Tradition und Glauben

Auflösung von Ecclesia Dei – damit die Gnade versiegt

Damit uns niemand vorwerfen kann, dass wir in die Hasen-Hosen-Rock-Ecke flüchten, wenn etwas Wichtiges stattfindet, hier eine Erklärung zur Auflösung der Ecclesia Dei Kommission im telegraphischen Ann-Barnhardt-Stil: Frage: Warum löst Bergoglio die Ecclesia Dei Kommision auf? Antwort: Weil er vorhat die Ecclesia Dei Gemeinschaften aufzulösen und Summorum Pontificum aufzuheben. Frage: Warum wird die Alte Messe ins Reservat der Piusbruderschaft verlegt? Antwort: Weil die FSSPX immer noch kanonisch irregulär ist und alle Sakramente gültig, aber unerlaubt gespendet werden. Gläubige die dorthin ohne Not (z.B. im Todesfall) hingehen, begehen eine schwere Sünde. Die FSSPX wollte die Konkurrenz loswerden und machte mit Bergoglio einen Deal. Frage: Aber Franziskus hat ihnen die Beichtjurisdiktion gegeben, sowie die Möglichkeit die Ehen zu segnen. Und er ist Papst. Antwort: Er ist ein Gegenpapst. Seine Anweisungen sind nicht bindend. Frage: Und wenn er doch Papst ist? Antwort: Dann hätte er kirchenrechtlich eine Vorgehensweise wählen müssen, welche die Piusbruderschaft kanonisch regulär macht, indem die Piuspriester ganz legal ein kirchliches Amt erhalten. Die Entscheidung von Bergoglio ist ein riesen Formfehler, juristisch gesprochen, und daher hat sich faktisch nichts am kanonischen Status der FSSPX geändert. Kardinal Burke ist derselben Meinung wie DSDZ und jeder Kirchenjurist, der lesen kann eigentlich auch. Frage: Was passiert dann? Antwort: Dasselbe bei bei Unmündigen nach Amoris Laetitia oder Mitis iudex. Die Menschen werden denken, dass sie gültig und erlaubt: a. im Stand der Todsünde kommunizieren können, b. Eheungültigkeitserklärung auf Verlangen erhalten können ad a. Sie sind immer noch in Todsünde und begehen eine weitere, sowie ein Sakrileg, ad b. Eine gültige Ehe ist immer noch gültig gleich welche Papiere man sich besorgt. Die nachfolgende Ehe ist Ehebruch. Bei dieser Lösung werden die Gläubigen denken, dass sie bei der irregulären Piusbruderschaft erlaubt Sakramente erhalten können, was jedoch nicht der Fall ist, sodass sie materiell oder formell eine schwere Sünde begehen werden. Die Punkte a., b. und c. sind gleich. Es zählt das, was faktisch ist und nicht was Bergoglio sagt.  Frage: Aber die FSSPX sind die Guten? Antwort: So? Warum ist denn Bergoglio nicht gegen sie vorgegangen, wenn sie so gut und heilig sind? Warum all die Zugeständnisse? FSSPX sollte doch an seiner Abschussliste ganz oben stehen? FSSPX kritisiert ihn kaum und spricht vom „Heiligen Vater„. Frage: Wahrscheinlich will sich die FSSPX nichts verbauen? Antwort: Bei einem Gegenpapst und Häretiker? Der FSSPX war Benedikt nicht katholisch genug und jetzt schweigt sie zu Bergoglio. Frage: Worum geht es also? Antwort: Dass die Dunkelheit – Beroglio – Gegenpapst – sich mit der Dunkelheit – FSSPX – kanonisch irregulär – verbündet. Mit dem Ziel, dass die Seelen keine Gnade erhalten. So sieht es aus. Es geht um ihr Seelenheil, liebe Leserinnen und Leser. Fällt ihnen wirklich nicht dieses komische Bündnis zwischen der FSSPX und Bergoglio auf? Noch sind die Ecclesia Dei-Gemeinschaften nicht aufgelöst, aber dass wird noch folgen. Denn warum sollte man die Ecclesia Dei-Kommission von Gemeinschaften oder Priestern, die zahlenmäßig der FSSPX überlegen sind und welche mit den Jahren zu einer Anlaufstelle für Fragen zum Alten Ritus wurde auflösen, wenn man diese Gemeinschaften nicht auflösen wolle. Daher dieser vorauseilende Gehorsam der FSSP, deren polnischer Oberer, Gott sei’s geklagt bei soviel Feigheit, neulich am 13 Dezember 2018 sagte: „Es gibt keine Möglichkeit, in den Himmel zu kommen, ohne mit dem Papst vereint zu sein.“ Das ist theologisch gesehen Unsinn. Denn was bedeutet dies: Man bleibt ewig im Fegefeuer? Man kommt in die Hölle? Die „Vereinigung mit dem Papst“ spielt keine Rolle, sondern ihr Gnadenstand im Augenblicke des Todes. Aber diese Appeasement-Politik wird die FSSP und andere ED-Gemeinschaften nicht retten, wie die Briten im Jahre 1938 als sie Hitler das gaben, was er wollte, um des Friedens Willen. Vielleicht rächt sich die Einstellung aller ED-Gemeinschaften, welche meinten:   Wir möchten nur schön traditionell Messe feiern und viel Weihrauch und Brimborium. Kämpfen wollen wir aber nicht!  So meint die FSSP „Wir sind nicht Traditionalisten, sondern einfach katholisch“. Dies stimmt zwar, aber irgendwann muss man Farbe bekennen und zum Martyrium schreiten, vorher aber zum Kampf. Heute begeht die Kirche das Fest der hl. Agnes, welche mit 13 ihr Leben dahin gab. DSDZ dachte sich bei all den Märtyrern: Was für ein ungeheurer Mut! Sie wusste n alle, dass sie sterben werden, eines grausamen Todes, zu Tode gefoltert, denn nicht immer folgten Wunder. Sie taten es dennoch und so ging es 300 Jahre lang. Umgebracht, von anderen begraben und es gab immer neue Christen, weil diese Religion etwas hatte, wofür es sich zu sterben lohnte. Wie verweichlicht wir doch alle sind! Wovor haben wir Angst? Die Martyrer warteten nicht „auf den Triumph des Unbefleckten Herzens“, auf einen „übernatürliche Intervention Gottes“, sie saßen die Verfolgung auch nicht aus, wie unsere vermeintlich konservativen Gremienkatholiken. Manche flohen und das war legitim. Manche haben sich versteckt, denn es war moralisch zulässig das Martyrium zu meiden und es nicht...

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Splendor Missae oder wenn man es nicht selber macht….

Es ist wirklich sehr schwer jemandem die Schönheit und den Glanz der wahren katholischen Liturgie, d.h. der Alten Messe, zu zeigen, weil sie so gut wie nirgends in ihrer Fülle eines Pontifikalamtes in einer schönen Kirche stattfindet. Wenn Kardinal Burke irgendwo hin kommt, dann wird kurz eine Barockkirche „angemietet“ oder vielleicht auch umsonst zur Verfügung gestellt und die Gläubigen strömen wie in ein Konzert. Ja, ja das ist natürlich auch narzisstisch – Cardinal Burke on tour. Es werden Anzeigen aufgegeben mit dem Text:  In der Kirche so  und so wird die Heilige Messe aufgeopfert von Hwd. Dr. Dr. hab Soundso in der Begleitung der Schola dirigiert von Soundso. Das ist natürlich richtig, denn die Messe ist auch ästhetisch ein Genuss oder sollte es einer sein, wenn sie im richtigen liturgischen Ambiente zelebriert werden könnte. Was steht uns aber zur Verfügung? Kurz zur Verfügung gestellte Novus Ordo Kirchen oder Kapellen, die so lokalisiert sind, damit sie keiner findet oder ebenfalls abgeschabte Kirchen oder Kapellen der Ecclesia Dei Gemeinschaften oder der FSSPX. Der Schreiber dieser Zeilen konnte es nicht verstehen, wie es möglich ist, dass man um den Wert der Hl. Messe weiß und ihr keinen würdigeren Raum sichern möchte. Diese schlechte Kirchenmusik, diese narzisstischen Priester, die darauf warten, dass man ihnen die Hände abküsst und diese „Mia san mia“-Selbstzufriedenheit. Wie geht das?...

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