amerikanische Father – Pater für Priester hier einfach lassen. In anderen Sprachen, wie im Polnischen, gibt es eine gebräuchliche Anredeform für einen Priester, die sich recht antiquiert der 3 Person Singular bedient, wie es in manchen Regionen Deutschlands noch heute üblich ist: „Er nehme“ anstatt „Du nimmst“ oder „Sie nehmen“. Diese besondere Priesterform lautet: „der Priester nehme“. Was hat das mit dem Text von Pater Cipolla zu tun? Dass es im deutschsprachigen Raum so wenige Priester gibt, dass es nicht einmal eine korrekte und allseits bekannte Anredeform für sie gibt. Es ist so, als würden alle Doktoren aussterben! Oh weh!

Priestertum kein Männerberuf

Warum gibt es keine Priester oder immer weniger Priester? Weil das Priestertum kein Männerberuf ist. Man sagt zwar in anderen Bereichen „kein reiner Männerberuf mehr“, aber das Priestertum ist entweder ein Männerberuf oder es existiert nicht, obwohl das Priestertum durch die verheirateten Diakone, die immer den Eindruck eines Pantoffelhelden machen und durch die Pfarr-Gemeinde-Pastoral-und-wie-auch-immer-Assistentinnen immer weiter entmännlicht und feminisiert wird. Die Anzahl der Frauen auf der Szene, pardon, im Presbyterium, ist in den deutschsprachigen Ländern wirklich beispiellos hoch und es handelt sich fast immer um übergewichtige, wenig hübsche Frauen, mit Kurzhaar-Bürsten-Mecki-Frisur mit einem Batisttuch um den Hals, welche mit einem Augenaufschlag nach oben immer recht betont Worte wie: „Gott“, „Menschen“, „Ökumene“, „Engagement“ und „Miteinander“ sprechen, während ihnen der Pfarrer oder „die andere Madam“, wie es boshaft der Blogger Mundabor ausdrücken würde, selig zulächelt. Nein, nicht alle katholische Priester sind homosexuell, aber sie machen einen dermaßen verweiblichten und verweichlichten Eindruck, dass es nicht weiter auffällt.

Was macht ein Pfarrer im deutschsprachigen Raum? Wir wissen es nicht genau, nach Beobachtungen vermuten wir aber, dass es nicht sehr viel ist. Denn es ist:

  1. „das Einbinden der pastoralen Gruppen“,
  2. „das Miteinander“,
  3. das Herumsitzen in verschiedenen Gremien, im Sinne von 2.,
  4. „die Jugendpastoral“, man verreist mit den Jugendgruppen und spielt Gitarre,
  5. „die Kinderpastoral“, man verkleidet sich als Weihnachtsmann, während die Pastoralassistentin das Zepter führt,
  6. Man macht einen gütigen und wohlwollenden und vor allem menschennahen Eindruck,
  7. Man brüskiert niemanden, denn man ist „dialogoffen“ und „gesprächsbereit“,
  8. Man veranstaltet „Gottesdienste“ (das Wort „Messe“ wird nicht verwendet), in denen es um „Kreativität“, „das Mitmachen“ und „die-Menschen-Erreichen-Wollen“ geht.

Was ist da der Unterschied zu einer männlichen Kindergärtnerin? Kaum einer. Es ist doch unmöglich, dass dieses Priesterbild und diese Aufgaben normale, männliche Männer anziehen, die ja etwas „schaffen oder bewegen“ wollen. Die nachkonziliare Kirche ist nicht in der Lage ein konsistentes Lehrgebäude zu vermitteln, was jedem spätestens im zweiten Semester der Theologiestudiums auffällt. Die alte vorkonziliare Theologie ist zwar konsistent, denn wahr, aber sie ist verboten. Und Männer lieben Sinn, Ordnung und Logik. Den Kampf lieben sie auch. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum die Alte Messe so viele Männer anzieht. Bei allen Vetus Ordo Messen, die der Schreiber dieser Zeilen in mehreren Ländern besuchte, waren mehr Männer als Frauen unter den Gläubigen. Um die Exotik dieses Satzes, der sich dermaßen von unserem Novus Ordo-Alltag unterscheidet, nochmals zu unterstreichen, halten wir fest:

  1. Es sind überhaupt Menschen in der Kirche.
  2. Es sind Männer in der Kirche.
  3. Es sind mehr Männer als Frauen in der Kirche.

„Unmöglich!“, sagen Sie? Nein, Vetus Ordo macht es möglich!

Als Mann bei der Novus Ordo Messe – verdächtig

Der Schreiber dieser Zeilen ging recht oft in die Kirche und häufig passierte es, dass er der einzige Mann, damals noch ein recht junger, unter lauter Frauen bei einer Novus Ordo Messe war. Häufig war er die einzige „Nicht-Nonne“ bei einer frühen Gemeindemesse, die von Ordensfrauen besucht wurde. Er fühlte sich dabei schlecht, als hätte er sich in einen Damenumkleideraum verirrt oder als wäre er der einzige Mann bei einem Damenkränzchen. Es kam ihm vor, als ob ihn diese Frauen misstrauisch anschauten und sich insgeheim fragten:

„Was stimmt bei dem nicht? Warum ist er in der Kirche? Als Mann? Warum nicht im Seminar? Warum selbst kein Priester? Ist er schwul? Ist er krank? Ist er sonst nicht normal?“

Es kommt oder kam wirklich sehr selten vor, dass er bei Wochentagsmessen andere Männer traf, die keine Rentner, keine Obdachlosen und keine zarten, verweiblichten Jünglinge waren. So hatten die fragenden Blicke der Ordensschwestern und der Frauen doch recht. Es war sehr ungewöhnlich. Der Schreiber dieser Zeilen ist sich sicher, dass andere Männer ähnliche Erfahrungen haben, die sie vielleicht nicht reflektieren oder verbalisieren. Denn nach dem sensus communis des Novus Ordo gehören Männer einfach nicht in die Kirche. Er hörte oft unter den „richtigen Männern“ den Satz:

„Kirche ist nichts für Männer. Es ist etwas für Frauen und Kinder. Ein Mann kann Priester werden oder ein Bischof, wenn er die Frauen lassen kann. Das ist in Ordnung. Aber dieses In-die-Kirche-Gehen ist unmännlich!“

Dies sind die Aussagen sozusagen der Besten, also der einigermaßen noch gläubigen Katholiken, welche den Sinn der katholischen Religion einsehen. Der Schreiber dieser Zeilen hatte sich immer bei den Novus Ordo Messen gelangweilt, konnte sich schlecht konzentrieren, fühlte sich deswegen schuldig, bis er in einem pastoralen Buch eines Moraltheologen las, dass

„Männer sich halt in der Kirche langweilen, weil sie von ihrer Natur her auf Aktivität ausgerichtet sind“.

Das war eine Erleichterung, dass er doch normal ist. Aber er langweilte sich immer bei den Novus Ordo Messen, jedoch niemals bei der Anbetung, wo ja gar nichts passiert, kaum bei den Litaneien oder beim Rosenkranz. Nur bei der Novus Ordo Messe. Es scheint einfach, und Pater Cipolla zeigt die Gründe, dass die Novus Ordo Messe mit Absicht, unter dämonischer Einflüsterung, so konzipiert wurde, damit sie Männer verjagt. Kardinal Heenan hatte es schon früh erkannt. Als der Schreiber dieser Zeilen zum ersten Mal eine Alte Messe besuchte, so dachte er bei sich:

„Endlich Ordnung, Logik, Struktur! Das ist es!“

Diese Erfahrung wird auch anderen Männern zuteil und unsere Leser können gerne über ihre eigenen Erfahrungen berichten. Entweder sind Frauen bei Novus Ordo duldsamer oder sie werden durch die weibliche Art des Novus Ordo angezogen. Es ist doch recht weiblich permanent auf jemanden einzureden, ohne dass er zuhört. Das Beispiel mit dem italienischen Kinderwagen, bei dem die Mutter das Kind immer vor Augen hat, das Pater Cipolla wählt, ist sehr treffend. Die Priester ist im Novus Ordo nicht nur der Showman, er ist auch die Übermutter, welche die Kinder, sprich die Gemeinde, immer vor Augen hat, damit die nichts „ausfressen“ und z.B. während des Gottesdienstes den Rosenkranz beten oder nicht „aufpassen“. Bei der Alten Messe fällt dieser beidseitige Druck weg, denn der eine hat nichts zu animieren und die anderen können beten, meditieren, im Schott die Gebete mit verfolgen oder anderes tun. Bei allen Tridentinischen Messen, die der Schreiber dieser Zeilen besuchte, sah er niemanden bei den Erwachsenen, der etwas Ungebührliches tat. Sogar Kinder waren konzentrierter. Es ist als würde man dem Anführer in die Schlacht folgen oder am untersten Treppenabsatz der Opferung eines Priesters beiwohnen, der für uns stellvertretend opfert. Und genau das ist ja auch die Theologie der Messe.

Unmännlichkeit des Novus Ordo und die Kompensation

Die Novus Ordo Messe ist unmännlich und das Novus Ordo Priestertum leider auch. Und deswegen gibt es kaum Berufungen oder es kommen verweiblichte Jünglinge in die Seminare, welche dann oft homosexuell werden und falls doch nicht können sie den Beschwernissen des geistlichen Kampfes nicht gerecht werden. Was macht einen Mann aus? Das Kämpfen und das Erschaffen, was nicht nur in die biologische Vaterschaft münden muss. Nicht der Geschlechtsverkehr. Man hat wirklich als Christ und Priester genug zu kämpfen:

  • Gegen das Fleisch,
  • Gegen die Welt,
  • Gegen den Satan.

Da braucht man wirklich viel Männlichkeit, Durchhaltevermögen und Mut, denn leicht ist es nicht. Man hat aber auch als Vater andere zu leiten, sie zu belehren und durch das eigene Zeugnis aufzuerbauen. Man hat als Priester die absolute Vorbildfunktion. Man hat aber in der Novus Ordo Kirche nicht gegen das Fleisch zu kämpfen, denn man ist nicht „leibfeindlich“. Man hat nicht gegen die Welt zu kämpfen, denn nach dem Vat. II hat man mit ihr einen „offenen und wertefreien Dialog zu führen“. Man hat natürlich auch nicht gegen den Satan zu kämpfen, da es ihn nicht gibt. Was bleibt da von der Männlichkeit und vom geistlichen Kampf übrig, der die Vorbedingung für die Heiligkeit ist? Genau, nichts! Das, was wir hier darlegen, ist wirklich das traditionell-katholische Priesterbild. Solch ein Priesterbild kann Männer anziehen.

Aber es wird spätestens seit 1962 nicht praktiziert und die Priester kämpfen mit einer ständigen Identitätskrise.

Wer bin ich denn als Priester? Bin ich noch ein Mann? Bin ich krypto-schwul? Trage ich wirklich Frauenkleider?

Ja, es sind wirklich quälende Fragen, die der Schreiber dieser Zeilen schon auf die eine oder andere Weise von Seminaristen, Ordensmännern oder Priestern vernommen hatte. Und das ist der Weg sich doch noch seine Männlichkeit auf der sexuellen Ebene zu beweisen nicht so abwegig. Die Psychologie sagt, dass unsichere Männer fremdgehen, um sich einfach wenigstens auf der einen Ebene zu beweisen.[1] Die Häufigkeit des Priesterkonkubinats hat ja dieselben Gründe. Die Priester wissen nicht, was sie sind, wissen nichts mit sich anzufangen, weil sie kein geistliches Leben führen, haben zu viel Zeit, zu viel Geld und eine Willige findet sich immer, wenn man die Ansprüche nicht zu hoch schraubt. Der Schreiber dieser Zeilen hatte doch tatsächlich ein paar Priesterkonkubinen kennengelernt oder wenigstens Frauen, die gelegentliche sexuelle Beziehungen zu Priestern hatten, was sie ihm recht freimütig eröffneten und er dachte, dass die Kirchenväter doch auch in diesem Bereich recht hatten, dass die Sünde selbst die Bestrafung für die Sünde ist. Die weltlicheren Gedanken lauteten aber:

„Der arme Mensch! Was hat er sich da angelacht? Das ist erbärmlich. Sie ist weder hübsch, noch wohlgebaut, noch intelligent. Eine beidseitige verkümmerte Leidenschaft. Was ist denn mit ihr los, dass sie sich an einen Priester wirft?“

Ja, es ist Unsicherheit an beiden Seiten. Der Priester denkt:

„Ich bin nichts wert, so will ich es mir beweisen, dass es anders ist“.

Sie denkt:

„Ich bin sowieso nichts wert. Keiner will mich. Ich verdiene keinen guten, ordentlichen Mann. Dann mache ich es mit einem Priester“.

Paradoxerweise fällt ein Mann viel öfter durch hässliche Frauen als durch hübsche. Denn die hübschen haben ein höheres Selbstwertgefühl und sind meistens auch intelligenter. Sie haben es also nicht nötig.

Daher haben die deutschsprachigen Bischofskonferenzen wohlbedacht den Novus Ordo Priestern die meist hässlichen Pastoralassistentinnen zur Seite gestellt, damit die Ersteren durch die Letzteren fallen. Warum diese Betonung der männlich-priesterlichen Seite? Die Pastoralassistentinnen fallen doch auch. Weil die Assistentinnen keine Sakramente spenden. Ein gefallener Priester begeht ein Sakrileg, welcher recht schnell mit dem Glaubensverlust und Verblendung des Intellekts bestraft wird. Aufgrund dessen erhalten die Gläubigen zuerst keine würdigen Sakramente, denn der Priester befindet sich ja in der Todsünde. Dann aber nach längerer Zeit erhalten die Gläubigen keine gültigen Sakramente mehr, weil dieser Priester nicht einmal mehr die Intention hat das zu tun, was die Kirche in diesem Ritus tut,[2] was, neben der richtigen Form und Materie, die Mindestvoraussetzung eines gültigen Sakraments ist.

Der Schreiber dieser Zeilen ist sich ziemlich sicher, dass in seiner Diözese eine Anzahl der Messen, aber auch der Beichten ungültig ist, wenn bestimmte Priester diese zelebrieren bzw. hören. Woher kann er das wissen? Er spürt es, kein Ausströmen der Gnade, keine hl. Kommunion. Ist er sich das sicher? Ja, schon. Kann er das beweisen? Wie denn? Vielleicht betrügt ihn der Teufel? Möglich, aber in diesen Fällen unwahrscheinlich, weil das ganze Drum-Rum dieser Priester nicht stimmt. Weiß er denn ganz sicher von den Konkubinaten? In einigen Fällen schon, in anderen schließt er per analogiam. Somit stellt die Entwicklung von fehlender Männlichkeit zu ungültigen Sakramenten eine schiefe Ebene dar. Es ist zwar am Anfang möglich, dass, wenn der Priester zum ersten Mal fällt, es bereut und beichtet, aber fast immer wird diese Situation zu einem Dauerzustand und dann wartet man die Aufhebung des Zölibats ab. Das Problem ist aber, dass man die fehlende Männlichkeit des Novus Ordo Priestertums über das Sexuelle kompensiert und vollends seine priesterliche Identität und die Gnade für sich und andere verliert. Wenn man uns fragt, warum wir uns über das „Privatleben“ der Priester so aufregen, so antworten wir: Deswegen, weil wir keine Leistung erhalten für die wir unsere Kirchensteuer bezahlen. Keine würdigen Sakramente, keine gültigen Sakramente, keine Lehre, keine geistliche Leitung. Deswegen.

Zukunft des katholischen Priestertums

Fast nur noch Traditionalisten haben Priesterberufungen, die doch ein mehr oder weniger männlich-katholisches Priestertum verkörpern. Dennoch weiß sich eine vermeintliche Priesterberufung, die es mit der Lehre der Kirche und dem Priestertum ernst meint, nirgends zu verwirklichen.

  • Piusbruderschaft ist immer noch kanonisch irregulär, falls dies unter Papst Franziskus noch etwas bedeutet.
  • Ecclesia Dei Gemeinschaften werden fast überall von der normalen Pfarrseelsorge ausgeschlossen und seit Franziskus unterdrückt.
  • Es bleiben nur noch ein paar Mönchsorden übrig, aber nicht jeder Priester ist ein Mönch und vice versa.

Wenn man mit einer frommen Ordensfrau spricht oder gar einer kontemplativen Nonne, so merkt man: das ist vor allem eine Nonne und keine Frau. Ja, es ist eine Frau und kein Mann, aber das Geschlecht wird so sublimiert und überhöht das es keine Rolle mehr spielt, dennoch nicht im Sinne des Genders. Man wird einfach ein geistlicher Mensch. Diesen Eindruck kann man auch bei den richtig frommen Priestern und Mönchen gewinnen. Das sind vor allem Männer Gottes, keine Frauen, zuerst Männer, aber vergeistigte Männer. Diese Männer stellen sich vor dem lauten Brevierbeten und anderen geistlichen Übungen kaum Fragen nach ihrer eigenen Männlichkeit, weil sie dazu keine Zeit haben und durch die Alte Messe weniger ich-zentriert sind. Während die Alte Messe das Beste im Menschen freilegt und zum Besseren verändert, weil es die ultimative Quelle der Gnaden ist, so macht es die Neue Messe gerade umgekehrt. Man verweiblicht, man wird zu einem Mann-Weib oder einem Macho als Mann. Und deswegen wird die Neue Messe keine Priesterberufungen langfristig irgendwo generieren, eher die vorhandenen degenerieren.

Wann werden wir also Priesterberufungen haben?

  1. Beim Wiedererrichten der katholischen Liturgie.
  2. Beim Wiedererrichten der katholischen Lehre.
  3. Beim Wiedererrichten der katholischen sakramentalen Disziplin.
  4. Beim Wiedererrichten der katholischen Moral.
  5. Beim Wiedererrichten der katholischen Orden.
  6. Beim Wiedererrichten des katholischen Gemeindelebens.
  7. Beim Wiedererrichten der katholischen Bildung.

All diese Punkte bedingen sich gegenseitig, aber es fängt bei der Messe an, damit man sieht, was die eigentliche Hauptaufgabe eines Priesters ist. Und wann werden wir das in den deutschsprachigen Ländern erleben? Frühestens in hundert Jahren. Sie und ich, liebe Leser, werden es nicht mehr erleben. Machen wir uns nichts vor! Zuerst muss die ganze Kirche den Deuterovatikanismus ganz abstreifen und verwerfen, bevor sich etwas in den deutschsprachigen Ländern regt. Die jetzige Bischofsgeneration muss aussterben, also in etwa in 30 bis 40 Jahren. Die Buben, die jetzt die Tridentinische Messe erleben, müssen erwachsen werden, das Priestertum wählen, irgendwo ein Seminar finden und sich weihen lassen, um in ca. 40 bis 50 Jahren zum Bischof geweiht zu werden, sodass die altrituellen Bischöfe eine Mehrheit bilden und diese zu Kardinälen geweiht werden. Wo und von wem und wie, all das steht in Gottes Hand. Vielleicht wird es nach dem Schisma eine traditionalistische Untergrundkirche, wie in China geben? Ja, wirklich harte Zeiten kommen auf uns zu, damit die Restkatholiken wie Gold oder Silber gereinigt werden und als Licht für die Welt glänzen. Falls Sie also ein Mann sind, dann gehen Sie in die Alte Messe. Es wird ihren Kampfgeist und ihre Männlichkeit stärken. Wenn Sie eine Frau sind, dann tun sie es auch. Es wird ihre Weiblichkeit stärken, denn kämpfen müssen Sie auch. Amen.

[1] https://www.welt.de/wissenschaft/article13513981/Sexuell-unsichere-Maenner-gehen-haeufiger-fremd.html http://www.mensvita.de/seitensprung-unsichere-maenner-gehen-haeufiger-fremd-30437/ http://www.wunderweib.de/warum-gehen-maenner-fremd-die-haeufigsten-gruende-1713.html

[2] https://traditionundglauben.com/2015/11/09/muss-man-da-wirklich-hingehen-oder-die-intention-bei-den-novus-ordo-messen/

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