Erzbischof Vigano blickt durch oder das Konzil ist schuld! (2 von 6)

Erzbischof Vigano beginnt mit einem Zitat von Bischof Schneider, den er zu Recht kritisiert. Im Gegensatz zu Vigano, der alles aufgegeben und verloren hat, möchte Bischof Schneider noch im Spiel bleiben und daher verfälscht er leider die katholische Lehre, um sich nicht allzu sehr gegen Bergoglio und den Nachkonziliarismus zu stellen. Wir werden noch das gründlich beweisen, beschränken uns aber darauf, an dieser Stelle Vigano zu zitieren. Nimmt man mit Weihbischof Schneider an, dass das spätere Lehramt immer das bessere und “wahrere” ist und das beste das künftige sein wird, so wird die katholische Lehre jeglicher Beständigkeit enthoben. Man müsste sich an dieser Stelle fragen, ob die Entscheidung von Pius XII. in Sacramentum ordinis die Materie der Priesterweihe in der Handauflegung und nicht in der traditio instrumentorum – Übergabe von Patene und Kelch – zu sehen wirklich richtig war, da wir demselben Papst:

  • Die Aufhebung des eucharistischen Fastens von Mitternacht an,
  • die erneute Brevierreform (sog. Bea-Brevier),
  • den pianischen Psalter (Bea-Psalter)
  • und last but not least die Reform des Triduums

verdanken, was das nachfolgende liturgische Desaster erst möglich machte. Weihbischof Schneider möchte aber selbst nicht handeln, sondern er hofft, wie man ihm im Sozialismus beibrachte, auf “die Entscheidung der künftigen Generationen”. Im kirchlichen Kontext lautet es:

Man kann zu Recht hoffen und glauben, dass ein zukünftiger Papst oder ein Ökumenisches Konzil die fehlerhafte Aussage des Zweiten Vatikanischen Konzils korrigieren wird“.

Und warum korrigiert Schneider das Konzil nicht selbst? Weil er sich nicht in die Nesseln setzen will und zu feige ist! Daher! Und wenn morgen das Vatikanum III. von Bergoglio einberufen und von Tagle fortgesetzt stattfinden wird, an dem all die gegenwärtigen Kardinäle und Bischöfe teilnehmen werden? Was dann? Wie kann die Zukunft, die in der Gegenwart stattfindet besser werden, lieber Weihbischof Schneider? Was aber dem Bischof Schneider entgeht und viele andere wohl auch ist die Tatsache, dass das Vat. II bereits vorverurteilt wurde und zwar während der Synode von Pistoia (1786). Denn fast alle in Denzinger verurteilten Sätze dieser Synode (DH 2600-2700), was 1794 in der Bulle Auctorem fidei erfolgte, fanden im Vatikanum II. = Pistoia 2.0 ihren Einzug in die Kirche. Man sollte sich irgendwann mal die Mühe machen in Vat. II Sätze zu finden, die bereits vorher nicht verurteilt worden sind. Das methodologische Problem aber besteht leider darin in den Konzilstexten einen klaren Satz zu finden, den man eindeutig zu etwas in Beziehung setzen könnte. Da haben die Jungs schon vorgesorgt!!

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