Augustin Poulain SJ, Die Fülle der Gnaden (41) Quellenbelege zum Gebet der Ruhe (iv)

Warum nicht gleich alles?

Die unten angeführten Texte zum Gebet der Ruhe handeln davon, dass Gott sich in diesem Zustand sehr oft nur teilweise zeigt, indem er nur manche Kräfte der Seele besucht.

Welche Kräfte hat denn die Seele?

(1) Willen, (2) Intellekt, (3) Gedächtnis, (4) Gefühle. Manchmal wird nur eines von vieren heimgesucht, manchmal gar keins. Im Gebet der Ruhe lässt sich Gott manchmal nur in den “innersten Kräften des Willens” spüren, was voraussetzt, das man überhaupt einen Willen hat und diesen geistlich auch anstrengt. Dies tun nur die wenigsten Menschen. Die wenigen gehen über ihre Komfortzone im Natürlichen hinaus, kaum jemand pflegt ein geistliches Leben und kaum jemand strengt sich dort an. Wie wir uns erinnern, ist das Gebet der Ruhe eine Art Bonus nachdem man selbst schon selbst lange “gerudert” hat, aber nicht mal dann ist Gott gleich in allen Kräften der Seele spürbar. Warum nicht? Weil die Seele es nicht aushalten könnte und von dieser nichtsnutzigen Untätigkeit betört gar nicht weitergehen wollte, wir erinnern uns an das Tabor-Erlebnis. Daher drosselt Gott seine Gaben, um uns zu erziehen.

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